Europa

Mondraub in Dresden – Moon Theft in Dresden

Liebe Leserinnen und Leser,

Merkur, der Gott der Diebe, steht hier in engster Konjunktion mit dem Mond am aufsteigenden Horizont im Zeichen Skorpion.

Bemerkenswert natürlich dazu die hübsche mit Brillanten besetzte Mondbrosche aus dem Schatz, während kein Mond – wir hatten ja kurz vor Neumond – am Himmel und alles diebesdunkel war.

Der offensichtliche Auftrags-Diebstahl ist ein Lehrstück für die Mars/Uranus Opposition zwischen Skorpion und Stier (es geht um Werte): brutal, schnell, skrupellos, plötzlich. Da wir den Zeitpunkt genau kennen, sehen wir den Glückspunkt exakt auf dem Pluto vom 20.09.1977, als schon mal ein spektakulärer Diebstahl im selben Haus gelang. Pluto im Steinbock – Plutokratie! – laufend bildet im Horoskop August des Starken ein exaktes Quadrat zu dessen Mondknotenachse Waage/Widder – es könnte der Verdacht entstehen, dass zusammengeraubtes Diebesgut unseres Raubhochadels im Jenseits wie Blei nach unten zieht, selbst wenn es sich um Gold oder Silber handelt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Dear readers,

Mercury, the god of thieves, is here in close conjunction with the Moon on ascending horizon in the sign of Scorpio.

Noteworthy, of course, the pretty studded with diamonds Moon brooch from the treasure, while no moon – we had just before new moon – was in the sky and everything was thieves dark.

The obvious job theft is a lesson to the Mars/Uranus opposition between Scorpio and Taurus (about values): brutal, fast, unscrupulous, sudden. Since we know the exact time, we see the lucky point exactly on the Pluto from 20.09.1977, when ever a spectacular theft in the same house succeeded. Running in the Capricorn, Pluto forms an exact square to the Moon’s knot axis Libra/Aries in the horoscope of August the Strong (plutocracy!) – it could be suspected that the collected stolen goods of our criminal aristocracy pulls down in the hereafter like lead, even if it is gold or silver.

Yours sincerely,

Markus

25.11.2019 04:55 Dresden

Innen Augustus der Starke, 22.05.1670 08:30 (gregorianisch), außen 25.11.2019 04:55, beides Dresden

Geist

Computer sind nicht logisch: der große Drachen

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Computer, wird immer behauptet, würden rein logisch funktionieren. Das ist natürlich nicht der Fall, und jeder weiß das. Computer verhalten sich unlogisch: und zwar immer dann, wenn man nicht hinschaut. Und das besonders gern bei Merkur rückläufig. Wie kann so etwas sein? Wenn man jetzt antwortet, es sei der Geist in der Maschine, der Geist der Technik, setzt man sich leicht dem Verdacht aus, verrückt zu sein. Das Verhältnis von Mensch und Technik findet angesichts des global aufziehenden technischen Grossreiches – Jochen Kirchhoff spricht vom „megatechnischen Pharao“ – zunehmend philosophische Resonanz, man ahnt die Brisanz, die schicksalshaft in der Sache liegt – nur wenige halten Technik noch für ein reines Nutzzeug – Fortschrittseuphorie weicht einem Gefühl, die technischen Komplexitäten nicht mehr im Griff zu haben (siehe BER als Menetekel). Wie auch immer darüber gedacht wird in den verschiedenen Philosophien der Technik (Blumberg, Adorno, Heidegger, Steiner, Sloterdijk, Kirchhoff sind hier die Namen, bei denen man nachschlagen kann, wenn man die schwindelerregenden Aussichten und Gefahren in ihrer Bedeutung für die Zivilisation mit professioneller Hilfe abschätzen möchte) – bei denen es um die Frage geht, ob denn die Technik von sich aus, von selbst – also im wahrsten Wortsinn automatisch – in dem Verhältnis Mensch/Maschine nicht nur ein passives, selbstkonstruiertes „Erleidnis“ sei, oder aber der Mensch einziger Akteur, der sich quasi slapstickhaft in seine eigenen Konstruktionen verheddert, die also umgekehrt den Menschen als Material passiv „erleiden“* – so ist eben die zweite Annahme die für weitgehend gesichert gehaltene – während die umgekehrte, dass auch die Technik von sich aus wesenhaft mit dem Menschen spielt, allenfalls – aber da unbedingt – filmtauglich ist und den alten Animismus, den Glauben an die Beseelheit aller Dinge aus dem dunklen Reich tiefster Vergangenheit zur etwas grusligen Unterhaltung benutzt.

Es gehört zu den Errungenschaften des technischen Zeitalters, dass die Relevanz der zivilisatorischen Erinnerung so schnell eingeschränkt wird, dass schon ein kleiner historischer Rückblick – z.B. in die Zeit der Neptun/Uranus Rezeption (ab ca. 2003-2010) und die Zeit, da Neptun und Uranus beide im Wassermann liefen (1998) – als das Netz insgesamt noch nicht als Spionagepool, Virenschleuder und Jugendverderberin, sondern als heilsbringende, Demokratie-fördernde Bildungsoffenbarung mit urkommunistem Egalitätsversprechen gesehen wurde – im Grunde ganz außerhalb der Möglichkeiten des modernen Individuums liegt. Was natürlich für die Astrologie, deren Zyklen oft einen längeren Atem brauchen, um sinnvoll verstanden werden zu können, ungünstig ist.

In unserem „geistfernen Zeiten“ (Hans Wollschläger) ist es also schier unmöglich, der Überlegung Raum zu geben, ob die Technik eigenwesenhaft es tatsächlich darauf angelegt hat, die Menschheit in den Wahnsinn zu treiben: denn schaut man unter dem Stein nach, wo es gerade noch gewimmelt hat, dann war da eigentlich nichts, wie „Nachts im Museum“.

Wenn es so ein sollte, dass die Verrückten doch die Wahrheit ahnen – dass eine geliebte „Ente“ länger reparaturfrei läuft – und mein email-Programm mich unter Umständen absichtlich sabotiert – dann ist zwar immer noch nicht die Frage geklärt, wie konkret Merkur rückläufig mit dieser Funktionalität verbunden ist (was keine Schande ist, man weiß auch nichts über die Wirkungsweise der Gravitation), aber wir wären gehalten, unsere Naivität zu hinterfragen und ein Reaktionsmuster zu entlarven, das offenbar nicht einfach so stillhält, wenn wir mal genau hinschauen möchten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: dieser Blog hat wegen der neuen Datenschutzgesetze keine Kommentarfunktion mehr. Als es noch eine Kommentarfunktion gab, versuchten geschätzte 3/4 aller Kommentatoren ihre oft interessanten Botschaften an der Kommentarfunktion vorbei auf meinem mail-account unterzubringen. Seitdem es die Kommentarfunktion nicht mehr gibt, wurde das auch sofort eingestellt. Daher hier mein Hinweis: ich bin völlig normal über markustermin(a)gmx.de anschreibbar und werde auf jede (vernünftige und nicht anonyme) Nachricht antworten (Merkur rückläufig bildet mit Chiron und der Mondknotenachse die Figur eines Drachens, der den Fokus auf dem Nordknoten im Familienzeichen Krebs hat – darüber und über Heilung/Verletzung in Familien(verbänden) wird aktuell diskutiert).

 

*der Ausdruck „erleiden“ wird hier im philosophischen Sinn gebraucht: als Gegensatz zum aktiv handeln, tun. Es geht also nicht vorab um ein Leiden.