Freiheit

Jungfrau leeres Lehrer-Zeichen – Neptun & Chiron dazu in Opposition

Liebe Leserinnen und Leser,

es sind keine Planeten in Jungfrau und Merkur, der Herrscher steuert von den Zwillingen aus sonnenverbrannt (also nicht objektiv). Passend dazu diese gewiss ungerechten, aber aus der Verzweiflung geborenen Gedanken:

die Generation Neptun & Uranus in Steinbock (also grob 1988 – 1995) – und noch mit Pluto in Skorpion obendrein – wird langsam erwachsen, so dass wir erfahren, wie Realitäts-kompatibel die sind.

Immer ist es ungerecht, alle über einen Kamm zu scheren: sicher gibt es viele Ausnahmen hoffnungsvoller junger Menschen und dafür massenhaft vor allem geistig völlig verkommene „Alte“. Doch im Großen und ganzen sind die Rückmeldungen und auch eigene Erfahrungen von der „Erziehungsfront“ folgende: viele Eltern, ganz gleich, ob heroisch alleinerziehend oder heroisch gemeinsam, haben versucht, ihren Kindern eine freie, unkonventionelle Pipi-Langstrumpf Erziehung zukommen zu lassen. Solches kollidierte bald parallel – zunächst unbemerkt – mit einer Spaß- und Entertainment-Gesellschaft, die – das Versuchungs-Potential betreffend – mit Sicherheit alles in den Schatten stellte, was es an so genannter Unterhaltung jemals auf Erden gab – und die sehr kraftvoll (Harry Potter) jeden möglichen spirituellen Ansatz vernichtete.

Der Staat, mit seiner Schulpflicht im dialektischen Materialismus durch die DDR frisch befruchtet und deshalb unbemerkt aufgepeppt, ist schon seit Napoleons Volks-Militarisierung immer darum bemüht gewesen, sich potentielles Kanonenfutter heranzuziehen. Den deutschen Nachkriegseltern (der 2. Generation) – denen das historisch naheliegend nur zu bewusst war – war auch klar, dass es eine Erziehung dagegen geben musste: um allerdings bald festzustellen, wie unmöglich es war – fast gleich in welcher Schulform – familiäre Vorstellungen auf den Staat zu übertragen – der seine militante Vorbereitung einfach in die Kriegsspiel-Sucht verschob (und auch in der Schulform preußisch militaristisch den Ursprüngen der Volksbildung treu bliebt, unfähig, sich zu reformieren) – und der aktuell Verwunderung heuchelt, wenn die gröbsten Klötze sich von den Perversen in der Levante rekrutieren lassen.

Im Ergebnis danken es die Kinder den Eltern nicht, sondern nehmen bereitwillig das staatliche Angebot der Unmündigkeit und Unfreiheit an – hinter all den Verlockungen, die der Staat bietet: Alkohol, Tabak, Computerspiele, perverses TV, etc. pp. – lauert eine „Vogel-friss-oder-stirb“ Mentalität, die nur heuchelt, dass es überall tolle Mitmach-Angebote gäbe. Viel zu früh (wilde und daher lebendige Jungs und Mädchen haben  kaum eine Chance) führt die Gemeinschaft eine Klassen-Gesellschaft ein: die oberen Plätze für die mehr oder weniger zufällig durchs Gymnasium nach oben Gefallenen und die Anpasser, die unteren für die mehr oder weniger zufällig nach unten Gefallenen und Rebellen. Vom Lehrling zum Direktor wird heute keiner mehr.

Nachdem nun der Staat fleißig mit erzogen hat – oder besser: mit aller Kraft jede sinnvolle Erziehung verhinderte – sind nun – zur Schadenfreude – die Eltern doppelt gestraft: sorgen doch in Deutschland Gesetze dafür, dass Kinder ihre Eltern schröpfen dürfen, bis zum Sankt-Nimmerleinstag: ohne Beispiel auf der ganzen Welt.

Das ist natürlich alles sehr klug vom Staat für seine Interessen eingerichtet: der Sohn denkt anarchistisch und lässt sich aushalten. Aus der Geste der Freiheit und des Aufbruchs der 70ger und 80ger-Jahre wurde dröge Unterhaltung; früher Botschaft, heute style. Vater und Mutter waren ja auch Anarchist und gegen die Bundeswehr, jetzt sollen sie die Suppe ihrer missratenen Brut auslöffeln, die Verräter – der nächste anpassungsbereite Nachwuchs kommt aus der Levante oder sonst wo her.  Dass Vater denkt, Staat sei für den Menschen, nicht Mensch für den Staat, kehrt sich im vermessenen Anspruch nicht gegen den Staat, sondern gegen den Vater. Und Staat wiehert dazu heuchlerisch und höhnisch von „Selbstverantwortung“.

Natürlich jammert die bodenlose Neptun/Uranus in Steinbock Generation über Inhaltslosigkeit und Leere, zu willensschwach und träge, um zu durchschauen, dass all die Unterhaltungs-Angebote nur seitenverkehrte Gesten der Autorität sind, Larven der Freiheit, welche sehr wenigen Menschen Macht & Profit sichern.

Ein Gutes hat das Ganze: wenn man sieht, wie gewaltig der Aufwand ist, der von den Seelenfängern getrieben wurde und wird, kann auch ermessen, wie gewaltig die Gestalt-Kraft wäre, würde sie nicht so wirkungsvoll unterdrückt. Dann wäre Neptun/Uranus in Steinbock – die vorletzte Konjunktion war ab 1820 ! – mehr als die Auflösung alter sozialer „Gesetze“, es wäre – gerade für diese Generation – der beflügelte Aufbruch; allein: die Entwicklung der 20ger Jahre des vorletzten Jahrhunderts führte – nach Auflösung fast aller Spiritualität – in den wissenschaftlich/technischen Materialismus mit all seinen bekannten und absehbar furchtbaren Folgen: der Teil der Vision von Freiheit und Unabhängigkeit, der immerhin kurz und gerade im Deutschen Volk zur selben Zeit keimte und 1848 blühen wollte, entzieht sich heute geradezu in die Undenkbarkeit – die Alternativlosigkeit der Mächte sichert dem Doppelgespann Tristesse und Ablenkung die Herrschaft über die jungen und alten Seelen.

Freiheit wird nicht mal mehr gedacht. 1820 wähnten kühne Geister (Hegel z.B.) den sogar Staat als zu überwindende Übergangsform, parasitär am Menschen.

Wollte man heute Freiheit denken, müsste das leise sein: jede Geste öffentlichen Widerstands, jeder Aufbruch in die Freude kann morgen schon ein frenchise-Angebot sein, eine Call-Center-Stelle, eine pump-gun-Halle oder der neue „Song“ eines Kinderstars hart am Porno-Rand (Manchester), durch den alle, die sonst nichts zu tun haben, die Chance erhalten, gegen die Erderwärmung anzusingen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S: Ehrenamtlicher Coach (m/w) für 23-jährigen jungen Mann in Nürnberg gesucht: frech, langsam, hochnäsig – aber voller Mitgefühl für die Schwachen und Entrechteten – belastet mit schwer erziehbarem Vater …

Europa, Freiheit, Geist

Lilith/Mond/Neptun Trigon

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img_0763Fotos Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

lange mag man die Stadt als „Schatzkästlein“ betrachten – in Wahrheit regiert eine Frau: Lilith – doch nicht allein, denn ihr zur Seite steht eine weitere, Maria! Unteres Bild ist die unvergleichliche Maria aus der Elisabeth-Kirche, aber sie steht pars pro toto – denn erstaunlicherweise findet sich in der protestantischen Stadt Nürnberg an jeder alten Häuserecke eine Maria mit Kind:

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Lilith ist Lilith – Maria steht unter Mond/Neptun-Verbindung. Was sagen uns diese Beobachtungen? – eine „Frauenkirche“ am Hauptmarkt kommt dazu …

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Was bedeutet das? Es sind starke Hinweise auf einen matriarchalen Urgrund dieser Stadt – und das macht durchaus Hoffnung – ich nehme die Konstellation Mond in Krebs – Neptun in Fische (noch bis 20.11 rückläufig) und Lilith in Skorpion. Lilith ist astrologisch zwar kein Körper, war aber als „Erdschatten“ schon den alten Ägyptern wichtig und bekannt, wie Edeltraut Lukas-Müller schreibt. Alle Symbole des Matriarchats – bis auf Venus, die ist in Feuer – sind in Wasserzeichen – das ist Wandel auf der Ebene des Gefühls, also der astralen Ebene.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Lilith wechselt Zeichen …

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Liebe Leser,

unter den aktuell bemerkenswerten Aspekten ist einer, der genauso bedeutend werden könnte, wie der nächste Vollmond – , –  … und: neuerliches Jupiter/Saturn Quadrat. Vollmond ist am Samstag, zusätzlich mit Zeichenwechsel Sonne von Stier zu Zwillinge.

Gleichzeitig wechselt Lilith Erdschatten ins dann aktuelle Mond-Zeichen Skorpion. Dann, sofort am nächsten Tag, hat Mars die Opposition zur Sonne. Merkur steht still vor dem direkten Lauf, und am 25. – Mittwoch – haben wir zwischen Zwillinge und Schütze im ersten Grad eine Venus/Mars-Opposition und das Jupiter/Saturn Quadrat in den beweglichen Zeichen am Donnerstag: gleich den Tag darauf.

Mit Fokus auf Lilith im Skorpion – das ist quasi ihr natürliches Zuhause – können wir uns die Zeitqualität ausmalen, die sich schon jetzt, obwohl es noch ruhig ist, anbahnt.

Vielleicht wird die im Netz gefangene Lilith – die aus unerfindlichen Gründen ins Nürnberger Wappen gehört – losgelassen.

Was ist zu tun? Am Besten nichts. „Der Berufene“ handelt durch Nicht-Handeln. Abwarten & Teetrinken – bewegte Zeiten fordern ruhige Gemüter: wenn im Persönlichen nichts zerbricht, haben wir schon gewonnen –

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Poetry

Mars ist rückläufig

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Liebe Leser,

rückläufige Planeten sind besonders interessant, eigenartiges Mysterium an welches Worte wenig heranreichen. Eingang in die Anderswelt.

Auch Merkur wird bald rückläufig und ist schon langsam, am Donnerstag den 28. April  geht er retrograd.

Doch heute haben wir zunächst den fast stillstehenden Mars am Anfang seiner Rückläufigkeit, bis hin zurück in Skorpion.

Wenn jemand selbst den Mars im Radix rückläufig hat, scheut man den knock-out des Gegners im Ring, man reagiert: dann meist zu spät. Das kann im Leben ein Nachteil sein, aber auch ein Vorteil, denn oft bringt Zögern den Vorteil klarer Gedanken: aber eben nicht immer. Und: zu spät ist oft unverhältnismäßig: die Gemüter haben sich schon beruhigt, doch erst da kommt die Reaktion vom rückläufigen Mars-Inhaber im Radix, z.B. …

Ist Mars rückläufig, wie jetzt, sollten diejenigen, die ihn selbst so haben im Geburtsbild, in „ihrer“ eigenen Frequenz sein, sich auf ihre – möglicherweise – Zögerlichkeit als Tugend besinnen.

Tatsächlich bewegt sich was im Leben, wenn Mars in den Sekundärprojektionen aus der Rückläufigkeit mitten in der Vita direkt geht: nun geht einiges, was vorher nicht zu erreichen war, als wäre nur ein Nachteil behoben.

Aber wir haben ja nicht nur klassische, sondern auch moderne Astrologie: aus dem Dreiklang: Mythos – Psyche – Konstellation ist die moderne Astrologie zu Recht gestrickt, hat in sich nahtlos verwoben die alte Astrologie mit dem Erwachen der Bewußtseinsseele im kollektiven Wahrnehmen.

Weil Mars retrograd ist, ist auch die „drohende“ Mars zu Neptun-Quadratur erstmal nicht aktuell.

Im Grunde: wie ein stolzes Schiff in Haus 9, dem der Reise: Venus, Uranus, Sonne in Widder, denn Sonne regiert den Aufstieg in Löwe … Weisheit in Widder vs. Lilith in Waage …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

Lilith allein in Luft

 

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Bronzezeitliche Sonnenlinse aus Bernstein …

Liebe Leser,

großes Erdtrigon mit Merkur (Stier) Pluto (Steinbock) und Jupiter & Mond (Jungfrau), normales Trigon zwischen den Feuerzeichen Widder (Uranus/Sonne/Venus) & Schütze  (Saturn rückläufig, Mars) und volles Fische-Zeichen: aber außer Lilith nichts in den Luftzeichen. Das dynamische Prinzip des Tierkreises quasi inkognito, nur über die Herrscher in den anderen Zeichen indirekt zu wirken …

Außer halt Lilith im kardinalen Luftzeichen Waage: eine etwas aggressivere Aufforderung zur ästhetischen Auseinandersetzung. Schönes erscheint mitunter grotesk und verwahrlost …

Oder, wie eine Überschrift im Modeteil der FAZ leider zutreffend verdreht: „Häßlich ist das neue Schön“ …

Typischer Lilith in Waage Spruch: und zutreffend wahr, Dekadenz, wie in „Asterix in Helvetien“ …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Europa, Freiheit

Mars/Lilith Konjunktion in Waage

Liebe Leser,

man soll nur nicht sagen, Mars in Waage sei kein Krieger. Wallenstein war Waage und Krieger*. Mein Tai Tschi-Lehrer ist Waage & Krieger, „also, was soll das?“ … nun aber, daß Mars mit Lilith … wir erinnern uns …

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Foto Termin ©

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30. November 20:30 Nürnberg

*  Wallenstein, Kepler & Schiller … wobei Kepler die goethe-ische/faust´sche Komponente ist: denn wer weiß, wie sehr sein erstes Horoskop dem Wallenstein einen Wüterich-Freifahrtsschein gegeben hat …?!

Grundsätzlich ist ein Kriegseintritt mit Lilith/Waage – Mars – die Verteidigungs-Ministerin ist Waage-geboren – nicht ratsam. Denn´s ist was faul: im Staate Dänemark.

Sie wollen in den Krieg? Ja, warum denn? Weil Franzosen und Belgier in ihrem Land Terror machen?! Nur, weil Venus auch noch in Waage ist, wird die Dummheit abgefedert. Seit wann tut man, was der Feind will?!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Freiheit, Geist

Die Verteidigung der freien Gesellschaft

IMG_7206Foto Termin ©, Friedenskirche St. Johannis Nürnberg

Liebe Leser,

was es braucht, um eine freie Gesellschaft zu verteidigen: man wird ein Feindbild ausmalen – tut es schon lange – und genau dieses Feindbild wird dann bekämpft. Manchen aber gefällt gerade das Feindbild, weil sie genau dort mächtige Heilung für ihre besondere Wunde fühlen – (bei diesen Völkern die Beschneidung von oft beiden Geschlechtern – wir sollten uns doch – entgegen Merkels dictum – als „Komiker-Nation“ outen … ) …

Frei bleiben kann die Gesellschaft nur, wenn sie den eigenen Schatten im Feind erkennt – es siegt nur, wer ungern siegt¹ – aber ihre Werte kennt, d.h. sich selbst beschränkt in der Freiheit, gerade darum, um sie möglich zu machen: den Bösen schließen sich diejenigen an, denen in ihren Augen keine würdevolle Rolle unter den Guten angeboten wurde – die Guten müssen sich überlegen, ob sie nicht autosuggestiv als Masse unterwegs in die Perversion sind, wo edlen Gemütern, die ohne Erkenntnis nicht leben können, kein Platz bleibt. Europa ist Wissen. Ein großer Handelsplatz ist nicht Motiv genug.

Wer Europa von oben anschaut – z.B. aus der ISS-Perspektive – nicht zu verwechseln mit „IS“ oder „ISIS“ – wie der inflationäre Zischlautverbrauch weiterführt – der würde, wenn Geschichte eine Schleife wäre, wie ein Schneckenhaus, einen durch die Zeiten jagenden Wirbelsturm zwischen Europa und Nordafrika/Arabien miteinander seit sehr langer Zeit ringender Kräfte sehen.

Dabei ist es kein Zufall, daß wir operativ gerade mit den Früchten der Wissenschaft ausgestattet sind, die wir erst durch die Handreichung der arabischen Rechenkünste entwickeln durften, als zeitweise das Zivilisationsgefälle zwischen Orient und Okzident vor allem auch hygienisch zu greifen war: die rückerobernden Christen schlossen in Cordoba – wie Hans Wollschläger schreibt² – sogleich die 140 öffentlichen Bäder, die Osmanen brachten den Kaffee nach Wien und die hellenische Astrologie zurück zu uns.

Wir brauchen Erkenntnis & Wehrhaftigkeit. Was wir haben, ist große Bereitschaft zur Selbsttäuschung (Neptun/Jupiter Fische/Jungfrau) – woraus Schwäche resultiert.

Dort, wo der Weg zum Spirituellen, zum Geistigen, in die Anderswelt durch Unaufrichtigkeit oder Haarspalterei blockiert ist, bahnen Dämonen sich Weg.

Wenn wir suchen, wo Erkenntnis zu finden ist in diesem Zusammenhang, dann wird man sie – insbesondere in Frankreich – in den Kathedralen finden. In Deutschland vielleicht bei Rückert oder Goethe, unten mal klicken:

http://www.gutenberg.org/files/32481/32481-h/32481-h.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/West-%C3%B6stlicher_Divan

Last but not least überall dort, wo Hilfe gebracht wird …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

¹ Marc Aurel

² Hans Wollschläger, „Wallfahrten gen Jerusalem“, Ullstein.