Naturwissenschaft, Zeitgeist

Feyerabend – Jupiter im Zeichen Schütze

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

https://www.faz.net/aktuell/in-frankreich-muss-man-fuer-globuli-in-zukunft-privat-zahlen-16278764.html

Mars im Löwen zum Quadrat mit Uranus im Stier: es ist Zeit, aufzuwachen, liebe FreundInnen des Geistes. Macron hat mit Pluto/Saturn/Südknoten um seinen AC zugeschlagen. Die Komfortzone des Rosa Einhorns – wir müssen uns nicht um Gesellschaftspolitik kümmern – das Karma wird´s richten – man kann sowieso nichts machen – verlassen.

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„Der individuelle Bürger soll denken, schreiben, lernen. lehren, verbreiten können, was er will; er soll weder durch rohe Gewalt noch durch Hunger oder Ahnungslosigkeit, noch durch subtiler wirkende Kräfte, wie die Kräfte einer einseitigen Erziehung, an der Ausübung dieser Freiheiten gehindert werden – aber die Umstände, unter denen er seine Freiheit ausübt, und die Mittel, die ihren Umgang und ihre Grenzen feststellen, sind die einer rational-wissenschaftlichen Weltanschauung.“

Paul Feyerabend: „Das Vorherrschen der Wissenschaften bedroht die Demokratie“ in „Erkenntnis für freie Menschen“, SV 1980

Heute sind wir soweit – keine Entscheidung kann mehr ohne wissenschaftliche Expertise gefällt werden, die Wissenschaft – selbst völlig frei von Moral und oft genug unmoralisch – schickt sich an, zur obersten Hüterin aller Moral zu werden. Findet sie zu wenig Gehör, fängt sie an zu toben und Strategien zu entwickeln:

https://www.faz.net/aktuell/wissen/es-reicht-nicht-was-bisher-erreicht-wurde-16269396.html:

Anders Denkende, Impfkritiker*3, Esoteriker, Homöopathen, aber auch hoch ausgezeichnete Kritiker in den eigenen Reihen – vor allem aber AstrologInnen werden in einen Topf geworfen mit „Populisten“, „Demagogen“ und „Verschwörungstheoretikern“ – also nach allen Regeln der Kunst diffamiert: wie im Mittelalter: z.B. als „Klimawandelleugner“ oder „Flat-Earther“ – Leute, deren Misstrauen gegenüber den etablierten und steuernden Kräften so gewaltig geworden ist, dass sie ernsthaft glauben, die Erde wäre eine Scheibe und so zum Vorwand dienen, jeden, der an die Existenz der Seele glaubt, lächerlich zu machen. Die Scham zur Verwendung eines  pseudoreligiösen Vokabulars ist vollkommen gewichen. Obwohl man zur Mehrheit gehört – denn längst hat sich diese „wissenschaftliche“ Denke als „alternativlos“ in allen Köpfen festgesetzt – geriert man sich als bedrohte Minderheit: man spricht unverhohlen (siehe Link oben) vom „Stamm der Wissenschaftler“ und fordert zu krassen Übertreibungen und Angstmacherei auf, weil man die Menschen schlicht für zu dumm hält, wissenschaftliche „Wahrheiten“ zu begreifen.*1

Einer neuen Aufklärung, die der Menschheit den Weg in Freiheit und Offenheit weist, steht die mangelnde Kenntnis von Philosophie, Wissenschaft und Religion der Rosa-Einhorn-Fraktion entgegen. Insgeheim glauben heute selbst bestallte Anthroposophen, Zeit & Raum seien relativ …

… Einstein habe irgendwie Recht – und ach – ist nicht alles zu kompliziert, um sich damit zu beschäftigen? Die Wissenschaftler werden schon irgendwie Recht haben – und außerdem spuckt man nicht in des Nachbarn Garten, das gebietet schon allein die Höflichkeit. Bei solch bequemer, biedermeierlicher Zurückgezogenheit wachsen die Schlangen ohne natürliche Feinde heran. Und haben die Naturwissenschaftler nicht diese grandiose, objektive Selbstkontrolle, die einen Missbrauch ausschließt? Wie kann ich das beurteilen? Wenn du alles so toll weist, warum hast du nicht schon lange den Nobelpreis? Und werde ich nicht demnächst auch eine Chemo brauchen und dann auf dem Zahnfleisch gekrochen daherkommen? Paul Feyerabend, dessen Name heute kaum jemand noch kennt, geschweige denn, dass man ihn geistig zuordnen kann, sprach ganz offen von „Medicofaschismus“ – und er wußte es aus eigener Erfahrung.

Das Szenario erinnert bös an einen historischen Loop der mittelalterlichen Inquisition, Julian Assange eines der zahlreichen Folter-Opfer – von Rudolf Steiner als Wiederholungsschleife beschrieben, wie die Renaissance das hellenistische Zeitalter wiederholt und gespiegelt haben soll, was leider äußerst plausibel ist. Und gerade die einstigen Inquisitions-Opfer, die Nachfolger Galileis schicken sich an, die neuen Inquisitoren zu werden.  Frei nach dem Motto: „Die größten Kritiker der Elche – waren früher selber welche“.

Warum? Unter anderem, weil sie es nicht aushalten, dass ihr Wissen begrenzt ist, an Widersprüche stößt. Das würde ihre Autorität untergraben. Lieber erfindet man was: Gottesteilchen, Graviationswellen*1, Schwarze Löcher, den Urknall. Sie suchen die „GuT“ – die „Great Unifying Theorie“ – rechnen im Ernst damit, der absolut deterministischen Zauberformel auf der Spur zu sein, um den Zufall selbst zu besiegen. Und bis das mal klappt, baut man Atombomben, die symbiotisch mit einem Produktionssystem sogenannter „ziviler Nutzung“ der Atomkraft verbunden sind, und daher von diesem gar nicht zu trennen, legt überall unvorstellbar toxische  Plutoniumvorräte tonnenweise an, wo schon ein Milligramm ausreicht, die Trinkwasserversorgung einer ganze Stadt nachhaltig zu vergiften, beschäftigt sich mit dem Züchten von Kreatur und Mensch, wie nur je die alten Nazis, und versteckt sich – ebenso, wie diese – hinter dem dadurch angeblich zu erzielenden „Fortschritt für die Menschheit“, dem ewigen Kampf gegen Dies oder Das: „to make the world a better place“ – vor allem aber hüllt man sich mit Hilfe des „menschengemachten Klimawandels“ in das Mäntelchen des Gutmenschen, streift alle Verantwortung für das selbst angerichtete Naturdesaster von sich, lenkt mit dem nutzlosen Klimawandel vom tragischen Artensterben ab, dem die ganze Energie gewidmet werden sollte, und bringt unter der Führung einer missbrauchten Kopie der Jeanne d’Arc wie die alten Rattenfänger von Hameln die Jugend auf seine Seite, die endlich einen Hebel glaubt gefunden zu haben, respektlos und atheistisch/szientistisch mit blauer Neptun-Tolle im Schopf die Welt der Alten aus den Angeln heben zu können, indem man vorgibt, sie durch Schulschwänzen zu retten; – während es in Wahrheit nur darum geht, sich durch den Handel mit Dreck-Zertifikaten neue Einkommensquellen zu erschließen: insgesamt ein ganz erbärmliches Schauspiel, die dunkle Seite von Neptun. Als würde der Handel mit CO2 seine Produktion verhindern. Diese spezielle Unterart der Perversion, die sich auch „erneuerbare Energie“ nennt (Lebensmittel mit Fäkalien mischen und daraus Methan machen, in Folge davon riesige (staatlich subventionierte!) Schmetterlings-mordende Glyphosat-Monokulturen und Gift-Mais-gefütterte Mastschweine in Qualställen, die das Tageslicht nur im Schlachtwagen sehen, in ganz Niederbayern, und nicht nur dort) haben wir den neuen Mainstream-Heuchlern, den Grünen zu verdanken.

Als würde man Erde & Natur nicht bis ins Mark ausschlachten, sondern im Gegenteil – an ihrer ständigen Rettung interessiert sein, die aber erst durch gerade dieselben Wissenschaften und deren Hervorbringungen gleichzeitig zerstört wird und daher in der Hauptsache ein gutes Geschäft mit Zertifikaten von Dreck ist. Und um das zu erreichen, läßt man ahnungslose Schüler freitags die Schule schwänzen und für eine bessere Welt demonstrieren, frei nach dem Motto: „Den Teufel merkt das Völkchen nie, und wenn er sie beim Kragen hätte.“

Laien sind sich oft nicht bewußt, wie destruktiv eine solche Geisteshaltung ist. Meist starren sie – hypnotisiert und angetriggert durch die üblichen pseudoheroischen Rollenklischees mit unkritischer Bewunderung auf die technischen Meisterwerke, deren Nutzung möglich gemacht zu haben die moderne Naturwissenschaft vorgibt, während es in Wirklichkeit entgleiste, dunkle Experimente (G5!) nach dem uralten Äquivalenzprinzip sind, der verwerfliche Teil der Alchemie mit dem Mantel des Fortschritts, der Wälder rodet, Flüsse vergiftet, Kühe verstümmelt und Felder veröden läßt, selbst und gerade, wenn was drauf wächst.

Ein zynischer, kaltherziger dialektischer Materialismus, der daran arbeitet, das menschlicher Herz – weil es sich angeblich als unzuverlässig in der Entscheidungsfindung erwiesen habe – durch künstliche Intelligenz zu ersetzen. Ob solches sinnvoll ist, wird nicht mehr gefragt – die warnenden Stimmen im Konzert sind von den Promotern der Idee kaum zu unterscheiden – alle glauben, dass sie kommen wird und – haben nicht viele „Generationen“ Schachcomputer das deutlich bewiesen? – dem Menschen überlegen sein wird, um ihm letztlich, in wenigen Jahren schon auch moralische Entscheidungen abzunehmen, wie jetzt schon wirtschaftliche, und durch ein wissenschaftlich korrektes, evolutionistisch optimiertes Zwangspaket zwecks Menschheitserziehung zu ersetzen. Sind elektrische Hunde nicht auch nette Gefährten? Ganz Hollywood arbeitet eifrig und bestimmend mit an dieser riesigen Propagandaschlacht. Der Einzelne ist völlig desorientiert und weiß Gut von Böse nicht mehr zu unterscheiden: und genau das hat System und Absicht.

AstrologInnen und EsoterikerInnen sind selten bewandert genug in den Naturwissenschaften, um das System als Betrug durchschauen zu könnten. Sie können sich – arglos, wie die Tauben – nicht vorstellen, dass die Naturwissenschaftler auch skrupellos lügen, um ihre Macht zu zementieren. Die Wand aus Fachchinesisch und Sozialkumpelei schließt – man traf sich gerade in Lindau – hermetisch ab und erweckt Ehrfurcht. Nur in privaten und geheimen Zirkeln kugelt man sich akronymisch vor Lachen auf dem Boden – „rolfl, har har“ – So gelingt es den Naturwissenschaftlern,  sie haben Geist und Religion durch Kumpanei und gleichschaltende Gehrinwäsche ersetzt – die Gesellschaft zu betrügen: dabei ist den bienenfleißigen Systemzuträgern, den hunderttausenden von Post-Doktoranden an den Rechnern, die allesamt nur Rädchen im Getriebe sind und immer noch vor Ehrfurcht erstarren, wenn der Name Einstein fällt, außer einer bestimmten, daseinsreduzierten Mentalität (oft mit viel Bier) und Ignoranz gar kein Vorwurf zu machen. Aber die „Häuptlinge“, die die Gravitationswellenmaschine mit Daten füttern und auch mal falsche Alarme auslösen, die wissen durchaus, dass sie betrügen und tun es – wie ich glaube – ohne schlechtes Gewissen für den Primat ihrer Ideologie.*1

Astrologischen können wir den Zeitpunkt, an dem das Wissenschaftsschiff den Hafen der Realität verlassen hat, sehr genau markieren: es ist der Eintritt von Neptun ins Zeichen Fische. „Graviationswellen“*2, „Schwarze Löcher“, „menschengemachter Klimawandel“, „Higgs-Teilchen“: nichts davon gibt es, alles Fiktion. Und es wird gefährlich, solches öffentlich zu sagen: ein kalter Hauch von Ideologie weht zurück, man scheut sich nicht, eine junge Frau weltweit vor den Karren zu spannen, um die Modellrechnung des menschengemachten Klimawandels der ganze Welt aufzuzwingen, und es scheint, als würden allein ausgerechnet die evangelikalen Christen und bad boy Trump in den USA dem Wahn widerstehen.

Wer glaubt, dies seien nebensächliche, nicht wirklich das Leben betreffende Fragen, täuscht sich: „Wahrheitsbegriffe sind nicht, wie harmlose oder geistfeindliche Gemüter annehmen, die Angelegenheiten weltabgewandter Philosophen,“ wie Peter Sloterdijk schreibt, „sie sind sind die ontologischen Zentralnervensysteme der Zivilisation; sie entscheiden über die Art und Weise … wie sich die Kulturen … ordnen oder desorganisieren.“

Die Wissenschaftsdiktatur, die uns erwartet, schließt nahtlos an den dialektischen Materialismus des „untergegangenen“ Kommunistischen Faschismus an, ist dessen legitime Erbin: sie ist das dialektisch-materialistische Kuckucksei im Neoliberalismus der „alternativlosen“ Wirtschaftsordnung. Dabei ist der „menschengemachte Klimawandel“ das perfekte Werkzeug: kaum wird es mal über 30° – schon schießen die hysterischen Beunruhigungen nur so aus den Gazetten und Redaktionsstuben.

Dass die einzelnen ZuarbeiterInnen im System in der Regel mit befristeten Verträgen wie die Sklaven ihre Zahlenkolonnen addieren und mit ihren Familien oder im Barber-shop sehr prekäre Existenzen fristen mit Hauen und Stechen für die wenigen, die nach oben kommen, ist Teil des Systems: da wagt im Ernst niemand, zu widersprechen, der nicht vorhat, seine Karriere zu opfern, wenn er/sie es denn überhaupt besser wüßte oder mal Zweifel aufkommen. Im Gegenteil: lauter kleine Renflields die eifersüchtig Draculas dunkle Gruft hüten und sich dabei für Lichtgestalten der Zivilisation halten, und den künstlichen Watson von IBM für ihren besten Freund.

Einer der Wenigen, der das (wenigstens ein bischen) durchschaut, findet sich hier:

http://blog.alexander-unzicker.de/

Am tragischsten dabei ist, dass die Esoteriker den Betrügern das Feld kampflos überlassen. Man hat sie glauben gemacht, der ideologische Überbau der Welt sei abzukoppeln von der realen Existenz, sei kein geistiger Knast für alle, sondern nur ein Sonderbereich für verschrobene Tüftler und geniale Außenseiter, denen wir den Fortschritt verdanken. Nicht ganz unschuldig daran sind konformistische Ideologien wie „Anthroposophie“ (muss man heute leider sagen) und fernöstliche Duldungs-Religionen, die den Einzelnen entmündigen, so dass er/sie sich kein Urteil mehr zutraut – und überhaupt insgesamt das Verschwinden der Geistesmenschen, SelbstdenkerInnen und Intellektuellen – was älter ist, als zwei Wochen, wird sofort vergessen, dafür sorgt das Wischphone, der Zugriff der Unterhaltungsindustrie ist vollständig und unerbittlich. Überall lauern nahezu kostenlose Zeitschlucker, wie Netflix-Serien, die öffentlich Rechtlichen Volkserziehungsanstalten bieten inzwischen je 2 Krimis zur besten Sendezeit, man will ja auch mal abschalten können. Paul Feyerabend kennt kein Mensch mehr, Intellektuelle sind verschwunden, es gibt keine gesellschaftlich relevanten Diskussionen zu diesen Themen und EsoterikerInnen sind oft einfach nur ungebildet oder schlicht zu bequem, um sich eine gewisse Weltkenntnis anzueignen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*1 „Deshalb müssen wir Schrecken einjagende Szenarien ankündigen, vereinfachende, dramatische Statements machen und wenig Erwähnung irgendwelcher Zweifel, die wir haben mögen, zulassen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wie weit er ehrlich oder eher effektiv sein will“ (Prof. Stephen Schneider, USA).

*2 Für mitlesende SzientistInnen: eine „Graviationswelle“ müsste vorab bekannt sein, um detektiert zu werden, denn die Spiegel-Aufhängung muss genau dem Maß der infinitesimal-„Welle“ nachgeben, um Ergebnisse zu generieren. 10^-21 liegt im atomaren Rauschen, das ist keine Messung, schon gar nicht kann das mechanisch ausgeglichen werden – das ist der landläufige Name für Betrug.

GPS wird nicht relativistisch korrigiert, diese Behauptung ist sehr populär und ebenfalls Massen-Betrug, und zwar systematischer: die pseudorelativistische Korrektur der Uhren in den Satelliten wird durch die um Größenordnungen höheren mehrmaligen und täglichen Angleichungen des Systems geschluckt, wie ein Kieselstein im Titisee. Das ganze System wird von einer einigen Uhr in Boulder getaktet und auf Systemzeit synchronisiert, es funktioniert nicht wegen Einstein, sondern trotz ihm, weil sich die Elektrotechniker mit Realitäten ganz gut auskennen.

*3 https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schweinegrippe-impfung-schweden-entschaedigt-narkolepsie-patienten-a-1092175.html

 

 

Naturwissenschaft

Trauben Plasma Hype

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt zwar eine Erklärung, was Plasma sei – doch besonders beim bemühten Zusammentragen der spektralanlytischen Faktoren einer plasmatischen Erscheinung schließt diese Erklärung ihre eigene Kompetenz für das Plasma geschickt – wie mir scheint – aus: weil in diesem 4. Aggregatzustand – fest, flüssig, gasförmig, plasmatisch – die Elemente, aus denen unsere Kenntnis der chemisch analysierbaren Dinge besteht, doch gerade aufgehoben werden, Elektronen u.s.w. aus der normalen Ordnungsstruktur fallen, wenn ich´s recht verstanden habe? – die aber konstitutiv für die Erklärung des Zusammenfalls eben jener Ordnungsstruktur sind? Da wird hinübergegriffen in die terra incognita mit Mitteln der terra cognita, der bekannten Welt. Es wird – wie immer großspurig – behauptet, eine „Studie“ habe jetzt Aufklärung gebracht, und obskurer Weise wird auf die Form der Wein-Trauben Bezug genommen in der physikalischen Erklärung, der sich jetzt endlich „seriös“ damit beschäftigenden Spezialisten:

https://www.zeit.de/wissen/2019-02/physik-plasmablitz-experiment-mikrowelle-weintraube-studie?page=2#comments

Während Mars fremd auf Venus-Hoheitsgebiet im Zeichen Stier läuft, bekommen wir dadurch einen Abschiedsgruß von Uranus auf den letzten Metern im Zeichen Widder. Aber weil auch Jupiter ein Blitzeschleuderer ist, wird das Bild spielend und doch zutreffend um die aktuelle Jupiter/Neptun Quadratur erweitert, das Jahresthema, mit dem wir alle zu tun haben: denn Jupiter steht bekanntlich im Feuerzeichen Schütze.

Die Quadratur beschreibt ein inneres Ringen zwischen 2 Standpunkten: wie stelle ich Wissen und Weisheit zu Religion und den Welten des Jenseits? Für das Weintrauben-Experiment auffällig besonders das filigran herausgearbeitete „Häutchen“ zwischen den Weintraubenhälften, die zum Gelingen des Experiments scheinbar bedeutend sind, Symbol für den Wunsch, die Widersprüche der Quadratur, die u.a. in dem verblüffenden Zaubertrick ihren Ausdruck findet, zu überwinden und mehr als das. Der Hinweis auf das Spirituelle in diesem Bild ist auch der Wein – und gerade hier: mag das Quadrat auf einer sehr profanen Ebene – Jupiter/Neptun als Bacchus im negativen Spektrum die bekannten Nachteile und Probleme: Übertreibung vor allem mit Jupiter, auch aufzeigen.

Dann wäre das Feuer-Element auch ganz physisch mit Mars, Herr des Widder, im Stier, den Farben der spektralanalytischen Interpretation: dasselbe Werkzeug, mit dem wir uns auch getrauen, die Materie und Zusammensetzung ferner Himmelskörper hochzurechnen – wobei alles eigentlich unter Vorbehalt gestellt werden müsste, bis die Rätsel der fehlenden 95% – das Rätsel der „Dunklen Materie“ gelöst ist als kosmologisches Grundparadoxon, das alle vorherrschenden Physikalischen Systeme, insofern sie miteinander sowieso verbunden sind gemäß ihrer Definition in Masse, Energie, Geschwindigkeit, usw. nur für einen sehr kleinen Teil des Universums zuständig zu sein scheinen, wobei die philosophische Grundfrage unendlich/endlich unlösbar erscheint, mathematisch allein auch nicht.

Last not least ist dann dieser aktualisierte Plasma-Hype – auch eine kleine Visitenkarte von Chiron ganz frisch im Feuerzeichen Widder für ein paar Jahre: auf das Unbekannte hinweisen, das pionierhaft noch zu Erobernde. Denn wenn es einen wirklich angebrachten Vorwurf an die mathematisch basierten naturwissenschaftlichen Systeme gibt, dann den, blind zu sein für außerhalb des Systems liegende Lösungen – wo systematisch gewirtschaftet wird, will man das Ganze ohne Ausnahme im Sinn haben – aber das geht – logischerweise – nicht.

Und auch für Merkur/Neptun im Zeichen Fische steht dieser Trauben-Plasma Hype: das Experiment ist traumhaft einfach und jede/r, der oder die eine Mikrowelle riskieren möchte, kann sich ein alchimistisches kleines Reich in der Küche erschaffen! Hier werden Seelenpforten für zukünftige Plasma-AlchimistInnen geprägt. Auch Venus im Steinbock arbeitet mit Saturn, Pluto & Südknoten in irgendeinem Gewölbe an letztlich neuen ästhetischen Richtlinien, die im Familienkreis (Mondknoten in Krebs) zur Wirklichkeit kommen können und wollen.

Der ganze Zusammenhang zwischen Wellen, Elektrizität, Magnetismus, Plasma, Gravitation, Licht – ist eigentlich unerforscht. Was wir wissen, sind ein paar Quantitäten, alles nur Näherungen, hinreichend Stoffe zu unserem technischen Nutzen zu manipulieren unserer Kulturstufe entsprechend, wobei wir nicht wissen, was wir tun, weil das System metaphysisch die Verdrängung der eigenen Metaphysik systematisch betreibt.

Sonst wüßten wir mehr über so interessante Phänomene, wie die „Sonolumineszenz“ – https://de.wikipedia.org/wiki/Sonolumineszenz, weiteres Beispiel völliger Terra Incognita, …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Naturwissenschaft, Weltbild

Offener Brief an Rüdiger Safranski

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Rüdiger Safranski, 01.01.1945 keine Zeit: Mittagshoroskop

Sehr geehrter Herr Safranski,

heute in Passau habe ich Ihr Zeit-Buch entdeckt und mit Vergnügen darin gelesen: vielen Dank. Besonders beeindruckend ist Ihre klare Sicht zu genetischer, bzw. nataler Manipulation und die Folgen für die „Zeitbetrachtung“.

Im Kapitel über die aktuelle naturwissenschaftliche Handhabung der Zeit sind Ihnen jedoch – wie ich glaube – 2 kardinale Fehler unterlaufen, die durchaus das Potential haben, den Sinn des Ganzen zu beeinflussen: zum einen gehen Sie davon aus, SR(T) und AR(T) würden längst für Navigation und Alltagselektronik benutzt.

Damit meinen Sie sicher z.B. das GPS-System. Wenn Sie bei Wikipedia googeln, wird diese Ansicht auch gestützt: ein paar Millisekunden müsse man vor und zurück rechnen, Höhe, Geschwindigkeit und Gravitation wird abgewogen, so dass wir dank Einstein dort ankommen, wo wir hin wollen, weil „relativistisch“ korrigiert würde.

Tatsächlich läuft es aber anders: GPS wird nicht relativistisch kompensiert. Die mit fortschreitender Zeit auflaufenden Abweichungen werden ganz simpel durch eine alle paar Stunden stattfindende Synchronisation der Satellitenuhren mit einer Atomuhr auf der Erde eliminiert. Bei der Ortsbestimmung und Navigation durch das GPS werden keine relativistischen Effekte kompensiert, weil die Empfänger keine Atomuhr haben, sondern mit der Uhrzeit der Satelliten rechnen. Es gibt bei der Ortsbestimmung ganz einfach keine zwei verschiedenen Uhren, die zueinander relativistische Abweichungen haben könnten.

Wir wohnen hier der Schöpfung eines modernen Mythos bei – und vorliegendes Beispiel ist pars pro toto: ich möchte Sie aber nicht langweilen. Tatsächlich gibt es profunde wissenschaftliche Stimmen, die angeben, dass Einstein insgesamt mit SR(T) und AR(T) obsolet ist. Und naturgemäß werden diese Stimmen von den systemkonformen Teilnehmern des Diskurses „Verschwörungstheoretiker“ genannt.

Sie werden mir aber zustimmen, dass sich die Perspektive ändert, wenn wir – so wir in den Sternenhimmel schauen – mitnichten in vorgestellter Weise die Vergangenheit sehen.

In der Frage der „Gleichzeitigkeit“ scheinen Sie – das ist der zweite Punkt – nicht richtig informiert zu sein, denn das ist ein unstrittiger Punkt auch in der systemkonformen Wissenschaftsdiskussion: Gleichzeitigkeit – synchronistische Verschränkung von Teilchen über prinzipiell beliebige Distanzen ist mehrfach geprüft und bewiesen: ausgerechnet das Unwahrscheinliche ist wahr. Sicher ist es unnötig, Sie hier auf die Veröffentlichungen von Prof. Zeilinger von der Universiät Wien aufmerksam zu machen – populärwissenschaftlich dargestellt und nachzulesen in „Einsteins Spuk“.

Es verändert, wie ich meine, die Perspektive auf die Zeit gewaltig, wenn wir gezwungen sind, hinzunehmen, wie gerade unsere Zivilisation einem gigantischen Irrtum aufgesessen ist. Dass den Autoritäten in diesen Dingen ihre „Grundlüge“ durchaus bewußt ist, können Sie beispielsweise bei Hubert Goenner oder Lee Smolin („Trouble with Physiks“) nachlesen – das „Fußvolk“ verteidigt seine Pfründe mit Zähnen und Klauen …

Ich hoffe, es stört Sie nicht, wenn ich diesen Brief als offenen Brief an Sie in meinem Blog veröffentliche. Falls doch, genügt eine kurze mail – dann nehme ich es selbstverständlich wieder raus.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Termin

P.S.: Ich freue mich über Rüdiger Safranskis freundliche Antwort – den ersten Punkt hat er verstanden und  sogar als Anregung aufgenommen – zum Thema „Gleichzeitigkeit“ geht es ihm um einen anderen Schwerpunkt: „Es war immer schon alles vorbei, wenn man davon erfuhr. Man lebte auf einer sinnlich erschließbaren Insel von Gegenwärtigkeit, umgeben von einem Ozean der Vergangenheit. Auf diesen Aspekt von Gleichzeitigkeit kommt es mir an und darauf, was die neuerdings telekommunikativ erfahrbare Gleichzeitigkeit entfernter Weltereignisse mit unserer Wahrnehmungswelt und unseren Handlungsmöglichkeiten anstellt.“

P.P.S.: Im Klaren bin ich mir darüber, daß viele Leser eines astrologischen Blogs in erster Linie astrologische Besprechungen erwarten und weniger bereit sind, sich mit philosophischen oder gar naturwissenschaftlichen Themen zu beschäftigen. Das ist insofern verständlich, weil die Gegenstände kompliziert erscheinen und von den jeweiligen Vertretern oft genug kryptisch verschleiert werden, so daß Laien sich gar nicht trauen, dazu eine Meinung zu entwickeln. Trotzdem ist gerade diese Abgrenzung der Interessenbereiche für die Stagnation der Bewußtseinsentwicklung, die wir erleben, verantwortlich. Ich kann da nur mit Paul Feyerabend appellieren: „Laien dürfen und müssen die Naturwissenschaften kritisieren“ – sonst wird daraus ein autoritäres Zwangssystem. Und umgekehrt kann der Esoterik mit Reiki-Wahn, Räucherstäbchen und Engelchen-Kitsch kein Dienst erwiesen werden und niemandem wird eine Tür geöffnet in die „höheren Welten“, wenn nicht durch Wissen und Erkenntnis.

Naturwissenschaft

Astronomie goes Astrology

lempel

Liebe Leserinnen und Leser,

Wie beeinflusst der Jupiter das Klima der Erde? – Astrodicticum Simplex

erstaunlich: wie lange mußten Astrologen gegen die Wand reden, um dem Herrn Astronomen zu erklären, daß alle Planeten sehr wohl die Erde beeinflussen?! Da wird dann gern „vom verschwindend geringen Einfluss der Gravitation“ gesprochen – und gerne auch per Rechenmodell belegt – alle anderen Faktoren: Plasma, jede Art Strahlung, Magnetizismus, vor allem Resonanz: wird überhört: gibt´s nicht, lächerlich, jedenfalls jenseits aller Relevanz. Allenfalls Mond und Sonne – gewiss, die beeinflussen die Gezeiten – Jupiter: Einfluss auf die Erde? Lächerlich!

Und nun?: – übernimmt man die Topoi ganz unumwunden, nicht ohne sich gleichzeitig unverschämt von der Astrologie abzugrenzen … „keine Angst“ … „keine Panik“, wir sind ja da, die Alles-Erklärer …

Kommt aber ein Astrologe, werden sämtliche Faktoren, die oberer Post erwähnt, geleugnet …

„… denn, so schließt er messerschaft, daß nicht sein kann, was nicht sein darf … „, wie Christian Morgenstern das ausdrücken würde.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Geist, Kultur, Naturwissenschaft, Personen

Wolfgang Döbereiner

Liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe mal, es ist erlaubt, diesen kleinen Film zu verlinken. Er zeigt unzweifelhaft Deutschlands größten Astrologen der Gegenwart, vielleicht seit Kepler. Man kann mit Fug und Recht behaupten, daß alle Astrologie der Gegenwart durch ihn maßgeblich inspiriert wurde. Wenn der CIA wüßte, wie gut sein rhythmisches Konzept funktioniert, wäre er wohl nicht mehr da … in der Öffentlichkeit, meine ich.

Münchner Rhythmenlehre

So aber feiert er seinen 83sten Geburtstag. Und gleichzeitig einen Jupiter-Jupiter Transit. Laßt es mich so ausdrücken: könnten die Engel ein Lied für einen Astrologen zu seinem 83. Geburtstag singen, sie würden es, wie für Wolfgang Döbereiner, mit einem Jupiter/Jupiter Transit machen. Andererseits hat jeder diesen Transit zum selben Jahrespunkt … aber nicht bei jedem bezieht sich das auf das Haus der Berufung, Haus 10.

Für mich ganz persönlich ist dieser große Lehrer (Fische-Sonne Haus 9) noch lange nicht ausgelernt. Wer z.B. den Pluto-Auslösungen nach seinen Angaben  folgt, bekommt z.T. taggenaue Informationen. Weil das auch unheimlich ist, stimmt es Gott sei Dank nicht zu 100%, sondern nur zu 90% … die verbleibenden 10% sind das kleine gallische Dorf …  – und danke auch, Wolfgang, daß Du Dein eigenes System mit fortschreitender Weisheit mild und tief verwandelt hast!

Den Aufzeichnungen der Vorträge folgend, sind es für mich als Fische-Geborenem besonders seine Anekdoten, von denen ich Hobbit-Ohren bekomme. Wenn Du sehr alt wirst, Wolfgang, laß mich mit Dir bei einem Feuer sitzen, die nächsten Jahre!  Auf jeden Fall: Gesundheit und Gelassenheit!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: man beachte die Merkur/Neptun Konjunktion im Haus 4 des Tagesthemen-Horoskops (wäre das heute noch vorstellbar? … erhebt euch, die Feinde der Astrologie (und des Wissens) wirken zu zäh und zu übel! … Merkur/Neptun ist –  für eine TV-Sendung – wie wir heute wissen – wirklich perfekt: Neptun=TV, Merkur=Info).

Innen Wolfgang Döbereiner 28.02.1928 13:07 München, außen aktuelle Transite 28.02.2011 21:38 Nürnberg

Mit freundlichen Grüßen,

Markus