Weltbild

Höfliche Autofahrer

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Liebe Leserinnen und Leser,

ist es nicht merkwürdig? Bei uns und anderswo haben sich die Autofahrer im Zuge der allgemeinen Verrohung durch den Neoliberalismus folgende Gewohnheit zugelegt: hat ein Fußgänger die impertinente Absicht – z.B. bei Grün der Fußgängerampel – die Straße zu überqueren, dann pirscht sich der/die Autofahrerin schon mal heran, läßt das Gefährt – langsam freilich, aber doch – auf den/die FußgängerIn zurollen, der/die sich natürlich fühlt, wie gejagtes Wild, den Adrenalin-Schock bekommt und deshalb so schnell wie möglich die Straße überquert.

Das ist dann wohl auch die erfüllte Absicht zum betreffenden Zweck: der /die AutofahrerIn spart schließlich das, was ihm/ihr am Wichtigsten ist: Zeit.

Passiert einem sowas in Prag, kann man/frau sicher sein, daß es sich um einen deutschen Autofahrer handelt, jedenfalls Ausländer. Fahrzeuge mit tschechischem Nummernschild machen sowas nicht. Die stoppen tatsächlich ganz ab – und warten: bis die Fußgänger die Straße überquert haben (wie ich selbst das noch aus der Fahrschule kenne).

Wir sind völlig verblüfft von dieser Höflichkeit und bemerken obendrein, wie tief sich die Angst bereits eingefressen hat ins Nervenkostüm des abgasgeplagten Städters …

Mars im Stier_000001

01.04.2015, 23:25, Prag

Derweil hat Merkur in den Widder gewechselt und ist damit im Kampfmodus neuer Streitlust, Mars im Stier macht das Leben anstrengend für Stiere, aber gut für initiative Geschäfte – vorausgesetzt, der eigene Mars steht dazu günstig!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos

Der Rote Löwe

Liebe Leserinnen und Leser,

Gral, Bienenwabenstruktur und des Löwen Rückschau (wie sonst beim Widder) im Hauszeichen in der Nerudova, Prag – wo es nahezu kein Haus ohne geheimes Zeichen der „grünen“ Sprache der Alchemisten gibt: da haut´s einen regelrecht von den Socken …

Der Rote Löwe steht bekanntlich für das Ergebnis der seelischen Transformation, um die Alchemisten & Astrologen ringen …

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… und dort sind wir wieder unterwegs, auf astrologischer Spurensuche für das „Weltbüro“, das neue astrologisches Zentrum. Bemerkenswert: man findet Übersetzungen von Wolfgang Döbereiner, Klaus Riemann, Erich Bauer, Markus Jehle, Brigitte Hamann, Christine Lindemann – viele eben deutschsprachige AstrologInnen, die hier quasi neu entdeckt werden, gerade jetzt …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fragen

Ufos im Mittelalter

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Aufnahme stammt aus einem im Kloster Strachov in Prag ausgestellten Folianten. Gewiss kann man sich darüber streiten, ob es sich bei dem abgebildeten Doppel-Kreisgebilde im Sternenhimmel tatsächlich um ein Ufo handelt; – es gibt aber andere Darstellungen, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen.

Der Heilige – Gott sei Dank – scheint das giftige Ding isoliert und unter Kontrolle gebracht zu haben.

Ich weiß zwar, daß die Anthroposophen unter euch sowas nicht gerne hören, aber ich halte es für möglich, das die steinerschen Kräfte des Arimanischen, Luziferischen und die Asuras jeweils verschiedene Wesenhaftigkeiten sind, denen mehr zukommt, als „nur“ geistig-schmarotzerische Existenz.

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Zumindest die luziferischen Kräfte könnten gut Wesen von der Venus sein, der ohnehin – bedenkt man den absurden Hype um den nahezu abgestorbenen Mars, auf dem gewiss niemals irgendeine Kolonisation der Menschheit denkbar ist – und auch (bei der Sonnenferne) gar nicht wünschenswert – viel zu wenig Aufmerksamkeit zukommt: denn von dort sind wir durch eine Venus-Zivilisation gut erreichbar.

Etwas anderes ist natürlich die Frage, wo wir quasi körperfrei astral unterwegs sind – zu Lebzeiten im Schlaf und nach dem Durchschreiten „der Pforte des Todes“ ständig.

Wer jedenfalls an den Ufo-Sachen zweifelt, hat einfach die Bibel nicht genau genug gelesen – und es ist kein kleines Mysterium, daß in unseren Tagen erst die technische Schrift – da wäre das Erscheinen des Herrn auf dem Berg, der sich bemüht, keine „Bresche ins Volk Israel zu schlagen“ – lesbar wird: – ? – : und dann sofort der Vergessenheit anheimfällt …

Obiges Bild jedenfalls hat beides: die Gewissheit des Geistes (durch den Heiligenschein) und die Gewissheit der Widersachermächte, den alten Pächtern des Weinbergs.

Vielleicht kommt Technik durch den Christus – und hat nur die Aufgabe, uns vor denen zu schützen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kultur, Poetry, Weltbild

Zeitumstellung

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Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Zeitumstellung – worum geht es? Warum ist es nicht möglich, eine unsinnige Regel – nahezu ebenso unsinnig, wie die Masern-Impfung – einfach wieder zu kippen?

Weil die Regelung über die Zeitmessung schon immer und zu allen Zeiten ein Herrschaftsinstrument ist: es geht gerade darum, allen anderen zu zeigen, daß jene Statistiker und szientistischen Besserrechner allen Menschen bedeuten: „Seht her, wir haben die Macht, wir spielen mit der Zeit, wie es uns gefällt … „

Das war schon im alten Ägypten so: neuer Pharao – neue Zeit. Und der Mega-technische Pharao der Gegenwart zeigt – wie alle anderen Herrscher auch – seine Macht durch Willkür.

Aber auch das ficht uns eigentlich nicht an: denn das eine ist, wie die Zeit angegeben wird, und das andere, wie Sonne, Mond & Sterne stehen, die letztlich jeder Zeitrechnung zugrunde liegen.

Wenn mal wieder eine neue Maschine vorgestellt wird, die euch erzählt, wie der Zerfall irgendeines Atoms nun zur ultimativen Zeitmessung geführt hätte, darf man/frau sich nicht verblüffen lassen: denn auch diese Rechnungen bleiben letztlich geeicht am Lauf der Erde um die Sonne, sonst nichts.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Poetry

Seltsame Landschaften

IMG_1101Foto Termin © – Mono Lake, California

Liebe Leserinnen und Leser,

daß mit bestimmten geographischen Formationen auch ein Geist verbunden ist, lehren Wolfgang Döbereiner und Rudolf Steiner gleichermaßen. Döbereiner beschreibt sie mit der Formsprache der Astrologie als Ausdrucksentsprechung (hat Landkarten dazu herausgebracht): dann könnte man oben abgebildete Landschaft getrost Neptun/Saturn nennen – aus diesem Quadrat verabschiedet sich Saturn zwar gerade, aber nur, um es Ende November/Dezember wieder zu treffen.

Für uns Menschen bedeutet das: „Keks, oder Schokolade“ – nicht „und“ – im Grunde eine einfache Lektion, aber unser Gemüt ist schwerfälliger, als ein Tanker auf der Elbe – und so ist auch der kleinste Fortschritt der fröhlichen Selbstbestimmung des Selbst über sich selbst auch ein wichtiger Schritt für die Menschheit …

εγώ wird auf der letzten Silbe betont, das „Ego“ auf der ersten, so kann der Unterschied größer nicht sein.

Das darf man sich nicht vom Bösen trüben lassen  …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Germany without Wings

Deutschland German WingsInnen Deutschland, außen Absturz

German WingsAbsturz 24.03.2015 10:41 Digne

Liebe Leserinnen und Leser,

ein Absturz, der sich ausnimmt, wie eine fällige Strafe für das von ganz Europa wegen seiner Austeritätspolitik getadelte Land, oder wie ein sehr makaberer Kommentar zum Streik bei der selben Firma – mit untergründigem Bezug zu 9/11 – in der Umkehrung des Risikos auf die normale Vertrauensseite: „fair is foul and foul is fair … “ – woran man nicht gedacht hatte, und was doch logisch aus Deutschland kommt, wie die Terrorzelle aus Hamburg damals auch …

Angezeigt ist Merkur/Chiron Konjunktion und Pluto/Uranus Quadrat. Uranus steht für Luftfahrten oder auch Vogelflug.

Aber, was soll man zur Trauer sagen? Dämonisch-atheistischer Nihilismus konkurriert mit diabolisch-fanatischem Islam? Das Breivik-Syndrom?

Wahr ist, daß solche Tragödien die Macht  haben, Leute zu verändern – Merkur/Chiron über Mond von Deutschland*, Mondknoten über der Sonne des Landes im Zeichen Waage: irgendwas läuft hier schief in Sachen Menschlichkeit, wenn so etwas Monströses sich zu einer dämonischen Besessenheit weitet, den Streich zu spielen, weil man es kann.

Wir sind aber auf diese Art des Wahns durch Film & TV vorbereitet, der Pilot & seine Generation sowieso. Nun kommt die Realität dem nach: und prompt hat ein Mensch – besessen wohl – die Macht, Merkel & Hollande wieder zusammenzubringen, die furchtlosen Flieger.

Mit traurigen Grüßen,

Markus

* Spanien müßte man sich natürlich ebenso angucken, wie Frankreich …

Poetry

Polarität und Zusammengehörigkeit

Liebe Leserinnen und Leser,

die entgegengesetzten Zeichen im Jahreslauf haben immer sehr viel mehr miteinander und gegeneinander zu tun, wie alle anderen. Sie sind so gegensätzlich, daß es gegensätzlicher nicht ginge, und haben doch entscheidende „Qualitäten“ gemeinsam. Widder und Waage sind gleich in ihrer Präsenz des Auftretens, in ihrer Art vom anderen zu fordern: sicher zu Recht! – – ; –  Fische und Jungfrau in ihrer Empfindlichkeit, Steinbock und Krebs  in ihrem Stolz, Schütze und Zwillinge in ihrem Überlegenheitsgefühl des Wissens; der eine sagt: „Bin schon da“; der andere ist zu beweglich, um ein Wort für das Dasein verbindllich festzulegen, weil er doch weiß, daß es sich stündlich ändert –  Wassermann und Löwe in ihrer Herrschaftsattitüde …, usw. …

Mit freundlichen Grüßen bei Mond void of course – ohne Aspekte: „co´il dong“ (patois für „cool down“) – nix passiert: gute Verschnaufpause für alle Zugpferde …

Mitt freundlichen Grüße,

Markus

Fotos, Poetry

Abendsonne zwischen Fische und Widder …

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Fotos Termin ©

http://en.wikipedia.org/wiki/Church_of_St._Ludmila

Liebe Leserinnen und Leser,

kommt genau durch die geöffnete Flügeltür des Hauptportals und folgt einer Reihe Sakralbauten in Prag 2, die auf eben die Lichterscheinungen der Sonne ausgerichtet sind, und wo dieser Kult bewußt begangen wird. Ein sehr mystisches, überzeugendes Christentum. Und das Foto hält auch den Augenblick der „Wandlung“ fest – und ist eben reflektiertes Sonnenabendlicht vom Goldaltar der Kirche mit den wunderbaren Zeichnungen innen … also doppelt reflektiert und durch Gold übertragen … oder auch nur verzauberter Zufall, daß jemand die eine Tür vom Portal offenließ … nur ist dieser Zauber überall gegenwärtig, nicht nur in St. Ludmila, obwohl eine eifrig Benzin-schnaubende und auch elektrisch wuselnde Schar sich wahrlich Mühe gibt, rhythmisch atmend – den Zauber in Bann zu halten …

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos

In der goldenen Stadt

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Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe mich bei Sonnenfinsternis aufgemacht und bin durch eine gelb-goldene Landschaft mit scharfen Schatten, zwischen Bohemischen Tannen-Wäldern (Laub ist noch keins draußen) nach Prag gerollt, wo wir – wie schon lange versprochen – an unserem „Weltbüro“ der Bewußtseins-Seelenentwicklung durch Astrologie arbeiten.

IMG_4010Blick aus meinem Fenster in der Celakovskeho Sady

Seit meinem letzten Besuch hat sich viel getan – ich weiß jetzt, daß Prag bereits als Horoskop mit Ausrichtung zur Sommersonnenwende und nach Jerusalem konzipiert wurde von Templern und Johannitern kurz nach der vorletzten Jahrtausendwende: es ist dieses „Grundhoroskop“, das durch bestimmte Bauwerke, sogenannte „Rotundren“ fixiert ist, dem wir hier zunächst nachspüren wollen – und – mal schauen – Partner aus Tschechien, die wir hier treffen werden …

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… ja, gewiss: natürlich macht ein Astrologe sowas nicht zufällig zum in wenigen Stunden bevorstehenden Widder-Ingres und nach der Sonnenfinsternis …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus