Weltbild

Merkur Opposition Mars – „Der Kabelfehler“

Liebe Leserinnen und Leser,

die Meldung, finde ich, passt bestens zur aktuellen Konstellation Mars Opposition Merkur. Besonders bemerkenswert die Rückläufigkeit von Mars – denn es wird ja – widersprüchlich (Opposition) – etwas weggenommen – Merkurs Unbegrenzheit in den Fischen – sein „schneller als Licht sein“:

Neutrino-Forschung: Zweifel an Einsteins Relativitätstheorie nur ein Kabelfehler? | Wissen | ZEIT ONLINE

Kabelfehler, 23.02.2012 12:00

Die Idee mit dem Kabel ist natürlich grotesk. Woran merkt man das? Die Informationen sind widersprüchlich – einerseits soll die Fehlerquelle eindeutig identifiziert sein und nun, wie manche Blogs jubilieren, genau jene gewünschten Ergebnisse zeitigen, die von den Relativisten erwartet werden, andererseits wird geschrieben:

„Das Cern nannte nun zwei mögliche Fehlerquellen: Zum einen könnte ein Kabel, das ein externes GPS-Signal an eine Kontrolluhr weitergibt, zu Fehlern bei der Geschwindigkeitsmessung geführt haben. Als andere potentielle Fehlerquelle nannte die Forschungseinrichtung einen Oszillator, der zur Synchronisierung der GPS-Signale dient,“ schreibt die ZEIT heute online, siehe Link oben.

D.h., daß die „Fehlerquelle“ gar nicht identifiziert ist, wie behauptet wird. Das Fragezeichen ist angebracht. In Wahrhheit wird hier wohl ein geordneter Rückzug der secret-scientific-society angetreten, unliebsame Ergebnisse mit einer für Laien-Ohren allzu plausibel klingenden Erklärung – Zauberwort „GPS“ – aber für einfachste Gemüter ergänzend das schöne und jedem bekannte Wort „Kabelfehler“ rationalisiert – klar, der (oder das?) Kabel war nicht richtig eingesteckt! Hier nun der wahre Stand der Dinge:

CERN Press Release

„Irgendwie habe ich das Gefühl, auch die Kritik oben ist schon wieder etwas voreilig. Ich habe in einer Zeitung gelesen, daß es kein Defekt war, sondern eine übersehene Verzögerung des Signals, wie sie in Lichtfasern nun mal auftreten, den man für eine mögliche Falschmessung verantwortlich macht. Da stand aber auch, der so gefundene Fehler würde die rechnerische Laufzeit der Neutrinos noch verkürzen! Verkürzen Leute!!“ – schreibt ein anonymer Kommentator in einem bekannten Blog.

Laien wissen oft auch nicht, daß GPS-Signale per se wegen der viel zu großen Schwankungen keine Messgenauigkeit im Nanobereich erlauben.

All das überdeckt, daß ja sowieso durch den instant nachweisbaren Bezug räumlich getrennter Systeme die Relativisten ohnehin zu große Lücken in der Naturbeschreibung hinnehmen müssen – die Nanosekunden letztes Jahr (mal 20, dann 50 und jetzt 60) waren der psychopathologische Ausbruch zwanghafter Wahrheits-Äußerung, und das gleich doppelt.

Daran faszinierend (für Naturwissenschaftler) ist gerade der Wahnsinn, der innere Widerspruch: Licht sei nichts, sein für sich sein findet außerhalb der Zeit statt, hat aber doch eine Geschwindigkeit. Doch das fällt nicht auf, solange die technische Anwendung des Äquivalenzprinzips alchemistische Resultate generiert:

The Fundamental Nature Of Light

Mit freundlichen Grüßen,

Markus