tropisch/siderisch

709px-Cellarius_Harmonia_Macrocosmica_-_Planisphaerium_BraheumBrahes „Weltbild“ von Andreas Cellarius 1708

Liebe Leserinnen und Leser,

man einigt sich auf den tropischen Tierkreis, wenn es um das Sonne/Erde-Verhältnis geht – und muß einfach anerkennen, daß der Himmel darum sich bewegt hat: Regulus ist kein Stern des Löwen mehr, sondern der Jungfrau. Das hat nicht nur den Vorteil, daß Astronomie und Astrologie denselben Tierkreis benutzen.

Unseren Bezug zum Fixsternhimmel müssen wir aber neu begründen, wenn wir die Erweiterung von Uranus  bis Chiron erstmal voll integriert haben.

Für unsere astrologischen Aussagen ist dieser Tierkreis vor allem deswegen relevant, weil er zutrifft. Wir westlichen AstrologInnen können die Zuordnungen vor allem in Geburtshoroskopen gut beobachten. Deswegen bleibt natürlich die indische Astrologie mit ihrer Präzessionsumrechnung (allerdings natürlich geeicht am tropischen Tierkreis, wie Dieter Koch in seiner „Kritik der astrologischen Vernunft“ schreibt) eine ehrwürdige Kunst, weil sich in der Astrologie jede geometrisch ausdrückbare Rhythmik deuten läßt (Döbereiner, Huber, Hamburger Schule) und die Aspekte unter den 7 alten Planeten auch in Indien exakt so gesehen werden, wie bei uns.

Lediglich der Zeichen-Hintergrund ist ein anderer. Und da müßte man bei indischen Astrologen mal schauen, wie sie die Physiognomien deuten – die ja meist sowieso auf mehrere Planeten und Grade verteilt sind.

Die chinesische Astrologie, die sich wieder auf eine andere Rhythmik – jedoch immer nach dem Thema der 12er-Zählweise in 60,  bzw. 360 Grad aufteilt – und dort mit der hohen Kunst des Feng Shui verbunden unglaubliche Dienste leistet – wie wir u.a. an den Aquarien in den China-Restaurants sehen … . besteht von einer anderen Warte aus – und die amerikanische Venus-Astrologie mit ihren 13/20 System ist sowieso special …

Der wahre Grund, warum sich die westliche Astrologie zu Recht auf den Tierkreis des Sonnen/Erden Verhältnisses bezieht, ist aber der, daß die sogenannte Präzession, das „Platonische Jahr“ wahrscheinlich keine korrekte Interpretation des retrograd wandernden Frühlingspunkts ist:

Homann on Precession-Time Paradox

Ich brauche bewanderten Esoterikern – selbst, wenn man sich über den Beginn des Wassermann -Zeitalters uneins ist – nicht sagen, was dies bedeutet: wir hätten einen Irrtum gefunden, dem Astronomie und Astrologie gleichzeitig aufliegen – die Interpretation der „Zeitalter“ würde auch esoterisch auf ein erweitertes Fundament gestellt werden müssen, dessen Parameter …

Trepidation – Wikipedia

… noch Geheimnisse bergen.

Dies setzte aber voraus, daß der allgemein anhaltende Verfall allen Gewahrseins gestoppt werden könnte: Steinmeier – der Gröhler mit dem YouTube-Hit – projiziert den Krieg in der Ukraine in die Vergangenheit:  „Es gab mal eine Zeit, als man in Europa aufeinander geschossen hat, statt miteinander zu reden … „

Hypnose gelungen … wenn sich das bis Ende August schleppt mit den USA/Russland subventionierten Mörder-Banden, müssen wir die Mars/Saturn-Konjunktion im Skorpion fürchten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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