Geist

Lichtung Venus/Pluto

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Liebe Leserinnen und Leser,

Weisheit der Natur ist immer noch höchste Weisheit. Lichtung entsteht – in natürlichen Wäldern sieht man es überall – wenn ein alter Baum abstirbt und sich so Raum für seine eigenen Sprösslinge schafft. Solange die Natur für den Menschen offen sichtbares Wahrbild war, brauchte er sich vor dem Tod nicht zu fürchten, denn auch der Geist der Lichtung gehört dem alten Baum, wenn er schon abgestorben ist. Problematisch wird immer nur das Festhalten* an überkommenen Dingen: weil so dem neuen Raum Licht – auch geistiges Licht – entzogen wird. Geht das Alte den Weg der Wahrheit – Ἀλήθεια – wird es zur Lichtung. Lichtung ist Zauber.

Saturn dreht sich erst am 18.09.2019 wieder direktläufig – bis dahin wird er immer langsamer. Pluto bleibt noch bis 03.10.2019 rückläufig. So lange mindestens beharren die Kräfte. Merkur ist sowieso silly und Neptun auch rückläufig, der Traum im Traum … Erinnerung an ein lange gesunkenes U-Boot. Uranus steht fast still und wird Mitte August rückläufig. Aber Jupiter wird direkt und bildet ein Feuertrigon mit Mars im Löwen. Da geht was.

Die Opposition Pluto/Venus am Sonntag Morgen geht einher mit einigen exakten Aspekten, Merkur im Herzen der Sonne z.B. – daher ist Sonntag wichtig: raus aus dem Psychostress und diesem Aspekt kein Futter geben. Er kann zu grausamen Machtspielchen werden – oder zur Transformation in eine verständnisvollere Liebe.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Das zu lange Festhalten an alten Strukturen und Ämtern – die alte Krankheit der HerrscherInnen – führt daher zum Untergang der diese tragenden Strukturen, das müsste sich schon rumgesprochen haben.

Europa, Poetry

Percival

Innen Cecil Percival Taylor, 25.März 1929 (keine Geburtszeit), außen Bekanntgabe des Todes heute in der Presse.

Liebe Leserinnen und Leser,

alle Noten auf einmal spielen – Merkur in Fische – oder wenigstens kurz hintereinander – es steht Jupiter rückläufig über dem Nordknoten – und Venus genau über Venus: perfekter Zeitpunkt, um ins Jenseits zu gleiten. Was Uranus im Widder so macht: was springen hier die Noten, als wären sie elektrisch … Den Waage-Ostervollmond im Horoskop und in der Kunst.

Jazz kann auch mal sein …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Unterwegs …

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie aufmerksam das Sortiment in den (Groß)-Buchhandlungen beobachten, fällt schon sehr auf, dass Astrologie insgesamt zur Beilage der esoterischen Abteilung geschrumpft ist. Ich weiß auch, warum: Astrologie ist zu kompliziert – sie setzt intensive Studien und Beschäftigung voraus. Da ist es wirklich leichter, von „2012“ und „Quantenheilung“ zu lesen. Ich mag es nicht. Die Cover-Gestaltung allein ist schon schwer zu ertragen, nebendran die Buddhas aus Speckstein und die teuren Edel-Räucherstäbchen – Phuuu … Warum „fits one size them all“?

Dieses Buch bildet aber eine Ausnahme. Man liest es und spürt die Liebe, die in die Zeilen gelegt ist. Unprätentiös, hilfreich, wahr. Vielleicht hat es doch sein Gutes, dass die esoterischen Abteilungen der großen Buchhandlungen fast gleichgeschaltet sind. In solcher Tarnung finden die Feinde des Lebens keinen Punkt, an dem sie ansetzen könnten, auch wenn der Charakter des originalen Buches – wie wir es aus dem letzten Jahrhundert kennen – aus heute glänzenden und blendenden Seiten (wer denkt da noch an Tiefdruck, augenschonenden Druck und Papier?) – fast vergessen ist (die wahre Buchhandlung scheint heuer das Antiquariat zu sein).

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Lisa Williams: 19.06.1973 – Mars Fische, Neptun Schütze, Jupiter/Mond Wassermann.

Astrologie, Uncategorized

Das Sonnen-Selbst

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Liebe Leserinnen und Leser,

Nürnberg, den 5. März 2008, 13:24 – sehr kalt (für die Jahreszeit :-) doch strahlend schön und optimistisch draußen. Mond besucht Chiron, Venus, Merkur und Neptun im Wassermann. Aufladung mit Liebe, Heilung, Wissen und Vision. Dann der Fische-Neumond. Vogelkonzert vor der Tür.

Wenn wir wissen wollen, was die Sonne im Horoskop eigentlich bedeutet, macht es Sinn, sich an das Selbstbewusstsein zu erinnern, das wir als Kinder im Alter von sieben oder acht Jahren hatten. Da gab es eine Zeit, da wussten wir schon sehr viel über die Welt. Die Zeit lag grenzenlos vor uns, wir kannten wenig Angst vor dem Tod. Eine innere Stimme, auf die wir uns verlassen konnten, sagte: „Ich bin ich“. Genau dies ist das Sonnen-Selbst. Natürlich kann nicht jede/r eine solche Stimme um dieses Alter herum so unbeschwert wahrnehmen. Doch scheint auf jeden Fall irgendwie das innere Gefühl für dieses Selbst davonzufliegen, als wär`s ein Schmetterling. So sind wir in der Regel ein Leben lang auf der Suche nach jenem unbeschwerten Zustand unseres Sonnen-Selbst. Und wir wissen: außer diesem lohnt sich nichts. Und gleichfalls gewiss ist, dass wir dem innerlichen Versprechen, dieses Gefühl wieder zu haben, nicht lange und nicht mutwillig untreu werden dürfen, ohne uns selbst zu verlieren.

Mit freundlichen Grüßen,

 

Markus