Astrologie, Astronomie, Europa, Fotos, Poetry, Weltbild

Zytglogge


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© Gaetan Lee: http://www.flickr.com/photos/gaetanlee

https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Zytglogge&oldid=142822360

http://www.my-entdecker.de/2015/02/19/Zytglogge-bern/

Liebe Leser,

gleichwohl bei all diesen Uhren der astrologische Tierkreis im Brennpunkt des elyptischen Kreises steht, nennt Wikipedia sie „Astronomische Uhren“ – es gibt eine große Umbenennungswelle: alles Astrologische ist bis zu Dürers Tafeln „astronomisch“ – die Astrologie hingegen sei tiefes Mittelalter, reiner Aberglaube … da gefällt mir der Name der Berner für ihre Uhr: „Zytglogge“ – und der Narr, der sie (falsch) schlägt! Schweizer Humor ist, daß man genau hinschauen muss, bevor man ihn entdeckt … Merkur rückläufig, Wassermann als Narr …

https://de.wikipedia.org/wiki/Astronomische_Uhr

Hans von Thann unten schlägt sie aber richtig, die Zeit:

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Deutschland, Europa, Fragen, Freiheit

Revolution der ZON

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Foto Termin ©

Liebe Leser,

im sogenannten ZON – dem „ZEIT-online“-Universum – geschehen (Merkur Skorpion hinter der Sonne) erstaunliche Dinge. Nicht so sehr bei den eigentlichen Berichten, als vielmehr bei den Kommentaren. Es scheint, als habe sich eine Elite geistiger Scharfseher daran gemacht – wo immer Kommentare erlaubt sind (Manege frei!) – die Artikel von ZON gnadenlos aber kultiviert zu kritisieren, ergänzen, zerlegen – und sind oft wesentlich detail-informierter, als die Presse-Schreiberlinge von ZON – denen aber wieder die Lorbeer der Inspiration nicht vorenthalten werden kann. Unglaublich: da verändert sich die Medienlandschaft wirklich: Demokratie kehrt übers Netz ein. Sollte man meinen!

Denn einen Unterschied gibt´s doch: alle KommentatorInnen sind anonym –  es ist völlig unüblich, obwohl möglich, den „Klar-Namen“ zu präsentieren. Und da haben sie ja auch Recht. Ob das wirklich Freiheit ist? Anonym? – den Link zu ZON? Ja – ; aber  – : Gelassenheit – muss ja nicht …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Jungfrau, Jupiter, Neptun

Jupiter zu Chiron Opposition

Jupiter Chiron Opposition05.11.2015 16:53 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Opposition betrifft auch das Zeichen Schütze. Weil Chiron ein neuer Herr für Schütze ist, so hat Jupiter, wie schon bei Neptun in den Fischen auch hier ein Zeichen geteilt: uns zur Erkenntnis, denn das entspricht ja seinem Wesen. Doch so, wie sich das Haus der Fische verändert hat seit Neptuns Übernahme, wird sich mit Chiron oder Cheiron, dem Zentaur der Schütze neu ausrichten mit der Erkenntnis des neuen Mitregenten. Allein, Schütze lässt sich sowas ungern sagen, weshalb es ein/e zumindest Schütze-betonte astrologisch gebildete Persönlichkeit auf Selbstentdeckungskurs – vielleicht Mars/Venus in Jungfrau? – braucht, um meine kühne Hypothese zu stützen …

Wir sehen also demnach im Horoskop zweimal neue zu alte Herrscher in Opposition: Neptun zu Jupiter (Mond als Lichtüberträger hält die Opposition exakt)  und Cheiron zu Jupiter, ganz exakte Opposition, die sich bis Anfang August 2016 wegen Rückläufigkeit noch zweimal in Jungfrau/Fische ereignen wird.

Das kann man als Zielkonflikt auffassen, oder Orientierungslosigkeit. Der Schütze-Bogen ist stark gespannt, aber man kennt die Richtung nicht. Weil die Guten, die auf Christus laufen, wie er selbst auf dem Wasser, verirrt sind im Gutsein und sich der Relativitätstheorie unterworfen haben, wonach wir nicht in die Zukunft gucken, wenn wir in den Himmel schauen, sondern immer in die Vergangenheit. Ganz zu schweigen vom Wesentlichen, der Gegenwart. So ein Glaube macht natürlich – man täusche sich nicht – alles relativ, auch die Werte. Es gibt einen Zusammenhang von moralischer Erosion und physikalischer Theorie: allein schon der magische Bann, der von einer solchen Theorie ausgeht, teilt alles in „vernünftig“ und „unvernünftig“: die Norm, die in der chronogeometrischen Distanzdefinition gründet, bildet einen faradayschen Käfig für die Vorstellung: „square headed“ – es kann nichts von außen rein – aber sie wissen es nicht – und für die anderen ist es Tagwerk genug, stabil zu bleiben & den wahren Weg zu gehen, wie Jesus uns lehrt …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Freiheit, Geist

Halt im Zeichen Fische

SandaleFoto: Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

der mittlere Südknoten wechselt ins Zeichen Fische am 12. November (natürlich daher der Drachenkopf in die Jungfrau) — ; – eine der Merkwürdigkeiten der Astrologie ist, daß den Wasserzeichen-Fische die Füße zugeordnet sind, die doch den Bodenkontakt erdgebunden repräsentieren, was Steve Judd mit „Have you ever seen a grounded pisces?“ kommentiert …

Auf dem Boden stehendes Wasserzeichen – Bartholomäus.

Und dennoch macht es Sinn: denn die Fische stehen im Geist. Der Hinweis dieses Paradoxons ist: der ganze Tierkreis ist „im Geist“. Um ihn lesen zu können, muß dein Geist auf dem Wasser wandeln ; – – –  ; – !

Steve Judd kennt auch wenig „Inspired Virgos“ – weil er Goethe nicht kennt: Virgo mit Fische-Mond …

Ein schlechter Ort ist das 12. Haus nur für eingefleischte Materialisten, natürlich nicht der liebe Steve! Er hat Jungfrau–AC und vielleicht den DC Fische naturgemäß – wer kann das von sich behaupten? – noch nicht durchschaut …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa

Tenho Saudade de Portugal

Portugal_00000131.10.2015 22:45 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

wie ihr vielleicht wisst, schreibe ich seit einigen Jahren an einer Schrift, die so in etwa den Titel einer „Philosophie der Astrologie“ trägt. Diese kleine Schrift wäre schon lange fertig, gäbe es da nicht die Stunden- oder Ereignisastrologie, die mir Rätsel aufgibt.

Obiges Horoskop habe ich mir zum Beispiel zu der Frage gestellt, ob ich nicht mal wieder nach Portugal sollte, ein Land, in dem ich Aufenthalt nehmen durfte – zumal Astrologie dort auf jeder blauen Kachel ist?

Das Horoskop verblüfft durch den Herrscher von Haus 9, die Fische: Portugal ist Fische-Land seit Alters her, was auch passend und logisch ist – nicht nur wegen der See, sondern auch wegen der Sehnsucht, einem mythischen Lebensgefühl, das gleichwohl  sinnlich ist, aber verborgen und matriarchal in seiner Symbolik kurz unter der Oberfläche eines geradezu unheimlichen Katholizismus. Die Überseeverbindungen nach Brasilien, Angola, Mozambik oder Madeira, die Azoren, Cabo Verde und sogar Macau erscheinen aus portugisischer Perspektive immer noch wichtiger, als Europa, das sich diese Verbindungen, wie auch mit Spanien, nicht zu Nutze zu machen versteht.

Graves

Der Löwe-AC, so schreiben Kirsebom und Hjelmborg, geht um`s Königstum – und hier die Sonne im Zeichen Skorpion in Haus 4 = Macht. Für meine Frage – ob ich mal wieder dorthin sollte – ist das eine eindeutige Antwort: auf keinen Fall! Denn die Frage geht nach Haus 9 – Ausland – und die Antwort ist Haus 4 – Inland.

Nun können wir aber weiter lesen, jeder Planet und Punkt erzählt eine Geschichte. Z.B. daß die Sonne im Zeichen Skorpion steht und mit Mond & Neptun ein großes Wassertrigon bildet, dessen Sehnsuchts-Komponente der Krebs-Mond im 12. Haus ist … wie beim Fragenden auch betont, nur ein wenig anders … ich spiele hier auf den natürlich notwendigen Vergleich zwischen Geburts-Horoskop und Ereignis/Stundenhoroskop an …

Sonne in Skorpion in Haus 4 warnt in jedem Fall vor Magie. Sie sagt: die Wahl des Wohnortes unterliegt magischen Kriterien, wird von dort u.U. von dir selbst magisch gewünscht & gesteuert. Venus, Herrin von Haus 4 steht aber in Haus 3, der Nachbarschaft – und ist kurz vor einer praktischen Konjunktion mit Mars im Zeichen Jungfrau.

Praktische Erwägungen sprechen also dagegen. Da nutzt Chirons Angebot in Haus 9 wenig, wenn der Herr, Jupiter im Gegenzeichen Jungfrau fremd ist. Denn der muss ja nicht Heilung bedeuten. Als wäre das alles nicht genug, ist auch noch der Südknoten in Haus 9 – es wäre eine Reise in die Vergangenheit …

Der Nordknoten ist immer noch Waage, aber auch Haus 3 – die kurzen Reisen bringen das Neue …

Ach so: mein philosophisches Problem: wie ist Astrologie zu denken, wenn es möglich ist, eine Frage, einen Gedanken aus den „Sternen“ zu entwickeln?

Wenn man korrekt bleiben wollte, dann wäre der Gedanke wahrhaft astral, d.h. „Sternen“/ Planeten-gegeben: nur deshalb läßt er sich aus dem Horoskop lesen, weil er gar nicht eigen von mir ist, sondern astral veranlaßt …

Solchermaßen eine ebenso direkte Korrespondenz, wie die Radioteleskopie und dieser ähnlich …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Bardentreffen, Europa, Geist, Poetry

„Der Papyrus des Cäsar“

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Liebe Leserinnen und Leser,

Polen in Frankreich, die mehr für Europa geleistet haben, als jede/r andere seit Jan Sobieski. Und jetzt dieser endlich wieder „klassische“ Band – schönstes Geschenk für die Astrologie:

Asterix

Denn tatsächlich, „Im Grunde genommen interessieren sich die Gallier nur für eine einzige Rubrik: Das Horoskop des Druiden Apollosix.“

Das ist diese Kongenialität, die an Asterix so begeistert: allein schon der Name „Apollosix“ versöhnt Astrologie und Verschwörung auf unverschämt direkte Art. Den Szientisten wird dieser Humor bitter aufstoßen, leider …

Die Astrologie wird aber weiter in die Geschichte verflochten und sucht dort Meta-Verbindungen, die auf tiefste Erkenntnisse der Autoren schließen lassen: denn nicht nur die Gallier – die wahren Widerständler – lieben Astrologie – sondern auch Cäsar hat einen „griechischen“ Hofastrologen: und das alles entspricht sogar der historischen Wahrheit („Semmelklos“ – ein Hinweis auf den hellenischen Christianisierungs-Ursprung Böhmens?) …

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Doppelt genial die Verknüpfung von hellenischer/babylonischer & keltischer Astrologie, denn letztere wird bislang kaum in den historischen Entwicklungsweg unserer gegenwärtigen, modernen Astrologie einbezogen: obwohl wir ganz offensichtlich von den Miraculix-Goldhütlern (und Sichel-Freaks) mit ihrer Mistel-Therapie einiges in unsere Astrologie übertragen & von ihnen gelernt haben … das keltische Baum-Horoskop wird in seiner Tiefe vor allem begriffen von Robert Ranke-Graves in „The White Goddess“, ein Werk, das diesem Asterix-Band inspirativ gedient haben dürfte:

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Wie immer, hält Cäsar, der „Kaiser“, am Schluss sein Wort: und sein Wort ist es auch, auf das man sich verlassen können muss, trotz versuchter Geschichtsfälschung: das vermittelnde Band zwischen Kaiser & Volk, so das Resümee, ist die Astrologie … Goscinny Weisheit, doppelt Löwe!

Rätsel sind die stummen „Nubier“, Schreibsklaven – zumal „Bigdatha“ … , sehr gewagt, aber durch die Helden-Rolle versöhnt?! Und sollte gerade in Umkehrung der Tatsachen „Bigdatha“ zur Befreiung von der Schreib-Sklaverei führen?!

Propaganda? Humor, grenzwertig rassistisch – oder humanistische Homage an die stummen Zeugen der Urschrift in Ägypten, ihren Drang zur Wahrheit?!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie

Mond/Neptun-Konjunktion

Wasserhahn23.10.2015 18:45 Nürnberg

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Liebe Leserinnen und Leser,

da kommt mein ältester Sohn (Stier) und repariert den Wasseranschluss. Im Horoskop die Venus in Jungfrau in Haus 5 – auch eine realistische Lösung der Mars/Chiron Opposition: ganz im Sinne einer praktischen Heilung (bringt auch Salbei & Minze gegen meine Erkältung sowie Essigessens um das Sieb (Fische) vom Kalk (Jungfrau) zu befreien) … denn bei mir ist Mars im 6. Haus …

Mond/Neptun bringt die (Fische)-Wohnung ins 11. Haus … (das ist dieser Post) …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Freiheit, Gedanken, Geist

Fahne in den Wind hängen …

Liebe Leserinnen und Leser,

Christus ist gewissermaßen im Geistigen „the lender of the last resort“. Religion für Denker. Und ZupackerInnen, wo Hilfe gebraucht wird. Selbst das Tao brütet noch über Christus-Rätsel. Spricht die Herzen auch an. Christus ist religionslose Religion. Kirchen können nicht christlich sein, auch nicht die Christengemeinschaft. Christentum und organisierte Religion sind im Widerspruch – letztlich (Freund Federhalter … ) – aber vielleicht ist das Unsinn? – ; – denn diese Berge mit weißen Klöstern in Hellas am blauen Meer mit Glocken und Delfinen, Korb und Seilzug trotzen dem Rest der Welt im Angesicht der Apokalypse …

„Lender of the last resort“ – eine Bezugnahme – zugegeben ironisch – zur Staatsgarantie und Erpressung der Banken – heißt hier: daß seine Philosophie (nicht Theologie) – wie sie die Evangelien auslegen (bis auf Hinzugefügtes, lässt sich leicht unterscheiden … ) – die bis dahin und heute tiefste ist: in Bewegung geratener Gedanke.

Dies gilt es zu bedenken: wer niemals seine Meinung ändert und immer Recht hat, verändert sich nicht  – ; … : ändert aber jemand ihre/seine Meinung, so gilt das als Schwäche – dabei ist es eine beachtliche Stärke,  Fähigkeit, Meinung zu ändern, um die man in jedem Lebensalter aktiv ringen sollte – es ist nicht einfach!

Spott nennt´s: „Fahne in den Wind hängen … “ ; doch das ist nicht dasselbe, wie inneres Ringen um Wahrheit.

Hat nun jemand Meinung geändert – Boden der Tatsachen erreicht; – sind wir beim Christus, dem Licht der Welt – wo die Wahrheit formuliert ist und die Befreiung der Frauen nicht ohne Grund im Zentrum steht.

Ohne Christus würde die Sonne nicht lichten: er ist nämlich das „Licht der Welt“. Nun gilt: jeder gute Mensch ist automatisch Christ, gleich welcher Konfession.

Zentraler Punkt bei der Zuwanderung von Muslimen: behandelt ihr eure Frauen mit Respekt? Natürlich ist das unverschämt, zu fragen: tun wir das denn?! Doch wir haben Anlass – „Bruder killt Schwester weil alleinerziehend“ und so …  Könnt ihr euren Töchtern die Freiheit geben, den Mann zu lieben, den sie wollen?

Vielleicht erlebt der Islam seine Reformation in Deutschland? Wo sonst?!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Freiheit, Gedanken

Venus immer noch Löwe

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Liebe Leserinnen und Leser,

Venus, der obige Frucht zugeordnet ist, wird zwar bald den Saturn quadratieren – was allen Venus-Dingen (Geld & Liebe) eine gewisse Brisanz macht – aber noch muss sie dafür erst das Zeichen wechseln, jetzt ist sie quasi noch void of course – wie der Mond bis heute morgen, der aus dem abnehmenden Quadrat als Löwe-Mond zur Konjunktion mit der Waage-Sonne in einen harmonischen Sextil-Aspekt eintaucht.

Mars/Neptun Opposition morgen früh um 04:54  – wer packt den Zauberbesen wieder ein?

Im Hintergrund des Bildes Turm der Frauenkirche.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus