Schlagwort: Widder
ζῳδιακός, „Lebewesenkreis“
Liebe Leserinnen und Leser*,
Zodiak: Ursprung + Einheit – Loop! Astrologie + Zeitung
Oskar Adler, der das Alter der Tierkreiszeichen mit über 15 000 Jahren angibt, wo gemäß Präzession der Frühlingsaufgangspunkt der Sonne im „Sternzeichen Krebs“ gewesen sei, widerspricht der Anbindung der Tierkreiszeichen an einen bestimmten klimatischen Ablauf.
Dieter Koch schreibt sehr gründlich über alle oben angesprochenen Fragen in seiner wunderbaren „Kritik der astrologischen Vernunft“ – noch ein Zwillinge-Geborener at his best … Praktisch reicht es auch, daß auf der anderen Seite der Welt der Aszendent genau seitenverkehrt ist. Das ist leicht durch die noch zu wenig beachtete AstroCartoGrafie nachzuvollziehen, was es linienmäßig tatsächlich bedeutet, zur selben Zeit, aber an einem anderen Ort geboren zu sein – astrologisch wird hier die Identität und Gleichzeitigkeit aller Zeit gegen die Relativisten und Quantenphysiker deutlich. Wir sollten uns dieser Quantifizierung nicht anschließen.
Unsere Ahnen waren sehr viel und weit unterwegs: – beschrieben ist z.B. bei Plutarch („Das Gesicht im Mond“) ein 30-jähriger Reisezyklus als Tempeldienst in der Karibik hin und zurück, immer, wenn Saturn im „Stier“ stand – keltisch/hellenische Weltensegler zu Zeiten der Bernsteinroute von der Ostsee bis zum Nil und Atlantik. Hierzu die revolutionäre Arbeit von Kai Helge Wirt, der die Tierkreiszeichen in nautischen Systemkarten findet, die sich sehr gut auf der ganzen Welt auskennen.
Die Himmelsscheibe von Nebra als Kompass dieser Reisen und vielleicht sogar Erhard Landmann mit seinen „Weltbilderschütterungs-Ideen“ – und wir kommen dem nautisch/coelestischen Ursprung des menschlichen Navigationskreises Zodiak schon näher?!
Last not least wird auch die Präzession bezweifelt. Homann stellt dar, auf welch tönernen astronomischen und schon lange nicht mehr nachgerechneten Füßen die Präzession steht, wie sie heute verstanden wird, und rechnet an der Venus nach, daß etwas nicht stimmen kann – unsere Sonne würde nach seiner Hypothese um den Sirius als Doppelsternsystem kreisen, wodurch der Frühlingspunkt verändert wird. Durch solche Überlegungen wird auch die Trepidation wieder interessant – Theon von Alexandria konnte schließlich auf die Aufzeichnungen der alten Bibliothek zurückgreifen … und sprechen gegen den Nordspähren-fixierten Zodiak als Landwirtschaftskalender – bzw. mindestens mehr, als das.
Der grüne Rosenkäfer gehört zu den „Scarabaeoidea“ – und findet sich zu guter C.G. Jungschen Synchronisation auf meinem Balkon – Merkur rückläufig zwischen Widder und Fische … , denn Merkur ist ja für die Käfer zuständig ohnehin …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus Termin
* Ursprünglich als Kommentar zu oberem Post der neuen und freundlich betreuten Zeitschrift „Loop“ – die jetzt aber ‚got hit‘ by Mercury retrograde … Zusammenbruch der Kommentarfunktion, wie mir Harald Lebherz schreibt.
Vorsicht Neumond
Liebe Leserinnen und Leser,
nun, da die Sonne im Zeichen Widder steht und der Tag ebenso lang ist, wie die Nacht, beginnt wahrhaft 2012 – das neue Jahr. Dabei stehen Mars und Chiron in harter Opposition. Daher der Rat: Vorsicht eben, dann wird es schon gehen …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Mariengrotte in St. Klara, Nürnberg
Mariengrotte in St. Klara, Nürnberg, Foto Termin ©
Liebe Leserinnen und Leser,
hoffentlich wohnen Sie unter wolkenfreiem Himmel, um diese Venus und Jupiter-Konjunktion (Lilith) zu sehen. Und unten das Bild zeigt – eingestellt mit der Aspektscheibe, wie Mars und Pluto dazu im Trigon stehen, während Mond im Schützen bald den Pluto im Steinbock treffen wird – und daher aus dieser Richtung „ausgelöst“ wird, wie wir sagen. Am 16.03.2012 um ca. 03:30 ca. – da, glaube ich, wird dieses große Erdtrigon ausgelöst – während Merkur rückläufig und Uranus im Widder sind. Das ist also durch Lilith auch getragen: Aufregung um ein heiliges Thema aus alter Vergangenheit, speziell wohl, als daß Widder auf´s Tiefste verbunden ist mit dem sich rasch nähernden Osterfest – also eben Fragen um das Geheimnis des Lebens als dem Ergebnis eines Hervorbringungs-Dienstes, der im Zeichen des Widder sehr erfolgreich ist, gerade weil er entschieden vorgebracht wird.
Jetzt gerade – mit Uranus und Merkur über ihrer Sonne tun daher die Widder gut daran, eine Entspannungs-Methode für sich zu wählen, um die sie – vor allem die in der ersten Dekade geborenen – mehr kämpfen sollten, wie für ihren Sieg. Das ist natürlich für die energetisch zum Bersten gespannten Widder der ersten Dekade in den Wind geredet. Sie hören es gar nicht. Eben besonders sollten sie Ruhe bewahren, wenn der rückläufige Merkur den Uranus berührt – Samstag, beispielsweise – aber eigentlich überhaupt die Tage. Vorsicht, ihr Widder-Frauen und Männer, nehmt euch zurück und explodiert nicht: Gelegenheiten dazu gibt es mehr als genug! Es geht ja gerade darum, euch die Fassung zu rauben. Jetzt die Überlegenheit einer/s Säulenheiligen – nichts ist so gemein, daß es euch in Rage bringen könnte, muss das Motto lauten. Auch für Mond- und Aszendent -Widder gilt das – je anders.
Stier (auch Mond und Aszendent je verschieden) ist mit Wertzuwachs beschäftigt, der Lilith-Charakter hat. Das kann man nicht schönreden – die Wertfragen sind auch mit Lilith verbunden – die irrationale, oft auch dunkle – vielleicht sogar magische Seite der Werte wird allseits wachsen. Sind Immobilienpreise magisch? Nun – sie wachsen – in den richtigen Lagen jedenfalls …
Zwillinge (auch Mond und Aszendent je verschieden) tragen den Südknoten – Erledigungen in der karmischen Vergangenheit – immer wieder ausgelöst, zur Zeit durch das Mars aus der Jungfrau Quadrat – das bedeutet Stress aus der Gesundheits-Station, Trouble in Organisation – muss man durch.
Krebse (auch Mond und Aszendent je verschieden) können sich eigentlich zur Zeit kaum beschweren, sie können entspannen – nur Pluto zeigt von Außen Umwälzungen an – die aber ohnehin unvermeidlich und auch indirekt sind. Dürfte daher kein Problem sein, stabil zu bleiben, es sei denn, sie haben einen Widder-Aszendent. Oder gehört zu denen, die spät im Juni geboren sind. In diesem Fall könnte es Struktur-Wandel geben – nochmal soll sich das Selbstbewußtsein durch äußere Ansprüche verändern – Saturn bildet ein Quadrat zu ihrer Sonne.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Otto von Bismarck
Liebe Leserinnen und Leser,
eines Tages – nämlich heute – wird eine Tonaufnahe Otto von Bismarcks publik – unwillkürlich denkt man an jene Zeit der Séancen, die anbrach, als Neptun das letzte Mal in den Fischen war. Verbindet uns zum deutschen Reichskanzler, diesem Bindeglied zwischen Monarchie und Demokratie, diesem urdeutschen Widder (Kohl und Schröder und Fischer sind Widder) mehr, als nur der Bismarck-Hering?!
Im Horoskop steht – finde ich – vor allem Pluto auf dem Südknoten – Abflug … ?! Bismarck sonst Widder mit Steinbock-Mond – immer wieder bin ich erstaunt, wie sehr Steinbock-Monde doch sich in eine Pflicht binden lassen. Welche Pflicht? – die des Sozialversicherungssystems, das wir letztlich dem preußischen Landjunkertum zu verdanken haben, und das jetzt in Europa dafür verantwortlich ist, daß Europa um Deutschland herum implodiert – während andernorts die Arbeitslosigkeit steigt, sinkt sie bei uns; vor wenigen Jahren war es um gekehrt und wird vielleicht/hoffentlich bald wieder umgekehrt sein, dann wissen wir, daß Europa atmet …
Wie lang sind doch die Wellen der Zeit …
Bismark auf oberem Studenten-Bild noch mit Löwe-Aszendenten-Haarschopf, der später zum Walross-Bart wird …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Bismarck im O-Ton (Panorama, NZZ Online)
Innen Otto von Bismark, 01.04.1815 13:00 Schönhausen, außen 31.01.2012
“ … wächst das Rettende auch“ Jahresvorausschau 2012 Teil III
Liebe Leserinnen und Leser,
hier nochmal die beiden Neujahrshoroskope (2011/2012) beieinander, um den Verlauf aus den Differenzen anzugehen, die sich in diesen beiden Bildern zeigen. Ausgehend vom ersten Haus/Zeichen – denken wir das mal äqual – hat sich vor allem Uranus von den Fischen in den Widder bewegt, hat also eine Periode des Abschlusses gebracht im Sinne des 12, des Fische-Hauses, und zwar sehr kräftig, verstärkt durch Jupiter – der obendrein noch Hausherr in den Fischen war – daher der richtig große Stein, der 2011 – Arabien/Atomkraft/Währungen/Wissenschaft – ins Rollen kam. Für das obere Neujahrshoroskop 2012 ist Uranus nun im Zeichen Widder, der Mond steht ihm bei, so daß die Befreiung nicht mehr primär die Beendigung von etwas Altem, sondern der Beginn von etwas Neuem ist.
Venus im Wassermann 2012 gefällt sich dabei, auch einmal das andere, das Unbekannte zuzulassen – sie bleibt freilich nicht das ganze Jahr dort, wechselt baldigst in Fische, aber für einen lesbaren Grundimpuls ist das die Tendenz für 2012 – so wie es 2011 die Skorpion-Venus war – der dringende Wunsch, die ganzen Tiefen auszuloten, die in einer Sache stecken, und dies wiederum mit dem Erbrecht tiefen Gefühls zu vermitteln.
Merkur bleibt im Schützen peregrin (fremd) ein Traumtänzer vielleicht, aber doch auch nahe dem Tor des Neuen, das für 2012 endgültig aus der Stabilitätsachse (Steinbock/Krebs) auf die Wissensachse (Schütze/Zwillinge) gewechselt hat – was eben ab Mai/Juni zu einem wahren Zwillingsfest wird, purzeln werden dann die Schranken der Dummheit, insofern überhaupt nur irgendwas geändert werden kann – denn gewiss gibt es Zeitgenossen, deren Sturheit jeden wunderbaren Aspekt ins Gegenteil verkehrt:
Dieses Buch – damit müssen wir rechnen – wird gewiss ein Erfolg (erscheint erst im April), schon allein, weil es durch die cover-Ansicht perfekt zu unserer dauerhaften Neujahrskonstellation Pluto im Steinbock passt, wie die Faust auf´s Auge oder der Meteorid auf einen Planeten (und weil der Autor sehr passend einem Jupiter/Jupiter-Transit im Haus 9 in den Zwillingen entgegengeht). Hier wird es abgebildet, weil es die Bedeutung der Wissensachse 2012 betont.
Wir sollten uns aber von den Kosmo-Priestern und ihrer Popkorn-Metaphysik* nicht einschüchtern lassen – so bombastisch das Gefuchtel daherkommt und vor dem Untergang warnt, während sie vorgeben, genau dagegen Sicherheit zu verkaufen – aus den Tiefen der Seele kommt ein spiritueller Impuls in viele Menschen, die Wissenschaft selbst wird spirituell werden, schickte sich sehr pünktlich 2011 zum ersten Eintritt Neptuns in die Fische dazu schon an … Freistetter sogar pünktlich auf den Tag genau am ersten Neptun/Fische-Ingres 04.04.2011 (wie ich ihm übrigens auf Nachfrage in einer öffentlichen Diskussion 2010 exakt vorausgesagt hatte):
Würde Jesus abschalten? | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik
… während durch Urknall-Ängste der Nihilismus versucht, sich in den Gemütern einzunisten, da „wächst das Rettende auch“ 2012 – denn Neptun geht in die Fische, wie gesagt!
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
* 2011 widerlegt, aber geschickt verschleiert bislang!
Praxis: Oppositionen Mars und Saturn zu sich selbst im Partnervergleich … „never say no“
Liebe Leserinnen und Leser,
mich hat einmal ein Schüler, dem ich bei seiner Prüfung im Fernlehrkurs „Astrologie“ helfen durfte, gefragt, bei welchen Konstellationen – so die Prüfungsfrage – man von einer Beziehung in der astrologischen Beratung – im Partnervergleich – abraten solle?!
Fängt hier schon das Mißverständnis an? Stephen Arroyo, Psychologe und Astrologe, der zu uns spricht, wie aus einer längst vergangenen, doch gar nicht so fernen Zeit verdichteter Intelligenz, überschreibt ein Kapitel seines Buches “ Karma & Transformation“ mit dem Satz: „Die Kunst, keinen Rat zu geben“. (S. 332)
Erklärend fährt er fort: „Ein Geburtshoroskop ist keine statische Angelegenheit, die man einfach ‚erledigt‘. Es ist eher eine Landkarte, die dem Menschen auf der Straße zur Selbstentdeckung und zur Selbsterkenntnis voranhelfen kann.“
Daher ist selbst eine Saturn-Opposition nicht einfach ein Grund zur „karmischen Feindschaft“, was einer Antwort im Fernlehrkurs Astrologie entsprochen hätte. Klar, es stimmt, das kommt wirklich häufiger vor; andererseits gibt es auch Begegnungen, in denen eine solche Opposition für eine andere Form von Ausgeglichenheit sorgt, deren unglaubliche Möglichkeiten durch den Gegensatz des Strukturplaneten Saturn erst ihre eigentliche Dimension und Würde gewinnen, dringende Notwendigkeit, die den beiden mit Saturn in Opposition schlicht durch die Wahrhaftigkeit ihrer Begegnung offenbar wurde, und daher – wie alles – auch positiv gestaltet werden kann …
… Nur: ist der Satz von der „karmischen Feindschaft“ erstmal raus, wird es schwer sein, ihn aus dem Gedächtnis zu tilgen, wie einen schlechten Film, der einem Albträume bereitet …
Dasselbe gilt für Mars-Mars Oppositionen, die sogar für eine außerordentliche erotische Komponente sorgen, aber eben schwierig im Alltag zu leben – aber es könnte ein Paar geben, das genau diese Komponente der Mars/Mars Opposition, des Abstands und dessen zeitweiser Überwindung dringend braucht. Gewiss findet die Begegnung statt, wenn es dem Engel nötig dünkt, sich auf die Macht- und Kraftprobe mit einer anderen Ebene zu messen, um neues hervorzubringen.
Und dann spielt es natürlich eine Rolle, in welchem Zeichen die Oppositionen sind: Löwe-Wassermann Saturn zwischen zwei Menschen – das Wort Beziehung, Begegnung ist im Sinne des 7. Hauses immer ganz weit zu fassen – wird Themen der Gesellschaft und Herrschaft in einer Begegnung individualisieren. Gelingt Zusammenwirken, trägt dieser Flugteppich weit … !
Ich bin dankbar für die Einblicke in so viele Geburtshoroskope und die dazugehörigen Lebensgeschichten, vielen Dank für euer Vertrauen!
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Neumond und Mondnähe – das Perigäum
Venus/Merkur/Saturn/Sonne/Vesta und bald Mond in der Waage: Foto Termin ©
Liebe Leserinnen und Leser,
diese Blüte des Nachtschatten-Gewächses zeigt sehr schön, wie die Bilder der kosmischen Rhythmen – plump auf das Pentagramm 13/8 zu verweisen – klar in die Natur eingeschrieben sind. Die Idee, daß die Natur als rhythmische Botschaft lesbar sei, ist aus der Beobachtung der Natur selbst geboren. Aus diesem Grund müssen und dürfen wir diesen Weg weiterverfolgen.
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hat der Papst Vorbehalte und Vorurteile gegen die Astrologie, und stuft sie als heidnisch und irrational ein. Dennoch: …
… der Papst in seiner Bundestagsrede – immerhin hat die Neue Zürcher (Digital Dead Sea Scrolls) bemerkt, daß es da um Philosophie gehen könnte – hat uns eine Debatte angeboten, die weit über das hinausgeht, was seine bisherigen Interpreten zu begreifen in der Lage sind, doch außer den kinn-haltend grübelnden Mit-Theologen und vielleicht dem erregt mit-notierenden Gregor Gysi (Steinbock 3. Decade), hat niemand bemerkt, worum es dem Papst überhaupt ging.
Das ist ja auch kein Wunder: der Menschenfischer mit dem Fische-Aszendenten und den modebewußten roten Schuhen hat zunächst von Natur und Vernunft gesprochen – und vorher sich herzlich durch salomonisches zu vermitteln gewußt – Bene-dictus „gut gesprochen“ – ist keine zufällige Inkarnation von irgendwas – aber niemand wird das hierzulande hören.
Und auch das wird und muß Benedictus Joseph nicht stören – denn er allein weiß, daß seine säuselnde Harmonik ihn geistig auf den Stuhl Petri geführt hat – und man mißtraut ihm zu Recht – ich wieder nicht: zu Unrecht doch!
Warum?
Der Papst vertritt keine 2000 Jahre alte Tradition, sondern eine 12 500 Jahre lang aufkeimende Befreiungstradition (weswegen und oblgeich Jesus – den der Papst vielleicht weniger gut kennt, als vielleicht ich und du, auch sein Hirte ist). Er ist nun schon der dritte Papst in Folge, der das aufrichtig tut, Johannes Paul I gehörte dazu und wurde – so glaube ich, ermordet – es ist also keine Kleinigkeit, auf dem Stuhl Petri sitzen zu bleiben, der auch der ägyptische Doppelkronen-Thron in Nachfolge ist, vereint mit dem römischen Brückenbauer-Amt.
„Natur und Vernunft“ für die christliche Tradition in Anspruch zu nehmen, ist allerdings gewagt, nicht wegen des Glaubens, sondern wegen der unverzeihlichen Ermordung der Philosophin Hypathia, Tochter des Theon, des letzten Hüters der uralten alexandrinischen Bibliothek. Er vertrat auch jene geheimnisvolle Lehre der Trepidation, die von Tycho Brahe nur scheinbar widerlegt wurde, wie ich meine. Theon hatte weit präzisere Aufzeichnungen aus 10 000 Jahren zur Verfügung.
Aber nun – der Papst redet von Natur und Vernunft, und er ist der einzige im ganzen Saal, wie ich vermute, der weiß, das damit bereits eine grundlegende Aussage getroffen ist und der sich darüber bewußt ist, daß diese Aussage an diesem Ort und zu dieser Zeit karmische Bedeutung hat.
Woher weiß er das? Und was bedeutet das? Es bedeutet: zwei Dinge seien da – eben Natur und Vernunft. Die Natur ist nicht Teil der Vernunft, die Vernunft nicht Teil der Natur. Von diesem Standpunkt aus, den ich – wie Jochen Kirchhoff sagen würde – für unwiderlegbar halte, obwohl – auch das ist wahr – er nur halb zutreffend ist – führt er einen Begriff ein, von dem ihm bewußt ist, daß allein der Hölderlin-taugliche Teil des deutschen Sprachwesens ihn verstehen wird, … und auf diese 1 % kommt es dem bene-dictum, dem guten Hirten in dem Sinne, was dieser Mann kann, an.
Das ist schon stark; – Wie stark?
Geh´n wir mal davon aus, daß auch seine engsten Mitarbeiter im Vatikan ihn nicht verstehen, die engsten MitarbeiterInnen aber schon.
Damit ist viel gesagt.
Gleichwohl setzt – wie Schelling sagt – die negative die positive Philosophie. Auch hier ist Benedikt Joseph ein schlauer Fuchs. Kennzeichnet er doch die eigentlich negative als „Positivistische Philosophie“ – was meint er damit? – Und hat er wohl Recht?
„Als Dmitrij Medwedew, Russlands noch bis Mai amtierender Präsident, am Montag eine Atom-Forschungsanlage in der Wolgastadt Dimitrowgrad besuchte, konnte er den Ausführungen der Institutsleitung kaum folgen. Die Modernisierungskommission des Kremls sollte tagen, einst auf Medwedews eigene Initiative gegründet. Das Staatsoberhaupt aber stand geistesabwesend vor einer riesigen Forschungsanlage. Hinter einer Luke beschossen Wissenschaftler hochradioaktives Uran mit Neutronen, um Isotope zur Behandlung von Krebskranken zu gewinnen. Eine meterdicke Glasscheibe schirmte den Staatschef von dem strahlenden Material ab.“ (Spiegel-Online, 26.09.2011; Hervorhebung M.T) Vor den Attacken seines eigenen Finanzministers aber schützte ihn niemand.“
Die Hervorhebung kennzeichnet eine alltägliche Propaganda-Spechblase, ein Baustein von unzähligen zur perfiden Religion nihilistischer Naturwissenschaft; natürlich kann Joseph weder vom Volk, noch von den Volksvertretern erwarten, verstanden zu werden. Aber von dem 1 % deutschsprachiger Bevölkerung, auf die es ihm ankommt, wird er verstanden.
„Der Positivismus“, erklärt uns Wikipedia, „ist eine philosophische Position, welche nur mittels Interpretation naturwissenschaftlicher Beobachtung gegebene Befunde akzeptiert.“
In diesem Sinne ist auch die Anthroposophie ein Positivismus. Mit einer eigentlich tief erweiterten Naturwissenschaft.
Und dennoch hält es der Papst mit Lao Tse, mit seinem hell geblieben Teil in all der Dunkelheit – eben dazu die Gegenposition. Und wenn er – Brüder und Schwestern – einmal Zeit fände zu uns Christen ans Feuer des Abends und Morgens sich zu setzen – wir würden dankbar seiner Weisheit lauschen …
Am 28. September um ca. 1 Uhr Nachts ist der Mond an seinem erdnächsten Punkt. Einen Tag vorher ist Neumond.
Kommt nun der Mond erdnahe, wie am Mittwoch, dann haben wir zwei schwebende Wesen, unsere Heimat nah. Die Radialfelder müssen sich daher durchdringen und abgrenzen, wie eine Sprungfeder, die sich spannt.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Raffael
Liebe Leserinnen und Leser,
es gibt unterschiedliche Geburtsdaten von Raffael; – ich finde, dieses passt am besten wegen Schütze-Mond Konjunktion Jupiter plus Uranus im selben Zeichen Schütze. Und im Sinne der Lesbarkeit der Bilder ist sein Madonnen-Bildwerk die perfekte Illustration dieses Mond-Neptun Aspekts, der höchsten Spiritualität (Neptun) im Sinne der Mutter-Vergötterung (Mond) als befreiender Akt (Uranus) der Philosophie und des Glaubens.
Würdiges astrologisches Studienobjekt: die Jupiter/Pluto Konjunktionen im selben Zeichen. Jupiter/Pluto in Waage = Kunst Hoch drei. Bill Gates hat auch eine Jupiter/Pluto Konjunktion, allerdings in einem anderen Zeichen und gewiss Haus.
Verblüffend: durch die Nebeneinander-Stellung wird das grafisch geniale als Systemumstellung offenbar. Es sind individuell variierte Komponenten der dahinter stehenden Vision der Weltenmutter als Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits, Himmel und Erde.
Waage ist ein Luft-Thema!
Das Selbstporträt zeigt ein verschlüsseltes Wesen. Er zeigt sich und offenbart nichts. Der Ausdruck schwankt zwischen keck und ängstlich, nicht uneitel und doch scheinbar illusionslos, blutleer, wie ein empfindlicher Jungstar, Melancholie im Markenzeichen mit führend und gleichzeitig darunter leidend, weil der Geist zu stolz ist, bei Schütze-Mond … „Findest Du mich?“, fragt das Bild – „Nein“, antwortet der Betrachter, aber der Porträtierte kennt und ahnt die Antwort: und fragt trotzdem, gleichsam aus dem Jenseits.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Mond-Opposition im Partnervergleich
Liebe Leserinnen und Leser,
Nachrichten aus der astrologischen Praxis:
doch, dann und wann kommt es auch vor, daß sich Monde aus den Oppositionszeichen anziehen. Meist steht die Sonne im Trigon zueinander, also z.B. Löwe und Schütze (wir erinnern uns: Honigfalle!).
Wenn wir dann aber dazu z.B. eine Waage-Widder Mond-Opposition haben, können wir gewiss sein: hier sind sich zwei Seelen über den Weg gelaufen, die mindestens ihre eigene Subjektivität überwinden wollen. Das höhere Selbst sagt sich: „Ich will so mit mir selbst nicht mehr empfinden“, und holt, wie Schutzengel es machen, einen Deckel für den Topf, der auf gar keinen Fall passt und beide mit Sicherheit zur Erleuchtung oder in den Wahnsinn treiben wird. Denn das Problem ist ja dann, daß wir keinesfalls geneigt sind, das Verhalten des anderen als willkommenen Anstoß zu sehen, uns selbst zu verändern. Irgendwo, so glauben wir, müssen wir uns auch selbst treu bleiben, alles sonst wäre doch Charakterschwäche, oder nicht? Wie dringend jedoch der Ausstieg aus der eigenen Subjektivismusfalle ist, dafür ist ein Maß, ein Gradanzeiger die Begegnung mit dem Oppositions-Mond. Mit anderen Worten: wir begegnen diesem Mond deshalb, weil Subjektivismus unser größtes Problem ist, als gnädiges Therapeutikum. Selbstredend gilt das ganz besonders für Liebespaare, aber auch für Lebensbegegnungen ganz allgemein.
Nun aber die entscheidende Frage: kann das – zumal bei Liebespaaren – auf die Dauer gut gehen? Das kommt drauf an, woran wir dieses „gut gehen“ messen. Im Sinne von: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute“, sicherlich nicht. Damit ist gemeint, es ist eben nicht alles in Butter. Aber das ist Leben und gerade deshalb unsterblich – ringende Liebe kann sehr tief sein und erotisch bleiben. Der Gewöhnungsprozess, von dem die Life-Style Kolumnen berichten, setzt nicht ein. Diese Paare haben einen tiefen Transformationsweg vor sich, und wenn, wie jetzt, zwischen Widder und Waage der Bär steppt, sieht man die Widder-Monde abmagern und ganz blass werden, die Waage-Monde hingegen sich mit ernsthaften Gedanken beschäftigen, unter Umständen dem Jammertal des Lebens zu entkommen. Haltet durch, kann man da nur sagen: slow down zum Widder-Mond, light-up zum Waage-Mond!
(Das königliche Paar in GB hat diese Probleme nicht, beide Mond im Krebs; insofern wirklich alles in Butter … )
Mit freundlichen Grüßen,
Markus















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