Ereignis

Alexander von Humboldt II

Liebe Leserinnen und Leser,

wer meine Wochenvorausschau gesehen hat, dem dürfte dieses Schiff dazwischen aufgefallen sein. Die Geburt eines Großseglers ist für ein Land immer etwas besonderes.

Ist so ein Segler im eigentlichen Sinn eine Maschine?

Oder steht die Verbindung von Mensch, Ozean und Wind für ein prä-maschinistisches Zeitalter, merkwürdig und magisch, wie die Rad-Losigkeit der Maya, trotz oder wegen ihres Welten-Kalenderrads?!

Das Horoskop der Schiffstaufe traue ich mich aber nicht zu bringen, weil es unmöglich scheint, den wirklich genauen Zeitpunkt dazu im Netz zu finden. Und bei diesem Horoskop kommt es drauf an! –  12:00 Uhr – Mars in Haus 9 – 12:18 – Mars in Haus 8 – astrologisch aber auf jeden Fall bemerkenswert ist der Bezug zu Alexander von Humboldt selbst. Ich habe mit meiner Aspektscheibe die Mondknotenwiederkehr zu seinem Radix eingestellt.

Humboldt scheint ein anderer Goethe zu sein: die Jungfrau-Sonnen Vollmond-Konstellation, nicht ganz exakt. Goethe war Skorpion-AC … Aber beiden gemeinsam dieses überwältigende Interesse für die Natur.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus


Schiffstaufe Alexander v. Humboldt II 24.09.2011 ca. 12:00 Bremerhaven:

Innen Geburtshoroskop Alexander von Humboldt, außen Schiffstaufe A. v. Humboldt II

Geschichte, Mundan

Guadeloupe Streik astrologisch

Nürnberg, – 23:05 Sonne auf 29.20.04° Fische

Goadeloupe, 19. März 1946 at 12:01 AM in Basse Terre, Guadeloupe (France).

„Am 19. März 1946 wurde Guadeloupe zum Überseedépartement (Département d’Outre Mer/DOM) Frankreichs. Seitdem ist es keine Kolonie mehr, sondern es wird auf allen Gebieten als integraler Bestandteil des Mutterlandes betrachtet und seine Einwohner werden von staatlicher Seite einfach als Franzosen betrachtet. Auf die gesellschaftlichen und kulturellen Unterschiede zum europäischen Frankreich wird dabei kaum Rücksicht genommen, sondern die vollständige Assimilation angestrebt.“ (Wikipedia)

Porträt Élie Domota: Guadeloupes erfolgreicher Streikführer – taz.de

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Streikbeginn am 20. Januar 2009

Élie Domota (mal wird sein Alter mit 46, mal mit 48 angegeben) hat in einem Interview erklärt, worum es geht. Es sei, sagte er, unerträglich, dass alle Vorgesetzten auf der Insel weiß, jedoch alle Untergeordneten schwarz sind.  Das wirklich exotische an dieser Insel ist für mich nicht die Karibik, sondern die Tatsache, dass sie ganz genau so zur EU gehört, wie Österreich oder Frankreich selbst. Wir können, wenn wir wollen, dort als EU-Bürger mit einem Personalausweis einreisen und gewiss auch mit Euro bezahlen. Für die Karibik wird Guadeloupe deswegen ein vergleichweise teures Pflaster sein.

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Aufnahme aus der ISS

Für uns hier sind die mundan-astrologischen Erwägungen (Danke für die Inspiration, Elisabeth!) bemerkenswert: der Streik beginnt genau zur Opposition des laufenden Mars (Bild oben und außen) der Mars-Saturn Konjunktion im Krebs des Länder-Horoskops gegenüber (Bild oben, innen). Und er endet exakt, als Mars das Zeichen Steinbock verläßt (Bild unten, außen).

Weitere Details sind der von der Herrschaft befreiende Uranus in den Fischen im genauen Trigon zum Saturn der Insel. Das begünstigt die Bedingungen eines Wandels des konservativen Familien-Klan-Wesens (Saturn im Krebs). Und zusätzlich Jupiter in Haus 8; Geld von außen. Und freilich Pluto am DC!

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Streikende am 05. Februar 2009

Ereignis, Fragen, Geschichte

HMS Victory

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Untergang der Victory IV von Peter Monamy

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Im oberen Bild sehen wir das Horoskop ihres Untergangs (vergrößern durch zwei mal Klicken!). Pluto Spitze Haus 9, alle Planeten im Haus Acht (Verwandlung, Untergang), Mond-Saturn Konjunktion und Pluto Quadrat Mars. Und nicht zuletzt Lilith und Mars in Opposition. Das ist nun wirklich ein Untergangshoroskop.

Nürnberg 21:53 – Fund im Ärmelkanal: Schatzsucher wollen Wrack der „HMS Victory“ entdeckt haben – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

So etwas ist immer bemerkenswert: aus den Tiefen der Zeit taucht etwas auf! Der Untergang dieses stolzen Schiffes, dem vier Vorgänginnen gleichen Namens und ein Nachfolgeschiff folgten, ist genau datierbar. Sie lief am 23. Februar 1737 vom Stapel, aber sie sank bereits im Sturm vor Alderney am 4. Oktober 1744. Im Progressionshoroskop (innen Stapellauf) sehen wir Uranus und Pluto in etwa an der Stelle des Stapellaufs und vor allem den Mondknoten – denn Mondknoten haben etwas mit Auftauchen und Verschwinden zu tun – in exakter Konjunktion zur Sonne:

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Die Transite für die Entdeckung dieser Tage (Bild unten) zeigen uns Pluto über Uranus, dem Herrn des Hauses 9 für das Stapellaufhoroskop des Schiffes. Die Victory kam unter rückläufigem Merkur zu ihrem Stapellauf. Und vielleicht glaubte der Astrologe, der sicherlich beauftragt war, Achemar, der Fixstern am Ende des Sternzeichens Eridianus, der „Stern an der Mündung des Flusses“, würde die Rückläufigkeit wett machen, denn es ist ein Jupiter-Stern. Und Mond im Schützen, dachte dieser Astrologe, war besser als im Steinbock. Dazu kommt das genaue Trigon zum Glückspunkt im Haus 11! Das war sicher eine Elektion.

Denkbar wäre auch eine halbe Stunde früher, dann hätten wir den Mond im starken Haus 7 und Merkur als Herrn des Horoskops immer noch in 10. Neptun dann in 1!

Doch die stolze Victory IV sank – gerade sieben Jahre alt – mit Saturn in der Jungfrau, wie er es heute auch ist, und im Quadrat zu seiner Stapellaufstellung, und das trotz Jupiter-Sonnen Konjunktion in den Fischen. Wir sehen aber – oberstes Bild – Neptun und Saturn in Haus 12, und der damit (durch den damals noch unbekannten Fische-Herrscher) die Bestimmung des Hauses 10 hin zum Unbestimmten (Döbereiner), zur Auflösung zurückführte, ins Haus 12. Den Stapellauf um 12:00 Mittags habe ich mir so ausgedacht, obwohl die Zeit nicht verbürgt ist. Sie klingt jedoch logisch und war üblich, und ein Astrologe dieser Zeit hätte nach dem Wesen seiner Kunst Saturn gern in Haus 12 gesehen, wo dieser seiner Meinung nach geringen Schaden anrichten konnte. Nur hätte er sich – wie gesagt – niemals auf den rückläufigen Merkur einlassen dürfen. Und Neptun in 12 zeigt uns, dass eine moderne Ergänzung mittelalterlicher Elektionen sehr wohl etwas bringt. Am 01.03.1737 gab es dann eine Mondfinsternis in den Fischen, Merkur war immer noch rückläufig und der Mondknoten stand auf 18.04° Jungfrau, wo in wenigen Grad Abstand und also vom Mond getragen Mond/Saturn zum Untergangszeitraum liefen, und wo Saturn jetzt steht und gerade schon stand während der Entdeckung letztes Jahr im Mai 2008 (12. Mai 2008 Mond/Saturn Konjunktion, wie zum Zeitpunkt des Untergangs!) und auch dieses Jahr, während die Entdeckung am Meeresgrund publik wird.

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Den Neigungswinkel erahnen

Nürnberg 18:58 – was ganz einfaches heute mal. Auf der Weltwetterkarte sieht man (bitte das Wort „Weltwetterkarte anklicken) wunderbar die Ausläufer des Hurricanes Gustav, der uns diese Tropenluft bringt. Das wird aber nur klappen, wenn Sie den Link heute noch anklicken, oder die Tage, denn später haben sie die Weltwetterkarte schon aktualisiert. Es macht aber auf jeden Fall Sinn, sie sich anzugucken, und aus den abstrakten Formeln der Wetterfrösche konkret sichtbare Wolkenbewegungen zu machen, die zeigen, wie es weltweite und regelmäßige Ströme von Energie gibt, die uns mit anderen Ländern verbinden, und denen die Politik und die Nationen wohl egal sind. Nun aber das Einfache: hier sind zwei Bilder. Das eine ist ein Foto, das andere ein Horoskop. Das Foto zeigt den noch Steinbock-Mond von gestern und das Horoskop die selbe Ansicht als graphische Darstellung. Man kann hier sehr gut sehen, wie die Ekliptik, also die Bahnebene der Planeten zur Erde geneigt ist.

Foto Markus Termin ©

Zwar auf dem Foto nur ein winziges Pünktchen, doch das ist Jupiter rechts neben dem Mond. Nun ist klar, Mond und Jupiter stehen, bzw. standen (Mond ist jetzt schon im Wassermann) im Steinbock. Nun die untere Darstellung:

Hier sehen wir Mond und Jupiter im Steinbock genau zum Zeitpunkt der oberen Fotografie. Sie sind elf Grad voneinander entfernt. Soviel machen also elf Grad aus. Wenn man das weiß, hat man ein Gefühl für den ganzen 360 Grad Kreis! Mond steht am höchsten Punkt der Ekliptik, der aber erstaunlich tief (Ich stehe in einer leichten Senke und fotografiere bergauf) ist, während Jupiter am MC, dem Medium Coeli zu liegen kommt. Denkt man sich nun den tropischen Tierkreis (unseren, nach den 30 Grad Abständen) wie eine Frisbeescheibe um die Welt gelegt, so kann man anhand des Fotos den Neigungswinkel erahnen, mit dem die Welt in Bezug auf die Planeten und die Sonne im Augenblick durch den Weltenraum saust. Und, wie ich finde, sind auch die Aspekte als exakte Formen der Verbindung durch solche Darstellungen sehr verständlich, denn aus dem Filigranen entsteht auch der Gedanke einer Symmetrie.