Fotos, Fragen, Kultur

Figur im Spiel

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Liebe Leserinnen und Leser,

I & I – wir doppeln als Figur, den Spiegel zulässig halbdurchlässig lassend, damit alle Teilchen oder Wellen durchkommen, die eben dieser Polarisation unserer Dopplung entsprechen: statt das Fest zu feiern, setzt Grübeln ein: gegen uns selbst, hypnotisiert – gespiegelt (Neptun & Chiron in Fische aufsteigend), und offensichtlich der Aufbruch (Widder) belastet von altem Karma (Südknoten in Widder); –

… ganz kurzes Mond/Venus-Trigon: von Steinbock zu Jungfrau (und wer Planeten im Zeichen Stier hat, oder sonst Bedeutung, profitiert auch von dieser kurzen, aber starken Verbindung) … Weiblichkeit stark in Realität, weil Erdzeichen – „no pop, no style, all strictly roots … “ …

Vaters SohnNürnberg, 28.07.2015 22:05

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Bürgerbewegung, Ereignis, Fragen

Jupiter spricht durch den Blitz!

Liebe Leserinnen und Leser,

der Spott kommt vor dem Fall. Warum verlangt Griechenland nicht eine Vermögensabgabe seiner wohlhabenden Bürger? Was ist daran so schwer? Schäuble würde sagen: „damit würgsch du ja alle Inveschtitionen ab“.

Daß der Neoliberalismus Exempel statuieren muss, um die Zinseszins-Versklavung seiner Bürger rechtfertigen zu können, war klar –  wer den Fehler des kapitalistischen babylonischen Turms aufzeigt, gilt als Verräter oder Wahnsinniger, oder bestenfalls Spinner.

Aus der Bankenkrise wurde die Staatsfinanzkrise, und dann passierte mit Griechenland das, was mit jedem passiert, der in die Zinseszins-Spirale rutscht. Schäuble weiß das, aber er kann und will es nicht ändern … Die Gläubiger könnten sich in ihrer Gier mit einem kompletten Schuldenschnitt zufrieden geben: denn via Zins & Zinseszins wurde die Ursprungsschuld, wie bei jedem kleinen Häuslebauer, schon lange abgezahlt.

Aber dennoch: es ist bekannt: einer Staatsschuld von ca. 2000 Milliarden Euro steht in Deutschland Privatkapital von 5000 Milliarden Euro gegenüber – wie sieht das Verhältnis in Hellas aus – ähnlich? Vielleicht ist Griechenland überhaupt nicht pleite, man sollte nur Bürger & Staat wieder als Einheit sehen und definieren.

Freilich, dem griechischen Staat – denkt man ihn ohne oder abseits der eigentlichen Bürger – haben von den Kapital-Eigentümern (Bankbesitzern) viele Geld geliehen in der Hoffnung, viel mehr zurückzubekommen – Staatsanleihen zu 50% per annum werden gehandelt! Doch die Geier haben ihre Mahlzeit genossen, und sind jetzt satt.

Das ist natürlich alles vollkommen pervers – bald wird unsere Presse die Pflicht verkünden, wie Europa-verbindend es sei, Lebensmittelpakete und Pharmazie nach Hellas zu schicken …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Fragen, Kultur

Das 12. Haus

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Idylle trügt. Schau Dir das Bild oben genauer an, man kann es extrem vergrößern, und dann siehst Du: ein Taubenpärchen drüben auf dem anderen Balkon. Tauben sind ja bekanntlich Venus-Tiere, aber Venus beansprucht dann in diesem Sinn meinen Balkon. Und zwar nicht einfach nur so. Schon im März/April hat das Pärchen jeden Tag versucht, aus harten Birkenreisern ein Nest auf dem Betonboden zu bauen – jeden Tag hab ich das Nest abgebaut, manchmal zwei mal am Tag – und den Tauben freundlich erklärt, daß dies mein 12. Haus sei! Doch weil sie mich beständig ignorierten, nahm ich den alten, hölzernen Wäscheständer, und versperrte admit* den Zugang zu ihrer bevorzugten Brutstätte – worauf sie dazu übergingen, den morschen Kitt aus den noch morscheren Fensterrahmen zu picken – und ab da wußte ich: es war Rache. Kann ein Venus-Tier in einen „intelligenten“ Stellungsstreit mit Menschen kommen?

Die Realität lehrt es! Noch heute passen die Tauben ganz genau die Zeiten ab, wenn niemand auf dem Balkon ist, und kacken auf den Korbsessel, der allein diesen Jazz unter freiem Himmel gewährt: und das alles in der Absicht, ihr vermeintliches Territorium zu halten. Sie gurren empört, daß ich den Balkon beanspruche: was für ein frecher Mensch: na warte, wir werden länger Geduld haben!

Mein guter Freund, der den Ort mit mir bewirtschaftet, hat schon mal einen Sommer auf selbigem Balkon mit der Pumpgun verbracht, um sich Respekt zu verschaffen. Die Plastikbällchen landen aber über die Regenrinne im Meer, das ist ein ökologisches Problem, hat aber geholfen, wie er sagt, doch offenbar nicht auf Dauer.

Englische Stadtauben leiten ihr Geselllschaftsrecht daher ab, daß sie von je gezüchtet sind, sagte mir ein Nachbar …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* heißt eigentlich „damit“ – aber der freudsche Buchstabendreher macht sich gut in Merkur Zwillinge rückläufig …

Fragen, Kultur

Problem der liberalen Erziehung …

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Liebe Leserinnen und Leser,

eine Problematik, die vor allem die Uranus/Neptun Generation im Steinbock betrifft, die sich in eine Welt der auflösenden Mauern und Grenzen gesetzt sahen – noch bevor die Erfüllung teilweise durch Rezeption von Uranus und Neptun in Folge dieser Zeit in Wassermann/Fische genau jenes Uranus/Neptun-Potential zunächst als prinzipiell befreiende Kraft in technische Konzepte einband, die sich mit dem allseits geliebten Begriff des „Spiels“ verbinden sollten in einem bislang noch nicht gekannten Ausmaß, so daß heute mit Uranus in Widder und Neptun in Fische viele bald bereit sind, die „Reset“-Taste zu drücken, das Schlimmste tun, was man der Technik antun kann, und zu analogen Gewohnheiten zurückzukehren (KGB), als man noch nicht wußte, was ein Virenschutzprogramm kostet, während andere einfach am „schwimmen“ (Neptun) sind, und quasi ziellos im physikalischen Raum/Zeit-Container durch die Galaxis driften und versuchen, „dabei Spaß zu haben“; – so ein amerikanischer Imperativ, den viele herbeizugrinsen, andere im ewigen Räuber- und Gendarmspiel als kontinuierliche Verlängerung der Kindheit erzocken wollen: seitdem „Spiel“ auch den reifen Mann als Sublimator zum sympathischen Werbeträger macht, beobachte ich (wirklich an der Quelle!) – wie Menschen unterschiedlichster Alters- und Sozialgruppen – jeder mit jedem – sich bei der Frage wiederfinden: „Können wir ihn jetzt abknallen?“ …

An misanthropischen Tagen – das ist der heutige nicht – wir haben einen dieser überbrillanten Spätfrühlingstage – stellt man sich die Frage, wieviel Energie inzwischen schon im Netz durch diese Spiele tagtäglich und dauerhaft weltweit gebunden ist, und was es für die Menschheit bedeutete, wenn dieser kontinuierliche Fluss der technischen Triebsublimation plötzlich ausbliebe?!: ob es ein Segen wäre, oder ein Fluch …

Das sind so Hamlet-Fragen, die zur Natur des Zwillinge-Zeichens durchaus in seiner templigen Tiefe passen …

Und natürlich auch die, um die liberale Erziehung: nicht wenige Ehen wurden zur Mauerwendzeit geschieden, weil man und frau sich nicht über kathegorische Differenzen bei der Kindererziehung – ob nun streng, oder weniger – einigen konnte. Und nun haben wir den Salat: ein Großteil der Jugend im Netz gefangen, gebunden an nahezu schwachsinnige Verhaltensmuster, als gälte es das richtige Leben.

Was sie eigentlich bei der Sache hält, ist das „team“ im Netz: unverbindliche Freundschaften, um ein strategisches Ziel zu erreichen: der militärische Ursprung der Netzspiele – inzwischen eine Industrie, die die Jugend gestalterisch anlockt („Schau mal, die Grafik!“) –  ist ja nicht einmal verborgen …

Natürlich wächst das Rettende auch.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astronomie, Ereignis, Fragen

Merkur immer langsamer

Pavian

Liebe Leserinnen und Leser,

es hat schon seinen Grund, warum die Alten ausgerechnet den schwer zu beobachtenden und sonnennahen Merkur als Schlüsselsymbol des Wissens, des Zugangs zu ihm – überhaupt festlegten. Für die Ägypter war Merkur/Hermes/Nabu/Loki/Toth auch der Pavian, der hier der Sonne – bzw. dem Prinzip des Werdens – offenen Bezug gibt.

Unten die Horoskope zeigen oben den Augenblick des Zerschellens der Raumsonde Messenger auf dem Merkur, und innen den Beginn der Mission, außen der Augenblick des Zerschellens, wie oben.

Ist ein paar Tage her, passt aber gut zur Energie des „Innehaltens“-  zurückzuschauen, kurz bevor Merkur in drei Tagen tatsächlich retrograd wird.

Messenger auf Merkur30.04.2015 21:26 Nürnberg

FAZ:

Absturz ohne Augenzeugen: Die Nasa-Sonde „Messenger“ ist auf dem Merkur zerschellt

Messenger MissionInnen Start

Nur – „Absturz ohne Augenzeugen“ – klingt wie das perfekte Verbrechen:  hinterlasse Müll auf einem göttlichen Planeten – und so sicher kann man wegen der „Augenzeugen“ auch nicht sein … die Götter gucken doch zu, was wir treiben und sind auf einer Ebene „not amused“ – als auch stolz auf den Forschergeist ihrer Geschöpfe auf einer anderen …

Im Sinne des „Gestells“ wird natürlich – Hybris! – ein Planet gestellt – zur Kolonisation unverblümt auserkoren …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fragen

Ufos im Mittelalter

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Aufnahme stammt aus einem im Kloster Strachov in Prag ausgestellten Folianten. Gewiss kann man sich darüber streiten, ob es sich bei dem abgebildeten Doppel-Kreisgebilde im Sternenhimmel tatsächlich um ein Ufo handelt; – es gibt aber andere Darstellungen, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen.

Der Heilige – Gott sei Dank – scheint das giftige Ding isoliert und unter Kontrolle gebracht zu haben.

Ich weiß zwar, daß die Anthroposophen unter euch sowas nicht gerne hören, aber ich halte es für möglich, das die steinerschen Kräfte des Arimanischen, Luziferischen und die Asuras jeweils verschiedene Wesenhaftigkeiten sind, denen mehr zukommt, als „nur“ geistig-schmarotzerische Existenz.

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Zumindest die luziferischen Kräfte könnten gut Wesen von der Venus sein, der ohnehin – bedenkt man den absurden Hype um den nahezu abgestorbenen Mars, auf dem gewiss niemals irgendeine Kolonisation der Menschheit denkbar ist – und auch (bei der Sonnenferne) gar nicht wünschenswert – viel zu wenig Aufmerksamkeit zukommt: denn von dort sind wir durch eine Venus-Zivilisation gut erreichbar.

Etwas anderes ist natürlich die Frage, wo wir quasi körperfrei astral unterwegs sind – zu Lebzeiten im Schlaf und nach dem Durchschreiten „der Pforte des Todes“ ständig.

Wer jedenfalls an den Ufo-Sachen zweifelt, hat einfach die Bibel nicht genau genug gelesen – und es ist kein kleines Mysterium, daß in unseren Tagen erst die technische Schrift – da wäre das Erscheinen des Herrn auf dem Berg, der sich bemüht, keine „Bresche ins Volk Israel zu schlagen“ – lesbar wird: – ? – : und dann sofort der Vergessenheit anheimfällt …

Obiges Bild jedenfalls hat beides: die Gewissheit des Geistes (durch den Heiligenschein) und die Gewissheit der Widersachermächte, den alten Pächtern des Weinbergs.

Vielleicht kommt Technik durch den Christus – und hat nur die Aufgabe, uns vor denen zu schützen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astronomie, Fragen, Geschichte

Erstes Gewitter: Zusammenhang der planetaren Aspekte mit dem Wetter auf Erden …

Gewitter14.01.2015 18:30 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

gerade heute habe ich gelesen, wie Bernhard Walther, Kaufmann und Gelehrter in einer Person, eine Planeten- Wetterbeobachtung aus dem Dürer-Haus zu Nürnberg betrieb. Er war des genialen Wunderkinds Johannes Regiomontanus Mentor und wohl Freund gerade zu der Zeit, als sich das Mittelalter nach der Kalenderreform (sic!) – die Johannes  (Regiomontanus) Müller nach Rom führte, wo er als „Mitarbeiter“ dieses Reformprojekts – das auch heute noch unseren Kalender bestimmt – 40-jährig verstarb – sich also das Mittelalter zu wandeln begann und dann in den 30-jährigen, wie Egon „Friedmann“ Friedell schreibt, Krieg kippte …

Auch Kepler kannte die Kollegen natürlich, und er schloss sich 1602 (zwei Jahre, nachdem Bruno verbrannt wurde auf dem Campo di Fiori … ) der beobachtbaren Idee einer astrologischen Wetterkunde an:

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Für heute und den Zeitpunkt des ersten Jahrensblitzes haben wir diese Mars/Saturn Quadratur* – einen Aspekt, den Kepler/Brahe in deren „Von den gesicherten Grundlagen der Astrologie“ – auch Regiomontanus, auch Bernhard Walther – oder drüben: – William Lilly  – diesem Wettergeschehen zuordnen, und zwar nur nach den „klassischen“ Planeten – was für uns deshalb bemerkenwert und studiabel ist, und sich eben wieder zeigt, während Jupiter, rückläufig, am AC aufsteigt als „Herr des Schützen“ – und in Rückläufigkeit den Vergangenheitsbezug – wie in diesem Post – gebietet.

Es geht aber um´s Wetter. Haben die „Alten“ Jupitern zufällig den Blitz in die Hand gestellt? Und ist der Blitz ein Synonym für „Feuer-Energie“?

In jedem Fall haben wir hier den Punkt, an dem, wie mir scheint – wir Astrologie wieder ohne Gefahr in die Wissenschaften einführen dürfen und müssen: Bernhard Walther, Kepler, Regiomontanus, Brahe und viele andere mehr aufgreifen, wo der Faden liegengeblieben ist … dem Zusammenhang der planetaren Aspekte mit dem Wetter auf Erden.

Davon nicht weit wäre die Erdbebenkommunikation mit dem Planeten, auf dem wir scheinbar Gäste sind.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Saturn im Zeichen Schütze, dem Zeichen des Zeus. – „Zeus (altgriechisch Ζεύς, klassische Aussprache ungefähr – „dze-u̯s“; neugriechisch Ζεύς bzw. Δίας Dias; lateinisch Iuppiter) ist der oberste olympische Gott.“ Der Tag selbst vielleicht sogar mit seinen 12 Stunden …

Fragen

Merkur rückläufig – astraler Vermittler

Chiron Pluto15.10.2014 15:31 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

die Rückläufigkeit von Merkur im Waage-Stellium im Quincunx zu Chiron/Neptun in den Fischen hat zu einer Vielzahl „kleiner“ Verletzungen geführt: Verbrennung – Platzwunde – Fahrradunfall – Das soll den großen Verletzungen, die ständig und überall auch – meist aus der (Kriegs-)Technik im weitesten Sinne, die Menschen vor allem in der Konfrontation mit Technik erfahren, keinen Hohn sprechen … fern davon!

IMG_1800Foto Termin © – Schnepperschütz, Haller Wiese …

Wie kann das aber sein – diese Häufung von Ereignissen?! Mars im Schützen tritt auch in den Bereich der Quadratur zu Chiron in Fische – und Jupiter ist im Löwen verstärkt – nicht per se – aber allein schon durch das Mars in Schütze-Trigon  …

Doch grundsätzlich tragen solche Missgeschicke die Merkur-rückläufig Signatur, die in Opposition mit Uranus das ganze Waage-Stellium, einschließlich des Nordknotens für sich bündelt – die uranische Widder-Gewalt ist am Südknoten – und ist immer noch rückläufig.

Das gilt es zu beachten. Man kann von Verhandlungen, die jetzt geführt werden, Ergebnisse erwarten, wenn Merkur am selben Punkt wieder direkt läuft.

Die „neuen“ Planeten bis Chiron sind ja besonders zuverlässig anzeigend, was weltweite Spannungen oder Entspannungen betrifft. Ich erinnere an Liz Greene´s Vorhersage der Implosion der Sowjetunion …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fragen, Geschichte, Mond, Mundan

Mond im Zeichen Krebs (bei Sirius) …

 20140824_185547Foto E. Termin ©

StundenbildLiebe Leserinnen und Leser,

natürlich können wir uns – wenn einmal das – besonders unter Antroposophen hartnäckig sich haltende Missverständnis des siderischen Tierkreises – überwunden wäre – wieder endlich dem heimatlichen Fixsternhimmel zuwenden, von dem, wie durch Verabredung, sich die Astrologie seit ihrer Wiedergeburt durch die neuen Planeten Uranus, Neptun, Pluto & Chiron zu Recht ein wenig abgewandt hat, weil das Individuum mit dem vorhandenen Werkzeug irritationsfrei beschrieben werden kann.

Zuwenden heißt aber zunächst auch: abwenden, begreifen, daß Regulus, der königliche, nicht mehr im Löwen läuft, sondern in der Jungfrau. Wenn frau/man das verstanden hat, löst sich das Mysterium der Tierkreisunsicherheit recht schnell.

Zuwenden bedeutet auch – und das ist wahrlich der härtere Brocken – daß die Wiedervereinigung von Astrologie und Astronomie – obwohl das zur Zeit aufgrund der Feindschaft, wenn nicht sogar des Hasses der scientistischen Fraktion der Realitätsverweigerer, kaum denkbar erscheint – dadurch kommen wird – daß beide einen Schritt zurücktreten, einen Irrtum erkennen, der für beide Disziplinen systemprägend ist in dem Sinne, daß entscheidende Faktoren des Lehrgebäudes von diesem Irrtum beeinflusst sind.

Hier würde es sich gut machen, wenn die Astrologie einen ersten Schritt machte: es geht um die sogenannte Präzession, das platonische Weltenjahr (ca 25800 Jahre) …

Die Versuchung, ein barockes Ordnungssystem in Perfektion zu entwerfen, nach dem einmal die Erde sich um sich selbst dreht – dann um die Sonne – und schließlich im Pendeln der Erdachse im Verhältnis zum gesamten All, ist aus dem Versuch entstanden, Sicherheit und Stabilität in unsere Existenz zu bringen – um so mehr, als daß sie ja durch Kopernikus und all den Folgeentwicklungen des technischen Auges ins All tief erschüttert wurde.

Dieses Ordnungssystem hat die Naturwissenschaft – damals noch im Gewandt des Astrologen/Astronomen Tycho Brahe – schlicht und ergreifend übernommen.

Doch es ist falsch. Für die Astrologie der Neuzeit ist das ein entscheidender Faktor. Man hatte schließlich schon die Atemzüge des Menschen ins Verhältnis zum Weltenjahr gesetzt. Für die Astronomie ist die Frage des Weltenjahrs nicht systementscheidend – ihr Waterloo wird die falsche Relativitätstheorie sein, von der sich – unbemerkt durch die Öffentlichkeit, führende Theoretiker der Physik gerade verabschieden:

Lee SmolinVor diesem Hintergrund wird es wieder richtig und logisch, warum die Astrologie sich ganz auf´s Individuum zurückgezogen hat, und die Fixsternspäre für ein paar Jahrhunderte vergessen hat: denn sich auf den Einzelnen, auf´s Individuum, auf den Menschen ganz zurückzuziehen, wie auch den Blick vom Himmel auf den Bildschirm zu richten, war weise, bevor der entscheidende Irrtum nicht erkannt war:

Daß eben die Präzession so nicht existiert.

Natürlich ist das auch für die Astronomie peinlich, aber nur insofern systemrelevant, als daß eine solche Peinlichkeit das ganze System einmal mehr fragwürdig macht.

Die größte Gefahr ist auch gar nicht dies, sondern eher die, daß wir in einer Zeit angelangt sein könnten, in der Wahrheitsfindung – verstreungsstarken Kräften geschuldet – grundsätzlich nicht mehr möglich ist: ein neuer Kopernikus könnte wohl kommen, aber er hätte keine Chance mehr, sich gegen die Science-Fiction Literatur von „Nature“ oder „Sience“ überhaupt Gehör zu verschaffen. Man könnte wohl die Wahrheit finden, sagen, aber sie hätte keinen Ort mehr, oder, wie Heidegger zu sagen fand: „Nur ein Gott kann uns noch retten“ – was im Sinn dasselbe ist (liebe Conny, Federhalter, Francis und Klaus …, und wer sonst noch sowas verstehen kann).

Es gibt natürlich diese Verschiebung des Frühlingspunktes, aber seine Ursache ist u. U. tatsächlich nicht die Präzession, sondern – und ich glaube, die Ägypter wußten das – eine andere Doppelstern-Drehung unserer Sonne um das Sirius-System. Und genau dort, kommen wir zum Punkt: steht der Mond zur Zeit, im Krebs, wo Sirius auch zu finden ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Fragen

Saturn steht still

ManiliusLiebe Leserinnen und Leser,

heute Nacht geht die Sonne ins Zeichen Löwe, wo Jupiter (und Lilith!) schon sind: die Vögel sind des Singens müde: –  Saturn (Augustus hatte seinen Mond im Steinbock und ließ das auf Münzen prägen) steht still.

Ich mag dem Zeitgeist nicht folgen. Da und dort werden Kriege als Schicksal inszeniert, als wären sie nicht Folge der zuvor längst beschlossenen Waffenschiebereien, an denen ach so viele Arbeitsplätze heuchlerisch hängen. Gewiss könnten wir hier – und seit Jahren passiert das ja auch – für alles und jedes loop-mäßig passende Winkel und Aspekte finden. All dies sind Tatsachen, die aber dem modernen Menschen keine Erkenntnis bedeuten.

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Allein die Frage: „Warum ist das so?“ – wird auch von AstrologInnen wenig gestellt. Wir bleiben aber dran …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus