Ereignis, Weltbild

Ist „Asteroid 2005 Yu55“ ein Erdenmond?

Bild: NASA

Liebe Leserinnen und Leser,

Vorbeiflug von YU55: Asteroid auf Stippvisite – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

nicht um morgen geht es, sondern um 2075. Dann soll die berechnete Entfernung dieses Asteroiden bis zu 194.000 km haben; wobei diese Berechnung sicher viele Unbekannte enthält.

Ich glaube nicht, daß die Astronomen, obwohl sie das zukünftig für möglich halten, an einer Asteroiden-Abwehr arbeiten. Sie wissen instinktiv, daß die militärischen Zielerfassungstechniken auch dort anwendbar sein könnten, und alles von selbst auf die Fähigkeit zusteuert, Asteroiden zu zerstören, bevor sie die Erde erreichen.

Es geht also um ein Eingreifen des Menschen in die Erdevolution, denn vielleicht sind ja die Asteroiden so eine Art Nahrung für die Erde, damit sie wachsen kann?!

Interessanterweise wird im Begegnungshoroskop von morgen die Erde durch die Sonne vertreten, als Löwe-AC. Und da ist klar, es wird nichts passieren, Sonne hat keine Aspekte.

Und: er kreuzt die Erdbahn nicht eigentlich, sondern fliegt über sie hinweg; = das sind Eigenschaften eines Erdmondes, keines Asteroiden; die auch selten so rund sind. Außerdem dreht er sich in 18 Stunden um die eigene Achse. Welche Kraft ruft die Drehung hervor?!  Er ist rund, wie ein Mond und 400 Meter im Durchmesser groß, wie der Planet des kleinen Prinzen.

Aber er bekommt, wenn er das Zeichen gewechselt hat, also wohl beim nächsten Zyklus, die Mars-Chiron Opposition. 2041 nähert er sich der Erde sehr nahe, da wäre die Frage, ob er ein Mond ist, oder ein Asteroid, schon von Bedeutung. Im ersten Fall hat er ein Resonanzsystem mit der Erde, die ihn in der Umlaufbahn hält. Oder haben Asteroiden das auch?!

Wäre Mond/Asteroid Teil des Erde/“Monde“ Resonanz-Systems, und gleichzeitig ihre Zunahme an Substanz – wachsender Erdball-Hypothese – wir würden, den „Impact“ verhindernd, die Resonanz verändern. Und da wir das drei-Körper-Problem mathematisch nicht lösen können (und daher auch nicht berechtigt sind, eine „Dimension“ oder mehr noch mathematisch zu fiktionieren), würden wir die Folgen nicht kennen … und müßten aber doch, gesetzt wir wären dafür ausgerüstet, die Menschheit zu retten versuchen.

Wird die „technische Kraft“ dazu von der Menschheit aufgebracht werden können, oder muss sie noch einmal – außer Tunguska – die Folgen zu spüren bekommen, trotzdem zivilisatorisch überleben, was Gott gebe und besser noch, die Menschheit erleuchte, sich um ihr Raumschiff Erde gleich zu kümmern.

Von der Schnelligkeit her braucht er 3 Stunden durch ein Tierkreiszeichen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

08.11.2011 23:25 London

Fotos, Mundan, Poetry

Faszinierende Stundenastrologie oder – : Merkur unterwegs in der Waage

Liebe Leserinnen und Leser,

die „Stundenastrologie“ ist ein altes Lese-System genau kodifizierter Bedeutungen, fast analog einem Strickmuster, das es im Prinzip als Astrologe zu erlernen und beherrschen gilt. Daran führt – weil die Bedeutung, die überwunden werden will, immer noch die alte Bedeutung bleibt – kein Weg vorbei.

Aber wir haben Grund, uns als Astrologen und Innen … speziell den neuen Planeten zuzuwenden, insbesondere Chiron, Neptun, Pluto und Uranus, und, wer will und Zeit hat, allen Plutoniern, die jetzt Zwergplaneten nach dem Willen unserer geschätzten Astronomen sind, was ein toller Status ist! – sowie den Asteroiden zwischen Mars und Jupiter, soweit sie einen Namen haben, welche der Mythologie entstammen, einschließlich Sedna, wer da zu deuten weiß vielleicht, jedenfalls haben – was ich eigentlich sagen wollte – gerade die Asteroiden sich als offensichtlich erstaunlich signifikant erwiesen, wenn sie eben einen Namen aus der Mythologie haben, und zwar, das muss einmal gesagt werden, ausnahmlos.

Alle benannten Asteroiden, nach denen ich bisher irgendein Horoskop zufällig untersuchte, passten in ihrer Bedeutung und Haus sowie Horoskopstellung. Ich muss zugeben, es waren nicht viele, weil mir die alten Planeten bis Chiron genug zu tun geben und zuverlässig die Situation darstellen: insofern geht es tatsächlich in der Astrologie eher um Vereinfachung.

Was bedeutet das? Neptun und Chiron, Geist und Heilung stehen prominent in Haus 10 zwischen Wassermann und Fische. Die Frage – um die es ja immer geht, in der Stundenastrologie – ist Merkur, und zwar gerade noch auf dem vorletzten Grad Waage, bevor er in den Skorpion wechseln wird.

Die Frage – welche auch immer es sein – löst sich also im Haus 6 = praktisch im Sinne von Jungfrau, braucht aber Kunst, Waage. Also eine praktische Kunst, oder Kunst als Lebenskunst.

Und jetzt – das wollte ich euch mitteilen – wird der Merkur des Fragehoroskops instant/subito/sofort auch der Merkur im Transit des Radix. Diese Methode ist, soweit ich weiß, neu ! (wenn du auf „neu“ klickst, passiert aber nichts), und wir können sie die terminologische Methode nennen :-) …

Also nochmal seriös: Merkur im Fragehoroskop Haus 6 hat die kommende Opposition von Mond/Lilith im Widder zwischen 11. und 12. Haus …

… zwischen den kollektiven (Haus 12) und den ganz lebenspraktischen Dingen, wie Gesundheit, Wäsche, Arbeit, entscheidet sich die Mond-Merkur Opposititon …

Fotos Termin ©

… soweit es das Stundenhoroskop betrifft. Nun aber gehe einen Schritt weiter, und nimm Merkur, der den Südknoten auch trägt als Zwillinge ungern, was man verständlich finden kann, und übertrage diesen Punkt in Deinen Radix, sofern Dir die Götter den Zeitpunkt Deiner Geburt gegönnt haben zu wissen: Diese Position ergänzt die Frage = praktisch ist da, wo Merkur im Radix übertragen ist, den Ort den er natürlich als Transit einnimmt gegenüber Deinem Radix, ergänzt um seiner stundenastrologischen Bedeutung Haus 6 = Praktisches, Gesundheit, Wäsche und – bei KönigInnen o.ä.  – auch Dienstboten …, sowie Haus 12, an dessen Spitze eben der Mond noch im Widder steht, seine Kraft übertragend im Gegenschein all der Spannung, derer unser Planetensystem fähig ist, zum neutralen Gott, dem Merkur, Botschafter der Kunst.

Das ist die Methode der 1:1 Übertragung des Stundenhoroskops auf´s Radix, durchführbar auch für alle anderen Faktoren des Horoskops …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

12.10.2011 20:53 Nürnberg

Mundan

Mondfamilien Mutter/Tocher Konflikt

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

richtig, das ist die Sonne, nicht der Mond. Ist es nicht merkwürdig, wie der Mond in unserer Sprache und der Sprache der alten Ägypter männlich ist, in derjenigen der Griechen und Römer – la Luna, Selene – aber weiblich, obwohl beide so verwandt nicht sind, von der Sprache her …

Es hat einmal kluge Ansätze einer feministischen Astrologie gegeben: Barbara Hutzl-Ronge: diese Autorin verdient es, wiederentdeckt zu werden!


Es öffnet den Sinn für Astrologie, wenn man erleben darf, wie die Beschreibungen von Eigenarten, vor allem in Bezug auf den Mutter-Tochter Konflikt, so deutlich kenntlich sind in geburtszeitgenauen Horoskopen.  Mutter hat eine Mond/Pluto Konjunktion in der Jungfrau – im Horoskop der Tochter findet sich diese Konstellation als Opposition: und entsprechendes Aufbegehren!

Auch die Verbindung Vater/Sohn/Tochter zeigt astrologisch immer genau an, worum es geht: z.B. Fische-Sohn hat einen Widder-Mars -Vater ist ein Widder – und der kleine Bruder – sieh an –  hat auch einen Widder-Mars! … Mutters Mars ist im Schützen, beide spielen leidenschaftlich Fussball.

Ihr merkt, worauf ich hinaus will?! Es gibt in diesen Familienhoroskopen immer ein Muster von Ähnlichkeiten und Verbindungen – : Mutter hat Saturn/Jupiter Konjunktion in einem Erdzeichen, beide rückläufig? Tochter auch … – daß sie recht eigentlich das wirklich objektive Angebot sind, welches wir den Naturwissenschaften machen können. Die 10 % untergeschobene Kinder, die das statistische Bundesamt schätzen würde, dürfen wir auch für manche falschen Horoskope – jemand wird für den Vater gehalten und ist es nicht – verantwortlich machen, aber gewiss nur soviel.

Da diese Muster so verläßlich auftauchen und durch den Begriff der „Dichte“ ihrer Erscheinung in Bezug auf astrologische Genauigkeit durchaus objektiv bewertet werden können, sind sie objektiv und deshalb mithin beweisbar.

Es wird für manche überraschend kommen und ist recht eigentlich auch ernüchternd; die darauf gewettet haben, daß sich die Astrologie einer objektiven Brücke zu den Wissenschaften entziehen würde, liegen falsch. Westliche, psychologisch orientierte Astrologie spiegelt insbesondere im Zusammenhang der Familen-Horoskope zutreffend genau die Befindlichkeiten des seelischen Familiengefüges, wie auch immer dieses sei.

Warum ist das so? Warum gelingt es Menschen, die ihren Mond im Zeichen Jungfrau haben, so viel besser als anderen, ihre Gefühle so zu verstehen, daß sie ihnen nützlich den Weg zum Sonnenlicht der Freude am Dasein vermitteln? Und warum suchen diese Menschen trotzdem ihre Opposition in den Fischen – wie sie sich bietet?

Warum versuchen Skorpion-Monde so oft, andere magisch zu binden? Warum sind Steinbock-Monde bemüht, ihre Gefühle einer bestimmten Strenge nach zu ordnen, und warum sehnen sich Schütze-Monde so sehr nach der großen und glücklichen Geste, immer wieder, während die Zwillings-Monde wie Mäuslein durch das Nuscheln ihrer Taktik: „triff mich nicht an dem Ort, an dem ich bin“ auffallen, und Krebs-Monde gar nicht wissen, warum jedes Wort, welches sie sagen, eigentlich schon emotionale Erpressung ist … ?

Da hat also die Astrologie etwas gebildet, das sich in dieser Genauigkeit der Menschheit erst seit dem Computer und dem Netz öffnet, und vorher einem kleinen Kreis exklusiv Gebildeter vorbehalten war, die das Wissen machtvoll über Jahrtausende hieften, was scheinbar nicht immer leicht oder gar sicher im Ausgang war.

Was wir in Familienhosokopen genau sehen, ist z.B.das mütterliche Wesen: wie ist der Mond beschaffen, wo steht er?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis

Alexander von Humboldt II

Liebe Leserinnen und Leser,

wer meine Wochenvorausschau gesehen hat, dem dürfte dieses Schiff dazwischen aufgefallen sein. Die Geburt eines Großseglers ist für ein Land immer etwas besonderes.

Ist so ein Segler im eigentlichen Sinn eine Maschine?

Oder steht die Verbindung von Mensch, Ozean und Wind für ein prä-maschinistisches Zeitalter, merkwürdig und magisch, wie die Rad-Losigkeit der Maya, trotz oder wegen ihres Welten-Kalenderrads?!

Das Horoskop der Schiffstaufe traue ich mich aber nicht zu bringen, weil es unmöglich scheint, den wirklich genauen Zeitpunkt dazu im Netz zu finden. Und bei diesem Horoskop kommt es drauf an! –  12:00 Uhr – Mars in Haus 9 – 12:18 – Mars in Haus 8 – astrologisch aber auf jeden Fall bemerkenswert ist der Bezug zu Alexander von Humboldt selbst. Ich habe mit meiner Aspektscheibe die Mondknotenwiederkehr zu seinem Radix eingestellt.

Humboldt scheint ein anderer Goethe zu sein: die Jungfrau-Sonnen Vollmond-Konstellation, nicht ganz exakt. Goethe war Skorpion-AC … Aber beiden gemeinsam dieses überwältigende Interesse für die Natur.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus


Schiffstaufe Alexander v. Humboldt II 24.09.2011 ca. 12:00 Bremerhaven:

Innen Geburtshoroskop Alexander von Humboldt, außen Schiffstaufe A. v. Humboldt II

Personen

Neumond und Mondnähe – das Perigäum

Venus/Merkur/Saturn/Sonne/Vesta und bald Mond  in der Waage: Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Blüte des Nachtschatten-Gewächses zeigt sehr schön, wie die Bilder der kosmischen Rhythmen – plump auf das Pentagramm 13/8 zu verweisen – klar in die Natur eingeschrieben sind. Die Idee, daß die Natur als rhythmische Botschaft lesbar sei, ist aus der Beobachtung der Natur selbst geboren. Aus diesem Grund müssen und dürfen wir diesen Weg weiterverfolgen.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hat der Papst Vorbehalte und Vorurteile gegen die Astrologie, und stuft sie als heidnisch und irrational ein. Dennoch: …

… der Papst in seiner Bundestagsrede – immerhin hat die Neue Zürcher (Digital Dead Sea Scrolls) bemerkt, daß es da um Philosophie gehen könnte – hat uns eine Debatte angeboten, die weit über das hinausgeht, was seine bisherigen Interpreten zu begreifen in der Lage sind, doch außer den kinn-haltend grübelnden Mit-Theologen und vielleicht dem erregt mit-notierenden Gregor Gysi (Steinbock 3. Decade), hat niemand bemerkt, worum es dem Papst überhaupt ging.

Das ist ja auch kein Wunder: der Menschenfischer mit dem Fische-Aszendenten und den modebewußten roten Schuhen hat zunächst von Natur und Vernunft gesprochen – und vorher sich herzlich durch salomonisches zu vermitteln gewußt – Bene-dictus „gut gesprochen“ – ist keine zufällige Inkarnation von irgendwas – aber niemand wird das hierzulande hören.

Und auch das wird und muß Benedictus Joseph nicht stören – denn er allein weiß, daß seine säuselnde Harmonik ihn geistig auf den Stuhl Petri geführt hat – und man mißtraut ihm zu Recht – ich wieder nicht: zu Unrecht doch!

Warum?

Der Papst vertritt keine 2000 Jahre alte Tradition, sondern eine 12 500 Jahre lang aufkeimende Befreiungstradition (weswegen und oblgeich Jesus – den der Papst vielleicht weniger gut kennt, als vielleicht ich und du, auch sein Hirte ist). Er ist nun schon der dritte Papst in Folge, der das aufrichtig tut, Johannes Paul I gehörte dazu und wurde – so glaube ich, ermordet – es ist also keine Kleinigkeit, auf dem Stuhl Petri sitzen zu bleiben, der auch der ägyptische Doppelkronen-Thron in Nachfolge ist, vereint mit dem römischen Brückenbauer-Amt.

„Natur und Vernunft“ für die christliche Tradition in Anspruch zu nehmen, ist allerdings gewagt, nicht wegen des Glaubens, sondern wegen der unverzeihlichen Ermordung der Philosophin Hypathia, Tochter des Theon, des letzten Hüters der uralten alexandrinischen Bibliothek. Er vertrat auch jene geheimnisvolle Lehre der Trepidation, die von Tycho Brahe nur scheinbar widerlegt wurde, wie ich meine. Theon hatte weit präzisere Aufzeichnungen aus 10 000 Jahren zur Verfügung.

Aber nun – der Papst redet von Natur und Vernunft, und er ist der einzige im ganzen Saal, wie ich vermute, der weiß, das damit bereits eine grundlegende Aussage getroffen ist und der sich darüber bewußt ist, daß diese Aussage an diesem Ort und zu dieser Zeit karmische Bedeutung hat.

Woher weiß er das? Und was bedeutet das? Es bedeutet: zwei Dinge seien da – eben Natur und Vernunft. Die Natur ist nicht Teil der Vernunft, die Vernunft nicht Teil der Natur. Von diesem Standpunkt aus, den ich – wie Jochen Kirchhoff sagen würde – für unwiderlegbar halte, obwohl – auch das ist wahr – er nur halb zutreffend ist – führt er einen Begriff ein, von dem ihm bewußt ist, daß allein der Hölderlin-taugliche Teil des deutschen Sprachwesens ihn verstehen wird, … und auf diese 1 % kommt es dem bene-dictum, dem guten Hirten in dem Sinne, was dieser Mann kann, an.

Das ist schon stark; – Wie stark?

Geh´n wir mal davon aus, daß auch seine engsten Mitarbeiter im Vatikan ihn nicht verstehen, die engsten MitarbeiterInnen aber schon.

Damit ist viel gesagt.

Gleichwohl setzt – wie Schelling sagt – die negative die positive Philosophie. Auch hier ist Benedikt Joseph ein schlauer Fuchs. Kennzeichnet er doch die eigentlich negative als „Positivistische Philosophie“ – was meint er damit? – Und hat er wohl Recht?

„Als Dmitrij Medwedew, Russlands noch bis Mai amtierender Präsident, am Montag eine Atom-Forschungsanlage in der Wolgastadt Dimitrowgrad besuchte, konnte er den Ausführungen der Institutsleitung kaum folgen. Die Modernisierungskommission des Kremls sollte tagen, einst auf Medwedews eigene Initiative gegründet. Das Staatsoberhaupt aber stand geistesabwesend vor einer riesigen Forschungsanlage. Hinter einer Luke beschossen Wissenschaftler hochradioaktives Uran mit Neutronen, um Isotope zur Behandlung von Krebskranken zu gewinnen. Eine meterdicke Glasscheibe schirmte den Staatschef von dem strahlenden Material ab.“ (Spiegel-Online, 26.09.2011; Hervorhebung M.T) Vor den Attacken seines eigenen Finanzministers aber schützte ihn niemand.“

Die Hervorhebung kennzeichnet eine alltägliche Propaganda-Spechblase, ein Baustein von unzähligen zur perfiden Religion nihilistischer Naturwissenschaft; natürlich kann Joseph weder vom Volk, noch von den Volksvertretern erwarten, verstanden zu werden. Aber von dem 1 % deutschsprachiger Bevölkerung, auf die es ihm ankommt, wird er verstanden.

„Der Positivismus“, erklärt uns Wikipedia, „ist eine philosophische Position, welche nur mittels Interpretation naturwissenschaftlicher Beobachtung gegebene Befunde akzeptiert.“ 

In diesem Sinne ist auch die Anthroposophie ein Positivismus. Mit einer eigentlich tief erweiterten Naturwissenschaft.

Und dennoch hält es der Papst mit Lao Tse, mit seinem hell geblieben Teil in all der Dunkelheit – eben dazu die Gegenposition. Und wenn er – Brüder und Schwestern – einmal Zeit fände zu uns Christen ans Feuer des Abends und Morgens sich zu setzen – wir würden dankbar seiner Weisheit lauschen …

Am 28. September um ca. 1 Uhr Nachts ist der Mond an seinem erdnächsten Punkt. Einen Tag vorher ist Neumond.

Kommt nun der Mond erdnahe, wie am Mittwoch, dann haben wir zwei schwebende Wesen, unsere Heimat nah. Die Radialfelder müssen sich daher durchdringen und abgrenzen, wie eine Sprungfeder, die sich spannt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Jupiter-Mond

Liebe Leserinnen und Leser,

und so Mond am Apogäum ist, dem erdfernsten Punkt seiner Monatsrunde, bildet er logischerweise eine Konjunktion mit der Lilith-Richtung, dem zweiten Brennpunkt der Mondellipse, bzw. sogar Lemniskate. Mond und Lilith zusammen machen keine Moral außerhalb des matriarchalen. Wie dunkel diese auch sei, es ist doch für Mond/Lilith gerecht – sofern es den Frauen allgemein eine Erleichterung gegenüber der sie weltweit erpressenden Unterdrückung gewährt, deren Geschichte uns wenig bekannt ist.

Wenn nun, wie heute der Fall, Mond in den Stier geht, wo er morgen Abend auf Jupiter treffen wird, ist einiges zum Gelingen bereit, welches sich eventuell Wurzeln in den Erdzeichen bilden möchte, schließlich stehen Pluto und Sonne günstig und Saturn erfährt durch Venus in der Waage eine Aufhellung. Dies gilt, wie gesagt, besonders für mittelfristig geplante Projekte.

Allgemein kritisch die unzähligen Öl-Leck- und Katastrophen-Wiederholungen, da Chiron und Neptun sich wieder um die Deepwater Horizon-Grade herumtreiben, sogar im Golf von Mexiko, aber auch in Kenia (im TV neulich über Oberst Kleins Entscheidung) … alles letztlich Öl-Wahnsinn und Tabak-Besessenheit.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Nürnberg, 14.09.2011 23:36

Fussball EM 2012, Mond

Deutschland vs. Österreich

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

auf Schalke steppt der Bär – bei uns gewitterts schon – man ist siegesgewiss, aber wird es auch diesmal klappen? Was sagt das Horoskop nach den Regeln von Meister John Frawley?

Nicht, daß jemand meint, ich wollte mich drücken, aber das ist nun sehr schwer zu lesen! Weil eben in der Minute der Aszendent wechselt. Und damit bekanntlich das, was wir in der klassischen Astrologie „Signifikator“ nennen, der Planet oder sogar die Stellung, die den Parteien entspricht – eine Minute später Anpfiff verändert das ganze Bild.

Aber das ist eben so wichtig: wer profitiert vom Mond-Venus Sextil? Wäre die eine Frage: denn der müßte gewinnen, bzw. die zweite: ob Saturn Herr von 10 ist, oder doch noch Jupiter: Saturn steht dann dominant in Haus 7 und beherrscht daher den Gegner = Österreich.

Also beides starke Zeichen, die aber ausschließlich dann Geltung bekommen, wenn nicht um 20:45, sondern erst um 20:46 oder ein paar Minuten später angestoßen wird, und sie wären beide so stark, daß sie gegeneinander aufgehoben wären.

Trotzdem sagt Frawley: der nächste Mond-Aspekt gewinnt. Venus=Waage passt sogar zu Österreich – also ich tippe mal unter diesen Umständen auf einen überraschen Sieg Österreichs …

Nach dem Spiel: 6:2 für Deutschland, Anpfiff 20:44 (also Deutschland Jupiter) – keine Frawley-Regel greift für diesen hohen Sieg – Jupiter-Sonnen Trigon kann man sich wahrscheinlich merken …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Deutschland vs. Österreich 20:45 Gelsenkirchen

Personen

Nachrichten aus der Praxis: Löwe-Aszendent

Liebe Leserinnen und Leser,

Merkur im Löwen direkt, die Schleife löst sich, gleichzeitig ist Mond im Löwen, out of „void of course“, und nun geht wieder was … allerdings erst morgen, übermorgen … und währenddessen diese Löwe-Aszendenten-Erfahrung, mit der mir – da bin ich sicher – der liebe Gott etwas sagen will.

Was er mir sagen will, ist auch schon klar, doch zunächst ist es natürlich einfacher, über diese Erfahrung zu sprechen. Und die geht so: Löwe-Aszendenten sind maximal subjektiv.

Sie sind es jedoch so, daß es nahezu unmöglich ist, ihnen die Bedeutung des Wortes „objektiv“ überhaupt zu erklären – sie wissen alles schon, und während man versucht, ihnen zu erklären, daß das ein oder andere Detail ihnen doch verborgen geblieben sein mag: ihr Wassermann-Schatten Bereich nämlich, sind sie bereits dabei, eben gerade zu begründen, warum das, was du meinst, schon zu ihren tiefsten Erfahrungen gehört … und Dir ist sofort klar: nicht nur haben Sie nichts begriffen, es ist auch nahezu unmöglich, ihnen irgendwas begreiflich zu machen. Da sind die Schotten dicht, es kommt buchstäblich – trotz aller Süßholzraspelei – nichts hinein.

Meine Empfehlung zur Selbsttherapie ist daher brachial und simpel: gib Dir eine Überdosis Wassermann: koste dein Gegenteil: ließ James Joyce, Summerset Maugham, höre Mozart … das bedeutet jedoch nicht, Dein Partner muss Wassermann-Sonne sein … Aszendent geht auch und besser … und, versteht-Löwe-Aszendent, was man versucht, zu sagen: … nur ein wenig … leider nein … eigentlich nicht … phuuu … der liebe Gott hat sich was dabei gedacht? – bin ich selbst zu subjektiv?

Und dann sind ja da die Löwe-Aszendenten, die es tatsächlich geschafft haben, über ihren Schatten zu springen (wir müssen das alle, es gibt 12 Schatten … ): da sind sie plötzlich die Ausstrahlungs-Könige, diejenigen, neben denen man sitzen möchte am Lagerfeuer, wenn´s was braucht, um die Seele zu wärmen: ich liebe Löwe-Aszendenten!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond, Weltbild

La Luna – der eigene Mond – Krebs-Mond

Liebe Leser und Leserinnen,

Astrologie ist in erster Linie etwas, wozu wir nur durch die Selbsterfahrung wahren Zugang finden. Dabei ist der Maßstab klar und einfach: fangen Sie am besten mit dem Mond an – mit ihrem eigenen Mond! Denn so, wie die Sonne im Horoskop ihren Platz hat, den Geburtsplatz, so hat dies auch der Mond.

Gesetzt, Sie merken sich einfach jeden Monat nur zwei Dinge, vielleicht drei – wann der Mond im eigenen Zeichen, im Oppositions-Zeichen, wann Vollmond, wann Neumond ist, und dann auch noch notwendigerweise für die Mond-Zukunft für uns alle aufzunehmen, wie ich meine, dieses Werkzeug sollte in keinem astrologischen Selbst-Beobachtungs-Labor fehlen:

Lunar Perigee and Apogee Calculator

Wir erfahren hier, daß am 29. und 30. August, in wenigen Tagen, Neumond und maximale Mondnähe zur Erde, eine signifikant starke Stellung laut Ken Ring, zu beobachten ist. Der hat das beim Angeln beobachtet, 30 Jahre lang, tide-watching … und neuerdings auch Erdbeben-Vorhersagen, die manchen dieses Jahr das Leben gerettet haben …

Books Shopping – Predict Weather – the home of long range weather


Gegenwärtig ist der Mond im Zeichen Krebs, hat dort eine Begegnung mit Mars, dem Kriegsgott, und bei Krebs kann es um Heimat, Familie, Matriarchat gehen. Wenn Sie jetzt einen Geburts-Mond im Krebs haben, so ist für diesen Monat der Tag, bzw. sind die 2,5 Tage eingetreten, wo Sie,  je nach den Aspekten und Begleitplaneten, die sich – von uns aus gesehen – in der selben Richtung finden – ihrem eigenen lunaren Prinzip begegnen – und mit dem Krebs-Mond hätten sie sogar den Schlüssel zu allen anderen Mond-Empfindungen in der Hand – wenn es ihnen gelänge, ihre unbewußte emotionale Dominanz zu zähmen, d.h. sich selbst bewußt zu machen und nützlich in eine – am besten – Familiengemeinschaft – eventuell im weitesten Sinne  – einzubringen.

Warum aber Schlüssel? Weil Mond im Krebs sein Zeichen  hat, dort Hausherr ist. D.h.: der Krebs-Mond hat die Bürde des Verständnisses – eine Bürde aber nur, solange er sich nicht selbst durchschaut, und begreift, daß er von außen nicht das selbe hypersensible Mond-System erwarten kann, sondern andere unbewußte Wolken, die andere Weisheiten tragen, eine jede so gut wie handgemachtes italienisches Eis mit echten Früchten. „Warum fühlt ihr nicht, wie ich?“, so fragt der Krebs-Mond in seiner verzauberten Form, und: „welch Geschenk gab mir der große Gott, mit Verständnis den anderen nach-empfinden zu können, und daraus sogar den Impuls zu erlangen, die Pflanzendevas und die Elementarebenen zu erfühlen,“ wenn es nur gelingt, sich selbst zu erkennen: was der Gewinn astrologischer Mond-Erkenntnis ist. Ken Ring legt übrigens Wert darauf, kein Astrologe zu sein …

So ist jeder Mond in den Zeichen und Elementen: Schlüssel zum Verständnis des Horoskops durch die Empfindungs-Prüfung, wenn er eben im eigenen Zeichen am Himmel steht. Der Maßstab …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Poetry, Weltbild

Gott und die Technik

Liebe Leserinnen und Leser,

Foto Termin ©

… ist Gott tatsächlich ein Schild, das uns schützt, und sei es mit Hilfe der Technik, oder stimmt es, wie Jochen Kirchhoff in dessen streckenweise überwältigend gerade sprachlich grandiosem Werk „Die Erlösung der Natur“ mehr und mehr andeutet – ich bin durch´s erste Drittel, und es ist immer noch sehr spannend – daß es einen „mega-technischen-Pharao“ zu stürzen gilt?

Aus diesem Grund habe ich das alte Backsteinhaus in die Bild-Botschaft integriert: Technik als Kunst. Die wahre Kunst, vielleicht.

Jedenfalls ist es nicht leicht und locker zu entscheiden. Für Heidegger ist die Technik wesenhaft vor allem ein und das Gestell im besonderen, etwas, von und durch das wir gestellt sind, wie das Reh verloren inmitten der Lichtung des Seins, dem Jäger vor der Büchse … doch Heidegger ist wahr nur als Poet, der sich als Philosoph überwunden hat: also sehr spät.

Doch wenn er uns hellenisch erklärt, ist er jünger, als wir. Er ist Hellene der Sprache nach. Schwarzwälder Uhr. Und Zen.

Es ist gerade der kunstvolle Abstand und der ausgewogene Verwaltungs-Respekt, der Heidegger mit Hölderlin verbindet: er hat das verstanden und vermittelt, warum schon einzelne Worte Pforten ins Innere des Logos sind, wie Johannes sagt.

Mond in Zwillinge – Geist wird beweglich, und Merkur, Dispositor, ist im Löwen rückläufig: da ist ein „Do it again“ drin …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus