Weltbild

Scott J. Bolton

Bolton Start SondeInnen Scott Bolton 18.01.1958, außen 05.08.2011

Bolton Junoganz außen: 04.07.2016

Liebe Leser,

ein wunderbares Lehrstück der Astrologie umgibt wie ein Zauber das Horoskop des Jupiter-Forschers Scott J. Bolton, der Juno – formell Jupiters/Zeus Gattin, Ehefrau, in Form eines technischen Apparates eben jenem Jupiter zuführt. Und was hat er selbst damit astrologisch zu tun? Ich gehe hier nur kurz auf die sensationellen Entsprechnugen ein: ganz oben Boltons Radix innen, wo wir seinen Jupiter auf den ersten Skorpion-Graden sehen, verstärkt durch einen wahrhaft visionären Neptun. Zum Start der Sonde – äußerer Ring, oben – ist Merkur rückläufig über Radix-Pluto und Pluto laufend rückläufig über Radix-Merkur. Mond läuft über den Radix-Jupiter.

In der Mitte sehen wir innen das Radix von Bolton, mittlerer Ring den Start der Sonde, und ganz außen, etwas dunkel (läßt sich aber vergrößern) – die Transite dazu vom 4. Juli diesen Jahres, als die „Anfunft“ der Sonde in der Jupiter-Umlaufbahn gefeiert wurde.

Wie wir feststellen können hat sich Kleinplanet Juno zu seiner „Ankunft“ auf dem echten Jupiter genau über die Jupiter-Radix Position von von Scott J. Bolton begeben (Juno hat eine Umlaufbahn um die Sonne von 4,36 Jahren).

Aber nicht nur das. Unteres Bild nun von astro.com (in anderer Grafik, damit wir uns nicht zu sehr an eine gewöhnen) zeigt das Horoskop der Entdeckung Junos 1804 – und siehe da, wir finden Jupiter genau dort, wo Bolton ihn auch hat – und Neptun mindestens im selben Zeichen – und wo eben Juno steht, als sie bei Jupiter anlandet, real.

800px-Juno_Discovery

Was hat das zu bedeuten? Wie „sprechen Menschen zu den Sternen“*? Sind vielleicht die planetaren Bewußtseins-Prozesse den unsrigen sehr viel paralleler, als wir uns denken – die Kommunikation von Lebewesen zu Lebewesen – von Mensch zu Planet – Gott – direkter und wirklicher, als wir sie uns in den kühnsten Träumen ausdenken könnten?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*Rudolf Steiner

Weltbild

In geänderter Zeitlage

300px-GA186

Liebe Leser,

Peter Sloterdijk in der aktuellen ZEIT:

„Man weiß, das erste Opfer der steigenden Polemik ist die Nuance. Wir haben es seit einer Weile mit einem bedenklichen Zug der Nuancenvernichtung zu tun – bedenklich vor allem deswegen, weil allgemeine Lebenserfahrung weiß, dass zwischen gut und böse gelegentlich nur haarfeine Unterschiede liegen.“ –  in der ZEIT von gestern, die zu meiner Lektüre passt:

„Nun handelt es sich darum,“ sagt Steiner in einem Vortrag von 15. Dez. 1918, „daß ja auf der einen Seite die Menschen in dieser Weise, gerade mit Bezug auf die Intelligenz, differenziert sind, insofern das Volkstum in den Menschen wirkt“ – und weiter, etwas tiefer: „In England und Amerika wird mit Bezug auf den Verfassungsstaat, mit Bezug auf die äußere Politik, auch mit Bezug auf die soziale Struktur die Intelligenz schon zahm geboren. In Mitteleuropa wird sie gezähmt. Im Osten möchte sie gern frei rumlaufen, wird aber verfolgt.“

Das ist so eine Nuance, die schon lange verlorengegangen ist: u.a. weil die Begriffe „Volk“ und „Rasse“ – anders, überraschenderweise, als der Begriff „Nation“ – tabu sind – aber das heißt nicht, daß es Dinge, wie „Rasse“ und „Volk“ nicht gäbe: politisch korrekt ist nur noch der Begriff: „menschliche Rasse“ – im Plural schon rechtslastig – man muss vorsichtig sein, ihn zu äußern – nur im Tierreich ist´s kein Problem – aber tatsächlich denken nicht alle Menschen gleich, sondern mitunter völlig anders.

Was kommen da für Völker zu uns? Was macht ihr Wesen aus? Welche Fähigkeiten und besondere Eigenschaften bringen Syrer, Afghanen, Maghrebiner, usw. mit? Was verbindet uns mit ihnen, was trennt uns? Wenn wir uns solche Gedanken nicht machen, schaffen wir kein Zusammenleben im Verschiedenen, was etwas anderes ist, als das immer beschworene „Integration“.

In Europa hilft uns die Idee des „melting-pot“ nicht weiter, die verordnete Arznei kann nicht heilsam sein; – vielmehr geht es darum, gerade die Unterschiede zu wahren und zu kultivieren: Englisch kann Verkehrssprache sein, aber es hat nicht die Kraft, die anderen europäischen Sprachen für immer zu „kassieren“ – deswegen wäre es recht nachvollziehbar, wenn die Briten sich vom „imperium“ trennen, um es herauszufordern – denn es gibt ja zwei oder drei „imperii“ … die Japaner & Chinesen unterhalten auch eins oder zwei …

Gedanken zu Sonne in Fische & Mond in Steinbock …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: Volksabstimmung G.B – müssen wir das Horoskop für finden, Thorsten … ?!

 

Zeichen

Merkur Lichtträger

IMG_8051

Foto Termin ©

Liebe Leser,

was wir am Zeichen Widder besonders schätzen, ist Kraft und Lebensimpuls: Widder treten stark im Leben auf – gleich, ob Frau oder Mann (wenn auch jeweils ganz anders). Sie haben die Kraft, die anderen, trägeren, abgelenkteren, abgehobeneren oder unbewußteren Zeichen mit ins Leben zu holen. Widder sind Lebensüberschuss „in personam“, der sich natürlich ausgleichend den anderen schenkt, und so auch diese ganz unbewußt erhöht. Die große Herausforderung für die Widder-Geborenen ist natürlich die Freiwilligkeit der anderen im Umgang.

Seit fünf Jahren (2011 – 2019) schon läuft Uranus im Tierkreiszeichen Widder (begleitet von der multiplen Pluto-Quadratur) – morgen macht er mit Merkur ein Sextil, und Merkur hatte heute um 9:00 am Morgen ein Sextil zu Saturn im Schützen, ist daher also Lichtträger zwischen beiden Feuerzeichen.

Für uns ist das eine gute Gelegenheit, den befreienden Neuanfang zu wagen, Merkur im Wassermann gibt dazu die Ideen und stützt deren stabile Umsetzung mit dem Saturn-backup …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Poetry

tropisch/siderisch

709px-Cellarius_Harmonia_Macrocosmica_-_Planisphaerium_BraheumBrahes „Weltbild“ von Andreas Cellarius 1708

Liebe Leserinnen und Leser,

man einigt sich auf den tropischen Tierkreis, wenn es um das Sonne/Erde-Verhältnis geht – und muß einfach anerkennen, daß der Himmel darum sich bewegt hat: Regulus ist kein Stern des Löwen mehr, sondern der Jungfrau. Das hat nicht nur den Vorteil, daß Astronomie und Astrologie denselben Tierkreis benutzen.

Unseren Bezug zum Fixsternhimmel müssen wir aber neu begründen, wenn wir die Erweiterung von Uranus  bis Chiron erstmal voll integriert haben.

Für unsere astrologischen Aussagen ist dieser Tierkreis vor allem deswegen relevant, weil er zutrifft. Wir westlichen AstrologInnen können die Zuordnungen vor allem in Geburtshoroskopen gut beobachten. Deswegen bleibt natürlich die indische Astrologie mit ihrer Präzessionsumrechnung (allerdings natürlich geeicht am tropischen Tierkreis, wie Dieter Koch in seiner „Kritik der astrologischen Vernunft“ schreibt) eine ehrwürdige Kunst, weil sich in der Astrologie jede geometrisch ausdrückbare Rhythmik deuten läßt (Döbereiner, Huber, Hamburger Schule) und die Aspekte unter den 7 alten Planeten auch in Indien exakt so gesehen werden, wie bei uns.

Lediglich der Zeichen-Hintergrund ist ein anderer, doch da die Zeichen am Widder-Punkt, der Tag/Nachtgleichen sowohl für die Astronomie als ultimativen Messpunkt, als auch für die Astrologie als Anfang des in je 30° Abschnitte aufgeteilten Zodiac per Definition das Verhältnis von Erde zu Sonne darstellt, spielt der sich dahinter durch den Zodiac bewegende Fixsternhimmel zunächst keine primäre Rolle für die Astrologie. Man kann es sich auch dadurch verständlich machen, dass Regulus, in der Antike das Herz des Löwen, seit 2011 im Zeichen Jungfrau läuft, und nicht etwa umgekehrt, in den Krebs, wie es die Behauptung der New-Age Wassermann-Apologeten ist.

Die chinesische Astrologie, die sich wieder auf eine andere Rhythmik – jedoch immer nach dem Thema der 12er-Zählweise in 60,  bzw. 360 Grad aufteilt – und dort mit der hohen Kunst des Feng Shui verbunden unglaubliche Dienste leistet – wie wir u.a. an den Aquarien in den China-Restaurants sehen … . besteht von einer anderen Warte aus – und die amerikanische Venus-Astrologie mit ihren 13/20 System ist sowieso special …

Der wahre Grund, warum sich die westliche Astrologie zu Recht auf den Tierkreis des Sonnen/Erden Verhältnisses bezieht, ist aber der, daß die sogenannte Präzession, das „Platonische Jahr“ wahrscheinlich keine korrekte Interpretation des retrograd (Ergänzung 04.04.2024: welch ein Irrtum – weder wandert der Frühlingspunkt, noch ist die imaginierte Bewegung retrograd, sondern direkt – man lässt sich selbst auf Glatteis führen) wandernden Frühlingspunkts ist:

Homann on Precession-Time Paradox

Ich brauche bewanderten Esoterikern – selbst, wenn man sich über den Beginn des Wassermann -Zeitalters uneins ist – nicht sagen, was dies bedeutet: wir hätten einen Irrtum gefunden, dem Astronomie und Astrologie gleichzeitig aufliegen – die Interpretation der „Zeitalter“ würde auch esoterisch auf ein erweitertes Fundament gestellt werden müssen, dessen Parameter …

Trepidation – Wikipedia

… noch Geheimnisse bergen.

Dies setzte aber voraus, daß der allgemein anhaltende Verfall allen Gewahrseins gestoppt werden könnte: Steinmeier – der Gröhler mit dem YouTube-Hit – projiziert den Krieg in der Ukraine in die Vergangenheit:  „Es gab mal eine Zeit, als man in Europa aufeinander geschossen hat, statt miteinander zu reden … „

Hypnose gelungen … wenn sich das bis Ende August schleppt mit den USA/Russland subventionierten Mörder-Banden, müssen wir die Mars/Saturn-Konjunktion im Skorpion fürchten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie

Rudolf Steiners Astrologie

51hyo48wniL._

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn wir bedenken, wie Rudolf Steiner in (und kurz nach) diesem Kurs sagt:

„Am Pflanzenwachstum ist der ganze Himmel mit seinen Sternen beteiligt! Das muss man wissen. Das muss in die Köpfe nun wirklich einmal hineinkommen.“

Steiner LandwirtschaftInnen Rudolf Steiner 25.02.1861 23:09, außen 20.06.1924

… vor allem eine wahre Neptun-Haus-10-Aussage! – dann kann ich mich nur wundern, wie schwer sich die Anthroposophie mit der Astrologie tut. Als wäre sie irgendwie protestantisch – die Astrologie aber katholisch …

Chiron in harmonischem Aspekt aus Haus 6 (praktische Landwirtschaft) zu den Mondknoten heilt in Schlesien den im Grunde unheilbaren Goetheanums-Brand auf einem alten Schloss, wo sich das Neue eben darum wandelnd ereignet …

Tropisch/siderisch?! Sonne oder Sterne? Die wenigsten Anthroposophen begreifen die kosmische Kongruenz allen Geschehens in der Gegenwart. Es gelingt, anthroposophisch/bürgerlich die Astrologie auszugrenzen, obwohl Rudolf Steiners Werk so sehr astrologisch durchwachsen ist, dass eine Trennung in dieser Art eigentlich nicht möglich ist.

Der tropische Tierkreis ist der Christus-Tierkreis – denn eine Festlegung auf 0-Grad Widder war vor der christlichen Zeitenwende nicht gegeben.

Natürlich ist das ein starkes Stück: über all die Monate hinweg beobachten wir in der ersten Nachthälfte der nördlichen Hemisphäre Jupiter mitten in dieser geometrisch faszinierenden Figur der stellaren Zwillinge-Figur, aber de facto befindet sich Jupiter im „Sektor“ Krebs – gemessen am gleichmäßig durch 12 aufgeteilten Tierkreis des tropischen Sonnenlaufs, zu dem sich die Sterne im Hintergrund mit einem Grad in 72 Jahren verschieben, und den Rudolf Steiner im landwirtschaftlichen Kurs ausdrücklich bestätigt, mehrmals.

Dass uns nun freilich der Sonnenlauf seit Christi Geburt näher ist, denn der stellare Hintergrund der Nacht, beweist unter anderem die menschliche Physiognomie – die sich sehr genau an die geometrisch gezogenen Grenzen des Zeichens hält.

Dahinter ist der Fixsternhimmel gemäß der Position, die unser Blick von der Erde aus nimmt, rhythmischen Bewegungen unterworfen, die alle nach „0-point-Aries“, dem Widder-Null-Punkt zur Frühlingstagundnachtgleichen bestimmt werden für die Zeitmessung und Positionsbestimmung – einen anderen Eich-Massstab gibt es nicht. Der sogenannte „siderische Tierkreis“ kann sich nur am „0-point-Aries“ des tropischen Tierkreises ausrichten.

Um ein Beispiel zu geben: wäre die Erde ein Boot auf dem Ozean, der sich beständig um das Boot herum bewegt, dann kann die Position des Bootes nur vom Boot selbst aus bestimmt werden, nicht vom Ozean aus, denn da sind wir nicht, auch, wenn wir auf dem Mars eine Sonde hätten, weil wir sie ohne Ortsbestimmung weder hinschicken, noch auffinden könnten. Für die Ortsbestimmung des Bootes braucht´s einen zweiten „Punkt“ – die Sonne. Genau dies machen wir zur Frühlings- Tag/Nachtgleiche, dem Äquinoctium. Der umgekehrte Weg, die Position der Erde von den gar nicht so fixen Fixsternen her zu bestimmen, ist überhaupt nicht möglich, sondern nur eine Ableitung der ersten Bestimmung.

(Die erst vor wenigen Jahren rehabilitierte) Elisabeth Vreede wusste das, Rudolf Steiner hängt, wie viele unterinformierte Zeitgenossen, zumindest in dieser Frage mal der richtigen, mal der falschen Anschauung an. So reich sein Werk auch ist: in diesem, auch für das astrologisch strukturierte Werk zentralen Topos, bietet Steiner keine durchgehend konsequente Sicht, weil er mal dies und mal jenes sagt* – und das ist keinesfalls „je nach Perspektive“ aufzulösen, wie er das sonst gerne mit Widersprüchen macht, die ihm von kritischen Zuhörern vorgehalten werden.

Es ist immer das Selbst, von dem wir erkennend ausgehen, und das Selbst ist im Horoskop durch die Sonne dargestellt – die Erkenntnis der großen Exaktheit der Astrologie in der physischen und seelischen Beschreibung eines Menschen nach Planetenstand und allem weiteren stellt auch – die Eitelkeit kränkend – bestimmte Eigenschaften, die wir uns zugehörig fühlen, als kollektiven Beitrag „unseres“ Zeichens dar.

Wo wir uns besonders dachten, hervorgehoben – einzigartig individuell – da sind wir es überraschenderweise nicht – weil wir da – um beliebige Beispiele anzuführen – des Stiers Revierverteidigungsinstinkt folgen oder dem Snobismus des Wassermann – der sich ganz zu Recht Individualität ohne Gemeinschaft nicht vorstellen kann und will.

Oder wir entdecken, welche Sehnsüchte Neptun im Skorpion hat. Aber wenn wir diese Eigenschaften in uns erkannt haben und anfangen zu verstehen, dass sie Teil einer zutreffenden Beschreibung sind – haben wir uns schon in die erkennende Schizophrenie der Bewusstseinsseele hineinbegeben: zumindest, wenn wir darauf achten – dass es jetzt ein/e BeobachterIn gibt, die unsere Partizipation an den Planetenständen direkt an Charaktereigenschaften nachvollziehen kann – „Schizophrenie“, weil das eine Verdopplung ist: BeobachterIn zu den astralen Eigenschaften der Tierkreis-Gruppen Dynamik, die wir recht eigentlich selbst sind. Etwas sein und es gleichzeitig beobachten. In Bezug auf die Erkenntnis ist unser Denken immer Münchhausens Zopf.

Steiner beschreibt in „Der Menschliche und der Kosmische Gedanke“ (748, „Taschenbücher aus dem Gesamtwerk“, 20-23. Jan 1914) eine eigene, geistig-astrologische Methodik, die ganz konkret einzelnen Tierkreiszeichen philosophische Grundeinstellungen zuordnet – dem Krebs z.B. den Materialismus (was falsch ist), dem Zwilling den Mathematizismus (was richtig sein kann), dem Wassermann den Pneumatismus (was zumindest zum Luft-Element passt, aber den Wassermann der traditionellen Astrologie nicht hinreichend beschreibt), den Stier als Realismus (hier würde der Materialismus passen), Fische als Psychismus (was zum Skorpion passen würde), usw.  Dazu bekommen die 7 alten Planeten eine Rolle, wie im Baukasten. Zu dieser Zeit – Januar 1914 – ist eine Jupiter-Sonne Steinbock Stellium Situation Ende Steinbock bei Rudolf Steiners Nordknoten im Zeichen Steinbock, Chiron in den Fischen, wo Steiner ihn auch hatte, und vor allem ein Uranus laufend aus dem Wassermann trigonal (120°) zu seinem eigenen Uranus in Zwillinge (Befreiung durch Rede, das Wort) …

41wasB0ZeiL._

Für die Gestaltung anthroposophischer Literatur ist diese Gegensätzlichkeit zwischen feuerrot und mausgrau untypisch. Es ist auch der Band, wo Mäusebälger zu Venus im Skorpion verbrannt werden sollen, um damit einen „Pfeffer“ zu machen, der gerührt und versprüht werden kann. Und das alles klar nach dem tropischen Tierkreis, durch den die Sonne laufend von Steiner als ein je „ganz anderes Wesen“ bezeichnet wird. Steiner erwähnt auch nichts von den Sternzeichen in unterschiedlicher Größe, die von Maria Thun benutzt wurden, sondern widerspricht dem durch seine Hinweise klar.

Auch Regulus, der Fixstern, hat sein Wesen verändert, seitdem er 2011 – stolzes Herz des Löwen – ins Tierkreis-Zeichen Jungfrau wechselte, um dort die neue Ordnung des Praktischen, die Erlösung der Natur, wie ein Buchtitel von Jochen Kirchhoff lautet, voranzubringen. Als Tarot-Karte steht dafür „Die Kraft“ – die Jungfrau mit dem Löwen.

Aber was ganz klar ist: auch Steiner rang zwischen Tradition und einem reinen Ursache/Wirkungs-Denken. Er wußte nur eben, daß es damit nicht getan war, allein. Doch darin zu oszillieren verstand er meisterlich, indem er Ursache/Wirkung auf eine höhere, geistige Ebene hob – womit er das gesamte Renaissance-Gebäude der Mensch/Kosmos Proportion der Aufklärung (sic!) für die wahrhaft wissenschaftliche Moderne barg und eigentlich rettete – was sich aber nur vielleicht zeigt, wenn die Zukunft keine „ahrimanische“ Mensch/Maschinen-Falle wird, die Richtung, in der die Welt unterwegs ist, und die wir mit aller Kraft (und Kenntnis) umkehren müssen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* ebenfalls direkt tropisch sind die astrologischen Hinweise im medizinischen Kurs und bei der Grundsteinlegung des Goetheanums.

P.S.: Sie können die Beiträge hier aufgrund des neuen Datenschutzgesetzes nicht mehr kommentieren, ich freue mich aber über mails.

 

Weltbild

„Seltsame Anmutungen“

Liebe Leserinnen und Leser,

allerdings mutet Propaganda seltsam an, wie unterer Artikel in perfekter Umkehrung angibt: es wird behauptet, durch dieses Experiment sei wieder Mal eine der genialen Einsteinschen Anwandlungen bestätigt:

Einsteins Fernwirkung: Drei Photonen treiben seltsamen Spuk

Man gibt also vor, Albert Einsteins Genie spiegele sich ein weiteres Mal im labyrinthischen Zahlenkabinett der Geometrie – direkt in unsere experimentelle Realität hinein. Astrologisch passt diese Verwirrung zu aktuell laufend „verzaubert“ Neptun/Venus in den Fischen. Auch Einstein war ja bekanntlich im Zeichen Fische geboren.

SpukLaborjournal online: Buch-Journal

In Wirklichkeit war und ist das Gegenteil gemeint: Einstein versuchte das Ergebnis des Experiments mit allen Mitteln zu widerlegen, weil es nicht weniger aussagt, als daß es eine schnellere Informationsübertragung als „c“ – die Lichtgeschwindigkeit geben muss. Aber er erreichte das Gegenteil und kleidete die Einsicht darin in den Begriff „Spukhafte Fernwirkung“. Das Widerlegungs-Versuchs-Experiment ist unter dem Namen: EPR-Experiment, nach den Physikern Einstein, Podolsky, Rosen benannt:

Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon – Wikipedia

Tatsächlich, so scheint es, geschieht die Polarisation weit entfernter Photonen – Lichtquanten – simultan – nachweislich unabhängig vom Ausgangszustand – und durchbricht so unsere Vorstellung der Einheit von Zeit und Raum, ohne, daß es dafür eine weitere Dimension bräuchte, wie in den Relativitätstheorien, die sowieso nur in der Mathematik existiert. Lokalität und Realismus – wie die Physiker sagen, gehen verloren.

Und dies nicht als physikalische, sonder auch als philosophische Tatsache. Die Frage: „Was ist physikalisch Realität?“ ist wieder offen, physikalisch unbeantwortet, da die Physik Wirkungen manifestiert, die zeitlos den Raum überwinden. Offen steht damit das Tor zur Religion, bislang durch den Riegel des Mathematizismus gesichert. Denn mit der Preisgabe von Lokalität – der Realismus geht ja eigentlich schon mit der Lokalität einher – wird es sehr nötig, einen Ort im Geist zu finden, der Sicherheit – Pluto im Steinbock – garantiert – denn Wirkungen jenseits der Zeit über fernste Distanzen weisen ins wahrhaft Wunderbare und sind nicht durch die Lichtgeschwindigkeit unter den gegebenen Anziehungskräften auf der Erde gebunden.

Solche Artikel von Manfred Lindinger – Redaktion – FAZ , kommen, wie ich meine, zustande, weil die moderne Physik sich sehr kryptisch gibt und ungern wesentliche Fragen philosophischer Natur diskutiert, wobei sie nun freilich an die Grenze gestoßen ist, kann sich weiter davor nicht drücken – anders sonst würde das ganze Großkonstrukt der Physik wissenschaftstheoretisch auf den Prüfstand gestellt – und praktisch eventuell in den Bereich der Alchemie zurückgestuft werden müssen.

Von der Physik bliebe allein das alchemistische Prinzip der Äquivalenz, das wir für alle technischen Zwecke verwenden. Diese Erkenntnis aber wäre ungeheuer wertvoll – denn damit wäre das Tor aufgestoßen zur Beantwortung der Frage: „Was ist Äquivalenz?“ – jenem Ist-Gleich-Zeichen der mathematischen Zauberei (Masse/Energie Äquivalenz), welches physikalisiert und anwendings-technisch durch Spaltung gelernt hat, ungeheure Energie zu entfesseln, die in kleinsten Atomen schlummert?

Hat frau/man denn schon verstanden, welch alchemistische Wandlung sich hier vollzieht?! Wir werden – vielleicht mit dem Orgon-Konzept – aber verstehen müssen – um die Welt heilen zu können – unsere wahrhaft heilige Verpflichtung.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Poetry, Weltbild

Bedeutende Konstellationen 2014

IMG_8231Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

das ganze kommende Jahr wimmelt nur so von bedeutenden Konstellationen: genau gesagt, gibt es jeden Tag mehrere!

Aufmerksamkeit22.04.2014 12:00 Nürnberg

Diese aber haben wir am 22.04.2014 – plus minus ein paar Tage – Erfindungsgeist und ungewöhnlichen Humor, Impulse und Ideen, Reisen in reale und geistige Welten: Jupiter/Pluto laut Christine Lindemann – all dies als positive Verwirklichung.

2014 wird ein bemerkenswertes Jahr!

Obwohl das nicht üblich ist, werden wir besondere Aspekte des kommenden Jahres bis Dreikönig – dem Tag der Astrologie in Christus – anschauen … ; also eine kleine Serie statt einer einzigen „Jahresvorschau“ …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Termin