Mundan, Poetry, Weltbild

Weltwetterkarte

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Liebe Leserinnen und Leser,

vielen Dank für die Vorschläge mit interessanten Suchergebnissen! Die Karte, auf die man kommt, wenn man hier …

Global Weather Map

… klickt, hat wegen ihrer konsequenten Farbgebung ihren eigenen Reiz, weil man sich bei ihrem Anblick leicht die Erde als atmendes Lebewesen vorstellen kann, auf der immer gleichzeitig Sommer und Winter ist:

Ich suche noch eine andere Karte, die wesentlich detailgenauer die Wolkenbänder – meist drei an der Zahl – in ihrem Wirbel-Rhythmus um die Erde zeigte.

Aus dieser Karte (die ich hier einstelle, wenn ich sie finde) wurden auf der Erde drei Wetterbänder bemerkbar, deren Wolkenbildung recht eigentlich dreier um den Globus geflochtenen Ketten aus Wirbeln glich, die also rund um die Welt in aktuellem Zusammenhang standen!

Damit war klar, daß Wetter fortan global gedeutet werden würde, weil wir, die Internet-user das selbst machen können.

Wenn ich auf oberer Karte den Wolkenkreis zwischen erstem und mittelerem Band zwischen China und Europa beobachte, scheinen die Wetterphänomene, Niederschläge dort und hier verbunden. Diese Bänder sind aber nicht immer direkt interagierend, wie sich eben mitunter zeigt, mitunter girlanden sie sich auch harmonisch um den Globus, wie drei große Wolkenwesen auf je eigener Bahn die Runde ziehend …

Ein hilfreicher Hinweis dabei ist dies:

Lunar Perigee and Apogee Calculator

Die Kraft, die die Sonne und ihren Orgonstrom direkt mit der Erde und dem ganzen Kosmos verbindet. Die  gewaltigen elektromagnetischen (orgontischen) Kraft -Impulse der Sonne für die Erde sind wie messbare Nachrichten in den Nervenbahnen und damit ins Bewußtsein der Erde. Die Sonne kommuniziert mit allen Körpern ihres Systems mit elektromagnetischen, bzw. orgontischen Impulsen, die beispielsweise als Polarlichter ihre Existenz sogar visualisieren. Wilhelm Reich hat im plasmatischen Zucken dieser Polarlichter dieselbe Energie gesehen, die sich in mikroskopisch kleinen Strukturen des Lebendigen ebenso finden läßt.

Mit freundlichen Sonntagsgrüßen!

Markus

Ereignis, Fotos, Weltbild

Deepwater Horizon

Liebe Leserinnen und Leser,

hier sehen Sie drei absolut bemerkenswerte Horoskope. Im ersten unteren Bild finden Sie im Innenkreis das Gründungshoroskop der BP, im Außenkreis die Explosion von Deepwater Horizon. Konzentrieren wir uns mal nur auf den Chiron, den ich auch mit der Aspektscheibe eingestellt habe etwa bei „17:00 Uhr Nachmittags“. Wie Sie sehen, haben wir die Chiron-Neptun Konjunktion der laufenden Planeten über dem Punkt, an welchem Chiron stand, als BP gegründet wurde. Und dies bei einem Zyklus von ca. 50 Jahren!

Innen BP 14.04.1909 12:00, Westminster UK, außen Explosion Deepwater Horizon

Doch nun geht es weiter: hier explodiert das Ding, Chiron hat soeben in die Fische gewechselt, das Wasserelement, der Lehrer verletzt die Umwelt. Chiron steht auf 02.09º Fische. Einige meiner bisherigen Posts zu dem Thema:

Der rote Faden « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Chiron in die Fische « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Öl-drill « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

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Deepwater H. Exlosion 20.o4.2010 23:27 EDT Tiber Oil Field

Und nun das dritte Bild: galt es am Sonntag noch als ungewiss, ob nicht an anderer Stelle Öl austrete und daher das Bohrloch bereits beschädigt war, wurde morgens um 08:00 am Montag, als Chiron genau über die 02.09º Fische retrograd wanderte, veröffentlicht, daß die Quelle einstweilen doch dicht sei.

Was bedeutet das? Chiron führt ohne Umwege des Thema „Synchronizität“ im globalen Massstab vor. Erst 1977 entdeckt, korrespondiert er in seiner morphischen Resonanz genauer mit seinen Aspekten, als uns vielleicht lieb ist. Die Bedeutung ist vor allem: „Seht her, der Rhythmus dieses Weltenkörpers wird uns tatsächlich zum Weisheitslehrer“: durch das Erkennen der Verletzlichkeit der Erde in den Wandel einer neuen Zeit.

Und es ist nicht sicher, ob diese Wunde bereits geheilt ist. Denn Chiron geht ja nach einer Schleife bald wieder in die Fische.  Hat das Thema „dauerhafte Verletzung“, bestenfalls wunderbare Heilung. Neuerlicher Eintritt in die Fische: 09.02.2011 09:39 MEZ. Der Präsident hat sich nach anfänglichem Zögern zu einem Moratorium, einem Bohr-Stop entschlossen und die Beschränktheit seiner Macht offenbart uns ein Gericht, welches das Moratorium aufheben konnte.

Dennoch handelt er jetzt mit Weitsicht. Sollte es wirklich gelungen sein, dieses Loch ganz zu stopfen – mehrere tausend zurückgelassene Bohrlöcher im Golf könnten einmal lecken und tun es eventuell schon: ein business as usual wird es dort lange nicht geben, vor allem, weil das Öl unter der Meeresoberfläche – auch das Schiff „A Whale“ war, wir erinnern uns, vor wenigen Tagen gescheitert an dieser Herkules-Aufgabe – sehr lange Zeit brauchen wird, bis es doch an den Stränden ankommt und daher der Skandal sich zeitlich zieht und Kraft haben wird.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Ölquelle einstweilen geschlossen: 19.07.2010 08:04 Tiber Oil Field, USA

Ereignis, Personen

Der Bundespräsident

Liebe Leserinnen und Leser,

im untersten Horoskop der Vergleich – sieht man besonders beeindruckend die exakte Merkur Konjunktion zwischen Radix und Zeitpunkt, sowie die zweite Konjunktion von Pluto rückläufig über den Saturn im Steinbock. Wullfs Überzeugungen werden erschüttert, sein Saturn-Konservativismus wird bröckeln. Der alte Bundesbräsident trat zurück wegen Äußerungen im Zusammenhang von Krieg und Frieden. Irgendwann wird dieses heiße Eisen von Wulff aus dem Feuer geholt werden müssen, denn es gilt ja, den Abzug dort zu legitimieren. Das Thema, über das Köhler gestolpert war, lautete: „Ist es rechtens, Kriege mit Handelsinteressen zu verknüpfen?“ Köhler berührte damit ein Tabu, obwohl z.B. vor Somalia und ebendort genau dies geschieht. Natürlich fällt bei solchen Kriterien ein schräges Licht auf die Ware „Waffe“, die Deutschland in aller Welt verkloppt. Wir sollten unsere Politiker zur Abrüstung zwingen und den Handel mit dem Ausland auf völlig zivil umstellen. Dies hängt eigentlich in der Luft nach dem Köhler-Rücktritt: „Wie einen verlorenen Waffengang erklären?“

Der laufende Saturn geht gleich mal ins Quadrat zu Wulffs eigenem Saturn dazu.

Und der Name? Sicher hat Wulff immer von diesem Namen den Nimbus ungezähmter Wildheit beansprucht und konnte daher souverän brav sein.

Christian Wulff übernimmt das Amt des Pundespräsidenten am 02.07.2010 13: 23 Berlin

Wulff ChristianChristian Wulff, 19.06.1959, 05:28 Osnabrück

Hat sie das nicht gut getimed, die Kanzlerin? Die Freude über den neuen Präsidenten gleich werbend mit dem triumphalen Sieg der Deutschen Mannschaft zu verbinden? Das Horoskop zur Amtsbestätigung zeigt einen ausgleichenden Waage-AC. Die Venus stark im Löwen in Haus 11, dem der Öffentlichkeit und Gemeinschaft.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Personen

Nicolai Tesla, oder: Retro ist vorbei!

Liebe Leserinnen und Leser,

1956 war mit Ford zum letztenmal ein Automobilhersteller an die Börse gegangen, damals Anfang Juli Uranus in den ersten Löwe-Graden und in exaktem Trigon zu seiner heutigen, durch Jupiter verstärkten Position.

Unterer Vergleich zeigt außen den Börsengang von Tesla, dem Elektro-Autobauer, innen Nicolai Teslas Geburtshoroskop mit ungenauer aber möglicher Geburtszeit von Astrotheme.

Interessant ist, daß auch PayPal daran hängt … wegen Gründer und Kapital-Halter Elon Musk (28.06.1971, Pretoria), der auch Weltraumprojekte betreibt.

Wir sehen Pluto in exaktem Trigon zum Radix-Pluto am AC: Machtentfaltung. Und natürlich Jupiter im Widder, wie in Teslas Geburtshoroskop selbst auch.

Tesla-Börsengang: Elektroauto-Hype erreicht die Wall Street – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Auto

Innen Nicolai Tesla, 10.07.1856 00:00, Simljan

Mit freundlichen Grüßen!

Markus


Weltbild

Der rote Faden

Liebe Leserinnen und Leser,

der sprichwörtliche rote Faden aus dem Labyrinth, ich hab ihn gerade auf der Strasse gefunden, jemand hatte ihn verloren. Wer denn? Die Naturwissenschaftler vielleicht? Auffallend still sind sie angesichts der Öl-Katastrophe im Golf von Mexico, ich hab mal bei den science-blogs rumgeschaut und nichts gefunden. Und die Leitung sprudelt und sprudelt. Zur Beruhigung hat man sich ein date gesetzt: “ … könnte bis August dauern“, hört man. Und BP verspricht 20 Milliarden für das cleaning-up der Folgeschäden. Dabei wird offensichtlich verdrängt, daß man gar nicht weiß, ob diese Ölquelle nicht weiter und weiter blubbert.

Da der Unfall so exakt mit Chirons Eintritt in die Fische datiert ist, wäre es logisch, bei seinem neuerlichen rückläufigen Übertritt in den Wassermann Hoffnung zu schöpfen, denn daß dieses Öl sprudelt, solange Chiron in den Fischen ist, wollen wir nicht hoffen und auch nicht vorhersagen: es wäre für die Weltwirtschaft das Ende und das Ende der Zivilisation, as we know her, so far …

20.07.2010 11:41, NBG

Hier unten sehen wir eine Renaissance-Darstellung von Bambini, wie die gute Ariadne Θησεύς den berühmten Faden reicht. Theseus ist ja ein großer Kentauren-Killer, Chiron ist ein Kentaur, insofern passt die Suche nach dem roten Faden … Außerdem soll er von Poseidon/Neptun abstammen, also genau der Superheld, den wir in 1500 Metern Tiefe brauchen. Ist es nicht bemerkenswert: wir geben überflüssige Unsummen für die Erforschung extrasolarer Planeten aus, sind aber weder technisch noch naturwissenschaftlich (altes Ehepaar) in der Lage, ein 50cm Ø Rohr am Meeresboden zu stopfen.

Was mir jedoch dieser Tage wirklich auffällt, das ist, wie all diejenigen, deren Gesinnungswandel im Grunde in der Luft liegt, wie der Geruch von Rohöl an der Küste von Luisiana, sich naturgemäß weigern, ihn zu vollziehen. Die Linken können Gauck (Wassermann, übrigens) nicht wählen, die FDP kann sich nicht vom Neoliberalismus lösen, die Naturwissenschaftlicher nicht von Ihren Vorurteilen und der Dunklen Materie, die Esoteriker nicht von ihrer nebulösen geistigen Sparflamme (Engelskontakte, Channeling), die Banker nicht von ihren Boni, die Bauern nicht vom Pflug, die Gentechniker nicht vom Glauben an ihren Pseudo-Fortschritt, Mixa nicht von seinem Bischofsring, Hollywood nicht von seinem Bombastik-Mist ohne Geist (Lady-Gaga, übrigens Widder), die Werbebranche ganz allgemein nicht von ihrer Morbidität, der Dandy nicht von seinem Dünkel und der Prolo nicht von seiner Schlamperei, die Israelis nicht von ihrer Strategie, die Palästinenser nicht von ihrer ansteckenden Dummheit, die Schöngeister nicht von ihrer flötenden Schuhmann-Gestrigkeit, die death-metal-fans nicht von ihrem tätowierten Diabolismus und die Afrikaner nicht von ihren rücksichtslosen Vuvuzelas, die zu all dem einen unheimlichen Sound verbreiten …

Und hier nun die Möglichkeit, den roten Faden zu ergreifen, um einen Ausweg aus dem Labyrinth zu finden: was uns am meisten widerstrebt, was uns als größtes persönliches Recht erscheint, das ist genau das, was unsere Seele sich selbst ausgesucht hat, es vor uns hinzustellen und durch eine innere Wandlung in uns selbst zu überwinden: denn eben dies haben wir dermaleinst selbst für uns so angelegt.

Soweit, so gut: doch was wenige wissen, denn es ist den Fischen in die Wiege gelegt: mit dieser inneren Wandlung wandelt sich auch das Äußere, vorher nicht.

Daher, die Menschheit muß sich wandeln, um dieses Loch im Golf von Mexico zu schließen, je eher, desto besser. Und die Menschheit sind nicht die anderen.

Also, um mit dem Sprüchlein eines Mineralöl-Riesen zu sprechen: „Es gibt viel zu tun. Packen wir´s an!“

γνῶθι σεαυτόν – erkenne Dich selbst: wisse von Dir selbst, ist der rote Faden, den auch nur Du selbst greifen kannst. Freilich wirst Du ihn nicht finden, wenn Du glaubst, Dein Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Dein „Selbst“ ist etwas anderes, dieses gilt es zu erkennen; daran gemessen, ist alles Äußere „Gleichnis“.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Fotos, Mundan

Weisheit des Aszendenten …

Liebe Leserinnen und Leser!

viele wissen gar nicht, was ein Aszendent eigentlich ist. Einfach zu erklären: das Zeichen, welches zu einem bestimmten Zeitpunkt im Osten aufsteigt. Da wir den Kreis in zwölf gleich große Zeichen aufgeteilt haben, kommt jedes täglich einmal dran. Doch weil, besonders in unseren Breitengraden, die sogenannte Ekliptik, das „Band“ in dem sich – subjektiv von der Erde aus gesehen – alle Sonnenumrunder bewegen, schräg zur Erde steht, wie ein keck aufgesetzter Hut, so steigen die 12 Zeichen nicht immer gleich lang in der Zeit, sondern – jahreszeitlich bedingt, mehr oder minder 2 Stunden.

Nun soll, stellen wir fest, dieses mehr oder minder alle zwei Stunden wechselnde Zeichen tatsächlich den Charakter einer Person beschreiben, sogar punktgenau an der Zeichengrenze wechseln und sich ändern. Tatsächlich noch mehr, denn die meisten Leute haben optisch klar erkennbare Merkmale, die ihren Aszendenten beschreiben.

Hier die unnachahmliche Beschreibung von Steve Judd (with his permission, kindly! Find his Blog in the blogroll downstairs …)

„The Ascendant, or rising sign as it is sometimes known, is only the superficial colouring to the chart.  It’s the armour you put on as you go out of the front door.  Many people look like their Ascendant sign rather than their Sun sign.   I suppose I’d better go a bit further.  Aries rising arch their eyes, Taurus rising have strong necks, Gemini rising often have frown lines from an early age, Cancer rising have round faces, Leo rising is all about the hair, Virgo rising is just fussy about appearance, Libra rising has a line twixt lower lip and chin or on the point of the jaw, Scorp rising have the eyes, Sag rising the grin lines and big voice, Cap rising the high cheekbones, Aquarius rising the slanted eye effect and Pisces rising the goldfish bowl look.  If I go any further, I’ll get into trouble again, but I bet I’m right with more than two thirds of you …“

All das begreift aber nur, wer sich dem intensiv widmet und wer außerdem persönliche Erfahrungen mit dem Thema gemacht hat. Und zwar eine sogenannte Schlüsselerfahrung. Ich habe davon täglich einige, denn meine KlientInnnen rufen regelmäßig an, wenn ihr eigener Aszendent aufsteigt.

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Dies verschiebt sich von Monat zu Monat etwa um zwei Stunden. Doch die eigentliche Schlüsselerfahrung für mich war dies: wie ihr vielleicht ahnt, war ich nicht immer hauptberuflich Astrologe. Zwar wird bei Esowatch gemunkelt, ich sei einmal Kassierer gewesen, doch die glauben gar nicht, wie lächerlich das ist: es gibt kaum etwas, das ich in meinen jungen Jahren nicht gemacht hätte (und diese Lebenserfahrung brauche ich jetzt dringend). So stand also eines Tages eine Kundin vor mir im design-Möbelkaufhaus und war dabei, mir ihre Anschrift zur Auslieferung zu diktieren. Bevor sie aber tatsächlich die Hausnummer aussprach – Nr. 67 – hatte ich sie bereits niedergeschrieben, den Bruchteil einer Sekunde vorher – ich stutzte und notierte die Zeit.

Ich würde mich jetzt nicht mit pseudowissenschaftlichen Plaudertaschen (die sich für Naturwissenschaftler halten) auf eine Diskussion einlassen, denn das ist nicht zu beweisen. Doch wenn es passiert, so weiß jede/r der oder dem es passiert, daß es so ist; und jeder hat sowas schon mal erlebt.

Was war aber zu dieser Zeit? Ich bin eigentlich nicht hellsichtig – wie ich meine – nehme das für mich keinesfalls in Anspruch: es war dies: mein Aszendent stieg auf, und zwar auf den Grad genau. „Holla“, dachte ich mir, „wie interessant!“, und habe es seitdem nicht mehr aus den Augen verloren.

Daher erleben wir im Tagesrhythmus und nach den Jahreszeiten unterschiedlich verschiedene Zeitqualitäten für uns ganz persönlich. Steigt der eigene Aszendent auf, so sind wir im Muster, in unserer ureigenen „Frequenz“ der Wirklichkeit.

Fällt aber dieser Aszendenten-Aufstieg in einer bestimmten Jahreszeit in die inaktive Ruhephase, während bei full business der Gegen-Aszendent rising ist, dann haben wir Gegenwind, gleich ob es Sommer oder Winter ist.

Ich beanspruche für diese Entdeckung das erste Finderrecht, denn das habe ich sonst noch nirgendwo gelesen. Um die Wahrheit dessen zu erkunden, brauchts ein modernes Astrologieprogramm und die Konzentration auf diesen Punkt: viel Spaß beim Ausprobieren!

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Mundan, Weltbild

Philosophie der Astrologie 4

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Liebe Leserinnen und Leser,

wieder gelang es mir, heimlich ein Gespräch zu belauschen zwischen Z und H, hören Sie, wie folgt! – – : !!! – …

Zweiter Dialog

Z: Was denn?

H: Erstmal einen Umweg, o.k.?

Z: Wieso jetzt?

H: Einfach, um bei der Sache zu bleiben. Betrachten wir einmal das Horoskop von Edwin Hubble:

Edwin Hubble 20.11.1889 23:45 Marshfield MO, USA

Z: Und warum jetzt das?

H: Schau Dir doch mal die Konjunktion von Pluto und Neptun in seinem Horoskop an!

Aus seinem Werk, dem beweglichen Observatorium, dem es dadurch gelingt, Langzeitbelichtungen des Weltalls zu machen, daß dieses Mount-Wilson-Observatorium sich gegenläufig zur Erde dreht, wie eine Uhr, die durch Bewegung Stillstand erzeugt, Stillstand, der nunmal nötig ist für eine fotografische Aufnahme jenseits der sichtbaren Lichtmenge und eben zur Belichtung einer Fotoplatte, die als Werkzeug zwischen Auge und Linse zusätzlich eingebracht wird, ist eine Größenordnung, ein Maßstab für die Menschen entstanden, der freilich sofort wieder durch die fehlende Tiefe der Fotografie und die Relativitätstheorie in sein Gegenteil, die Größe eines abstrakten Punktes, geschrumpft wurde.

Weil man zum Schutz vor dieser überwältigenden Entdeckung aus der Physik des Weltalls eine Mathematik zu machen versuchte, begünstigt und parallel angespornt durch die mathematisch erfolgreiche Manipulation der Elektrotechnik und der Chemie.

Diese Methode hat man heutzutage zur absoluten Perfektion gebracht. Sogar Aufnahmen von durch das Weltall pilgernden Satelliten erreichen uns nach der Computerbereinigung in brillanter Schärfe; alles letztlich eine Art Super-Brille, Augenerweiterung, die ägyptische Medizin der Heilkunde des Auges: Techen, Horus schaut in die Unendlichkeit!

Dennoch bleibt jener Schritt Hubbels, uns eine weitere, bislang unbekannte Größendimension des Daseins zu erschließen, unübertroffen, obwohl mir die Entdeckung des äußersten Riesen-Saturn Rings auch eine neue Welt eröffnete.

Z: Hubbel war Plutonier und wies den Weg zur Entdeckung Plutos.

H: Still, Pluto ist jetzt Zwergplanet. Dimensionalität lautet das Stichwort. Lass es Dir schnell erklären. Hubbel hat uns gezeigt, daß nebendran Milchstraßen durch unser Universum gleiten, die wir auch sehen könnten, denn sie sind groß, wie der Vollmond!

Z: Ach so, jetzt weiß ich, was Du meinst! Könnten wir die Frucht der Öffnung des Alls hinein in die sichtbare „Unendlichkeit“ sehen, währen also unsere Augen nur gerade mal so lichtempfindlich, wie die eines Uhus, wir würden uns von einem Weltall umgeben sehen, in dem vollmondgroß und erhaben, wie riesige Medusen Modelle unserer eigenen Heimat, der Milchstraße uns vorgeführt würden, deren gegenüberliegenden Rand wir, wie die gegenüberliegende Kurve in einem Fußballstadion in unsere Abschätzung der Entfernung so einbauen, daß daraus ein „von hier nach dort“ entsteht, Voraussetzung Welt-Raumempfindens überhaupt.

H: So sehe ich es auch. Einmal schon blitzte diese Dimensionalität via Kepplersche Supernova im Bewußtsein der Menschheit auf!

Dieses wird aber sogleich – Regression tarnt sich als Avantgarde – durch die Relativität theoretisch kassiert, und während wir gerade dabei sind, uns an den Gedanken der Unendlichkeit zu gewöhnen, macht man uns klar, daß das Universum bereits vermessen sei, Gewicht, Ränder und Alter hätte, wie ein alter Käse, der dem Kältetot entgegendriftet, voller „dunkler Materie“.

Und das Ganze würde wohl zu Anfang und am Schluss entropisch auf einen mathematischen Punkt schrumpfen, der sich im Prinzip berechnen läßt, wenn einmal die große Theorie von Allem gefunden ist. Daß der „Punkt“ nur das Ergebnis geometrisierter Natur ist, wo doch aus der Natur selbst die Geometrie gewonnen wurde, das merkt der sich selbst in den Schwanz beißende Benzol-Drachen nicht unbedingt.

Z: Du bist leicht zynisch, das gewöhne Dir ab, das ist meine Aufgabe!

Hubbels Horoskop zeigt mit Pluto-Neptun im Zwilling, dem Tempel des Wissens im Haus 10, genau diese Öffnung der Welten in die Unendlichkeit, die Bruno noch vor 1600 theoretisch vorausgesagt hatte. Denn unsere eigene Kurve erkennend – so sie trotz Licht in den Städten überhaupt erscheint – ermessen wir die Gewalt und Erhabenheit des ferner Liegenden.

H. Richtig. Und wir haben dafür ein Modell. Denn nicht zufällig erscheinen umliegende Galaxien uns in Vollmondgröße, sondern Mond und Sonne selbst haben dieser Dimensionalität Raum gegeben, indem sie sich in ihrer optisch relativen, für uns absoluten Größe so entsprechen, daß der Mond fürwahr in der Lage ist, die Sonne ganz zu bedecken.

Z: Dimensionalität verstehst Du nicht, wie die Physik?

H: Dazu ein andermal. Auf die Harmonie möchte ich jetzt hinaus. Denn sie ist es, die darauf schließen läßt, daß dem Harmoniegesetz des Himmels und dem Harmoniegesetz unserer Bewußtheit dieselben Regeln gelten, und wir daher auf eine bestimmte Absicht schließen können, die uns Menschen in einen ideal proportionierten Daseins-Raum so versetzt hat, daß wir ihn untersuchend erkennen können!

Z: Was sonst, ist das nicht selbstverständlich?

H: Ganz und gar nicht, denn wenn wir zurückgehen in die Zeit, als uns das Gesetz der Vermessung von Himmel und Erde gegeben wurde:

Urzahl des Raumes « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

… finden wir rasch auch den Zeit-Punkt, an dem sich Astronomie und Astrologie als gegenüberliegende Fremdheiten entwickelten. Denn aus einem Gesetz, welches uns die Rhythmik der Zeit als Wiederkehr von Planeten in einem Heiligtum, das ein Observatorium war, vermittelt, das Gesetz der geometrischen Figuren durch Licht in den Sand im Zentrum des Heiligtums gezeichnet, nicht anders, wie heute im Observatorium auf die Foto-Platte, die uns das dritte Auge ersetzt, ist ebenso ein Maß für Bodenbesitz im Konkreten und Reichtum im übertragenen Sinne geworden.

Z: Sollte dies der Grund sein, warum Astrologie und Astronomie getrennte Wege gehen?

H: Nein, sicherlich nicht. Astronomen sind ebenso ehrenhafte Menschen, wie Astrologen!

Z: Was aber dann war der Grund für die getrennten Wege und wann wurden sie beschritten?

H: Nein, Grund der Trennung war Angst und Wut, aber auch Widerstandsgeist.

Die Astrologie verbindet den Weltensinn mit dem ganzen Kosmos. Wer sich darauf einläßt, kostet vom verbotenen Baum der Erkenntnis. In Erinnerung an die Vertreibung aus dem Paradies hat man berechtigte Angst davor, den Menschen in einem kosmischen Sinn-Gefüge wirken zu sehen.

Für die Naturwissenschaft ist „das Erkennen das genaue Darstellen dessen, was sich außer unserem Bewußtsein befindet“ * – wollen wir das Bewußtsein selbst erkennen, womit wir zum Sein und Sinn vorstoßen, setzt eine berechtige Angst ein, deren einer mechanisierten Welt angepasste Beschreibung Freuds Bewußtseinsmodell vom sogenannten Über-Ich ist: der Verlust des Selbst vor Angst, als Jaakobs Sohn doch geschlachtet zu werden, wie Jesus auf der Suche nach einem Ausweg. Aus dieser Angst heraus forscht die Naturwissenschaft blind nach einem Ausweg gegen die Gewalt, von der die erste Traumatisierung ausging.

Z: Meteoriten?

H: Es ist eine Tatsache, daß die Menschheit durch mindestens eine Sintflut traumatisiert wurde. Möglicherweise bauen wir in rhythmischen Abständen Archen.

Z: Zuviel Emmerich?

H: Vielleicht.

*(Richard Rorty, „Der Spiegel der Natur“, S. 13)

Poetry, Weltbild

Zeppelin im Stadtverkehr!

Liebe Leserinnen und Leser,

diejenigen, die mein Blog schon länger lesen, wissen, dass ich eine verrückte Idee verfolge. Mein Traum: kleine Luftschiffe aus superleichtem Material ersetzen den Boden-Nahverkehr in nur wenigen Metern Höhe in den Innenstädten. Die frei werdenden Flächen in den Städten – denn wir brauchen dann nur noch einen Fahrweg in der Mitte von höchsten 5 Metern Breite  für Fahrräder und ein paar Elektro-Versorgungsautos – werden zu Grünanlagen und vor allem Selbstversorgungs-Gärten umgewandelt. Das System kleiner Zeppeline kann GPS-gesteuert als öffentliches Mietsystem entwickelt werden: Verkehrsunfälle, Lärm, Staus und Wahnsinn in den Innenstädten gehören der Vergangenheit an. Soll nun keiner behaupten, wir könnten das nicht: leben wir nicht im Land der Ideen und der genialen Ingenieure? Die können doch auch andere Dinge, als „intelligente“ Waffensysteme entwickeln. Selbstverständlich gleiten diese Mini-Luftschiffe in Boden-Nähe mit Elektrizität, die gleich mal aus der Ballonhülle selbst generiert wird.

Natürlich bietet sich Nürnberg – und dort konkret die Adler-Straße – sowie das 175-jährige Jubiläum der Adler-Lokomotive für einen Neustart einer solchen realistischen Utopie an. Wir brauchen Utopien, und das kann nicht die Führerlose U-Bahn sein, „wirrrklich net!“

Innen: Graf Zeppelin: 08.07.1938 10:30 Konstanz, außen 31.05.2012

Graf Zeppelin innen und alte CargoLifter 01.09.1996

Graf Zeppelin innen und neue CargoLifter außen: 08.09.2005

CargoLifter: Geschichte

Die Reihenfolge der Horoskope ist so: ganz oben Graf Zeppelin selbst. Es hat sich schon oft gezeigt, daß die Namen mit der Sache eng verknüpft sind. Für die Zeppelin-Idee ist – große Tiere in 12 – ganz eindeutig der Jupiter in der Jungfrau unser Ansprechpartner, wer denn sonst?! Jupiter ist groß dort, aber auch praktisch: mit einem Wort: praktisch und groß. Kein Hinderungsgrund ist die Krebs-Sonne mit Merkur-Konjunktion im Haus der Berufung.

Nun schaut euch in der richtigen Reihenfolge einfach mal die Uranus-Stellung und die Mondknoten-Stellungen zum Gründungszeitpunkt der ersten CargoLifter AG 1996 an: Chiron-Saturn Opposition über der Mondknotenachse Zeppelins, geht es schlechter? Dann aber das der zweiten (siehe Link) fast unbekannten Gründung 2005: Mondknoten-Wiederkehr, Uranus in den Fischen (wie beim alten Zeppelin auch!); die Sonnen-Jupiter Konjunktion zeigt sich in beiden Fällen. 2012 haben wir dann Uranus im Widder über Zeppelins Aufbruchs-Mondknoten. Also los!