Astrologie

Neptun und die Transformation des Diesel

Liebe Leserinnen und Leser,

man lasse sich nicht täuschen: die Tage des Diesel sind gezählt. Zwar ist der laufende Neptun noch ein paar Grad von Diesels Fische-Stellium entfernt, aber schon innerhalb des wirksamen Orbis. Diesel war nicht nur Erfinder, sondern auch Sozialreformer. Er sagte zu seinem „Solidarismus: Natürliche wirtschaftliche Erlösung des Menschen“„Der Solidarismus ist die Sonne, welche gleichmäßig über alle scheinend, durch ihre milde Wärme und ihr glänzendes Licht die Menschheit aus ihrem Winterschlaf zur wirtschaftlichen Erlösung wecken wird.“ Vielleicht wird dieses Buch, der „Solidarismus“ – wieder interessant, wenn man ihn mit anderen „Ismen“ neu mischt, diesmal mit Rücksicht auf die menschliche Wesensart und deren Feinde?

Es ist jedenfalls auffallend, wie sehr Fische-Geborene dazu neigen, die Probleme der ganzen Menschheit zu lösen. Und tatsächlich: der Diesel fährt. Wenn ich glaube, dass seine Tage gezählt sind, meine ich vor allem den Neptun-Return. Die Wandlung durch Neptun ist unausweichlich, langsam, aber letztlich völlig verändernd. Des Diesels Tage sind gezählt, weil eine Wandlung ansteht. Ich glaube auch nicht, dass es dabei um den „Klimawandel“ geht und muss gestehen, dass ich zu den „Leugnern“ gehöre. Man hat aus anderen Gründen die Elektrifizierung beschlossen – irgendwann ist ein Trend – der Verbrennungs-Motor – zu Ende, seine Zeit ist – zumindest prinzipiell – gekommen: es kündigt sich an durch die absurden Auto-Designs entlang des Batman-Profils: „Büschen spielen noch, und dann is´ gut“. Allerdings ist das, was danach zu kommen sich anschickt, nicht unbedingt besser: die Elektrifizierung des Verkehrs kann nur gewollt werden, weil der höhere Sinn, die sichere Steuerung des Verkehrs- und Warenlaufs durch automatische Transportsysteme, die Wandlung des Diesels nötig macht: der „Klimawandel“ ist einfach nur eines der Stichworte, mit denen die Massen moralisch manipuliert werden. Ich hab´ bis jetzt nur nichts gesagt, weil ich im Prinzip – Pluto/Uranus in Jungfrau – natürlich dafür bin, diese ganze Umweltverschmutzung endlich zu beenden. Schon dafür haben wir den Preis technischer Abhängigkeit zu entrichten. Und je besser und reibungsloser der Warentransport, um sehr mehr droht uns selbst, Ware, Strichcode, clone zu werden. Daher ist es gut und wichtig zu wissen, mit welchen Stichworten genau gelenkt wird.

Oberes Horoskop zeigt außen den Tag, an dem Fische-Geborener Diesel auf dem Ärmelkanal und der Dresden zuletzt gesehen wurde. Dazu muss man Astrologen eigentlich nichts sagen: Lilith Nordknoten exakt über Neptun/Sonne und  Chiron in Haus 7 deutet an, dass er nicht freiwillig gegangen ist. Seine erste praktische Aufgabe nach dem Studium war die Eisherstellung in einer Eisfabrik bei Paris.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Freiheit

Jungfrau leeres Lehrer-Zeichen – Neptun & Chiron dazu in Opposition

Liebe Leserinnen und Leser,

es sind keine Planeten in Jungfrau und Merkur, der Herrscher steuert von den Zwillingen aus sonnenverbrannt (also nicht objektiv). Passend dazu diese gewiss ungerechten, aber aus der Verzweiflung geborenen Gedanken:

die Generation Neptun & Uranus in Steinbock (also grob 1988 – 1995) – und noch mit Pluto in Skorpion obendrein – wird langsam erwachsen, so dass wir erfahren, wie Realitäts-kompatibel die sind.

Immer ist es ungerecht, alle über einen Kamm zu scheren: sicher gibt es viele Ausnahmen hoffnungsvoller junger Menschen und dafür massenhaft vor allem geistig völlig verkommene „Alte“. Doch im Großen und ganzen sind die Rückmeldungen und auch eigene Erfahrungen von der „Erziehungsfront“ folgende: viele Eltern, ganz gleich, ob heroisch alleinerziehend oder heroisch gemeinsam, haben versucht, ihren Kindern eine freie, unkonventionelle Pipi-Langstrumpf Erziehung zukommen zu lassen. Solches kollidierte bald parallel – zunächst unbemerkt – mit einer Spaß- und Entertainment-Gesellschaft, die – das Versuchungs-Potential betreffend – mit Sicherheit alles in den Schatten stellte, was es an so genannter Unterhaltung jemals auf Erden gab – und die sehr kraftvoll (Harry Potter) jeden möglichen spirituellen Ansatz vernichtete.

Der Staat, mit seiner Schulpflicht im dialektischen Materialismus durch die DDR frisch befruchtet und deshalb unbemerkt aufgepeppt, ist schon seit Napoleons Volks-Militarisierung immer darum bemüht gewesen, sich potentielles Kanonenfutter heranzuziehen. Den deutschen Nachkriegseltern (der 2. Generation) – denen das historisch naheliegend nur zu bewusst war – war auch klar, dass es eine Erziehung dagegen geben musste: um allerdings bald festzustellen, wie unmöglich es war – fast gleich in welcher Schulform – familiäre Vorstellungen auf den Staat zu übertragen – der seine militante Vorbereitung einfach in die Kriegsspiel-Sucht verschob (und auch in der Schulform preußisch militaristisch den Ursprüngen der Volksbildung treu bliebt, unfähig, sich zu reformieren) – und der aktuell Verwunderung heuchelt, wenn die gröbsten Klötze sich von den Perversen in der Levante rekrutieren lassen.

Im Ergebnis danken es die Kinder den Eltern nicht, sondern nehmen bereitwillig das staatliche Angebot der Unmündigkeit und Unfreiheit an – hinter all den Verlockungen, die der Staat bietet: Alkohol, Tabak, Computerspiele, perverses TV, etc. pp. – lauert eine „Vogel-friss-oder-stirb“ Mentalität, die nur heuchelt, dass es überall tolle Mitmach-Angebote gäbe. Viel zu früh (wilde und daher lebendige Jungs und Mädchen haben  kaum eine Chance) führt die Gemeinschaft eine Klassen-Gesellschaft ein: die oberen Plätze für die mehr oder weniger zufällig durchs Gymnasium nach oben Gefallenen und die Anpasser, die unteren für die mehr oder weniger zufällig nach unten Gefallenen und Rebellen. Vom Lehrling zum Direktor wird heute keiner mehr.

Nachdem nun der Staat fleißig mit erzogen hat – oder besser: mit aller Kraft jede sinnvolle Erziehung verhinderte – sind nun – zur Schadenfreude – die Eltern doppelt gestraft: sorgen doch in Deutschland Gesetze dafür, dass Kinder ihre Eltern schröpfen dürfen, bis zum Sankt-Nimmerleinstag: ohne Beispiel auf der ganzen Welt.

Das ist natürlich alles sehr klug vom Staat für seine Interessen eingerichtet: der Sohn denkt anarchistisch und lässt sich aushalten. Aus der Geste der Freiheit und des Aufbruchs der 70ger und 80ger-Jahre wurde dröge Unterhaltung; früher Botschaft, heute style. Vater und Mutter waren ja auch Anarchist und gegen die Bundeswehr, jetzt sollen sie die Suppe ihrer missratenen Brut auslöffeln, die Verräter – der nächste anpassungsbereite Nachwuchs kommt aus der Levante oder sonst wo her.  Dass Vater denkt, Staat sei für den Menschen, nicht Mensch für den Staat, kehrt sich im vermessenen Anspruch nicht gegen den Staat, sondern gegen den Vater. Und Staat wiehert dazu heuchlerisch und höhnisch von „Selbstverantwortung“.

Natürlich jammert die bodenlose Neptun/Uranus in Steinbock Generation über Inhaltslosigkeit und Leere, zu willensschwach und träge, um zu durchschauen, dass all die Unterhaltungs-Angebote nur seitenverkehrte Gesten der Autorität sind, Larven der Freiheit, welche sehr wenigen Menschen Macht & Profit sichern.

Ein Gutes hat das Ganze: wenn man sieht, wie gewaltig der Aufwand ist, der von den Seelenfängern getrieben wurde und wird, kann auch ermessen, wie gewaltig die Gestalt-Kraft wäre, würde sie nicht so wirkungsvoll unterdrückt. Dann wäre Neptun/Uranus in Steinbock – die vorletzte Konjunktion war ab 1820 ! – mehr als die Auflösung alter sozialer „Gesetze“, es wäre – gerade für diese Generation – der beflügelte Aufbruch; allein: die Entwicklung der 20ger Jahre des vorletzten Jahrhunderts führte – nach Auflösung fast aller Spiritualität – in den wissenschaftlich/technischen Materialismus mit all seinen bekannten und absehbar furchtbaren Folgen: der Teil der Vision von Freiheit und Unabhängigkeit, der immerhin kurz und gerade im Deutschen Volk zur selben Zeit keimte und 1848 blühen wollte, entzieht sich heute geradezu in die Undenkbarkeit – die Alternativlosigkeit der Mächte sichert dem Doppelgespann Tristesse und Ablenkung die Herrschaft über die jungen und alten Seelen.

Freiheit wird nicht mal mehr gedacht. 1820 wähnten kühne Geister (Hegel z.B.) den sogar Staat als zu überwindende Übergangsform, parasitär am Menschen.

Wollte man heute Freiheit denken, müsste das leise sein: jede Geste öffentlichen Widerstands, jeder Aufbruch in die Freude kann morgen schon ein frenchise-Angebot sein, eine Call-Center-Stelle, eine pump-gun-Halle oder der neue „Song“ eines Kinderstars hart am Porno-Rand (Manchester), durch den alle, die sonst nichts zu tun haben, die Chance erhalten, gegen die Erderwärmung anzusingen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S: Ehrenamtlicher Coach (m/w) für 23-jährigen jungen Mann in Nürnberg gesucht: frech, langsam, hochnäsig – aber voller Mitgefühl für die Schwachen und Entrechteten – belastet mit schwer erziehbarem Vater …

Europa, Freiheit, Geist

Die Bürgschaft, Schiller 1799

Foto Termin ©

Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
Damon*), den Dolch im Gewande:
Ihn schlugen die Häscher in Bande,
„Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!“
Entgegnet ihm finster der Wüterich.
„Die Stadt vom Tyrannen befreien!“
„Das sollst du am Kreuze bereuen.“

„Ich bin“, spricht jener, „zu sterben bereit
Und bitte nicht um mein Leben:
Doch willst du Gnade mir geben,
Ich flehe dich um drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
Ich lasse den Freund dir als Bürgen,
Ihn magst du, entrinn‘ ich, erwürgen.“

Da lächelt der König mit arger List
Und spricht nach kurzem Bedenken:
„Drei Tage will ich dir schenken;
Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,
Eh‘ du zurück mir gegeben bist,
So muß er statt deiner erblassen,
Doch dir ist die Strafe erlassen.“

Und er kommt zum Freunde: „Der König gebeut,
Daß ich am Kreuz mit dem Leben
Bezahle das frevelnde Streben.
Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
So bleib du dem König zum Pfande,
Bis ich komme zu lösen die Bande.“

Und schweigend umarmt ihn der treue Freund
Und liefert sich aus dem Tyrannen;
Der andere ziehet von dannen.
Und ehe das dritte Morgenrot scheint,
Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,
Eilt heim mit sorgender Seele,
Damit er die Frist nicht verfehle.

Da gießt unendlicher Regen herab,
Von den Bergen stürzen die Quellen,
Und die Bäche, die Ströme schwellen.
Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,
Da reißet die Brücke der Strudel hinab,
Und donnernd sprengen die Wogen
Des Gewölbes krachenden Bogen.

Und trostlos irrt er an Ufers Rand:
Wie weit er auch spähet und blicket
Und die Stimme, die rufende, schicket.
Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,
Der ihn setze an das gewünschte Land,
Kein Schiffer lenket die Fähre,
Und der wilde Strom wird zum Meere.

Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,
Die Hände zum Zeus erhoben:
„O hemme des Stromes Toben!
Es eilen die Stunden, im Mittag steht
Die Sonne, und wenn sie niedergeht
Und ich kann die Stadt nicht erreichen,
So muß der Freund mir erbleichen.“

Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,
Und Welle auf Welle zerrinnet,
Und Stunde an Stunde entrinnet.
Da treibt ihn die Angst, da faßt er sich Mut
Und wirft sich hinein in die brausende Flut
Und teilt mit gewaltigen Armen
Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.

Und gewinnt das Ufer und eilet fort
Und danket dem rettenden Gotte;
Da stürzet die raubende Rotte
Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,
Den Pfad ihm sperrend, und schnaubet Mord
Und hemmet des Wanderers Eile
Mit drohend geschwungener Keule.

„Was wollt ihr?“ ruft er vor Schrecken bleich,
„Ich habe nichts als mein Leben,
Das muß ich dem Könige geben!“
Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:
„Um des Freundes willen erbarmet euch!“
Und drei mit gewaltigen Streichen
Erlegt er, die andern entweichen.

Und die Sonne versendet glühenden Brand,
Und von der unendlichen Mühe
Ermattet sinken die Kniee.
„O hast du mich gnädig aus Räubershand,
Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,
Und soll hier verschmachtend verderben,
Und der Freund mir, der liebende, sterben!“

Und horch! da sprudelt es silberhell,
Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,
Und stille hält er, zu lauschen;
Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,
Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,
Und freudig bückt er sich nieder
Und erfrischet die brennenden Glieder.

Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün
Und malt auf den glänzenden Matten
Der Bäume gigantische Schatten;
Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,
Will eilenden Laufes vorüber fliehn,
Da hört er die Worte sie sagen:
„Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen.“

Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,
Ihn jagen der Sorge Qualen;
Da schimmern in Abendrots Strahlen
Von ferne die Zinnen von Syrakus
Und entgegen kommt ihm Philostratus,
Des Hauses redlicher Hüter,
Der erkennet entsetzt den Gebieter:

„Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,
So rette das eigene Leben!
Den Tod erleidet er eben.
Von Stunde zu Stunde gewartet‘ er
Mit hoffender Seele der Wiederkehr,
Ihm konnte den mutigen Glauben
Der Hohn des Tyrannen nicht rauben.“

„Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht,
Ein Retter, willkommen erscheinen,
So soll mich der Tod ihm vereinen.
Des rühme der blut’ge Tyrann sich nicht,
Daß der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,
Er schlachte der Opfer zweie
Und glaube an Liebe und Treue!“

Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor,
Und sieht das Kreuz schon erhöhet,
Das die Menge gaffend umstehet;
An dem Seile schon zieht man den Freund empor,
Da zertrennt er gewaltig den dichten Chor:
„Mich, Henker“, ruft er, „erwürget!
Da bin ich, für den er gebürget!“

Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,
In den Armen liegen sich beide
Und weinen vor Schmerzen und Freude.
Da sieht man kein Auge tränenleer,
Und zum Könige bringt man die Wundermär‘;
Der fühlt ein menschliches Rühren,
Läßt schnell vor den Thron sie führen,

Und blicket sie lange verwundert an.
Drauf spricht er: „Es ist euch gelungen,
Ihr habt das Herz mir bezwungen;
Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn –
So nehmet auch mich zum Genossen an:
Ich sei, gewährt mir die Bitte,
In eurem Bunde der Dritte!“

Astrologie

Nicht tun: – das Mars/Saturn Quadrat

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Liebe Leserinnen und Leser,

nun folgt ein Aspekt, das Quadrat von Mars im Zeichen Fische zu Saturn im Zeichen Schütze, den man als Auseinandersetzung zum Thema Glaube, Kampf um den Glauben im Angesicht des Wissens der neueren Zeit und dem Sinn für Beharrung im Weisheits-Schütze-Grund, wo Saturn seine Quadratur zum „spirituellen Krieger“, der Mars in Fische ist – hält: die saturnale Strenge oder sogar Einschränkung gerade in dem Zeichen, das am Meisten über sich selbst hinauswächst: dem Centaur, dem Schützen, dem Feuerpferd-Menschen (ich meine jetzt nicht Chinesische Astrologie!, die aber auch interessant ist) …

Es hadert also die Weisheit mit dem Glauben, i.e.: der Geistgewissheit – vor allem in uns selbst.

Erschwerend kommt hinzu, hätte Döbereiner gesagt – der ja bekanntlich nicht mit Chiron gearbeitet hat – dass Mars bald auch auf Chiron trifft. Mars im Zeichen Fische trifft Chiron am Dienstag um 03:14 – und hat dann das Quadrat zu Saturn gleich am Donnerstag um 10:18.

Bedeutet: jetzt nicht auf den Seeigel treten! Gewahrsamkeit auf Fische-Terrain – Schlittschuh, Schnee, Wasser, aber auch dem Glauben, Chemiesachen, Ölplattformen, Relativitätstheorie, Verunreinigung ganz allgemein – sinnlose Spiele: wie „Go“; sinnvolle: – wie das Internet, Regenbogen, Aromatherapie – können ein Fische-Thema auf dem physischen Plan sein. Und eben wegen der Quadratur zu Saturn macht es Sinn, der Grobheit dieses Aspekts durch kontrolliertes Nicht-Tun zu begegnen, im Sinne von Lao Tse: Nicht Tun, aber das bewusst. Dazu darf man nicht zu faul sein, man muss erst drüber nachdenken: von selbst sind wir nicht im Nicht-Tun.

Alle Fische-Geborenen und die mit Häusern & Planeten dort etc. – plus Jungfrau in Opposition dazu mit Mond in Jungfrau aktiviert (und entsprechende Aspekte überall hin) – Erdogan z.B. – leben mit größerem Risiko und sollten eben: Nicht tun, die große Kunst, Handlung zu vermeiden, dabei aber gewahr, wach sein. Auf dass uns dies gelingen möge, darum bitten wir zu Gott, würde Meister Eckhart sagen, und wir mit ihm.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Venus Sextil Jupiter und mehr …

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Liebe Leser,

… heute „Mittag“,  12:15 – Sommerzeit – man sieht es an der Sonne, die noch gar nicht kulminiert ist (Winterzeit ist Normalzeit). Aber der Zeitpunkt ist Merkur hinter der Sonne. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob man das auch Casimi – im Herzen der Sonne nennen kann – vielleicht auf eine andere Art?! Mond ist noch void – im Leerlauf, frei von Aspekten – bis kurz nach 15:00 – von diesem Horoskop an. Da passiert  nicht viel, sagt der Mond – Zeit zum Innehalten sind die „void“-Zeiten des Mondes, die nächste ist Sonntag Nacht … Gleichwohl trägt Mond in Jungfrau in Haus  9 eine Lehre vor. Werde wieder Schüler, sagt Mond – und hat dort Weisheit in dem Haus, wo des Chirons Schütze und Jupiter sonst zuhause sind, ist dem Mond in Jungfrau docch wesensverwandt, wie Oskar Adler lehrt, das „Taschenorakel“ – die Hellsicht in eigenen Dingen …

Mit freundllichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Freiheit, Geist

Feng-Shui: Finanzamt …

IMG_0324Foto Termin ©

Liebe Leser,

dort drüben, auf den Thron der Göttin  – deren Name jetzt zu den unaussprechlichen gehört (schon Herodot schämte sich, die ganze Wahrheit unverschleiert zu bekennen) – wohnt das Finanzamt – das seit über 6 Monaten meine Unterlagen 2008-2013 studiert oder einlagert. In zwei Wochen sind sie zurück, hieß es, – ich dachte noch: lass Dir `ne Quittung geben. All das sag ich – Ehrensache – nur euch! –  doch „Ironie des Schicksals“ will es – mir zum Lehrstück – daß der Balkon des Amt´s dem meinigen genau gegenüberliegt. Da hab ich natürlich sofort das Stockholm-Syndrom entwickelt und Botschaften/Nachrichten in Blumensprache auf den Balkon gegenüberliegend geschickt: rote, blaue, weiße Blumen – Sonnenblumen zuletzt – eine ganze Bienenroute „Zwischen den Balkonen“ begründet – Feng Shui-mäßig hat die Vase – übrigens original aus China – die Funktion, verschleuderte Energie des Elster-Finanzamts aufzusammeln und diese wiederum meiner Praxis zur Verfügung zu stellen. Ich finde das gerecht … ganz klar: dort drüben arbeiten Menschen, die sich auf dem Raucherbalkon entspannen wollen (und dabei meine Botanik kostenlos genießen dürfen): es sind Männer mit Zöpfen dabei, mit denen man sicher abends bei einem Bier gut plaudern könnte, cool aussehende Frauen genauso – eingeklemmt ins „System“, wie alle anderen auch. Da ist es gut, daß Christus genau da, an dem Punkt („Es begab sich zu der Zeit, daß Kaiser Augustus … „) Hoffnung macht, daß wir den Kraken Staat auch wieder loswerden: we shall overcome! Für mich selbst ist die Lektion auch klar: Geduld – mein Südknoten in Steinbock behauptet: ich muß selbst die Bürokratie-Suppe auslöffeln, die ich mir in Vorexistenz (oder deren Summe) mit Südknoten in Steinbock eingebrockt habe … „natürlich kommt Pluto in Jungfrau erschwerend dazu“, wie der liebe Wolfgang Döbereiner gesagt hätte …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Jungfrau, Mundan

Jungfrau Neumond im Quadrat zu Saturn

Jungfrau Neumond01.09.2016 Nürnberg 10:03

Liebe Leser,

hier zeigt das Bild klar, wie der neue Impuls aus der Jungfrau sich gegen diffuse Verstreuung aus den Fischen und verknöcherte, all zu alte Weisheit des Saturn (der „alte König“) aus dem Schütze-Zeichen durchsetzen muss – mit dem extra Handicap Merkur rückläufig – der sich, wie man beobachtet – auf sehr typische Art im ganz praktischen Alltag überall bemerkbar macht … da in diesem Aspektbild alles in beweglichen Zeichen ist, kommt hier Verwirrung und Veränderung Hand in Hand. Wie immer, empfiehlt sich die Ruhe im Spiel: denn „Beschleunigung“ gibt´s gratis (natürlich bei jedem nach Hausstellung, etc. … ).

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Gedanken, Geist, Venus

Venus in Waage

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Venus in Waage30. August 2016 3:14 Nürnberg

Liebe Leser,

das mundane Bild – überhaupt jede – nennen wir es: Konzentration in der Astrologie läßt klarer sehen. Merkur, sonst der Schnelle, wird Venus zunächst nicht erreichen! Noch bevor er sein eigenes Zweit-Haus, Jungfrau, verläßt, wurde er heute gegen 15:00 rückläufig bis 22.09. und wird erst am 6.10. wieder stehen, wie jetzt; Merkur rückläufig kommt schon am 2.9. an Jupiter vorbei, kurz nach Jungfrau-Neumond mit guten Argumenten für das Jungfrau-Thema, auch, weil dort der Nordknoten öffnet: wie man die Wirklichkeit – und insbesondere die Musik – siehe den Etrusker in Einheit von Kultur und Körper (man war da schon mal weiter!) – gestalten kann.

Hören wir John Meeks zur Venus:

„Die Bestimmung der Rotationsperiode erfolgte nach Radarbeobachtungen von vier aufeinanderfolgenden unteren Konjunktionen der Venus mit der Sonne zwischen 1962 und 1967. Das Ergebnis war zunächst eine Periode von 242,982 +/- 0,40 Tagen retrograd. Die Übereinstimmung mit der sogenannten stabilen Resonanzperiode zwischen Venus und Erde (243,16 Tage) war so genau, daß die Annahme nahe lag, sie seien identisch. Verallgemeinert dürfen wir sagen: bei jeglicher Kardinalstellung der Venus innerhalb eines synodischen Umlaufs, wie zum Beispiel der unteren Konjunktion, wendet sie uns die gleiche Seite zu. In dem Jahrzehnt seit dieser Entdeckung ist sehr viel Forscherfleiß aufgewendet worden, um diesen seltsamen Umstand in Verbindung mit den bekannten Gesetzen der Himmelsmechanik zu bringen.“ (John Meeks, Planetensphären, 1972)

Mit freundlichen Grüßen …

Markus