Mundan

Ägypten und Neptun

Liebe Leserinnen und Leser,

hier läßt sich gut erkennen, wie deutlich der „Arabische Frühling“ mit Neptun und Pluto verbunden ist: Neptun stand nach langer Rückläufigkeit zum Samstag bei der Tahirplatz Großdemo wieder punktgenau  auf 28:09:45 Grad Wassermann, exakt so, wie am Tag von Mubaraks Rücktritt, und Pluto ist kein Grad von der damaligen Position entfernt!

Man gewinnt auch zumend den Eindruck, als wäre das Mittelmeer so eine Art „Epizentrum“ der Verwandlung und Europas „Finanzkrise“ in all ihrer vermeintlichen Irrationalität Teil der großen Strudel-Bewegung, die mit Neptun in den Fischen die Welt verändern wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Rücktritt Mubarak 11.02.2011 17:03, außen 19.11.2011

Weltbild

Mars als „Überträger des Lichts“

Liebe Leserinnen und Leser,

hier häufen sich die halbwahr flackernden Nachrichten. Abgebildet ist ein Ausschnitt aus der „Welt-Kompakt“ von heute, 18.11.2011, der aber wohl gestern entstand, weshalb unteres Horoskop auf den 17. eingestellt ist.

Wer den Artikel links überfliegt, findet die Themen „Wasser“ und „Verletzung“, Neptun und Chiron schnell – „Europa“ selbst ist ein Wassermythos (man denke an ihren „Ritt“ auf dem schwimmenden Stier nach Kreta; in welchem Stier-Zeichen sich Jupiter ja gerade befindet) – wird aber gleichfalls schnell bemerken, daß jemand Astrologie mit ihrer geistig unreifen Tochter, der „Astronomie“ verwechselt hat.

Keiner von uns glaubt ja hier an den Götzen „Zufall“, insofern bieten auch die Nachbar-Schlagzeilen Neptunisches. Eine Fundgrube; – und die Presse bietet heute, das Thema „Währungen“ betreffend (denn auch da sind wir ja bei Neptun) noch wesentlich mehr …

Tabak und „500“ Todesfälle sind ganz offenbar ein Neptun/Chiron-Thema und der „untergegangene Großkontinent Godwana“ erst recht.

17.11.2011 12:00 MEZ

Aber es kommt noch besser, denn was haltet ihr davon, ist das nicht wahrhaft neptunisch? – :

Gamburzew-Massiv: Geologen enträtseln antarktische Geisterberge – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Mars fungiert hier als klassischer „Überträger des Lichts“. Er hat erst einen Aspekt zu Neptun gebildet, dann einen zu Chiron, und schließlich gestern einen zu Jupiter. Und da Jupiter und Mars in Erdzeichen stehen, geht es in allen drei Meldungen um die Themen verborgener Kontinent, Boden, Leben im weitesten Sinn, der aber eben in allen drei Fällen (auf dem Mond Europa und in der Antaktis unter dem Eis, beim versunkenen Kontinent „Gondwana“ 2000 Meter unter dem Meeresspiegel (dieser Teil des Artikels ist nicht mehr im Bild) eigenartig unzugänglich, nicht erreichbar ist, und sich auch noch – Jupiter rückläufig – auf ferne Vergangenheiten bezieht.

Die Glimmstengel-Ansage weicht davon ab, versucht aber auch eine Lebens-Rettungsaktion, einen „Aufbau“ von Lebens-Substanz im weitesten Sinn.

Wer die ganz exakten Entsprechungen in der völlig normalen und viel gescholtenen Transit-Astrologie nicht findet, guckt einfach nicht genau genug hin.

Die Verwechslung von Astrologie mit Astronomie ist natürlich köstlich, aber nicht verwunderlich, seitdem die Astronomie-Priester fleißig versuchen, die allgemeine Verunsicherung bezüglich ihrer Messlatte (mit der sie buchstäblich Alles durchdefiniert haben, den Meter z.B.) nach den Messungen am CERN (von denen sie sich eigentlich eine triumphale Bestätigung ihres Standart-Modells versprachen) zu ignorieren. Business as usual und Pfeifen im Walde ist angesagt; schließlich kann man zu Recht davon ausgehen, daß niemand den Zusammenbruch des „Marketing-Tricks“ Urknall (Robert Laughlin, Physik Nobelpreisträger) durchschaut; längst schon hat sich dieser schwachsinnige Begriff wie ein Kraken am kollektiven Unbewußten der Menschheit festgesaugt. Doch dann auch noch das:

Wissenschaftliche Sensation: Das Ur-Kilo wird leichter – manager-magazin.de – Politik

Selbstredend ist das Schwund-Thema auch neptunisch, diesmal sehr passend zum Neptun/Saturn Trigon.

Ich gebe zu, das alles hört sich sehr anti-naturwissenschaftlich an; aber das bin ich gar nicht. Doch die Leutchen, mit denen wir es zu tun haben sind so sehr darauf erpicht, ihre dummdreiste Assistenz bei der technisch gestützten Welt- und Naturzerstörung als höhere Weisheit unters Volk zu bringen (in Wahrheit Milliarden und Abermillarden von Forschungsgeldern abzustauben, und zwar doppelt, wie die Banken: hinterher noch für die vermeintliche „Rettung“ kassieren), während sie gleichzeitig – jeden festen Boden und Maßstab selbst offenbar entbehrend (in Bezug darauf, was „Realität“ ist) uns (den seriösen Astrologen) meinen in kompletter Ignoranz die Leviten lesen zu können, daß man dieser Tage ein paar deutliche Worte zu viel sprechen darf, meine ich.

Am Dienstag führt Mars seinen Lauf ins Trigon zu Pluto fort und Mond wird sogar die Lichtübertragerei heute nochmal „nachstempeln“. Bin mal gespannt, was noch kommt … , ach … schon da!

Zweiter Test am Cern: Neutrinos erneut schneller als das Licht – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Poetry

Pilze: astrologische Zuordnung

Liebe Leserinnen und Leser,

lange schon bin ich ein Freund dieser unglaublich wohlschmeckenden Parasol-Pilze. Der Gift-Riesenschirmling (Macrolepiota venenata) war mir bisher unbekannt, ich dachte, außer mit dem berüchtigten Knollenblätterpilz, den ich auch schon gefunden habe, kann man den herrlich schmeckenden Schirmpilz nicht verwechseln. Dieses Exemplar unten duftet denn auch so nussig, wie frische Parasolpilze es tun, aber nicht ganz so gut. Nur kann das kein Erkennungsmerkmal sein, denn wann hat man zuletzt einen gerochen? – doch höchstens letztes Jahr! Was aber ebenfalls auffällt, ist der glatte Stamm. Essbare Parasole haben einen schuppigen Stamm. Der Standort war auch nicht Wiese, wie bei Parasolen gerne, besonders gern auf Rinder-Weiden oder ehemaligen Weiden, sondern am Waldrand.

Fotos Termin ©

Ein drittes Merkmal soll der festgewachsene Ring sein, wobei ich gerade nicht in Erinnerung habe, wie ein nicht festgewachsener aussieht: dieser jedenfalls ist festgewachsen, also Vorsicht!

Was in diesem Foto nur andeutungsweise rüberkommt, ist die zarte Wesenhaftigkeit des Pilzes, der über Nacht an dieser Stelle gewachsen war. Die warm-rosa Lamellen, zwischen denen die Pollen heranreifen, sind ein Taschen-Wunderwerk.

Was aber bei Pilzen wirklich wirklich – also doppelt erstaunlich ist, ist ihr rasches Wachstum. Es stimmt tatsächlich, daß so ein Pilz binnen einer Nacht dasteht, wo vorher keiner war! Die Verbreitung ist nicht nur an die Sporen gebunden, sondern im Boden selbst befindet sich ein Netzwerk, das bei manchen Species der Pilzart kilometer-groß sein kann, und dies für ein einziges Lebewesen. Kommt aber über Nacht eine Erscheinung dieses Lebewesens an die Oberfläche – entwindet sich der Schwere in Richtung Sonne – dann in einer Wachstumsgeschwindigkeit, die im Verhältnis von Größe und Geschwindigkeit alles sonst auf der Erde übertreffen dürfte an kinetischer Dynamik, das Wachstum betreffend. – Dies zu einer Jahreszeit, in der sich die umgebende Natur quasi absterbend befindet, in der zu den schießenden Pilzen entgegengesetzten Bewegung, Substanz abwerfend, anstatt aufbauend wie im Frühjahr.

Dazu passt auch, daß manche Pilze Antibiotika bilden, und die ein oder andere Kräuterfrau des Mittelalters (sofern sie nicht gestorben wurde … ) wickelte deshalb schon damals weise solche Wunden, die schwer heilten, mit käsigen Schimmelpilz-Umschlägen ein.

Das heißt: der Herbst ist das Frühjahr der Pilze. Das bringt diese Wesensart – denn sie sind weder Pflanzen, noch Tiere – sehr nahe zum Zeichen Skorpion, also Pluto, denn dieses ist auch ein sexuelles Zeichen – im Sinne von Fruchtbarkeit im Wandel – aber weit weg von den Weiden des Frühjahrs, wo die Stiere grasen und die Kühe daso. (Yes, this is Hölderlin´s spirit!)

Wer einen Knollenblätterpilz sieht, wird wohl kaum an Pluto zweifeln. Und gleichfalls wird man Neptun mit an Bord holen müssen, allein schon, wegen des Themas Feuchtigkeit und Pilze, aber auch wegen der Vergiftungen, die mit ihrem Verzehr einhergehen können, sowie der psychoaktiven Wirkungen mancher Pilzarten, wie Christian Rätsch schreibt.

Pluto und Neptun beschreiben aber gewiss nicht diese so unglaublich sanft und zart geschwungenen Lamellen! Es gibt Pilzarten, die ein wesentlich kantigeres und „härteres“ Äußeres haben, als diese weichen – und eventuell doch trügerisch giftigen – denn ich vermute tatsächlich, oben abgebildeter Pilz ist so ein Gift-Riesenschirmling – Lamellen (überhaupt, dieses Wort ist schon schön … ).

Nein: – Lamellen können nur mit Mond beschrieben werden. Und da schließt sich auch die Schleife zum schnellen Wachstum, denn Mond ist astrologisch der schnellste, danach kommt Merkur.

Also: sind Pilze Pluto/Mond/Neptun – und (Pfifferlinge) manchmal auch Merkur. Warum? Der Wald, in dem man Pilze sucht, hat eine Tarnkappenfunktion, ist immer auch von Elementarwesen bewohnt, die uns als Zwerge erscheinen können.

All dies ist wahr, die Märchen des Mittelalters haben Hand und Fuß.

Übrigens hätte ich den Pilz oben niemals einfach nur so gebrochen. Ich dachte, er wäre essbar. Duftete gut. Aber eben: mir kamen – Chiron und Neptun sind immer noch so nahe beieinander – Zweifel …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Weltbild

Ist „Asteroid 2005 Yu55“ ein Erdenmond?

Bild: NASA

Liebe Leserinnen und Leser,

Vorbeiflug von YU55: Asteroid auf Stippvisite – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

nicht um morgen geht es, sondern um 2075. Dann soll die berechnete Entfernung dieses Asteroiden bis zu 194.000 km haben; wobei diese Berechnung sicher viele Unbekannte enthält.

Ich glaube nicht, daß die Astronomen, obwohl sie das zukünftig für möglich halten, an einer Asteroiden-Abwehr arbeiten. Sie wissen instinktiv, daß die militärischen Zielerfassungstechniken auch dort anwendbar sein könnten, und alles von selbst auf die Fähigkeit zusteuert, Asteroiden zu zerstören, bevor sie die Erde erreichen.

Es geht also um ein Eingreifen des Menschen in die Erdevolution, denn vielleicht sind ja die Asteroiden so eine Art Nahrung für die Erde, damit sie wachsen kann?!

Interessanterweise wird im Begegnungshoroskop von morgen die Erde durch die Sonne vertreten, als Löwe-AC. Und da ist klar, es wird nichts passieren, Sonne hat keine Aspekte.

Und: er kreuzt die Erdbahn nicht eigentlich, sondern fliegt über sie hinweg; = das sind Eigenschaften eines Erdmondes, keines Asteroiden; die auch selten so rund sind. Außerdem dreht er sich in 18 Stunden um die eigene Achse. Welche Kraft ruft die Drehung hervor?!  Er ist rund, wie ein Mond und 400 Meter im Durchmesser groß, wie der Planet des kleinen Prinzen.

Aber er bekommt, wenn er das Zeichen gewechselt hat, also wohl beim nächsten Zyklus, die Mars-Chiron Opposition. 2041 nähert er sich der Erde sehr nahe, da wäre die Frage, ob er ein Mond ist, oder ein Asteroid, schon von Bedeutung. Im ersten Fall hat er ein Resonanzsystem mit der Erde, die ihn in der Umlaufbahn hält. Oder haben Asteroiden das auch?!

Wäre Mond/Asteroid Teil des Erde/“Monde“ Resonanz-Systems, und gleichzeitig ihre Zunahme an Substanz – wachsender Erdball-Hypothese – wir würden, den „Impact“ verhindernd, die Resonanz verändern. Und da wir das drei-Körper-Problem mathematisch nicht lösen können (und daher auch nicht berechtigt sind, eine „Dimension“ oder mehr noch mathematisch zu fiktionieren), würden wir die Folgen nicht kennen … und müßten aber doch, gesetzt wir wären dafür ausgerüstet, die Menschheit zu retten versuchen.

Wird die „technische Kraft“ dazu von der Menschheit aufgebracht werden können, oder muss sie noch einmal – außer Tunguska – die Folgen zu spüren bekommen, trotzdem zivilisatorisch überleben, was Gott gebe und besser noch, die Menschheit erleuchte, sich um ihr Raumschiff Erde gleich zu kümmern.

Von der Schnelligkeit her braucht er 3 Stunden durch ein Tierkreiszeichen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

08.11.2011 23:25 London

Poetry

Havarierte Elfe

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

hier unten sehen wir das Horoskop für die Fotografie oben. Das Bild vom havarierten Luftballon zeigt die „Flughafenelfe“ des Nürnberger Flughafens. Irgendwo ein Fest, und offenbar nimmt man es in Kauf, diese Luftballons in alle Welt zu verschicken, als gehörte Plastik zum natürlichen Kreislauf.

Als ich den eingedellten Luftballon barg – einfach aus Sympathie gegenüber der Aeronautik – konnte ich feststellen, daß dieses Fluggerät durch irgendein Gewicht stabilisiert wurde, welches sich in seiner kullernden Bewegung durch Schütteln der schlaffen Ballonhülle bemerkbar machte.

Ich muß gestehen, daß ich mir schon Hoffnung auf einen kleinen Schatz machte, so eine Flughafenelfe beispielsweise – doch dann – Pluto am Aszendenten – nachdem ich den Ballon zum Platzen gebracht hatte (letztlich auch zu dessen Entsorgung) – kam kein Schatz zum Vorschein, sondern ein Stein, der aber durch seine ballistische Funktionabilität das dritte Ding am Ballon war: Hülle, Gas und Balance-Stein; damit wurde aus dem Ballon ein echtes Fluggerät, weil es über sich selbst hinaus auch noch etwas anderes trug, nämlich einen Stein:

„Wenn sie den Stein der Weisen hätten//Der Weise mangelte dem Stein.“

Goethe Faust II, Vers 5061

Foto Termin ©

Weil Stein der  (Seins)-Weise keinesfalls mangeln darf, hier ein Bild vom Stein, der „Fracht“ des Ballons (unscheinbar oben) und der Ansteck-Flughafenelfe, die ich schon länger zu Hause in meiner Schamanen-Ecke aufbewahrt hatte, dort, wo auch die Vogelfedern sind, schön oder selten.

Neptun und Chiron in Haus 2 ist die Verschmutzung unserer Umwelt mit Plastik. Pluto am Aszendenten ganz klar der Stein. Saturn und Sonne in Haus 9 sind die schwierigen Fernreise-Bedingungen für diesen Ballon, dessen Hauptsignifikant – Jupiter (passt!) in Haus 4 rückläufig ist = zurück auf dem Boden, rückläufiger Zustand.

Merkur und Venus werden sich übrigens erst Ende der ersten Novemberwoche richtig treffen, erst im Zeichen Schütze. Die Bedingungen müssen sich zunächst ändern, bis Fernreisen im Schütze-Sinn – auf zu neuen Ufern! – wieder möglich sind.

Das kommende Sextil zwischen Mars und Saturn besiegelt (Mars in 8 und Dispositor von Venus und Merkur) das Ende des Fluggerätes. Mond im Krebs träumt vom sanften aeronautischen Gleiten:


Doch bevor er einen Aspekt zu Merkur/Venus bekommt, hat er die Opposition zu Pluto und das Sextil zu Jupiter in Haus 4 – also beides die Sendboten des steintragenden Luft-Ballons mit der Elfenbotschaft …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Nürnberg 18.10.2011 13:13

Fotos, Mundan, Poetry

Faszinierende Stundenastrologie oder – : Merkur unterwegs in der Waage

Liebe Leserinnen und Leser,

die „Stundenastrologie“ ist ein altes Lese-System genau kodifizierter Bedeutungen, fast analog einem Strickmuster, das es im Prinzip als Astrologe zu erlernen und beherrschen gilt. Daran führt – weil die Bedeutung, die überwunden werden will, immer noch die alte Bedeutung bleibt – kein Weg vorbei.

Aber wir haben Grund, uns als Astrologen und Innen … speziell den neuen Planeten zuzuwenden, insbesondere Chiron, Neptun, Pluto und Uranus, und, wer will und Zeit hat, allen Plutoniern, die jetzt Zwergplaneten nach dem Willen unserer geschätzten Astronomen sind, was ein toller Status ist! – sowie den Asteroiden zwischen Mars und Jupiter, soweit sie einen Namen haben, welche der Mythologie entstammen, einschließlich Sedna, wer da zu deuten weiß vielleicht, jedenfalls haben – was ich eigentlich sagen wollte – gerade die Asteroiden sich als offensichtlich erstaunlich signifikant erwiesen, wenn sie eben einen Namen aus der Mythologie haben, und zwar, das muss einmal gesagt werden, ausnahmlos.

Alle benannten Asteroiden, nach denen ich bisher irgendein Horoskop zufällig untersuchte, passten in ihrer Bedeutung und Haus sowie Horoskopstellung. Ich muss zugeben, es waren nicht viele, weil mir die alten Planeten bis Chiron genug zu tun geben und zuverlässig die Situation darstellen: insofern geht es tatsächlich in der Astrologie eher um Vereinfachung.

Was bedeutet das? Neptun und Chiron, Geist und Heilung stehen prominent in Haus 10 zwischen Wassermann und Fische. Die Frage – um die es ja immer geht, in der Stundenastrologie – ist Merkur, und zwar gerade noch auf dem vorletzten Grad Waage, bevor er in den Skorpion wechseln wird.

Die Frage – welche auch immer es sein – löst sich also im Haus 6 = praktisch im Sinne von Jungfrau, braucht aber Kunst, Waage. Also eine praktische Kunst, oder Kunst als Lebenskunst.

Und jetzt – das wollte ich euch mitteilen – wird der Merkur des Fragehoroskops instant/subito/sofort auch der Merkur im Transit des Radix. Diese Methode ist, soweit ich weiß, neu ! (wenn du auf „neu“ klickst, passiert aber nichts), und wir können sie die terminologische Methode nennen :-) …

Also nochmal seriös: Merkur im Fragehoroskop Haus 6 hat die kommende Opposition von Mond/Lilith im Widder zwischen 11. und 12. Haus …

… zwischen den kollektiven (Haus 12) und den ganz lebenspraktischen Dingen, wie Gesundheit, Wäsche, Arbeit, entscheidet sich die Mond-Merkur Opposititon …

Fotos Termin ©

… soweit es das Stundenhoroskop betrifft. Nun aber gehe einen Schritt weiter, und nimm Merkur, der den Südknoten auch trägt als Zwillinge ungern, was man verständlich finden kann, und übertrage diesen Punkt in Deinen Radix, sofern Dir die Götter den Zeitpunkt Deiner Geburt gegönnt haben zu wissen: Diese Position ergänzt die Frage = praktisch ist da, wo Merkur im Radix übertragen ist, den Ort den er natürlich als Transit einnimmt gegenüber Deinem Radix, ergänzt um seiner stundenastrologischen Bedeutung Haus 6 = Praktisches, Gesundheit, Wäsche und – bei KönigInnen o.ä.  – auch Dienstboten …, sowie Haus 12, an dessen Spitze eben der Mond noch im Widder steht, seine Kraft übertragend im Gegenschein all der Spannung, derer unser Planetensystem fähig ist, zum neutralen Gott, dem Merkur, Botschafter der Kunst.

Das ist die Methode der 1:1 Übertragung des Stundenhoroskops auf´s Radix, durchführbar auch für alle anderen Faktoren des Horoskops …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

12.10.2011 20:53 Nürnberg

Mundan, Poetry

Waldrapp und Euro

Liebe Leserinnen und Leser,

hier ein Post von 2010, der aus heutiger Perspektive bemerkenswert ist: der letzte Satz mit der Regierungsumbildung hat sich durch Rösler, den neuen Vizekanzler abgespielt …

Euro, Deutschland, Kanzlerin « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

11.10.2011 12:00 Nürnberg

wo Merkur-Hermes steht, wird in solch bewegten Momenten gerne vergessen, denn Merkur bleibt auch mal neutral, bringt sich nicht unbedingt in Szene …

Tatsache ist aber, daß er Venus treffen wird, Neptun und Chiron und noch Regulus, und zwar alles durch harmonische Aspekte. Und um das zu bestätigen, scheint der Widder-Nach-Vollmond mit der womöglich auslösenden Kraft der Opposition auf Merkur.

Hier unter der Vogel mag ein wenig merkwürdig aussehen, ist aber ein europäischer Ibis, den es bei uns früher öfter gab. Er ist intelligent und Partnertreu, und ist im Flug majestätisch. Was das mit Hermes/Merkur zu tun hat?

Mit dem Ibis, von dessen Familie der Waldrapp einer ist, sind wir eine Kulturstufe nebenan, bei den Ägyptern, denen gute Geister Frieden bringen mögen, denn der war für sie eines der heiligen beiden Tiere, die ihren Hermes, den Schriftgott Toth oder Tath, so genau sind die Vokale nicht überliefert …

Das Trigon zu Neptun und Chiron bringt technische Hilfe und kollektive Heilung, Wassermann und Fische zusammen und bringt sie in Verbindung mit dem noch verfügbaren Waage-Geist, der sich an Sonne und Saturn und Veste sogar die verfügbaren Informationen über die Ernsthaftigkeit der Situation eingeholt haben dürfte, in seinem Lauf, dem neutral edlen, aber nicht immer.

Das wäre die gute Nachricht, und die schlechte wäre: gerade in diesen heißen Euro-Verhandlungstagen … begibt sich der/die TaktikerIn leicht zu dubiosen Ratgebern aus dem hinteren Wassermann (Technokraten) und dem vorderen Fische-Feld (Börsenleute), und macht die Dinge dingfest mit der Begegnung mit Venus im Zeichen Skorpion (bei der es ja auch um Geld geht, das Pluto im Steinbock lenkt, ist der doch Dispositor … und Pluto steht im Steinbock = der Gesetzgeber.

Nun denn, und so kann man eben die Zukunft nicht voraussagen: ich wünsche mir die erste Variante, und manchmal hilft Wünschen!

Vielleicht haben wir´s ja mehr in der Hand, als wir denken. Nehmen wir die beiden Grundhaltungen zu den sich bald realisierenden Merkur-Aspekten als Entscheidung in unserem persönlichen Leben, so können wir sie treffen.

Hier noch eine Entscheidungshilfe. Der Zeitgeist setzt doch tatsächlich ein virtuelles trojanisches Pferd mitten in die Bundesrepublik, und keiner merkt, das es eine geheime Verbindung zu den Schulden Griechenlands gibt, wie in Hellas dieser Tage. Das also ist Hermes noch in der Waage … !

DigiTask: Trojaner-Hersteller beliefert etliche Behörden und Bundesländer – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Bild: J. Patrick Fischer: „Waldrapp in der Orangerie in Straßburg, 10.05.2011“, Datei:2011 Geronticus eremita.JPG – Wikipedia

Und hier sehen wir noch ein Horoskop des Euro aktuell: bemerkenswert finde ich Jupiter in 8, augenblicklich rückläufig, also ist der Euro im Prinzip für andere gerade profitabel. Klar, Pluto Spitze 4 = Grundlagenveränderung. Und Sonne/Saturn am Aszendenten – jetzt ist es Zeit für einen Neuanfang, aber die Schwierigkeiten werden noch lange andauern … Merkur trifft tatsächlich seine Entscheidungen an der Spitze zu Haus 2 des Euro …

Innen Euro 31.12.1998 23:00 UT Frankfurt, außen 11.10.2011,

Personen

Steve Jobs gestorben

Liebe Leserinnen und Leser,

ein Querdenker mit Merkur rückläufig direkt am AC – da sieht man, wie sinnvoll querdenken ist – die Opposition von Mars zu Neptun, also Tatkraft und Vision, scheint ihn einerseits angetrieben, andererseits aber auch umgebracht zu haben. Der letzte direkte Aspekt von Neptun zu Neptun, Pluto über dem Nordknoten, Saturn in Haus 8 (unten Haus 2) … das sind so die Zeichen.

Er hat den USA jede Menge Jobs gebracht. Jupiter/Uranus bei Uranus als Geburtsherrscher steht für mega-technische Revolutionen. Nach so einem Aspekt hätten die Apple-Leute Ausschau halten sollen für seinen Nachfolger. Tim Cook (01.11.1960) hat zwar auch Merkur rückläufig, kann führen (Saturn/Jupiter im selben Zeichen) und hat Mars wie Jobs im Widder, also alles Gründe, warum Jobs ihn ausgesucht hat (Sonne/Neptun Konjunktion im Skorpion macht ihn auch fast zum Fisch), aber das Entscheidende fehlt ihm.

Unvergessen, wie Jobs in den 90gern aus seinem eigenen Unternehmen gedrängt wurde, dann aber zurückgeholt, weil es drohte pleite zu machen … Tja, die Fische!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen: Steve Jobs 24.02.1955 06:00 San Francisco, außen 05.10.2011

Wie so oft, ist die Geburtszeit ungewiss, 6 AM ist sicher gerundet. Im Netz findet sich auch 06:40 oder sogar ein Waage-AC. Das 19:15 Horoskop unten hat aber viel für sich: Neptun läuft dann Haus 6, Jupiter Uranus kommen Haus 10 zu liegen = die Berufung, die gleichzeitig vergangenes Karma ist = Südknoten auch in H10; Jungfrau-AC und Wassermann-AC haben eine ähnliche Lebensunsicherheit …

Innen: Steve Jobs 24.02.1955 19:15 San Francisco, außen 05.10.2011

Ereignis

Alexander von Humboldt II

Liebe Leserinnen und Leser,

wer meine Wochenvorausschau gesehen hat, dem dürfte dieses Schiff dazwischen aufgefallen sein. Die Geburt eines Großseglers ist für ein Land immer etwas besonderes.

Ist so ein Segler im eigentlichen Sinn eine Maschine?

Oder steht die Verbindung von Mensch, Ozean und Wind für ein prä-maschinistisches Zeitalter, merkwürdig und magisch, wie die Rad-Losigkeit der Maya, trotz oder wegen ihres Welten-Kalenderrads?!

Das Horoskop der Schiffstaufe traue ich mich aber nicht zu bringen, weil es unmöglich scheint, den wirklich genauen Zeitpunkt dazu im Netz zu finden. Und bei diesem Horoskop kommt es drauf an! –  12:00 Uhr – Mars in Haus 9 – 12:18 – Mars in Haus 8 – astrologisch aber auf jeden Fall bemerkenswert ist der Bezug zu Alexander von Humboldt selbst. Ich habe mit meiner Aspektscheibe die Mondknotenwiederkehr zu seinem Radix eingestellt.

Humboldt scheint ein anderer Goethe zu sein: die Jungfrau-Sonnen Vollmond-Konstellation, nicht ganz exakt. Goethe war Skorpion-AC … Aber beiden gemeinsam dieses überwältigende Interesse für die Natur.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus


Schiffstaufe Alexander v. Humboldt II 24.09.2011 ca. 12:00 Bremerhaven:

Innen Geburtshoroskop Alexander von Humboldt, außen Schiffstaufe A. v. Humboldt II

Personen

Neumond und Mondnähe – das Perigäum

Venus/Merkur/Saturn/Sonne/Vesta und bald Mond  in der Waage: Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Blüte des Nachtschatten-Gewächses zeigt sehr schön, wie die Bilder der kosmischen Rhythmen – plump auf das Pentagramm 13/8 zu verweisen – klar in die Natur eingeschrieben sind. Die Idee, daß die Natur als rhythmische Botschaft lesbar sei, ist aus der Beobachtung der Natur selbst geboren. Aus diesem Grund müssen und dürfen wir diesen Weg weiterverfolgen.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hat der Papst Vorbehalte und Vorurteile gegen die Astrologie, und stuft sie als heidnisch und irrational ein. Dennoch: …

… der Papst in seiner Bundestagsrede – immerhin hat die Neue Zürcher (Digital Dead Sea Scrolls) bemerkt, daß es da um Philosophie gehen könnte – hat uns eine Debatte angeboten, die weit über das hinausgeht, was seine bisherigen Interpreten zu begreifen in der Lage sind, doch außer den kinn-haltend grübelnden Mit-Theologen und vielleicht dem erregt mit-notierenden Gregor Gysi (Steinbock 3. Decade), hat niemand bemerkt, worum es dem Papst überhaupt ging.

Das ist ja auch kein Wunder: der Menschenfischer mit dem Fische-Aszendenten und den modebewußten roten Schuhen hat zunächst von Natur und Vernunft gesprochen – und vorher sich herzlich durch salomonisches zu vermitteln gewußt – Bene-dictus „gut gesprochen“ – ist keine zufällige Inkarnation von irgendwas – aber niemand wird das hierzulande hören.

Und auch das wird und muß Benedictus Joseph nicht stören – denn er allein weiß, daß seine säuselnde Harmonik ihn geistig auf den Stuhl Petri geführt hat – und man mißtraut ihm zu Recht – ich wieder nicht: zu Unrecht doch!

Warum?

Der Papst vertritt keine 2000 Jahre alte Tradition, sondern eine 12 500 Jahre lang aufkeimende Befreiungstradition (weswegen und oblgeich Jesus – den der Papst vielleicht weniger gut kennt, als vielleicht ich und du, auch sein Hirte ist). Er ist nun schon der dritte Papst in Folge, der das aufrichtig tut, Johannes Paul I gehörte dazu und wurde – so glaube ich, ermordet – es ist also keine Kleinigkeit, auf dem Stuhl Petri sitzen zu bleiben, der auch der ägyptische Doppelkronen-Thron in Nachfolge ist, vereint mit dem römischen Brückenbauer-Amt.

„Natur und Vernunft“ für die christliche Tradition in Anspruch zu nehmen, ist allerdings gewagt, nicht wegen des Glaubens, sondern wegen der unverzeihlichen Ermordung der Philosophin Hypathia, Tochter des Theon, des letzten Hüters der uralten alexandrinischen Bibliothek. Er vertrat auch jene geheimnisvolle Lehre der Trepidation, die von Tycho Brahe nur scheinbar widerlegt wurde, wie ich meine. Theon hatte weit präzisere Aufzeichnungen aus 10 000 Jahren zur Verfügung.

Aber nun – der Papst redet von Natur und Vernunft, und er ist der einzige im ganzen Saal, wie ich vermute, der weiß, das damit bereits eine grundlegende Aussage getroffen ist und der sich darüber bewußt ist, daß diese Aussage an diesem Ort und zu dieser Zeit karmische Bedeutung hat.

Woher weiß er das? Und was bedeutet das? Es bedeutet: zwei Dinge seien da – eben Natur und Vernunft. Die Natur ist nicht Teil der Vernunft, die Vernunft nicht Teil der Natur. Von diesem Standpunkt aus, den ich – wie Jochen Kirchhoff sagen würde – für unwiderlegbar halte, obwohl – auch das ist wahr – er nur halb zutreffend ist – führt er einen Begriff ein, von dem ihm bewußt ist, daß allein der Hölderlin-taugliche Teil des deutschen Sprachwesens ihn verstehen wird, … und auf diese 1 % kommt es dem bene-dictum, dem guten Hirten in dem Sinne, was dieser Mann kann, an.

Das ist schon stark; – Wie stark?

Geh´n wir mal davon aus, daß auch seine engsten Mitarbeiter im Vatikan ihn nicht verstehen, die engsten MitarbeiterInnen aber schon.

Damit ist viel gesagt.

Gleichwohl setzt – wie Schelling sagt – die negative die positive Philosophie. Auch hier ist Benedikt Joseph ein schlauer Fuchs. Kennzeichnet er doch die eigentlich negative als „Positivistische Philosophie“ – was meint er damit? – Und hat er wohl Recht?

„Als Dmitrij Medwedew, Russlands noch bis Mai amtierender Präsident, am Montag eine Atom-Forschungsanlage in der Wolgastadt Dimitrowgrad besuchte, konnte er den Ausführungen der Institutsleitung kaum folgen. Die Modernisierungskommission des Kremls sollte tagen, einst auf Medwedews eigene Initiative gegründet. Das Staatsoberhaupt aber stand geistesabwesend vor einer riesigen Forschungsanlage. Hinter einer Luke beschossen Wissenschaftler hochradioaktives Uran mit Neutronen, um Isotope zur Behandlung von Krebskranken zu gewinnen. Eine meterdicke Glasscheibe schirmte den Staatschef von dem strahlenden Material ab.“ (Spiegel-Online, 26.09.2011; Hervorhebung M.T) Vor den Attacken seines eigenen Finanzministers aber schützte ihn niemand.“

Die Hervorhebung kennzeichnet eine alltägliche Propaganda-Spechblase, ein Baustein von unzähligen zur perfiden Religion nihilistischer Naturwissenschaft; natürlich kann Joseph weder vom Volk, noch von den Volksvertretern erwarten, verstanden zu werden. Aber von dem 1 % deutschsprachiger Bevölkerung, auf die es ihm ankommt, wird er verstanden.

„Der Positivismus“, erklärt uns Wikipedia, „ist eine philosophische Position, welche nur mittels Interpretation naturwissenschaftlicher Beobachtung gegebene Befunde akzeptiert.“ 

In diesem Sinne ist auch die Anthroposophie ein Positivismus. Mit einer eigentlich tief erweiterten Naturwissenschaft.

Und dennoch hält es der Papst mit Lao Tse, mit seinem hell geblieben Teil in all der Dunkelheit – eben dazu die Gegenposition. Und wenn er – Brüder und Schwestern – einmal Zeit fände zu uns Christen ans Feuer des Abends und Morgens sich zu setzen – wir würden dankbar seiner Weisheit lauschen …

Am 28. September um ca. 1 Uhr Nachts ist der Mond an seinem erdnächsten Punkt. Einen Tag vorher ist Neumond.

Kommt nun der Mond erdnahe, wie am Mittwoch, dann haben wir zwei schwebende Wesen, unsere Heimat nah. Die Radialfelder müssen sich daher durchdringen und abgrenzen, wie eine Sprungfeder, die sich spannt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus