Mundan, Poetry

Waldrapp und Euro

Liebe Leserinnen und Leser,

hier ein Post von 2010, der aus heutiger Perspektive bemerkenswert ist: der letzte Satz mit der Regierungsumbildung hat sich durch Rösler, den neuen Vizekanzler abgespielt …

Euro, Deutschland, Kanzlerin « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

11.10.2011 12:00 Nürnberg

wo Merkur-Hermes steht, wird in solch bewegten Momenten gerne vergessen, denn Merkur bleibt auch mal neutral, bringt sich nicht unbedingt in Szene …

Tatsache ist aber, daß er Venus treffen wird, Neptun und Chiron und noch Regulus, und zwar alles durch harmonische Aspekte. Und um das zu bestätigen, scheint der Widder-Nach-Vollmond mit der womöglich auslösenden Kraft der Opposition auf Merkur.

Hier unter der Vogel mag ein wenig merkwürdig aussehen, ist aber ein europäischer Ibis, den es bei uns früher öfter gab. Er ist intelligent und Partnertreu, und ist im Flug majestätisch. Was das mit Hermes/Merkur zu tun hat?

Mit dem Ibis, von dessen Familie der Waldrapp einer ist, sind wir eine Kulturstufe nebenan, bei den Ägyptern, denen gute Geister Frieden bringen mögen, denn der war für sie eines der heiligen beiden Tiere, die ihren Hermes, den Schriftgott Toth oder Tath, so genau sind die Vokale nicht überliefert …

Das Trigon zu Neptun und Chiron bringt technische Hilfe und kollektive Heilung, Wassermann und Fische zusammen und bringt sie in Verbindung mit dem noch verfügbaren Waage-Geist, der sich an Sonne und Saturn und Veste sogar die verfügbaren Informationen über die Ernsthaftigkeit der Situation eingeholt haben dürfte, in seinem Lauf, dem neutral edlen, aber nicht immer.

Das wäre die gute Nachricht, und die schlechte wäre: gerade in diesen heißen Euro-Verhandlungstagen … begibt sich der/die TaktikerIn leicht zu dubiosen Ratgebern aus dem hinteren Wassermann (Technokraten) und dem vorderen Fische-Feld (Börsenleute), und macht die Dinge dingfest mit der Begegnung mit Venus im Zeichen Skorpion (bei der es ja auch um Geld geht, das Pluto im Steinbock lenkt, ist der doch Dispositor … und Pluto steht im Steinbock = der Gesetzgeber.

Nun denn, und so kann man eben die Zukunft nicht voraussagen: ich wünsche mir die erste Variante, und manchmal hilft Wünschen!

Vielleicht haben wir´s ja mehr in der Hand, als wir denken. Nehmen wir die beiden Grundhaltungen zu den sich bald realisierenden Merkur-Aspekten als Entscheidung in unserem persönlichen Leben, so können wir sie treffen.

Hier noch eine Entscheidungshilfe. Der Zeitgeist setzt doch tatsächlich ein virtuelles trojanisches Pferd mitten in die Bundesrepublik, und keiner merkt, das es eine geheime Verbindung zu den Schulden Griechenlands gibt, wie in Hellas dieser Tage. Das also ist Hermes noch in der Waage … !

DigiTask: Trojaner-Hersteller beliefert etliche Behörden und Bundesländer – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Bild: J. Patrick Fischer: „Waldrapp in der Orangerie in Straßburg, 10.05.2011“, Datei:2011 Geronticus eremita.JPG – Wikipedia

Und hier sehen wir noch ein Horoskop des Euro aktuell: bemerkenswert finde ich Jupiter in 8, augenblicklich rückläufig, also ist der Euro im Prinzip für andere gerade profitabel. Klar, Pluto Spitze 4 = Grundlagenveränderung. Und Sonne/Saturn am Aszendenten – jetzt ist es Zeit für einen Neuanfang, aber die Schwierigkeiten werden noch lange andauern … Merkur trifft tatsächlich seine Entscheidungen an der Spitze zu Haus 2 des Euro …

Innen Euro 31.12.1998 23:00 UT Frankfurt, außen 11.10.2011,

Personen

Steve Jobs gestorben

Liebe Leserinnen und Leser,

ein Querdenker mit Merkur rückläufig direkt am AC – da sieht man, wie sinnvoll querdenken ist – die Opposition von Mars zu Neptun, also Tatkraft und Vision, scheint ihn einerseits angetrieben, andererseits aber auch umgebracht zu haben. Der letzte direkte Aspekt von Neptun zu Neptun, Pluto über dem Nordknoten, Saturn in Haus 8 (unten Haus 2) … das sind so die Zeichen.

Er hat den USA jede Menge Jobs gebracht. Jupiter/Uranus bei Uranus als Geburtsherrscher steht für mega-technische Revolutionen. Nach so einem Aspekt hätten die Apple-Leute Ausschau halten sollen für seinen Nachfolger. Tim Cook (01.11.1960) hat zwar auch Merkur rückläufig, kann führen (Saturn/Jupiter im selben Zeichen) und hat Mars wie Jobs im Widder, also alles Gründe, warum Jobs ihn ausgesucht hat (Sonne/Neptun Konjunktion im Skorpion macht ihn auch fast zum Fisch), aber das Entscheidende fehlt ihm.

Unvergessen, wie Jobs in den 90gern aus seinem eigenen Unternehmen gedrängt wurde, dann aber zurückgeholt, weil es drohte pleite zu machen … Tja, die Fische!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen: Steve Jobs 24.02.1955 06:00 San Francisco, außen 05.10.2011

Wie so oft, ist die Geburtszeit ungewiss, 6 AM ist sicher gerundet. Im Netz findet sich auch 06:40 oder sogar ein Waage-AC. Das 19:15 Horoskop unten hat aber viel für sich: Neptun läuft dann Haus 6, Jupiter Uranus kommen Haus 10 zu liegen = die Berufung, die gleichzeitig vergangenes Karma ist = Südknoten auch in H10; Jungfrau-AC und Wassermann-AC haben eine ähnliche Lebensunsicherheit …

Innen: Steve Jobs 24.02.1955 19:15 San Francisco, außen 05.10.2011

Personen

Neumond und Mondnähe – das Perigäum

Venus/Merkur/Saturn/Sonne/Vesta und bald Mond  in der Waage: Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Blüte des Nachtschatten-Gewächses zeigt sehr schön, wie die Bilder der kosmischen Rhythmen – plump auf das Pentagramm 13/8 zu verweisen – klar in die Natur eingeschrieben sind. Die Idee, daß die Natur als rhythmische Botschaft lesbar sei, ist aus der Beobachtung der Natur selbst geboren. Aus diesem Grund müssen und dürfen wir diesen Weg weiterverfolgen.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hat der Papst Vorbehalte und Vorurteile gegen die Astrologie, und stuft sie als heidnisch und irrational ein. Dennoch: …

… der Papst in seiner Bundestagsrede – immerhin hat die Neue Zürcher (Digital Dead Sea Scrolls) bemerkt, daß es da um Philosophie gehen könnte – hat uns eine Debatte angeboten, die weit über das hinausgeht, was seine bisherigen Interpreten zu begreifen in der Lage sind, doch außer den kinn-haltend grübelnden Mit-Theologen und vielleicht dem erregt mit-notierenden Gregor Gysi (Steinbock 3. Decade), hat niemand bemerkt, worum es dem Papst überhaupt ging.

Das ist ja auch kein Wunder: der Menschenfischer mit dem Fische-Aszendenten und den modebewußten roten Schuhen hat zunächst von Natur und Vernunft gesprochen – und vorher sich herzlich durch salomonisches zu vermitteln gewußt – Bene-dictus „gut gesprochen“ – ist keine zufällige Inkarnation von irgendwas – aber niemand wird das hierzulande hören.

Und auch das wird und muß Benedictus Joseph nicht stören – denn er allein weiß, daß seine säuselnde Harmonik ihn geistig auf den Stuhl Petri geführt hat – und man mißtraut ihm zu Recht – ich wieder nicht: zu Unrecht doch!

Warum?

Der Papst vertritt keine 2000 Jahre alte Tradition, sondern eine 12 500 Jahre lang aufkeimende Befreiungstradition (weswegen und oblgeich Jesus – den der Papst vielleicht weniger gut kennt, als vielleicht ich und du, auch sein Hirte ist). Er ist nun schon der dritte Papst in Folge, der das aufrichtig tut, Johannes Paul I gehörte dazu und wurde – so glaube ich, ermordet – es ist also keine Kleinigkeit, auf dem Stuhl Petri sitzen zu bleiben, der auch der ägyptische Doppelkronen-Thron in Nachfolge ist, vereint mit dem römischen Brückenbauer-Amt.

„Natur und Vernunft“ für die christliche Tradition in Anspruch zu nehmen, ist allerdings gewagt, nicht wegen des Glaubens, sondern wegen der unverzeihlichen Ermordung der Philosophin Hypathia, Tochter des Theon, des letzten Hüters der uralten alexandrinischen Bibliothek. Er vertrat auch jene geheimnisvolle Lehre der Trepidation, die von Tycho Brahe nur scheinbar widerlegt wurde, wie ich meine. Theon hatte weit präzisere Aufzeichnungen aus 10 000 Jahren zur Verfügung.

Aber nun – der Papst redet von Natur und Vernunft, und er ist der einzige im ganzen Saal, wie ich vermute, der weiß, das damit bereits eine grundlegende Aussage getroffen ist und der sich darüber bewußt ist, daß diese Aussage an diesem Ort und zu dieser Zeit karmische Bedeutung hat.

Woher weiß er das? Und was bedeutet das? Es bedeutet: zwei Dinge seien da – eben Natur und Vernunft. Die Natur ist nicht Teil der Vernunft, die Vernunft nicht Teil der Natur. Von diesem Standpunkt aus, den ich – wie Jochen Kirchhoff sagen würde – für unwiderlegbar halte, obwohl – auch das ist wahr – er nur halb zutreffend ist – führt er einen Begriff ein, von dem ihm bewußt ist, daß allein der Hölderlin-taugliche Teil des deutschen Sprachwesens ihn verstehen wird, … und auf diese 1 % kommt es dem bene-dictum, dem guten Hirten in dem Sinne, was dieser Mann kann, an.

Das ist schon stark; – Wie stark?

Geh´n wir mal davon aus, daß auch seine engsten Mitarbeiter im Vatikan ihn nicht verstehen, die engsten MitarbeiterInnen aber schon.

Damit ist viel gesagt.

Gleichwohl setzt – wie Schelling sagt – die negative die positive Philosophie. Auch hier ist Benedikt Joseph ein schlauer Fuchs. Kennzeichnet er doch die eigentlich negative als „Positivistische Philosophie“ – was meint er damit? – Und hat er wohl Recht?

„Als Dmitrij Medwedew, Russlands noch bis Mai amtierender Präsident, am Montag eine Atom-Forschungsanlage in der Wolgastadt Dimitrowgrad besuchte, konnte er den Ausführungen der Institutsleitung kaum folgen. Die Modernisierungskommission des Kremls sollte tagen, einst auf Medwedews eigene Initiative gegründet. Das Staatsoberhaupt aber stand geistesabwesend vor einer riesigen Forschungsanlage. Hinter einer Luke beschossen Wissenschaftler hochradioaktives Uran mit Neutronen, um Isotope zur Behandlung von Krebskranken zu gewinnen. Eine meterdicke Glasscheibe schirmte den Staatschef von dem strahlenden Material ab.“ (Spiegel-Online, 26.09.2011; Hervorhebung M.T) Vor den Attacken seines eigenen Finanzministers aber schützte ihn niemand.“

Die Hervorhebung kennzeichnet eine alltägliche Propaganda-Spechblase, ein Baustein von unzähligen zur perfiden Religion nihilistischer Naturwissenschaft; natürlich kann Joseph weder vom Volk, noch von den Volksvertretern erwarten, verstanden zu werden. Aber von dem 1 % deutschsprachiger Bevölkerung, auf die es ihm ankommt, wird er verstanden.

„Der Positivismus“, erklärt uns Wikipedia, „ist eine philosophische Position, welche nur mittels Interpretation naturwissenschaftlicher Beobachtung gegebene Befunde akzeptiert.“ 

In diesem Sinne ist auch die Anthroposophie ein Positivismus. Mit einer eigentlich tief erweiterten Naturwissenschaft.

Und dennoch hält es der Papst mit Lao Tse, mit seinem hell geblieben Teil in all der Dunkelheit – eben dazu die Gegenposition. Und wenn er – Brüder und Schwestern – einmal Zeit fände zu uns Christen ans Feuer des Abends und Morgens sich zu setzen – wir würden dankbar seiner Weisheit lauschen …

Am 28. September um ca. 1 Uhr Nachts ist der Mond an seinem erdnächsten Punkt. Einen Tag vorher ist Neumond.

Kommt nun der Mond erdnahe, wie am Mittwoch, dann haben wir zwei schwebende Wesen, unsere Heimat nah. Die Radialfelder müssen sich daher durchdringen und abgrenzen, wie eine Sprungfeder, die sich spannt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

2012, Weltbild

Jungfrau wird König

Liebe Leserinnen und Leser,

schauen wir uns °noch einmal die Neptun-Merkur Opposition genau an. Was macht diese Grade so bedeutend – 29° Wassermann – 1° Fische? – und damit verbunden die Rückläufigkeit von Neptun in diese Region, die für Fukushima steht?

Todesfalle Fukushima: Strahlung sprengt Mess-Skala – n-tv.de

Hier wird uns eine ganz brutale Demonstration geboten, und wenn man bedenkt, wie die Konterrevolution weltweit bis hin zu riesigen Uranfunden in Indien einen Gegenangriff gefahren hat, dann ist diese Lektion lange nicht vorbei. Vielleicht ist dies der Wegweiser zu 2012 – daß ab jetzt die Lektionen so gründlich sind, wir kommen nicht mehr umhin, wir können nicht ausweichen: Neptun ist da angekommen, wo er hingehört und macht nochmal eine extra Runde zurück.

Foto Termin ©

Namentlich um die Kanzlerin ist es an der Basis ihrer Partei sehr verhalten revolutionär geworden: man kann nicht ohne Merkel, würde sich aber freuen, wenn sie mit ihrem – in deren Augen – überhasteten Atom-Ausstieg scheiterte und stellt sich daher quer, wie eine Fischgräte im Hals. Atomkraft – wir kommen nicht ohne aus – solarthermische Kraftwerke? „Ja, geht denn das?“, wird scheinheilig argumentiert, und „da sind wir doch vom Ausland abhängig“, als würden wir jetzt Gas geschenkt bekommen aus Russland.

Und da ist eben gut, daß unsere Kanzlerin Physikern ist, und sie prozessuale Abläufe grob aber gründlich verstehen und überblicken konnte. Fukushima flicken, ist wie der Versuch, mit Tesa eine Zylinderkopfdichtung zu reparieren, während der Motor läuft.

Flüssiges Uran frisst sich in den Erdboden ein. Ziemlich grauenhafte Vorstellung. Angeblich weiß man nicht so genau, ob das in Tschernobyl nicht eventuell ebenfalls der Fall ist. Wie tief und wann hört das auf?

Das ist eben die andere, die Neptun in den Fischen Gefahr, die Ver-Wahr-Losung der Welt. Die ist natürlich zuallererst eine Losung, wo die Wahrheit „ver“ ist – d.h. undeutlich, ver-schwommen. Und genau dieses, das Ver-Wahr-Loste Denken zuerst, ist verantwortlich für weitere Ver-Wahr-losung, ein Ab-Handen-Kommen der Wahrheit: daher trauern wir über den Plastikstrudel im Pazifik und sehen nicht, wie unsere eigenen angeschwollenen Flüsse in diesem Winter Mega-Tonnen Plastik in die Meere geleitet haben müssen, allein danach zu beurteilen, was an den Rändern grell-farbig im Geäst sich fing. Der Müll am Sportplatz des Albrecht-Dürer Gymnasiums – ein öffentlicher Bolz- und Liegewiesenplatz auch – wird einfach nicht mehr gelehrt: der Platz verwahrlost, und das liegt nicht an den „Gästen“ so sehr, bis auf die Halbstarken, die die Basketballanlage und das Material der Glasfaser-Fetzen der Korb-Wand vandalisierend und mutwillig auseinandergenommen haben. Die anderen 99% tragen ihren Müll vorbildlich zum Papierkorb – man sieht sogar Leute mit Plastiksack den Müll anderer ehrenamtlich sammeln! – aber die Stadt – wie in Neapel – fährt ihn nicht mehr ab, und längst schon haben die Fluss-Ratten die Picknick-Reste sauber abgenagt.

Dieser Zustand ist nur eine Moment-Aufnahme, und doch hat diese damit zu tun, in welcher Befindlichkeit das Standardmodell der Atomphysik ist, oder die Astrologie, oder die Finanz-Politik, der Zustand der Presse in England, – und hier: extrem neptunische (Betrug, Abhören) Ver-Wahr-Losung, ein Verlust des Wort-Zentrums, des Wahren vermittelst des Falschen: eine Ver-Fälschung, wie sie zum Beispiel die Lehre der sogenannten „Raum/Zeit“ darstellt, die uns daher den weiteren Weg der Erkenntnis versperrt, in der Astrologie die Banalisierung durch Beliebigkeit und den Anspruch der Räucherstäbchen- und Bergkristall-Branche (Neptun) … , wobei viele „Licht-Läden“ die Astrologie interessanterweise kaum mehr führen …

Auch das ist – leider, Neptun in den Fischen – ebenso, wie die Vision zur Überwindung der Ver-Fälschung.  Doch jetzt, bei Rückläufigkeit von Merkur auf diesem Grad in der Jungfrau, naht eine Rettung, die länger auf 1° Jungfrau stehen wird, als Neptun – der mächtige, langsame – in der Opposition bleiben kann. Für uns Astrologen sollte dies – schlage ich vor – eine neue Hinwendung zum Fixsternhimmel sein! Regulus war lange Zeit im Löwen, er ist das „Herz“ des Löwen, der Boss. Und was passiert? Dieses Jahr, seit ca 2150 Jahren, wechselt Regulus das Zeichen, was er zuletzt ca. 144 vor Christus gemacht hat, damals vom Krebs in den Löwen. Das bedeutet, der König geht raus aus der löwenhaften Selbstherrlichkeit und hält sich im Zeichen der Sauberkeit und des Aufräumens auf – 215o Jahre lang werden wir den Dreck aufräumen müssen, den die Menschheit in den letzten 2150 Jahren (besonders die letzten exponentiell ansteigend) angesammelt hat.

Mitlesende LöwInnnen mögen mir verzeihen, es gibt ja selten Löwen ohne Jungfrau-Besetzung mit dabei und daher Teil der astrologischen Wesensignatur im Nachbarzeichen zur Sonne, und alle Löwen können natürlich mehr, als „selbstherrlich“ sein, obwohl sie das in der Regel auch sind. Die Verankerung des Löwen zwischen Familie und Arbeit hat ihm das Glückshaus des Horoskops zugedacht, das fünfte.

Eine neue technische Ordnung, praktischer und näher an der Wirklichkeit steht an: Technik zum Nutzen, eine Umkehrung.

Das beinhaltet auch eine Regulation des Geldflusses … kein Wunder daher, wenn Merkur rückläufig auf eben dem Jungfrau Grad, wie dies jetzt der Fall ist, solche Themen besonders darstellt und aufwirft – in Opposition zu Neptun, also als Auseinandersetzung mit dessen positiver und aber auch negativer Seite …

Siehe zu Fukoshima ebenso die – ich glaube vorletzte und letzte – Wochenschau …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Regulus in die Jungfrau, 29.11.2011 21:18 Nürnberg


Weltbild

Astrologie im Alltag

Liebe Leserinnen und Leser,

„Aspekt“: – haben sie das schon unter diesem Aspekt betrachtet? „Konstellation“: wir haben hier eine günstige Konstellation. „Steht unter einem guten Stern“, all das sind astrologische Begriffe oder Anspielungen, die unsere Sprache und unseren Alltag unmittelbar und wohl auch für dieses Zeitalter unveränderlich geprägt haben.

Wir mögen uns zwar mit dem Kalendersystem der Maya (hier klicken) beschäftigen, die wohl eine 5-Tage Woche hatten, aber unsere Woche wird, selbst exportiert in andere Kulturkreise, immer die 7-Tage Woche der chaldäischen Planetenreihe sein.

Was uns nur wenig bewußt ist: daß die Ordnung der Dinge mit ihrem Ursprung auch geistig verbunden bleibt: d.h. – wenn unsere Woche der chaldäischen Planetenreihe entspricht, wird unser Denken und Sein mit den Geist dieser Wochenreihe verbunden bleiben.

Und der Tag? – besteht aus 12 Doppelstunden und zeigt sich auf der Uhr etwa so: …

13:30 31.07.2011 Nürnberg

… wobei der Stand des kleinen Zeigers den Stand der Sonne markiert, und der 12-teilige Tierkreis direkt auf die Doppelstunden übertragen ist.

Daher sagt Rudolf Steiner zu Recht: „schon, wenn wir auf die Uhr schauen, betreiben wir Astrologie“. Astrologie ist also nichts, wofür, oder wogegen man/frau sein könnte. Sie ist auch keine Frage eines Glaubens. Sondern sie ist zunächst einmal eine fundamentale Tatsache unserer Alltagserfahrung, sie strukturiert unser unterbewußtes kollektives und persönliches Dasein.

Will man also wissen, was Astrologie ist, so wird man versuchen müssen, herauszufinden, warum und wie die Rhythmen – denn darum handelt es sich – mit unserem kollektiven Wesen verknüpft sind. Zu behaupten, sie wären es nicht oder nicht notwendigerweise, wäre Wunschdenken: so ist es nun mal nicht. Sondern wahr ist, daß diese Verbindung der althergebrachten astrologischen Rhythmen mit unserem Dasein eine unabänderliche Tatsache ist. Wir können – um ein Beispiel zu wählen – als Sprachforscher auch nur diejenigen Sprachen erforschen, die es gibt: wir kennen ja keine anderen.

Das gilt natürlich auch für die Einteilung des Jahres in 12 Monate, für die Jahreszählung seit Christus und für die Einteilung der Zeitalter (Fische, age of Aquarius) durch die Präzessionsbewegung.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Chiron in den Fischen

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Allegorie zeigt Chiron als geheimen Boten der Liebe. Der Text ist lustig: Chiron, der Zentaur, gibt Achilleus „ein pflanzliches Mittel“ gegen Bartwuchs. Damit er sich als Frau verkleiden kann. Die Parabel von der Erkenntnis des hingebungsvollen Mannes und der eroberungsfreudigen Frau. Das Bild allerdings widerspricht dem Bildtext aus der Zeitung: trägt doch vorbildhaft der Zentaur Chiron einen ganz vorzüglichen Bart, und wie könnte wohl ein solcher ein Mittel gegen Bartwuchs preisen? Und das „pflanzliche Mittel“, was ist da wirklich auf dem Bild zu sehen?

Ich würde einen großen roten Apfel der Erkenntnis sehen – man kann das Foto mehrmals durch draufklicken vergrößern – was sonst? Und wie der Pferdemensch Chiron eigentlich anatomisch korrekt aufrecht schreitet, als wäre er eine Laufente, logischer, als die sechgliedrigen Zentauren der Renaissance und Klassik …

Das Bild führt uns dennoch in das Geheimnis der mystischen Liebe seiner Zeit, wie ich vermute, eine versteckte Lehre der Sanftmut.

Chiron und Neptun sind gleichzeitig in den Fischen …

… und der Zeitgeist definiert unbewußt die Heilung der Religion durch eine Ozeantaufe der Kirche … Wir sehen also allenthalben Chiron im Zeichen des Glaubens, der Fisch als Christus-Symbol: hier also – die Kirche versinkt im Ozean des Kollektiven Unbewußten.

Aber das ist noch nicht Alles: wenige Wochen zuvor,  Anfang März, versank nicht die Kirche, sondern Fukoshima im Ozean. Und so ist, was wir hier sehen, journalische Verdrängungsarbeit auch …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

2012, Mundan

Neptun News

Foto Termin © Neptunbrunnen, Stadtpark Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Neptun ist ja bekanntlich im Zeichen Fische, und da geht es seit einiger Zeit auch wirklich um Werte des Glaubens, der Religion. So vertritt der Fische-Geborene Matthias

Matussek: Ich rede über Glauben, die Welt will Sex -Video – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

als aufrechter katholisch Glaubender in aller Härte und Selbstironie die Meinung, die Kirchensteuer in Deutschland gehöre abgeschafft. Unglaublich. Und dann zeigt er die Lese-Reise für sein neues Buch, und er schaffte es tatsächlich zu zeigen, wie die Diskussionen heftig verliefen, man empörte sich wegen seines dreisten Vorschlags lautstark … kein Wunder, bei all der Widder-Energie während diese Reise aufgezeichnet wurde …

All dies Neptuns Element, ausgetragen durch einen Fisch; Fische – die natürlich gleichzeitig eine Saturn-Komponente selbst haben und transitierend ebenso erleben, Saturn, dem natürlichen Gegenpol von Neptun. Denn all die Erwägungen tragen eine Saturn-rückläufig-, eine Gerechtigkeits-Komponente: in der Waage. Und so wird Waage und Gerechtigkeit – die Waage selbst ist schon ein Symbol des Rechts, groß geschrieben: entspricht die Exekution Bin Ladens dem Völkerrecht? Soll es Kirchensteuer geben? Werden die Islamisten in Arabien Boden gewinnen, wird das Internet zum Kraken, etc. p p., wird die radioaktive Verseuchung weiter zunehmen, wird der Plastikmüll weiter ins Meer treiben (2* Neptun! Plastik = Chemie und Strudel) … alles, wo man nur hinschaut: Neptun-Chiron Fragen mit Fische-Betonung.

Nun wird bekanntlich Neptun noch einmal, am 04.08.2011 die Grenze überschreiten zwischen Fische und Wassermann. Und wird auf dem Grad landen (zweimal sogar), an dem der Tsunami den Wechsel des Planeten von den Zeichen parallel (synchronistisch im Wolfgang Pauli, C.G. Jungschen-Sinn) „begleitet“ hat. Erst am 03.02.2012 – zum Jahr des Maja Kalenders, geht Neptun dann erhaben, begleitet von seinem Doppelmond-Mondsystem Pluto und Charon, ganz ins Zeichen Fische …

Neptun, für die Hellenen Poseidon, der Erdenerschütter, ist ohne Pluto, den Herrn der Wandlung, gar nicht denkbar, und Pluto, selbst ein Doppelplanet mit riesigem Mond, ist eigentlich selbst ein Mond von Neptun mit einem sehr genauen 2/3 Bahnverhältnis – nur das von Erde und Venus ist ähnlich exakt. Die Harmonie macht es so faszinierend.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Mundan

Fische im 6. Haus

Liebe Leserinnen und Leser,

bei vielen Jungfrau-Aszendenten herrscht im Haus 6 (und 7) das Zeichen Fische. Wer sich in der Astrologie auf Sonne, Mond und Aszendent konzentrieren mag, hat im Prinzip schon so viel entschlüsselt, daß sich damit von der Persönlichkeit sehr viel beschreiben und erkennen läßt. Darüber hinaus jedoch ist es so, daß die Häuserspitzen und das Zeichen in dem sie stehen sehr genau – vorausgesetzt, wir kennen wirklich die Geburtszeit – angeben, auf welche Art wir dem jeweiligen Lebensthema am besten begegnen. Bei einigen späten Jungfrau-Aszendenten und auch Waage-Aszendenten herrscht das Zeichen Fische im 6. Haus. Es ist das Haus der lebenspraktischen Dinge, der Arbeit und auch der Gesundheit; wie wir wissen, stehen bekanntlich Neptun und Chiron zur Zeit im ersten Fische Dekanat.

Ein Beispiel: eine Frau hat einen Waage-Aszendent mit Fische in Haus 6 und arbeitet im Gesundheitswesen. Nach einer Zeit ändert sich ihr Tätigkeitsbereich leicht: sie bekommt das Angebot, Wassergymnastik als Kurs anzubieten. Und sie stellt fest: das liegt ihr ungemein und macht große Freude. Und tatsächlich entspricht es auf einer sehr direkten, konkreten Ebene ihrem sechsten  Fische-Haus.

Diese sehr direkte Qualität ist Neptun – der sich doch eigentlich schwer fassen lassen soll – ganz besonders zu eigen.

Foto Termin ©

Umgekehrt gilt es ebenso: all die Waage- bzw. Jungfrau Aszendenten mit dem Fische Haus 6, die jetzt Neptun und Chiron in Haus 6 haben, können ihr Wohlbefinden steigern, indem sie Neptun und Chiron bewußt integrieren, anstatt darauf zu warten, daß die beiden Ärger machen.

Schwimmen ist gesund, das weiß jeder. Was uns die Astrologie hier unterstreichend vermittelt: daß es für diese Nativen von ganz besonderem Nutzen sein kann, um ihr Wohlbefinden in jeder Hinsicht zu stabilisieren, wenn sie die Wasser-Themen der Fische und die Heilungs-Themen von Chiron jetzt und die nächsten Jahre ganz bewußt ins neptunische Element verlegen, und da ist ja unglaublich viel denkbar. Das könnte ebenso gut Sauna, wie auch Schnorcheln sein.

Dabei geht es natürlich nicht darum, das „Blue-Hole“ bis auf den tiefsten Grund zu erkunden – davon wäre sogar abzuraten, wenn noch zusätzlich ein Mars-Aspekt oder ähnlich hinzukäme.

Jedoch eben so, wie ich es meine, als bewußte Verbesserung der Lebensqualität, ist dieser astrologisch gewonnene Hinweis für den Umgang mit dem 6. Haus äußerst wertvoll. Natürlich gilt das für diejenigen, die gesund sind, besonders. Wer erkrankt ist, sollte selbstverständlich einen Arzt oder Heilpraktiker konsultieren, da reicht es nicht, sich auf die Astrologie zu verlassen!

Wenn wir astrologisch noch weiter gehen wollen, gucken wir uns auch noch die Neptun-Position und dessen Aspekte an, des Herrschers dieses Hauses, wenn dort die Fische regieren, denn die Häuser- und Zeichenstellung gibt nähere Auskunft darüber, wie wir Astrologie optimal nutzen können, um ganz allgemein unsere Lebensqualität zu verbessern.

Und noch weiter in die Tiefe kommen wir, wenn wir schauen, wo der Planet steht, der das Zeichen regiert, in welchem Neptun, Herr des Fische-Hauses 6, steht, und was dieser für Verbindungen und Aspekte hat …

Wer wissen will, wie das bei ihr/ihm persönlich aussieht, schicke mir eine mail an markustermin@gmx.de – mit Geburtsdatum, Zeit, Ort und wichtigstes Anliegen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Poetry

Maiglöckchenduft (bei Fische-Mond)

Liebe Leserinnen und Leser,

Christian Dior, Paris: Diorissimo ist eines jener Düfte, den die Maiglöckchen-Düfte verströmen. Unten haben wir das bemerkenswerte Horoskop des Duft-Forschers. Weil jetzt auch Fische-Mond ist: ein Mond-Mond Transit macht immer etwas dünnhäutig, und bei Fische-Monden kann man gar nicht mehr von dünnhäutig, man muß von ätherisch sprechen. Wenn wir immer wieder zur Berufswahl gefragt werden: „Was ist ideal für mich?“, dann begeistert es umgekehrt, und ist sehr lehrreich, zu gucken, wie sich jemand mit den beiden Lichtern in Wasserzeichen und einem ätherischen Mond den Düften zuwendet. Neptun in der Waage läßt ihn wohl auch eher Künstler, denn Wissenschaftler sein? Zumindest als Wunschberuf? Aber dann die Zwillings-Besetzung wieder … ist schon ein Ideal-Beruf für Professor Hatt. Ob das Genießen schon wieder möglich ist, nach der emotionalen Vergiftung durch den ollen Süßkind? Noch nicht ganz? Aber dann einfach mal rausgehen und Maiglöckchen zu Fische-Mond schnuppern …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

  Hanns Hatt – Wikipedia 08.07.1947 Illertissen

Geist, Kultur, Naturwissenschaft, Personen

Wolfgang Döbereiner

Liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe mal, es ist erlaubt, diesen kleinen Film zu verlinken. Er zeigt unzweifelhaft Deutschlands größten Astrologen der Gegenwart, vielleicht seit Kepler. Man kann mit Fug und Recht behaupten, daß alle Astrologie der Gegenwart durch ihn maßgeblich inspiriert wurde. Wenn der CIA wüßte, wie gut sein rhythmisches Konzept funktioniert, wäre er wohl nicht mehr da … in der Öffentlichkeit, meine ich.

Münchner Rhythmenlehre

So aber feiert er seinen 83sten Geburtstag. Und gleichzeitig einen Jupiter-Jupiter Transit. Laßt es mich so ausdrücken: könnten die Engel ein Lied für einen Astrologen zu seinem 83. Geburtstag singen, sie würden es, wie für Wolfgang Döbereiner, mit einem Jupiter/Jupiter Transit machen. Andererseits hat jeder diesen Transit zum selben Jahrespunkt … aber nicht bei jedem bezieht sich das auf das Haus der Berufung, Haus 10.

Für mich ganz persönlich ist dieser große Lehrer (Fische-Sonne Haus 9) noch lange nicht ausgelernt. Wer z.B. den Pluto-Auslösungen nach seinen Angaben  folgt, bekommt z.T. taggenaue Informationen. Weil das auch unheimlich ist, stimmt es Gott sei Dank nicht zu 100%, sondern nur zu 90% … die verbleibenden 10% sind das kleine gallische Dorf …  – und danke auch, Wolfgang, daß Du Dein eigenes System mit fortschreitender Weisheit mild und tief verwandelt hast!

Den Aufzeichnungen der Vorträge folgend, sind es für mich als Fische-Geborenem besonders seine Anekdoten, von denen ich Hobbit-Ohren bekomme. Wenn Du sehr alt wirst, Wolfgang, laß mich mit Dir bei einem Feuer sitzen, die nächsten Jahre!  Auf jeden Fall: Gesundheit und Gelassenheit!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: man beachte die Merkur/Neptun Konjunktion im Haus 4 des Tagesthemen-Horoskops (wäre das heute noch vorstellbar? … erhebt euch, die Feinde der Astrologie (und des Wissens) wirken zu zäh und zu übel! … Merkur/Neptun ist –  für eine TV-Sendung – wie wir heute wissen – wirklich perfekt: Neptun=TV, Merkur=Info).

Innen Wolfgang Döbereiner 28.02.1928 13:07 München, außen aktuelle Transite 28.02.2011 21:38 Nürnberg

Mit freundlichen Grüßen,

Markus