Saturn in Schütze

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Liebe Leser,

hier will ich mal eine kleine Rede zur philosophischen Orientierung halten: wo wir stehen. Ich weiß, daß ich mir in den letzten Tagen keine Freunde gemacht habe durch mein rigoroses Eintreten gegen die „Entdeckung der Gravitationswellen“ – vom Standpunkt des Laien aus gesehen, erscheint es sogar ungeheuerlich, geradezu absurd, daß sich ein normaler Mensch überhaupt ein Urteil über die unglaubliche „Entdeckung“ erlaubt. Darin erklingt auch die berechtigte Forderung nach persönlichem Respekt für die Lebensleistung dieser Menschen, die eine riesige Maschine gebaut haben, die eigentlich aus zwei gekoppelten Maschinen besteht, die mit der ganz großen Maschine gekoppelt sind, dem Internet.

Diese mathematischen Physiker haben mit den Ingenieuren zusammen ein Gerät entworfen, daß eine Größenordnung des tausendstel Durchmessers eines Protons zu messen in der Lage sei, was man auch gebraucht habe, nachdem 3 Monate lang ca. 100 000 Störgeräusche rausgerechnet wurden – und: – was für ein Glück! – nur einmal in statistisch gesehen 200 000 Jahren käme so eine Verschmelzung zweier „Schwarzer Löcher“ vor – der zu messende Effekt in einer Größenordnung von 0,00000000000000000001 … sich einstellte. Beweis, Beweis!

Schon mit der Nennung von ein paar Zahlen ist man verstrickt in das Argumentationsmuster ihres Interferometers, noch bevor man begriffen hat, daß aus systemtheoretischen Gründen die „Gravitatiosnwellen“ gar nicht gemessen werden können, einfach, weil es die einsteinsche Raum/Zeit-Dimension nur in der nicht-euklidschen-Geometrie gibt, im riemanschen Tensor-Raum, aber nicht in der Realität.

Es ist eben nicht tolerabel, wenn jemand aus der Zeit eine Vektorfunktion macht, sie an die Lichtgeschwindigkeit bindet und dann und deshalb nach Belieben dilatiert, wie im Kasperl-Theater.

Unvorstellbar ist es den respektvollen und ehrfürchtigen Zeitgenossen, daß die „natur“-wissenschaftlich ausgebildeten Menschen – ganz besonders in der alten DDR im „wissenschaftlichen Materialismus“ – eine bestimmte Form von Gehirnwäsche erleiden, die es ihnen kaum ermöglicht, die mathematische Schleifenbildung der „Lorentz-Transformationen“ als Theater zu durchschauen und zu schätzen.

Ginge es allein darum, einer fremden, aber berechtigten Idee ihre eigene Luft zum Atmen zu lassen, hätten wir nicht nur keine Probleme, sondern die Wissenschaft würde, frei von pseudokryptischem Ballast, unser ganzes Interesse finden.

Auf dem Boden der Realität ist das immer möglich – doch das genau wird von der metaphysisch angelegten, nihilistischen „Natur“-Wissenschaft verweigert: sie will eine Religion sein, man muss an den Codex glauben, aber sie will auch nichts davon wissen, daß sie eine ist. Eigentlich will sie gar nichts wissen, sondern stillt sich an der Brust von Mutter Natur in süßer Extase …

Dieser „Codex“ – Moral der Truppe – hat bereits zu großen Teilen Besitz von den wichtigsten Institutionen der Demokratie ergriffen: alles wird über „wissenschaftliche“ Gutachten und mitunter – wenn man hinhören will – „Gegen-Gutachten“ geregelt – was nicht „wissenschaftlich erwiesen“ ist, existiert nicht und hat im Prinzip keine Existenzberechtigung, kann allenfalls – wie die Astrologie in deren Augen – einstweilen die Gnade der Toleranz erwarten.

Die technischen Erfolge sind im Grunde den genialen Äquivalenz-Forschern des 18/19/20  Jahrhunderts zu verdanken – die Quantentheorie beispielsweise ist reine Äquivalenzphysik, das ist zwar nicht verstanden und Zauberei, aber es existiert bereits seit dem alten Ägypten. Einstein hingegen simuliert nur das Äquivalenprinzip in seiner Gravitationstheorie – bei E = mc2 – findet es wieder zu sich …

Gewiss, das Bild von Pluto mit Friedenstaube als Selfie eines Zwergplanten-Systems war eindrucksvoll, zeigt aber auch, welcher Herr die Truppe reitet … „Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er sie beim Kragen hätte … „, wie Goethe, Jungfrau-Alleswisser sagt und weiß …

Daher auch die Wut auf die Astrologie, ihre Verunglimpfung in aller Öffentlichkeit – weil Astrologie im Grunde genommen aus dem Läuterungsprozess der Wissenschaften im allgemeinen: außerhalb des Lehrgebäudes der „Natur“-Wissenschaften sich zu einer dem Menschen wahrhaft zugetanen und nützlichen Kunst entwickeln konnte, während an Physik und Chemie die praktischeren und dunkleren Teile der alten Drei-Kunst: Alchemie, die alle einst vereinte, hängenblieben, und sie im wahrsten Sinn des Wortes zu Gewalt: Atombombe (Pluto) und auch zuviel Dreck: Öl, Verschmutzung (Neptun) macht …

Wie kann es uns gelingen, die Künste wieder zu vereinen? Soll Astrologie nur nicht glauben, sie wäre für das Schicksal der beiden anderen nicht mehr zuständig!

Daher müssen wir erst für die wiederhergestellte Wahrhaftigkeit in der Physik einstehen, frei von Einsteins mathematischer Gravitationstheorie, die immer wieder mit absoluten Minimalbeweisen für absolut bewiesen gilt. Mir scheint, solange die Physik nicht den Missbrauch durch die Mathematik erkennt, wartet im Labyrinth der minotaurische Stier des Chaos der alten Zeit, bindet uns an die falsche Theorie, die 4. Dimension – statt uns frei zu lassen, zu finden zum Wahren, Guten und Schönen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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