Europa, Fragen, Freiheit, Geist, Geschichte, Jupiter, Neptun

Natürlich …

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Liebe Leserinnen und Leser,

… gibt es auch hier und in jeder kleinen Ecke Wesen und Sichten, die sind nahezu atemberaubend schön. Und gewiss müssen wir uns daran halten, wenn unser Gemüt nicht welken soll. Aber ein Mensch, der durch Vorstädte mit ihren amerikanisierten Einkaufzentren, Matratzenlagern, Autohändlern und Spielhallen radelt, und dabei nicht das kalte Grausen bekommt, muss schon sehr abgestumpft sein …

Warum sind die Dinge so? Warum muss das so sein? Warum müssen überall gerade die dümmsten Geschäfterl-Huber selbst im mittelalterlichen Rest unserer zerbombten Städte Straßenzüge aus verwahrlosten und bepissten Rückseiten schaffen als Lieferanteneingänge für die billig hochgezogenen Indoor-„Paradiese“, wo Plastik-Kleidung aus Bangladesch und die immer gleichen Marken feilgeboten werden; – warum müssen wir durch Fußgängerzonen laufen, die eigentlich einen Schornstein für den Nikotin-Abzug brauchen (Tabak, dieses perverse Nervengift, hält man für die tolerable Droge, warum rauchen wir nicht gleich Glyphosat, von der EU heute (Jupiter Jungfrau = Ackerordnung – „sauberer“ Boden: Neptun Fische = Gift) bereitwillig „verbraucherschützend“ verlängert?), wo es nur noch Läden für Klamotten/Handys/Fastfood und Kaffee gibt? Warum werden wir gezwungen, für ein pervers-dummes TV von großverdienenden Selbstermächtigern – die allen Ernstes auch noch glauben, einen guten Dienst zu tun – Zwangsabgaben zu leisten? Dazu eine Medienlandschaft, die das alles zementiert – Journalisten, die auf die Blogger und das Netz wettern, weil sie keine Werbung mehr verkaufen, und denen wahrlich außer ihren gehirngewaschenen Systemkoliken gar nichts in die Feder kommt, als  immer nur dasselbe Blah-Blah?

IMG_6536Die ganze Western World im geistigen Elend. Schulen, die jeden pädagogischen Fortschritt verpasst haben und statt Talente zu fördern es schaffen aus glänzenden Kinderaugen gestresste Dressurnummern zu machen … gerade gelesen: die Arbeitsämter seien mit den Flüchtlingen überfordert – ach ja? – viele meiner KlientInnen können davon erzählen: unsere Arbeitsämter sind schon lange nicht mehr in der Lage, Jobs zu vermitteln: es sind reine Erpressungsanstalten, die ihre Opfer „Kunden“ nennen, ebenso zynisch, wie sich der wiehernde Amtsschimmel zum diebischen „Elster“-Programm bekennt – man liefert die Karikatur gleich mit, da läßt sich nicht mal mehr ein Witz drüber machen …

Ich könnte hier lange weiterschimpfen, insbesondere über unsere unfähigen Außenpolitiker (Westerwelle & Steinmeier, die absoluten Nullnummern, verantwortlich für Versagen mit menschlichen Elendsfolgen, nicht zu ermessen  …) – aber was, kann man fragen, hat das mit Astrologie zu tun?

Es ist die Neptun/Jupiter Opposition – mit Neptun Fische ist alles grenzenlos, überschwemmt Grenzen, häuft Plastikmüll im Ozean (und auf Bahngleisen) an …

Neue Recyclingidee: Straßen aus Plastikmüll | Forum Energiewende Vorpommern

– Jupiter in Jungfrau will das aufräumen, zieht aber Grenzzäune …

Ungarn: Tränengas und Wasserwerfer gegen Flüchtlinge

Neptun/Jupiter segelt durch die Nordwestpassage die ihr Eis freigibt … Jupiter/Neptun sind aber auch die Bilder von Pluto, die jetzt Computer-generiert erscheinen: unerreichbar fern (Neptun) und doch gestochen scharf (Jupiter in Jungfrau) …

Neptun Jupiter Opp.16.09.2015 19:30 Nürnberg

… d.h die Lesbarkeit der Zeit, das Analogiegeschehen, das wir astrologisch benennen und prüfen, es zeigt sich in jedem (kleinen) Detail …

Und was haben wir davon? Nicht viel, solange die Bewußtseinsseele der Menschheit noch im Delirium gefangen ist – aber sehr viel, für die persönliche Navigation …

Nebenbei: auch mein amerikanisches Korrekturprogramm  ist Neptun/Jupiter: geradezu respektlos gleichgültig und schlecht – Fehler erkennt es nicht, unterstreicht aber rot alle Wörter, die nicht in seine eingeschränkte Norm passen … ARRGGH!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fragen

Erstaunlich …

Liebe Leserinnen und Leser,

„Heimat“* wollen wir den Leuten bieten, aber haben wir denn eine? Zwischen Autobahn, Agrarwüste und Peter Hartz in häßlichen Städten, in denen normale Menschen sich die Miete nicht mehr leisten können? Da wollen wir den Leuten erklären, wie sie sich hier wohlfühlen werden, wenn es ihnen gelingt, soviel Geld zu verdienen, daß sie sich einen Steuerberater nehmen könnten, der ihnen dann erläutert, daß sie keine Steuern bezahlen müssen, wenn sie Ausgaben genug haben, solche „abzusetzen“?

BMW (und die meisten großen „player“) verdient inzwischen viel mehr Geld im fernen Ausland, als hier, und wenn man denen sagt, daß ihre SUVs zu viel Sprit fressen, dann meinen sie, der Markt dafür in Südamerika aber wachse schneller, wie die Zuwachsraten der Grünen … gleiches gilt für die Schweinezucht. Hält man den Maststall-Qualzüchtern (sogenannte „Bauern-Familien“) vor, der Billig-Fleischkonsum in Deutschland sei rückläufig, kontern sie feist, man „produziere“ ja für den Weltmarkt, und der steige ganz enorm … ; von „Kernkraft“ gar nicht zu reden …

Als BRD und DDR vermischt wurden (ich war dagegen!), war ziemlich bald das intellektuelle Niveau der guten alten BRD zur Bedeutungslosigkeit herabgesunken: ein Abgesang, die große Verblödung: Kitsch as Kitsch can: Grönemeier, der späte Westernhagen, die Prinzen, Helene Fischer wird Superstar und literarische „Hochkultur“ zum Abwinken; – was hatten wir denn für Kulturimpulse aus der DDR? Daß alle kleinen Kinder von der Mutter wegmüssen und ab in die Kita, das Lebensglück der HeldInnen der Arbeit im Neoliberalismus, nach dem alles gebürstet wird? … nun kommen Menschen, die sich nach nichts mehr sehnen, als den ganzen unglaublichen Schwachsinns unbeschwert genießen zu könnten, der eben gerade zu einer Stimmung des Überdrusses geführt hat, die auch für eine innere Veränderung hätte stehen können …

Denn die wollen einfach nur studieren: daß unsere Universitäten mit vollster Absicht zu Wirtschafts-Zuchtanstalten verkommen sind, werden die Neubürger nicht kritisieren, denn sie können froh sein, dort einen Platz zu bekommen – daß Wissen auch bezweifelt werden kann und Wissenschaft Ideologie ist: geschenkt – wen interessiert das, wenn man um sein Leben laufen muss?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

  • „Heimat“ ist aber in der Sprache, greift von dort aus heilend ein – vielleicht gelingt doch eine offene Gesellschaft, und dann wäre „Multi-Kulti“ eben doch nicht „endgültig gescheitert“ … :-)

Europa, Fotos, Fragen, German Angst, Löwe, Poetry

Sonnenblume im Morgenlicht

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Sonne nimmt wieder diese bezaubernden Winkel ein. Im Grunde kommen nicht zuviele Menschen aus dem Morgenland nach Germanien. Chiron steht über dem Fische-Mond des Landes im 9. Haus –  Unten das Horoskop der Aufnahme oben mit Mond/Venus Konjunktion am Morgen.

Sonnenblume10.09.2015

Hans Wollschläger hatte seinen Mond auch im Zeichen Löwe und mit diesem Löwenherz erstmals eine etwas andere Geschichte der Kreuzzüge geschrieben, die frau/man unbedingt lesen sollte; – für 1 cent fast umsonst bei Amazon zu kaufen:

Wallfahrten

Wollschläger beschreibt einen Ausschnitt der Geschichte aus ihren Quellen, überzeugend genug, daß wir heute wissen können, wie um dieses Gebiet gekämpft wird seit längerer Zeit – selbst Napoleons Ägypten-Feldzug gehört dazu, was aber nicht Wollschlägers Thema ist: auch nicht die Türken vor Wien oder die Islamisierung des römisch/katholischen Mittelmeerreiches: und dennoch findet das Portriat der Kreuzzugszeit mit ihrem Wahn Verständnis und macht die Steigerung von Wahn aus Wahn denkbar … „if you know, where you coming from …“

Platz hätten wir ja im Osten genug: dort gibt es Leerstand in vielen Gegegenden; – Wölfe fühlen sich wieder wohl, so heißt es: aber genau diese Länder seien besonders abweisend gegenüber Fremden?!

Das freiberufliche Personal in den Krankenhäusern behandelt umsonst. Unser Gesundheitssystem ist aufnahmebereit: aber auf Kosten der bereits überforderten Mitarbeiter.

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Wir werden uns was einfallen lassen müssen, schnell die einstellen, die kommen. Und es wäre auch nicht schlecht, die USA, Frankreich, England und wohl auch Russland zu fragen, wie lange sie noch im Nahen Osten und Afrika und der Ukraine „nation-building“ betreiben wollen?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Freiheit, Geist, Jungfrau, Jupiter, Kultur, Löwe, Prag, Venus, Weltbild

Navigation im geistigen Raum …

IMG_4046Foto Termin ©, Giebel in Prag

Navigation im geistigen Raum08.09.2015 19:44 Nürnberg

Liebe Leserinnnen und Leser,

damit dieser Chiron im Aufgang heilsam sei, Widerstände im Wahrnehmen überwunden werden – auf diesem Giebel: Erde symbolisch vom Sonnenkranz umgeben. Die Details der Gesichter sind sprechend (dazu doppelt vergrößern auf dem Bild … ).

Foto und Horoskop ausnahmsweise hier nicht – wie sonst im Blog immer – Zeit-synchron, aber, genau so gut, oder besser:  Konstellations-gerecht: Saturn retrograd und wieder dort direkt, Drehtür im „Zeit-Fenster“. Zur selben Zeit von Venus & Mars im Löwen, Einheit in Liebe, noch gar nicht gesprochen!

Jupiter in Jungfrau Haus 6 auch stark; –  Ernte des Guten: auch möglich …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Bürgerbewegung, Ereignis, Europa

Frauen Sprache Gefährt

IMG_4030 Skulptur in Prag, Bild Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

wir sind mit dem langsam werdenden (bald wird er wieder zurückgehen!) Merkur in Waage im Zeichen der Sprache, des Logos – (denn Sprache ist ja in ihrer ganzen Komplexität weder „in“ noch „an“ den Sprechenden, sondern metaphysisch über oder zwischen ihnen, aber niemals an einem bestimmten Ort).

Männer simulieren Synthese; – sie nennen sie „Übereinkunft“, oder „Ergebnis“ im Gespräch,  aber – so me say – Synthese ist mehr als Ergebnis: es beinhaltet und akzeptiert den Wandel zu Neuem: dafür, so vermute ich, ist Frauen Sprache Gefährt; – Dienst Göttin Schrift – Männer hingegen glauben „in der Sprache“, gleichwie als einem Ort, Wahrheit isolieren zu können, wie dieser Post beweist …

Frauen dafür: simulieren Analyse. Sie können nur synthetisch wirken, selbst, wenn sie vorgeben, analytisch zu sein. Sympathische Tragödie von Hannah Arendt als Philosophin … eingetauscht in Blüte – uns unbekannt – als Kultur in Israel.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

  • Hans Wollschläger

Europa, Kalender, Poesie

Saturns letzte Tage in Skorpion/Adler … Auflösung Saturn/Pluto Rezeption …

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Liebe Leserinnen und Leser,

Kaiser, Papst, Astrologe – eigentlich ein Dreigestirn. Nun könnte man fragen, was daraus geworden ist?! Welche Astrologie steht im Bund?

Man hat sich auf Urknall-Astrologie geeinigt, CERN; –  versucht jetzt aber abzumildern (Nichts und Alles) in Multiversen – die russische Puppe – Tatsache bleibt, daß der Zusammenhang von „gestirntem Himmel“* und „moralischem Gesetz“* – noch nicht verstanden, akzeptiert und willkommen geheißen wurde, und wir uns darauf deshalb weiter freuen dürfen.

Das mag den/die AstrologIn empören – umgekehrt hat man die Konsequenzen auch noch nicht richtig bedacht: denn es fängt ja alles beim Kalender an, bei den Goldhüten, die das Mond- mit dem Sonnenjahr synchronisieren, viele tausend Jahre vor Christi Geburt und wohl seit der Mond in dieser Bahn existiert und sogar vor dem Untergang der Atlantis – wegen des südamerikanischen 360-Tages Kalenders – Orbit des Mondes und die Länge des Jahres haben einmal schon in vernebelt kaum noch geschichtlicher Zeit eine Veränderung von ca. 5 Tagen erfahren. Destillat aus dem 2012-Hype, dem wir hier nur mit freundlichem Interesse folgten … aber das kann auch nur der Wunsch nach strenger, mathematischer Harmonie sein, der den Naturwissenschaftler in uns allen antreibt, und Indern egal zu sein scheint, wie ich in á Tempo gelesen habe, sofern verallgemeinert werden darf, was nicht bedeutet, Inder wären nicht auch Naturwissenschaftler …

Hat jemand ein Resumé gezogen? Man kündigt den Zeitenwechsel an – und es passiert: nichts?! Gilt denn der Maya-Kalender nicht mehr?! Dazu ist ja gerade interessant, wie konsequent sie ihre Kultstätten aufgaben, wenn sie merkten, daß es eben nicht mit tatsächlich kosmischen Gegebenheiten zusammenhing.

Mond im Zeichen Stier und Sonne in der Jungfrau geben uns die Freiheit der geerdeten Sicherheit, sowas überhaupt denken zu können! Dafür danken wir Gott.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Kant