Weltbild

Alles, außer der Wahrheit: das geometrische Universum

300px-FlammarionWoodcut

Esa-Teleskop „Planck“: Anomalien geben Kosmologen Rätsel auf – SPIEGEL ONLINE

„Wenn nur 4,9% des Universums aus baryonischer Materie bestehen und diese gemessene Hintergrundstrahlung, also auch nur das baryonische Universum abbildet, sind doch die restlichen 95,1% des Universums („Dunkle Energie“ und „Dunkle Materie“) noch völlig unbekannt und unerklärt. Da verstehe ich gar nicht, dass die Wissenschaftler sich trauen, über das Alter des Universums und seine Entstehung zu spekulieren, oder gar das Alter auf ziemlich exakte 13,82 Milliarden Jahre festlegen? Sollte man dazu nicht alle Fakten kennen und mehr als nur die bekannten 4,9% des Universums erklären können?“, so schreibt „rhodensteiner“ in einem Kommentar.

UniversumBild: Nasa

Bemerkenswert am Szientismus (der sich als metaphysische Glaubenssache gut mit dem Katholizismus verträgt, entgegen allem Anschein sind die beiden ein Team) ist sein selbstreferientielles System der Pseudo-Exaktheit. Ebenso, wie bei den Einstein- widerlegenden Neutrinos 2011, geht es um die Korrektur kleiner oder großer Zahlenwerte, die letztlich das ganze Zahlen-fuchsige System nur bestätigen und steuern. Immerhin konnte man bei den Neutrinos noch Freud heranziehen: 200 Wissenschaftler im Berg hielten es für denkbar, daß die Relativitätstheorien doch einfach Mumpitz sind – wegen ein paar Millionstel Sekunden. Laien haben gar nicht verstanden, warum sie nun per Überlichtgeschwindigkeit in die Vergangenheit geschickt wurden, kindische Physiker spielten mit dieser Möglichkeit. Nach wie vor bin ich überzeugt, daß nicht die Messung, sondern ihre absurde Korrektur mit dem lockeren Kabel gefälscht ist – weil es einfach zu blöd und zu offensichtlich ist.

Bei all dem wird jedoch nur davon abgelenkt, daß Einstein ohnehin mit dem Phänomen der „Nichtlokalität“ völlig unvereinbar ist, weil es nunmal offenbar zeitlose, bzw. instantane Prozesse gibt. Und dann auch längst 4,7- fache Lichtgeschwindigkeit nachgewiesen ist.

Ebenso verhält es sich mit der Vermessung des Universums „13,82 Milliarden“ – es wird suggeriert, man könne hier den Rechenschieber leicht beugen – und dann, wie oben im Kommentar dargelegt, ein Fehlerquotient von 95,1 % – den man schlicht übergeht, als ginge es plötzlich gar nicht mehr um die Wahrheit.

Jeder, der diesen Einwand äußert, wird in den einschlägigen Foren sofort mundtot gemacht und als Kreationist oder Esoteriker beschimpft.

„If a lie is so big“ (Frank Zappa), wird es gefährlich für die gesamte Gesellschaft, denn die Spannung zwischen Lüge und Wahrheit kann nicht gesichtswahrend für diejenigen gelöst werden, die mit an Boshaftigkeit grenzender Ignoranz auf´s falsche Pferd gesetzt haben. Sie neigen daher zu Gewalttätigkeit – schon allein um die Leere ihres haltlosen Weltbilds zu verkraften: wenn die Neurologen sich in den philosophischen Widerspruch verstricken, daß ihre Modelle die Logik nicht erklären, sondern voraussetzen, wird eben die Philosophie selbst abgeschafft und die Logik trotzdem benutzt: exklusive der Wahrheit – Hawking: „Die Philosophie ist tot“.

Wäre ein Grund für den Großinquisitor, dem wiederkehrenden Jesus zu erklären, warum wir die Lüge und den Betrug dringend brauchen in dieser Welt …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Relativitätstheorie falsch

Liebe Leserinnen und Leser,

das ist nun die offizielle Meldung. Das Bemerkenswerte an dieser gemessenen „Überlichtgeschwindigkeit“ der Neutrinos wird – wie viele zu ahnen beginnen – keine kleine Korrektur der Formel werden.

Die Relativitätstheorie verträgt im Ganzen keine „Überlichtgeschwindigkeit“, ihr Beziehungsgeflecht, ihre Prognosen, ihr ganzes Bezugswesen fällt bei auch nur einer kleinen Geschwindigkeits-Überschreitung vollständig in sich zusammen, weil sich dann die Richtung umkehrt – der „Zeitpfeil“ in die Vergangenheit gehen müsste.

CERN – the European Organization for Nuclear Research

Das Ende der schwarzen Löcher, der Higgs-Teilchen, des Urknalls und vieles vieles mehr. Und bemerkenswert zeit-synchron zur Papst-Rede gestern, als hätte er selbst dort die Axt angesetzt, wo der morsche Baum der Physik zu fällen war.

Und das erscheint als „Nebenergebnis“ der Teilchenbeschleundiger-Forschung. Schon lange hegen weltbekannte Physiker den Verdacht (Lee Smolin, Brian Greene), daß etwas nicht stimmte in ihrem Unterbau, doch bisher gelang es immer wieder, eigentlich unstrittige Widerlegungen zu bagatellisieren oder schlicht zu ignorieren. In den bekannten Science-Blogs Foren werden Zweifler als „Einstein-Leugner“ bespottet. Das wird jetzt nicht mehr so leicht möglich sein, denn die Zweifel kommen aus der Chef-Etage.

Siehe auch:

Albert Einstein « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Wir sehen im Einstein-Horoskop neben jeder Menge anderer Auslösungen vor allem Uranus rückläufig exakt auf Merkur/Saturn im 10. Haus des Professors mit den wirren Haaren – Bezug zur Mondknotenachse genau! – Neptun als Verstärkung rückläufig zum letzten Mal über den Jupiter Technicus im Wassermann … und einiges mehr. Aber dieses eigentlich: Uranus wischt rückläufig die Tafel des ehernen Saturn/Merkur Gesetzes (kein besseres Bild für die „fixierte“ Licht-Geschwindigkeit), Neptun löst das Lebenswerk auf (Jupiter, alter Herr von 10) …

So siegt man also, überraschenderweise …

Innen Albert Einstein 14.03.18:79 11:30, außen Transite 23.09.2011

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kleiner Nachtrag: auch hochkomplizierte Maschinen funktionieren manchmal nicht, wenn zum Beispiel ein Kabel nicht richtig eingedreht ist (oder ein Vogel ein Baguette fallen läßt) – daß aber eine Messung, die über mehrere Jahre hinweg betrieben wurde an einem schief gesteckten Kabel scheitern sollte, erscheint kaum glaubwürdig, denn all dies ist man oft genug durchgegangen.

Wichtig ist das nicht – denn die „spukhaften Fernwirkungen“ aus der Quantenphysik widerlegen das kosmische speed-limit ohnehin schon lange – ebenso wie überlichtschnelle Galaxien am „Rande“ des Universums und die belegte Übertragung einer Mozart-Symphonie in 4-facher Lichtgeschwindigkeit durch Günter Nimtz in Köln.

Wer sich informieren möchte, probiere es damit:

Wer Einstein im Gedankenexperiment widerlegen möchte, beantworte folgende, recht simple Frage: ein Lichtstrahl bewegt sich von einer Lichtquelle in Lichtgeschwindigkeit in den Raum – ein weiterer geht von derselben Lichtquelle 180 Grad in Gegenrichtung los. Wie schnell entfernen sich beide Lichtstrahlen voneinander?

Mit Lichtgeschwindigkeit oder doppelter Lichtgeschwindigkeit?

Psychoanalytisch gesehen spiegelt die Neutrino-Affäre in jedem Fall das Unbehagen einer Wissenschaft, die nach eigenen Angaben 96 % des Universums (als könnten Sie´s von Anfang bis Ende vermessen … ) nicht im Standardmodell unterbringen können. Das ist eine Fehlerquote von 96 % – Wahrheit sieht anders aus.

Ob bei der Neutrino-Messung die Wahrheit vorher oder nachher im Spiel war? Oder die ganze Aufregung an einer falschen Fragestellung orientiert, weil c + v mit der Erdrotation schon in Ordnung geht … ?!

 

Weltbild

Zeitreisen

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

auch dies ist eine lustige Merkur-rückläufig Geschichte. Wieder auf die Idee der Zeitreisen zurückzukommen und gar in die Vergangenheit reisen zu können … :

Teilchenbeschleuniger LHC: US-Physiker spekulieren über Zeitreisen – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Wer die Geduld hat, sich den Spiegel-Artikel durchzulesen, wird vielleicht auf Begriffe wie „String-Theorie“, „M-Theorie“, etc. stoßen, und dabei ist es wichtig zu wissen, daß all diese Begriffe, mit denen so imposant jongliert wird, totaler Quatsch und anerkanntermaßen (siehe Lee Smolin) gescheitert sind. Es gibt auch keine 11 oder nochwas Dimensionen, nicht einmal die „Zeit“ ist eine Dimension.

Warum die Relativitätstheorie falsch ist, erfahren wir, wenn wir genau lesen, hier:

„Das ist das Prinzip der Kausalität in der Physik, also keine Wirkung ohne vorherige Ursache“, sagt Lüst im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Deswegen sei auch eine Zeitreise mit dem Higgs-Singlet zurück in die Vergangenheit nicht möglich. „Die Arbeit von Ho und Weiler beruft sich auf mathematische Lösungen der Einstein-Gleichungen in höheren Dimensionen, die aber in der Physik meiner Meinung nach keinen Sinn ergeben.“

Im Klartext: Aus „mathematischen Lösungen“ der Einstein-Gleichungen wird ein Ergebnis abgeleitet, das in der Physik keinen Sinn ergäbe, gleichwohl aber mathematisch stimmt. Dieser Spezialfall kann aber nur für die gesamte Theorie und die Einstein-Gleichungen gelten.

Wie nun eifrige Naturwissenschaftler sich vorstellen, den Laboratoriumstisch zum Altar zu machen, ergibt sich aus der Interpretation dieses Statements:

„Weiler sieht die Sache etwas anders: „Es ist gibt kein bewiesenes Gesetz von Ursache und Wirkung.“ Das beste, was Theoretiker tun könnten, sei, die Logik der Gleichungen voranzutreiben und zu schauen, was möglich ist. „Dann machen wir Experimente, um herauszufinden, ob das, was mathematisch möglich ist, auch in der Realität geschieht.“ Ein Ursache-Wirkungs-Dogma will Weiler nicht einfach so akzeptieren: „Für mich schlägt die Logik der Mathematik die menschliche Logik.“

Man muß dazu nur wissen, daß Mathematik keine Logik extra für sich beanspruchen kann. Mathematik selbst ist als Ganzes überhaupt nicht logisch, sondern axiomatisch. Aber das wissen solche Leute nicht, und die Leser des Spiegel-Online oder deren Redakteure in der Regel auch nicht. Uns aber kann dies ein Hinweis sein, wie verwirrt und wie krank diese Wissenschaft in der Zwischenzeit geworden ist, während sie das Einzige, was ihr helfen könnte: Logik – abzuschaffen versucht …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Weltbild

Diskussion zu Ostern

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

ihr kennt ja mein Steckenpferd, in den Science-Blogs einen Widerstand zu behaupten. Jörg Friedrich hat es bisher geschafft, moderat und höflich Andersdenkende zu respektieren; daher kann man sich dort auch äußern. Untenstehender Text ist mein letzter Kommentar zu einer noch laufenden Diskussion. Für – leider dort immer mögliche – Entgleisungen anderer Diskussionsteilnehmer möchte ich mich vorab schonmal entschuldigen. Aber dennoch, schaut mal rein, es verspricht gerade interessant zu werden:

Die offene Frage des Atheismus | Arte-Fakten | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

„Mit dem Wort „Beschaffenheit“ implizieren Sie schon wieder eine dingliche Eigenschaft. Das geht nur, weil sie bereits voraussetzen, daß Sie die Möglichkeit hätten, sich vom Geist zu distanzieren.

Können Sie das? Versuchen sie es einmal! So nach dem Motto: „Hier bin ich, und da ist mein Geist“. Ebensogut könnten sie versuchen, mit einer Hand in der Luft zu klatschen.

Wenn Sie merken, daß diese „Distanzierung“ (im Sinne von Abstand) zwar der Gewohnheit des naiven Bewußtseins, keinesfalls jedoch Ihren Möglichkeiten entspricht, werden Sie auch merken, daß es nicht möglich ist, nach der „Beschaffenheit“ des Geistes zu fragen. Sie können nach der Beschaffenheit eines beliebigen Dings fragen: der Geist ist das, womit Sie das tun.

Dies läßt sich auch logisch verifizieren: denn bei jedem denkbaren Versuch, sich zu distanzieren, ist der Geist, der dies durchführen soll, vorher schon da.

Und weiter: die Vorstellung, es könnte ein „Nichts“ geben, ist ebenfalls nicht begründbar. Geist ist daher nicht ein „Etwas“, sondern das „Etwas“ ist – frei von Gegensätzen – im Geist. Es gibt also Etwas und Geist.

Gleichwohl können wir Geist erkennen, was gleichbedeutend ist mit Erkennen überhaupt. Daraus läßt sich aber keine „Eigenschaft“ des Geistes ableiten, keine „Beschaffenheit“, wie Sie sich ausdrücken. Wohl aber können wir etwas über das Erkennen ableiten und verstehen: daß es – wie auch die Wissenschafts-Geschichte voller Anekdoten zeigt – nicht per Analyse und Distanz funktioniert, sondern nur durch Inspiration. Platon geht soweit, zu sagen: „Alles Wissen ist Erinnern.“ Parmenides drückt es so aus:

„Denn, daß man es erkennt, ist dasselbe, wie daß es ist.“ (Fragmente, 3)

Für eingefleischte Materialisten mag es nicht ohne Hintersinn sein, daß auf dem gegenwärtig untersuchbaren Grund der Materie ebenfalls der Geist wartet, und sagt: „Du glaubst nun, das Universum sei 13kommanochwas Milliarden Lichtjahre alt? Ich aber sage Dir – materiell beweisbar – Lokalität ist reine Fiktion“. Man hat jedoch den Eindruck, je unwiderlegbarer diese Erkenntis wird, um so brutaler wird das pressing, doch noch irgend etwas Anfassbares zu finden, welches – je tiefer das diggin´ – doch um so mehr zwischen den Händen zerrinnt.*

Daher ist die Sorge wegen CERN sehr wohl berechtigt. Und mehr denn je angebracht Hölderlins Satz der Hoffnung: „Denn, wo Gefahr ist, da wächst das Rettende auch.“

* „Lokalität“ – letztlich das Prinzip von Ursache und Wirkung – ist eine Grundvoraussetzung naturwissenschaftler Arbeit.

Einfach ausgedrückt: eine Kraft an einem bestimmten Ort veranlaßt einen Gegenstand an einem anderen Ort, sich ihrer Wirkung „hinzugeben“. Dieses Prinzip ist – und das erklärt vieles vom Religions-simulierenden Dogmatismus aggressiver Wissenschaftsvertreter (die sich aufführen, als stocherte man in ihrem Wespennest) – seit etwa 70 Jahren objektiv durch sie selbst , also durch sehr gewissenhafte Naturwissenschaftler, widerlegt.

Weltbild

„Der Wurm im LHC“

Liebe Leserinnen und Leser,

klar, wenn ein Astrologe über die Lichtgeschwindigkeit schwadroniert, mag man/frau ihm nicht unbedingt Glauben schenken. Wie es aber in den Kreisen zugeht, die sich für zuständig halten, erfahren Sie über untenstehendem Link von Ernst Peter Fischer – „Simulanten“ – beim Kommentator „Rosarotebrille“, der offensichtlich seine eigenen Versuche an der Uni Konstanz beschreibt. Er ist seinen Kritikern, die in gewohnter Arroganz bereit stehen, offensichtlich haushoch überlegen, weil er deren Fachsprache kennt und sich nicht von ein paar dahergeschleuderten Formeln bluffen läßt.

Verblüffenderweise beschreibt er als Insider ein Wissenschafts-Klima der Ignoranz im Fall von abweichenden Meinungen zu grundsätzlichen Fragen, bestätigt mithin schlimmste Befürchtungen.

Vielleicht haben wir ja doch mit der kardinalen Klimax einen Aufstand der Redlichen zu erwarten, der mit dem verschrobenen Weltbild  der Teilchenphysiker und ihrem „Standartmodell“ Schluss macht?

In direkt unten eingefügtem Zitat von F.F. erklärt Dr. Florian Freistetter selbst seine Fassungslosigkeit hinsichtlich der Tatsache, daß nach dem weltweit gefeierten ersten Versuch nun einen Tag später der Protonennachschub für die supertolle Riesenmaschine fehlt. Und er hat Recht: wollen wir denn Leuten glauben, sie wüßten wohl genau um die Gefahren, die nicht einmal bei einem so gewaltigen Aufwand für rechtzeitigen Nachschub sorgen können? Doch hört selbst:

„Da ist es nicht verwunderlich, dass die kleine Flasche mit den LHC-Protonen jetzt schon leer ist. Verwunderlich ist es aber, dass niemand daran gedacht hat, dass die Protonen ausgehen könnten. Das hätte den Verantwortlichen auffallen müssen! Aber die waren wohl zu sehr mit den Folgen des ersten Unfalls beschäftigt und haben sich nicht um solche „Kleinigkeiten“ gekümmert. Und jetzt stehen alle da und schauen blöd aus der Wäsche. Keiner weiß, wie lange es dauern wird, bis man wieder genug Protonen für neue Versuche aufgetrieben hat. Kann gut sein, dass der LHC wieder mal ein paar Monate untätig herumsteht. Und die LHC-Kritiker werden sich natürlich wieder bestätigt fühlen …“ Genau, das tun wir, auch wenn es klingt, wie ein Aprilscherz. Manche Dinge sind nicht spaßig, Florian:

Protonenmangel! Der LHC musste schon wieder gestoppt werden! | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Er sinniert weiter: „Ich frage mich langsam echt, wohin das noch alles führen soll. Irgendwo ist der Wurm drin, beim LHC.“ Florian Freistetter

Wirklich substantiell wird es aber bei Ernst Peter Fischer und seinem Wissenschafts-Feuilleton, der ebenfalls zu den Science-Blogs gehört. Es dürfte schwer werden, Fischer rauszumobben, denn er ist nicht irgendwer. Sein Buch „Die Andere Bildung“  (seine Antwort auf das geisteswissenschaftlich-reduzierte „Alles, was man wissen muß“) gehört zu den verständlichsten Wissenschafts-Publikationen der letzten Jahre überhaupt, er ist, ebenso wie der kommentierende Kollege A. Weinberger ordentlicher Professor, hat gleich mal Physik, Mathe und Biologie studiert, und er schreibt dies:

„Überall Simulanten am Werk, Leute, die so tun, als ob sie Wissenschaft treiben. Wer simuliert, kann auch den Urknall simulieren. Wie gesagt – wer den Anfang der Welt mit einem Knall erklärt, hat einen. Die Leute am CERN haben ihn sogar freiwillig – es sei denn, sie fragen die Hirnforscher. Die können uns retten.“

Simulanten | Wissenschaftsfeuilleton | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Ernst Peter Fischer, unbekannte Zeit, 18.01.1947, Wuppertal

Der Preis eines Teilchens | Wissenschaftsfeuilleton | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Ernst Peter Fischer

Ernst Peter Fischer – Wikipedia

Dies ist, wie gesagt, mal nicht meine Sprache. Wie Herr Fischer allerdings auf seinem Blog geantwortet wird, von Leuten wie U. Berger, F. Freistetter und J. Rings, das ist es eben, was zu zeigen ich mit diesem Post beabsichtige. Respektlos ist dafür ein milder Begriff. Nehmt euch Zeit und schaut die Links mal selber durch!

Gruß

Markus

Ereignis, Weltbild

Scholastiker

copyright Grafik:  hier klicken

Innen: erste Inbetriebnahme LHC 10.09.2008, außen erster „Urknall“ 30.03.2010 13:06

Liebe Leserinnen und Leser,

man konnte ja dieser Tage nichts anderes mitbekommen, als eben jenen Wahnisnn einer Milchmädchenrechnung vom „Urknall“, der simuliert würde, um uns nun zu erklären, wie es im Anfang ausgesehen haben soll. Hier fällt die unisono gleichgeschaltete Presse auf: von der TAZ bis über die FAZ erzählen alle dasselbe Märchen, letztere wagt wenigstens kleinlaut im Leitartikel am praktischen Nutzen zu zweifeln.

Oberes Horoskop zeigt uns die Auslösung. Und die folgt brav der astrologischen Konstellation: Auslöser ist hier der Waage-Vollmond, Mondknoten geht über den IC und den Mond.

Man wird auch noch – fürchte ich – in 500 Jahren an den Urknall glauben, wenn längst erwiesen und begriffen ist, daß dies nichts weiter als ein recht plumper Versuch war, unsere kleine Erkenntnisinsel wenigstens abstrakt ins Zentrum des Daseins zu rücken, wie vordem die Erde ins Zentrum des Kosmos.

Alles dehnt sich überall gleichzeitig im und durch den Raum aus und zwar mit rasender Geschwindigkeit? Dann tun wir das auch, der Maßstab, mit dem wir das messen, tut es und es gäbe tatsächlich niemals eine Möglichkeit, dies festzustellen. Die Erde ist kein „Intertialsystem“, wir sind keines, und wird auch nie welche geben.

In gewissem Sinne erinnern moderne Physiker an die Scholastiker des Mittelalters. Die hatten auch immer nur die Behauptungen zu beweisen, die Aristoteles vor 2000 nochwas Jahren aufgestellt hatte. Und wenn das „Higgs“-Teilchen gefunden sein sollte: bedeutet das für uns gar nichts, handelt es sich doch bloß um ein mathematisches Funzel, das sicher nicht unwidersprochen bleiben wird.

Gebt uns unsere Milliarden zurück!

Weltbild

Bandansage

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

ja freilich, alles normal: nur zur Wartung wird der LHC-Kasten mal ein Jahr lang abgeschaltet. Man muß kein Verschwörungstheoretiker sein, um den Aussagen von Naturwissenschaftlern zu mißtrauen. Wer hat uns vor noch nicht einem Jahr zur Schweinegrippenimpfung gepeitscht? Und wem hat es genützt? Das ist sogar dem Wissenschafts-hörigen Boulevard-Blatt SPIEGEL aufgefallen:

Pandemie-Bekämpfung: Vier Lehren aus der Schweinegrippen-Hysterie – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Ergo: wir glauben euch gar nichts mehr. Und wir haben dafür gute Gründe. Ihr habt nämlich einen Urknall. Was der LHC aus Orgon-energetischer Sicht in Wahrheit mit unserer Welt macht, hat noch niemand weder untersucht noch begriffen. All die angeblich auszuschließenden Gefahren, Behauptungen, die scheinbar Sicherheit suggerieren, sie fußen nicht nur auf einem perversen, sondern auch auf einem schlicht falschen Weltbild. Denn: was die Welt im Innersten zusammenhält ist denen nicht nur unbekannt, sie wissen auch weder, was ihr Rechenmodell „Gravitation“ ist, noch überhaupt, was Magnetismus sein könnte. Sie betreiben nämlich gar keine Physik, sondern Meta-Physik mit einem einzigen tool: der Mathematik. Man ist also viel näher an den magischen Tricks der Zauberlehrlinge aller Zeiten, als man sich jemals zugestehen würde: und hat vorteilhaft darüber Wissen und Reflektion ausgeblendet.

Man probiert mal so rum, mißbraucht ganze Landschaften als „Menschenversuchslabor“ (W. Döbereiner).

„Der Captain macht das schon, der sitzt im Cockpit“, wird gesagt: in Wahrheit fliegt die Maschine auf Autopilot und die Bandansage zur Beruhigung:  – ist overdated.

Nachtrag 2019: in Schweden werden die Opfer der Schweinegrippeimpfung – sie löst Schlafkrankheit aus – mit Millionenbeträgen entschädigt. In Deutschland nicht anerkannt.

Ereignis, Mundan

Des Pudels CERN

Liebe Leserinnen und Leser,

es passiert was. Langsam, aber doch: Rainer Köppl hat in Nürnberg einen „Bewegungsmittelladen“ in recht exponierter Lage, Nähe Maxplatz eröffnet. Aussichtsreich: der Mit-Entwickler der ersten Handys hat sich – finanziell gar nicht so sehr darauf angewiesen – entschlossen, die Zivilisation der Bewegung zu verändern (die Internet-Adresse stimmt noch nicht, aber die tiefsinnige Verbindung mag auch zu denken geben!).

Das ist – im Gegensatz zum bald wieder lahmgelegten „Bewegungs-Experiment“ am CERN, eine richtig gute Sache.  Ein kleines, aber geniales Signal in genau der Stadt, die den Adler 1835 zuerst auf die Schiene gestellt hat. Was er genau macht (er spricht von elektrischen Trikes mit völlig neuartigem Bau im 1000 Euro Bereich, also wesentlich preiswerter, wie Alles, was bisher auf dem Markt ist): low-tech gegen high-tech: Zivilisationsfortschritt anstatt absurdem, technokratischem Super-Stillstand:

Forschung -Teilchenbeschleuniger am Cern muss 2011 erneut schließen – Wissen – Ratgeber – Hamburger Abendblatt

Warum aber muß das CERN wegen „Sicherheitsfragen“, wie das Hamburger Abendblatt schreibt, erneut – und zwar gleich für über ein Jahr! – schließen?

LHC-Start 10.09.2008 9:28 Genf

Dazu finden sich bislang auf der homepage des CERN, die vor wenigen Tagen noch die üblichen Jubelrufe verbreitete, keine Angaben. Sind nun wohl doch begründete Zweifel an der Sicherheit der Riesenmaschine aufgetaucht?

LHC_Homepage

Im Horoskop für den LHC-Start finden wir eine Venus-Mars-Merkur Konjunktion als nahezu groteske Abbildung des Themas in der Waage.  Als würde Merkur zwischen den beiden Prinzipien, die die Welt bewegen, wahrhaft vermitteln wollen. Wer Aspektarien zu lesen vermag, vergrößere untere Zeichnung mal durch anklicken; so – mit dermaßen vielen exakten Aspekten – sehen Aspektarien normalerweise nicht aus:

Aspektarium LHC-Start

Wenn aber der geheime Flügelschuhgott seinen Einfluss geltend macht, liegt es nahe, den Planetengang für die aktuell ganz bescheiden und leise angekündigte, möglicherweise endgültige Abschaltung des kolossalen Geräts weiter zu verfolgen. Hier die aktuellen Transite, alles auch zu vergrößern:

LHC-Start innen, Transite 11.03.10 außen

Dazu sehen wir eine gradgenaue Opposition von Merkur zur Sonne des LHC, die – wie billig – in der Jungfrau steht. Und logischerweise ist Merkur für eine Bewegungsmaschine im weitesten Sinne wichtig. Da der wahre Grund für die erneute – scheinbar unbegrenzte Abschaltung – bisher nicht publiziert wurden, halte ich es sogar für möglich, daß inzwischen in aller Stille die Grenze des Beherrschbaren bereits überschritten wurde. Möglichkeit Nummer eins. Möglichkeit Nummer zwei: der Kosmos selbst fängt an, sich gegen seinen Missbrauch zu stemmen: wir hätten dann eine Chance! Und die 3000 beteiligten Wissenschaftler am CERN sollten sich damit zufrieden geben, dass Tim Berners-Lee (08.06.1955 London, keine Zeit, man beachte das Neptun-Merkur Trigon und vor allem die exakte Mondknoten-Achsenverbindung) dort am CERN 1980 das Internet erfand. Ist doch eigentlich die wertvollere Leistung:

Personen

Illuminati

Nürnberg, 17:58 – Tom Hanks, 9. Juli 1956 um 11:17 in Concord (CA) (USA):

Tom Hanks:: ILLUMINATI :: Ab 13. Mai 2009 im Kino! ::

Ideal für Tom Hanks fand ich die Rolle in „Cast Away“, da spielt er einen ins Chaos geworfenen Postmeister auf einer einsamen Insel. Das passt zum Jungfrau-Aszendenten, denn „Post“ ist eindeutig eine Jungfrau-Sache. Dabei steht sein Jupiter in der Jungfrau in  Haus 12, das ist gerade die einsame Insel: dort findet er eine neue, eigene Ordnung und hat es letztlich wirklich seiner Gewissenhaftigkeit zu verdanken, zu überleben. Ein Paket liefert er aus, ohne es für den Eigenbedarf auf der einsamen Insel zu öffnen! Hanks´ Mond im Löwen ist jedoch stimmig.

Die Teddy-Bär-Augen finden wir bei vielen Krebsen, der Löwe-Mond macht ihn so „autoritistisch“, wenn ich mir diese Wortschöpfung erlauben darf. In Illuminati spielt Hanks – meine ich – nicht überzeugend. Aber ich glaube, das ist ihm gar nicht sooo wichtig, wenn die Gage stimmt.

Was ich jetzt aber weiß, ist: wozu dieser Teilchenbeschleuniger wirklich fähig und wie gefährlich er ist. Warum bin ich darauf nicht gleich gekommen? -: Sie wollen Anti-Materie herstellen!

„Hoffentlich haben die Jungs mit den Schwerionen keinen Mist gebaut“, hören wir aus dem Off zu Beginn.

Wow: was für ein Einblick: wie fahrlässig hier Π mal Daumen im internationalen Sprachgewirr das Ding „hochgefahren“ wird! Wir fliegen selbst mit dem Beschleundiger im Kreis, doch der Preis dafür ist genau so hoch, wie Luis Buñuel, Pionier des Films (22. Februar 1900  12:00  in Calanda, Spanien) es forderte in seinem „Der Andalusischen Hund“: es kostet gleich ein Auge.  Autsch. Das Gottes-Auge der Illuminaten? Das auf den Dollar-Noten? Hoffentlich nicht!

Dabei mag man sich fragen, wie diese Film-Simulation mit der Realität korreliert? Ist das Anwerfen des LHC, alias „CERN“ in Genf mit der Filmpremiere absichtlich so getimed? Und ist der vernünftige Ausstieg Österreichs ein Menethekel für das Misslingen des ganzen Kastens? Die Wahrheit versteckt man am besten: hinter der Wahrheit.

Die Explosion der Anti-Materie ist ja schon beeindruckend und erinnert optisch stark an das, was uns Hubble als Super-Nova zeigt. In Wirklichkeit jedoch fürchten wir uns weniger vor Anti-Materie, der Begriff allein ist Schmarrn, als vielmehr vor kleinen schwarzen Löchern, die nicht, wie im Film, einfach so weggepustet werden und allein mit einem hübschen Räuber – äh: mit einem Hub-schrauber aus der Gefahrenzone gebracht werden können, sondern, wenn sie stabil bleiben, gleich den Erdball selbst fressen könnten?

Aber keine Sorge: wir können das mit „an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ ausschließen, wie die Existens Gottes auf den Bussen.

Klar ist jedoch, dass ausgerechnet diejenigen, die nicht an Gott glauben, berufen sind, die Welt zu retten! Und es ist gut, dass es Armin Müller-Stahl  (17. Dez. 1930 Tilsit) gibt, der – als Schütze-Kardinal perfekt – dem Forscher Langdon erklärt, dass er Gottes Werkzeug ist, auch und vielleicht gerade weil er nicht an Gott glaubt:

Armin Müller-Stahl

Die Unstimmigkeiten des Films klärt ja wohl das Buch? Etwa: warum der ganze Puzzle-Parcours im Film funktioniert und doch nur von einer einzelnen Person ersonnen ist? Aber das ist ja nicht so wichtig.

Weltbild

Da sieht man …

Nürnberg, 17:41 – gar nicht so leicht bei rückläufigem Merkur, ein paar Bilder auf den Blog zu bekommen. Technik, die sonst reibungslos läuft, fällt aus – „… versuch`s mit einem flash reader …“ – doch was ist das? Beim F.F. Blog fällt pünktlich zum Beginn der Rückläufigkeit die Kommentarfunktion aus, Steinbrück macht sich die Schweiz zum Feind – nochmals, also doppelt – gedeckt von unserer ihre Gelassenheit (um nicht „Einfachheit“ zu sagen) ausspielenden Kanzlerin, die ihn, Steinbrück,  für´s Grobe vorschickt. Ausgestattet mit einem Steuersystem, das alle fleißig dazu ermuntert, dem Staat ein Schnäppchen zu schlagen, ist es freilich Gebot der Stunde, statt – wie versprochen  –  eben jenes System zu ändern – auf´s Ausland zu schimpfen.

Beispiele für Merkurs Rückläufigkeit sind so zahlreich im Alltag zu beobachten, da schwirrt einem der Kopf und man denkt: wie kann denn das sein, so sensibel ist die kosmische Uhr?

Bild durch anklicken vergrößern:

IMG_0519

Foto Markus Termin ©

Bus mit Werbung

Bild: BUSKAMPAGNE.DE

„Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit …“ gibt es keinen Gott. Für diesen Spruch haben die gesammelt, doch wie oft haben wir diesen Satz von der an „Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit …“ schon gehört? Was grenzt nicht alles an der Wahrscheinlichkeit, mit Sicherheit? Super-Gau passiert nicht … mit an Sicherheit gr … bis Tschernobyl.

Man muss nur ein wenig die Worte drehen, schon fühlt man, wie irrwitzig allein die Logik dieses Satzes ist. Ich räsoniere dabei die Sprechblasen-Plärre aus den deutschen Asterix-Übersetzungen: „Räbähhh …“

Sie werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht im Lotto gewinnen. Doch jede Woche tun es ein paar. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kann Leben im Universum gar nicht entstehen. Aber es ist da. Während sie dies lesen, sind sie selbst mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gar nicht anwesend. Beweisen Sie es! Und die Formel, nach der und durch die ein solcher Satz seine Evidenz gewinnt? Können wir das gar genetisch festmachen, nanotechnisch?: der Mensch und sein Spielplatz: „Räbähhh …“

Dazu kommt natürlich das ontologische Bonmont, wie solche „Weisheit“ wohl begründen muss, wer ihr denn die Logig liefert, den Satz überhaupt zu bilden und gar noch zu verstehen? Und man ist sich dabei noch nicht mal sicher? Denn allein schon die Klammer läßt eine Ausnahme zu. Pflastert aber dennoch feist, begleitet von Blümchen Internet-Seite einen Bus zu? Nun gut, Lieber Gott, verzeih ihnen, bleibe Du bitte unsere Ausnahme!

Das Marketing des oberen Plakates – ich erinnere an mein Fahrrad-Auto-Zeppelin-Projekt – ist aber besser und zeitgemäß. Der Bus unten verbraucht für eine überflüssige Kampagne massig CO2 (am 16.05.09 gar in Nürnberg).

Welch ein Lichtblick, zu hören, wie – Merkur rückläufig (vielleicht doch noch nicht die endgültige Entscheidung oder eben: mit Rückläufigkeit raus aus einem Vetrag) die mutigen Österreicher aus dem CERN-Forschungsprojekt auszusteigen versuchen.  Man traut sich heraus aus dem autoritären Gefuchtel ganze Geldspeicher verbrauchender angeblicher Grundlagenforschung. Papier, Bleistift, Philosophie und ein wenig Demut könnten einer auf Wasser und Brot gesetzten Naturwissenschaft vielleicht ganz gut tun. Das Geld stecken wir stattdessen in sauberen Nahverkehr: wie wär´s?