Weltbild

In geänderter Zeitlage

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Liebe Leser,

Peter Sloterdijk in der aktuellen ZEIT:

„Man weiß, das erste Opfer der steigenden Polemik ist die Nuance. Wir haben es seit einer Weile mit einem bedenklichen Zug der Nuancenvernichtung zu tun – bedenklich vor allem deswegen, weil allgemeine Lebenserfahrung weiß, dass zwischen gut und böse gelegentlich nur haarfeine Unterschiede liegen.“ –  in der ZEIT von gestern, die zu meiner Lektüre passt:

„Nun handelt es sich darum,“ sagt Steiner in einem Vortrag von 15. Dez. 1918, „daß ja auf der einen Seite die Menschen in dieser Weise, gerade mit Bezug auf die Intelligenz, differenziert sind, insofern das Volkstum in den Menschen wirkt“ – und weiter, etwas tiefer: „In England und Amerika wird mit Bezug auf den Verfassungsstaat, mit Bezug auf die äußere Politik, auch mit Bezug auf die soziale Struktur die Intelligenz schon zahm geboren. In Mitteleuropa wird sie gezähmt. Im Osten möchte sie gern frei rumlaufen, wird aber verfolgt.“

Das ist so eine Nuance, die schon lange verlorengegangen ist: u.a. weil die Begriffe „Volk“ und „Rasse“ – anders, überraschenderweise, als der Begriff „Nation“ – tabu sind – aber das heißt nicht, daß es Dinge, wie „Rasse“ und „Volk“ nicht gäbe: politisch korrekt ist nur noch der Begriff: „menschliche Rasse“ – im Plural schon rechtslastig – man muss vorsichtig sein, ihn zu äußern – nur im Tierreich ist´s kein Problem – aber tatsächlich denken nicht alle Menschen gleich, sondern mitunter völlig anders.

Was kommen da für Völker zu uns? Was macht ihr Wesen aus? Welche Fähigkeiten und besondere Eigenschaften bringen Syrer, Afghanen, Maghrebiner, usw. mit? Was verbindet uns mit ihnen, was trennt uns? Wenn wir uns solche Gedanken nicht machen, schaffen wir kein Zusammenleben im Verschiedenen, was etwas anderes ist, als das immer beschworene „Integration“.

In Europa hilft uns die Idee des „melting-pot“ nicht weiter, die verordnete Arznei kann nicht heilsam sein; – vielmehr geht es darum, gerade die Unterschiede zu wahren und zu kultivieren: Englisch kann Verkehrssprache sein, aber es hat nicht die Kraft, die anderen europäischen Sprachen für immer zu „kassieren“ – deswegen wäre es recht nachvollziehbar, wenn die Briten sich vom „imperium“ trennen, um es herauszufordern – denn es gibt ja zwei oder drei „imperii“ … die Japaner & Chinesen unterhalten auch eins oder zwei …

Gedanken zu Sonne in Fische & Mond in Steinbock …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: Volksabstimmung G.B – müssen wir das Horoskop für finden, Thorsten … ?!

 

Mundan

Trickbetrüger

Trickbetrüger26.02.2016 12:05 Nürnberg

Liebe Leser,

nur ungern gibt ein Zeichen von sich selbst zu, daß es mit einem schwierigen Mangel behaftet ist, demgegenüber die Vorteile regelrecht angepriesen werden müssen. Im Fall des Zeichens Fische braucht man viel Humor, um das zu durchschauen. Beispiel Windows 10 Upgrade: es dauere nicht lang, man bekomme ein Virenschutzprogramm obendrein (klang verlockend, den Tribut an Kaspersky zu streichen) und einige neue und interessante features … Tatsache war: es dauerte Stunden, erforderte ständige Bestätigungen und Anwesenheit und verwandelte meine Windows Computer (ganz unterschiedlich!) in quasi Windows-Shops, in denen eine Gehirnwäsche-Stimme mir Anleitungen zum Bedienen des Computers geben will und Bilder einer heilen Pseudo-Natur zur Grundausstattung bei der Passworteingabe gehören. Bestimmte Dienste lassen sich gar nicht mehr nutzen – nicht einmal die Lesezeichen sind mehr direkt zu finden; – muss mir meine Pfade völlig neu erarbeiten,  fast wäre meine Online-Fähigkeit untergraben – weshalb ich meinen Zorn trösten kann durch die Firma Apple, die gerade – wenn es stimmt – Widerstand gegen einen Betrugstrick des FBI leistet – ich „flüchte“ seit geraumer Zeit von einem System ins andere …

Oberes Horoskop zeigt den genauen Zeitpunkt, als zwei Trickbetrüger mit einem Kabel-Deutschland-Outfit mir an der Praxistür mit dem Argument meine Bankdaten abjagen wollten, mein Telefonanschluss sei ab Montag-Morgen durch Glasfaser nicht mehr gewährleistet, ich müsse also – ob ich die Post nicht bekommen hätte? – jetzt sofort einen neuen Vertrag mit Vodafone unterschreiben und zur Abbuchung freigeben … Ich ärgere mich sehr, daß ich doof genug war, sie überhaupt reinzulassen. Lilith läuft bei mir durch Haus 7. Zum Glück sind sie friedlich gegangen, wohl weil sie glaubten, ich hätte sie nicht durchschaut – aber in jedem Fall die nächste Trickbetrügerei. Wie wir sehen, steht im Horoskop Neptun (plus) am MC: das ist (leider) für die Stundenastrologie immer ein sicheres Anzeichen für Verwirrung, Unsicherheit, Betrug. Es macht die Sache nicht schöner, daß die beiden jenen arabisch/türkischen Einschlag hatten, den wir alle kennen, so daß ich mich ertappt fand, gerade zu diesen nicht durch Abweisung unfreundlich sein zu wollen. Sie sind im Horoskop die Vertreter von Haus 12 – heimliche Feinde – in Wassermann in 9: Ausland, Lehrer, Merkur der Lehrer – der jüngere sah mir auch tatsächlich aus, wie der Gott der Diebe in morgenländischer Gestalt – mehr Aufmerksamkeit!

Last not least: „Gravitationswellen“ – Fische/Jungfrau – auch Tricktäuschung ahnungsloser Laien …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Freiheit, Geist

Jupiter Opposition Chiron

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Liebe Leser,

dieser Centaur symbolisiert den Zeitgeist gut. In Jungfrau ist der Schütze & Fische Herr Jupiter, der die Opposition zu Chiron in den Fischen hält. Jungfrau ist eigentlich das medizinal-Zeichen, aber der Heiler ist geistig in Opposition: Zeichen des ätherischen Christus in den Fischen. Was mit dieser Konstellation praktisch erscheint, hat keinen Geist, und was geistig erscheint, ist unpraktisch. Dieses Dilemma gilt für alle Tierkreiszeichen, aber ganz besonders für das bewegliche Kreuz Fische/Jungfrau und Zwillinge/Schütze, bei ersteren geht es um Unvereinbarkeit von durchaus geistigen und praktischen Gesichtspunkten, bei zweiteren um lästiges sowohl als auch: Homöopathie oder Pharmazie? –  um ein Beispiel zu nennen … und natürlich immer wieder mundan: Pflege der Ordnung oder Öffnung der Grenzen? – – ; – dabei ist Jupiter, Herr der Fische in Jungfrau und regiert daher auch von dort: es will sich die Ordnung auf Kosten des Geistes vom Acker machen, doch ohne Geist ist Ordnung keine Ordnung, sondern wandelt sich zum Labyrinth: zum Beispiel die angeblichen „Graviationswellen“. Und so herrscht, da es noch nicht gelingt, diese Opposition konfliktfrei in den Zivilisationsprozess zu integrieren, weil wir keine eigentlichen Humanwissenschaften haben, nur Wissenschaften nach der abstrakten Welt, gefühlt zuviel Chaos in all der bewundernswerten Ordnung – Ringen um dieses Gleichgewicht macht ein Zeitgeist mit uns und durch uns, denn alle Götter kommen durch uns …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Mond

Vollmond Jungfrau zu Fische-Sonne

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Foto Termin ©

Liebe Leser,

wer mit dieser Konstellation geboren ist, hat gute Aussichten, dazu in der Lage zu sein, die Dnge letztlich ganz gut auf die Reihe zu kriegen: also eigentlich Fische-untypisch. Man hat mit Fische Sonne das ganze Feld der Wirklichkeit und kennt eigentlich keine Grenzen, ist aber durch den Erd-Mond in Jungfrau moralisch nicht im Wolkenkuckkucksheim, sondern in der Wirklichkeit zuhause: aus der Kombination von beidem entsteht dann z.B. die „Geisteswissenschaft“ bei Rudolf Steiner, der mit dieser Konstellation geboren ist …

Vollmond22.02.2016 19:20 Nürnberg

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kultur, Nürnberg, Neptun

Neptun, Westbad Nürnberg

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Liebe Leser,

das ist eben Nürnberg: große Kunst liegt hier ungeschützt und dadurch verborgen am Weg. Sogar nahezu anonym. Wie könnte es anders sein?! Wer sich durchgoogelt, findet unter „Nürnberg, Westbad“ („Volksbad“ ist ein weiters Neptun-Thema).

Neptun IC21.02.2016 00:57 Nürnberg

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Astronomie, Freiheit

„Langes Warten auf die perfekte Welle“

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Liebe Leser,

… Neptun im Zeichen Fische! Und Einstein war auch noch Fische –

jetzt wird ganz heftig in die tiefen Töne investiert: man glaubt, eine schier unglaubliche Entdeckung gemacht zu haben. Aber vielleicht ist´s nur eine Träne von „Davy Jones“ an der Unterwasser-Orgel … hier das Horoskop dazu:

Gravitationswellen

Innen ist der genaue Zeitpunkt der „Entdeckung“ – 14. September 2015, 11:50 – Hannover – angegeben, außen habe ich den 11. Februar 2016, 16:30 – den Zeitpunkt der Pressefonverenz eingestellt.

Die „Entdeckung“ am 14. Sep. war die exakte Jupiter/Neptun Opposition. Jetzt ist Jupiter weitergewandert und steht über der Sonne des „Entdeckungszeitpunkts“ & Nordknoten! – ; – während Neptun genau die exakte Position des „Entdeckungszeitpunktes“ wieder „bekleidet“, so wie Chiron und – mit etwas mehr Abstand – auch Uranus im Widder-Zeichen.

Es lohnt sich, Albert Einsteins Horoskop (innen) und Pressekonferenz (außen) anzugucken: Uranus steht über Venus: Befreiung – und von was? Venus als Herrin von 12 und 5 steht in 11 – findet gesellschaftlich statt, ist aber kollektives Stier-Schicksal: Zerstörung der Materialität, Pluto in 12: im Radix bei Albert Einstein … aktuell: Südknoten & Chiron über der Sonne – altes Karma.

Faszinierend genug: Mond über Saturn und Saturn über Mond. Merkur transitiert Mars-Radix, der 11 & 6 regiert. Aber natürlich auch Pluto von außen für den armen Einstein. Das sind seine Verehrer. Und so klingt auch die Sprache der vor Glück taumelnden Relativisten tatsächlich dieser Tage sehr plutonisch:

„Der Todestanz der beiden Schwarzen Löcher hatte Schwerkraftwellen quer durch das All gejagt, die überall, wo sie auftreffen, am Gefüge von Raum und Zeit rütteln,“ schreibt z.B. Patrick Illinger in der SZ (12.02.16) … Frank Grotelüschen meint in der ZEIT: „Physiker enträtseln bald Sternleichen, kannibalische Schwarze Löcher und den BIG Bang“.

Einstein und GWInnen Einstein, außen Pressekonferenz zu „Gravitatioswellen … „

Über den Wahrheitsgehalt des „Entdeckten“ ist damit noch nichts gesagt. Wahr ist jedenfalls, daß wir die Geburt einer neuen Physik erleben, und zwar einer solchen, die aus Computer-generierten Ergebnissen besteht, wie bei „Higgs Gottesteilchen“ bewährt ausgetragen: was uns als „sichere Entdeckung“ präsentiert wird, ist wohlabgewogenes Wissenschafts-Design.

Es ist ratsam, gleich in der Stunde der Euphorie die Fachleute nach der Wahrheit zu fragen, allerdings nicht ohne zu erwähnen, daß dieser Diskurs ein Ablenkungs-Diskurs von irgendeiner politischen Weltlage ist.

Aber eben astrologisch gesehen, erstaunlich synchron! Karsten Danzmann, Direktor am Albert-Einstein-Institut der Max-Planck-Gesellschaft antwortet auf die Fragen von Marlene Weiss in der SZ (12.02.16):

„Das Signal empfingen Sie schon im September; warum dauert es solange, die Daten auszuwerten?

Es ist nicht nur eine Frage der Computerpower. Wir haben 100 000 Datenkanäle, die Temperatur, Luftdruck, Vibrationen und so weiter messen, damit man hinterher sagen kann, ob es eine Störung gab, ob jemand laut gesungen hat oder ob ein Schauer kosmischer Strahlung hereinkam. Das muss alles angeschaut und bewertet werden, viele Leute diskutieren miteinander – das braucht Zeit.“

Dabei – müssen wir uns vorstellen, geht es um eine Anlage, die in der Lage sei „sogar die Meeresbrandung an den Küsten des amerikanischen Kontinents“ zu registrierender zu messende Effekt habe aber nur die Länge eines Millionstel eines Photons:

„Die Dehnung beträgt 1.0 × 10−21.. Eine Strecke von 1 Meter wird also um 1.0 × 10−21 Meter gedehnt oder gestaucht (das heißt also 0,000000000000000000001 Meter, mit 21 Nullen). Zum Vergleich: Ein Atomkern hat einen Durchmesser von 1.0 × 10−15 Meter, ist also eine Million mal größer. (Ein Atom ist dann noch etwa 100000 mal größer als das). Die Dehnungen sind also wirklich unglaublich winzig“, schreibt Martin Bäker.

Gravitationswellen – die Veröffentlichung im Detail

Je unglaublicher Münchhausens Trick, desto besser! Denn die „Schwarzen Löcher“ am „Ereignishorizont“ liegen laut Theorie 1300 Milliarden Lichtjahre weit entfernt (Maße ohnehin zweifelhaft, man erwähnt offen, es könnten plus/minus 300 Millionen Lichtjahre sein (an der Stelle spielt man souverän mit Toleranzen)), ist aber kein Problem für Supermann-Physiker;  – : zweifelsfrei orten – Nobelpreis einparken. Außer dem angeblichen Effekt der Dehnung des Lasers um ein Millionstel des Durchmessers eines Photons gibt es keinerlei Hinweis auf die Existenz dieser Gebilde …

“ … aber gleichzeitig war das Signal ’stark und sah so perfekt aus, dass wir uns gefragt haben, ob es echt ist‘, erinnert sich Bruce Allen, einer der Direktoren des Instituts.“

Die Frage ist – wie nennen wir diese Sekte? Computer gestützte Metaphysiker? Und vor allem: wie schützt sich die Zivilisation vor solchem Wahn? Wer leitet die Therapie ein? Was größte Skepsis hervorrufen sollte, wird als Triumph inszeniert.

100 000 Datenkanäle! Und daraus ein eindeutiges Signal generieren bei dieser „Größenordnung“! Geht´s noch? Hier wird Wissenschaft Kunst und Kunst Wissenschaft.

Da natürlich diese „Entdeckung“ völlig anwendungsfrei ist, wird sie sich auch nicht an der Realität beweisen müssen. Und mehr noch: die Statistik kommt zur Hilfe: nur alle 200 ooo Jahre sei eine solche Beobachtung: zwei „Schwarze Löcher“ verschmelzen, 1 Mal zu erwarten – und gerade jetzt, zufällig, hat man die Maschine auf volle power getuned, die Helden …

Aber: Mars geht schon bald über Saturn der „Entdeckung“: – das Gute ist, daß die Leute anfangen werden, Fragen zu stellen, die die „Wissenschaftler“ im reinen Mathematizismus nicht beantworten können: worin bewegen sich denn die Gravitationswellen? Man setzt immer schon den absoluten Raum voraus, das einfache metrische System ist konstitutiv – die ganze Theorie ein infantiles Ersatzobjekt … glauben Sie den schlauen Ausreden nicht, es sind allenthalben verklausulierte Quadraturen des Kreises: je bombastischer die Inszenierung, desto weniger steckt dahinter. Aber der Klingelbeutel ist unüberhörbar …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Geist, Kultur, Lilith

Das Voynich-Manuskript – Fische/Jungfrau

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Liebe Leser,

eines der großen verschlüsselten Rätsel der Welt ist ein astrologisches Lehrbuch über astrale Pflanzenwirkung wahrscheinlich aus dem 13/14 Jahrhundert. Es sieht aus, wie in einem Zug runtergeschrieben, völlig fehlerfrei, doch die Zeichnungen wirken ebenso perfekt, wie improvisiert. Es erinnert an ein Comic, weswegen man lange an der Echtheit des Manuskriptes zweifelte, aber man kannte es offenbar schon am Hofe Rudolf II in Prag.

Dazu kommt, daß die unlesbare Schrift von außerordentlicher Schönheit ist, und das gilt auch für die Zeichnungen von Pflanzen – und zwar weil ein Element der Verspieltheit und überbordenden Kreativität sich mit ungeheurer Kenntnis über Pflanzen und Himmelserscheinungen verbindet – soviel läßt sich sagen, ohne, daß man den Text versteht. Das Schriftbild macht ganz und gar nicht den Eindruck, als wäre es nur für dieses Buch entstanden, sondern zeugt von Routine im Umgang mit der Zauberschrift.

Wo die Astrologie des Manuskripts (es ist offensichtlich ein astrologisch/botanisch/medizinisches Lehrbuch) dann psychedelisch wird, entfaltet das Buch noch mehr Humor : allein die Leitungs-Kanalbildsektion: könnte was mit dem Kreislauf zu tun haben – die Frauen sind Elfen oder freundliche Elementarwesen, die – ähnlich den Mainzelmännchen – den Text begleiten, indem sie tanzen. Unten ist ein Link, mit dem man das ganze Manuskript angucken kann, das sich nun im Besitz der Bibliothek Jale befindet.

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Bislang unentziffert, gibt´s immerhin im astrologischen Teil eindeutige Zuordnungen – Kalender der Pflanzenwirkungen in der Frauenheilkunde, wäre denkbar. Wann und wie was einzunehmen sei. Man könnte sich die Einteilung der Farben nach den Elementen vorstellen – Feuer/Wasser – es fällt auf, daß die Wurzeln oft rot sind – überhaupt, was bedeutet hier: rot? – die Tierkreiszeichen sind bezeichnet, wir kennen ihre Namen – vielleicht mit dem Altgriechischen als Dechiffrierziel?, es kommt ja so auffallend oft dieser dem “H” ähnliche Schnörkelbuchstabe vor, wie bei den Hellenen das “I” –

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Von all den zur Urheberschaft vorgeschlagenen Personen paßt charakterologisch keiner, man kennt ja Dees Art und Kelleys Schrift. Das Buch sieht eher aus, wie von einer Frau geschrieben – es kann nicht irrsinnig schwer lesbar gewesen sein, denn seine Absicht war es wohl, Botanikerinnen lustig & lustvoll in die Kunst der Pflanzenwirkungen auf den Menschen (nach Tierkreiszeichen) einzustimmen. Natürlich mußte Frau alle Pflanzen selber probieren – daher auch die psychedelisch anmutenden Illustrationen S. 86.

Komischerweise sehen wir 2 mal Widder und 2 mal Stier – der auch mit dem gleichen Wort bezeichnet wird (70v, 71r), aber Steinbock und Wassermann fehlen (weil Seite 74 fehlt). Mit gutem Willen kann man unter den Zeichen Fische, Widder (2*), Stier (2*), Löwe und Waage die Worte März, April, May, August und Oktober setzen. Auf Seite 57v wird sicher der Code des Manuskripts vorgestellt. Was wir also vor uns haben, glaube ich, ist ein medizinisch/astrologisches Frauenheilkundebuch mit präzisen Angaben, wie denn genau die astralen Kräfte die ätherischen formen, und ihnen Wirkung verleihen. Es gab also ein wirklich berechtigtes Interesse, das Wissen geheim zu halten, denn es war damit ja das Wissen von den Naturgeistern und wahren Wirkungen dargestellt – wie man an den Elfen sieht – an dem frau voll beteiligt war. Der Einzige, der zu diesem Thema kompetente Aussagen macht, ist Rudolf Steiner.

http://brbl-dl.library.yale.edu/vufind/Record/3519597

http://ellievelinska.blogspot.de/2013/07/the-voynich-manuscript-plant-id-list.html

Warum wurde das Manuskript verschlüsselt? Es gab im Mittelalter ein paar Bewegungen, unter ihnen sogar auch pure Naturisten, sogenannte Adamiten – die jeden kirchlichen Kult ablehnten – vielleicht, weil das Versprechen, nach dem Jahre 1000 würde das Reich Gottes auf Erden anbrechen, sich nicht von selbst erfüllte? Und natürlich der Ausbeutung durch die Kirche wegen …

https://de.wikipedia.org/wiki/Adamiten

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Neptun

La nave va

Liebe Leser,

aus dem Spiegel-Online:

http://www.spiegel.de/panorama/mh370-wracksucher-finden-altes-schiff-auf-meeresboden-a-1071802.html

Das Horoskop ist nicht für den Zeitpunkt der Entdeckung des Wracks – dessen unmögliche – quasi geisterhaft jenseitige Möglichkeit, geborgen zu werden, aus diesem Tiefseebild spricht – das aussieht, wie aus „Pirates of the Carribbean“ …

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… sondern für die Veröffentlichung des Spiegel-Artikles – und da sehen wir, daß alles Neptun-Geschehen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung im elften Haus, der Nachrichtenmagazine und Öffentlichkeit steht. Wassermann ist am MC (Hamburg ist Wassermann-Stadt, wo Spiegel ist) – und der Herr, Uranus, steht im Widder in Haus 11 – wenn das Ziel ist, das Flugzeug zu finden, wäre das Aviations-Gerät Uranus – und eben nicht ganz Haus 12 – das wäre gut. Vielleicht ist die Maschine doch gar nicht abgestürzt, sondern gekidnapped worden? – auch in den USA sollen schon ganze Passagierflugzeuge verschwunden sein?

Jedenfalls ein Beispiel für Merkur rückläufig, der sonnen-verbrannt (also unobjektiv) in Haus 9 Herr des aufsteigenden Zeichens ist. Das gilt natürlich auch für mich, denn Merkur bleibt unobjektiv – selbst, wenn der Aszendent, dessen Herr er hier ist, wechselt.

Insgesamt auch die Darstellung von Neptun/Jupiter in Opposition: die Unmöglichkeit, Ordnung ins Chaos zu bringen, den Fall abzuschließen. Und Merkur narrt: ad exemplum steht er in Haus 9 – dem der Schiffsreisen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.:

Ein Monster geht um im Pazifik – El Niño