Mond, Mundan, Partnerschaftsastrologie, Poetry

Mysterium der Geburt …

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Liebe Leserinnen und Leser,

das Wichtigste nach oder während der Geburt ist der Kontakt zur liebenden Umgebung. Es ist nicht leicht, auf diese Welt zu kommen, ist nicht leicht, daraus wieder zu scheiden. Mut brauchen wir. Eines bedingt Anderes. Liebe überwindet Tod – entgültig seit Christus – und vorher schon auch! – denn immer schon gab es Wahrheit und Trost; konnte Stein aufheben, Stück Holz spalten, er war – wie der Käfer – immer schon da. Mond im Zeichen des Skarabäus: des Sonnenwendkäfers: der Beatles …

Astrologisch – kein Geheimnis – sind es Saturn/Sonne-Kontakte und Jupiter/Mond-Kontakte – (manchmal sogar Saturn laufend/Mond Radix); – dies sind auslösende Aspekte (besonders bezogen auf Haus 5)  … für Schwangerschaft.

Mit freundlichen Mond-Grüßen,

Markus

 

 

Mond, Partnerschaftsastrologie

Liebe in Zeiten des Uranus/Pluto Quadrats …

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Liebe Leserinnen und Leser,

gefragt, was er sich so im Leben vorstelle, antwortet Jean-Luc Godard (Waage) einmal in „Liebe, Arbeit, Kino“ (bei Merve), das uns damals sehr inspiriert hat: „Die Zeiten der Liebe verlängern und bessere Rhythmen finden.“ Ein weiser Satz.

435px-Merian_Metamorphosis_LXAuf mehreren Ebenen zu deuten; gibt Anspielung zum genialen Cineasten – darüber hinaus wahr: alle Paare ringen in Zyklen: Rhythmen – Harmonie – ein jedes auf seine Weise – solange Liebe bestimmt.

MerianMaria Sybilla Merian 02.04.1647

Astrologie kann hier der entscheidende Wegweiser sein – vor allem der Stand des Mondes – hier bei Frau Merian im Zeichen Fische – wie passend.

Bestimmte Mond-Formen sind Empfindungen, die sich – zunächst ohne unseren bewußten Einfluss – als Temperament bemerkbar machen – (freilich in der exakten Praxis mit allen anderen Horoskopfaktoren kombiniert werden müssen, vor allem der Sonne) – oder bei Frau Merian dem Neptun/Mond Quadrat, wie mir scheint – als kreatives Quadrat der power!

Wie das Mond-Temperament in Eigenart vom andere/n akzepiert wird, darauf kommt es an in der Begegnung. Ideal ist der Mond im gleichen Zeichen.

Doch: was heißt ideal? Haben zwei den Mond im gleichen Zeichen, so kommen sie kaum mehr voneinander los – nur um den Preis radikaler Maßnahmen – zu denen die Widderfrau auch bereit ist, wenn der angebliche „Stier-Depp“ sich eben nicht unterwirft zum Uranus/Pluto Quadrat …

Andreas GraffAndreas Graff 01.05.1636

Die „besseren Rhythmen“ wüßten dieses Wissen – so frau/man Kenntnis dieser Rhythmen hat – zu nutzen für den Ausgleich mit dem ohnehin anbrandendem Seienden im Sein des Seins …

Aktuell haben wir aber Zwillinge-Mond – wird angeregt, maximal …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Partnerschaftsastrologie, Personen, Poetry

Die Symmetrie der Liebe – Astrologische Praxis

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Liebe Leserinnen und Leser,

was läßt sich die astrologische Natur nicht alles einfallen, um zu Verbindungen zwischen Mann und Frau zu kommen, die der seelischen Stabilität und Entwicklung (eins ist ohne das andere nicht zu haben) dienen. Beispiel von gestern: sie hat Venus im Stier und Mars im Löwen, er hat im Löwen die Venus und Mars im Stier – im Grunde die volle Mars/Venus Quadratur – und dann aber wieder, weil Mars und Venus in einem Zeichen sich doch vertragen, die perfekte Synthese: auch des inneren Wissens der beiden um eine bestimmte Problemlage: die Mars/Venus Quadratur im Radix, das sich nicht widerstandslos einordnen können in die Geschlechter-Rolle … das Ganze dann getragen durch ein Sextil der Sonnenzeichen (Krebs und Stier), sowie beide einen Erd-Aszendenten. Und da nun Saturn durch ihr siebtes Haus geht, wählt sie die Ehe als angemessene Entsprechung. Wunderbar. Alles Gute zur Hochzeit!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Partnerschaftsastrologie, Weltbild

Verborgene Merkmale

Nürnberg, 11.09.2012 16:24

Liebe Leserinnen und Leser,

Der erste Regen und Pluto am AC – es blitzt und donnert relativ heftig und relativ kurz. Der Glückspunkt steht am MC – und Mars im Skorpion ist kurz davor, sich zu verwirklichen. Neptun und Chiron im zweiten Haus. Mond bildet im Krebs bald ein Quadrat zu Saturn – beide sind sehr stark, Mond ist stärker, weil er im Eckhaus steht: die Zuneigung zu den anderen wird überwiegen – gegenüber dem Saturn der Gerechtigkeit und des logisch/ästhetischen  Ausgleichs in Haus 9.

in den Beratungen der letzten Tage waren viele bemerkenswerte Horoskope – Partnervergleiche – wo auf faszinierende Weise die 3-er Regel erst die astrologische Passform öffnete – wo zunächst wenig zu passen scheint – ein verborgenes Merkmal – wie z.B. den Geburtsherrscher im 7 Haus bei beiden, einmal Mars bei ihm und einmal Venus bei ihr.

Beide haben also dann die Gemeinsamkeit, den Schlüssel ihrer Art, sich zu geben und erwartet zu werden von den anderen der dem/der PartnerIn zu überlassen – müssen gewissermaßen das Gefühl überwinden, fremdgesteuert zu sein, oder den externen Steuermann (der in ihrem eigenen Auftrag handelt) steuern.

Zweites geheimes Merkmal: sein Nordknoten in ihrem Sonnenzeichen, ihrer in seinem, Stier und Löwe – da weiß man, warum es sich lohnt, das Quadrat zwischen den beiden fixen Zeichen Löwe und Stier eventuell doch zu überwinden. Es gibt ja gemeinsame Interessen des Wohlgefallens. Und obwohl Skorpion und Widder-AC eine 150 Grad Quincunx Verbindung ergibt, und auch der Mond im Wasser von ihr nicht günstig zu seinem Mond im Feuer steht, in Neumond-Konjunktion zur Sonne, ist aber entscheidend –  drittes unauffällige Merkmal! – daß beide eine Sonnen-Jupiter Konjunktion dazu haben. Also beide Glückskinder.

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Vor solchen Horoskopen steht der Astrologe staunend, wie vor einem Wunder: es sind – bei einer nahezu unheimlichen Häufung offener Unverträglichkeiten bei diesem Paar, eine geradezu bemerkenswerte Streuung starker – ich nenne sie mal: verborgener Merkmale: Geburtsherrscher bei beiden in 7 … Nordknoten im jeweiligen Sonnenzeichen („Deine Selbstverwirklichung ist auch die Richtung für mich … „), und die Jupiter/Sonnen Konjunktion – einmal Fische, einmal Löwe mit Jupiter: Dabei stehen bemerkenswerterweise Venus und Mars gespannt oder ungünstig – erotisch eine Herausforderung: Saturn bildet ein Sextil für das Paar – Halt finden sie doch! …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: jetzt brodelt es natürlich karmisch im Haus 9 der Philosophie-Reihe, und für´s zehnte Haus wird sich mein Wassermann-Saturn etwas einfallen lassen …

Partnerschaftsastrologie, Poetry, Weltbild

„Warum immer ich?“ Nutzen der Astrologie in der Partnerfindung

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Liebe Leserinnen und Leser,

das ist natürlich die wichtigste Frage, der AstrologInnen begegnen, wenn wir beraten. Besonders wenn KlientInnen wiederholt in bestimmte Lebenssituationen geraten – zwei, drei mal daran scheitern z.B., eine feste Bindung mit verschiedenen Zwillinge-Männern zustande zu bringen – und wir sehen: „Aha – Schütze-Aszendentin hat Partnerhaus Zwillinge, Merkur, Zwillinge Herrscher, steht aber nicht im Haus der festen Bindung – dem Haus 7 – sondern in Haus 5 – dem Haus der Geliebten – und hat ein Quadrat zu Uranus.“

Die Erklärung ist also sofort verfügbar und direkt als Bild zu verstehen: die Native hat einen extremen Freiheitsdrang (auch Jupiter, Horoskopherrscher, steht im Wassermann!) und ist selbst diejenige, die als „Platz“ für die Partnerschaft ein recht luftiges Nest anbietet – das ist auch vollkommen in Ordnung so.

Um die Lebensqualität zu verbessern, muss frau dem ab jetzt nur bewußt entsprechen: das eigene Freiheitsbedürfnis ernst nehmen, die zusätzliche Mars-Saturn Opposition als inneren Widerstreit zwischen Anspruch auf Geborgenheit und Wunsch nach Befriedigung als Widerspruch begreifen, der schon im Horoskop steht, und deshalb unmöglich des Partners „Schuld“ sein kann – und schon sind wir frei, eine neue Liebe zu finden und altes – wenn es nicht ‚funktioniert‘ hat im Leben – dankbar gehen zu lassen.

Wenn wir soweit sind, wird manches im Leben, als wäre es getragen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond, Mundan, Partnerschaftsastrologie, Personen

Der Single-Stier Mann in der Liebe

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Liebe Leserinnen und Leser,

kaum zieht bei uns mal der Frühling richtig ins Land, vollzieht sich die ganze Kraft der Wetter-Gezeiten auf dieser Oberflächenwelt zwischen fest, luftig, fließend und manchmal durch Blitz sogar feurig.

Stier ist nun zwar vorbei, Zwillinge gelten, aber weil Venus rückläufig geht, dürfen wir auch zurückgucken – in diesem Fall auf einige Beratungen, in denen es um Stier-Partner ging. Zuletzt eine Frau mit Sonne im Feuerzeichen und dem Mond auch im Stier. Ich hatte Hoffnung, daß dies etwas werden könne, trotz Venus-Opposition.

Aber die Feuer-Frau war zu feurig, nicht gleich Alles von ihm zu fordern – gemäß ihrem Naturell – und er – trotz sich hingezogen zu fühlen – war zu verängstigt mit seinem Fische-Mond, um seine relative Sicherheit auf´s Spiel zu setzen. Für ihn hätte es langsamer sein müssen, Schritt für Schritt.

Noch ist nichts verloren, weil eine rückläufige Venus auch Knoten wieder entflechten kann – noch könnten beide einen neuen Anlauf nehmen, den anderen zu verstehen. Doch was überredet den Stier, auf seinen emotionalen Komfort zu verzichten? Eines ist sicher – man suche mit ihm keine komplizierten Lösungen. Im Hier und Jetzt zufrieden mit dem, was man bekommt, ist die richtige Haltung zum Stier generell, für ihn Vertrauens-stiftend.

Aber hat eine Feuer-Frau dafür die Geduld – und darf man das ernstlich von ihr verlangen? Es gibt Stier-Schütze Paare, die bilden lebenslang ein ganz gutes Team, z.B.

Besonderen Reiz aber verströhmt der Single-Stier – er hat Sinnlichkeit – und spielt doch damit, im Prinzip nicht unbedingt und vollständig zu haben zu sein, vor allem, wenn Planeten wie Venus oder Mars in den Zwillingen sind in seinem Radix.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond, Mundan, Partnerschaftsastrologie

Mond im Domizil, Partnerschaft in der Astrologie

Liebe Leserinnen und Leser,

oft ist die Sonne ein starkes Argument: mag alles gespannt sein: die Sonne toppt alles. Wenn Paare sich mit besonders schwierigen Spannungen anziehen, ist in aller Regel die Sonne die Verbindung. Und man/frau findet noch etwas zweites zum Zeichen des Zusammenhalts unter lauter Spannungen: der Aszendent kann es sein: beide vielleicht im Erdzeichen, die Sonne im Sextilzeichen.

(Denkbar wäre auch – das kommt oft vor! – eine sehr ähnliche Verteilung im Häuserspektrum, unabhängig von den Zeichen.)

Nun kommt eine alte astrologische Regel: wann immer etwas stimmen soll, korrekt ist, muß es eine deutlich lesbare Anzeige relativer Eindeutigkeit 3 mal im Horoskop geben.

Wir schauen genau hin – und finden eine Mond-Sonnen Verbindung! Doch nicht so, wie wir es erwartet haben, sondern umgekehrt, der Mann hat den Mond dort, wo sie die Sonne hat.

Ist der Mond immer weiblich in der Astrologie?! Wir würden lügen, wenn wir nicht zugeben würden, daß im Christentum Maria auf der Mondsichel steht und im Islam die Venus im Mondschiff über den Himmel fährt, gleich welche Flagge man sich anschaut (und deswegen gehört der Islam auch zu Deutschland).

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Und dennoch ist der Mond in unserer eigenen Sprache ein Mann, daran läßt sich nicht schrauben. Sonst hingegen La Luna. Oder kennt jemand ethymologische Gegenargumente?

Ich möchte hier nochmal auf die beiden bewundernswürdigen Bücher zum Thema wahre Astrologie von Barbara Hutzl-Ronge – einfach klicken – aufmerksam machen.

Auch im alten Ägyten war der Mond männlich – aber dort fand – es läßt sich zeigen, ein Diebstahl statt – Hermes Trismegistos hat sich als Geliebter der Mondgöttin ihre Weisheit geklaut. Gemeint der Kalender, die Raummesskunde und die Figuren der rhythmischen Wiederkehr, also der Astrologie …

= ob der Mond bei den Kelten weiblich oder männlich gesehen wurde? Mal nachgucken …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Partnerschaftsastrologie, Personen, Poetry

Wann ist es der/die/das astrologisch Richtige?

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Liebe Leserinnen und Leser,

ja, es gibt Zeichen, die sich oft in gelungenen Partnerhoroskopen finden lassen – diese Beziehung – auf Liebe gegründet – die sich zum Ziel nimmt, den/die PartnerIn in allem zu unterstützen, aber dabei den eigenen Kopf zu benutzen.

Khalil Gibran – Von der Ehe:

Ihr wurdet zusammen geboren
und ihr werdet auf immer zusammen sein.
Ihr werdet zusammen sein,
wenn die weissen Flügel des Todes eure Tage scheiden.
Ja, ihr werdet selbst im stummen Gedenken Gottes zusammen sein.
Aber lasst Raum zwischen euch.
Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen.
Liebt einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel:
Lasst sie eher ein wogendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen sein.
Füllt einander den Becher, aber trinkt nicht aus einem Becher.
Gebt einander von eurem Brot, aber esst nich vom selben Laib.
Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber lasst jeden von euch allein sein,
So wie die Saiten einer Laute allein sind und doch von derselben Musik erzittern.
Gebt eure Herzen, aber nicht in des anderern Obhut.
Denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen umfassen.
Und steht zusammen, doch nicht zu nah:
Denn die Säulen des Tempels stehen für sich,
Und die Eiche und die Zypresse wachsen nicht im Schatten der anderen.

Gibran war Steinbock-Sonne mit Venus und Mond Konjunktion im Schützen und Jupiter im Zeichen Zwillinge – kein Wunder, daß er solche Tafeln aus Worten meißeln konnte, vor denen man sich nur tief verbeugen kann.

Astrologisch sind ein paar Faktoren in Harmonie wichtig für eine gelingende Partnerschaft. Es muss nicht alles harmonisch sein – aber muss denn Mars im Quadrat zum Mars des anderen stehen – gar noch in kardinalen Zeichen?

Zieht man/frau eine/n solche/n Quadrat-Mars MenschIn an, dann sucht man sicher Ärger, der Streit soll die Befreiung bringen, deren wir alle bedürfen – ist es ein Quadrat Saturn zu Saturn, dann kann man sich unmöglich auf gemeinsame Strukturen einigen. Und Struktur bedeutet Sicherheit.

Und wenn es doch gelingt – wäre das ausgeschlossen?! Nein, das wäre es nicht. Werden wir konkret: nehmen wir an, ein Horoskop-Vergleich zeigt das Saturn/Saturn Quadrat zueinander an. Es gibt aber andere Faktoren, die helfen, das zu überbrücken: gemeinsamer Mond, Achsenspiegelung der Aszendenten, Mond/Sonne Konjunktionen, Venus und Mars in harmonischem Aspekt oder im gleichen Zeichen und anderes mehr.

Dennoch bedeutet das erwähnte Quadrat Saturn/Saturn zwischenmenschliche Arbeit: Thema wird die Struktur sein, auf die man sich vielleicht einmal einigen kann, oder die als Sub-Thema in der Auseinandersetzung erhalten bleibt. Strukturdissens heißt hier einen Dissens zum Thema:  „Wie sollen wir gemeinsam leben?“ – „Welche Sicherheits-Struktur (welche gedankliche Unbeweglichkeit) gestatten wir uns?“ Das klingt flexibel, ist aber immer sehr festgelegt und irrational begründet, denn Sicherheit ist ein Gefühl, das der relativen Geborgenheit der Kindheit entstammt und oft kompensierendes Gegensteuern ist, das den/die PartnerIn auch überfordern kann.

Bemerkenswert ist die Partnerwahl hinsichtlich der Saturn-Stellung: Saturn steht dort, wo die Sonne der/des ParnterIn. Hier sucht Saturn die Sonne, an der er sich wärmen kann. Das kommt sehr oft vor.

Merkur hat ein Trigon zum Merkur der Partnerin? Man wird sich gut verständigen können. Es ist ein Quadrat? Sinn der Zusammenkunft ist offensichtlich, sich durch Streitgespräche gegenseitig den Geist zu schärfen.

Hier wie jeweils verändert astrologisches Wissen die Perspektive: aus einem einfachen Partnervergleich erschließen sich eine Fülle von Möglichkeiten für praktische Lösungen in Parnterkonflikten, weil man/frau ganz einfach plötzlich versteht, warum der andere so tickt, wie er/sie tickt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Partnerschaftsastrologie, Weltbild

„μὴ βλάπτειν“ – Wer passt zu wem?

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Liebe Leserinnen und Leser,

im Grunde ist die Frage so falsch gestellt. Denn jede Begegnung hat – unentrinnbare Evidenz der Wirklichkeit – ihre Berechtigung. Sie will etwas machen an uns, etwas bewirken: und ist deshalb zu dieser entsprechenden Zeit auch die richtige Begegnung.

Das gilt für jede Begegnung. Der Leitfaden hier: wo die Sonne des/der anderen im eigenen Horoskop „tätig“ ist, dort besteht auch der Haupteinfluss und Bedarf, sodann Mond, usw. Das gilt insbesondere eben für die Häuserposition – die deshalb auch unabdingbar bekannt sein muss (Geburtszeit).

Nehmen wir an, eine Frau zieht einen Mann an, der den Saturn und den Jupiter in Opposition zu ihren eigenen hat, und dazu den Mars im Oppositionszeichen seiner Sonne, den Mond im Quincunx zu seinem. Warum gibt es sowas? Natürlich kann diese Liebe nur tragisch sein und AstrologInnen können das von außen sofort erkennen. Doch dürfen sie sich niemals erdreisten, ein solches Paar durch panische Äußerungen auseinanderzubringen; allenfalls im Vorfeld – um Rat gefragt – könnten sie warnen, oder wenn wirklich nach Möglichkeiten der „Reparatur“ gesucht wird.

Denn die beiden haben sich gerade dazu gefunden, sich selbst ein klareres Profil zu geben, sich gewissermaßen abzuschleifen am passend/unpassend anderen, um Mut zu fassen für eben das, was die beiden – voneinander irgendwann absehend – eigentlich wollen.

Und wenn die eine sagt: „Aber ich bin doch so verliebt“, so müssen wir doch vermuten: „Mag sein, aber in was?!“

Wenn Menschen nicht den passenden Partner ansteuern, sondern den ganz und gar unpassenden, dann gibt es einen Teil der Seele, der Partnerschaft im Grunde genommen noch ablehnt. Einen Teil, der sich gut eingerichtet hat in der Pflege eines kindlichen Gefühls, von dem er oder sie gar noch nicht lassen will. Dann dient der andere, scheinbar überlegene Partner dazu, den Schmerz der Loslösung in doppelter Ausführung bereitzustellen: von sich selbst und dem inneren Bild aus der Kindheit.

Um so mehr wird dieses Muster in unfreiwillig Anspruch genommen, je weniger die archetypischen Glücksbilder von Mutter und Vater auch tatsächlich glücklich erlebt werden durften.

Gelungene Verbindungen zeigen hingegen praktisch immer zweierlei: entscheidene, wichtige Übereinstimmungen und Harmonien (Aszendenten spiegeln sich, Mond im selben Zeichen, Mars/Venus Harmonien, Jupiter-Trigone) halten aber oft eine scheinbar unüberbrückbare Differenz, eine Disharmonie fest. Diese Differenz ist dann das, worauf es ankommt. Das Paar hat viel mitbekommen an Halt – sie hat z.B. dort Mond und Saturn, wo er seine Sonne hat – nun gilt es, die anderen „Unbequemlichkeiten“ durch einen Zusatz an Selbsterkenntnis auszugleichen. Gerade bei Paaren, die sich ursprünglich aufgrund eines vordergründigen Sicherheitsbedürfnisses getroffen haben, findet in der späten Mitte des Lebens oft eine Neuorientierung statt – der „Sicherheitsgeber“ mag sich aus seiner Rolle befreien und eine neue Liebe leben, die mehr ihn persönlich meint, weniger den Schutz, den er/sie bietet.

Insofern hätte eine Beziehung der maximalen Differenzen – wie oben beschrieben – könnten die Liebenden jeden einzelnen Unterschied aushalten und zur Verwandlungskraft nutzen – auch die unglaublichsten Möglichkeiten – theoretisch – selbst wenn das ziemlich unwahrscheinlich ist – weswegen für AstrologInnen dasselbe gilt, wie für Mediziner: μὴ βλάπτειν – nicht schaden, denn Wunder geschehen!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Partnerschaftsastrologie

Astrologische Praxis: Mango und Kartoffel – Wer passt zu wem?

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Liebe Leserinnen und Leser,

Sie wissen bestimmt alle, daß es in der Astrologie bestimmte „Passformen“ gibt – wer passt zu wem – es sind Muster, die häufiger auftreten, und die erfahrene Astrologen deshalb beobachten. Doch diese Muster bzw. „Passformen“ ändern sich auch. Nicht also, daß Fische und Krebs nicht mehr miteinander tiefe Sympathie empfinden – schlicht, weil sie Wasserzeichen sind. Nicht, daß Fische und Skorpion den jeweiligen Strudel oder Abgrund nicht allein durch Aufmerksamkeit überbrückend verstehen könnten – aber passt dies noch – ist dies zeitgemäß?

Es gibt nach wie vor die traditionell begünstigten Verbindungen. Wenn wir aber genauer hingucken, gehn immer mehr Verbindungen, die astrologisch gesehen eher mutig sind: aneinander grenzende Zeichen, viele Sonnen-Oppositionen, sogar Saturn-Quadrat und Oppositionen Venus/Venus, letztere meines Erachtens doch kurzlebig oder überbrückend, und ganz allgemein Alterunterschiede zwischen Frau und Mann, die vorher undenkbar waren.

Die meisten Horoskope, die bei Paaren große Differenzen zu überbrücken haben, weisen aber gleichfalls große Gemeinsamkeiten auf – steht die Sonne in Opposition, so bindet eine Aszendenten-Achsenspiegelung – i.e. – der eine hat dort den Abend, wo der andere den Morgen hat – (so kämpft frau/man Rücken an Rücken, Seite an Seite – but still „got to hide your love away“) – dies ist also bestimmend zur Zeit: große Differenzen, gehalten von starken Gemeinsamkeiten. Und manchmal sogar mehr als das – und dann ist auch sicher Magnetizismus zwischen den Paaren – der Ausgleich jedoch – sofern er gelingt – verändert alles und macht das Gute stark.

Dem Bedürfnis der Zeit entsprechend wählen über die Hälfte aller Frauen ihren Partner nach dem Sonnenzeichen, in dem ihr eigener Saturn steht. Das ist nicht negativ: es beschreibt nur die Natur der Bindung, ihre Beständigkeit und alte Weisheit.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus