Ereignis, Fotos, Weltbild

Deepwater Horizon

Liebe Leserinnen und Leser,

hier sehen Sie drei absolut bemerkenswerte Horoskope. Im ersten unteren Bild finden Sie im Innenkreis das Gründungshoroskop der BP, im Außenkreis die Explosion von Deepwater Horizon. Konzentrieren wir uns mal nur auf den Chiron, den ich auch mit der Aspektscheibe eingestellt habe etwa bei „17:00 Uhr Nachmittags“. Wie Sie sehen, haben wir die Chiron-Neptun Konjunktion der laufenden Planeten über dem Punkt, an welchem Chiron stand, als BP gegründet wurde. Und dies bei einem Zyklus von ca. 50 Jahren!

Innen BP 14.04.1909 12:00, Westminster UK, außen Explosion Deepwater Horizon

Doch nun geht es weiter: hier explodiert das Ding, Chiron hat soeben in die Fische gewechselt, das Wasserelement, der Lehrer verletzt die Umwelt. Chiron steht auf 02.09º Fische. Einige meiner bisherigen Posts zu dem Thema:

Der rote Faden « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Chiron in die Fische « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Öl-drill « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

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Deepwater H. Exlosion 20.o4.2010 23:27 EDT Tiber Oil Field

Und nun das dritte Bild: galt es am Sonntag noch als ungewiss, ob nicht an anderer Stelle Öl austrete und daher das Bohrloch bereits beschädigt war, wurde morgens um 08:00 am Montag, als Chiron genau über die 02.09º Fische retrograd wanderte, veröffentlicht, daß die Quelle einstweilen doch dicht sei.

Was bedeutet das? Chiron führt ohne Umwege des Thema „Synchronizität“ im globalen Massstab vor. Erst 1977 entdeckt, korrespondiert er in seiner morphischen Resonanz genauer mit seinen Aspekten, als uns vielleicht lieb ist. Die Bedeutung ist vor allem: „Seht her, der Rhythmus dieses Weltenkörpers wird uns tatsächlich zum Weisheitslehrer“: durch das Erkennen der Verletzlichkeit der Erde in den Wandel einer neuen Zeit.

Und es ist nicht sicher, ob diese Wunde bereits geheilt ist. Denn Chiron geht ja nach einer Schleife bald wieder in die Fische.  Hat das Thema „dauerhafte Verletzung“, bestenfalls wunderbare Heilung. Neuerlicher Eintritt in die Fische: 09.02.2011 09:39 MEZ. Der Präsident hat sich nach anfänglichem Zögern zu einem Moratorium, einem Bohr-Stop entschlossen und die Beschränktheit seiner Macht offenbart uns ein Gericht, welches das Moratorium aufheben konnte.

Dennoch handelt er jetzt mit Weitsicht. Sollte es wirklich gelungen sein, dieses Loch ganz zu stopfen – mehrere tausend zurückgelassene Bohrlöcher im Golf könnten einmal lecken und tun es eventuell schon: ein business as usual wird es dort lange nicht geben, vor allem, weil das Öl unter der Meeresoberfläche – auch das Schiff „A Whale“ war, wir erinnern uns, vor wenigen Tagen gescheitert an dieser Herkules-Aufgabe – sehr lange Zeit brauchen wird, bis es doch an den Stränden ankommt und daher der Skandal sich zeitlich zieht und Kraft haben wird.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Ölquelle einstweilen geschlossen: 19.07.2010 08:04 Tiber Oil Field, USA

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Gates und die Circumcision

Liebe Leserinnen und Leser,

Während Mars sich in der Jungfrau dem Saturn nähert, und dann beide sich erst im Zeichen des Ausgleichs, der Waage nämlich treffen wollen, kommen Ideen in Umlauf, die einem Opferritus entsprechen, wie es Mars und Saturn im Zeichen der geistigen Reinheit nach Gates Willen zustande bringen sollen, wie er am Montag vor der UN verbreitete.

Ich habe schon mal was über Bill Gates geschrieben. Aktuell hat sich Gates auf das alte Pferd „Männerbeschneidung“ zur Aids-Prävention gesetzt. Dabei ist Aids gerade in Ländern mit extrem hocher Bescheidungsrate sehr weit verbreitet. Irrationalitäten interessieren den Psychoanalytiker und den Astrologen. Warum jetzt? In meinem englischen-sprachigen Blog Gates about Circumcision « German Astrology finden Sie dazu die Horoskope. Ein älterer Bericht ist hier: Bill Gates « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch …

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Mundan, Weltbild

Vollmond!

Liebe Leserinnen und Leser!

am 15. Juni erst wird der Mond sein Perigee, den erdnächsten Punkt erreicht haben und im Golf von Mexico wächst die Hurricane-Gefahr. Und was dann passiert, ist mit jetzt nicht zu vergleichen. Denn BP sprüht ständig Chemie in Meer, damit sich das Öl absenkt. So ein Hurricane würde die Masse durcheinander wirbeln und das Land verkleben bis weit ins Landesinnere. Und zwar auch dann, wenn keine Dämme reißen.

Die USA haben ein Finanzmarktreformgesetz verabschiedet, und zwar sehr pünktlich und wirksam vor dem G20 Gipfel. Wenn man sich´s durchliest in der FAZ, ist dies zwar nicht der ursprüngliche Text, aber sehr streng.

Wir fordern von hier aus eine Finanztransaktions-Steuer mit unserer Kanzlerin, die aber, so wird der Mythos genährt, nur funktionierte, wenn alle gemeinsam sie erhöben. Aber auch einige Länder, insbesondere, wenn ihre Banken aus ökonomischer Klugheit nicht in die Finanzblase verstrickt waren, sehen keinen Grund für eine Besteuerung also Lähmung des Handels auf dem Geldmarkt, warum bewährte Praxis verschlechtern? Das muß man als Wähler in Deutschland einsehen, und dann bleibt nur Schulterzucken und Alibi-Tätigkeit.

Das heißt, jenes auf die anderen schieben, weil sie sich strikteren Regeln verweigern, ist noch lange kein Grund, die Abgabe zur Finanzierung der Finanzierungs-Krise über die breite Masse  zu refinanzieren. Genau dies passiert aber im Schatten der Fußball-WM.

Hier zeigt sich die prinzipielle Bereitschaft des konservativen Gemüts, auch mal 5 grade sein zu lassen – vorausgesetzt es dient eigenen Interessen! Dabei wäre eine Regulierung des Finanzmarktes nach amerikanischem Vorbild bereits alles, was nötig ist. Und natürlich die Bereitschaft, bei ganz großen Vermögen zur Finanzierung und sozialer Gestaltung einzuladen, um die Schulden des Staates zu refinanzieren, am besten als soziale Erneuerungsbewegung von oben. So, wie das Ehepaar Gates oder Warren Buffett.

Eindrucksvoll kommt diese Regelung mit Jupiter im Widder und zeigt einen kräftigen Löwe-Präsidenten. Mit dem aber niemand zufrieden ist, womit die Welt seinen Selbstzweifel begleitet, dessen äußerer Ausdruck die Ölkatastrophe ist, als Lilith, Chiron und Neptun: Einbruch des Verdrängten.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Fotos, Mundan, Weltbild

Save the Wales!

Liebe Leserinnen und Leser,

ein weiterer Ausdruck der Chiron, Lilith und Neptun Konjunktion im Wassermann-Fische Raum ist, sind diese unsäglichen Verhandlungen wegen Japan, Island und Norwegen, die das einfach wichtig finden, Wale zu töten. Sie brauchen das, es gehört zu ihrer Tradition. Wir brauchen als Autorität im Kampf gegen diese Taten den Abschied von der Massentierhaltung – mindestens – und zwar massenhaft, um in der Selbstüberwindung auch von anderen Bewußtsein fordern zu können. Das wirklich schwierig zu Ertragende ist die Gleichzeitigkeit der Ereignisse: Verhandlungen über Walfisch-Fangquoten und die lecke Quelle im Mexicanischen Ozean, die sich anschickt in die ganze Welt hinauszuströmen …

Wenn wir jedoch durch die Strassen laufen, dann sind wir Öl-Verbrennungsprodukten ausgeliefert, die sind zwar nicht im Wasser, aber sie gelangen so massiv in die Luft, dass sich Europa genötigt sah, bestimmte „Feinstaubbelastungsgrenzen“ von Metropolen zu fordern, die den Status Quo festlegen. Dort quillt das Öl legal auf der anderen, der Luft-Seite hervor. Und wird abgerieben auf dem Asphalt dieser Welt milliardenhaft zu Reifen.

Mit freundlichen Grüßen

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Der rote Faden

Liebe Leserinnen und Leser,

der sprichwörtliche rote Faden aus dem Labyrinth, ich hab ihn gerade auf der Strasse gefunden, jemand hatte ihn verloren. Wer denn? Die Naturwissenschaftler vielleicht? Auffallend still sind sie angesichts der Öl-Katastrophe im Golf von Mexico, ich hab mal bei den science-blogs rumgeschaut und nichts gefunden. Und die Leitung sprudelt und sprudelt. Zur Beruhigung hat man sich ein date gesetzt: “ … könnte bis August dauern“, hört man. Und BP verspricht 20 Milliarden für das cleaning-up der Folgeschäden. Dabei wird offensichtlich verdrängt, daß man gar nicht weiß, ob diese Ölquelle nicht weiter und weiter blubbert.

Da der Unfall so exakt mit Chirons Eintritt in die Fische datiert ist, wäre es logisch, bei seinem neuerlichen rückläufigen Übertritt in den Wassermann Hoffnung zu schöpfen, denn daß dieses Öl sprudelt, solange Chiron in den Fischen ist, wollen wir nicht hoffen und auch nicht vorhersagen: es wäre für die Weltwirtschaft das Ende und das Ende der Zivilisation, as we know her, so far …

20.07.2010 11:41, NBG

Hier unten sehen wir eine Renaissance-Darstellung von Bambini, wie die gute Ariadne Θησεύς den berühmten Faden reicht. Theseus ist ja ein großer Kentauren-Killer, Chiron ist ein Kentaur, insofern passt die Suche nach dem roten Faden … Außerdem soll er von Poseidon/Neptun abstammen, also genau der Superheld, den wir in 1500 Metern Tiefe brauchen. Ist es nicht bemerkenswert: wir geben überflüssige Unsummen für die Erforschung extrasolarer Planeten aus, sind aber weder technisch noch naturwissenschaftlich (altes Ehepaar) in der Lage, ein 50cm Ø Rohr am Meeresboden zu stopfen.

Was mir jedoch dieser Tage wirklich auffällt, das ist, wie all diejenigen, deren Gesinnungswandel im Grunde in der Luft liegt, wie der Geruch von Rohöl an der Küste von Luisiana, sich naturgemäß weigern, ihn zu vollziehen. Die Linken können Gauck (Wassermann, übrigens) nicht wählen, die FDP kann sich nicht vom Neoliberalismus lösen, die Naturwissenschaftlicher nicht von Ihren Vorurteilen und der Dunklen Materie, die Esoteriker nicht von ihrer nebulösen geistigen Sparflamme (Engelskontakte, Channeling), die Banker nicht von ihren Boni, die Bauern nicht vom Pflug, die Gentechniker nicht vom Glauben an ihren Pseudo-Fortschritt, Mixa nicht von seinem Bischofsring, Hollywood nicht von seinem Bombastik-Mist ohne Geist (Lady-Gaga, übrigens Widder), die Werbebranche ganz allgemein nicht von ihrer Morbidität, der Dandy nicht von seinem Dünkel und der Prolo nicht von seiner Schlamperei, die Israelis nicht von ihrer Strategie, die Palästinenser nicht von ihrer ansteckenden Dummheit, die Schöngeister nicht von ihrer flötenden Schuhmann-Gestrigkeit, die death-metal-fans nicht von ihrem tätowierten Diabolismus und die Afrikaner nicht von ihren rücksichtslosen Vuvuzelas, die zu all dem einen unheimlichen Sound verbreiten …

Und hier nun die Möglichkeit, den roten Faden zu ergreifen, um einen Ausweg aus dem Labyrinth zu finden: was uns am meisten widerstrebt, was uns als größtes persönliches Recht erscheint, das ist genau das, was unsere Seele sich selbst ausgesucht hat, es vor uns hinzustellen und durch eine innere Wandlung in uns selbst zu überwinden: denn eben dies haben wir dermaleinst selbst für uns so angelegt.

Soweit, so gut: doch was wenige wissen, denn es ist den Fischen in die Wiege gelegt: mit dieser inneren Wandlung wandelt sich auch das Äußere, vorher nicht.

Daher, die Menschheit muß sich wandeln, um dieses Loch im Golf von Mexico zu schließen, je eher, desto besser. Und die Menschheit sind nicht die anderen.

Also, um mit dem Sprüchlein eines Mineralöl-Riesen zu sprechen: „Es gibt viel zu tun. Packen wir´s an!“

γνῶθι σεαυτόν – erkenne Dich selbst: wisse von Dir selbst, ist der rote Faden, den auch nur Du selbst greifen kannst. Freilich wirst Du ihn nicht finden, wenn Du glaubst, Dein Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Dein „Selbst“ ist etwas anderes, dieses gilt es zu erkennen; daran gemessen, ist alles Äußere „Gleichnis“.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Mundan, Weltbild

Sieg der Liebe, Venus im Löwen

Liebe Leserinnen und Leser,

ich liebe die Venus im Löwen, kein Wunder mit meinem Mars in diesem Zeichen. Dieses Jahr bildet sie gleich bei Zeichen-Eintritt ein schönes Trigon zu Jupiter, so sie wird also ganz groß. Was sie macht, illustriert die kretische Wiedergeburts-Göttin: sie zeigt durchaus, daß sie weiblich ist. Die Rüschen vor den Trachtenmoden (in Bayern und anderswo) sind ganz klar nachtäglich pseudo-keusch eingefügt. Meines Erachtens hätten wir weder Pornografie noch Perversion, wenn sich die Mode wieder dorthin bewegte. Kleidung ist Schmuck, Nacktheit Natur. Was ist dagegen Nudisten-Folklore und high-heels Po-Lüpferei: lächerlich. Ein Toast auf die Anmut der Löwin in der Venus …

zeitgenössische Zensur im Naturkostladen

14.06.2010 10:50 Nürnberg

Fussball WM 2010, Weltbild

Fussball

Liebe Leserinnen und Leser,

es könnte ja sein, daß sich jemand unter meinen geneigten Lesern für Fussball gar nicht interessiert, und sich nun fragt, wo denn die gewohnten Blog Beiträge zur astrologischen Betrachtung bleiben?

Diese drei Jungs beim public viewing tun es jedenfalls: wer genau hinschaut, wird bemerken, daß sie sich zu dritt eine Cola teilen. Natürlich wird es im nächsten Monat auch andere Beiträge, als nur zum Fussball geben, sicherlich. Schließlich gibt es viel zu berichten. Mars hat in die Jungfrau gewechselt, Merkur steht im Zwilling, wir haben Neumond und weiterhin strömt Öl aus diesem Bohrloch im Golf von Mexiko. Ich bin ziemlich sicher, daß wir es erleben werden, Ölklumpen von dieser Katastrophe in der Nordsee aufsammeln zu müssen. Dabei wird jede Fussball-Pause durch Propaganda Erdöl verbrennender Blechhaufen gefüllt, und es fallen Worte wie „Freude“, „Ökologie“, „Verantwortung“, etc.

Natürlich läßt sich davon niemand für dumm verkaufen, jedoch mit dem Auto fahren: das wollen alle. Man spürt förmlich, wie das Band zwischen Wirklichkeit und Scheinwelt sich immer weiter spannt, bis es … nein, nicht reißt: es ist schon gerissen. Der Riss ist unspektakulär und blubbert in 1500 Metern unterm Meeresspiegel vor sich hin. Steiner wurde zu dieser Frage nicht gehört, der immer vor der Gefahr warnte, die in größeren Tiefen lauert. Man stelle sich das vor: ein Loch, da strömt Öl raus seit Chiron in den Fischen ist. Es könne bis August dauern, wird uns pseudo-beruhigend erklärt.

Dennoch glaube ich, daß es für den Weltfrieden nichts wichtigeres gibt, als Fussball. Wer weiß, vielleicht hat die Tatsache, daß beide koreanischen Staaten an dieser WM teilnehmen gerade einen Weltkrieg verhindert? Man lese dazu das Buch Jonas.

Imposant war sicherlich der Übertritt Jupiters in den Widder und die Konjunktion mit Uranus: was zu tun war, wurde getan. Irgendwie denke ich jetzt, was wirklich zu lernen ist: verlaßt euch nicht mehr auf die Regierenden. Sie sind – bestensfalls – ebenso orientierungslos, wie alle anderen auch.

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Mundan, Personen, Weltbild

Wolfgang Schäuble

Liebe Leserinnen und Leser,

Uranus ist im Widder. Und wir hatten Vollmond! Apple « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch überholt Microsoft an Börsenwert und zeitgleich starten die Welt und der Spiegel und wer weiß noch wer alles ihre I-Pad Applikationen. Solange die USA den technischen Fortschritt des Alltags bestimmen, ist die alte Weltordnung noch intakt. Gefährlich wird Korea.

Ist denn Schäuble der richtige Finanzminister? Als Jungfrau in einer bestimmten Situation sicher. Er hat Jupiter im Geldhaus der anderen, Pluto auch: die anderen sind wir, also ist gut, oder nicht?

Gerade über den Herrscher-Planeten dieses Hauses, den Mond, geht aber nun Pluto!

Timothy Geithner, ein Uranus-Löwe mit Mond im Skorpion und Mars in der Waage, Venus im Krebs. Ich denke, sie werden sich so schlecht nicht verstanden haben, wie die Zeitungen schreiben, aber definitiv anderer Meinung sein. Geithners AC ist unbekannt, Schäuble jedoch dürfte mit seinem Schütze-AC nicht leicht belehrbar sein. Wir kennen ihn als Innenminister.

Die Frage wäre: Nehmen wir geliehen Geld in die Hand, wie es dieser berühmte Ökonom sagt, von dem alle die zwei Vornahmen kennen: … John … M … K … , oder sparen wir uns um Kopf und Kragen, wie eine schwäbische Hausfrau (einer Aufforderung, der die Deutschen immer gern gefolgt sind, schon als der immer dicker werdende Kohl anderen dringend empfahl, den Gürtel enger zu schnallen) verdienen aber heimlich an unseren Exportüberschüssen, die wieder ganz toll sind und berauben so im Prinzip unsere Nachbarn, die das still tolerieren, mehr oder minder, während wir in unserem Selbstbild glauben, beim Euro groß draufzuzahlen, wie das Bildzeitungs-girl jeden Tag behauptet. … Geithner, der Goldmann-Mann, sieht die Finanzmärkte bereits wieder in Schuß, und im Prinzip wäre alles o.k., hätten wir nicht dieses verdammte Loch im Golf von Mexiko … denn Geld, so denkt Geithner, kann man dem Markt erst entziehen, wenn er wieder boomt. Und dann schau `mer mal. Auch scheint man ein Verbot von Leerverkäufen von nicht existentem Papier-Wahn USA-seits nicht zu mögen; und damit ist klar, daß man den Auftrag hat, die Gängelung des Finanzsektors symbolisch zu halten. Und als Griechenland auf der Kippe stand, war es Obama, der unserer Kanzlerin diese Botschaft telefonisch nahe brachte, Geithner reist zur Nachbearbeitung …

Innen, W. Schäuble 18.09.1942 14:00 Freiburg, außen heute, 28.05.2010 13:06

Natürlich geht es auch bald weiter mit Z. und H.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Mundan, Weltbild

Philosophie der Astrologie 4

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Liebe Leserinnen und Leser,

wieder gelang es mir, heimlich ein Gespräch zu belauschen zwischen Z und H, hören Sie, wie folgt! – – : !!! – …

Zweiter Dialog

Z: Was denn?

H: Erstmal einen Umweg, o.k.?

Z: Wieso jetzt?

H: Einfach, um bei der Sache zu bleiben. Betrachten wir einmal das Horoskop von Edwin Hubble:

Edwin Hubble 20.11.1889 23:45 Marshfield MO, USA

Z: Und warum jetzt das?

H: Schau Dir doch mal die Konjunktion von Pluto und Neptun in seinem Horoskop an!

Aus seinem Werk, dem beweglichen Observatorium, dem es dadurch gelingt, Langzeitbelichtungen des Weltalls zu machen, daß dieses Mount-Wilson-Observatorium sich gegenläufig zur Erde dreht, wie eine Uhr, die durch Bewegung Stillstand erzeugt, Stillstand, der nunmal nötig ist für eine fotografische Aufnahme jenseits der sichtbaren Lichtmenge und eben zur Belichtung einer Fotoplatte, die als Werkzeug zwischen Auge und Linse zusätzlich eingebracht wird, ist eine Größenordnung, ein Maßstab für die Menschen entstanden, der freilich sofort wieder durch die fehlende Tiefe der Fotografie und die Relativitätstheorie in sein Gegenteil, die Größe eines abstrakten Punktes, geschrumpft wurde.

Weil man zum Schutz vor dieser überwältigenden Entdeckung aus der Physik des Weltalls eine Mathematik zu machen versuchte, begünstigt und parallel angespornt durch die mathematisch erfolgreiche Manipulation der Elektrotechnik und der Chemie.

Diese Methode hat man heutzutage zur absoluten Perfektion gebracht. Sogar Aufnahmen von durch das Weltall pilgernden Satelliten erreichen uns nach der Computerbereinigung in brillanter Schärfe; alles letztlich eine Art Super-Brille, Augenerweiterung, die ägyptische Medizin der Heilkunde des Auges: Techen, Horus schaut in die Unendlichkeit!

Dennoch bleibt jener Schritt Hubbels, uns eine weitere, bislang unbekannte Größendimension des Daseins zu erschließen, unübertroffen, obwohl mir die Entdeckung des äußersten Riesen-Saturn Rings auch eine neue Welt eröffnete.

Z: Hubbel war Plutonier und wies den Weg zur Entdeckung Plutos.

H: Still, Pluto ist jetzt Zwergplanet. Dimensionalität lautet das Stichwort. Lass es Dir schnell erklären. Hubbel hat uns gezeigt, daß nebendran Milchstraßen durch unser Universum gleiten, die wir auch sehen könnten, denn sie sind groß, wie der Vollmond!

Z: Ach so, jetzt weiß ich, was Du meinst! Könnten wir die Frucht der Öffnung des Alls hinein in die sichtbare „Unendlichkeit“ sehen, währen also unsere Augen nur gerade mal so lichtempfindlich, wie die eines Uhus, wir würden uns von einem Weltall umgeben sehen, in dem vollmondgroß und erhaben, wie riesige Medusen Modelle unserer eigenen Heimat, der Milchstraße uns vorgeführt würden, deren gegenüberliegenden Rand wir, wie die gegenüberliegende Kurve in einem Fußballstadion in unsere Abschätzung der Entfernung so einbauen, daß daraus ein „von hier nach dort“ entsteht, Voraussetzung Welt-Raumempfindens überhaupt.

H: So sehe ich es auch. Einmal schon blitzte diese Dimensionalität via Kepplersche Supernova im Bewußtsein der Menschheit auf!

Dieses wird aber sogleich – Regression tarnt sich als Avantgarde – durch die Relativität theoretisch kassiert, und während wir gerade dabei sind, uns an den Gedanken der Unendlichkeit zu gewöhnen, macht man uns klar, daß das Universum bereits vermessen sei, Gewicht, Ränder und Alter hätte, wie ein alter Käse, der dem Kältetot entgegendriftet, voller „dunkler Materie“.

Und das Ganze würde wohl zu Anfang und am Schluss entropisch auf einen mathematischen Punkt schrumpfen, der sich im Prinzip berechnen läßt, wenn einmal die große Theorie von Allem gefunden ist. Daß der „Punkt“ nur das Ergebnis geometrisierter Natur ist, wo doch aus der Natur selbst die Geometrie gewonnen wurde, das merkt der sich selbst in den Schwanz beißende Benzol-Drachen nicht unbedingt.

Z: Du bist leicht zynisch, das gewöhne Dir ab, das ist meine Aufgabe!

Hubbels Horoskop zeigt mit Pluto-Neptun im Zwilling, dem Tempel des Wissens im Haus 10, genau diese Öffnung der Welten in die Unendlichkeit, die Bruno noch vor 1600 theoretisch vorausgesagt hatte. Denn unsere eigene Kurve erkennend – so sie trotz Licht in den Städten überhaupt erscheint – ermessen wir die Gewalt und Erhabenheit des ferner Liegenden.

H. Richtig. Und wir haben dafür ein Modell. Denn nicht zufällig erscheinen umliegende Galaxien uns in Vollmondgröße, sondern Mond und Sonne selbst haben dieser Dimensionalität Raum gegeben, indem sie sich in ihrer optisch relativen, für uns absoluten Größe so entsprechen, daß der Mond fürwahr in der Lage ist, die Sonne ganz zu bedecken.

Z: Dimensionalität verstehst Du nicht, wie die Physik?

H: Dazu ein andermal. Auf die Harmonie möchte ich jetzt hinaus. Denn sie ist es, die darauf schließen läßt, daß dem Harmoniegesetz des Himmels und dem Harmoniegesetz unserer Bewußtheit dieselben Regeln gelten, und wir daher auf eine bestimmte Absicht schließen können, die uns Menschen in einen ideal proportionierten Daseins-Raum so versetzt hat, daß wir ihn untersuchend erkennen können!

Z: Was sonst, ist das nicht selbstverständlich?

H: Ganz und gar nicht, denn wenn wir zurückgehen in die Zeit, als uns das Gesetz der Vermessung von Himmel und Erde gegeben wurde:

Urzahl des Raumes « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

… finden wir rasch auch den Zeit-Punkt, an dem sich Astronomie und Astrologie als gegenüberliegende Fremdheiten entwickelten. Denn aus einem Gesetz, welches uns die Rhythmik der Zeit als Wiederkehr von Planeten in einem Heiligtum, das ein Observatorium war, vermittelt, das Gesetz der geometrischen Figuren durch Licht in den Sand im Zentrum des Heiligtums gezeichnet, nicht anders, wie heute im Observatorium auf die Foto-Platte, die uns das dritte Auge ersetzt, ist ebenso ein Maß für Bodenbesitz im Konkreten und Reichtum im übertragenen Sinne geworden.

Z: Sollte dies der Grund sein, warum Astrologie und Astronomie getrennte Wege gehen?

H: Nein, sicherlich nicht. Astronomen sind ebenso ehrenhafte Menschen, wie Astrologen!

Z: Was aber dann war der Grund für die getrennten Wege und wann wurden sie beschritten?

H: Nein, Grund der Trennung war Angst und Wut, aber auch Widerstandsgeist.

Die Astrologie verbindet den Weltensinn mit dem ganzen Kosmos. Wer sich darauf einläßt, kostet vom verbotenen Baum der Erkenntnis. In Erinnerung an die Vertreibung aus dem Paradies hat man berechtigte Angst davor, den Menschen in einem kosmischen Sinn-Gefüge wirken zu sehen.

Für die Naturwissenschaft ist „das Erkennen das genaue Darstellen dessen, was sich außer unserem Bewußtsein befindet“ * – wollen wir das Bewußtsein selbst erkennen, womit wir zum Sein und Sinn vorstoßen, setzt eine berechtige Angst ein, deren einer mechanisierten Welt angepasste Beschreibung Freuds Bewußtseinsmodell vom sogenannten Über-Ich ist: der Verlust des Selbst vor Angst, als Jaakobs Sohn doch geschlachtet zu werden, wie Jesus auf der Suche nach einem Ausweg. Aus dieser Angst heraus forscht die Naturwissenschaft blind nach einem Ausweg gegen die Gewalt, von der die erste Traumatisierung ausging.

Z: Meteoriten?

H: Es ist eine Tatsache, daß die Menschheit durch mindestens eine Sintflut traumatisiert wurde. Möglicherweise bauen wir in rhythmischen Abständen Archen.

Z: Zuviel Emmerich?

H: Vielleicht.

*(Richard Rorty, „Der Spiegel der Natur“, S. 13)