Fotos, Poetry, Weltbild

Gott und die Technik

Liebe Leserinnen und Leser,

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… ist Gott tatsächlich ein Schild, das uns schützt, und sei es mit Hilfe der Technik, oder stimmt es, wie Jochen Kirchhoff in dessen streckenweise überwältigend gerade sprachlich grandiosem Werk „Die Erlösung der Natur“ mehr und mehr andeutet – ich bin durch´s erste Drittel, und es ist immer noch sehr spannend – daß es einen „mega-technischen-Pharao“ zu stürzen gilt?

Aus diesem Grund habe ich das alte Backsteinhaus in die Bild-Botschaft integriert: Technik als Kunst. Die wahre Kunst, vielleicht.

Jedenfalls ist es nicht leicht und locker zu entscheiden. Für Heidegger ist die Technik wesenhaft vor allem ein und das Gestell im besonderen, etwas, von und durch das wir gestellt sind, wie das Reh verloren inmitten der Lichtung des Seins, dem Jäger vor der Büchse … doch Heidegger ist wahr nur als Poet, der sich als Philosoph überwunden hat: also sehr spät.

Doch wenn er uns hellenisch erklärt, ist er jünger, als wir. Er ist Hellene der Sprache nach. Schwarzwälder Uhr. Und Zen.

Es ist gerade der kunstvolle Abstand und der ausgewogene Verwaltungs-Respekt, der Heidegger mit Hölderlin verbindet: er hat das verstanden und vermittelt, warum schon einzelne Worte Pforten ins Innere des Logos sind, wie Johannes sagt.

Mond in Zwillinge – Geist wird beweglich, und Merkur, Dispositor, ist im Löwen rückläufig: da ist ein „Do it again“ drin …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

2012, Mundan, Weltbild

Maya-Kalender

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Liebe Leserinnen und Leser,

schon lange habe ich mich dem Maya-Thema genähert, wie ihr vielleicht auch! 2012 rückt näher, und Maya – Maia gehört zu den Plejaden, dem Gürtel des Jägers Orion, und ist nicht weniger, als des Hermes Mutter!

Und dann gibt es noch die indische Göttin, Maya माया, māyā, Illusion, Zauberei …

… der Begriff, der uns 2012 verständlich machen will, hat all diese Bezugspunkte gleichzeitig.

21.12.2012 05:12 Mexico-Stadt

Nun ist es gewiss, daß die Maya – bzw. praktisch ganz Mittel- und wahrscheinlich auch Südamerika, einen Kalender hatten, der in seiner monströsen Rhythmik und zumal der Extrapolation von Daten in die Zukunft: unsere Zukunft! – gerade wegen seiner atemberaubenden Exaktheit bedacht und beachtet werden muß: jetzt bereits ist er nicht mehr ignorabel. 1.3. 0. 0.0 Baktun, das Ende der Langen Zählung.

Ich habe mir überlegt, daß ein Horoskop für diesen Tag mit Sonne auf Null Grad Steinbock, also die wirkliche exakte Wintersonnenwende in Mexico Sinn macht, und dafür ein Horoskop erstellt, wie ihr oben seht.

Sofort springt die Jupiter-Merkur Rezeption ins Auge, und auch die glückliche Konstellation Merkur Konjunktion Venus am Aszendenten. Und so läßt sich das ganze Horoskop lesen.

Warum 1.3.0.0.0 – 13/8 ist das Verhältnis des Erde/Venus Umlaufes: 8 Erdenjahre sind unglaublich genau 13 Venus-Umläufe. Und ihr wißt ja, daß ich zur Venus meine eigenen Ideen habe; sicher, kurz vorher war Mars/Pluto Konjunktion … das Datum selbst erscheint uns in unserer modernen klassischen Darstellung als ein glückliches. Neptun – auch eine Maya – wieder auf dem ersten Fische-Grad in Haus 3 bringt als Herr von vier fundamentale und spirituelle Dinge zur Rede (Haus 3) …

Das Horoskop schau ich mir noch öfter an!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fragen, Herr von 7 in 2, Partnerschaftsastrologie

In den Partner „investieren“

Fotos: Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

das Zeichen des Menschen in seiner sonnen-verbundenen Strahlengestalt wird uns durch die Natur in ihrer verzauberten Zeichenhaftigkeit manigfaltig und unbegrenzt zurückgeworfen.

Oberes Bild der Trichterwinde von meinem Balkon ist in seiner Pentagrammatik, wie auch z.B. die Alraune, kein Symbol des Menschen, sondern eröffnet die Sicht auf ein gemeinsames kongruentes Prinzip; die fünf-Strahligkeit, die sich im Pentagramm der Venus und zahlreichen anderen Pentragrammen in planetaren Bezugspunkten als fast geometrisch perfektes Bild in den Himmel projiziert.

Immer wieder begegnen mir mit Klienten bzw. Klientinnen solche, die den/die Herrscher/in des 7. Hauses im zweiten stehen haben, und nicht selten hat man den Eindruck, es fällt ihnen schwer, einen Partner/Partnerin zu finden.

Das gilt auch für die Kombination:  Herr des 7. Hauses in 1 oder 12, aber anders. Im zweiten Haus will der Herr des 7. ganz im eigenen Besitz sein, es besteht ein tiefer Wunsch, den/die Partner/in sich ganz zugehörig zu wissen.

Obwohl es unmoralisch klingt, ist es hier gut, gewissermaßen in den Partner zu investieren: eher etwas zu geben, als etwas zu verlangen, das erst löst die Erstarrung in Haus 2 = „Will unbedingt als mein Eigen haben … “ – ein Anspruch, der natürlich nicht durchzusetzen ist und daher ins Gegenteil umschlägt: Partner befreit sich, und da keiner mehr bereit ist, sich so vereinnahmen zu lassen, wird Mensch mit Herr von 7 in zwei am Ende gemieden … Also hier hilft geben, durchaus auch im materiellen Sinn etwas bieten wollen, unter Umständen in Umkehrung der Rollenklischees.

Dies einmal erkannt öffnet der/dem HoroskopeignerIn die Augen, und bringt das Thema „Haben und Sein“ auf einer höheren Ebene in der Lösung, der Synthese hervor.

Etwas anders ist es, wenn jemand den Herrn von 7 in 12 hat: Partnerschaft rückt ins Haus des Unendlichen. Am besten eine Fernbeziehung (Ausland) mit einem schwer zugänglichen verheirateten Mann mit zwei Kindern, etc. Das wird als Schicksal erlitten, und das ganze Leben steuert nur darauf zu, dieses Schicksal als den eigenen inneren Anspruch zu entlarven und somit zu verändern – deshalb ist Astrologie definitiv eine Kunst der angewandten Freiheit.

Auch hier gibt es astrologische Lösungsvorschläge, die alles einfacher machen. Es ist das Bewußtsein über all diese Dinge, in dem das Potential steckt, alles zu verändern und die Liebe wieder möglich zu machen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry, Weltbild

Schlangen-Dschinn im Stadtpark zu Nurem-berg

                                        … gemach, das Foto ist von letztem Herbst! Neptun im Nürnberger Stadtpark …

Liebe Leserinnen und Leser,

die ZEIT schreibt, man fülle journalistisch das Sommer-Loch gerne mit Tieren: entlaufenen Bären oder Kühen, die im Wald leben. Astrologisch haben wir kein Sommer-Loch. Ich schreibe nur nicht ständig über den Mars/Pluto/Uranus Aspekt, weil das so offensichtlich ist, jeder kann es selbst verstehen: Lon-don. Aber wir in Nürn-berg …

( … kleiner Horus-Dschinn versteckt im Bild … ) Foto Termin ©

… haben etwas besseres in Nep-tuns Reich zu tun: …


… im Horoskop sehen wir die Löwe-Sonne im 12. Haus, welches jedoch knapp regiert wird vom Mond – und das ist`s, Mond und Pluto in Konjunktion im Steinbock Haus 5!

Chiron und Neptun aus dem Haus 7 sind meines Erachtens nicht die Schlange, sondern derjenige, welcher sie u.U. mit Absicht ausgesetzt hat, in täuschender – was soll so ein Reptil im Stadtgarten? – und verletzender – Chiron – Absicht.

Wie könnte so ein Tier auch leicht aus einem Terrarium fliehen?

Für beide, den Finder – der sich mit Schlangen auskannte – und die Schlange – weil er sich auskannte – war es ein Glück: daher ist Pluto-Mond im Glücks-Haus 5 und der Glückspunkt ist obendrein auch drin – welch ein Glück.

Die Mars-Opposition hätte bedeutet, jemand aus dem Haus 11 hätte versucht, die Schlange aus Angst zu töten. Der Aspekt der Opposition zwischen Mars und Mond ist bis auf Bogensekunden genau! Und natürlich muß Pluto die Schlange sein!

Auch die „silly times“, die albernen Schabernack-Zeiten des Mr. Retro Merkur – Loki – spielen wohl eine Rolle: die Sonne des kollektiven aus Haus 12 rettet die Schlange bei Tagesanbruch: sie kommt zurück = Merkur rückläufig ins Terrarium … hey … wie kommen die Leute (Neptun/Chiron) aus dem 7. Haus (ich sage gerne: aus dem „Off“) eigentlich dazu, so seltsame Tiere zu halten?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Aktuelle Konstellation – Saturn in der Waage

Bild: Nasa

Liebe Leserinnen und Leser,

werfen wir einmal einen Blick auf die aktuelle Konstellation:

11.08.2011 17:34 Nürnberg

Wir sehen Saturn in der Waage in Haus 9. Unteres Bild muß man – glaube ich – anklicken, dann wird es größer und wir sehen drei rote Linien – ich habe Saturn vorübergehend rot gemacht …

11.08.2011 17:34 Nürnberg

… hier also nochmal. Nun ist es für ein Verständnis der AstroCartoGrafie, die wenig benutzt wird, aber meines Erachtens eine große Zukunft hat, wichtig, sich zwei Dinge klar zu machen:

1. Beide Grafiken, der Kreis und die Weltkarte, geben einen bestimmten Zeitpunkt wieder: 17:34, Mitteleuropäische Sommerzeit.

2. Die roten Linien auf der Weltkarte zeigen die Position von Saturn um 17:34 Mitteleuropäische Sommerzeit, links am Aszendenten, mittig beim Immum Coeli, der astrologischen Himmelsmitte, Mitte der Ekliptik, welche, weil sie einen Winkel hat, mit dem höchsten Punkt über uns nicht identisch ist, sowie die rechte Linie, Saturn um 17:34 Mitteleuropäische Sommerzeit am Deszendenten:

Warum habe ich nur Saturn allein dargestellt? Einmal, um es zu vereinfachen, und dann, weil es heuer in Mitteleuropa besonders leicht ist, Saturn an seinen Wirkungen zu erkennen, vor allem von ca. 09:00 Uhr vormittags bis 15:30, und jeder andere kann das für seine/ihre Tageszeit ebenfalls versuchen.

Mein Eindruck ist, daß Saturn im Grunde genommen, solange er über dem Horizont steht, eine enorme und belastende Wirkung hat, wenn er nicht gleichzeitig in einem harmonischen Aspekt zu Jupiter bildet. Das ist bei uns zur Zeit weitgehend während des Sonnenlicht-Tages aktuell, und man kann – entsprechende Sensibilität und Kenntnis vorausgesetzt – jenes „bleierne“, mit dem die Alchimisten Chronos-Saturn attributiert hatten – regelrecht in der Luft wahrnehmen.

Spät am Tag, eigentlich in der Nacht schon, nach 22:30, bereitet uns Saturn die Freude*, unterzugehen, während Jupiter – Gott sei Dank – sich anschickt, den östlichen Horizont zu erklimmen: wer nun eine Möglichkeit findet, den Tagesfrust lustvoll abzubauen, hat die richtige Zeit gefunden …  – klar, Chronos ist stark in der Waage …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* geht dafür aber anderswo auf der Welt gerade auf!

Fussball EM 2012

Mario Götze

Liebe Leserinnen und Leser,

ein Zwillinge-Geborener mit Jupiter in Jungfrau – kein Wunder, daß alle seinen Überblick loben – Mars in Widder kann ja für einen Stürmer auch nicht schaden, Venus und Merkur als Sonnenpaladine gleichfalls, und Saturn im Wassermann gibt (gar noch mit Lilith) selbst strategische Intelligenz, der Mond im Krebs macht ihn einfach herzlich … und Pluto im Skorpion? Hm … tja, diese Generation wird noch spannend!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Weltbild

Jochen Kirchhoff und Juno

Liebe Leserinnen und Leser,

Juno – (Astrowiki-de hier klicken) startet als Sonde, und ihre Position im Verhältnis dazu zeigt eine auf wenige Bogensekunden genaue Opposition zu dem Ort, an dem sie bei Ihrer Entdeckung 1804 stand (siehe Horoskop Mitte). Jochen Kirchhoff – (Wikipedia 8hier klicken), der Löwe mit dem Steinbock-Mond (= Verantwortung bzw. Versteifung falls neg. Sinnes … ) … hat dort, wo Juno entdeckt wurde, seinen Neptun ganz genau – die Sehnsucht nach einem höheren Ausgleich, der durch seine Bücher atmet, von denen ich euch heute „Die Erlösung der Natur“ empfehlen will. Er hat die Zeit des Trigons von Neptun zu seinem Radix-Neptun genutzt, um ein ganzes Werk aufzubauen, welches tatsächlich geeignet ist, auch dem naturwissenschaftlichen Laien nachdringlich und kompetent – und dabei immer auf der Höhe eines extrem kompakten, enzyklopäidisch vollständigen und philosophisch un-naiven Wissens (siehe sein Mars plus + im Zeichen Jungfrau) verständlich zu machen, wie und wo genau die Astronomie und Kosmologie irrt und ein in seiner Gesamtheit nicht einmal falsches Wirklichkeits-Verständnis schafft.

Kirchhoff tut dies seiner Sonnen-Pluto Konjunktion entsprechend mit gewaltiger Kraft, und wir werden sehen, ob sie ausreicht, den „megatechnischen Pharao“, wie er sich ausdrückt, zu stürzen. Ich hab das Buch noch nicht zu Ende gelesen, aber es scheint tatsächlich, als wäre hier ein wahrer Denker erstanden, der so richtig in der Lage ist, der Zeiten Sinn zu wenden. Was den „technischen Pharao“ angeht, bin ich mir tatsächlich unschlüssig, wie zu denken sei – aber ich habe den Verdacht, als sei diese Metapher ein letztes „Rückhaltesieb“ vor der wahren Veränderung,  im Sinne Johannes des Täufers, mit dessen Geist Kirchhoff unterwegs ist …

Was die Öko-Raumsonde „Juno“ betrifft, fällt mir vor allem die Kernkraft-Bestückung ihrer Vorgänger auf – die Dinger „verschmelzen“ ja immer in den jeweiligen Atmosphären (nicht so der Mars-Rover) … aber was ist mit Keimen? Ist das nicht eine Art „Impfung“ des Planetensystems? Ich meine, nur mal drauf zu achten – wenn es Leben auf dem Jupiter gibt, welches unsere Sonden und deren „Keime“ nicht verträgt, dann ist der Vergleich mit dem Indianer-Amerika vielleicht gar nicht unangemessen … eine Kolonisation des Kosmos, aber frei von Verstand?!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Datei:Jochen Kirchhoff 2010.JPG – Wikipedia

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

05.08.2011 12:25 Cape Canaveral, USA

Innen Start Juno, außen Entdeckung des Asterioden Juno 01.09.1804

Jochen Kirchhoff 02.08.1944

Mond, Mundan

Zwillinge aufsteigend

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Liebe Leserinnen und Leser,

tatsächlich war, so kommt es mir vor, die Mond-Saturn Begegnung – am 04.083022 08:41 Nürnberg – beides zugleich – die Versuchung, alles zu streng zu fühlen, einerseits, und andererseits die Geburt einer neuen Atmosphäre, ein verdichteter magisch geladener Daseins-Impuls gleichzeitig. Mars hat in den Krebs gewechselt, nun wird dort also Kraft übertragen, bzw. ein bestimmter Bereich abgedeckt des Einflusses des Universums, wo der Planet gerade steht, also Mars. Das, was wir vom Universum gewohnt sind zu empfangen, verstellt Mars gewissermaßen, berichtet uns wiederum einmal mehr Rudolf Steiner.

Jetzt ist der Mond „void of course‘ bildet also bis auf ein Trigon/Sextil zur Mondknotenachse, welches eben exakt ist, keine Aspekte mehr, bis er ins Trigon zu Mars geht, wenn der Mond morgen, bzw. schon heute  kurz vor zwei Uhr Mittags ins Wasser-Trigon zu Mars im Krebs geht. Das bedeutet nach alter Lehre: Leerlauf bis morgen Mittag, dann aber gute Möglichkeit Dinge durchzusetzen, die wirkliche Herzensangelegenheiten sind.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

05.08.2011 00:41 Nürnberg

2012, Weltbild

Jungfrau wird König

Liebe Leserinnen und Leser,

schauen wir uns °noch einmal die Neptun-Merkur Opposition genau an. Was macht diese Grade so bedeutend – 29° Wassermann – 1° Fische? – und damit verbunden die Rückläufigkeit von Neptun in diese Region, die für Fukushima steht?

Todesfalle Fukushima: Strahlung sprengt Mess-Skala – n-tv.de

Hier wird uns eine ganz brutale Demonstration geboten, und wenn man bedenkt, wie die Konterrevolution weltweit bis hin zu riesigen Uranfunden in Indien einen Gegenangriff gefahren hat, dann ist diese Lektion lange nicht vorbei. Vielleicht ist dies der Wegweiser zu 2012 – daß ab jetzt die Lektionen so gründlich sind, wir kommen nicht mehr umhin, wir können nicht ausweichen: Neptun ist da angekommen, wo er hingehört und macht nochmal eine extra Runde zurück.

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Namentlich um die Kanzlerin ist es an der Basis ihrer Partei sehr verhalten revolutionär geworden: man kann nicht ohne Merkel, würde sich aber freuen, wenn sie mit ihrem – in deren Augen – überhasteten Atom-Ausstieg scheiterte und stellt sich daher quer, wie eine Fischgräte im Hals. Atomkraft – wir kommen nicht ohne aus – solarthermische Kraftwerke? „Ja, geht denn das?“, wird scheinheilig argumentiert, und „da sind wir doch vom Ausland abhängig“, als würden wir jetzt Gas geschenkt bekommen aus Russland.

Und da ist eben gut, daß unsere Kanzlerin Physikern ist, und sie prozessuale Abläufe grob aber gründlich verstehen und überblicken konnte. Fukushima flicken, ist wie der Versuch, mit Tesa eine Zylinderkopfdichtung zu reparieren, während der Motor läuft.

Flüssiges Uran frisst sich in den Erdboden ein. Ziemlich grauenhafte Vorstellung. Angeblich weiß man nicht so genau, ob das in Tschernobyl nicht eventuell ebenfalls der Fall ist. Wie tief und wann hört das auf?

Das ist eben die andere, die Neptun in den Fischen Gefahr, die Ver-Wahr-Losung der Welt. Die ist natürlich zuallererst eine Losung, wo die Wahrheit „ver“ ist – d.h. undeutlich, ver-schwommen. Und genau dieses, das Ver-Wahr-Loste Denken zuerst, ist verantwortlich für weitere Ver-Wahr-losung, ein Ab-Handen-Kommen der Wahrheit: daher trauern wir über den Plastikstrudel im Pazifik und sehen nicht, wie unsere eigenen angeschwollenen Flüsse in diesem Winter Mega-Tonnen Plastik in die Meere geleitet haben müssen, allein danach zu beurteilen, was an den Rändern grell-farbig im Geäst sich fing. Der Müll am Sportplatz des Albrecht-Dürer Gymnasiums – ein öffentlicher Bolz- und Liegewiesenplatz auch – wird einfach nicht mehr gelehrt: der Platz verwahrlost, und das liegt nicht an den „Gästen“ so sehr, bis auf die Halbstarken, die die Basketballanlage und das Material der Glasfaser-Fetzen der Korb-Wand vandalisierend und mutwillig auseinandergenommen haben. Die anderen 99% tragen ihren Müll vorbildlich zum Papierkorb – man sieht sogar Leute mit Plastiksack den Müll anderer ehrenamtlich sammeln! – aber die Stadt – wie in Neapel – fährt ihn nicht mehr ab, und längst schon haben die Fluss-Ratten die Picknick-Reste sauber abgenagt.

Dieser Zustand ist nur eine Moment-Aufnahme, und doch hat diese damit zu tun, in welcher Befindlichkeit das Standardmodell der Atomphysik ist, oder die Astrologie, oder die Finanz-Politik, der Zustand der Presse in England, – und hier: extrem neptunische (Betrug, Abhören) Ver-Wahr-Losung, ein Verlust des Wort-Zentrums, des Wahren vermittelst des Falschen: eine Ver-Fälschung, wie sie zum Beispiel die Lehre der sogenannten „Raum/Zeit“ darstellt, die uns daher den weiteren Weg der Erkenntnis versperrt, in der Astrologie die Banalisierung durch Beliebigkeit und den Anspruch der Räucherstäbchen- und Bergkristall-Branche (Neptun) … , wobei viele „Licht-Läden“ die Astrologie interessanterweise kaum mehr führen …

Auch das ist – leider, Neptun in den Fischen – ebenso, wie die Vision zur Überwindung der Ver-Fälschung.  Doch jetzt, bei Rückläufigkeit von Merkur auf diesem Grad in der Jungfrau, naht eine Rettung, die länger auf 1° Jungfrau stehen wird, als Neptun – der mächtige, langsame – in der Opposition bleiben kann. Für uns Astrologen sollte dies – schlage ich vor – eine neue Hinwendung zum Fixsternhimmel sein! Regulus war lange Zeit im Löwen, er ist das „Herz“ des Löwen, der Boss. Und was passiert? Dieses Jahr, seit ca 2150 Jahren, wechselt Regulus das Zeichen, was er zuletzt ca. 144 vor Christus gemacht hat, damals vom Krebs in den Löwen. Das bedeutet, der König geht raus aus der löwenhaften Selbstherrlichkeit und hält sich im Zeichen der Sauberkeit und des Aufräumens auf – 215o Jahre lang werden wir den Dreck aufräumen müssen, den die Menschheit in den letzten 2150 Jahren (besonders die letzten exponentiell ansteigend) angesammelt hat.

Mitlesende LöwInnnen mögen mir verzeihen, es gibt ja selten Löwen ohne Jungfrau-Besetzung mit dabei und daher Teil der astrologischen Wesensignatur im Nachbarzeichen zur Sonne, und alle Löwen können natürlich mehr, als „selbstherrlich“ sein, obwohl sie das in der Regel auch sind. Die Verankerung des Löwen zwischen Familie und Arbeit hat ihm das Glückshaus des Horoskops zugedacht, das fünfte.

Eine neue technische Ordnung, praktischer und näher an der Wirklichkeit steht an: Technik zum Nutzen, eine Umkehrung.

Das beinhaltet auch eine Regulation des Geldflusses … kein Wunder daher, wenn Merkur rückläufig auf eben dem Jungfrau Grad, wie dies jetzt der Fall ist, solche Themen besonders darstellt und aufwirft – in Opposition zu Neptun, also als Auseinandersetzung mit dessen positiver und aber auch negativer Seite …

Siehe zu Fukoshima ebenso die – ich glaube vorletzte und letzte – Wochenschau …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Regulus in die Jungfrau, 29.11.2011 21:18 Nürnberg


Weltbild

Astrologie im Alltag

Liebe Leserinnen und Leser,

„Aspekt“: – haben sie das schon unter diesem Aspekt betrachtet? „Konstellation“: wir haben hier eine günstige Konstellation. „Steht unter einem guten Stern“, all das sind astrologische Begriffe oder Anspielungen, die unsere Sprache und unseren Alltag unmittelbar und wohl auch für dieses Zeitalter unveränderlich geprägt haben.

Wir mögen uns zwar mit dem Kalendersystem der Maya (hier klicken) beschäftigen, die wohl eine 5-Tage Woche hatten, aber unsere Woche wird, selbst exportiert in andere Kulturkreise, immer die 7-Tage Woche der chaldäischen Planetenreihe sein.

Was uns nur wenig bewußt ist: daß die Ordnung der Dinge mit ihrem Ursprung auch geistig verbunden bleibt: d.h. – wenn unsere Woche der chaldäischen Planetenreihe entspricht, wird unser Denken und Sein mit den Geist dieser Wochenreihe verbunden bleiben.

Und der Tag? – besteht aus 12 Doppelstunden und zeigt sich auf der Uhr etwa so: …

13:30 31.07.2011 Nürnberg

… wobei der Stand des kleinen Zeigers den Stand der Sonne markiert, und der 12-teilige Tierkreis direkt auf die Doppelstunden übertragen ist.

Daher sagt Rudolf Steiner zu Recht: „schon, wenn wir auf die Uhr schauen, betreiben wir Astrologie“. Astrologie ist also nichts, wofür, oder wogegen man/frau sein könnte. Sie ist auch keine Frage eines Glaubens. Sondern sie ist zunächst einmal eine fundamentale Tatsache unserer Alltagserfahrung, sie strukturiert unser unterbewußtes kollektives und persönliches Dasein.

Will man also wissen, was Astrologie ist, so wird man versuchen müssen, herauszufinden, warum und wie die Rhythmen – denn darum handelt es sich – mit unserem kollektiven Wesen verknüpft sind. Zu behaupten, sie wären es nicht oder nicht notwendigerweise, wäre Wunschdenken: so ist es nun mal nicht. Sondern wahr ist, daß diese Verbindung der althergebrachten astrologischen Rhythmen mit unserem Dasein eine unabänderliche Tatsache ist. Wir können – um ein Beispiel zu wählen – als Sprachforscher auch nur diejenigen Sprachen erforschen, die es gibt: wir kennen ja keine anderen.

Das gilt natürlich auch für die Einteilung des Jahres in 12 Monate, für die Jahreszählung seit Christus und für die Einteilung der Zeitalter (Fische, age of Aquarius) durch die Präzessionsbewegung.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus