Problem der liberalen Erziehung …

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Liebe Leserinnen und Leser,

eine Problematik, die vor allem die Uranus/Neptun Generation im Steinbock betrifft, die sich in eine Welt der auflösenden Mauern und Grenzen gesetzt sahen – noch bevor die Erfüllung teilweise durch Rezeption von Uranus und Neptun in Folge dieser Zeit in Wassermann/Fische genau jenes Uranus/Neptun-Potential zunächst als prinzipiell befreiende Kraft in technische Konzepte einband, die sich mit dem allseits geliebten Begriff des „Spiels“ verbinden sollten in einem bislang noch nicht gekannten Ausmaß, so daß heute mit Uranus in Widder und Neptun in Fische viele bald bereit sind, die „Reset“-Taste zu drücken, das Schlimmste tun, was man der Technik antun kann, und zu analogen Gewohnheiten zurückzukehren (KGB), als man noch nicht wußte, was ein Virenschutzprogramm kostet, während andere einfach am „schwimmen“ (Neptun) sind, und quasi ziellos im physikalischen Raum/Zeit-Container durch die Galaxis driften und versuchen, „dabei Spaß zu haben“; – so ein amerikanischer Imperativ, den viele herbeizugrinsen, andere im ewigen Räuber- und Gendarmspiel als kontinuierliche Verlängerung der Kindheit erzocken wollen: seitdem „Spiel“ auch den reifen Mann als Sublimator zum sympathischen Werbeträger macht, beobachte ich (wirklich an der Quelle!) – wie Menschen unterschiedlichster Alters- und Sozialgruppen – jeder mit jedem – sich bei der Frage wiederfinden: „Können wir ihn jetzt abknallen?“ …

An misanthropischen Tagen – das ist der heutige nicht – wir haben einen dieser überbrillanten Spätfrühlingstage – stellt man sich die Frage, wieviel Energie inzwischen schon im Netz durch diese Spiele tagtäglich und dauerhaft weltweit gebunden ist, und was es für die Menschheit bedeutete, wenn dieser kontinuierliche Fluss der technischen Triebsublimation plötzlich ausbliebe?!: ob es ein Segen wäre, oder ein Fluch …

Das sind so Hamlet-Fragen, die zur Natur des Zwillinge-Zeichens durchaus in seiner templigen Tiefe passen …

Und natürlich auch die, um die liberale Erziehung: nicht wenige Ehen wurden zur Mauerwendzeit geschieden, weil man und frau sich nicht über kathegorische Differenzen bei der Kindererziehung – ob nun streng, oder weniger – einigen konnte. Und nun haben wir den Salat: ein Großteil der Jugend im Netz gefangen, gebunden an nahezu schwachsinnige Verhaltensmuster, als gälte es das richtige Leben.

Was sie eigentlich bei der Sache hält, ist das „team“ im Netz: unverbindliche Freundschaften, um ein strategisches Ziel zu erreichen: der militärische Ursprung der Netzspiele – inzwischen eine Industrie, die die Jugend gestalterisch anlockt („Schau mal, die Grafik!“) –  ist ja nicht einmal verborgen …

Natürlich wächst das Rettende auch.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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