Europa, Freiheit, Geist

Neptun verschleiert sich selbst, Wasser ist durchsichtig

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Liebe Leserinnen und Leser,

im Transit erlebe ich Neptun als exakte Konjunktion über meine Radix-Sonne. Das ist für einen Fische-Geborenen ein ziemliches Privileg, schließlich braucht Neptun 165 und ein halbes Jahr um den Tierkreis. Längst nicht für alle Astrologen ist ausgemacht, dass Neptun die Fische regiert. Milan Spurek meint, er regiere das Zeichen Schütze mit – so wie seiner Ansicht nach Pluto den Widder. Aber das gebe ich nicht zu – schon allein, weil Neptun in den Fischen steht und aktuell neben Jupiter mein Zeichenherrscher ist, zuhause, bei meiner Sonne. „Allmächd“ würde man in Nürnberg sagen. Wir hatten in der Astrologieschule folglich auch das Thema Neptun. Und da kommt man doch zwangsläufig auf die Politik. Und so zeigte sich, dass zwar durchaus fast alle eine Meinung hatten, aber nicht alle das Thema in den Fokus stellen wollten. Und schon ist man mittendrin im neptunischen Nebel, dem Hütchenspiel ums Thema. Denn natürlich ist es durchaus autoritär, ein Thema ausschließen zu wollen. Soweit aber die Diskussion ging, waren alle erst mal überzeugt – bis auf die Stillen – dass Neptun nun das Theater der Gegenwartspolitik sei, man kannte die Themen: USA-Präsident, Putin, Syrien-Konflikt, Terrorismus, nicht unbedingt in dieser Reihenfolge und nicht vollständig. Das sei, konnte ich aufmerksam machen, gerade der neptunische Schleier: uns glauben zu machen, ob da oder dort dieser oder jener Politiker regiert, sei eine Sache von Bedeutung. Doch um solches zu wissen, muss man die Politik erstmal durchschaut haben, und das setzt Interesse und Kenntnis voraus. Hat man das aber mal erfasst, kann man sich natürlich auch von der Politik abwenden, die Frage im Gepäck: welche Handlungen sind dann bedeutend, wenn nicht die politischen – und ist es wirklich ganz egal, von wem wir regiert werden?

Das nicht – aber was uns vorgespielt wird – Neptun negativ – ist eben nicht echt, nur Theater. Ob wir die Regentschaft derer wollen, die uns aus dem Verborgenen über unsere kollektiven Instinkte steuern: Zusammengehörigkeitsgefühl, Ehrgefühl, Sauberkeits-Instinkt so oder so, Säuglingsinstinkte – Zigaretten – zu erkennen, dass die Welt gesteuert wird, indem mit allen Mitteln die Instinkte der Massen manipuliert werden, aus dem Zentrum der Traumfabrikationsmaschiene, im Auftrag Regierungszentrale uns unbekannter Menschen. Das Motto lautet: Verstecke eine Wahrheit am besten hinter einer Wahrheit. Ist Wahrheit einmal simuliert, heisst sie Potter. Simulation von Wahrheit hat den Sinn, das Auffinden der wahren Wahrheit wirklich schwer zu machen, in dem unter Anderem behauptet wird, dass es die nicht gibt. Nur, wer sich sein Leben lang um die Erkenntnis – also das Verstehen, was warum wie ist – bemüht, erreicht die grüne Lichtung der Wahrheit.

Unabhängig davon, wo Neptun bei euch im Horoskop laufend steht (und in welchem Verhältnis zur Radix-Position und den anderen Planeten und Punkten) – zeigt der Neptun-Transit aus dem Zeichen Fische – energetisch immer noch begleitet durch den kosmischen Heiler/Verletzer Chiron – wo im Horoskop ein schleichender Transformationsprozess stattfindet. Neptun ist Idealismus pur. Wo kämen wir hin, wenn es keinen Idealismus mehr gäbe?! An diesem Punkt, wo er läuft, kommen wir nur mit Idealismus weiter.

Negativ allerdings – im öffentlichen Leben – ist Neptun Verschleierung: ihre Schwester: die Blauäugigkeit. Wir wissen ja im Grunde, wenn wir all die Filme rekapitulieren, deren Bilder sich unlösbar in unser optisches Gedächtnis eingegraben haben, dass im Kino in krasser Übertreibung oder Untertreibung gezeigt wird, was sich tatsächlich abspielt. 007 kämpft seinen Kampf gegen das Böse als unser Stellvertreter. Aber weil wir den Film sehen, sind wir von der Wahrheit hypnotisiert; – hat sich ja schon als Simulation realisiert.

Das ist im Wesen Magie, Entsprechungszauber. Neptun in Skorpion. Neptun in Fische kann die Fenster putzen: die klare Sicht durch frische Luft, am Horizont das Zeichen Gottes, ist auch Neptun.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Geist, Prag

Mondknoten in Löwe: vom Mut, ein „Ich“ zu sein.

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Liebe Leserinnen und Leser,

der Rote Löwe ist bekanntlich ein alchemistisches Symbol, hier sieht man ihn als Hauszeichen in der Nerudova zu Prag, das ja sowieso und insgesamt astrologisch dem Zeichen Löwe zugeordnet ist. Das hat nicht nur Perspektive in die Vergangenheit, als Rabi Loew mit dem Löwe-Geborenen Rudolf II sich austauschte …

So berichtet David Gans für das Jahr 1592 von einem bis heute geheimnisumwitterten Treffen zwischen Kaiser Rudolf und Rabbi Loew bei dem der Kaiser mit ihm sprach „… von Angesicht zu Angesicht, wie zu einem Freund (Ex. 33,11). Und die Art und Weise ihrer Worte waren geheimnisvoll, verschlossen und verborgen. Und dies geschah hier in der heiligen Gemeinde zu Prag, am ersten Tag (der Woche; Sonntag), dem 3. Adar (5)352.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Judah_L%C3%B6w

… sondern auch in die Zukunft. Das Gold, der Löwe, der Mut – vieles scheint hier zuhause zu sein, wenn auch gerade in der Zwischenzeit durch das allgegenwärtige Schnurren der großen technischen Katze in die Unhörbarkeit entrückt. Der Löwe ist zwar männlich gedacht, aber er kann auch – siehe unten – weibliche Identität annehmen; in dieser Welt geht es bei den Bedeutungen eher ums Prinzip, als ums Geschlecht. (Die Bienenwaben z.B. erweitern die rote Löwe-Allegorie mit dem Kelch um das Venus/Merkur-Prinzip …)

Und in der Tat findet man die Affinität zum Gold, zumal zum goldenen Licht, auf burchstäblich allen Gassen:

Es ist daher logisch folgerichtig, sich gerade dann, wenn der Mondknoten, der Drachenkopf in den Löwen zurückgewandert ist, sich an Rudolf Steiners Prophezeiung zu erinnern, dass gerade von diesem Ort aus das 6. nachatlantische Zeitalter seinen Anfang nehmen wird. Was bedeutet das? Vielen ist die Zeitalterlehre gänzlich unbekannt. Sie glauben, wir Menschen hätten uns irgendwann aus den Tieren ergeben und ein linearer Zeitpfeil trägt uns soweit, bis die Energie der Sonne verbraucht sei in sinnlosem Kern-Fusionieren, und damit würden wir zuletzt als Folge der heiligen Entropie ebenfalls abgewickelt.

Die esoterische Lehre geht anders. Dort zweifelt man nicht an der Wahrheit von Mythen, die aus verschiedenen Quellen überliefert wurden. Demnach gab es vor gar nicht mal einem Duzend tausend Jahren auf der Erde eine menschengemachte Wasser-Katastrophe. Daran anschließend entwickeln sich unsere Zivilisationsstufen, insgesamt sieben – wobei wir uns in der 5. befinden. Und wir sind auch gar nicht am Anfang des Wassermann-Zeitalters, sondern erst 500 Jahre in dem des Zeichens Fische (was nach der Präzession, dem platonischen Weltenjahr jeweils ca. 2150 Jahre ausmacht). Das Zeitalter der Fische – auch das Zeitalter der Bewusstseinsseele genannt – beginnt erst 1413, wie Rudolf Steiner lehrt – vorher hatten wir Widder, das Lamm Gottes.

Welche Religion werden die Menschen nach 1000 Jahren haben? Wird man sich immer noch im konfessionellen Wahn gegenseitig auszurotten versuchen?

Nun soll aber, gerade hier in Prag, die Bewusstseinsseele Blüten treiben. Bewusstseinsseele bedeutet, dass der Mensch nicht nur fühlen und denken kann, was er vor allem in der Widder-Zeit gelernt hat, sondern auch wissen kann, dass er denkt. Gewahrsein der Anwesenheit seiner selbst und der anderen. Und Alles, was daraus folgt, und das ist eine ganze Menge.

Wer nun denken mag, solches sei doch eine Selbstverständlichkeit, prüfe einfach nur mal seine Gewohnheiten; wie viel gerade darauf hin angelegt ist, kein individuell wacher, anwesender Menschengeist zu sein, sondern – die ganze Werbung funktioniert so – gerade das Gegenteil – Teil einer Gruppe, eines „Wir“, einer Glaubensrichtung („Ich glaube an die heilige Naturwissenschaft oder wahlweise die heilige katholische Kirche: ich bleibe immer gleich und mir schmeckt Bier … „).

Obwohl es also gerade nicht so aussieht – oft hört man hier in Prag auf den Straßen das Wort „Kapitalismus“ – so ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass diese Stadt, die Schicht auf Schicht neue Ringe, Stile und Moden erschaffen hat, gerade bei ihrer aktuellen Entwicklung verharren wird.

Der Geschichte ist zu eigen, dass man sie gerade vorher nicht kennt. Und richtig, es fällt schwer, den Widerspruch der Esoteriker zwischen apokalyptischer Prophezeiung und der behaupteten Freiheit des Menschen nicht gänzlich entmutigend aufzufassen – wären da nicht – gerade im letzten Jahrhundert und auch im neuen Jahrtausend über-deutliche Hinweise der Erfüllungen, wie sie sich der vernünftigste Mensch mit Verstand und Vernunft allein noch vor 100 Jahren nicht hätte träumen lassen. Uns schwant daher – und das ist, wenn sich die eigene Bewusstseinsseele meldet – wenn die Entwicklung so weiter geht, wir ziemlich rasch in Gelegenheiten und Bedeutungen hineinkommen, zu der sich unsere eigene Gegenwart wie tiefstes Mittelalter ausnimmt. Unsere Generationen leben gerade mal am Rand der absoluten Verzifferung durch digitale Technik – wenige Generationen nach uns wird es schwerfallen, zu verstehen, was „analog“ eigentlich mal war (obwohl schon das auch Zauber).

Die alte Löwen-Göttin entstammt dem 3. nachatlanischen Kulturzeitraum der Ägypter, wo Zauberei Religion war und die Ikonografien Wegweiser ins Jenseits der „Anderswelt“, an deren Existenz zu zweifeln für schwachsinnig gehalten worden wäre (weil man sie sehen konnte). Vieles von dem, was in diesem 3. Kulturzeitraum relevant war und entwickelt wurde: Technik, Materialismus, Zauberei – ist auch heute weiter entwickelt da, einem umgestülpten Handschuh gleich – nicht esoterisch, wie damals, sondern offen exoterisch – und doch wieder geheim dadurch, dass Technik und Naturwissenschaft scheinbar unhinterfragbar es geschafft haben, ihre Oberfläche für den Grund auszugeben.

Allein der Grund ist tiefer verborgen und weniger offensichtlich, als in den alten ägyptischen Tagen. Und daher kann man nicht wissen, wie und wann das Seelengold der Goldenen Stadt Prag – die Idee und die Praxis der Freiheit von Individuum und Gesellschaft in aufgelöster Widersprüchlichkeit – sich in einer neuen Blüte zeigen wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: Massenveranstaltungen passen per se nicht – weil sie ent-individualisierend sind – ins Zeitalter der Bewusstseinsseele. Konzerte, politische Versammlungen, Demos, Parteien, usw. Es gibt mehr als einen Grund, große Ansammlungen zu meiden – dafür haben wir ja – als Möglichkeit der Zeit – die Hilfestellung des Netzes. Das neue Zeitalter wird sich zeigen, wenn Menschen gelernt haben, Massenveranstaltungen zu meiden.

Europa, Kultur

Balsam Mond

Liebe Leserinnen und Leser,

naturgemäß ist dieser grüne Mond, der ganz wunderbar zu Kepler passt, mit seinem von ihm selbst gefundenen und hier von AstroCom grün markierten Quincunx zwischen Mond und Steinbock-Stellium, und seiner sience-fiction story von den Mondlebewesen.

Johannes Kepler war wohl oft bei Brahe, und Tycho de Brahe lebte nahe beim Kaiser im Krebs-Sektor, dem Heim. So, wie der Löwe-Sektor quasi überquillt vor überall anwesender Herzkraft, so ist im Krebs-Sektor die große Göttin zuhause …

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… die, wie hier sich im Gegenbild zur katholischen Marienverehrung erhalten hat und eine einfache, hussitische Geschichte erzählt: Kelch/Schwert/Gralsburg, wo sonst Maria dominiert. Zu dieser gewissermaßen anti-jesuitischen Geschichte gehört eine realistisch gemalte, leider grausame Ergänzung, die tiefste Gefühle auslöst, wie sie dem Krebs-Sektor angemessen sind und deshalb nicht recht passen zur aktuellen Balsam-Phase kurz vor Neumond, weswegen ich sie jetzt auch nicht zeige …

Diese Eichentür zeigt zwar auch den Löwen, der ja zur ganzen Stadt gehört, wurde aber aufgenommen in Vinohrady, dem Steinbock-Sektor der Stadt. Dafür ist die Tür aus Eiche = der Steinbock/Löwe – Mars im Steinbock (aktuell in Zwillinge) ist für Eichen. Langsam wachsender, fester Baum, fruchtbar und nährend das Vieh.

Zu Zwillinge gehört dieser Multifunktionsraum, wo wir, wenn ihr Lust habt, unsere Astrologieschule mal Ausflugs-weise nach Prag reisen lassen:

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Freiheit

„Die verlorene Verbindung zum Himmel“

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist – wenn wir an die Apollo-Falterfrau aus dem Barock denken, schon diese allegorische Darstellung aus himmlischen Perspektiven, die plötzlich als Ausbruch der idealisierenden, simulierenden Malerei betrachtet werden kann: Illusionskunst, Kino. Der Beginn der Trennung – eine Koketterie mit den Wettern – oder zumindest Dokument einer Teilstrecke der Ablösung der Menschen von dem unmittelbaren Gefühl, mit der Natur in Einheit verbunden zu sein. Vielmehr führt die technische Entwicklung offenbar gerade dazu, die Verbindung zur Natur zu unterbrechen.

Technik ist das Gegenteil der Natur, womit sie diese dahingehend herausfordert, dass von nun an – gleich, wie es kommt – und vielleicht schon seit den Tagen der alten Ägypter – Natur von Technik in die Dualität gezwungen wird. Als „parodistische“ Übersteigerung wird daraus der Mensch, der sich einen eignen neuen Raumschiff-Planeten baut.

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Technik, so scheint mir, zumal im Kontrast mit jener Wandmalerei längst vergangener Jahrhunderte, betrachtet die Natur als Resource. Und auch obere Bilder, so unschuldig sie daherkommen, nehmen Teil am alchemistischen Umgestaltungs-Epos: der Mensch mache sich die Erde untertan.

Wir sind ja in vielerlei Hinsicht heute der Meinung, dieser Stadtpunkt sei „respektlos“ gegenüber der Natur – und so wird „Die Natur“ zum einzig akzeptablen Ersatz für die höchste Instanz, die man früher den lieben Gott nannte: sie macht Vorschriften und hat Regeln, sie verhält sich nach naturwissenschaftlichen Gesetzen – zumindest manchmal. Denn hinsichtlich dieser „Gesetze“ bedarf es einer weiteren Resource: Zufall, Chaos, random – den Dom des Randes …

Tiamat https://de.wikipedia.org/wiki/Tiamat#/media/File:Tiamat.JPG

Hier endet die Kompetenz der Naturwissenschaft, weil sie den Zufall, den es zu überwinden gilt, so notwendig braucht, wie das Naturgesetz, das ihn überwindet, und solchermaßen die Dinge in die Konstruktion, die Nachbaubarkeit erhebt.

Damit ist klar, dass es darum geht, eine künstliche Welt zu schaffen, je schneller, desto besser. Denn aus dem Fundus scheinbar beantworteter Fragen ergeben sich neue Fragen, und bereits scheinbar beantwortete wollen sich nicht widerspruchsfrei einhegen lassen, sondern verwandeln den naturwissenschaftlichen Himmel in einer Zoo mythologischer Kategorien, die so, aber auch anders sein könnten.

Bevor wir uns darüber entrüsten, müssen wir ein wenig die Geschichte überbrücken, insbesondere die Geschichtsschreibung. Am Anfang der Geschichtsschreibung steht die Erzählung des Untergangs der Atlantis durch menschliches Versagen. Gleichzeitig wird im platonischen Jahr eine Größe angegeben, die den Wandel der Zeitalter astrologisch strukturiert und dokumentiert, wie die Menschheit von rhythmischen Katastrophen heimgesucht wird. Der Natur, so schön, wie sie ist – und das weiß der Homo Technicus – ist nicht zu trauen.

Ihrer Schwester, der Technik, kann eigentlich nur der Zufall über den Weg laufen, der jedoch im Grunde auszuschließen ist, weil sonst Sicherheit mangelt. Erkenntnis für die Bewusstseinsseele: Zufall und Technik sind ein paar Schuhe.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Prag

Stier Sonne, Fische Mond

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Liebe Leserinnen und Leser,

nur kurz, denn schon morgen wechselt die Sonne ins Zeichen Zwillinge, den letzten Frühlingsmonat auf der Nordhalbkugel, den letzten Herbstmonat auf der Südhalbkugel. Stier-Sonne und Fische-Mond ist eine sensible Verbindung, die innerlich reiche, tiefe Menschen inkarnieren lässt, oft etwas zu feinfühlig für unsere gegenwärtige Grobklotz-Welt. Und egal, welche Konstellation wir selbst haben, so nehmen wir doch von der Tagesstimmung etwas mit. Dieser alte Tierkreis stammt ebenso, wie die Apollo-Falterfrau auch aus dem Stier-Sektor (folgt naturgemäß der Achse, nach der die ganze Stadt nach dem heiligen Prinzip der Etrusker ausgerichtet ist) und hilft uns, die verlorene Verbindung zum Himmel wieder zu neu zu finden (hoffentlich bevor der Falter ganz verschwunden ist).

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Prag

Venus im Sextil zu Mars

Liebe Leserinnen und Leser,

schon sehr erstaunlich, wenn man im Widder-Sektor unterwegs ist, wie überdeutlich man dann, auch an den modernsten Orten – unten sehen sie ein alternatives Kaufhaus-Café im Widder-Stadtteil Holešovice – auf die Symbolik des vor einem ganzen Jahrtausend angelegten Stadt-Tyrkreises stößt.

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Mars, jetzt im Zeichen Zwillinge, macht mit Venus ein Sextil. Das bedeutet, Sprache und Impuls lassen sich – sonstige Komplikationen außer Acht gelassen – gut verbinden. Oder: Frau & Mann können einen guten Beziehungs „work-out“ zustandebringen. Hier unten ein weiteres Beispiel aus dem Prager Widder-Sektor, die so erstaunlich sind, dass man wortwörtlich mit dem Himmel auf die Stirn (Widder) stößt:

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Fotos, Prag

Hausgemachte Limonade – domácí limonáda

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Liebe Leserinnen und Leser,

eine der netten Kleinigkeiten, die das Leben in dieser mitteleuropäischsten aller europäischen Metropolen angenehm machen kann, sind die hausgemachten Limonaden, die hier überall und in den unterschiedlichsten Variationen – und noch dazu bezahlbar – angeboten werden. Man sitzt, wenn man sich vom Stadtwandern  …

… etwas erholen möchte in einem der zig-tausend Cafés und schlürft seine Limonade, die auch noch ganz selbstverständlich keinen Zucker enthält, außer dem, der in den Früchten selbst ist. Die Anblicke – hier aus dem Wassermann-Sektor der Stadt – sind erhaben, skuril, geheimnisvoll …

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… und überall Tierkreise, Tierkreissymbole oder zumindest Anspielungen darauf, sei´s aus neuer, sei´s aus alter Zeit.

Schloss Troja im Widder-Sektor

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Europa, Freiheit

Lilith und Mond in Schütze

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Liebe Leserinnen und Leser,

was macht er eigentlich in Prag – hat er einen Vogel? – ja klar – aber noch  mehr – lässt er sich´s …

… im Stier-Sektor einfach gut gehen? Und was soll das denn? Stier-Sektor? Das geht zurück auf die Templer, als sie ihr Geheimnis aus Jerusalem mitbrachten. Und seitdem ist die Stadt Prag – eigentlich alle in der römischen Tradition aufgebauten Städte, auch Nürnberg – astrologisch/astronomisch nach der Tag/Nachtgleichen ausgerichtet, wie der geniale Milan Spurek öffentlich gemacht hat. D.h. wir haben in der Anlage ein gewachsenes Horoskop in der Stadt. 

Das Besondere ist sicher, dass dieser Geschmack in Prag auf der Zunge liegt (o.k.: auch in Freiburg, Wien, Tübingen, Köln … ) wie Pfefferminzschokolade, weil sich die Zeichen auf der wenig beachteten magischen Ebene alle zeigen: tatsächlich dort, wo sie hingehören nach ihrer Feld-Bestimmung. Und das wiederum lässt sich für uns auch nutzen. Zum Beispiel für Stier-Sonne eingeschlossen in Haus 12: das Rudolfinum ist da der richtige Ort …

Zu Lilith & Mond in Schütze: das Reisezeichen u.a. … das Mars/Jupiter Trigon zwischen Waage u. Zwillinge steht dem nicht entgegen … Kraft und Expansion arbeiten zusammen (die Expansion (Jupiter) noch rückläufig, auf vergangene ästhetische Konzepte bezogen).

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Astrologie-Schule, Geschichte

Der Fische-Sektor

Liebe Leserinnen und Leser,

während ich das schreibe, sitze ich in einem kleinen Cafe im Steinbock-Sektor. Jungfrau-Aszendent steigt auf, also herrscht Merkur/Uranus Konjunktion im Haus acht – aber die Bilder sind von vor zwei Tagen aus dem Fische-Sektor, wo ein großes Fest stattfand, mitten auf einer Insel, dass es tatsächlich am Bug dieser Insel, wo man die Vlatva davonfließen sieht, etwas brackig riecht, wie in jeder Flusshafenstadt. Dort spielte eine Band Punk-Ragga oder so – aber – das das Verblüffende – alle auf akustischen Instrumenten (Kontrabass, Gitarre, Schlagzeug und mit einem zauberhaften Blech-Trio von drei Frauen, die den ganzen Drive wieder krönten und lockerten). Das nennt man: der Technik ein Schnippchen schlagen. Aber natürlich: sehr sehr laut, weil letztlich doch verstärkt. Man kann von Karlin aus dorthin, einer weiteren Gründung Karls IV. – der offensichtlich zu einer sehr frühen Zeit schon die Dimensionen seiner Stadt vor Augen hatte und einfach eine Kathedrale mitten ins Feld bauen ließ, noch den sound erahnen. Karlínské náměstí ist auch aktuell gerade neu bepflanzt und aufgeforstet und bietet dem Auge space. Der Blick des Bildes geht vom Fische-Sektor zum Wassermann-Sektor:

dessen markantester Ausdruck der „alte“ Fernsehturm ist. Die große rote Ecke im Bildvordergrund gehört zu einem beeindruckenden Essemble von riesigen, geradezu gigantonomanischen Gebäuden, die geradezu Fische-typisch zu den grenzenlosen Weltkonzernen gehören: „Allianz“, „Generali“ „Hollyday-Inn“, glaube ich – und viele weitere – das Viertel am Samstag menschenleer – ein Kraftplatz und ein moderner steingeöffneter Tierkreisbrunnen aus  4 entzwei gesägten, innen schwarz-geschliffenen Findlingen im Zentrum, gelegt nach den Himmelsrichtungen …

… von diesem mysteriösen modernen Kreis dem ich aber zwar ein Foto hatte, dies aber Fische-typisch gelöscht. Aber das Foto kann den Raum sowieso nicht fassen. Stattdessen zu einem anderen Tierkreis, aus alter Zeit (vor 500 Jahren immerhin) und aus dem Löwe-Sektor; bietet wichtige Orientierung:

Das ist wieder Schloss Stern im Löwe-Sektor: oben ein altes Bild, und ein aktuelles Bild, wie der Park heute aussieht, aus der Vogelperspektive. Wir sehen auf dem unteren Bild, dass der zentrale Kraftpunkt von Schloss Stern – Hvězda – die Markierung in der Landschaft (fast) eingebüßt hat. In Wirklichkeit gibt es den Punkt noch, aber die astrologische Bedeutung muss erst wieder ausgegraben werden. Wir können davon ausgehen, dass dieser Punkt nicht ohne Grund ausgewählt wurde, Ferdinand I, der Erbauer, trägt ein Amulett mit dem Widder-Zeichen um den Hals (obwohl doch im letzten Grad Fische geboren) – ihm und seinen später kaiserlichen Astrologen-Astronomen …

Womit ich letztlich sagen will: überall finden wir in Prag Tierkreise und Kraftpunkte herausgearbeitet und nach einem Plan gepflegt, der – bewusst oder unbewusst – in der Stimmung und Bebauung dem uralten Zeichen gerecht wird, nach dem die Johanniter und Templer vor rund tausend Jahren den bereits vorhandenen, keltischen Kraftplatz neu ausgelegt und durch ihre Rundkirchen , die Leylines im ganzen Land verbinden, markiert haben. Es gibt also ein echtes, in die Landschaft eingeschriebenes Geheimnis, dem wir ganz persönlich mit unserem Horoskop folgen können: auf der Suche nach dem verlorenen Schatz natürlich. Mehr dazu später …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus