2012

Venus rotiert langsamer

B’olon Yokte‘ K’uh

Liebe Leserinnen und Leser,

möchten Sie dem Herrn da oben begegnen? Es ist kein Zufall, daß die Venus, die bei den Maya praktisch das gesamte Leben rhythmisch strukturierte (13 × 8 = 104, davon die Häfte 52 – der Fest-Zyklus, Haab und Tzolkin trafen sich alle 13 Jahre – diese Verbindung wird auch „Kalenderrunde“ genannt, der letzte Tag des langen Zählers, jenes berühmte Datum zur diesjährigen Sonnenwende zum Winter entspricht 13.0.0.0.0).

„Die Umlaufzeiten von Venus und Erde befinden sich zueinander in der Kommensurabilität 8:13 (genau 8:13,004); das heißt, sie stehen in einem Verhältnis, das auf einem gemeinsamen Maß beruht und sich dementsprechend fast exakt durch kleine ganze Zahlen ausdrücken lässt.

Aus der Differenz der beiden Zahlen (13 – 8 = 5) kann man in dem Fall eines übereinstimmenden Drehsinns ablesen, dass sich die größten Annäherungen im Idealfall von genau kreisförmigen Bahnen auf jeweils fünf verschiedene Bahnpunkte exakt gleichmäßig verteilen würden. Die räumliche Reihenfolge der Bahnpunkte nach jeweils einem Ganzen und drei Fünfteln eines Sonnenumlaufs ergibt mit gedachten Verbindungslinien das Venus-Pentagramm.“

Venus (Planet) – Wikipedia

Insofern ist dies eine wenig beachtete, aber für uns sensationelle Nachricht, (wenn sie denn wirklich zutreffend sein sollte), weil Venus und Erde durch eine geheimnsivolle Resonanz verbunden sind, als wären sie – um mal zu spekulieren – ein aufeinander abgestimmtes makro-kosmisches Quantensystem:

Venus Express: Die Venus rotiert langsamer

Verwunderlich ist allerdings, wie man im Westen dazu kommt, die Bedeutung der Venus bei den Maya (und wohl allen anderen mittelamerikanischen Völkern in diesem Kultur-Verbund) als Kriegs- und Mordgott in folkloristische Weltrettungspläne zu transzendieren. Nicht zufällig ist die Venus in unserer westlichen Astrologie mit der genau entgegengesetzten Bedeutung besetzt, wie sie dies bei den Maya war: mit Harmonie und Frieden.

Ich glaube nun nicht, daß die Mythologie der Maya Phantasie ist, sondern daß die Maya – was ja auch das Naheliegendste ist – tatsächlich mit Bewohnern der Venus in Kontakt standen, von diesen unterworfen wurden und ihnen auf unvorstellbar grausame Weise opferten. Ob dies von denen so gewollt war – oder nicht – ist eine andere Frage.

Was aber mit der seit geraumer Zeit vorherrschenden Butterblümchen-Astrologie um den Maya-Kalender betrieben wird, kann man getrost als total blauäuige Revitalisierung alter Dämonen bezeichnen. Wer nicht glaubt, daß es sowas gibt, braucht sich darum nicht weiter zu kümmern. Wer jedoch zumindest den Verdacht hat, daß die Maya nicht geisteskrank waren, sondern mit echten Wesen in Kontakt standen – der/die sollte sich hüten, Geister zu rufen, die hinterher wohl nicht mehr so einfach los zu werden sein dürften …

Nicht umsonst haben wir seit Jesus Christus eine neue – auch astrologisch relevante Zeitrechnung – nicht umsonst hat „unser“ Kalender den Maya-Kalender überwunden.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

2012

Mars/Merkur-Trigon im Januar bei Wassermann Neumond

Liebe Leserinnen und Leser,

dieses Trigon von heute zwischen den beiden Erdkräften, Mars stationär bei Neumond ist als Gründungsaspekt durchaus geeignet. Wenn man bereit ist, die nächsten 4 bis 6 Monate nur mühsam voranzukommen, ergibt sich danach mühelosere Bahn und Jupiter wird in diesem Bild in 10 stehen. Dafür sehe ich letztlich bessere Stabilität – die von Haus 3 und 5 abhängig sind, Saturn und Merkur – Venus in den Fischen hat hier eine Schlüsselposition, findet ihr nicht? Eine Fische-Frau hat mir diese schöne Anzeige gestaltet, die ab morgen auch in unserem schönen Kinomagazin – das Kino CINECITTA‘ Multiplexkino Nürnberg  ist ein einzigartiges Schmuckstück gelungener moderner Aritektur und ein kultureller Anziehungspunkt – erscheint:

filmtips – DAS kostenlose Kinomagazin für Nürnberg und Region

Mit herzlichen Grüßen,

Markus

23.01.2012 19:58 Nürnberg

2012, Weltbild

Trigon Neptun-Saturn

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

wie wir sehen, ist die Verbindung von Neptun und Saturn zur Zeit in einem exakten Trigon; es ist dieser Aspekt, den ich mit der Aspektscheibe betone. Dieses Trigon ist immer noch in Folge all der Aspekte, die auf die Konjunktion Neptun/Saturn 1989 zurückgehen. Wir sehen, wie eindrucksvoll dieser Aspekt in die Harmonie aller anderen eingebunden ist. Wobei „Harmonie“ zwischen Mars und Pluto/Merkur nicht positiv im Sinne von „gut“ sein muss – es bedeutet auch, daß der Zünder an der Autobombe mit dem plutonischen Zusammenhang Iran harmonisch im Sinne des vorgesehenen aber explosiven plutonischen technischen Zusammenhangs funktionierte, wie zuvor im Irak und Pakistan wieder,  verbunden mit ähnlichen Zwecken, wie anzunehmen ist …

Was können wir tun, um diesen Aspekt Neptun/Saturn richtig zu nutzen?

Neptun verabschiedet sich aus dem Wassermann, Saturn aus der Waage noch nicht ganz, da kommt Venus als Überträgerin des Lichts erst mit einem Aspekt zu Saturn, und dann einer Konjunktion, einer „Verschmelzung“ mit Neptun. Das in den nächsten 20 Stunden! Venus und Jupiter sind, bevor der Mond aufgeht, gut zu sehen am frühen Abend um 17:00 Richtung Sonnenuntergang die Venus. Sie steht eben gerade noch im Wassermann, im Zeichen der Freiheit durch den erfinderischen Geist der Gemeinschaft, angetrieben von der Genialität eines Einzelnen.

Die besondere Kraft dieses Venus/Saturn Aspekts entspricht auch der Rezeption zwischen Venus und Saturn – Saturn als alter Herr des Wassermann und Venus, die im Wassermann ist, als Regentin der Waage, wo Saturn noch eine Schleife in der dritten Dekade drehen wird.

Handelt sich hier um eine Symmetrie, denke ich, die anklingt mit der vom 9. November `89, wo auf 10° Steinbock die super-exakte Konjunktion Saturn/Neptun „The Wall“ wegspülte. Das ist dort, wo jetzt Merkur/Pluto stehen.

Es ist eben 1989 nicht nur der Kommunismus implodiert, sondern auch der Kapitalismus explodiert – und scheint erst jetzt die Lehre daraus zu ziehen, wodurch neue Strukturen entstehen werden, die 2015/16 das nächste Mal auf die Probe gestellt werden, wenn Saturn Anfang Schütze im Quadrat zu Neptun steht.

Aber auch 9/11 WTC war ein Saturn-Neptun Trigon in Luftzeichen: Neptun auch im Wassermann und Saturn in den Zwillingen (in Opposition zu Pluto/Chiron und Mars. Neptun und Uranus im Wassermann – passt alles sehr zu diesen Bildern von Luftfahrt und Zerstörung und technischem Trug.  …

Doch jetzt ist Neptun noch gerade im Wassermann und deshalb im Abschied intensiv kulturell die Sehnsucht nach gesellschaftlicher Befreiung, die Hand in Hand geht mit dem Saturn in der Waage, dem höheren Sinn für Gerechtigkeit.

So ebnet sich – langsam, langsam – der Weg zur Finanztransaktions-Steuer, weil die höchsten Strategen des Geschäfts ihre Zustimmung signalisiert haben: müssen sie auch, um das System zu retten.

Und für uns könnte sich damit auf persönlicher Ebene auch etwas lösen: Einblick in die Kraft der friedlichen Entfaltung – ?

Venus schaut bei beiden, Saturn von fern und Neptun direkt vorbei und überträgt die Botschaft: Kunst = Kapital. Nur Kunst ist wahrer Gewinn, Nutzwert ist zwecklos. Technische Utopie (Neptun/Wassermann) geht Hand in Hand mit Gerechtigkeit im Zeichen der Kunst, Saturn in der Waage. Und Venus überträgt die Fackel im Geist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

12.01.2012 19:57 Nürnberg

2012, Poetry, Weltbild

BioundNah

Liebe Leserinnen und Leser,

wer mich gehört hat in all den Wochenvorausschauen, die bis jetzt auf YouTube sind, kann sich vielleicht erinnern, daß ich immer wieder von „Gründung“ sprach … etwas machen, anspornen, etc. Ich selbst habe mich in diesem Sinn und deshalb u.a. in einer Genossenschaft organisiert, die ich euch hier mit einem kleinen Film vorstellen will:

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

2012, Weltbild

“ … wächst das Rettende auch“ Jahresvorausschau 2012 Teil III

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

hier nochmal die beiden Neujahrshoroskope (2011/2012) beieinander, um den Verlauf aus den Differenzen anzugehen, die sich in diesen beiden Bildern zeigen. Ausgehend vom ersten Haus/Zeichen – denken wir das mal äqual – hat sich vor allem Uranus von den Fischen in den Widder bewegt, hat also eine Periode des Abschlusses gebracht im Sinne des 12, des Fische-Hauses, und zwar sehr kräftig, verstärkt durch Jupiter – der obendrein noch Hausherr in den Fischen war – daher der richtig große Stein, der 2011 – Arabien/Atomkraft/Währungen/Wissenschaft – ins Rollen kam. Für das obere Neujahrshoroskop 2012 ist Uranus nun im Zeichen Widder, der Mond steht ihm bei, so daß die Befreiung nicht mehr primär die Beendigung von etwas Altem, sondern der Beginn von etwas Neuem ist.

Venus im Wassermann 2012 gefällt sich dabei, auch einmal das andere, das Unbekannte zuzulassen – sie bleibt freilich nicht das ganze Jahr dort, wechselt baldigst in Fische, aber für einen lesbaren Grundimpuls ist das die Tendenz für 2012 – so wie es 2011 die Skorpion-Venus war – der dringende Wunsch, die ganzen Tiefen auszuloten, die in einer Sache stecken, und dies wiederum mit dem Erbrecht tiefen Gefühls zu vermitteln.

Merkur bleibt im Schützen peregrin (fremd) ein Traumtänzer vielleicht, aber doch auch nahe dem Tor des Neuen, das für 2012 endgültig aus der Stabilitätsachse (Steinbock/Krebs) auf die Wissensachse (Schütze/Zwillinge) gewechselt hat – was eben ab Mai/Juni zu einem wahren Zwillingsfest wird, purzeln werden dann die Schranken der Dummheit, insofern überhaupt nur irgendwas geändert werden kann – denn gewiss gibt es Zeitgenossen, deren Sturheit jeden wunderbaren Aspekt ins Gegenteil verkehrt:

Dieses Buch – damit müssen wir rechnen – wird gewiss ein Erfolg (erscheint erst im April), schon allein, weil es durch die cover-Ansicht perfekt zu unserer dauerhaften Neujahrskonstellation Pluto im Steinbock passt, wie die Faust auf´s Auge oder der Meteorid auf einen Planeten (und weil der Autor sehr passend einem Jupiter/Jupiter-Transit im Haus 9 in den Zwillingen entgegengeht). Hier wird es abgebildet, weil es die Bedeutung der Wissensachse 2012 betont.

Wir sollten uns aber von den Kosmo-Priestern und ihrer Popkorn-Metaphysik* nicht einschüchtern lassen – so bombastisch das Gefuchtel daherkommt und vor dem Untergang warnt, während sie vorgeben, genau dagegen Sicherheit zu verkaufen – aus den Tiefen der Seele kommt ein spiritueller Impuls in viele Menschen, die Wissenschaft selbst wird spirituell werden, schickte sich sehr pünktlich 2011 zum ersten Eintritt Neptuns in die Fische dazu schon an … Freistetter sogar pünktlich auf den Tag genau am ersten Neptun/Fische-Ingres 04.04.2011 (wie ich ihm übrigens auf Nachfrage in einer öffentlichen Diskussion 2010 exakt vorausgesagt hatte):

Würde Jesus abschalten? | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Eine Lanze für die Spiritualität | Hier wohnen Drachen | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

… während durch Urknall-Ängste der Nihilismus versucht, sich in den Gemütern einzunisten, da „wächst das Rettende auch“ 2012 – denn Neptun geht in die Fische, wie gesagt!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* 2011 widerlegt, aber geschickt verschleiert bislang!

01.01.2012 00:00

01.01.2011 00:00

2012, Astrologische Wochenvorausschau, Poetry

Gedankenflug – Jahresvorausschau 2012 – Teil II

Liebe Leserinnen und Leser,

nein, das nächste Jahr ist kein Merkur-Jahr – denn gerade die chalädische Tabelle ist ja längst verwunden in unserer modernen Astrologie – auch hängt sowas immer vom Anfangsjahr ab, und bei all den Kalenderreformen … – dafür wissen wir, daß Mars 2012 sehr lange in der Jungfrau bleiben wird, und wenn er dann im Juli in die Waage wechseln wird, sich anschickt, Saturn Mitte August in der Waage zu treffen, dann beginnt die dynamische Hälfte des Jahres, wozu auch der Wechsel von Jupiter in Luft-Zeichen Zwillinge in der Mitte des Jahres gut passt. Wir haben also 2012 eine eher zähe – die erste – und eine unglaublich dynamische – die zweite Jahreshälfte.

Davon natürlich besonders betroffen sind Stier/Zwillinge und Waage/Skorpion-Persönlichkeiten, zumindest Skorpion erste Dekade ab Oktober.

Und natürlich werden die Jungfrauen mit Mars in ihrem Zeichen bis eben Juli immer unter Dampf bleiben – muss ja nicht schlecht sein …

Die Stiere – zur Zeit steht ja Jupiter still – aber dann doch wird es in wenigen Tagen dynamisch – und zwar nicht zu ihrem Schaden, weder jetzt, noch wenn in der zweiten Jahreshälfte Jupiter in Zwillinge schlüpft und sich durch das Lufttrigon mit Saturn airborne gewissermaßen zu ungeahnten Höhen des Wissens (und für die Stiere auch des Besitzes) aufschwingen kann, solange es eben Sommers anhält.

Stiere sollten allerdings, bis Lilith sie im Oktober verläßt, auf ihren eigenen Stil achten – eignet man/frau sich rechtens an, was frau/man haben will?! – hernach müssen wir uns überlegen, inwieweit den Zwillingen zu trauen sein wird.

Ich kenne einen Fische/Wassermann Menschen, der hat sich tatsächlich – jedoch nicht auf mein direktes Anraten – bei seinem Chiron in den Fischen Transit mit dem laufenden Chiron rückläufig auf ein Pferd gesetzt – Centauren sind ja halbe Pferde – und sich das Schlüsselbein gebrochen, also Vorsicht, liebe Fische-Freunde und Feinde (heimlich), auch wenn Steve Judd sagte „Get connected with horses“ – Neptun wird schon am 3. Februar in die Fische wechseln und dann ein paar Jahre zusammen mit Chiron drinbleiben und alle Dekaden besuchen – Eisstockschießen könnte eine ganz dumme Idee sein – das Studium von spirituell heilenden Schriften hingegen seine sehr gute in 2012 – denn Chiron ist auch Wissen, er bestraft Dummheit – vielleicht mal was über Seepferdchen lesen?!

Dementsprechend kann Wassermann (insbesondere letzte Dekade) nach der Rückschau von Neptun erstmals seit 1998 – das ist eine so lange Zeit, da muß man annehmen, sie können sich an ihre alte Persönlichkeit gar nicht mehr erinnern – freie Sicht genießen und ans Einsammeln all der wertvollen Einsichten gehen, die sie in der Anderswelt – zu der Neptun wohl ein Tor ist – gesammelt haben.

Wohl denen, die Astrologen sind und den Wandel verstehen …

Widder – besonders der ersten Dekade – sollten sich nicht gegen die Freiheit stemmen! Aber was ist Freiheit – wenn man das immer wüßte?!

Wie immer, müssen wir die Mars und Saturn Konjunktion Mitte August mißtrauisch beobachten. Und hernach im Skorpion den Mars sowieso auch …

Fortsetzung folgt … zu dieser Vorausschau häppchenweise …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

2012, Weltbild

Gedankenflug – Jahresvorausschau 2012 Teil I

Liebe Leserinnen und Leser,

Foto Termin ©

Salomon Bild vergrößern, dann wird euch klar: wenn ich Kaiser von Deutschland war …

01.01.2012 00:00

01.01.2011 00:00

Laßt uns einmal die Horoskope vergleichen, und zwar 2011 zu 2012 – einfach auch, um Entwicklungen zu erkennen. Mars hat seinen Weg vom Steinbock aus der Pluto/Sonnenkonjunktion bis zur Jungfrau gemacht, wo er sehr lange rückläufig sein wird. Im Steinbock 2011 war er im Haus und Zeichen der Autorität – des Staates, oder vielmehr derjenigen, die im Staat und vielleicht sogar über ihm, die Macht in den Händen halten. Daß die nun für längere Zeit den Pluto in ihrem Zeichen und Haus haben, läßt sich nicht verhindern. So bedeutet es: die Mächtigen sind plutonisch, sie fordern von sich selbst und anderen, bewußt oder unbewußt, grundlegenden Wandel. Nun hat sich diese Forderung als Impuls = Mars selbstständig gemacht bis hin ins Haus des Praktischen, dem Jungfrau-Haus und Zeichen, wenn wir einmal die Drehung der Erde selbst um sich selbst fast unberücksichtigt lassen – jedenfalls wird nun praktisch umgesetzt, was 2011 zu Neujahr beschlossen wurde aus dem Steinbock – plutonischer Wandel also – das Experiment der Weltwährung, würde ich sagen, denn darauf läuft es – bei gelungener Entwicklung – hinaus.

So hätte, 222 Jahre nach der französischen Revolution – wenn ich mich nicht verzählt habe? – Steinbock die plutonische Wahl und Kraft – i.e. –  Herrschaft und Zepter rechtmäßig zur richtigen Zeit (nicht 2012, sondern dies für 2024/25, doch jetzt vorbereitend …) dem Volk, Wassermann zu übergeben.

Das ist hier so eine Art Gedankenflug zum 2012 Ereignis – dazu mehr und mehr …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Apropos Wassermann: interessante Mozart-Studie von Krebs/Löwe Marcus Rosenmüller, einem unserer bayerischen Power-Originale, wie Hans Söllner oder Hans Jonas, König Ludwig oder Franz Beckenbauer, Wolfgang Döbereiner und massenweise weiteren, also eigentlich jedem, der in Bayern lebt – und auch außerhalb – wie Karl Valentin vielleicht sagen würde, dem humanistischsten Komödianten ever – toller Film, unbedingt angucken:

2012

Mars/Pluto Trigon

23.11.2011 15:06 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

obige Darstellung soll angeblich „Bolon Yoke´K´hu“ sein, von dem die Maya mit ihrem unglaublich präzisen Kalender glaub(t)en, er werde am Ende ihrer Zähl-Zeit, also – más o menos nächstes Jahr –  zurückkehren. Dazu passend wird bei uns die Relativitätstheorie obsolet.

Ich habe in der Zwischenzeit einiges an Maya-Folklorisierung gelesen (initiiert durch Jose Argüelles), gegen die ich vor allem wegen der Grausamkeit der Opferriten erhebliche Bedenken habe.

Mir sind zusammenfassend wegen des Maya-Kalenders im Grunde genommen nur einige ganz wesentliche Fragen/Feststellungen hängen geblieben, die ich euch hier mitteilen möchte:

1. Der Maya-Kalender ist ein astrologischer Kalender. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Rhythmus Venus/Erde = 8/13, woraus sich der Festzyklus von 52 Jahren = 1/2 104 = 13 mal 8 ergibt. Der Kalender „funktioniert“ ebenso, wie Bach´s barocke Musik: mittels des Versuchs/Betreibens,  die Welt harominkal zu strukturieren: zu dem Zweck (wie ich glaube), Sicherheit zu gewinnen.

Und zwar – bei den Maya – anhand von Venus-Sonnen Konjunktionen/Rhythmen: vielleicht, weil zu dieser Zeit keine Besuche ihrer grausamen „Götter“ möglich waren (die hintere Konjunktion)?!

2. Bezieht sich der Kalender irgendwie auf kosmische Rhythmen, die uns bisher unbekannt sind? Mit anderen Worten: datiert sein Beginn – Pluto stand 3113 a. Chr. auf 22:54 Grad Steinbock – irgendwie auf einen Rhythmus des planetaren Systems, der uns bislang verborgen geblieben ist?

Hierzu möchte ich nochmals ausführlich Herodot zitieren, jenen hellenischen Ägypten-Reisenden, der uns eine detaillierte Beschreibung des Glaubens- und Sittensystems der Ägypter der vor-alexandrinischen Zeit hinterlassen hat. In Buch II (140 ff) über die Geschichte der Menschen und Götter findet sich folgender Absatz:

„In einem Zeitraum von elftausenddreihundertvierzig Jahren haben nur menschliche Könige, nicht Götter in Menschengestalt, in Ägypten geherrscht. Ja auch bei den vor und nach diesem Zeitraum lebenden Königen sei es nicht anders, meinten sie.

Während dieser Zeit sei die Sonne viermal (nicht) an ihrem gewohnten Ort aufgegangen. Wo sie jetzt untergeht, dort sei sie zweimal aufgegangen, und wo sie jetzt aufgeht, sei sie zweimal untergegangen.

In Ägypten hätte sich dadurch nichts verändert,“ so der Bericht der Hephaistos-Priester , „weder in Bezug auf die Pflanzenwelt noch in Bezug auf die Tätigkeit des Flusses, weder in Bezug auf die Krankheiten noch in Bezug auf den Tod der Menschen.“

Und weiter:

„Vor diesen Menschen allerdings hätten Götter über Ägypten geherrscht, die zusammen mit den Menschen gelebt; und einer von ihnen sei immer der Mächtigste gewesen.“

Handelt es sich bei diesem Bericht um eine Märchen-Erzählung der ägyptischen Priester? Gewiss nicht; wer die Religion der alten Ägypter nur einigermaßen durchschaut, wird verstehen, daß sie gar nicht lügen/fabulieren konnten.

Wir müssen also davon ausgehen, daß es tatsächlich kosmische Rhythmen gibt, die wir noch nicht kennen, und ich gebe zu, ich wünschte zutiefst, wir würden 2012 ein solches, von den alten Priestern beschriebenes kosmisches Ereignis bekommen, denn es wäre wohl das einzige, was die Menschheit zum Umlenken bewegen könnte in ihrem wahnsinnigen Crash-Kurs gegen die eigene und die Welt-Natur.

Wie es allerdings möglich sein sollte, daß die Sonne/Erde Relation sich absolut folgenlos umkehrt, dazu habe ich im Augenblick noch keine Idee. Wobei hervorgehoben werden muss, daß es eben schon von den Priestern bemerkenswerterweise hervorgehoben ist, wie als hätten diese Priester, die doch angeblich noch geozentrisch dachten, gewußt, daß gemäß der Erwartungshaltung ihrer Rezipienten eigentlich eine Sintflut mit solchen kosmischen Bewegungen einhergehen müßte … jedoch nichts dergleichen:

„In Ägypten hätte sich dadurch nichts verändert, weder in Bezug auf die Pflanzenwelt noch in Bezug auf die Tätigkeit des Flusses, weder in Bezug auf die Krankheiten noch in Bezug auf den Tod der Menschen.“

3. Ich bin davon überzeugt, daß der 360-Tages Kalender, der sogenannte Haab, nur Sinn macht, wenn die Erde tatsächlich einmal in 360 Tagen um die Sonne lief (die zusätzlichen 5-komma nochwas Tage werden in allen Weltkulturen als Fremd-Ergänzung betrachtet und kultisch „bedient“, eventuell bevor sie sich den Mond zu ihrer Begleitung einfing. Das könnte – folgt man den Ideen von Helmut Friedrich Krause – tatsächlich erst in geschichtlicher Zeit passiert sein. Und wenn der Tzolkin, der 260-Tages Kalender nicht auf dem Erd/Venus Rhythmus basiert, wäre er unter Umständen die noch ältere Kalender-Variante, die auf einem anderen kosmischen Ereignis fußt (oder eben – viel tiefer und wahrscheinlicher in der Zeit – der Lauf der Erde um die Sonne ohne Mond). Mit anderen Worten: ich glaube, die verschiedenen Zeiträume der drei Kalender beruhen jeweils auf zeitlich gestaffelten kosmischen Großereignisssen, welche die Maya mittels ihres Kalender-Berechnungssystems miteinander in Bezug zu bringen trachteten.

4. Was nun „Bolon Yoke´K´hu“ betrifft, so ähnelt er – wie ich finde – Spielbergs Monstern in „Aliens & Cowboys“ und kann nur, wie ich meine, aus der habitablen – der wasserflüssigen Zone – im Kosmos stammen, meines Erachtens von der Venus. Seine Rückkehr möge der kosmische Christus bannen: hat er schon, glaube ich.

5. Die Maya hängen viel enger mit unserer Astrologie und unseren Tierkreiszeichen zusammmen, als bisher bekannt. Ihre Sprache ähnelt auf sehr merkwürdige Art dem uralt-hochdeutschen (wesentliche Wörter wie „Wasser“, „Axt“, „Fluss“ etc.), und es ist bekannt, daß die Himmelsscheibe von Nebra eine Navigation preisgibt, die sich gut mit den zyklischen Besuchen (jeweils zu Saturn im Stier) auf den karibischen Inseln verknüpfen läßt. Thor Heyerdahl hat gezeigt, daß unsere Steinzeit-Vorfahren Weltreisende waren, und Plutarch („Das Gesicht im Mond“) berichtet davon ganz konkret.

Soweit die aktuellen Verknüpfungen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

2012, Mundan, Weltbild

Maya-Kalender

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Liebe Leserinnen und Leser,

schon lange habe ich mich dem Maya-Thema genähert, wie ihr vielleicht auch! 2012 rückt näher, und Maya – Maia gehört zu den Plejaden, dem Gürtel des Jägers Orion, und ist nicht weniger, als des Hermes Mutter!

Und dann gibt es noch die indische Göttin, Maya माया, māyā, Illusion, Zauberei …

… der Begriff, der uns 2012 verständlich machen will, hat all diese Bezugspunkte gleichzeitig.

21.12.2012 05:12 Mexico-Stadt

Nun ist es gewiss, daß die Maya – bzw. praktisch ganz Mittel- und wahrscheinlich auch Südamerika, einen Kalender hatten, der in seiner monströsen Rhythmik und zumal der Extrapolation von Daten in die Zukunft: unsere Zukunft! – gerade wegen seiner atemberaubenden Exaktheit bedacht und beachtet werden muß: jetzt bereits ist er nicht mehr ignorabel. 1.3. 0. 0.0 Baktun, das Ende der Langen Zählung.

Ich habe mir überlegt, daß ein Horoskop für diesen Tag mit Sonne auf Null Grad Steinbock, also die wirkliche exakte Wintersonnenwende in Mexico Sinn macht, und dafür ein Horoskop erstellt, wie ihr oben seht.

Sofort springt die Jupiter-Merkur Rezeption ins Auge, und auch die glückliche Konstellation Merkur Konjunktion Venus am Aszendenten. Und so läßt sich das ganze Horoskop lesen.

Warum 1.3.0.0.0 – 13/8 ist das Verhältnis des Erde/Venus Umlaufes: 8 Erdenjahre sind unglaublich genau 13 Venus-Umläufe. Und ihr wißt ja, daß ich zur Venus meine eigenen Ideen habe; sicher, kurz vorher war Mars/Pluto Konjunktion … das Datum selbst erscheint uns in unserer modernen klassischen Darstellung als ein glückliches. Neptun – auch eine Maya – wieder auf dem ersten Fische-Grad in Haus 3 bringt als Herr von vier fundamentale und spirituelle Dinge zur Rede (Haus 3) …

Das Horoskop schau ich mir noch öfter an!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

2012, Weltbild

Jungfrau wird König

Liebe Leserinnen und Leser,

schauen wir uns °noch einmal die Neptun-Merkur Opposition genau an. Was macht diese Grade so bedeutend – 29° Wassermann – 1° Fische? – und damit verbunden die Rückläufigkeit von Neptun in diese Region, die für Fukushima steht?

Todesfalle Fukushima: Strahlung sprengt Mess-Skala – n-tv.de

Hier wird uns eine ganz brutale Demonstration geboten, und wenn man bedenkt, wie die Konterrevolution weltweit bis hin zu riesigen Uranfunden in Indien einen Gegenangriff gefahren hat, dann ist diese Lektion lange nicht vorbei. Vielleicht ist dies der Wegweiser zu 2012 – daß ab jetzt die Lektionen so gründlich sind, wir kommen nicht mehr umhin, wir können nicht ausweichen: Neptun ist da angekommen, wo er hingehört und macht nochmal eine extra Runde zurück.

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Namentlich um die Kanzlerin ist es an der Basis ihrer Partei sehr verhalten revolutionär geworden: man kann nicht ohne Merkel, würde sich aber freuen, wenn sie mit ihrem – in deren Augen – überhasteten Atom-Ausstieg scheiterte und stellt sich daher quer, wie eine Fischgräte im Hals. Atomkraft – wir kommen nicht ohne aus – solarthermische Kraftwerke? „Ja, geht denn das?“, wird scheinheilig argumentiert, und „da sind wir doch vom Ausland abhängig“, als würden wir jetzt Gas geschenkt bekommen aus Russland.

Und da ist eben gut, daß unsere Kanzlerin Physikern ist, und sie prozessuale Abläufe grob aber gründlich verstehen und überblicken konnte. Fukushima flicken, ist wie der Versuch, mit Tesa eine Zylinderkopfdichtung zu reparieren, während der Motor läuft.

Flüssiges Uran frisst sich in den Erdboden ein. Ziemlich grauenhafte Vorstellung. Angeblich weiß man nicht so genau, ob das in Tschernobyl nicht eventuell ebenfalls der Fall ist. Wie tief und wann hört das auf?

Das ist eben die andere, die Neptun in den Fischen Gefahr, die Ver-Wahr-Losung der Welt. Die ist natürlich zuallererst eine Losung, wo die Wahrheit „ver“ ist – d.h. undeutlich, ver-schwommen. Und genau dieses, das Ver-Wahr-Loste Denken zuerst, ist verantwortlich für weitere Ver-Wahr-losung, ein Ab-Handen-Kommen der Wahrheit: daher trauern wir über den Plastikstrudel im Pazifik und sehen nicht, wie unsere eigenen angeschwollenen Flüsse in diesem Winter Mega-Tonnen Plastik in die Meere geleitet haben müssen, allein danach zu beurteilen, was an den Rändern grell-farbig im Geäst sich fing. Der Müll am Sportplatz des Albrecht-Dürer Gymnasiums – ein öffentlicher Bolz- und Liegewiesenplatz auch – wird einfach nicht mehr gelehrt: der Platz verwahrlost, und das liegt nicht an den „Gästen“ so sehr, bis auf die Halbstarken, die die Basketballanlage und das Material der Glasfaser-Fetzen der Korb-Wand vandalisierend und mutwillig auseinandergenommen haben. Die anderen 99% tragen ihren Müll vorbildlich zum Papierkorb – man sieht sogar Leute mit Plastiksack den Müll anderer ehrenamtlich sammeln! – aber die Stadt – wie in Neapel – fährt ihn nicht mehr ab, und längst schon haben die Fluss-Ratten die Picknick-Reste sauber abgenagt.

Dieser Zustand ist nur eine Moment-Aufnahme, und doch hat diese damit zu tun, in welcher Befindlichkeit das Standardmodell der Atomphysik ist, oder die Astrologie, oder die Finanz-Politik, der Zustand der Presse in England, – und hier: extrem neptunische (Betrug, Abhören) Ver-Wahr-Losung, ein Verlust des Wort-Zentrums, des Wahren vermittelst des Falschen: eine Ver-Fälschung, wie sie zum Beispiel die Lehre der sogenannten „Raum/Zeit“ darstellt, die uns daher den weiteren Weg der Erkenntnis versperrt, in der Astrologie die Banalisierung durch Beliebigkeit und den Anspruch der Räucherstäbchen- und Bergkristall-Branche (Neptun) … , wobei viele „Licht-Läden“ die Astrologie interessanterweise kaum mehr führen …

Auch das ist – leider, Neptun in den Fischen – ebenso, wie die Vision zur Überwindung der Ver-Fälschung.  Doch jetzt, bei Rückläufigkeit von Merkur auf diesem Grad in der Jungfrau, naht eine Rettung, die länger auf 1° Jungfrau stehen wird, als Neptun – der mächtige, langsame – in der Opposition bleiben kann. Für uns Astrologen sollte dies – schlage ich vor – eine neue Hinwendung zum Fixsternhimmel sein! Regulus war lange Zeit im Löwen, er ist das „Herz“ des Löwen, der Boss. Und was passiert? Dieses Jahr, seit ca 2150 Jahren, wechselt Regulus das Zeichen, was er zuletzt ca. 144 vor Christus gemacht hat, damals vom Krebs in den Löwen. Das bedeutet, der König geht raus aus der löwenhaften Selbstherrlichkeit und hält sich im Zeichen der Sauberkeit und des Aufräumens auf – 215o Jahre lang werden wir den Dreck aufräumen müssen, den die Menschheit in den letzten 2150 Jahren (besonders die letzten exponentiell ansteigend) angesammelt hat.

Mitlesende LöwInnnen mögen mir verzeihen, es gibt ja selten Löwen ohne Jungfrau-Besetzung mit dabei und daher Teil der astrologischen Wesensignatur im Nachbarzeichen zur Sonne, und alle Löwen können natürlich mehr, als „selbstherrlich“ sein, obwohl sie das in der Regel auch sind. Die Verankerung des Löwen zwischen Familie und Arbeit hat ihm das Glückshaus des Horoskops zugedacht, das fünfte.

Eine neue technische Ordnung, praktischer und näher an der Wirklichkeit steht an: Technik zum Nutzen, eine Umkehrung.

Das beinhaltet auch eine Regulation des Geldflusses … kein Wunder daher, wenn Merkur rückläufig auf eben dem Jungfrau Grad, wie dies jetzt der Fall ist, solche Themen besonders darstellt und aufwirft – in Opposition zu Neptun, also als Auseinandersetzung mit dessen positiver und aber auch negativer Seite …

Siehe zu Fukoshima ebenso die – ich glaube vorletzte und letzte – Wochenschau …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Regulus in die Jungfrau, 29.11.2011 21:18 Nürnberg