Fotos, Weltbild

Diskussion zu Ostern

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

ihr kennt ja mein Steckenpferd, in den Science-Blogs einen Widerstand zu behaupten. Jörg Friedrich hat es bisher geschafft, moderat und höflich Andersdenkende zu respektieren; daher kann man sich dort auch äußern. Untenstehender Text ist mein letzter Kommentar zu einer noch laufenden Diskussion. Für – leider dort immer mögliche – Entgleisungen anderer Diskussionsteilnehmer möchte ich mich vorab schonmal entschuldigen. Aber dennoch, schaut mal rein, es verspricht gerade interessant zu werden:

Die offene Frage des Atheismus | Arte-Fakten | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

„Mit dem Wort „Beschaffenheit“ implizieren Sie schon wieder eine dingliche Eigenschaft. Das geht nur, weil sie bereits voraussetzen, daß Sie die Möglichkeit hätten, sich vom Geist zu distanzieren.

Können Sie das? Versuchen sie es einmal! So nach dem Motto: „Hier bin ich, und da ist mein Geist“. Ebensogut könnten sie versuchen, mit einer Hand in der Luft zu klatschen.

Wenn Sie merken, daß diese „Distanzierung“ (im Sinne von Abstand) zwar der Gewohnheit des naiven Bewußtseins, keinesfalls jedoch Ihren Möglichkeiten entspricht, werden Sie auch merken, daß es nicht möglich ist, nach der „Beschaffenheit“ des Geistes zu fragen. Sie können nach der Beschaffenheit eines beliebigen Dings fragen: der Geist ist das, womit Sie das tun.

Dies läßt sich auch logisch verifizieren: denn bei jedem denkbaren Versuch, sich zu distanzieren, ist der Geist, der dies durchführen soll, vorher schon da.

Und weiter: die Vorstellung, es könnte ein „Nichts“ geben, ist ebenfalls nicht begründbar. Geist ist daher nicht ein „Etwas“, sondern das „Etwas“ ist – frei von Gegensätzen – im Geist. Es gibt also Etwas und Geist.

Gleichwohl können wir Geist erkennen, was gleichbedeutend ist mit Erkennen überhaupt. Daraus läßt sich aber keine „Eigenschaft“ des Geistes ableiten, keine „Beschaffenheit“, wie Sie sich ausdrücken. Wohl aber können wir etwas über das Erkennen ableiten und verstehen: daß es – wie auch die Wissenschafts-Geschichte voller Anekdoten zeigt – nicht per Analyse und Distanz funktioniert, sondern nur durch Inspiration. Platon geht soweit, zu sagen: „Alles Wissen ist Erinnern.“ Parmenides drückt es so aus:

„Denn, daß man es erkennt, ist dasselbe, wie daß es ist.“ (Fragmente, 3)

Für eingefleischte Materialisten mag es nicht ohne Hintersinn sein, daß auf dem gegenwärtig untersuchbaren Grund der Materie ebenfalls der Geist wartet, und sagt: „Du glaubst nun, das Universum sei 13kommanochwas Milliarden Lichtjahre alt? Ich aber sage Dir – materiell beweisbar – Lokalität ist reine Fiktion“. Man hat jedoch den Eindruck, je unwiderlegbarer diese Erkenntis wird, um so brutaler wird das pressing, doch noch irgend etwas Anfassbares zu finden, welches – je tiefer das diggin´ – doch um so mehr zwischen den Händen zerrinnt.*

Daher ist die Sorge wegen CERN sehr wohl berechtigt. Und mehr denn je angebracht Hölderlins Satz der Hoffnung: „Denn, wo Gefahr ist, da wächst das Rettende auch.“

* „Lokalität“ – letztlich das Prinzip von Ursache und Wirkung – ist eine Grundvoraussetzung naturwissenschaftler Arbeit.

Einfach ausgedrückt: eine Kraft an einem bestimmten Ort veranlaßt einen Gegenstand an einem anderen Ort, sich ihrer Wirkung „hinzugeben“. Dieses Prinzip ist – und das erklärt vieles vom Religions-simulierenden Dogmatismus aggressiver Wissenschaftsvertreter (die sich aufführen, als stocherte man in ihrem Wespennest) – seit etwa 70 Jahren objektiv durch sie selbst , also durch sehr gewissenhafte Naturwissenschaftler, widerlegt.

Weltbild

„Der Wurm im LHC“

Liebe Leserinnen und Leser,

klar, wenn ein Astrologe über die Lichtgeschwindigkeit schwadroniert, mag man/frau ihm nicht unbedingt Glauben schenken. Wie es aber in den Kreisen zugeht, die sich für zuständig halten, erfahren Sie über untenstehendem Link von Ernst Peter Fischer – „Simulanten“ – beim Kommentator „Rosarotebrille“, der offensichtlich seine eigenen Versuche an der Uni Konstanz beschreibt. Er ist seinen Kritikern, die in gewohnter Arroganz bereit stehen, offensichtlich haushoch überlegen, weil er deren Fachsprache kennt und sich nicht von ein paar dahergeschleuderten Formeln bluffen läßt.

Verblüffenderweise beschreibt er als Insider ein Wissenschafts-Klima der Ignoranz im Fall von abweichenden Meinungen zu grundsätzlichen Fragen, bestätigt mithin schlimmste Befürchtungen.

Vielleicht haben wir ja doch mit der kardinalen Klimax einen Aufstand der Redlichen zu erwarten, der mit dem verschrobenen Weltbild  der Teilchenphysiker und ihrem „Standartmodell“ Schluss macht?

In direkt unten eingefügtem Zitat von F.F. erklärt Dr. Florian Freistetter selbst seine Fassungslosigkeit hinsichtlich der Tatsache, daß nach dem weltweit gefeierten ersten Versuch nun einen Tag später der Protonennachschub für die supertolle Riesenmaschine fehlt. Und er hat Recht: wollen wir denn Leuten glauben, sie wüßten wohl genau um die Gefahren, die nicht einmal bei einem so gewaltigen Aufwand für rechtzeitigen Nachschub sorgen können? Doch hört selbst:

„Da ist es nicht verwunderlich, dass die kleine Flasche mit den LHC-Protonen jetzt schon leer ist. Verwunderlich ist es aber, dass niemand daran gedacht hat, dass die Protonen ausgehen könnten. Das hätte den Verantwortlichen auffallen müssen! Aber die waren wohl zu sehr mit den Folgen des ersten Unfalls beschäftigt und haben sich nicht um solche „Kleinigkeiten“ gekümmert. Und jetzt stehen alle da und schauen blöd aus der Wäsche. Keiner weiß, wie lange es dauern wird, bis man wieder genug Protonen für neue Versuche aufgetrieben hat. Kann gut sein, dass der LHC wieder mal ein paar Monate untätig herumsteht. Und die LHC-Kritiker werden sich natürlich wieder bestätigt fühlen …“ Genau, das tun wir, auch wenn es klingt, wie ein Aprilscherz. Manche Dinge sind nicht spaßig, Florian:

Protonenmangel! Der LHC musste schon wieder gestoppt werden! | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Er sinniert weiter: „Ich frage mich langsam echt, wohin das noch alles führen soll. Irgendwo ist der Wurm drin, beim LHC.“ Florian Freistetter

Wirklich substantiell wird es aber bei Ernst Peter Fischer und seinem Wissenschafts-Feuilleton, der ebenfalls zu den Science-Blogs gehört. Es dürfte schwer werden, Fischer rauszumobben, denn er ist nicht irgendwer. Sein Buch „Die Andere Bildung“  (seine Antwort auf das geisteswissenschaftlich-reduzierte „Alles, was man wissen muß“) gehört zu den verständlichsten Wissenschafts-Publikationen der letzten Jahre überhaupt, er ist, ebenso wie der kommentierende Kollege A. Weinberger ordentlicher Professor, hat gleich mal Physik, Mathe und Biologie studiert, und er schreibt dies:

„Überall Simulanten am Werk, Leute, die so tun, als ob sie Wissenschaft treiben. Wer simuliert, kann auch den Urknall simulieren. Wie gesagt – wer den Anfang der Welt mit einem Knall erklärt, hat einen. Die Leute am CERN haben ihn sogar freiwillig – es sei denn, sie fragen die Hirnforscher. Die können uns retten.“

Simulanten | Wissenschaftsfeuilleton | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Ernst Peter Fischer, unbekannte Zeit, 18.01.1947, Wuppertal

Der Preis eines Teilchens | Wissenschaftsfeuilleton | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Ernst Peter Fischer

Ernst Peter Fischer – Wikipedia

Dies ist, wie gesagt, mal nicht meine Sprache. Wie Herr Fischer allerdings auf seinem Blog geantwortet wird, von Leuten wie U. Berger, F. Freistetter und J. Rings, das ist es eben, was zu zeigen ich mit diesem Post beabsichtige. Respektlos ist dafür ein milder Begriff. Nehmt euch Zeit und schaut die Links mal selber durch!

Gruß

Markus

Fotos, Weltbild

Astronomie ist Unsinn

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

ihr werdet sicher schon gemerkt haben, daß wir einem Lager gegenüberstehen, welches in offener Feindschaft danach trachtet, uns Astrologen das Wasser abzudrehen. Neu ist das nicht: „Aber was nur wenige begreifen, das greifet die Menge mit Tadel an“, schreibt Claudius Ptolemaeus in seinem Tetrabiblos schon im Jahre 100 n. Chr.

Unfair wäre es nun, zu behaupten, das seien nun die Astronomen en general. Auch unter denen gibt es immer mal wieder vernünftige Menschen. Pauschalurteile sind ja immer doof. In diesem Sinne ist die Überschrift schmunzelnd provokant gemeint.

Davon abgesehen, ist die Zeit, als Astronomen auch gleichzeitig Astrologen waren – dann nämlich, wenn sie wissen wollten, was für einen Sinn denn das Ganze hat – gar nicht lange her.

Allerdings dürfen wir schon mal fragen – und ihr wißt wohl, wer gemeint ist – da man ja von dort nicht aufhört, aus dem Glashaus mit Steinen zu werfen – wie es denn heutzutage um die gesicherten Grundlagen der Astronomie und ihrer Verbündeten, der Kosmologie steht?

Keinen Sinn macht es, sich darüber weiter zu ereifern, warum denn die Relativitätstheorie – Bedingung des aktuellen kosmologischen Glaubensbekenntnisses – falsch ist. Schon allein die Unterscheidung von speziell und allgemein führt umgehend zur Knotenbildung im Hirn: man ist nun drin und hat sich, ohne es zu wollen, Regeln unterworfen, die einem Konversations-Modus entstammen, den man gar nicht anders, als kollektiv wahnsinnig nennen kann. Es muß also reichen, daß die Widerlegungen sowohl praktischer als auch theoretisch logischer Natur so zahlreich wie objektiv sind, daß nur umgekehrt an die Sache herangegangen werden kann: wie war es nur möglich, daß die Menschheit an der naseweißenden Vorführung eines Fisches sich dermaßen versteigen konnte? Und nicht zufällig war es gerade eine Sonnenfinsternis, die dazu den Weg ebnete! Doch – wie gesagt – über diese Theorie zu sprechen, sie zu diskutieren allein bedeutet schon, ihr Primat anzuerkennen. Und die „Gegenseite“ mit all ihren unlogischen, fahrigen oder nach Bedarf (GPS) gemogelten „Beweisen“, die,  je mehr sie auseinanderfallen, so doch von immer neuen Generationen voluntierender Physik-Studenten (die dann mal Wissenschafts-Journalisten sind) mit Begeisterung weiter zementiert werden, kann sich im Zweifelsfalle immer blöd stellen und genießt im Übrigenen die Position der vorgeblichen Fach-Autorität, die zwar von Tuten und Blasen keine Ahnung hat und gerade deshalb gern mal johlend auf dem Hintern sitzen bleibt, dem fettest subventionierten.

Damit aber nicht Nichts gesagt ist, bringe ich den einfachsten Gegen-Beweis: daß es nunmal nicht geht, Zeit zur Voraussetzung und zum Ergebnis einer Definition zugleich zu machen. Man kann nicht die Raum-Zeit definieren, wenn es zuvor nötig ist, die Geschwindigkeit eines Dings mittels einer Zeit-Messung zu ermitteln. Hier sagt die Igel-Familie zum Hasen immer schon: „Ick bin allda!“

Man setze also getrost anstelle der aktuellen Kosmologie eine Forschung nach den pathologischen Grundlagen der mathematischen Physik.

Es gibt zwei eindeutige „Felder“, nach denen die gegenwärtige Urknall-Kosmologie auch objektiv/subjektiv für ganz smarte Physik-Studenten einsehbar nicht funktioniert.

1. Der eine Bereich ist die Behautung des mit Über-Lichtgeschwindigkeit (den inneren Widerspruch bügelt man gewohnheitsmäßig weg) expandierenden Universums, welches nicht ginge, wenn nicht angenommen wird, daß der überwiegende Teil des Universums aus einer fiktiven, sogenannten „Dunklen Materie“ besteht. Die Gleichungen der Masse/Energie Berechnung des Universums gehen einfach nicht auf, der Irrtum liegt bei über 70%! Aber anstatt deshalb die Gleichungen aufzugeben, erfindet man, wie ein schlechter Romanautor, einfach einen neuen Charakter, zaubert den Hasen aus dem Hut: „Seht her: Dunkle Materie!“ Psychopathologisch fällt dies in den selben Bereich, wie „Schwarze Löcher, Dunkle Energie, Dunkle Materie“: weil ich noch nicht einmal Lust auf die Enttarnung der sexsistischen Hintergrundstrahlung, die dem zugrunde liegt, habe, möchte ich am liebsten schweigen.

Bis vor einiger Zeit war es üblich, in einer Paradoxie, die sich aus einer Theorie ergibt, einen sicheren Hinweis auf ihre falsche Grundvoraussetzung zu sehen, dieses Prinzip hat die „moderne“ Astronomie/Kosmologie vergessen.

2. Der zweite, selbst für Physik-Studenten (die auch mal Wissenschafts-Journalisten werden) wahrnehmbare Grund, die Grundlagen zu überdenken (und andere Erkenntnis-Systeme zu achten!) ist die objektiv bewiesene Nicht-Lokalität* in der quantenphysikalischen Wirklichkeit (Siehe Anton Zeilinger von der Uni Wien,  „Einsteins Spuk“). Was ist das? Für Laien verständlich? Ganz einfach: geniale Menschen haben nicht nur herausgefunden, sondern nachgewiesen, daß es Wirkungen gibt, die unabhängig von Zeit und Raum sofort eintreten, und zwar tatsächlich unabhängig von Zeit und Raum.

Damit ist – schon lange, jedes Urknall-Modell, wie auch immer mathematisch verknotet, unsinnig geworden. Es sei nicht verschwiegen, daß es gewissenhaften Forschern damit gelungen ist, jede Menge Fragen aufzuwerfen, die wirklich interessant sind, und ich bin fern davon, eine Antwort geben zu können. Doch jener Haufen dreister Dummgeister: der kann es auch nicht und sollte sich nun rechtzeitig die Zeit zum Umdenken und Abtreten nehmen: „Abtreten, die ganze Kompanie!“ (Und die Aber-Milliarden, die ihr kostet und verbratet, die solltet ihr gesellschaftlich sinnvoll rückerstatten).

* „Das klingt vollkommen bizarr … Andere haben versucht, den beunruhigenden Schluss der Nichtlokalität, zu dem uns unsere Erörterungen geführt haben, zu vermeiden und abzuschwächen … “ (Brian Greene „Der Stoff aus dem der Kosmos ist“)

cool runnings!

Markus

Weltbild

Saturn-Sonnen Opposition

22.03.2010 01:37 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist eben doch so, daß die Oppositionen im Sonnensystem einen Einfluss haben auf geologische Bewegungen, wie wir wieder eben in Island beobachten können.

„Der Kampf mit der Sonne“, schreibt Erin Sullivan, „erzeugt ein Klima, in dem wir einerseits zu scharfer Selbstkritik oder andererseits zur Überheblichkeit neigen könnten. Es ist ein Zusammenspiel von Ich und Über-Ich*, und die Kraft unseres inneren Selbst und unsere wahren Potentiale und Fähigkeiten ringen mit dem, was wir glauben tun zu müssen, um der Familie, der Gesellschaft oder einem abstrakten Lebenssinn gerecht zu werden. Übersteigerung ist ein Begriff, der ohnehin ins Reich der Opposition gehört …“

Dies trifft, so meine ich, den Punkt für einige zur Zeit. Insbesondere für Menschen, die sich verantwortlich fühlen. Wir haben ein Jahr der starken Veränderungen erwartet und überall, wo nicht alles wohl begründet ist, geraten die Systeme ins Wanken: Kirche, Euro, Bundeswehr, Atommülllagerung, Abschaltung des CERN-Fetischs um nur einige Beispiel zu nennen.

Dabei scheint der Weg, der vom Alten zum Neuen führt logischerweise über die Offenlegung der aktuellen angesammelten Mißstände zu gehen. Wie wir erstaunt feststellen, führt jedoch die Aufdeckung des größten Umweltskandals des Landes im Atommülllager Asse – warum werden die Milliarden, die es kostet, nicht auf die Verursacher abgewälzt, um zu schauen, ob sich Kernenergie rentiert, oder nicht? – ebensowenig zum Umdenken der ewig Gestrigen, wie die Perversions-Skandale in der katholischen Kirche.

Im Gegenteil:  es werden gleichzeitig längere Laufzeiten erwogen, obwohl niemand den Müll irgendwie sicher unterbringen kann. Oder, im Fall der Kirche, geht man doch dreist zu Gegenangriffen über, anstatt auch nur zur geringsten Demut bereit zu sein. Denkt nur mal an die Arbeiter, die die Fässer aus der angeblich für die Ewigkeit trockenen (wissenschaftlich bewiesen!) Salzlauge holen sollen: wer wird denn das machen? Da fuchteln sie mit Millarden-Summen herum, ohne die damit verbundenen Schicksale zu bedenken. Als könnte man alles in Geld aufwiegen. Dabei hängt „Klasse“ davon ab, daß man den Unterschied nicht vergißt, auch wenn man´s mal nicht mehr nötig haben sollte.

Dennoch wird die Veränderung nicht aufzuhalten sein: sie ist bereits die Überleitung zur kardinalen Klimax, wie wir sie schon lange beschrieben haben und erwarten. Und der Kampf zwischen Uranus und Saturn, zwischen zukunftsweisend und ewig gestrig hat gerade mal erst begonnen. Wann wird er beendet sein? Im Prinzip nie, mittelfristig jedoch, wenn das letzte Fass aus der Asse geborgen sein wird und wenn die Regensburger Super-Katholiken mitbekommen, wie Eltern nicht mehr bereit sind, ihre Söhne den Domspatzen zu überlassen. Den obigen Satz von Erin Sullivan beherzigend muß ich mich ein wenig zügeln, hier nicht in gigantomanische Vorhersagerei zu verfallen.

Warum ich überhaupt hier so eindringlich schreibe, oftmals hier im Blog schon gesagt: je mehr Veränderungen wir als selbstbewußten Daseinsakt willentlich beschließen, um so friedlicher wird die Revolution ausfallen, die mit Pluto im Wassermann und Uranus im Löwen in nicht allzu ferner Zukunft ausgetragen wird.

Ihr werdet merken, daß hier Einiges durcheinander geschmissen wird. Aber es geht ja gerade darum, den „Zeitgeist“ aus multiplen und parallelen Bewegungen zu destillieren.

Wenn es aktuell so salzig (von Tränen der Mißbrauchsopfer und dem Laugen-Bruchwasser im Schacht) ist, dann deswegen, weil Neptun und Chiron im Wassermann, so erweist sich eigenartigerweise, tatsächlich als spirituelles Heiler-Paar unterwegs sind. Und das macht mir Hoffnung:

Eddi Grant ist übrigens ein Fisch (5. März 1948 in Plaisance, Guyana). Ach so, und bevor ich`s vergesse: die Sonne steht seit heute Nacht im Widder. Packen wir´s an!

* Wie lange ist es her, daß diese Psychologie noch verstanden wurde?

Geschichte, Personen, Weltbild

Muß man dem „Zeitgeist“ opfern?


Liebe Leserinnen und Leser,

„Papst Benedikt XVI., der sich am Freitag vom Vorsitzenden der Bischofskonferenz Robert Zollitsch über das Ausmaß der Affäre unterrichten ließ, hält dagegen am Zölibat fest. Die Ehelosigkeit der Priester sei ein Geschenk Gottes, das nicht dem Zeitgeist geopfert werden solle, sagte der Papst.“ (Zitat: Spiegel-Online 13.03.2010)

Die Alliterationen, Gleichklänge zwischen Funktion, bzw. Amt und Geburtsnamen sind hier wie anderswo erstaunlich. Ich erinnere daran immer wieder, weil es ein schönes Beispiel ist, wie doch der Name gewisse verzauberte Schranken überwindet, auf die wir uns zwar keinen rechten und verlässlichen Reim machen können (Arsène Wenger trainiert Arsenal London, Frau Lorenz verkauft mir neben der Lorenzkirche, wo sie arbeitet, eine Brille, Buzz Aldrins Mutter hieß Marion Moon und beging Selbstmord, bevor ihr Sohn auf dem Mond landen konnte … Beispiele merkwürdigster Art sind zu Hauf zu finden) – aber die uns doch aufmerken lassen hinsichtlich dessen, was geistig so abgeht, auch, wenn wir damit die Existenz des lieben Gottes jedenfalls nicht bewiesen hätten.

Innen Joseph Ratzinger 16.04.1927 04:15 Markl am Inn, außen Transite 20.03.2010

„Pisces rising the goldfish bowl look“ –  „Fische im Aufstieg haben den Goldfisch-Glas Ausdruck“,  erklärt uns Steve Judd. Er meint diese offensichtlich ausgedrückte Scheu, absolut deplatziert sich zu fühlen im Außen, das Innen gleichzeitig verwischt.  Ansonsten erscheint Benedikt genau, wie mein Schwiegervater: Widder sind einfach nicht zu verwechseln. Es sind wache, aber auch lebens-tollpatschige Menschen.

Dieser hier ist – man beachte bitte die darstellende Feinheit des Horoskops mit Jupiter in den Fischen im Haus 1 und Saturn in Haus 9, dem „Haus Gottes“  – zum Papst geworden, als Pluto genau auf der Spitze seines Hauses 10 stand. Zur Erinnerung: Haus 10 sind die Würden der Öffentlichkeit, die Autorität der Macht. Die Verschränkung von Saturn und Jupiter ist wieder eine Rezeption: der eine im Zeichen des anderen. Das wirkt, wie eine Konzentration um ein Vielfaches. Doch nun, da Saturn durch das Haus 7 geht – und auch, wenn ehelos, so haben katholische Prieser doch ständig ein oder mehrere Gegenüber – und darüberhinaus auch das Quadrat zu Pluto hält – gibt es beträchtlichen Gegenwind. Er muß nun, fortgeschrittenen Alters, den Gegenwind eine ganze Weile lang aushalten. Dieser Wind kommt aus dem Haus 7 und bringt die Realität an den Tag. Und wie Regenten stellvertretend für ein Land stehen, so der Papst für die katholische Kiche selbst.

Was da an die Pforte des Familiennamens pocht: Duldung, Vertuschung, Ignoranz als Verdacht bei den Domspatzen und auch dem Umgang mit bereits straffällig gewordenen Priestern, wird eben dort die Brunnen vergiften, wo bislang noch die Welt in Ordnung schien und der Papst zuhause ist: in Bayern nämlich. Eben hört man aus dem Rundfunk in den Sonntagspredikten den inzwischen üblich gewordenen Vergleich mit der Nazi-Diffamierung der Kirche durch Journalisten. Dieser Schuß geht aber nach hinten los. Und zeigt – wie bei den Pius Brüdern – vor allem die Unfähigkeit, sich zu verändern.

Ob die dieses Jahr noch folgende Uranus-Wiederkehr des Papstes im Fokus des kardinalen Kreuzes eine Befreiung seiner Person und der Kirche bringen wird? Bemerkenswert genug, daß eine so exponierte Person der Weltöffentlichkeit auch tatsächlich punktgenau die Wandlung persönlich erfährt.

Wäre der Kirche mit der Abschaffung des Zölibats gedient, das Ratzinger so als Gottesgeschenk bezeichnet, ohne, daß dies aus den Texten hervorzuholen wäre? Die evangelische Vorstellung ist auch nicht recht appetitlich. Sind beide ohnhin aufgabenteilende Seiten ein und derselben Münze.

Mir ist nicht wohl bei dem Gedanken, wie wir uns von einer moralischen Instanz verabschieden müssen, ohne, daß es eine neue – und sei`s innere Instanz der Moral zum Ersatz bereits gäbe. Wie die selbsttragende Karosserie. Keiner mehr, der Dir sagt, was richtig ist; niemandem aber bleibt es erspart, in sich hineinzuhören. Abbau von Obrigkeits-Hörigkeit. Statt künstliche Freude wahre Liebe. Doch nun machen diejenigen, die im Prinzip gar keine sexuelle Anmut kennen wollen, diejenigen jetzt mit Recht alle, die niemals eine kannten. Wenn man darüber liest, wie man noch im 19. Jahrhundert nahezu jährlich tausende Knaben kastrierte …

Magere Riesen mit hoher Stimme | Feuilleton | ZEIT ONLINE

…  – der letzte starb 1922 – darf man meines Erachtens nicht glauben, diese Institution wäre etwas anderes, als im Kern verdorben. Nicht um Ausrutscher handelt es sich demnach bei den Prietsern mit Hang zur Perversion, sondern um System-immanente Bedingung. „Glaube“ im katholischen Sinne bezieht – im psycholgischen Sinn – ganz direkt seine erhaltende Energie aus der sexuellen Verdrängung.

Wahrhaft religiöse Menschen glauben auch nicht, sondern wissen. Viele von Ihnen gehen sogar in die Kirche: weil es eben der traditionelle Ort ist, wo man/frau sich mit dem Schöpfer unterhält. Der Tempel. Sollte nicht die katholische Kirche einmal den Weg frei machen für Jesus? Es gibt in diesem Rahmen natürlich aufrechte Streiter, die genau richtig in ihrer Mönchskutte sind, und die ich gerne „Vater“ nenne. Jedoch: Sünden gegen den heiligen Geist werden nicht verziehen. Auch, wenn wir gegen die Kirche nicht den ersten Stein werfen wollen, vielleicht zwingt sie jeden aufrechten Menschen, den letzten zu werfen? Was machen wir nur mit den Gebäuden?

Praktischer und praktizierbarer Vorschlag: endlich die Steuerfinanzierung der Kirchen beenden. Denn das täte richtig weh. Und sie könnten nicht groß Entschädigung von unseren Steuern anbieten, es sei denn, sie nehmen – wie in den USA – die Milliarden aus dem Klingelbeutel – „Kleine Kollekte für die Mißbrauchsopfer von Pfarrer Sowieso: wer will spenden?“ Der Kirche ist nämlich Europa nahzu wurscht:  in Afrika und Lateinamerika wird so inbrünstig geglaubt, daß man dort näher dran ist am Mittelalter und daher eben in einer globalisierten Welt völlig offen ist, ob die alte, grausame Tante Kirche nicht doch eine glänzende Zukunft hat.

Personen

Russell Crowe ist Robin Hood

 

07.04.1964 02:00 Wellington, Neuseeland

 

Liebe Leserinnen und Leser,

hier sehen wir einmal ein wunderbares Beispiel für eine astrologische Rezeption: Venus im Zwilling und Merkur im Stier. Der eine im Zeichen der anderen. Wie stark ist dieses Horoskop! Ich verehre Crowy seit Master and Commander. Den neuen Robin Hood schau ich mir aber nicht an. Wegen Ridley, verzeih mir! Ridely Scott, ein Schütze mit einer Skorpion-Mond Venus und einer Mond-Uranus Opposition und Jupiter-Pluto Opposition, geboren 1937, aber ebenso, wie Ridley Scott mit Saturn in den Fischen, nur zwei Generationen vorher: nicht mehr Pluto im Krebs, sondern zwei Zeichen weiter: Pluto in der Jungfrau, wie bei Crowe.

Also eine Vater-Großvater Verbindung zwischen den beiden. Mir persönlich ist aber Scotts Skorpion-Mond und Venus-Wesens zu viel Pluto auf der emotionalen Ebene: sprich Grausamkeit wegen Ablehnung der eigenen inneren Weiblichkeit, wie in Gladiator herzzerreißend inszeniert: tu ich mir nicht nochmal an.

Für den Super-Widder Crowe mit dem charmanten „ihr habt doch keine Ahnung“-Wassermann-Mond Lächeln (gerade hat der Mond vom Wassermann in die Fische gewechselt: noch ein Grund für die See-Plakatierung oben …) stellt Neptun in Haus 10 das ideal verwirklichte Berufsbild dar: den Schein, das Spiel um Täuschung. Widder sind immer gute Schauspieler. Manchen kommt man ein Leben lang nicht auf die Schliche.

Die Rezeption von Venus und Merkur verbindet Haus 3 und 4 wie eine Klammer. Die Intelligenz und Beweglichkeit im eminent Merkur betonten Sinne mit dieser Merkur Glückspunkt Konjunktion in Haus 3 – heißt er doch mit Spitznamen in Master und Commander „Lucky Jack“ für seine Matrosen. Natürlich – wären da nicht schon Vorzüge genug, auch Jupiter ist nahebei im Haus 3, wo selbst die Sonne steht, Jupiter Schutzgott der Schauspieler.

Die Geburtszeit ist jedoch sicher nicht exakt, aber einen Wassermann-AC würde ich Crowe zutrauen. Die Mond-Betonung könnte jedoch Mond auch näher zum AC rücken: man sieht es am rundlichen Gesicht. Daher sind Häuserstellungen hier relativ und nur die Betonung des ersten Quadranten glaubwürdig.

Sonne könnte auch gut in Haus 2 stehen.

Wenn Crowe auf die Nordhalbkugel kommt, dreht sich sein Horoskop übrigens um. Er wird dann ein Löwe-AC. Zumindest ergänzend. Daher funktioniert ja auch Nordhalbkugel-Astrologie auch auf der Südhalbkugel.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

Christoph Waltz

Innen Christoph Waltz 04.10.1956 Wien, unbekannte Zeit, außen Progressionen vom 08.03.2010

Liebe Leserinnen und Leser,

wie aber bekommt man als Waage einen Oscar, wenn doch Saturn in der Waage läuft? Der Blick in die Progressionen offenbart es: Jupiter steht genau über Merkur: „Ich spiele gern“ – wen wunderts. Ich habe mir die Frechheit genommen für Waltz, dessen Geburtszeit nirgendwo aufzutreiben war, einen Zwillings-AC anzunehmen. Natürlich wäre damit die Jupiter-Progression noch besser erklärbar, wenn über dem Aszendentenherrscher.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen, Poetry, Weltbild

Rudolf Steiner

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt zwei Geburtstage von Rudolf Steiner. Der andere hat einen Waage-Mond; beide würden passen, und optisch hat der Waage-Mond sehr viel für sich: wegen des feinen Gesichts. Das aber ebensogut auf einen Waage-Aszendenten und eine  ungenaue Geburtszeit – wenn schon das Datum nicht sicher ist – weisen könnte.

Rudolf Steiner 25.02.1861 23:15 Kraljewitza, Ungarn

Doch den Jungfrau-Mond kann man getrost für den Herausgeber Goethes wissenschaftlicher Schriften annehmen, der auch seine eigenen Werke fein zu strukturieren wußte und ein Meister der freien Rede war – was ebenso ein Talent zur präsentablen Wirklichkeit im Sinne nützlichsten Gebrauchs ist. Auch die Demeter Landwirtschaft gehört hier her – Mond im Zeichen der Ähre.

Neptun in den Fischen (wie heutigentags wieder)! Mit Merkur im Zeichen der Fische-Sonne. Beide Lebensgefährtinnen Fische. Mars-Pluto im Stier: Verwandler der materiellen Wirklichkeit. Jupiter im Löwen: wo die Römer ihn als Herrscher sahen, wie Manilius schreibt. Uranus in Zwillinge: Freiheit durch Wissen. Allen Kritikern zum Trotz: wie er selbst wußte, wird „Die Philosophie der Freiheit – Grundlage einer modernen Weltanschauung“ das definitiv Öffnende sein. Warum? Weil eben jener Gedanke darin aufgeht, der überhaupt erst einen richtigen Gedanken gibt. Und dann – ? – hat man´s auch schon vergessen, obwohl es der einzige Ausweg aus dem Hamsterrad ist – daß Wirklichkeit in Identität von Werkzeug und Gegenstand geschöpft wird, von Begriff und Wahrnehmung, und daher zutreffend ist, wenn Parmenides schreibt: „Denn daß Du es denkst und daß es ist, ist ein und dasselbe.“ Außer dem Denken gibt es nichts, was in dieser Identität stehen könnte. Und dieser Weg als lange Gedankenbahn von Aristoteles bis Thomas von Aquin … ?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Mundan

Das Goetheanum

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn wir uns das untere Bild des ersten Geotheanums anschauen, sehen wir ein Gebäude, wie aus einem Traum. Einen neuen Baustil zu gründen, geht nur mit Inspiration. Es kommt nicht willkürlich. Wenn Sie versucht haben, mal etwas zu entwerfen, werden Sie feststellen, daß wir uns zunächst an bekannte Muster im Kopf halten: so sieht ein Haus aus. Selbst, wenn wir das Gegenteil unseres Musters bevorzugen – die wilde, freche, Grenzen überschreitende Gegenkonstruktion zum Klischee eines bekannten Stils: selbst im Gegenteil noch bestätigt die gebrochene Regel oder Gewohnheit nur die Regel selbst.

„Wenn wir hören können den Sehnsuchtsruf der Menschheit nach dem Geiste, und errichten wollen den Wahrbau, von dem aus verkündet werden soll immer mehr und mehr die Botschaft von dem Geiste, wenn wir dieses fühlen im Leben dieser Welt, dann verstehen wir uns an diesem Abend richtig.“ sagte Rudolf Steiner am 20.09.1913, welchen er extra bestimmte „als Mercurius in der Waage stand“, um den Grundstein für das erste Goethenaum zu legen, von dem wir unten eine Fotografie sehen:

AnthroWiki

Grundsteinlegung Goetheanum am 20.09.1913 18:30 Dornach, Schweiz

Innen Grundsteinlegung 1913, außen Brand am 1.1.1923. 00:01 Dornach

Der tragische Umstand eines Brandes in der Sylvester-Nacht durch Brandstiftung, wie gesagt wird, verursacht, hat dieses unglaubliche Architektur-Juwel zerstört und nur  fotografische, fast unwirkliche Erinnerung hinterlassen, die auf dem Foto und in der Zeichnung erhalten sind.

Das Bild ist antiquiert, aber der Bau glänzt doch nagelneu in wunderbar mildem Holzwerk.

Ich bin mir der Zeit nicht ganz sicher, jedoch „Abend“ erwähnt Rudolf Steiner ja. Er wählte auch absichtlich und genau nach dem tropischen Tierkreis den Tag, an dem Merkur exakt in die Waage wechselte. Dieses Bild sehen wir oben, die Grundsteinlegung.

Was sagt uns das? Merkur war Rudolf Steiner sehr wichtig. Er wartete extra mit der Grundsteinlegung auf diesen Wechsel. Merkur hat ein Quadrat zu Mars, das scheint nicht von Bedeutung? Dabei müssen wir bedenken, daß Pluto noch nicht gefunden war.

Gehen wir in die Synastrie der Sylvester-Brandnacht, dann finden wir Uranus über Chiron; nur Uranus war bekannt.

Besonders auffällig an diesem Tag, dem Sylvester-Brand, ist die Pluto-Sonnen-Opposition genau auf dem Jupiter des Gründungsdatums. Und Jupiter ist ja der Herr des Fische-Aszendenten zu dieser Zeit.

Weiter auffällig: die Mondknotenachse steht gerade das erste Mal seitenverkehrt. Saturn ging, wie heuer auch, durch die Waage.

Und das Quadrat von Merkur zu Mars an diesem Tag der Grundsteinlegung? Konnte nicht Anlaß für die Auswahl eines solchen Datums sein, so daß ich daraus schließe, Rudolf Steiner interessierte sich wohl hauptsächlich für Merkur und Jupiter, der auch schön steht, vielleicht, doch das ist nicht überliefert.

Wir dürfen aber so weit gehen, anzunehmen, daß in diesem „als Mercurius in der Waage stand … „- Spruch im Grundstein die Bedeutung dieses ganzen Baus mit dem Boten der Kunst und der Logik, dem Botschafter des schönen Geistes, des Luft-Kunst-Geistes in Verbindung gebracht wurde.

Ein konventinell arbeitender Astrologe hätte jedoch wegen des Merkur-Mars Quadrates (durch Pluto verstärkt) keinesfalls dieses Datum gewählt, weil damit die Zerstörung bereits impliziert gewesen wäre.

Wie wäre es mit einem ehrgeizigen Wiederaufbau-Projekt? Merkur steht im Wassermann.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

Bhagwan Shree Osho Rajneesh

Liebe Leserinnen und Leser,

heute hatte ich das erste Mal Gelegenheit, Bhagwan Buddha Osho zu hören. Nicht live, aber per YouTube-Video. (Kann jeder selbst googeln …): –  Wahnsinn! Dieser Mann hat ja die Poesie der Sprache wirklich gesprochen. Es klingt zunächst etwas aufgesetzt, als wollte uns ein freundlicher Herr aus dem fernsten Osten erklären, wie man das „Essss“ und das „Efffff“ spricht. Doch dann, nach einer Weile, beginnt man zu ahnen, daß dieser Professor – was er in der Tat auch war in jüngeren Jahren – mit höchster Konzentration vorträgt. Man erkennt es an den „Brüchen“. Es sind die des Humors und die der „Rede“, eine Art Innehalten, aber kein Kampf um den Gegenstand, sondern eine Schütze-Vorausschau auf das nächste Argument, I suppose.

Er erklärt sein Wandern zwischen der west-östlichen Philosophie (wie Goethe mit dem west-östlichen Divan!), und dahinter versinkt – auch hinter seiner märchenhaften Selbst-Inszenierung – die offenkundig super-magische Tatsache seines tatsächlichen Wanderns zwischen den Welten: mit seinen Anhängern – die, das muss man zugeben, doch auch schon eigenartig brain-washed daherkamen – von Indien nach Oregon und zurück.

Wofür muß ich ihm danken? Ja eben, für sein Ringen mit Gott. Witziger, ernster Mann. Die Verbindung der Sonne im „Du-Haus“ mit dem sprechenden Zwillings-Aszendenten ist seine Wesens-Achse. Und all die Planeten im Steinbock, im Haus des Wandels und der Magie: welch eine Kraft! Uranus wird, wie in Oshos Horoskop, seit langer Zeit wieder in den Widder gehen. Also werden Menschen des befreienden Anfangs geboren.

11.12.1931 17:13, Kutchwada, India

Mit freundlichen Grüßen,

Markus