Weltbild

Echter Adler

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Liebe Leser,

„Die Kontrollsucht ist der Teufel in uns allen. … Man kann das ändern, am einfachsten, wenn man älter wird und erkennt, dass gewisse Dinge nicht so wichtig sind. Ich sage gern zu Leuten: Nimm’s ein bisschen leichter, lighten up.“ – hui, das ist ja gut gesagt, aber gewisse Filme von ihm – eigentlich alle – schaue ich mir lieber nicht an. Es ist schon klar, daß er das Dämonische verkörpert, und klar, erwartet man auch von ihm fundierte Aussagen zu diesem Thema: die er auch wirklich stiftet: denn mit „Kontrollsucht“ trifft er durchaus einen wunden Punkt der Zeit, eine interessante Option. Plan: weniger Kontrolle. Thank´s Anthony! Der mit Erfüllung seines 10. Hauses Steinbock-Weisheit stiftet.

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fragen, Freiheit, Geist

Zu Wassermann-Mond Im Netz

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Liebe Leser,

die Spinne Anansi gilt in afrikanischen Kulturen bis hinein in die Karibik als kluges und freundlich listiges, mit Intelligenz begabtes Wesen, ähnlich dem Affen in Indien. Sogar Eigenschaften des Hermes/Thot finden sich.

Die Shakespearfrage nach „To be, o not to be“; – ob sich mit unserem Internet das Superhirn des Ahrimann unter Mißbrauch Millionen freiwilliger, eigentlich jedoch schafsblöder Erfüllungsgehilfen, „Sauron“ ähnlich, seine elektrisch-neuronale Basis schafft, um bald schon die dazugehörigen Klon-Körper aus dem 3-D-Drucker mit menschlichen Austauschorganen zu erneuern, für die wir zynischer und grausamer Weise die Rohstoffliferanten sind, sein sollen oder werden (sofern wir den Organgspendeausweis mit unserem Blut unterschrieben haben) wie mancher Science-Fiction-Albtraum (Faust II, Goethe) lehrt – oder ob wir mit ihm, dem Netz, einen technischen Schutzraum betreten haben, dessen wir dringend bedurften und bedürfen, einer zur Heilung vielleicht vom Erzengel Gabriel umgedrehten Militärerfindung, die jetzt als die Lanze des heiligen Georg oder das Schwert des Michael alle begeistert, die für die Freiheit einstehen? – die uns jedoch weitgehend abschirmt von den Göttern – zu Recht, sind sie doch die „Pächter des Weinbergs“! – wie alle Technik letztlich – und die auffallend innovativ in Europa ihr Entwicklungszentrum hat?!

Oder Beides? – ist das noch nicht entschieden? – und wir sind mitten in diesem Kampf, in dem die Kunst und die Liebe unsere einzig „scharfen“ Waffen sind – schwer zu schützen und kaum zu hören, vor lauter Lärm?

Ein Student der „Linguistischen Informatik“ erklärte mir neulich im Pendolino (wann immer ich diesen Diesel-Zug benutzen muss, würde gern mal ein Wörtchen mit dem Ingenieur reden – ob er vielleicht einen Vertrag mit einem Hörgeräte-Akustiker hat?), daß zum Ziel von ihren Professoren in Erlangen ausgegeben würde, es soll der Computer nur noch durch akustische Befehle sich selbst programmieren, reparieren, die Wartung automatisieren und sogar sich weiterentwickeln. Auf meine Nachfrage hin, wie man denn gedenke, das System zu sichern, sonst könnten ja Albträume wahr werden? – denn einmal von der Leine gelassen, wäre der Drache vielleicht nicht mehr zu bändigen? – meinte mein junger Freund, daß die Menschheit da schon vor geschützt sei, so klug sei man schon. Ich sagte, das würde mich irgendwie nicht beruhigen – da mußte der junge Mann grinsen.

Alle, die im Netz arbeiten und publizieren, müssen sich der Frage stellen, ob sie den Drachen füttern, oder ob sie ihn reiten, wenn letzteres überhaupt möglich ist! Heidegger meinte ja, man könne die Technik, weil sie ein Geschick sei und kein Werkzeug, nicht wahrhaft nutzen, nicht wirklich instrumentalisieren, wie man allerdings glaubt – aber das wäre eine Illusion. Eine Illusion wäre es aber auch, zu glauben, das Netz ließe sich wieder abschaffen (aktuelle Merkur Jungfrau rückläufig-Idee). Das wäre nur denkbar durch einen wie auch immer gearteten Systemuntergang/Zusammenbruch und der Auflösung der Zivilisation (Pluto in Jungfrau-Visionen).

Es gibt leider kein wirklich gutes Argument, daß dies nicht wieder so sein würde, und gerade die Ur-Astrologie des Bêl-re’ušunu von der Insel Kos, näher dran an der Sintflut – lehrte den – durch Götter gesteuerten – zyklischen Auf- und Untergang der Zivilisationen. Auch auf der Atlanis, so Rudolf Steiner, gab es diese „merkwürdigen Luftschiffe“.

Es wäre nicht abwegig, wenn die „moderne Technik“ die eigentlich wahre Gabe des Christus ist, um die „Pächter des Weinbergs“ zu verjagen … Und Astrologie ist bekanntlich die Ur-Technik – und auch die Uhr-Technik: mit Christi Geburt beginnt unsere Zeitrechnung und die neue, tropische Astrologie, die das Zeitalter der Befreiung begleitet.

Daß sie die Götter ausgetrieben hat, könnte ein Segen der Technik sein, nur darf sie nicht zum Fluch umkippen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond

Neumond im Zeichen Stier 2016 p. Chr.

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Liebe Leserinnen und Leser,

sicher hat dieser Neumond etwas mit all dieser erdigen Sinnlichkeit zu tun, die wir in dieser Inkarnation so lieben, auch mit den materiellen Dingen, usw: schließlich hat die Sonne nicht nur den Mond bei sich – ein neuer Sonne/Mond-Zyklus beginnt – sondern Merkur & Venus sind auch dabei. Aus diesem Grund ist vor allem Zeit, Pläne zu machen in der materiellen Welt, die gering zu achten uns selbst Rudolf Steiner verboten hat.

Doch die anderen Unterstützer aus dem großen Erdtrigon (3 × 120 °), Pluto & Jupiter sind beide noch rückläufig, und Jupiter – natürlich immer noch völlig fremd im Zeichen Jungfrau – geht sogar fast still, denn der – die gute Nachricht – ist Montag am Ende seiner langen Rückläufigkeit angelangt.

Das bedeutet: Gründung, gewiss, aber immer noch und dennoch mit angezogener Handbremse, bedächtig, Vergangenheits-bezogen. Denn – erinnern wir uns: auch Merkur, Mars und Saturn gehen rückläufig, Mars und Saturn im Feuerzeichen Schütze, und das steht zum Stier ungünstig, im Kepler-Aspekt „Quincunx“ – klingt ja schon wie verflixte Zauberei: und das ist es auch.

Also ein paar gute Gründe, der Sinnlichkeit nicht allzu treudoof zu vertrauen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

Saturn in Schütze

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Liebe Leser,

hier will ich mal eine kleine Rede zur philosophischen Orientierung halten: wo wir stehen. Ich weiß, daß ich mir in den letzten Tagen keine Freunde gemacht habe durch mein rigoroses Eintreten gegen die „Entdeckung der Gravitationswellen“ – vom Standpunkt des Laien aus gesehen, erscheint es sogar ungeheuerlich, geradezu absurd, daß sich ein normaler Mensch überhaupt ein Urteil über die unglaubliche „Entdeckung“ erlaubt. Darin erklingt auch die berechtigte Forderung nach persönlichem Respekt für die Lebensleistung dieser Menschen, die eine riesige Maschine gebaut haben, die eigentlich aus zwei gekoppelten Maschinen besteht, die mit der ganz großen Maschine gekoppelt sind, dem Internet.

Diese mathematischen Physiker haben mit den Ingenieuren zusammen ein Gerät entworfen, daß eine Größenordnung des tausendstel Durchmessers eines Protons zu messen in der Lage sei, was man auch gebraucht habe, nachdem 3 Monate lang ca. 100 000 Störgeräusche rausgerechnet wurden – und: – was für ein Glück! – nur einmal in statistisch gesehen 200 000 Jahren käme so eine Verschmelzung zweier „Schwarzer Löcher“ vor – der zu messende Effekt in einer Größenordnung von 0,00000000000000000001 … sich einstellte. Beweis, Beweis!

Schon mit der Nennung von ein paar Zahlen ist man verstrickt in das Argumentationsmuster ihres Interferometers, noch bevor man begriffen hat, daß aus systemtheoretischen Gründen die „Gravitatiosnwellen“ gar nicht gemessen werden können, einfach, weil es die einsteinsche Raum/Zeit-Dimension nur in der nicht-euklidschen-Geometrie gibt, im riemanschen Tensor-Raum, aber nicht in der Realität.

Es ist eben nicht tolerabel, wenn jemand aus der Zeit eine Vektorfunktion macht, sie an die Lichtgeschwindigkeit bindet und dann und deshalb nach Belieben dilatiert, wie im Kasperl-Theater.

Unvorstellbar ist es den respektvollen und ehrfürchtigen Zeitgenossen, daß die „natur“-wissenschaftlich ausgebildeten Menschen – ganz besonders in der alten DDR im „wissenschaftlichen Materialismus“ – eine bestimmte Form von Gehirnwäsche erleiden, die es ihnen kaum ermöglicht, die mathematische Schleifenbildung der „Lorentz-Transformationen“ als Theater zu durchschauen und zu schätzen.

Ginge es allein darum, einer fremden, aber berechtigten Idee ihre eigene Luft zum Atmen zu lassen, hätten wir nicht nur keine Probleme, sondern die Wissenschaft würde, frei von pseudokryptischem Ballast, unser ganzes Interesse finden.

Auf dem Boden der Realität ist das immer möglich – doch das genau wird von der metaphysisch angelegten, nihilistischen „Natur“-Wissenschaft verweigert: sie will eine Religion sein, man muss an den Codex glauben, aber sie will auch nichts davon wissen, daß sie eine ist. Eigentlich will sie gar nichts wissen, sondern stillt sich an der Brust von Mutter Natur in süßer Extase …

Dieser „Codex“ – Moral der Truppe – hat bereits zu großen Teilen Besitz von den wichtigsten Institutionen der Demokratie ergriffen: alles wird über „wissenschaftliche“ Gutachten und mitunter – wenn man hinhören will – „Gegen-Gutachten“ geregelt – was nicht „wissenschaftlich erwiesen“ ist, existiert nicht und hat im Prinzip keine Existenzberechtigung, kann allenfalls – wie die Astrologie in deren Augen – einstweilen die Gnade der Toleranz erwarten.

Die technischen Erfolge sind im Grunde den genialen Äquivalenz-Forschern des 18/19/20  Jahrhunderts zu verdanken – die Quantentheorie beispielsweise ist reine Äquivalenzphysik, das ist zwar nicht verstanden und Zauberei, aber es existiert bereits seit dem alten Ägypten. Einstein hingegen simuliert nur das Äquivalenprinzip in seiner Gravitationstheorie – bei E = mc2 – findet es wieder zu sich …

Gewiss, das Bild von Pluto mit Friedenstaube als Selfie eines Zwergplanten-Systems war eindrucksvoll, zeigt aber auch, welcher Herr die Truppe reitet … „Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er sie beim Kragen hätte … „, wie Goethe, Jungfrau-Alleswisser sagt und weiß …

Daher auch die Wut auf die Astrologie, ihre Verunglimpfung in aller Öffentlichkeit – weil Astrologie im Grunde genommen aus dem Läuterungsprozess der Wissenschaften im allgemeinen: außerhalb des Lehrgebäudes der „Natur“-Wissenschaften sich zu einer dem Menschen wahrhaft zugetanen und nützlichen Kunst entwickeln konnte, während an Physik und Chemie die praktischeren und dunkleren Teile der alten Drei-Kunst: Alchemie, die alle einst vereinte, hängenblieben, und sie im wahrsten Sinn des Wortes zu Gewalt: Atombombe (Pluto) und auch zuviel Dreck: Öl, Verschmutzung (Neptun) macht …

Wie kann es uns gelingen, die Künste wieder zu vereinen? Soll Astrologie nur nicht glauben, sie wäre für das Schicksal der beiden anderen nicht mehr zuständig!

Daher müssen wir erst für die wiederhergestellte Wahrhaftigkeit in der Physik einstehen, frei von Einsteins mathematischer Gravitationstheorie, die immer wieder mit absoluten Minimalbeweisen für absolut bewiesen gilt. Mir scheint, solange die Physik nicht den Missbrauch durch die Mathematik erkennt, wartet im Labyrinth der minotaurische Stier des Chaos der alten Zeit, bindet uns an die falsche Theorie, die 4. Dimension – statt uns frei zu lassen, zu finden zum Wahren, Guten und Schönen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Freiheit, Gedanken, Geist

„Die Sprache der Sterne“

Spiegel

Liebe Leser,

Venus ist heut früh in Zeichen Wassermann gewechselt – und nun kann man vielleicht mit etwas Abstand zur „Steinbocklichkeit“ der plutonischen Entdeckungen auch die Ironie des SPIEGEL-Covers verstehen. Sie ist doppelt: weil sie sich einerseits auf die vermeintliche Physik, andererseits auf die Astrologie bezieht. Denn „Die Sprache der Sterne“ entziffern bekanntlich ja eigentlich wir Astrologen (obiges Cover kann ganz gut als Waage gelesen werden, wo eben Lilith läuft, mittendrin die „eingeschlossenen“ Fische, comic-like sprechblasend … !) … ist aber schon lange so, daß sich die Schwarze Magie der Astrologie zu bedienen sucht, wie z.B. bei der angeblichen Bestätigung der Relativitästheorie zur Sonnenfinsternis 1919 im Mai, als britische Empiriker mit wenigen Photoplatten in den Tropen versuchten, high-tech-Fotografie zu betreiben. Daß nun die Sonne den Raum krümmt, eine gewagte Schlussfolgerung. Ebenso gut könnte Licht einfach durch Gravitation abgelenkt sein. Man braucht Einsteins Erklärungen gar nicht, um Raum & Zeit zu verstehen. Immer sind es außerordentlich winzige Effekte, die sich sehr gut und einfacher anders erklären lassen, die Beweise zu Einstein sind immer zusätzlich für Laien unverständlich verklausuliert, so daß man sich fragen muss, was denn die geradezu unglaubliche Überzeugungskraft dieses Magiers ausmacht?

Ich spreche von „Schwarzer Magie“, weil die im Kern behauptete Wirklichkeit den Sinn für die Realität unserer Zivilisation so nachhaltig verwirrt, daß ihr großer Schaden entsteht. Und natürlich wegen der Atombombe als exemplum, die Einstein maßgeblich forderte.

Deshalb insistiere ich etwas auf der neuen „Entdeckung“ – selbst, wenn mir klar ist, daß ihr astrologisch etwas anderes hören wollt: wen jucken denn ein paar verrückte Wissenschaftler in ihrem Elfenbeinturm, die seit hundert Jahren wieder und wieder etwas endgültig beweisen wollen, von dem sie doch behaupten, daß es schon vorgestern und vorvorgestern endgültig bewiesen wurde … aber immer noch muss eine größere Maschine her, um jetzt: endgültig … ! – – :  – doch ab und an ein Kabel locker/unter den Alpen …

So ist aber geistige Nacht. Durch den neuesten Selbst-Erhaltungs-Coup der internationalen Wissenschafts-Lobby ist davon auszugehen, daß man dieses Wahnsystem mit allen Mitteln verteidigen wird. Freilich läßt sich jetzt schon in den Foren eine gehörige Verunsicherung wahrnehmen, denn bei denjenigen, die sich für Physik interessieren, tauchen, selbst, wenn sie Einstein bewundern, im Detail Fragen auf, die das neue „Experiment“ aufwirft, und die insbesondere die Verstrickung der Theorie zwischen absoluten und relativen Prozessen betreffen, wo eben zutage tritt, daß der ganze Apparat, wie Heidgger treffend formulierte, aus prinzipiellen Gründen „nicht denkt“.

Im Ergebnis haben wir eine Verunsicherung der Weltbevölkerung im Allgemeinen und der „Natur“-Wissenschaftler im Besonderen, gerade wegen deren oft zum Zwangscharakter neigendem Naturell (Dr. Seltsam, Frankenstein, Blade Runner).

Da natürlich aufgrund einer falschen Theorie jetzt nicht das Tor zu einer „neuen Physik“ aufgestoßen wurde, sondern die Verwirrung erst richtig los geht, werden die Aggressionen steigen und sich – wie üblich – einen Sündenbock suchen: die Astrologie. Und das hat auch einen bestimmten Grund. Denn die „Schwarze Magie“ der Kosmologen und Astronomen ist im Grunde auch eine Astrologie, die sich in berechtigter Konkurrenz zu unserer „Weißen Magie“ – der wahren, persönlichkeitsorientieren und das Individuum schätzenden und fördernden Kunst – befindet, ohne, daß es irgendjemand merkt (bis vielleicht diese Woche heimlich ein Spiegel-Skeptiker) – Astrologie ist ja nichts anderes, als die Auslegung der Himmelserscheinungen in Bezug auf Welt & Mensch. Im Kern – als voll entwickelte Urknall-Theorie – ist die Astrologie, die sich Astronomie nennt – ein reiner Nihilismus; – derselbe, vor dem uns schon Parmenides gewarnt hat. Man hat das gemerkt und sofort mit der Multiversum-Metapher reagiert: und damit die Tür nach Schambala geöffnet …

Wie ist das genau passiert? – – : die Mathematik hat die Physik gekapert, und läßt sie nicht mehr los. Der Mathematik fehlt in ihrer selbstverliebten Spielerei jedes Maß, und sie hat sich durch die Ontologisierung einer Vektorrechnung – also die Beförderung einer Gleichung auf die Wirklichkeits-Ebene, den physischen „Plan“ – zur Herrin über Raum und Zeit gemacht, so, wie die Menschheit dies in absurder Selbstbeschränkung heute wahrnimmt.

Einstein Sonnenfinsternis

Innen Radix Albert Einstein, außen Sonnenfinsternis 1919, Beginn seiner großen öfentlichen Wirkng – man beachte  Pluto am AC im Saturn (Radix)-Quadratur (plus Chiron laufend) – und die Atombombe als Ergebnis …

Es wäre allerdings zu leicht, wenn man Einstein von Anfang an Absicht unterstellt. Die Fähigkeiten des Fische-Geborenen zur Autosuggestion kommen fast an diejenigen der Stier-Geborenen heran. Auch „Schwarze Magie“ braucht Absicht – doch diejenigen, die Einstein benutzen (nachdem er nicht mehr zurückkonnte, aber länngst schon H.P. Blavatsky auf seinem Schreibtisch lag), die haben diese Absicht ganz gewiss. Würde man sie fragen, wie sie denn dazu kommen, die Menschheit in einen quadratischen Bewußtsseinskäfig zu sperren, dann könnten sie zu Recht lachend auf die quadratische schwarze Kaaba in Mekka – ein Meteorit, der wie ein Götze angebetet wird – verweisen: denn von dorther haben wir diese „Wissenschaft“ – und sie könnten – ähnlich Dostojewskis Großinquisitor zu ihrer Rechtfertigung sagen, „Die Lenker der Menschheit“ hätten entschieden, daß diese nicht reif sei für die Kopernikanische Wende, und deshalb Einstein mit einem neuen, nunmehr metaphysisch-mathematischen Geozentrismus erst wieder geistige Heimat für die Menschheit schaffen mußte – und sei´s durch einen faulen Trick – bevor sie sich im nächsten Zivilisationsschritt zum 6. Kulturzeitraum dem Undenkbaren widmen könne …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen, Weltbild

David Bowie

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Liebe Leser,

Wassermann-AC versucht alles, um den Erwartungen der Anderen ein Schnippchen zu schlagen (daher nannte man ihn auch Pop-Chamäleon). Für solche, die sich auf Wassermann-Aszendenten verlassen können wollen, ist´s oft zum Mäuse-melken …

Daß Bowie seine Sonne Haus 12 hatte – think big, weltweite Wirkung (oder das Scheitern, unter Brücken schlafen … ) – und aus uns hat er dann treuherzig mit Mond/Saturn/Pluto in Haus 7 im Zeichen Löwe (Chamäleon bedeutet witzigerweise „Erdlöwe“ – Sonne Erde, Mond Löwe) Helden gemacht – für einen und alle Tage. Ein nahezu perfekt gelebtes Geburtsbild …

Was wird aus ihm in der nächsten Inkarnation? Nun ist auch er den Weg vorangegangen … thank´s for being very britisch …

Pluto auf seiner Reise hat zum Tod bis auf ca. 1 Grad die Sonne erreicht. Da muss man nicht sterben – ich kenne viele Steinböcke mit ausgefeilten Pluto-Strategien, die von ihrem Schutzengel perfekt gecoacht werden – aber für Bowie war es Zeit.

I, I can remember (I remember)
Standing, by the wall (by the wall)
And the guns, shot above our heads (over our heads)
And we kissed, as though nothing could fall (nothing could fall)
And the shame, was on the other side
Oh we can beat them, for ever and ever
Then we could be Heroes, just for one day …

Weil er das Lied in Berlin geschrieben hat, ist er – wie Cohen etwas später „first we take Manhatten … “ – einer der Mauerbezwinger … oder ist das zu schräg, Cohen (Waage) mit Bowie (Steinbock, Neptun Waage) zu vergleichen?! Zukunftsversion possibly  …

Das spezifische Berlin-feeling kommt auf, wenn das Gitarren-Solo losgeht. Kann mich an meinen ersten oder zweiten Tag in Berlin erinnern: Lesben-WG mit Blick auf die Mauer über Sylvester 1985 (Köpenicker-Straße) – die freundlichen Frauen (ewige Dankbarkeit!) waren alle in Barcelona oder daheim in „Wessiland“ – und ich war dort allein in einem Hochbett – und drunten sang Laurie Anderson den sound der Zeit für Kohle-riechendes Berlin im kalten Spionage-Modus (eine der Amazonen war doch daheim geblieben, Gott sei Dank, und die hörte die hypnotische Laurie Anderson) – Winter, Loft, warm – draußen saukalt und glatt. Von Club zu Club – schlitternd, mit meinem zuverlässigen Sportwagen eiserprobt aus dem Hotzenwald (da schreckt kein Winter mehr) – im Kasetten-Ding die Stones, Doors, oder sogar Screaming Jay Hawkins, Captain Beefheart – unterwegs zum „Café-Einstein“, „Paris-Bar“ – „MIR“ oder „Madonna“ – Hermannsplatz – „O-Bar“ – (weg, ein Inder drin … ) – „Dschungel“ oder später :„Fischlabor“ … richt nach Kohle. Die Kunst in Blisterfolie verpackt nach Ostende. Und Bowie war trozdem und gerade deswegen ein Held,  der gespeicherte Gegen-Entwurf der Intellektuellen – „just for one day“„and for ever and ever“ – der alte König (Saturn in Löwe) wird zu Weltanker (Sonne in 12) … Die Paradoxie wahr … Auch Nick Cave dunkelte schon und Blixa Bargeld – die neuen deutschen Wilden eroberten den Kunstmarkt und Zappa gab rauschende Konzertfeste in Berlin …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Jahresvorschau, Weltbild

Jahresvorschau 2016

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Liebe Leser!

Wandel und Kriese

30.08.2016 10:00 Nürnberg

… natürlich wird das kommende Jahr von den bekannten Großkonstellationen (Saturn/Jupiter, Neptun/Jupiter, Uranus/Saturn, Pluto/Uranus) in unterschiedlicher Intensität weiter geprägt, so lange sie bestehen; daher leider keine entspannte Periode:

Merkurs Rückläufigkeit in Wassermann gleich zu Dreikönig ist sehr von Bedeutung, weil er den verwirrenden Faktor als Jahres-Narren-Einstieg mitbringt und dann nochmals mehrere Konstellationen mit Pluto in Steinbock hat bis Ende Januar, die durch Mond-„Licht“-Übertragung bis Anfang Februar einen Einfluss ausüben. Natürlich zeigt sich ein solcher Transit auf mehreren Ebenen, sowie im persönlichen Horoskop dort, wo für dich Wassermann und Steinbock walten.

Eine materielle Ebene für Pluto/Merkur ist z.B. „Verkehr“ – fundamentale und wahrhaft plutonische Leistungen wie jener vom 21. Dezember mit Merkur/Pluto in Steinbock und der SpaceX-Rakete, die es tatsächlich schafft, wieder zu landen. Das ist durchaus gute Technik. Es heißt, entweder es würden die Möglichkeiten einer Zeit ergriffen, oder der Dämon tritt in Erscheinung: statt Bewältigung einer plutonischen Merkur-Herausforderung das Versagen: tödliche Informationstechnologie über Syrien, z.B.

Schon am 4. Januar geht Mars ins Zeichen Skorpion, wo er scheinbar seinen Jahresaufenthalt nimmt durch Rückläufigkeit all da! Geht er Anfang März schon in den Schützen, so ist der Krieger Anfang Juni wieder – und diesmal rückläufig – in Skorpion.

Wenn ihr in diesen Zeichen geboren seid, könnt ihr seinen Gang gut verfolgen und danach – je nach Nähe zu Sonne/euren Planeten im Horoskop – das Maß an Anstrengung ermessen, welches Mars mitbringt – und dem vielleicht ausweichen als friedvoller Krieger? (Ähnliches trifft für die Oppositionsstellungen in Stier zu, etc. … )

Dennoch läßt sich nicht verleugnen, daß Mars im Skorpion – obwohl im Domizil! – eine scharfe Klinge führt, verbal, geistig und im wahrsten Wortsinn. Sending out a warning!

Das ganze Jahr läuft – so weit ich´s bislang überblicke – auf den Kulminations- und Wendepunkt vom 30. August hinaus, dessen Horoskop ich oben eingestellt habe. Wenn nämlich Venus ins Zeichen Waage geht als Vorbote für den wenige Tage später folgenden Jupiter.

Erst mit dieser Konstellation: Jupiter in Waage, finden unsere aktuellen Flut-Probleme in jeder Hinsicht einen Wandlungs-Impuls. Es ist, wie wenn die eine Mannschaft, die am Seil zieht, plötzlich losläßt: nun sind Visionen wieder erlaubt und gewollt und die Kreativität schießt mit revolutionärer Spannung ins Kraut. Gleichzeitig begegnen sich Jupiter/Mars zu ihrer Konjunktion: das ist die Gefahr. „Aber wo Gefahr ist, da wächst das Rettende auch!“*

In einem so spannenden Jahr, wie dem kommenden, macht es Sinn, sich einen ruhigen Ort zu suchen, wo man seine Mitte immer wieder finden kann …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Friedrich Hölderlin

Deutschland, Europa, Freiheit, Türkei

Pluto als Friedenstaube

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Nasa, public

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Liebe Leserinnen und Leser,

das  sollte ja nicht entgangen sein, daß das Selfie von Pluto Taube war: 2015 im Steinbock … nun, da wir weichgekocht sind für den totalen Krieg gegen die pervertierte (eigentlich: immer schon missbrauchte) Göttin „Isis“ – können unsere Schrott-Tornados in Syrien „Leben retten“: erbärmlich, dumm und traurig, denn dort unten werden Zivilisten & Soldaten zu Opfern …

Und nur Putin weist darauf hin, daß der Erdogan-Clan mit Öl dealt über die Grenze …ist nicht dasselbe, wie „Die Türkei“. Die letzten Wahlen waren Gewalt.

Laßt uns nicht mitmachen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Europa, Freiheit, Geist

Anschläge in Paris

Anschläge

7.01.2015 11:30 Paris außen 13.11.2015 21:16 Paris

Liebe Leser,

es ist nicht auszuschließen, daß so kurz nach den Anschlägen es für pietätlos erachtet wird, sie astrologisch zu erörtern. Aber da es hilfreich sein kann bei der Aufklärung der Ursachen, ist Zurückhaltung nicht angebracht. Wir hier in Deutschland halten zu den Menschen in Frankreich.

Am deutlichsten ist wohl die Pluto/Pluto-Konjunktion zu den Anschlägen im Januar, die im inneren Bild zu sehen sind. Genau im Quadrat zur Mondknotenachse im Januar. Weiterhin sind sowohl die offenen, als auch die heimlichen Feinde (Saturn, Herr von 7, Merkur Herr von 12) in Haus 5, dem Spiel & Sport. Skorpionisch aufgeladen der Merkur, verblendet durch die Sonne und Saturn im Schützen der Ultra-Glaubenskrieger als offener Feind. Merkur Skorpion hat immer auch Haus 8 Konnotation  – doch hier versammeln sie sich in Haus 5: Sport, Kreativität, Freizeitspaß – freilich einem zwar üblichen aber gleichwohl sehr merkwürdigen Death Metal Cult, nach dem sich die an diesem Abend aufspielende Combo benennt –

Mars ist gerade in Waage gegangen und steht in Haus 4. Paris ist schon seit langer Zeit ein Ort periodisch die Stadt heimsuchenden Terrors – der schon die Revolution begleitet hat und dessen Wurzeln ins tiefste Mittelalter reichen. Zuvor hat Mars den Nordknoten passiert und die Spitze des 4. Hauses zeigt genau auf 29 Grad Jungfrau, wo auch der Mondknoten steht, der eben erst von Mars passiert wurde. Paris ist seit Alters her 29º Jungfrau (siehe Claudia von Schierstedt, „Finsternisse“).

Mars, Herr von 10 und 5 – 10 wird aber noch von Neptun aus Haus 9, dem Ausland regiert! – steht also bei Venus & Lilith im Inland. Nach ersten Aussagen sprachen die Attentäter gutes Französisch. Nizza ist eine Waage-Stadt, z.B.

Beide Anschläge wurden nach Mondphasen ausgeführt: kurz nach Vollmond und kurz nach Neumond, dem Morgenland-Symbol schlechthin, der Herr des Aszendenten ist: auslösend das Quadrat zu Chiron in den Fischen Haus 9.

Paris Anschläge Fussball13.11.2015 21:16 Paris

Beileid …

Markus

Astronomie, Mundan

Orloj – Die astrologische Uhr zu Prag

Liebe Leserinnen und Leser,

Der Wikipedia-Eintrag Prager Rathausuhr ist kenntnisreich, bis auf die Tatsache, daß der astrologische Kern der Apparatur zur Nebensache wird. Ein Horoskop, in dem die astrologischen, tropischen Sonnen- und Mondzeichen angezeigt werden: so, wie heute am Computer, nur analog.

Aber die unermüdliche szientistische Propaganda ist auf Lorbeeren erpicht, und so werden aus lauter vielschichtigen Astrologen/Astronomen/Alchemisten und Künstlern – vollständigen Persönlichkeiten des Spätmittelalters mit der Freiheit der Renaissance ganz sicher „Astronomen“, wie aus Deskartes unbarmherziger Schule – zu einer Zeit, als eine Trennung der drei Geschwister gar nicht angebracht schien – und auch heute wieder aufgehoben ist.

Wir sehen auf unterem Horoskop – obwohl ein Nachtbild und verschwommen – Sonne in Widder und Mond in Schütze, also vom 08.04 oder 09.04 …

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Foto oben Cosima ©,  Foto unten Termin ©

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Orloj – Uhr – interessant, die Idee der zwei Sonnen vertikal als untergründige graphische Botschaft in der Uhr wieder zu finden …

Orloj

25.03.1410 jul.

Oberes Horoskop mit Pluto in den Zwillingen im Quadrat zu Chiron in der Jungfrau passen gut zu den verletzenden Schauergeschichten um den Schöpfer der Uhr – Johannes von Prag, Jan Ondřejův – die aber seine persönliche Biografie, lange verborgen – nicht treffen. Wohl aber etwas sehr Wahres zum Thema Technik sagen – 1410 steht Pluto im Quadrat zu Chiron in der Jungfrau – das Wahre, das auf´s alte Ägypten verweist: –  – mit seiner dreifachen Bedeutung für „Techén“ – Obelisk, Ibis und Heilmittel für Augenverletzung …

Der Dreh- und Angelpunkt bei der Umstellung auf den gregorianischen Kalender wird die Astrologie gewesen sein, denn sie hat ja den wahren Kalender, der einfach nach den Tag- und Nachtgleichen geht – und daher – falls diese sich ändern (was gar nicht so abwegig ist … ) – derselbe bleibt, dennoch. Das muss man/frau erstmal verstehen! – Es ist einfach, aber nicht selbsterklärend: während die Kalenderrechnung sich ändern kann, ändern sich doch niemals Sonnen Auf- und Untergang* – unabhängig davon, ob die Erde 360 oder 365 1/4 Tage braucht, um ihr Muttergestirn, die Sonne, zu umrunden – und also auch nicht die Tierkreiszeichen, die ja nach dem Sonnen- Erdengang sich als gute Geister zu erkennen geben …

Daher ist die Astrologische Uhr zu Prag (wegen ihrer Rolle zur Kalenderreform und astrologscher Volksbildung) offenbar konstitutiv für unsere heute, gregorianische Berechnung: denn zumindest die Sonnen- und Mondanzeiger mussten für den neuen Kalender prinzipiell nicht neu gestellt werden!

Da nun jährlich Millionen dort vorbeikommen und es nahezu keinen Reiseführer ohne ein Bild der Uhr gibt, kann man die Astrologische Uhr zu Prag geradezu den zentralen, „weltlichen“ Punkt nennen, der all die tiefen Sakralbauten unterschiedlichster Zeitschichten, die dieser Ort hervorgebracht hat und bringt säkular, „weltlich“ im Sinne von kosmisch, aufwiegt.

Ein Ort, der solches umsetzt und bewegt, hat sich im Zentrum einen astrologischen Ausdruck seiner selbst geschaffen: ein für´s ganze Volk ablesebares Horoskop, dem die unterschiedlichsten Stundenzählungen: böhmisch, lateinisch, astrologisch nach der chaldäischen Reihe unserer Wochentage untergeordnet sind, und das durch seine etwas dezentrale Lage im oberen Sonnen-mandala den menschlichen Eigenwillen typisch tschechisch kundtut – an der Grenze zum Comic-Haften.

Solches zu Jupiter in Löwe, wie damals auch … Prag/Löwestadt …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Wie Herodot von den Priestern in Altägypten weiß, doch: mehrmals und periodisch ginge die Sonne dort auf, wo sie sonst untergeht …