Poetry, Weltbild

Schlangen-Dschinn im Stadtpark zu Nurem-berg

                                        … gemach, das Foto ist von letztem Herbst! Neptun im Nürnberger Stadtpark …

Liebe Leserinnen und Leser,

die ZEIT schreibt, man fülle journalistisch das Sommer-Loch gerne mit Tieren: entlaufenen Bären oder Kühen, die im Wald leben. Astrologisch haben wir kein Sommer-Loch. Ich schreibe nur nicht ständig über den Mars/Pluto/Uranus Aspekt, weil das so offensichtlich ist, jeder kann es selbst verstehen: Lon-don. Aber wir in Nürn-berg …

( … kleiner Horus-Dschinn versteckt im Bild … ) Foto Termin ©

… haben etwas besseres in Nep-tuns Reich zu tun: …


… im Horoskop sehen wir die Löwe-Sonne im 12. Haus, welches jedoch knapp regiert wird vom Mond – und das ist`s, Mond und Pluto in Konjunktion im Steinbock Haus 5!

Chiron und Neptun aus dem Haus 7 sind meines Erachtens nicht die Schlange, sondern derjenige, welcher sie u.U. mit Absicht ausgesetzt hat, in täuschender – was soll so ein Reptil im Stadtgarten? – und verletzender – Chiron – Absicht.

Wie könnte so ein Tier auch leicht aus einem Terrarium fliehen?

Für beide, den Finder – der sich mit Schlangen auskannte – und die Schlange – weil er sich auskannte – war es ein Glück: daher ist Pluto-Mond im Glücks-Haus 5 und der Glückspunkt ist obendrein auch drin – welch ein Glück.

Die Mars-Opposition hätte bedeutet, jemand aus dem Haus 11 hätte versucht, die Schlange aus Angst zu töten. Der Aspekt der Opposition zwischen Mars und Mond ist bis auf Bogensekunden genau! Und natürlich muß Pluto die Schlange sein!

Auch die „silly times“, die albernen Schabernack-Zeiten des Mr. Retro Merkur – Loki – spielen wohl eine Rolle: die Sonne des kollektiven aus Haus 12 rettet die Schlange bei Tagesanbruch: sie kommt zurück = Merkur rückläufig ins Terrarium … hey … wie kommen die Leute (Neptun/Chiron) aus dem 7. Haus (ich sage gerne: aus dem „Off“) eigentlich dazu, so seltsame Tiere zu halten?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Geschichte, Weltbild

Venus-Uranus-Vogel

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Foto Vazul Termin

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Liebe Leserinnen und Leser,

Nürnberg, Samstag den 22. März 2008 16:21 – immer noch kalt, aber nicht mehr so windig. Eine sehr große Hummel gesehen. Sucht schon in den allerersten Blüten nach Nektar. Wie kann sie fliegen, woher die Energie?

Tauben sind Venus-Uranus-Vögel. „Uranus vom Himmel und Venus von der Waage. Die Taube ist eine Begleiterin der Aphrodite und ein Bote des Himmels,“ sagt Wolfgang Döbereiner. Warum? Wer jemals wilde Tauben beobachtet hat, wird es wissen. Tauben können unglaublich gut fliegen. Sie sind intelligent und vorsichtig. Wilde Tauben lassen sich gern paarweise laut gurrend in Futterbäumen nieder, erfüllen die ganze Atmosphäre mit einer geheimnisvollen Ruhe und Harmonie, man hört aber ihre Flügel im Blattwerk, sie scheinen ungeschickt im Baum zu sein. Vorzugsweise wenn die Venus Abendstern ist und in der Waage steht. Dabei erfolgt ihr Auftauchen aus dem Himmel – durch die Wassermann Polarität – plötzlich und unangekündigt. So hüten sie das „Wesen des Seins“. Ornitologen wissen, Tauben sind verheiratet. Sie bleiben ihr Leben lang treu mit einem einzigen Partner verbunden, wie auch Papageien. Das Vogelhafte, führt Döbereiner aus, ist das Uranus-Wesen, weil der Wassermann als Zeichen der Polarität nur im fliegenden Zustand überwunden werden kann, als heiliger Geist. Wer kann in den oberen Abbildungen die Tauben erkennen? Als Waage-Venus ist Aphrodite die Tochter von Himmel und Meer. Sie ist die Luft-Venus und zeigt mit Uranus den Weg zur Erleuchtung als Symbol des heiligen Geistes. Muss es um die Ostertage herum betont werden, dass wir den heiligen Geist heuer dringend brauchen? Venus wird am 29. März auf Uranus in den Fischen treffen. Ein guter Zeitpunkt für Hu Jintao den Dalai Lama zu kontaktieren.

Doch nun zu den Abbildungen. Die erste ist ein Foto von meinem Sohn Vazul von zwei Stadt-Tauben auf dem Dach des K4, ehemals Autonomes Zentrum und Ort der spektakulären Einkesselung von jugendlichen Bausubstanz-Rettern, Helden des letzten Jahrhunderts. Das zweite zeigt den sogenannten „Stern der Ishtar“, die Abbildung ist sehr selten und ich habe sie von Edeltraut Lukas-Möller geliehen, einer sehr interessanten, aber auch kaum verständlichen Astrologin, die seit geraumer Zeit nicht mehr per mail zu erreichen ist. Wünschen wir ihr Gesundheit! Es ist eine der ältesten Horoskop-Abbildungen aus Babylon, ca. 6000 Jahre alt, doch beileibe nicht die älteste (für das komplette Bild draufklicken!). Viel älter sind noch die Bilder aus Hadschra Maktouba, wo der Tierkreis bereits mit zwölf Symbolen dargestellt wird, der noch um einige tausend Jahre älter ist. In diesem Stern der Ishtar erkennt man folgende Dinge: Die vier labyrintischen Kästen scheinen Zeichen-Symbole zu sein. Eindeutig erkennt man, auch in richtiger lokaler Zuordnung, Zwilling und Steinbock. Zwilling anhand der Doppelhaussymbolik und Steinbock auf der anderen Seite als Ziegenfisch (Schuppen) mit einer merkwürdingen Dopplung des Gehörns. Die beiden Haus-Tiere links und rechts gleichen sich, wobei an dem einen Gebilde die Welten-Schlange Tiamat ihrem Schwanzanfang hat. Sie ist die durch Marduk-Jupiter überwundene Urschöpfung, die bei den Maya Quetzalcoatl genannt wird. Das Hundewesen ist „Kingu“, dessen mythologische Beschreibung bestens zu Saturn passt, stürzt er doch mit Hilfe von Tiamat, seiner Mutter, den Vater. Allerdings gibt es Ninurtu im Babylonischen Planetengott Himmel, und dieser soll Saturn sein, insofern ist das eine Hypothese. Der eine rechte Labyrinth-Kasten hat einen großen Pfeil, der unserem Uranus-Symbol sehr ähnelt, und Tiamat-Schlange nimmt von dort ihren Anfang, so wäre es denkbar, dass dieser Kasten einen gemeinsamen in der Zeit gelegenen Ursprung kennzeichnet. Schließlich sieht man noch einen Skorpion und einen Truthahn, bzw. eine Ralle, flugunfähige Laufvögel von denen einige Arten bereits ausgestorben sind. Die drei Sterne in der Mitte sind: die siebentägige Woche, das viergeteilte Jahr und der Mondrhythmus, hier mit einem bestimmten sechs Tage Mond dargestellt ist, der auch auf der Himmelsscheibe von Nebra ein Fest datiert. Eindeutig ist da noch ein Mondknotensymbol zu erfassen und natürlich jene Taube auf einem Doppel-Stock. Sie stellt möglicherweise das Zeichen für Venus-Ishtar dar. Ein Bild weiter unten sieht man eine Aufnahme aus der Höhle von Lascaux bei Montingnac. Diese Zeichnung ist viel viel älter. Seht ihr die Taube auf dem Stab? Zusammen mit jenen merkwüdigen Goldhüten, die man überall in ganz Europa gefunden hat, stellen diese Taube-Standarten ein offensichtlich Kultur übergreifendes Symbol dar. Auf dem Felsbild (ca. 15 000 Jahre alt) hätten wir die Bedeutung des mit den Tier-Geistern fliegenden Schamanen. Mehr weiß ich im Moment noch nicht zu sagen. Doch die Taube in beiden Darstellungen als Signum des flugfähigen Geistes, das ist doch unglaublich in dieser Ähnlichkeit, schon allein der Anblick sensationell. Ich stelle mir vor, wie Papst Benedikt Hu Jintao und dem Dalai Lama jeden Tag die Füsse wäscht bis zum 29. März, wenn Venus auf Uranus trifft und der heilige Geist über sie kommt. Dass es so kommt und die Welt sich durch den hellenischen Geist des olympischen Friedens findet, dafür wollen wir beten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus