Kultur

Merkur/Chiron Quadrat – das verletzte Selbst

Chiron

Liebe Leser,

Merkur – Quadrat Chiron morgen früh zwischen 9 und 10 zwischen Fische und Schütze, Erleuchtung und Weisheit. Die Weisheit hat ja zur Wahrheit ein kritisches Verhältnis.

Manche denken, Astrologie sei so ein netter Zeitvertreib einer Kunst aus der Vergangenheit, an die man nun glauben kann, oder nicht. Wir Astrologen wissen aber, das ist ganz anders: Astrologie ist die Brücke zum Verständnis des ganzen Menschen – seiner kosmischen Verbundenheit – die wahre (und zur Zeit einzige) wirkliche Erkenntnislehre.

Denn bevor der Mensch im Sinne des apollinischen „Erkenne dich selbst“ sich verstehen lernt, braucht er Aufschluss über das Mysterium seiner eigenen Gefühle.

Die astrologische Symbolik vertritt diese Gefühle überzeugend. Nur darf man nicht dabei stehen bleiben, dies einfach – wie der Ochs vorm Berg – konstatieren, jubelnd oder erstaunt feststellen, sondern muss weiter: nämlich zu der Frage, warum das so sei?

Das Astrale im alten Sinn steuert tatsächlich den Astralkörper – unseren Gefühlskörper – astrologisch abzulesen – und zwar so wesentlich, daß der Anteil unserer eigenen Gestaltung an uns selbst in der Regel noch sehr gering ist – obwohl immer wieder ganze Generationen sich um mehr Kraft der Eigengestaltung ehrlich und nicht selten verzweifelt bemühen.

Meines Erachtens sind wir gerade einmal soweit, unser Ich – unser eigenstes Wesen – I & I – zögerlich wahrzunehmen und zu erkennen. Das Ich sieht, wenn wir Glück haben und die Angst nicht zu groß ist, wie ihm gestaltet wird, wie es abhängig ist von den großen Kräften im Umkreis – an Einfluss ist nicht zu denken – jede Beteiligung würde dem Ich gefährlich – denn im „Wir“ wird es gemischt, büßt (noch) einen Teil seiner Identität ein.

Dafür müssen wir eine Lösung finden: wir können sonst nicht mit- und auch nicht ohne einander. So kritisch das Netz auch gesehen wird: gerade dafür kann es – wenn der shitstorm sich mal legt – eine Brücke des Willens werden, dies zu erreichen. Daß wir die Technik (Neptun´s Gabel) steuern lernen, darum bitten wir Gott, würde Meister Eckhart sagen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Wassermann

Sonne in Schütze, Neptun direkt …

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Foto Termin ©

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Liebe Leserinnen und Leser,

Sonne gesellt sich zu Merkur und Saturn im Zeichen Schütze: und wirft Licht in die Quadratur zur Mondknotenachse der beweglichen Zeichen Jungfrau & Fische. Venus nähert sich Pluto (großer Reichtum) – und gibt aber auch ihr Pfund zur Jupiter-Quadratur in die Waage und der sich aufbauenden Opposition zu Uranus im gegenüberliegenden kardinalen Zeichen (großer Konkurs): zu denen Mars im Luft-Wassermann – der „geniale“ Krieger – harmonische Aspekte unterhält. Kraft und Veränderung arbeiten doch Hand in Hand – nur ist Uranus noch rückläufig bis Ende Dezember (deswegen hat man den Eindruck einer Revolution aus der Vergangenheit) – aber, wenn Uranus am 29.12.2016 wieder direkt geht und Mars schon in den Fischen läuft, kommt die „Zukunft“ wieder ins Spiel. Insgesamt ein spannungsgeladenes Bild: Merkur/Saturn: es bei der Wahrheit sehr genau nehmen …

Neptun am Südknoten ist eine sehr gute Gelegenheit, altes Karma loszuwerden, loszulassen.

Daß uns das gelingt, würde Meister Eckhart sagen, dazu helfe uns Gott … und Jupiter in Waage – mit den Mitteln der Kunst, sagt der „Dispositor“ Jupiter – kein so tolles Wort, aber so nennt sich das: weil Jupiter der (alte) Fische-Herr ist …

Was Neptun am Südknoten im jetzt direkten Lauf macht, ist gar nicht so leicht wahrzunehmen: weil zwar allenthalben sich der neptunische Betrug offen abrollt (und im Stillen auf der neptunischen Haben-Seite vielen Leuten ein Licht aufgeht) – aber weil der Verfall der Sitten kommt, wie ein Nebel, der lange bleibt, hat man schon fast vergessen, daß es Wahrheit überhaupt gibt (Erdogan als Fische/Neptun-Phänomen z.B.). Neptun war von Mitte Juni ab rückläufig – und macht selbst das Vergessen vergessen („Gar seltsam ist es, im Nebel zu wandern … „): Assange & Snowden können verschimmeln, ersterer hat kein Netz mehr – keiner regt sich mehr über das „Kanzler-Handy“ auf, etc. Bei direkten Auslösungen ist Neptuns Wasserbezug für aufmerksame Beobachter nicht zu übersehen: kaum streicht der Mond über diese Stelle, gibts tote Wale auf den Wissenschafts-Seiten und Ähnliches zuhauf. Da Neptun neuer Regent der Fische ist, bekommen diese mit seinem direkten Lauf durchaus Aufwind (Fische-Geborene Anne Will und Giovanni di Lorenzo, Zizek und George Harrison selig spielen sich die Bälle zu).

Auch bei den äußeren Planeten gilt: die stationären Phasen (also zwischen direktem und rückläufigem Lauf und vice vera) sind die stärksten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

Europa, Freiheit, Kultur, Poesie

Merkur Konjunktion Lilith im Skorpion

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Liebe Leser,

jetzt muss man natürlich aufpassen. Mond kommt bei Mars vorbei im Zeichen Steinbock und erhitzt die Gemüter in grundsätzlichen Fragen. Dabei bringt er plutonische Energie mit. Merkur ist am Lilith-Punkt und scheut vor Lügen nicht zurück – kann aber andererseits auch tief verborgene Weisheit aus weniger anerkannten Ecken quasi wie ein Schatz im Geheimen heben. Für unser Horoskop kulminiert Uranus in der Himmelsmitte im Widder rückläufig: Befreiung durch (alte) Astrologie: das entspricht dem freundlichen Engel von der Prager Rathausuhr – orloj – der gleichsam merkurial den Skorpion trägt. Neptun ist in Konjunktion mit dem (hier nicht eingezeichneten) Drachenschwanz im Zeichen Fische, dazu rückläufig: auch das ein Hinweis auf die alten Visionen, die nicht die schlechtesten sein müssen – Löwe steigt auf (Prag ist Löwe-Stadt) – Jupiter geht aus dem dritten Haus ins Sextil zu Saturn in 5 – das ruft geradezu nach kreativem Schreiben im Zeichen der Kunst (Waage) im Sinne kühner Ziele (Schütze) … Chiron in Haus 9 – auch rückläufig – hat sich in Gesprächen als des Kaisers Arzt aus ältester Zeit offenbart: tatsächlich im Ausland. Er läuft über die Karlsbrücke und hat eine heilende Vision, poetisch und daher wahr …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Weltbild

Traumpfad in die Realität

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Foto Termin © Stuck: Antonio Brocco, letohrádek Hvězda

Liebe Leser,

es liegt in der Natur der Sache, Neptun – wie ein Tintenfisch – taucht ab und an so weg; – man glaubt, er wäre nicht da (Verwirrung herrscht aber überall/und Erleuchtung & Erkenntnis im Geheimen). Morgen jedoch, bei Neumond – etwa um sieben am Abend – bildet Neumond mit Merkur aus dem Skorpion-Zeichen ein genaues Trigon zu Neptun in den Fischen: ein Aspekt, der – wie die Helden der Rhythmenlehre (Viktoria Mosmann-Möller) – beobachtet haben – der Jungfrau Maria Mutter Gottes gehört – weil sie dann erscheint. Offenbar aus dem Astralischen sich einen Ätherleib formt, den manche sehen können. Magische Zeit ist mit dem Skorpion-Neumond sowieso – Neptun hat in den Fischen immer noch den Südknoten und Chiron zur Gesellschaft: wenn also ein Zeichen es schwer hat, dann sind es die Fische: but – „The harder the battle, the sweeter the victory … “ …

Was kommt? Eine Öffnung in die neptunischen Welten: positiv erschließt sich der Kosmos als Geistgebilde – Neptun ist eben auch der Traumpfad in die Realität. „The worst thing is, to be born sighted, but to lack vison“ (Graffiti in Kingston) …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Freiheit, Geist

Lilith/Mond/Neptun Trigon

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Liebe Leserinnen und Leser,

lange mag man die Stadt als „Schatzkästlein“ betrachten – in Wahrheit regiert eine Frau: Lilith – doch nicht allein, denn ihr zur Seite steht eine weitere, Maria! Unteres Bild ist die unvergleichliche Maria aus der Elisabeth-Kirche, aber sie steht pars pro toto – denn erstaunlicherweise findet sich in der protestantischen Stadt Nürnberg an jeder alten Häuserecke eine Maria mit Kind:

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Lilith ist Lilith – Maria steht unter Mond/Neptun-Verbindung. Was sagen uns diese Beobachtungen? – eine „Frauenkirche“ am Hauptmarkt kommt dazu …

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Was bedeutet das? Es sind starke Hinweise auf einen matriarchalen Urgrund dieser Stadt – und das macht durchaus Hoffnung – ich nehme die Konstellation Mond in Krebs – Neptun in Fische (noch bis 20.11 rückläufig) und Lilith in Skorpion. Lilith ist astrologisch zwar kein Körper, war aber als „Erdschatten“ schon den alten Ägyptern wichtig und bekannt, wie Edeltraut Lukas-Müller schreibt. Alle Symbole des Matriarchats – bis auf Venus, die ist in Feuer – sind in Wasserzeichen – das ist Wandel auf der Ebene des Gefühls, also der astralen Ebene.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Rollern

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Liebe Leser,

der Tretroller – english „kick-bike“ – da ist ausnahmsweise „Tretroller“ schöner – oder einfach kurz „Roller“ – beamt mich zurück – ? – in ein ganz anderes Universum von Zeit und Raum. Man kann sich mit so einem Ding sehr schnell und auch riskant bewegen – ! vor allem bergab; – auf ebener Fläche entfaltet der Roller (bislang ohne Elektroantrieb) ähnlichen Charme, wie Strecken-Schwimmen, wenn man den Antrittsfuß (oder den Schlagarm) rhythmisch wechselt …

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Wer dieses Blog regelmäßig liest – weiß, wie und warum ich aus astrologischen Gründen – Mars Konjunktion Saturn im Zeichen Schütze (24/25 August) – meine mobilen Gewohnheiten kurzfristig einfach ändere.

Der Roller ist gewissermaßen eine mechanische Dimension noch unter der schon sehr einfachen Mensch/Rad-Maschine. Ahriman mag das nicht. Das Rad ist gewissermaßen die primitivste (aber auch – thank´s Matthias – genialste) Maschine, in die der Mensch eingebunden ist. Eine Keule oder ein Spaten sind noch keine Maschinen; – `ne Mühle schon.

Die Erfahrung der einen maschinellen Dimension unter dem Fahrrad hält wirklich erfahrbare – im wahrsten Wortsinn – Entschleunigung und Besinnung parat. Die Freiheit, einfach zu laufen, ist auch größer; – andererseits geht´s sehr rasant den Berg runter. Man kann die Tasche endlich von der Stadt-Indianer-Schulter lösen – so ein Roller verändert den Blick und das Bewegungs-Muster …

Natürlich werde ich auch wieder Rad fahren: aber zunächst und verändert nach der Mars/Saturn-Konjunktion Ende August … vielleicht sogar erst September … ?!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Sylvia Alice Earle

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ozeane-forscherin-warnt-vor-historischer-krise-a-1107237.html

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Liebe Leser,

es ist ja nicht oft, daß man ein Projekt des SPIEGEL unterstützen kann. Die Autorin, die im Zentrum steht, ist aber größer, wie der Spiegel. Und dann ist natürlich verblüffend, wie klar ihr Jungfrau-Profil (aufräumen!) den Neptun einrahmt, und wie deutlich ihr Radix-Saturn im Zeichen Fische Brücken übers Meer baut. Pontifex Maxima.

Das Thema lautet: Ordnung ins Meer bringen. Chiron in den Zwillingen hadert mit der Wissenschaft, will sie heilen … und sieht dem Erzengel Michael erstaunlich ähnlich.

Und das, während aktuell Jupiter in Jungfrau – siehe oben – ihr jetzt den ganzen Kredit gibt. Und Neptun in den Fischen obendrein. Nur mit Saturn rückläufig in Haus 2 wäre die eigene Substanz zu hüten – aber das können weder Fische-Geborene, noch Jungfrau-Geborne gut (verschenken sich): und diese Frau umfasst beide Zeichen (mit Venus rückläufig dazu … ).

Nach Thorsten sind bei public persons die Mittagshoroskope (mangels Geburtszeit) immer aufschlussreich – und auch bei Sylvia Alice Earle passen Mars & Jupiter in Skorpion zum Persönlichkeitsausdruck – obgleich sie vielleicht nicht am AC sind – denn wir kennen die Zeit der Geburt ja nicht, wohl aber den Tag.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Geist, Poesie, Poetry

Vom Umgang mit schwierigen Aspekten und dem Lesen der Zeitzeichen

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Liebe Leser,

im Lauf der Woche habe ich versucht, mein Fahrrad reparieren zu lassen. Hinterrad  platt. Ich bin nicht so dekadent, sowas normalerweise nicht selbst zu machen. Aber am Hinterrad ist die Gangschaltung, die muss man einstellen, etc. Am Samstag hatte ich Glück bei meinem Fahrradhändler des Vertrauens, er war gerade noch da: Montag abholbereit. Doch, was soll ich euch sagen? – : ich setz mich drauf und gleich vor dem REWE – ein paar hundert Meter weiter ist es – –  wieder platt.

Nun denk ich erstmal einen Tag darüber nach, ob ich zu meinem Fahrradladen zurücksoll oder nun doch selbst die Schraubenschlüssel & Flickzeug zusammensuchen.

Nach einer Nacht drüber schlafen, entschloss ich mich, den Meister anzurufen: „Gewährleistung, klarer Fall. Bring vorbei – wir machen eine Express-Flickung … „. Gesagt getan. Wir haben ein nettes Gespräch über E-Roller, Freiburg, Prag – und ich bekomme noch einen Expresso … Dann – ich sitze wieder auf meinem Rad – keine 200 Meter später jenes bekannte Geräusch: „Pfüüütschsch … „. Nun fange ich langsam an, mit Gedanken über mein Karma zu machen, und werde leicht depressiv. Nun doch selber machen? Aber jetzt bin ich trotzig.

Wir – ich und mein Rad – gehen jetzt zu Oli in der Lindengasse, der Herr Rose ist gerade zum dritten Mal Vater geworden – das kostet jetzt doppelt (doch auf gar keinen Fall kann ich Frank, den ersten Meister, mit dem nächsten Platten heimsuchen – Frank ist Jungfrau geboren) – aber was gibt´s besseres, als ein junges Paar zu unterstützen?! Oliver findet endlich die Glasscherbe: – ich denke – ach so läuft Neptun/Saturn bei Jupiter/Chiron (plus!) Opposition!; – und erinnere mich an die Mysterien des Hermes, wonach das erste Wort war, welches der Pilger hörte, wenn er den Tempel verließ, auch das Orakel war. Ich verlasse den Fahrradtempel von Oli, und das erste Wort – eine Freundin sprich zu ihrer Freundin – ist der in den warmen Wind gesprochene Satzfetzen: “ … und da gab er mir ein Zeichen, das ich nicht verstehen konnte … „.

Nun entschließe ich mich das Rad – obwohl endlich voll funktionstüchtig (Bremsen neu eingestellt, etc. … ) zu schieben. Der Aspekt ist nahender Mars/Saturn in Schütze, steht zu mir in Quadrat und gehört im weiteren Sinne mit der Zwillings-Opposition zum Bewegungsapparat.

Wenn mir nix (mit dem Rad) passiert – ich fahre jetzt im August Roller – wird man anhand dieser Anekdote (ἀνέκδοτον, anékdoton, „nicht herausgegeben“) niemals beweisen können, daß Astrologie „funktioniert“ – denn es ist ja nix passiert. Aber genau das ist merkwürdigerweise der tiefere Sinn des Gebrauchs der Astrologie: daß nix passiert – oder jedenfalls die schlimmen Sachen umschifft werden können.

Man merke: zutreffende Vorhersagen sind oft Mist und verbauen die unbefangene Zukunft.

Die unerbittlichste Vorhersagekunst ist die Naturwissenschaft: obwohl sie – wenige merken es – an den Rändern sich irrational zu verfranzen geneigt ist, dort ins Gegenteil umschlägt – hier geht es (fast) nur um zutreffende Vorhersagen. Es erscheint merkwürdig, daß genau das für unser wahres Leben im Grunde genommen sehr wenig, vielleicht nichts bedeutet, denn wenn unser Lebensweg vollkommen vorhersehbar wäre, hätten wir keine Freiheit. Heute steht die Astrologie für die Freiheit, und die Naturwissenschaft für den Determinamismus, die Vorherbestimmungslehre, die unzufällig – Kismet – قسمة- – auch im alten Islam so zentral ist …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Lüge & Wahrheit

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Liebe Leser,

obwohl ich sonst fast konsequent antiklerikal bin, ist bemerkenswert, wie zur Zeit ausgerechnet der Papst als Einziger die Wahrheit sagt:

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Unsere Kanzlerin sagt auf der Pressekonferenz heute: „Ich glaube, daß wir in einem Kampf oder meinetwegen auch in einem Krieg gegen den IS sind.“  Das ist natürlich keine direkte Lüge. Und es wäre auch mißdeutend, wenn man ihr das „meinetwegen“ als auf freudschen Wegen sich offenbarendes Bekenntnis der Schuldbeteiligung läse, wie Gauweiler (er sprach von „Reue“, nicht wg. der Flüchtlinge sondern wg. Merkels Einsatz für den Irak-Krieg) jüngst im Spiegel forderte.

Der Papst ist im Sonnenzeichen Schütze, dort liegt Merkels Aszendent. Schütze ist eigentlich das Zeichen der Weisheit, aber dem Aszendenten fehlt regelmäßig die Information in Zwillinge, dem gegenüberliegenden Deszendenten. So könnten die beiden Aussagen unterschiedlicher nicht sein, und sie illustrieren gut den Umgang mit Wahrheit & Lüge wenn Neptun beim Südknoten steht und sein Quadrat zu Saturn im Schützen hält –  sowohl Merkel als auch Franziskus sind davon stark betroffen.

Ich hoffe nur, daß es uns gelingt, Frau Merkel abzuwählen, bevor sie uns in den Krieg treibt, den sie schon so lange mit den Amerikanern führen will.

Bevor man als Kanzlerin mal eben so „meinetwegen“ den Krieg ausruft, sollte man – so meine demokratische Überzeugung – das Parlament fragen, und im Grunde genommen auch das Volk (Europa muss mehr Schweiz werden, weniger USA). Ich habe es – ehrlich gesagt – satt, daß wir seit geraumer Zeit von Leuten geführt werden – dazu gehört auch der Bundespräsident und die Kriegstechnik verherrlichende Presse – die nichts anderes, wie eine neue Militarisierung der Gesellschaft und die Beteiligung unseres Landes an einem, meines (und des Papstes! … ) Erachtens, Wirtschaftskrieg fordern. Das heißt konkret: man schachert, verkauft´s der Welt aber als Glaubenskrieg.

Robert F. Kennedy Jr. schreibt dazu erst diesen Februar den wohl besten Artikel:

Warum die Araber uns in Syrien nicht wollen

Das Monster „IS“ – die gesamte angelsächsische Presse sagt übrigens weiter „Isis“ – wird im Westen seit Monaten/Jahren publizistisch aufgewertet und strategisch gefüttert. Da kann man dann natürlich hinterher gut zu den Waffen rufen. Wenig, von dem, was in der main-stream Presse zu lesen ist, insbesondere zu den Anschlägen in Nizza und Paris, scheint ganz wahr zu sein, manches sogar vollkommen falsch. Die Massen werden gelenkt, und wir wissen nicht, von wem.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus