Geist

Mars im Zeichen Stier

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Liebe Leserinnen und Leser,

um 1:34 geht morgen Mars in Zeichen Stier. Im Wechsel heute das einleitende Frühlingsgewitter. Mars hat zunächst keine Aspekte, außer diejenigen, die er zu den Mondknoten werfen wird. Mars im Stier ist der „materielle“ – oder netter – der sinnliche Krieger – wirft er einen Aspekt zu den Mondknoten, bringt das schon was – im wahrsten Wortsinn. Mit der Aspektscheibe eingestellt ist aber Saturn im Quadrat zu Chiron (das im Zuge von Saturn kommender Rückläufigkeit ab 6.4 erst am 4.5 wieder exakt wird): man hat Probleme, Fehler anzuerkennen (wie Frank Felber schreibt) – mit Mars muss das nichts zu tun haben, da er keinen Aspekt wirft: die Ebene, die sich beißt, ist eher Spiritualität/Philosophie. Der Papst geht hier mit gutem Beispiel voran:

Er hat den Saturn recht Sonnen-nah und Chiron wiederum in der Quadratur über dem eigenen Saturn; beide Cover geben den Aspekt wieder …

Wenn man seine Aspekte so exakt lebt, ist das spirituell durchaus bemerkenswert fortgeschritten. Merkur wird die Konjunktion zu Chiron am Samstag um 2:35 haben – das ist dann der Botschafter, der das Quadrat auslöst, mit Sinn füllt, klärt, warum es überhaupt da ist. Der Regenbogen oben ist der positivste Ausdruck, den Neptun auf dem materiellen Plan haben kann – auch er hat zunächst keine Aspekte und steht hier im Bild zum Trost und zur Freude isoliert da. Als sinnliche Erfahrung hat er aber durchaus auch eine Nähe zum Stier, denn Stier liebt alles, was schön, angenehm und sinnlich ist – das Sextil zwischen Mars und Neptun erfolgt bei Neumond am 27.03.2017 – ziemlich zauberhaft …

Für die Teilnehmer unserer Astrologie-Runde interessant: der Papst hat zwar Mars nicht im Stier (sondern im Zeichen Waage = kämpft als Diplomat), aber im eigenen chart das Quadrat Saturn/Chiron = „Ähnlichkeit der zweiten Reihe, unabhängig von den Zeichen“ …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Gedanken

Šťastný novy rok

Liebe Leserinnen und Leser,

„rok“ heißt tschechisch Jahr – erinnert sehr an den Vogel ar-ruḫḫ (persisch) aus 1001 Nacht: den Vogel Rock. Es gibt ja sagenhafte Vögel – Phönix aus der Asche gehört dazu … Für mich klingt dieses tschechische Wort für Jahr sehr anders, als das deutsche : „Jaaahr“ – im Deutschen öffnet sich was und haucht sich dann weg; – im Tschechischen hat man es mit einem Fels zu tun, einem „rock“ englisch, einer harten Einheit. Wie das? Auch das Wort „Roboter“ stammt von tschechisch „robot“ – Feldsklave. Ob es wohl so war, dass man in keltisch-Böhmen das Jahr ursprünglich härter empfand, als in Hippie-Deutschland, mit seinem ätherisch klingenden „Jahr“ – ?

  • Astrologisch noch der Hinweis, dass wir gerade das Saturn/Chiron Quadrat zwischen Schütze und Fische haben – und überall brechen sich Leute was (Saturn sind auch die Knochen), und dann gibt es gleich einen Großbrand in Bayern im noch schneefreien Winterwald (Fische/Chiron), weil die Verbindung zu Jupiter & Uranus stark ist.

Nun müssen wir aber – wie immer – bedenken, wo bei wem dieser Aspekt wirkt – wo sind bei Dir und Deinen Liebsten Fische/Schütze?

Die deutliche Signatur von Merkur rückläufig in Steinbock hat sich etwas in den Hintergrund geschoben: jetzt klappt eigentlich nichts mehr einfach so (zumindest ist es hart, wie Seitnbock) – wichtig wird´s wieder ab Dreikönig bis 10. Januar – und dann noch eine Zeit „Aufräumarbeiten“ von Merkur, wenn er wieder direkt geht …

Das „rockt“ wurde bemerkenswerterweise fast im Retro-Sinn von den jüngeren Generationen als Attribut in der deutschen Sprache kultiviert – und man kann es nach wie vor ohne Scham benutzen – als die etwas älteren der „Rock“ schon nicht mehr ertragen konnten … what´s next?

Dass ich hier nichts über die Anschläge im Irak und in Byzanz sage – weil alles zu verbunden ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Fragen, Freiheit, Geist

„Ritualisierung von Zeit“ – Steinbock-Mond

Deutschlandfunk zur Farbenlehre von Goethe, unbedingt anhören – eine neue Welt tut sich auf …

Liebe Leser,

tatsächlich, während es den Anschein hat, drum herum bewege sich wenig aus Missständen hinaus, mit Uranus Rückläufigkeit stagniere auch der „Fortschritt“ – (ein Begriff, der langsam, aber sicher seine positive Konnotation einbüßt und offen den in ihm versteckten kathegorischen Imperativ freigibt) – außer vielleicht in Asien – tut sich doch was: nämlich dort, wo sich zuerst was tun muss, im Geist. Oben hören wir einen ganz wunderbaren Beitrag von Deutschland-Radio: manchmal einem der letzten Horte  journalistischer Objektivität – beide Seiten werden betrachtet – über Newton und Goethes Farbenlehre – einem historischen Streit zweier Weltanschauungen, von denen sich bekanntlich die Newtonsche durchgesetzt hat. Jemand, der Goethe zerrupfen wollte, ist vom Saulus zum Paulus geworden: Goethes Ansicht stimmt auch, und Newton wird zum Spezialfall der Licht-Physik. Wer Ohren hat, zu hören, der höre!

Vielleicht war es gar nicht so schlecht, wenn Sloterdijk für Precht nur ein paar spöttische Worte hatte neulich zur Philosophie-Messe in Köln, weil so der elitäre Geist der Philosophie auch ausgetrieben wird, jetzt darf jeder mitdenken. Sicher ist auch, daß die Formatdesigner mit dem Intro zu diesem Film schon eine retro-Perspektive einnehmen, typisch für die öffentlich/rechtlichen TV-Tempel – die sie vielleicht für unterhaltsam halten, weil sie eben entsprechend geistig retro sind. Hat man dieses Intro überstanden, so steht man vor einem faszinierenden Gespräch zwischen 2 top gebildeten Feuergeistern (Lesch ist Löwe mit Jungfrau-Mond, Precht Schütze mit Wassermannmond) jeweils auf ihrem Gebiet mit großem Konsens. Und da kommt wirklich was rüber: Harald Lesch kolportiert – unbewußt – Rudolf Steiners Thema, wie er es in „Die Kernpunkte der Sozialen Frage“ auf den Punkt bringt: daß man versuchen wird – und zwar unter Benutzung der „Maschinenkraft“ – die statistische Methode auf das Leben der Menschen auszudehnen, was jeweils zur Katastrophe wird – siehe Marxismus – solches erkennen und konstatieren Lesch und Precht – vermutlich ohne den Ursprung und die Herkunft dieser Frage zu kennen, aber das ist nicht wichtig: wesentlich ist, daß in der Öffentlichkeit Lösung aufscheint.

„Wo Gefahr ist, da wächst das Rettende auch.“ (Hölderlin)

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Mond

Neumond in beweglichen Zeichen …

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Liebe Leserinnen und Leser,

obiges Bild zeigt Vishnu, den Erhalter – das ist natürlich eine freundliche Anrufung von mir: denn eigentlich ist der Neumond mit Einfluss auf das bewegliche Kreuz, wo sich Venus, Jupiter, Saturn und Neptun ziemlich exakt eingefunden haben – Zwillinge, Jungfrau, Schütze, Fische – eine Wandlungszeit nach Shivas Geschmack: „All things must pass … „ – was bleibt erhalten – was muss sich wandeln? Jeder steht persönlich vor diesen Fragen.

Neumond in Zwillinge05.06.2016, Nürnberg 05:00

Es ist ähnlich, wie das Wasser, die Welle, der Vishnu offensichtlich standhält, das immer Bewegliche, auf dem er aber völlig entspannt ruht. Möge uns das auch gegeben sein: insbesondere, wenn wir in den beweglichen Zeichen wichtige Punkte oder Planeten haben!

However: Erkenntnisse verdichten sich, ganze Weltanschauungen, blockierende Vorurteile können jetzt aufgegeben werden; – was dem Fluss nicht standhält, was nicht in Vishnus Ruhe ist, hat verdient, gewandelt zu werden, so oder so …

Vishnu entspricht als astrale Energie dem Christus, der auf dem Wasser wandelt …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Mundan, Prag

Venus Morgenstern

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Kosmologie & Angeologie der Klosterbibliothek Strachov, Prag 1 – Foto Termin ©

Liebe Leser,

Mars aus dem Skorpion unterstützt im Sextil den Pluto in Steinbock: Venus Morgenstern, auch Steinbock, macht dasselbe für die Merkur/Pluto Konjunktion: Hermes (Merkur/Quecksilber) …

http://www.zeit.de/2016/03/quecksilber-gefahr-kohlekraftwerke

… botschaftet in der vorläufig letzten von 3 Konjunktionen dem „Teufel“ Pluto in Steinbock. Das soll nicht bedeuten, Steinbock-Geborene wären Teufel – denn wir alle tragen ja die ganze 12-Symbolik mit uns, und haben alle Anteil aktuell an Pluto im Zeichen Steinbock, dem Hermes – neutral seiner Natur nach – Botschaft gibt. Also Vorsicht. Zwar kommt ja dann auch Venus in Steinbock zu Pluto – aber kann das wirklich beruhigen? – Da Lilith eben gerade eine Mond-Konjunktion in Waage zeitigt? Das sind alles eher Alarmglöckchen – zusätzlich dynamisiert Mars in Skorpion: der hinterhältige, oder netter: listige Krieger – wieder gilt: wir sind alle Skorpion auf dem Weg zum Adler – Pluto wird durch Mars im Sextil unterstützt, was u. U. auch nicht so klasse ist: es sei denn, es wäre der Goldschatz:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bundesbank-holt-deutsches-gold-heim-14037240.html

„Heavy Business“ „spricht“ super zeitgleich auch Jupiter in Konjunktion zum mittleren Nordknoten. Frank Zappa, Schütze, gebrauchte den Ausdruck ironisch, im Sinne von: einem Ding wird große Wichtigkeit gegeben; Neptun/Chiron/Südknoten Fische machen Visionen wenig attraktiv – Jupiter in Jungfrau rein praktische Lösungen um so mehr. Aber praktisch ist nicht immer praktisch: but practicle may not be practicle at all, „So I say … „

Heavy Business30.01.2016 06:58 Nürnberg

Mit freundlichen Grüßen,

Markus