Fotos, Geschichte, Weltbild

Philosophie der Astrologie 3

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

nun ist es mir gelungen das gestern angekündigte Gespräch zu belauschen! hört selbst …

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Erster Dialog

Z: Verwirrung, ja, das mag vorkommen: „Es ergibt sich als Ergebnis des Dialogs die Erkenntnis, daß Astrologie die Koordination der astralen Spur unserer eigenen Herkunft von der Vergangenheit in die Zukunft ist.“ … das stellst Du als Ergebnis in Aussicht.  Sind doch nur blumige Worte!

H: Gemach, meine Treueste, erst will ich die Form des Dialogs noch ein wenig erläutern. Wir beziehen uns hier auf Giordano Bruno: „De l`infinito vniuerso et Mondi“ – denn der Geist dieses Werkes ist es, der uns auch wird verstehen lassen, was gemeint ist.

Z: Was soll denn das jetzt?

H: Bruno erklärt in diesem Renaissance-Dialog, warum alle Weltenkörper notwendigerweise lebendig sind. Er belegt mit seinem Dialog, daß wir in einem unendlichen, bewohnten und lebendigem Universum sind.

Z: O.k., soweit gut, aber was soll der Firlefanz? Du behauptest, wir wären – wesenhaft – überall dort mit anwesend, wo wir auch nur – und sei es mit einem technischen Hilfsmittel, sehenden Auges anwesend sind?

H: Ja, das tue ich. Stell es Dir so vor: Du schaust hoch und siehst einen Himmelskörper. Es ist also eine Tatsache, daß Dich das Licht dieses Himmelskörpers trifft und daß Du in der Lage bist eine kleine materielle Spur dieses Himmelskörpers gegenwärtig in deinem eigenen Wahrnehmungsapparat zu spüren.

Z: Ja, aber wir wissen doch, daß all diese Systeme da draußen zeitlich gar nicht gleichzeitig sind mit uns, Licht biegt das Weltall!

H: Und darum dürfen wir nicht müde werden, die neueste Forschung zu interpretieren. Du kommst mir vor, wie in einem Wach-Koma, als hättest Du diese Tatsache noch nicht zur Kenntnis genommen?

Z: Wieso? Was jetzt?

H: Daß offensichtlich das gesamte Universum aus miteinander verschränkten Einheiten besteht, die völlig unabhängig von ihrer Entfernung miteinander synchron korrelieren.

Z: äh?!

H: Es ist bewiesen: das Prinzip der Lokalität, Einheit von Kraft und Ort, dies stimmt nicht, es gibt etwas anderes.

Z: So weit würdest Du gehen?

H: Ich doch nicht. Das ist offiziell. Das ist reine Naturwissenschaft. Quantenphysik. Quantensprung, Quadratur des Kreises!

Z: Quatsch nicht schon wieder, sag, was das bedeutet!

H: Also, Du siehst den Stern mit seinen materiellen Auswirkungen auf Dich selbst; sind sie auch unendlich kein, sie müssen doch vorhanden sein. Wo sind sie? In der einen Welt, der alten Einstein-Welt, bei Dir selbst gegenwärtig aber scheinbar objektiv vergangen. Wo sind sie nach Aufhebung der Lokalitäts-Bedingung? Bei Dir selbst und beim wahrgenommenen Objekt!

Z: Verstehe ich nicht?

H: Na ja, so schwer ist es gar nicht zu verstehen. Wir wollen auf der rein materiellen Ebene bleiben, die ja wegen des Falls der Lokalitäts-Schranke nicht aufgehoben ist. Es ist, wie gering der materielle „Einfluss“ irgendeines Objektes auf seinen Beobachter auch sein mag, nur logisch, daß wir annehmen, daß eben auch die rein materielle Kette des Vorgangs niemals unterbrochen wurde, weil sonst logischerweise die Beobachtung gar nicht zustande käme. Nichts kann man nicht beobachten.

Z: Nach diesem Verständnis würdest Du den alten Indianer-Glaube bestätigen, in einer Fotografie sei ein Wesensteil des fotografierten Menschen gefangen?

M: Genau, in gewissem Sinne, also rein materiell und ganz exakt, selbst wenn wir es nicht messen können, so muß es sich logisch verhalten.

Z: Jetzt verstehe ich langsam: Du willst mit diesem Dialog auf einer rein materiellen Ebene belegten, daß absolut Alles gegenwärtig miteinander interagiert, und dieses Interagieren in Wahrheit eine Kraft-Verbindung ist, die, wie sonst nur in der Physik üblich, sich aus Impuls und Gegenimpuls darstellt, aber der Zeit dennoch enthoben ist? Wenn ich den Sirius sehe, bin ich auch dort, denn den Sirius sehen bedeutet, einen Impuls ebenso zurücksenden, wie er von meinem Auge empfangen wurde, und das, laut Quantenphysik, zeitlos?

M: Wie Bruno schreibt: “ … denn wie wir bei anderer Gelegenheit bewiesen haben, setzt das Schaffen-Können das Geschaffen-werden können, das Ausdehnung verleihende setzt das Ausdehnbare, das Ausdehnende setzt das Ausgedehnte. Nimm hinzu, daß ebenso, wie sich in der Wirklichkeit  endliche ausgedehnte Körper finden lassen, der erste Intellekt den Körper und die Ausdehnung erfasst; wenn er diese erfasst, dann ebenfalls nicht anders als unendlich; wenn er den Körper als unendlich erfaßt und dieser als unendlich erfasst wird, dann ist folglich eine solche intelligible Spezies; und aufgrund dessen, daß sie von einem Intellekt hervorgebracht worden ist, wie es der göttliche Intellekt ist, ist sie schlechthin wirklich, und zwar so wirklich, daß ihr Sein notwendiger ist als das Sein dessen, was wirklich vor unseren Augen zu sehen ist.“ *

Z: (wiederholt nachdenklich): „… und zwar so wirklich, daß ihr Sein notwendiger ist als das Sein dessen, was wirklich vor unseren Augen zu sehen ist.“

Ich fange langsam an, Dich zu verstehen. Du meinst, die Astrologie bezieht sich gerade auf diese Anwesenheit des Bewußtseins vor den materiellen Dingen, also gleichzeitig, aber gewissermaßen seiender, als das sichtbare Seiende?

H: Die Astrologie ist in Bezug darauf wie eine Schleuse. Wichtig ist, zu verstehen, daß diese „Schleuse“ sowohl phylogenetisch, als auch ontogenetisch „funktioniert“, individuell und menschheitsgeschichtlich.

Wir machen uns ihre Bedeutung und ihr Wesen klar, wenn wir voraussetzen, daß im Zuge der Entstehung der Astrologie ihr Werkzeug, die Zahl, geschöpft aus der Proportionalität der Himmelsharmonie, erst entstanden ist.

Ohne Astrologie keine Mathematik.

Aus der Astrologie sind die Zahlen hervorgegangen. Daher ist die Astrologie Bedingung für alle anderen Wissenschaften und wird eben deshalb so heftig wie erfolglos bekämpft, müßte man doch den Ast absägen, auf dem man sitzt oder sich selbst den Teppich unter den Füßen wegziehen, wollte man auf Astrologie verzichten.

Und dann möchte ich noch darauf hinweisen, wie fein Brunos Gedanken darauf hindeuten, daß wir als Geist-Wesen raum-unabhängig sein könnten und sind. Vor diesem Hintergrund führt die astrale Spur zum Verständnis der Astrologie in den Raum, aus dem sie durch Zeitäquivalenz nun auch tatsächlich physikalisch beweisbar wieder hervortritt. Der Mensch, der mit diesem Bewußtsein in der Astrologie die Entwicklung des Menschen zur Erkenntnis des Seins erlebt, hat in ihr den erfüllenden Kontakt zur Zukunft und zur Vergangenheit gefunden und tatsächlich darüber hinaus: wie einen Sprung in die Gegenwart.

Z: Nun verstehe ich, warum Du Dich so geschraubt ausdrückst. Aber wenn das stimmt, dann kann es auch fliegende Untertassen geben!

H (schmunzelnd): gehab Dich einstweilen wohl, wir sprechen uns bald wieder!

* Aus Reclam „Über das Unendliche, das Universum und die Welten“, Reclam, S. 57, zweiter Dialog.

Fotos, Weltbild

Philosophie der Astrologie

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

„Was ist jedoch Innenwelt, was ist Außenwelt?“ und „Wie verhält sich die Astrologie zum Bewußtsein selbst?“ sind Fragen, die wir beantworten wollen.

Logik führt notwendig zu Paradoxie. Wir werden deswegen in Laufe dieser Untersuchung nicht nur logisch vorgehen! Laßt mich euch den Plan dieser Schrift unterbreiten.

Inhalt des ersten Dialogs

Im ersten Dialog geht es der Frage nach, warum wir all die Dinge, die wir im Weltall oder unterm Mikroskop optisch erkennen können, auch unter Benutzung optischer Hilfsmittel, bis hin zum Teleskop oder dem Satelliten-Auge im All – wirklich tatsächlich besuchen mit unserem Sein des Seins, dem Bewußtsein, auf das es ankommt: Wovon wir wissen, – alles, was wir sehen – selbst mit Hilfsmitteln – davon sind wir selbst ein Teil, was insbesondere aus den neuesten physikalischen Forschungen der „zeitlosen“ Reaktion hervorgeht, und wir deswegen zweitens die Außenwelt notwendig als nichts anderes, wie als einen Teil unserer Innenwelt selbst ansehen müssen, was der eigentliche Schlüssel zum Verständnis der Astrologie und ihres Grundsatzes „Wie oben, so unten“ ist.

Indem wir z.B. Sirius betrachten, sind wir auch dort – sobald unser Bewußtsein in den Schlafmodus wechselt, den Eingeweihte wach erleben.

Was wir alltäglich zu sehen bekommen, ist das notwendige Spiegelbild unserer eigenen Gefühle, der astral-Dinge.

Es ist daher unser Befindlichkeits-Körper, der besonders mit dem All verbunden bleibt, selbst wenn wir hier, alle inkarnierte Götter, manchen Prüfungen ausgesetzt sind.

Dieser Befindlichkeitskörper ist nicht frei von Substanz! Wir wissen, wie die Geheim-Wissenschaftler von Astral-Leib sprechen, was zeigt die Nähe zu den Sternendingen.

Die Substanz der astralen Wirklichkeit ist nur noch nicht „substantiell“ beschrieben; however: sie wird beschrieben werden, wobei sie sich in ihrer Art – Erkennbarkeit – abermals wandeln wird. Und es ist Gott, der uns bei der Suche nach einem Gleichgewicht – nach der Wandlung – unterstützt.

Es ergibt sich als Ergebnis des Dialogs die Erkenntnis, daß Astrologie die Koordination der astralen Spur unserer eigenen Herkunft von der Vergangenheit in die Zukunft ist.

Inhalt des zweiten Dialogs

Im Zweiten Dialog folgen wir zum weiteren Erkennen des Wesens der Astrologie dem Gedanken und der Erkenntnis von den Dimensionen einerseits und andererseits von der Verbindung der Entwicklung der Astrologie aus der Zahl 12, der Urzahl des Raumes selbst und damit der Maßstäblichkeit im Allgemeinen mit der Entwicklung der Differenz – d.h. überhaupt der Fähigkeit und Notwendigkeit, zwischen sich selbst und der Außenwelt unterscheiden zu können.

Beide Entwicklungen gingen Hand in Hand und aus ihnen entwickelte sich Astrologie. Dies führt im Verlauf des Dialogs zu der berechtigen Frage, wie es denn kam, daß die Lehre von der Benennung der dinglich vorgefundenen Wirklichkeiten und deren Vermessung – die Astronomie – sich aus ihrer Einheit mit der Astrologie löste, bzw. wann und warum das geschah?

Dimensionen im oberen Zusammenhang sind Raum-Orientierungs-Punkte, die uns die Welterklärung für die Astrologie atmosphärisch öffnen sollen, wie uns der Dialog am Schluss nahezubringen versteht und als Beispiel die „Dimensionalität“ der bekannten Himmelskörper erklärt.

Inhalt des dritten Dialogs

Erklärt die Entstehung des „Zeitempfindens“ selbst, dessen Entwicklung, so wird dargelegt, parallel-identisch zur Entwicklung der Astrologie sich vollzog. Indem das „Werkzeug“ des Maßstab-Könnens (Satz des Pythagoras) in den Besitz  der Menschen überging, vollzog sich auch zeitgleich das Vergessen der intuitiven Zeit-Empfindung. So zeigt sich, daß Astrologie ein Werkzeug ist, dem frau/man die Herkunft ansieht, deren Ursprung aus der 12 Archetypen-Lehre in die vorsintflutliche Menschheitsgründung zurückgeht und uns daher anteilnehmend belehrt, daß Astrologie der Über-Bau der Zeitalter nicht erst seit der Flut, sondern wohl darüber hinaus ist.

Dieser Dialog erklärt, warum Zeit-lesen (Armbanduhr gucken!) und Astrologie ein und dasselbe sind.

Es folgen ein vierter und fünfter Dialog!

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Weltbild

Die Philosophie der Astrologie

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist soweit: wir brauchen eine Philosophie! Etwas, das uns Antwort gibt auf die Frage: „Was ist eigentlich Astrologie?“ Wir fragen diese Frage, wie wir auch irgendetwas anderes fragen würden, etwa: „Was ist eigentlich Physik?“ Hier ist die Antwort klar: Physik ist die Lehre der Berechnung von der Bewegung fester Körper im Raum*.

Was aber ist Astrologie, welche Wirklichkeit beschreibt die Astrologie? Astrologie ist die Lehre von der symmetrischen Harmonie des menschlichen Daseins zu allen äußeren Dingen im Kosmos.

Im Klartext: die Behauptung der Astrologie ist, daß etwas im Äußeren mit dem Inneren übereinstimmen muß.

Denken wir ein paar Sekunden nach! (Ja, Florian, auch Du …)

Wenn wir eine Übereinstimmung** von Innen nach Außen als Voraussetzung annehmen, dann sagen wir vor allem:

Ja, es gibt eine Innenwelt, und: ja, es gibt eine Außenwelt.

Ist das etwa selbstverständlich? Nein, ist es nicht. Aber es ist eine durch den Geist feststellbare Tatsache.

Was ist jedoch Innenwelt, was ist jedoch Außenwelt?

Wie kann man überhaupt so fragen?

Diese und weitere Fragen klären wir morgen!

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

* Wobei gerade die Physik selbst die Grenzen ihrer Definition sprengt, indem sie den Raum zur relativen Größe macht. Was in der These gipfelt, alles sei aus einem Punkt hervorgegangen.

** … Parallelität oder Synchronizität

Geschichte, Mundan, Weltbild

Jupiter-Saturn Opposition

Foto: Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

zwischen Gesetz und Kraft, Zusammenziehung und Ausdehnung, Saturn und Jupiter haben wir heute eine genaue Opposition. „Entfaltung und Tragweite schöpferischer Lebensleistung in Vergleich gesetzt zu ihrer Tiefe, dem Gehalt an umgesetzter Wirklichkeitserfahrung: damit ist das Verhältnis dieser beiden Kräfte genannt“, schreibt Thomas Ring. Dazu kommt, daß der eine, Jupiter, mit Uranus nach Freiheit strebt, so daß sich Saturn ganz schön in die Riemen legen muß, um diese power abzubremsen.  Findet dieses Bild auch in den Finanzmärkten, deren eigentliches Problem es ist, vor Kraft zu bersten, während mühsam das Gesetz dagegen zu halten versucht. Es ist die erste von vier Saturn-Jupiter Oppositionen, die zweite, dann zwischen Widder und Waage, ist am 23.03.2011, im Sommer die nächste.  „Es sind“, schreibt Thomas Ring in einer Sprache weiter, die wir heute nicht mehr sprechen, „sozusagen die stärksten Figuren im Schachspiel.“

Dem Wetter nach ist es, als hätte ein Condor seine schützenden Flügel über das ganze Land ausgebreitet. Sicherlich einer der angenehmsten Tage des Jahres: nicht zu kalt, nicht zu warm, die Natur frisch. Pfingsten gar, endlich ein Wetter!

Oberes Bild ist übrigens eines mitten aus der Stadt. Wenig ist dieser Zauber Nürnbergs bekannt; und das ist auch gut so, vielleicht.

Wir erinnern uns: am 20. stand der Mond am erdnächsten Punkt. Folgen wir der Wetterforschung von Ken Ring!

Und was hat es mit die Kunstdiebstählen auf sich? Alles nur Sonne im Zwilling und Hermes in der Herde seines Bruders? Die Nofretete ist natürlich auch ein Kunstraub, was sonst? Als sie entdeckt wurde, 1912/13 hatten wir Chiron auch in den Fischen.

Warum braucht Berlin die Büste? Das Symbol der weißen Göttin? Weithin unbekannt ist auch, daß aus Nord-Deutschland die ältesten Nachweise pharaonischer „Beschneidung“ stammen: aus der Bronzezeit. Wir hängen tiefer mit drin, als wir uns gemeinhin vorstellen!

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

23.05.2010 07:34 NBG, Saturn Opposition Jupiter

Geschichte, Weltbild

Tag für Tag

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Gestern hatte ich keinen Zugang zum Netz, daher keinen Post. Stattdessen Holz-streichen an der Giebelseite auf dem Land.  Auch mal was für einen Stadt-Menschen. Dafür heute:

Beobachte einen Planeten im Aufgang! Was bedeutet „Im Aufgang“? Das bedeutet, der Planet steht gerade über dem östlichen Horizont und wird bei den Hellenen meines Erachtens zu Recht dem Aszendenten zugeordnet, so stark ist die – ja? – Strahlung. Die Naturwissenschaftler haben ja in diesem Aufbegehren ganz Recht. Wir Astrologen geben vor, die „Wirkung“ der Planeten und Punkte, die gegeben sind in ihrem Umlauf zu kennen, aber wir können nicht tatsächlich erklären, warum dies so ist. Auf welcher Basis von Ursache und Wirkung? Es fehlt nicht an Erklärungsversuchen, Grenzüberschreitungen.

Wenn man nun den Planeten im Aufgang beobachtet, sich also einfach mal über Wochen merkt, wann er jeweils am Tage den östlichen Horizont überschreitet, hat man einen Maßstab.

Ich empfehle für die nächsten Tage Saturn. Geht z. Zt. so 15:35 Uhr auf!

Warum hat zum Beispiel ausgerechnet Chiron bei euch Bedeutung, wird oft gefragt. Chiron sei kein bedeutender Brocken. Phollus ist viel größer. Und was ist mit all den anderen Planeten da draußen? Die 10 000 Objekte, die seitdem entdeckt wurden; unser Sonnensystem, unsere Heimat, ist ein Ort mit vielen Festkörpern und Abständen dazwischen.

Die Antwort ist einfach: kombiniere die Astrologie mit dem Wissen, das wir dem Biologie-Dissidenten Rupert Sheldrake (Homepage hier klicken) zu verdanken haben. Es ist ein einfacher Gedanke: Sheldrake ist der Entdecker der Tatsache, daß es in der Natur Felder morphischer Resonanz gibt. Das heißt, gewachsene Strukuren „materialisieren“ sich auch über die Grenzen der Arten hinweg. Dieser Gedanke ist jedem sofort eingängig, der sich mit dem Mimikry-Problem in der Biologie beschäftigt: zwischen den Arten – Insekten und Pflanzen z.B., oder auch Säugetiere einerseits und andererseits Reptilien, gibt es Immitationen, Nachahmungen absurdester und vor allem unglaublich idealer und genauer Art. Es ist offensichtlich, daß die Darwinsche Theorie dazu keine Aussagen machen kann. Und was Phollus betrifft, kann ein/e astrologische SpezialistIn dies ändern. Mag dies sogar gerade, ohne, daß ich davon wüßte, passieren.

Wer die Astrologie aufmerksam beobachtet, weiß auch, daß der Weg der Zukunft überraschend ist, aber voller Zeichen, die genau auf die verständnisvolle Anteilnahme, die menschliche Gabe der Anteilnahme abgestimmt zu sein scheinen. Wie, Magie dabei? Lidl-Reklame ist Magie. Und Aldi. Überall Animismus in der Werbung. Science-Fiction Romane sind Magie und kein Ritual ist ohne, handele es sich um Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel oder die Begegnung einer Happy Metal Band mit ihrem Publikum beim Gig.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Weltbild

Was wird aus dem Kapitalismus?

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

von Athen ging letztes Jahr das olympische Feuer nach Peking. Nun hat das „winzige“ Griechenland den ganzen Euro wegen angeblicher Überschuldung des südlichen Kontinents destabilisiert. Aber nicht nur das. China hält, wenn ich die Zahlen recht in Erinnerung habe, um die 1000 Milliarden Euro als Devisenreserven. Die Chinesen können kein Interesse an deren Abwertung haben. So geht die Kette wie die Fackel vom kleinen Griechenland ins große China, in dem sich aber anders, als in Griechenland, Korruption offensichtlich bezahlt macht. Oder doch nicht auf Dauer?

„Börsenrekord Nummer drei zeichnet sich bereits ab – diesmal allerdings einer von globaler Bedeutung. Voraussichtlich im Juli wird mit der Agricultural Bank of China die letzte große Staatsbank der Volksrepublik an die Börse gehen. Auf bis zu 30 Milliarden Dollar wird der Emissionserlös geschätzt. Das wäre das mit Abstand größte Volumen, das eine Erstnotierung auf der Welt je eingefahren hat. Bisher hält die Industrial & Commercial Bank of China (ICBC) den Rekord. Sie erlöste 2006 rund 22 Milliarden Dollar.“

Agricultural Bank: China rüstet für größten Börsengang der Geschichte – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

Man kann sich eigentlich gar nicht vorstellen, was da passiert, was sich da umkehrt. Ein riesiges kommunistisches Land, diktatorisch regiert, nutzt die Kräfte des Marktes, sich diesen nutzbar zu machen. Oder macht sich der Markt das Land nutzbar? China besiegt den Kapitalismus durch Anpassung.

Gleichzeitig reden CSU-Politiker bei uns ganz offen von ihrem festen Wunsch, den Kapitalmarkt zu regulieren. Als wären sie die Roten von gestern. Auch hier der angestrebte Sieg über den Sozialismus durch Anpassung.

Das Problem ist scheinbar widersprüchlich: zuviel Geld auf der Welt, das um den Globus rollt und noch mehr Geld will.

Bankenabgabe oder Kapitalertragssteuer, welches Mittel auch immer die Staatsdefizite reduziert, ist recht und wäre für den Kapitalsmus ein Triumph seiner Verwandlung in soziale Marktwirtschaft weltweit, so wie in unserer alten schönen Bundesrepublik. Und moderner natürlich. Die Kanzlerin hält Bankenabgabe für „machbarer“. Was hält sie für machbar?

Hoffentlich gelingts!

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Geschichte, Weltbild

Immer nur dagegen sein, geht nicht.

Liebe Leserinnen und Leser,

ich fange an, mich zu fragen, was unsere Kids in jenen Kampf-Spiel Spähren wirklich treiben? Worauf kommt es bei diesen Spielen, die so überaus erfolgreich sind, eigentlich an? Es sind Kampfsimulationsspiele auf verschiedenen Ebeben, genannt „Level“. Die Verbindung zur real-world: Level kann man auch kaufen. Und je höher, desto mehr Spaß. Aber warum? Wegen der Überlegenheit? Teilweise ja, denn es verleiht einem in Wahrheit und erster Linie ungeheure Kommunikationskraft. Denn alle wollen sich den überlegenen Kräften anschließen. Vielleicht wählt man sich für eine Zeit einen Partner im Kampf gegen den Feind? Wer ist der Feind? Das ist vor allem ein bügerlicher Zeitplan mit unverschämten und kotz-langweiligen Forderungen, wie einen Schulabschluss die irgendwie nicht verhandelbar sind, und dann aber doch. Also frißt sich die Computerspiel-Sucht in Millionen und Abermillionen anonymer nächtlicher Kommunikationsorgien, deren Beiwerk auch charakteristische Merkmale des Ernährungssektors bedient: Fertig-Pizza und Nutella, weils schnell geht und die Kumpels am Level mir ja eben nur die wohlverdiente Pause für´s Freikämpfen irgendeiner feindlichen Monsterbastion gönnnen, bis ich mich in der Gruppe, als perfekt im Netz versteckter Einzelkämpfer, wieder beweisen darf. Die Gruppe fragt nicht nach Alter, sondern nur nach Leistung!

Erstaunlich dabei ist, daß der Spielsuchtquotient, der eigentlich eine Kommunikations-Sucht anzeigt, es nicht mehr gestattet, sich über das Wesen der Spielstruktur Gedanken zu machen. Wie früher im Billard-Zimmer zahlt man jetzt den Obulus zur Teilnahme, erpresst ihn von den Eltern durch Tyrannei, indem man einfach noch ein bischen schlechterer Laune ist, wie sonst, das reicht oft schon.

Die Verbindung findet man schnell auf der Spielwarenmesse, die hier bei uns in Nürnberg der große Renner ist. Alle Hotels sind ausgebucht und die Stadt voller sehr gut angezogener Herren aus Fernost, wenn diese Messe stattfindet:

Spielwarenmesse Nürnberg: Home

Welch ein Wunder, entdeckte man dort mit dem Aufkommen der ersten Spiele in den neunziger Jahren, daß es in der Jugend ein solches Marktpotential gibt! Da waren sie verraten und verkauft, und „ranghohe“ Politiker waren auch oft auf der Messe!

Nun bemerkt ausgerechnet der Präsident, der seinen Aufstieg den elektronischen Medien zu verdanken hat, Barack Obama, folgendes:

„You’re coming of age in a 24/7 media environment that bombards us with all kinds of content and exposes us to all kinds of arguments, some of which don’t always rank that high on the truth meter,“ he told the students. „And with iPods and iPads, and Xboxes and PlayStations — none of which I know how to work — information becomes a distraction, a diversion, a form of entertainment, rather than a tool of empowerment, rather than the means of emancipation. So all of this is not only putting pressure on you; it’s putting new pressure on our country and on our democracy.“

Quelle: Obama: iPad, Xbox Turn Information Into A ‚Distraction‘

Ich übersetze mal frei:

„Ihr werdet in einem Umfeld erwachsen, das uns 24 Stunden am Tag mit allen möglichen Inhalten bombadiert und uns allen möglichen Argumenten aussetzt, von denen einige nicht immer nach besonders hohen Wahrheits-Kriterien eingeordnet werden können,“ sagte er den Studenten. „Und mit iPods und iPads, and Xboxes und PlayStations – ich selbst wüßte nicht mal, sie zu bedienen – wird Information ein Ablenkungsmaneuver, ein Zerstreuen, eine Form von Unterhaltung, anstatt ein Werkzeug unserer Fähigkeiten, anstatt ein Ausdruck von Emanzipation. Daher stellt nicht nur Sie dies unter starken Druck, sondern es stellt unser Land und unsere Demokratie unter Druck.“

Innen Obama 04.08.1961 19:24 Honolulu HI USA, außen Trasite 10.05.2010 13:30

Das ist aber eine merkwürdige Rede für einen, der den politischen Blogs seine Präsidentschaft zu verdanken hat. Aber es spricht der überforderte Familienvater aus seinem Satz. Und die Sprache dessen, der einfachste Bevölkerungsschichten erreicht. Eventuell durch genau die Medien, die er hier kritisiert. Natürlich werden seine Töchter vorbildlich erzogen, aber könnten sie nicht zufällig bei einer Freundin aus Versehen gewissermaßen auf gewisse Seiten … Uhps! Ja, könnten sie und ist wohl selbst in obersten Kreisen nicht zu verhindern.

Dennoch bleibt natürlich die Bemerkung interessant, denn nun wendet sich einer gegen die Informations-Flut. Bekommen wir Zensur in Amerika? Wird der Präsident auf konservative Themen setzen, um das rechte, gespaltene Lager zu überzeugen? Oder tritt jetzt gar ein Löwe in die Arena, und sagt: „Brot und Spiele wollt ihr?“ … „Nein, genug!“ Was ist denn mit dem Blackberry?

Wir sehen im Horoskop auch Neptun am Südknoten. Gäbe es nun ein besseres Bild für´s Öl?

Ach so: warum heißt dieser Post: „Immer nur dagegen sein geht nicht.“? Die eigentliche Frage, was die Kids dort treiben? Im Netz, wenn sie spielen, oder zocken, je nachdem, wie sie´s nennen? Sozialverträglichen Stressabbau? Würde jetzt auch bedeuten, daß die vernetzten Jugendlichen in anderer Hinsicht vielleicht auch eine kulturelle Mission erfüllen müssen, Kommunikation ohne  Bindung an ein Volk, die sie als Nebenergebnis ihrer Kommunikations-Liebe ganz von selbst in die Kenntnis der englischen Sprache treibt, egal, woher sie kommen! Immerhin.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Fotos, Poetry, Weltbild

Der Erpel hinterm Deutschen Tor

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

ja, das ist natürlich wichtig. Nun hat die Bildzeitung in einer beispiellosen Griechenland-Hetze drei Opfer mit zu verantworten. Da ist es natürlich für die heutige Schlagzeile wichtiger, wer im Deutschen Tor steht zur WM in Südafrika. Ich hoffe, es kommt zu einem Spiel Deutschland-Griechenland. Tatsächlich kann es die Torwart-Tragödie und ihre öffentlich gelebte Trauer mit dem Griechenland-Straßenmobmord zumindest hinsichtlich ihrer schockierdenden Tiefe aufnehmen. Ich fürchte nur – siehe meine früheren Beiträge zu dem Griechenland-Hososkop, das ich benutze, es ist gar nicht sicher, daß die Griechenland-„Hilfe“ gelingt, wenn die Bürger das Land lahmlegen. Ohnehin wird an der ökonomischen Vernunft eines Innland-Nachfrageabfalls ohne Gleichen zu zweifeln sein.

Adler kann die Nachfolgerolle nicht übernehmen und der kluge Löw läßt die Frage offen. Rückläufiger Merkur bringt diese Nachricht:

Kurssturz an der Wall Street: Börsianer zweifeln an der „Fat Finger“-Theorie – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

Astrologisch bemerkenswert das Hick-Hack, wie Merkur rückläufig ihn typischerweise verursacht: „Fat Finger?“ Ein Fehler? „Doch nicht …“?! Eben diese Form vermeintlich sinnloser Kapriole scheint Merkur zur rückläufigen Zeit in den keltischen Luc zu verwandeln, der wesentlich trickreicher noch gedacht wird, wenn Hollywood uns nicht täuscht … Denn, seien wir ehrlich, schon jetzt ist unser Geschichtsbild durch ergreifende Filme geprägt, oder etwa nicht? Nicht alles stimmt jedoch! Zum Beispiel unser Hermes – Ἑρμής – Bild ist bleich, und das der heutigen Hellenen auch. Doch die Figuren waren bunt, wie der Feder-Schmuck der Indianer!

Datei:Hermes di Prassitele, at Olimpia, front.jpg – Wikipedia

Vielleicht kann eine neue Besinnung auf eine wahre Klassik Europa zusammenführen? Und näher an Nordafrika? Siehe hier Kurzansicht der Bunten Götter:

http://www.liebieghaus.de/admin/ImageServer.php?download=true&ID=3143@lh – Powered by Google Text & Tabellen

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Weltbild

Geburt einer neuen Wissenschaft

Liebe Leserinnen und Leser,

Sicher erinnert sich manch einer noch an die  Diskussion nach dem Erdbeben in Haiti. Die Anregung, Himmelskräfte zur erklärenden Untersuchung für geophysische Vorgänge wie Erdbeben oder Vulkanerruptionen heranzuziehen, wurde zunächst nicht aufgegriffen. Um so erfreulicher, daß dies jetzt passiert:

Sonnenstürme: Plasmabomben lösen Weltraumbeben aus – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Man muß ein wenig zwischen den Zeilen lesen, aber Haiti wird in diesem Zusammenhang tatsächlich als Kräftevergleich erwähnt:

„Gerade findet nahe der Erde ein richtig starkes Weltraumbeben statt“, sagt Wolfgang Baumjohann von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Es sei wohl das stärkste je gemessene Weltraumbeben. „Man kann die Stärke vermutlich mit dem Erdbeben in Haiti im Januar vergleichen.“ (Hervorhebung M.T.)

Und weiter schreibt Spiegel-Online:

„Wir versuchen, den Begriff Weltraumbeben nun zu etablieren“, sagt Karl-Heinz Glaßmeier von der Technischen Universität Braunschweig auf der Jahrestagung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union (EGU) in Wien.

Wir können also live beobachten, wie Wissenschafts-marketing funktioniert, indem nun – Haiti als Vergleich – ein neuer Begriff etabliert wird. Warum? Natürlich um Aufmerksamkeit und Forschungsgelder zu bekommen. Was in diesem Fall ausdrücklich zu begrüßen ist!

Erstmals überhaupt berichten Wissenschaftler von Messungen des geheimnisvollen Naturphänomens.

(Quelle Spiegel)

Es tut sich also was. Dies alles zeigt die Geburt einer neuen Wissenschaft, denn es ist ja klar, daß Himmelsphänomene eigentlich nicht unter Geowissenschaften fallen, die sich aber nun doch damit beschäftigen. Dassselbe Phänomen ist auch bei anderen Planeten sichtbar und eben aktuell beobachtet worden, hier z.B. bei Saturn:

Bild Nasa/Hubble

Die Verbindung mit meinen Vorschlägen wird eine Verbindung sein, in der ich mit viele tausend Menschen – Laien und Wissenschaftlern – gleichzeitig gestanden habe, in einem Feld morphischer Resonanz. Und offensichtlich hat sich das gelohnt.

Und ein weiteres Gutes: natürlich ist dies der Anfang einer Wiedervereinigung von Astrologie und Astronomie. Wir freuen uns! Ebenso erfreulich ist der Geisteswandel des  früher atheistischen Florian Freistetter, der wohl zum Glauben zurückgefunden hat? -:

Mein Gott – es ist voller Galaxien! | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Wenn man wissen will, was Freistetters Gedanken über die „Dunkle Materie“ beflügelt, dann ist es die Überlegung, daß die sogenannte Gravitation offensichtlich dem Weltraumbeben nicht direkt ausgesetzt ist, denn die Planeten ziehen deswegen noch lange regelmäßig ihre Bahnen.

Aber: auch Gravitation ist nur ein Konzept zur Erklärung von Kräfte-Gleichgewichten. Wir wissen gar keine Energie damit zu verbinden. Nur ihre Größe glauben wir einschätzen zu können. Warum ist das so? Weil wir die Natur noch nicht verstanden haben. Letztlich wird sich wahrscheinlich alle Energie in jede Kraft wandeln können.


Weltbild

Unser Schulsystem

Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben nicht immer Zeit, über unser Schulsystem zu diskutieren, es gibt einfach oft Wichtigeres. Wie in einem Boot, wo wir gehalten sind, von einer Bordwand zur nächsten zu rennen, um das Gleichgewicht und das Vertrauen der Anleger wieder zu gewinnen, die wir in Massen selbst sind, verlangt man von uns die hysterische Beschäftigung mit Staatsfinanzen, und nicht nur das.

Was, wenn der Zweck des Hase und Igel-Spiels zwischen Staaten und Spekulanten eben dazu dienen könnte, daß wir allderweil nicht dazu kommen, uns über´s Schulsystem Gedanken zu machen? Mehr wollten wir nicht, als daß Fachleute ihren Job tun. Steinbrück zurück. Wenn sie den Job der Presse überlassen, wird offensichtlich, daß sie keine Ahnung haben.

„Auch, wenn die Schulen schlecht sind“, meinte mein Vater einmal, „müssen wir froh sein, überhaupt welche zu haben.“ Das stimmt.

Fotos Termin ©

Fachleute bekommen wir aber nur durch bessere Schulen. Was wir für dieses Land brauchen sind demokratische Schulen die zu 99% von den Schülern selbst verwaltet werden. Ein demokratisches Land kann sich kein diktatorisches Schulsystem leisten. Gerade den Finanzhaushalt der Schule, den Erlös dazugerechnet, der aus dem schuleigenen Restaurant- und Kantinenbetrieb kommt, wo man neben dem Schulabschluss mal schnell eine Lehre machen kann – verwaltet die Wirtschafts-Klasse des Abschlusses, also die 12. Klasse in Eigenregie, inkl. Einstellen und Entlassen von Lehrern und deren Leistungsbeurteilung, die ich in der Hand von Schülern besser und demokratischer aufgehoben finde, als in Schulämtern und Ministerien. Das gilt insbesondere zur Vermeidung eines Autoritätsgefälles, das zu Mißbrauch in körperlicher und seelischer Hinsicht führt und in der Tat eher zu angepassten, als zu kreativen Menschen, bzw. zu Menschen, die kreativ in der Anpassung sind. Dem entsprechend haben dann alle gesellschaftlichen Einrichtungen mehr oder weniger diesen Charakter, obwohl es auch dort sicher herausragende EinzelkämpferInnen gibt. Anpassung mag auch eine nicht zu unterschätzende Sozialkompetenz sein; wenn sie zur Unterdrückung wird, ist die Spppe schon gekippt.

Wenn wir die Finanzkrise erfolgreich meistern wollen, müssen wir mehr Demokratie wagen, in den Schule und in Europa. Und da wir das Internet haben, ist dieser Prozess machbar.

Jede/r lernt mindestens ein Instrument!

Es gibt nur noch eine Schule mit durchgängig durchlässigen Kursen, der Schwierigkeitsgrad sich steigernd. Jeder kann zum Abitur kommen. Oder durch andere Kombinationen mit einer fertigen Lehre aussteigen. Alle schuleigenen Handwerksbetriebe arbeiten nach einem funktionierenden Geschäftsmodell. Hier sind kreativste Verbindungen zur klein-mittelständischen Wirtschaft denkbar.

Alle Schulen pflegen engen Kontakt mit Universitäten und können dort preisgünstig Fachdozenten oder sogar Studenten zu Lehrveranstaltungen bitten. Bestimmte Kultur- und Forschungsprojekte betreffend tritt die Schule in Konkurrenz mit Wirtschaft und Universitäten.

Nach amerikanischem Vorbild und zur Motivation der Jugend brauchen wir eine neue Kultur der sportlichen Kompetition zwischen den Schulen, eventuell durch Einbeziehung der Oberstufe in die Bundesliga-Ranking-Liste, u.ä.

Aus der demokratischen Eigenverwaltung und der Ausrichtung nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten – die Film- zusammen mit der Theaterklasse produziert z.B. nicht für Elternabende, sondern für den Haus eigenen TV-Internet-Kanal, der wiederum den Moloch des fettgefressenen und räuberischen öffentlichen Rundfunks – unser Eigentum! – aufmischt, etc. – wird eine Schule mit dynamischer Kreativkraft.

Den Schülern selbst wäre es – in den Programmierklassen – zuzutrauen, daß sie das bessere Spiel für online-Süchtige zurück auf den Pausenhof tragen.

In der Soziologie-Klasse werden randgruppige und stille Mitschüler davon abgehalten, ihre Isolation in den Wahnsinn weiterzuentwickeln …

All das ist möglich mit dem Ziel: demokratische Eigenverwaltung der Schulen, stufenweise eingeführt, aber kontinuierlich – learning by doing – vorangetrieben.

Mit freundlichen Grüßen!

Markus