Deutschland, Europa, Fragen, Freiheit

Revolution der ZON

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Foto Termin ©

Liebe Leser,

im sogenannten ZON – dem „ZEIT-online“-Universum – geschehen (Merkur Skorpion hinter der Sonne) erstaunliche Dinge. Nicht so sehr bei den eigentlichen Berichten, als vielmehr bei den Kommentaren. Es scheint, als habe sich eine Elite geistiger Scharfseher daran gemacht – wo immer Kommentare erlaubt sind (Manege frei!) – die Artikel von ZON gnadenlos aber kultiviert zu kritisieren, ergänzen, zerlegen – und sind oft wesentlich detail-informierter, als die Presse-Schreiberlinge von ZON – denen aber wieder die Lorbeer der Inspiration nicht vorenthalten werden kann. Unglaublich: da verändert sich die Medienlandschaft wirklich: Demokratie kehrt übers Netz ein. Sollte man meinen!

Denn einen Unterschied gibt´s doch: alle KommentatorInnen sind anonym –  es ist völlig unüblich, obwohl möglich, den „Klar-Namen“ zu präsentieren. Und da haben sie ja auch Recht. Ob das wirklich Freiheit ist? Anonym? – den Link zu ZON? Ja – ; aber  – : Gelassenheit – muss ja nicht …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Geist, Mundan

Merkur hinter der Sonne

Merkur nicht objektiv17.11.2015 15:45 MEZ

Emmanuel Todd: „Eure Unfähigkeit zur Selbstkritik!“ | ZEIT ONLINE

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Liebe Leser,

Merkur hinter der Sonne ist der verschwundene, damit er in ein paar Tagen als Abendstern wieder auftauchen kann und am 19.12.2015 eine Konjunktion mit Pluto hat, um dann zu Dreikönig auf dem ersten Wassermann-Grad rückläufig zu werden, während nun die Sonne in Pluto-Konjunktion steht. Speziell was er dann Pluto mitteilt über seine skorpionischen Aktivitäten, könnte wegweisend sein. Für jetzt wissen wir nichts – denn hinter der Sonne teilt sich Merkur nicht mit, verschmilzt …

Großes Engagement in politischen Dingen schreckt die Freunde der Astrologie – die eher wissen wollen, wer sich warum und wann in wen verliebt – und nach dem Gesetz der Sympathie  finden leichte Themen auch angenehme Resonanz.

Schon das ist ja Erfolg des Feindes, unseres eigenen Schattens: im Mittelpunkt zu stehen, uns aus der Ruhe gebracht zu haben, das Gesetz des Handelns zu bestimmen; – denn souverän ist, wer die Handlung bestimmt, wie Georges Bataille lehrt.

Von einem Leser/Freund ist mir vorgeworfen worden, ich sei USA-feindlich, weil ich die Russen rehabilitieren will. Nichts liegt mir ferner. Die Menschen in den USA sind klasse. Ich selbst habe dort ein Visum unbeschränkter Gültigkeit, und während der Zeit, wo ich vor der Bundeswehr flüchten mußte, haben mir die Menschen in den USA gewissermaßen Asyl gewährt.

Wer will schon in Russland leben, wo Frauen, wenn sie eine Vergewaltigung auf der Polizeiwache melden, von den betrunkenen Polizisten nochmals vergewaltigt werden?

Edward Snowden – ist selbst schuld: Name, wie´n „Biss-zum-Grauen“-Vampier, der folgerichtig nach Russland flüchten musste, damit er nicht nach Diamanten glitzert, weil in Russland im Winter die Sonne nicht scheint und nur der Wodka glüht – hat er nicht auch „Scherenhände“ nach dem Mythos? … und Seattle mit der Space-Needle und des Häuptlings Baum-Prophezeihung (zu Essstäbchen verarbeitet)  & dem Vulkan Mt. St. Helens – auch nicht weit weg …

Aber wenn Snowden zurück nach Amerika geht, vielleicht droht ihm dort dasselbe, wie dem/der armen Mannings? Oder ist es ganz politisch unkorrekt, so einen Verdacht zu äußern, solange Assange noch in der Botschaft festhängt und immer weißere Haare bekommt?!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Freiheit, Geist

Die Verteidigung der freien Gesellschaft

IMG_7206Foto Termin ©, Friedenskirche St. Johannis Nürnberg

Liebe Leser,

was es braucht, um eine freie Gesellschaft zu verteidigen: man wird ein Feindbild ausmalen – tut es schon lange – und genau dieses Feindbild wird dann bekämpft. Manchen aber gefällt gerade das Feindbild, weil sie genau dort mächtige Heilung für ihre besondere Wunde fühlen – (bei diesen Völkern die Beschneidung von oft beiden Geschlechtern – wir sollten uns doch – entgegen Merkels dictum – als „Komiker-Nation“ outen … ) …

Frei bleiben kann die Gesellschaft nur, wenn sie den eigenen Schatten im Feind erkennt – es siegt nur, wer ungern siegt¹ – aber ihre Werte kennt, d.h. sich selbst beschränkt in der Freiheit, gerade darum, um sie möglich zu machen: den Bösen schließen sich diejenigen an, denen in ihren Augen keine würdevolle Rolle unter den Guten angeboten wurde – die Guten müssen sich überlegen, ob sie nicht autosuggestiv als Masse unterwegs in die Perversion sind, wo edlen Gemütern, die ohne Erkenntnis nicht leben können, kein Platz bleibt. Europa ist Wissen. Ein großer Handelsplatz ist nicht Motiv genug.

Wer Europa von oben anschaut – z.B. aus der ISS-Perspektive – nicht zu verwechseln mit „IS“ oder „ISIS“ – wie der inflationäre Zischlautverbrauch weiterführt – der würde, wenn Geschichte eine Schleife wäre, wie ein Schneckenhaus, einen durch die Zeiten jagenden Wirbelsturm zwischen Europa und Nordafrika/Arabien miteinander seit sehr langer Zeit ringender Kräfte sehen.

Dabei ist es kein Zufall, daß wir operativ gerade mit den Früchten der Wissenschaft ausgestattet sind, die wir erst durch die Handreichung der arabischen Rechenkünste entwickeln durften, als zeitweise das Zivilisationsgefälle zwischen Orient und Okzident vor allem auch hygienisch zu greifen war: die rückerobernden Christen schlossen in Cordoba – wie Hans Wollschläger schreibt² – sogleich die 140 öffentlichen Bäder, die Osmanen brachten den Kaffee nach Wien und die hellenische Astrologie zurück zu uns.

Wir brauchen Erkenntnis & Wehrhaftigkeit. Was wir haben, ist große Bereitschaft zur Selbsttäuschung (Neptun/Jupiter Fische/Jungfrau) – woraus Schwäche resultiert.

Dort, wo der Weg zum Spirituellen, zum Geistigen, in die Anderswelt durch Unaufrichtigkeit oder Haarspalterei blockiert ist, bahnen Dämonen sich Weg.

Wenn wir suchen, wo Erkenntnis zu finden ist in diesem Zusammenhang, dann wird man sie – insbesondere in Frankreich – in den Kathedralen finden. In Deutschland vielleicht bei Rückert oder Goethe, unten mal klicken:

http://www.gutenberg.org/files/32481/32481-h/32481-h.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/West-%C3%B6stlicher_Divan

Last but not least überall dort, wo Hilfe gebracht wird …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

¹ Marc Aurel

² Hans Wollschläger, „Wallfahrten gen Jerusalem“, Ullstein.

Europa, Freiheit, Geist

Anschläge in Paris

Anschläge

7.01.2015 11:30 Paris außen 13.11.2015 21:16 Paris

Liebe Leser,

es ist nicht auszuschließen, daß so kurz nach den Anschlägen es für pietätlos erachtet wird, sie astrologisch zu erörtern. Aber da es hilfreich sein kann bei der Aufklärung der Ursachen, ist Zurückhaltung nicht angebracht. Wir hier in Deutschland halten zu den Menschen in Frankreich.

Am deutlichsten ist wohl die Pluto/Pluto-Konjunktion zu den Anschlägen im Januar, die im inneren Bild zu sehen sind. Genau im Quadrat zur Mondknotenachse im Januar. Weiterhin sind sowohl die offenen, als auch die heimlichen Feinde (Saturn, Herr von 7, Merkur Herr von 12) in Haus 5, dem Spiel & Sport. Skorpionisch aufgeladen der Merkur, verblendet durch die Sonne und Saturn im Schützen der Ultra-Glaubenskrieger als offener Feind. Merkur Skorpion hat immer auch Haus 8 Konnotation  – doch hier versammeln sie sich in Haus 5: Sport, Kreativität, Freizeitspaß – freilich einem zwar üblichen aber gleichwohl sehr merkwürdigen Death Metal Cult, nach dem sich die an diesem Abend aufspielende Combo benennt –

Mars ist gerade in Waage gegangen und steht in Haus 4. Paris ist schon seit langer Zeit ein Ort periodisch die Stadt heimsuchenden Terrors – der schon die Revolution begleitet hat und dessen Wurzeln ins tiefste Mittelalter reichen. Zuvor hat Mars den Nordknoten passiert und die Spitze des 4. Hauses zeigt genau auf 29 Grad Jungfrau, wo auch der Mondknoten steht, der eben erst von Mars passiert wurde. Paris ist seit Alters her 29º Jungfrau (siehe Claudia von Schierstedt, „Finsternisse“).

Mars, Herr von 10 und 5 – 10 wird aber noch von Neptun aus Haus 9, dem Ausland regiert! – steht also bei Venus & Lilith im Inland. Nach ersten Aussagen sprachen die Attentäter gutes Französisch. Nizza ist eine Waage-Stadt, z.B.

Beide Anschläge wurden nach Mondphasen ausgeführt: kurz nach Vollmond und kurz nach Neumond, dem Morgenland-Symbol schlechthin, der Herr des Aszendenten ist: auslösend das Quadrat zu Chiron in den Fischen Haus 9.

Paris Anschläge Fussball13.11.2015 21:16 Paris

Beileid …

Markus

#Rosen, Europa

Europa erwacht

IMG_7172Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Deutschland wird durch die Aktivität anderer gezwungen, aus seiner Lethargie zu erwachen. Es ist nicht schön, das zu sagen und hilft keinem Menschen auf der Flucht:  doch es ist wahr: die Flüchtlingsströme entsprechen einer weltpolitischen Absicht. Man/frau muss naiv sein, anderes zu glauben: Flüchtlinge, VW, WM 2006 – angesichts dieser Situation gegenüber der verantwortlichen Leiterin der Republik illoyal zu sein, grenzt an Unmenschlichkeit – doch loyal zu sein an Selbstaufgabe. (Pluto/Neptun im Deutschland-chart) …

Daß es den Friedensnobelpreis gebraucht hätte, um letztlich das Amt zu halten: nun wird frau versuchen müssen, sich bis 2017 zu schleppen – besser wäre in 3 Monaten in Ehren gehen. 2017 wird die gespaltene Rechte durch eine neue Mitte abgelöst.

Nun geht auch noch der Lotse Helmut Schmidt pünktlich um den Schicksalstag der Deutschen von Bord, der lange und anhaltend vor den Konsequenzen gewarnt hat, wenn sich Deutschland überall militärisch einmischt.

Wessen Handschrift zeigt sich darin, den Kurden radioaktive Geschosse „Milan“ zu schenken? Die können sie auch kaufen, denn sie haben Öl. Aber man will uns als Kriegspartei einführen in die „internationale Gemeinschaft“.

Das ist mein Problem mit dem deutschen Angebot, daß es zu ungehört durchgeht, wenn Gebetsmühlen-artig von „Fluchtursachen bekämpfen“ gesprochen wird. Einmal mehr hätten wir den „Kampf“-Begriff: dabei sollte doch der Kampf eingestellt werden? Putin schießt dort blöde rum – wahrscheinlich auf die vermeintlich Guten, während die Koalition der Willigen mit den USA sicher sauber nur böse Isis-„Kämpfer“ treffen. Derweil zerbombt unser Partner Saudi-Arabien den Jemen zusammen mit US-Dronen und deutschen Waffen und löst den nächsten Fluchtstrom aus.

Ich bin kein Pazifist, aber Verteidigungs-Fanatiker, wie die Schweizer. Die gegenwärtigen Probleme würde der glückliche Kaiser Europas lösen, indem er die Künstenstreifen der Mittelmehrländer durch Allainz in einen sehr lukrativen Beitrittsstatus zur EU bringt, soweit sie (noch) friedlich sind, und dafür müßte Schäuble tief in die Tasche greifen. Chancen, so sie ignoriert werden, wachsen sich zu Katastrophen aus: was war denn nochmal mit Desert-TEC?

Der Kaiser von Europa würde gleichfalls die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland beschließen und stattdessen Russland weitgehende Handelserleichterungen anbieten, sowie helfen, ihre und unsere Infrastruktur zu verbessern: durch die Verbindung der Kunst des Neptun: Nürnberg/St. Petersburg.

Statt uns also Russen & Türken zu Feinden zu machen, sollten wir sie zur Freundschaft bitten: alle drei Volksseelen haben ähnliche Schuld – jede Reichsanmaßung scheint – seit der Pest – mit einem Genozid bezahlen zu müssen.

Einfach aussteigen aus dem ganzen restriktiven US-Programm und sich als echtes Mittelland zur Brücke zwischen West und Ost machen.

Dann beschließt Europas glücklicher Kaiser die Energiewende zu radikalisieren: es darf, so schreibt er in der Recycling-Bulle (denn ich fürchte, das ganze Szenario: Flüchtliche, Volkswagen, Fussball – richtet sich gegen Deutschlands Erfolg beim Atomausstieg) – immer nur solches Gut produziert werden, das eben wieder in einen Rückgewinnkreislauf integriert werden kann. Das bringt viele Arbeitsplätze: wir – jetzt – brauchen!

Überhaupt: integrieren – Europa ist christlich herausgefordert: Lilith und Venus im Waage-Zeichen (die €-Waage-Sonne gilt ja): Diplomatie sollte sich sputen und auch die grüne Sprache nutzen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Jungfrau, Jupiter, Neptun

Jupiter zu Chiron Opposition

Jupiter Chiron Opposition05.11.2015 16:53 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Opposition betrifft auch das Zeichen Schütze. Weil Chiron ein neuer Herr für Schütze ist, so hat Jupiter, wie schon bei Neptun in den Fischen auch hier ein Zeichen geteilt: uns zur Erkenntnis, denn das entspricht ja seinem Wesen. Doch so, wie sich das Haus der Fische verändert hat seit Neptuns Übernahme, wird sich mit Chiron oder Cheiron, dem Zentaur der Schütze neu ausrichten mit der Erkenntnis des neuen Mitregenten. Allein, Schütze lässt sich sowas ungern sagen, weshalb es ein/e zumindest Schütze-betonte astrologisch gebildete Persönlichkeit auf Selbstentdeckungskurs – vielleicht Mars/Venus in Jungfrau? – braucht, um meine kühne Hypothese zu stützen …

Wir sehen also demnach im Horoskop zweimal neue zu alte Herrscher in Opposition: Neptun zu Jupiter (Mond als Lichtüberträger hält die Opposition exakt)  und Cheiron zu Jupiter, ganz exakte Opposition, die sich bis Anfang August 2016 wegen Rückläufigkeit noch zweimal in Jungfrau/Fische ereignen wird.

Das kann man als Zielkonflikt auffassen, oder Orientierungslosigkeit. Der Schütze-Bogen ist stark gespannt, aber man kennt die Richtung nicht. Weil die Guten, die auf Christus laufen, wie er selbst auf dem Wasser, verirrt sind im Gutsein und sich der Relativitätstheorie unterworfen haben, wonach wir nicht in die Zukunft gucken, wenn wir in den Himmel schauen, sondern immer in die Vergangenheit. Ganz zu schweigen vom Wesentlichen, der Gegenwart. So ein Glaube macht natürlich – man täusche sich nicht – alles relativ, auch die Werte. Es gibt einen Zusammenhang von moralischer Erosion und physikalischer Theorie: allein schon der magische Bann, der von einer solchen Theorie ausgeht, teilt alles in „vernünftig“ und „unvernünftig“: die Norm, die in der chronogeometrischen Distanzdefinition gründet, bildet einen faradayschen Käfig für die Vorstellung: „square headed“ – es kann nichts von außen rein – aber sie wissen es nicht – und für die anderen ist es Tagwerk genug, stabil zu bleiben & den wahren Weg zu gehen, wie Jesus uns lehrt …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Freiheit, Geist

Halt im Zeichen Fische

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Liebe Leserinnen und Leser,

der mittlere Südknoten wechselt ins Zeichen Fische am 12. November (natürlich daher der Drachenkopf in die Jungfrau) — ; – eine der Merkwürdigkeiten der Astrologie ist, daß den Wasserzeichen-Fische die Füße zugeordnet sind, die doch den Bodenkontakt erdgebunden repräsentieren, was Steve Judd mit „Have you ever seen a grounded pisces?“ kommentiert …

Auf dem Boden stehendes Wasserzeichen – Bartholomäus.

Und dennoch macht es Sinn: denn die Fische stehen im Geist. Der Hinweis dieses Paradoxons ist: der ganze Tierkreis ist „im Geist“. Um ihn lesen zu können, muß dein Geist auf dem Wasser wandeln ; – – –  ; – !

Steve Judd kennt auch wenig „Inspired Virgos“ – weil er Goethe nicht kennt: Virgo mit Fische-Mond …

Ein schlechter Ort ist das 12. Haus nur für eingefleischte Materialisten, natürlich nicht der liebe Steve! Er hat Jungfrau–AC und vielleicht den DC Fische naturgemäß – wer kann das von sich behaupten? – noch nicht durchschaut …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa

Tenho Saudade de Portugal

Portugal_00000131.10.2015 22:45 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

wie ihr vielleicht wisst, schreibe ich seit einigen Jahren an einer Schrift, die so in etwa den Titel einer „Philosophie der Astrologie“ trägt. Diese kleine Schrift wäre schon lange fertig, gäbe es da nicht die Stunden- oder Ereignisastrologie, die mir Rätsel aufgibt.

Obiges Horoskop habe ich mir zum Beispiel zu der Frage gestellt, ob ich nicht mal wieder nach Portugal sollte, ein Land, in dem ich Aufenthalt nehmen durfte – zumal Astrologie dort auf jeder blauen Kachel ist?

Das Horoskop verblüfft durch den Herrscher von Haus 9, die Fische: Portugal ist Fische-Land seit Alters her, was auch passend und logisch ist – nicht nur wegen der See, sondern auch wegen der Sehnsucht, einem mythischen Lebensgefühl, das gleichwohl  sinnlich ist, aber verborgen und matriarchal in seiner Symbolik kurz unter der Oberfläche eines geradezu unheimlichen Katholizismus. Die Überseeverbindungen nach Brasilien, Angola, Mozambik oder Madeira, die Azoren, Cabo Verde und sogar Macau erscheinen aus portugisischer Perspektive immer noch wichtiger, als Europa, das sich diese Verbindungen, wie auch mit Spanien, nicht zu Nutze zu machen versteht.

Graves

Der Löwe-AC, so schreiben Kirsebom und Hjelmborg, geht um`s Königstum – und hier die Sonne im Zeichen Skorpion in Haus 4 = Macht. Für meine Frage – ob ich mal wieder dorthin sollte – ist das eine eindeutige Antwort: auf keinen Fall! Denn die Frage geht nach Haus 9 – Ausland – und die Antwort ist Haus 4 – Inland.

Nun können wir aber weiter lesen, jeder Planet und Punkt erzählt eine Geschichte. Z.B. daß die Sonne im Zeichen Skorpion steht und mit Mond & Neptun ein großes Wassertrigon bildet, dessen Sehnsuchts-Komponente der Krebs-Mond im 12. Haus ist … wie beim Fragenden auch betont, nur ein wenig anders … ich spiele hier auf den natürlich notwendigen Vergleich zwischen Geburts-Horoskop und Ereignis/Stundenhoroskop an …

Sonne in Skorpion in Haus 4 warnt in jedem Fall vor Magie. Sie sagt: die Wahl des Wohnortes unterliegt magischen Kriterien, wird von dort u.U. von dir selbst magisch gewünscht & gesteuert. Venus, Herrin von Haus 4 steht aber in Haus 3, der Nachbarschaft – und ist kurz vor einer praktischen Konjunktion mit Mars im Zeichen Jungfrau.

Praktische Erwägungen sprechen also dagegen. Da nutzt Chirons Angebot in Haus 9 wenig, wenn der Herr, Jupiter im Gegenzeichen Jungfrau fremd ist. Denn der muss ja nicht Heilung bedeuten. Als wäre das alles nicht genug, ist auch noch der Südknoten in Haus 9 – es wäre eine Reise in die Vergangenheit …

Der Nordknoten ist immer noch Waage, aber auch Haus 3 – die kurzen Reisen bringen das Neue …

Ach so: mein philosophisches Problem: wie ist Astrologie zu denken, wenn es möglich ist, eine Frage, einen Gedanken aus den „Sternen“ zu entwickeln?

Wenn man korrekt bleiben wollte, dann wäre der Gedanke wahrhaft astral, d.h. „Sternen“/ Planeten-gegeben: nur deshalb läßt er sich aus dem Horoskop lesen, weil er gar nicht eigen von mir ist, sondern astral veranlaßt …

Solchermaßen eine ebenso direkte Korrespondenz, wie die Radioteleskopie und dieser ähnlich …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Freiheit, German Angst

Deutschland und die Flüchtlinge

Deutschland FlüchtlingeInnen Deutschland, 03.10.1990 00:00 Berlin, 29.10.2015 22:02

Liebe Leserinnen und Leser,

natürlich sind das Pluto im Zeichen Steinbock, der hier dem 6. Haus des Deutschland-Horoskops zusetzt – wo die praktischen Dinge sind: praktisch ist für Deutschland der Mauerbrecher-Aspekt aus Uranus/Neptun/Saturn – nun geht Pluto über diese Konstellation und bringt die Versuchung mit sich, gerade neue Mauern zu errichten – und Neptun im Zeichen Fische, der ohnehin fließt, wie er will.

Was Deutschland machen könnte und auch sollte: sofort eine Luftbrücke nach Ismir oder einen nahen Ort einrichten, wo Flüchtlinge  in Charter-Maschinen, registriert und human versorgt, gleich über zunächst mehrere Bundesländer, dann mehrere Europäische Staaten, und last but not least an befreundete Dritt-Staaten verteit werden, z.B. nach Südamerika oder die für all das verantwortlichen USA. Dafür aber die europäischen Grenzen schließen.

Uruguay hat sich nie vom Bevölkerungsschwund der 7oger Jahre erholt: es ist halb so groß, wie Deutschland, aber es leben dort gerade so viel Menschen, wie in Hamburg: warum nicht ein Kooperations-Abkommen mit Uruguay?

Alle Aspekte, die jetzt verletzen, könnten mit Chiron auch heilend sein – und sind es bei den Aktiven auch. Mond im Horoskop ist ja bekanntlich das Volk.

Dennoch bewegt sich der träge Apparat, der ebenso für den Berliner Flughafen, wie für Hartz 4 und Zwangsgebühren für´s TV zuständig ist, nur sehr ungern … hoffe es dauert nicht, bis Saturn über Pluto steht, dem Herrn von Haus 6, der Bürokratie …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Bardentreffen, Europa, Geist, Poetry

„Der Papyrus des Cäsar“

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Liebe Leserinnen und Leser,

Polen in Frankreich, die mehr für Europa geleistet haben, als jede/r andere seit Jan Sobieski. Und jetzt dieser endlich wieder „klassische“ Band – schönstes Geschenk für die Astrologie:

Asterix

Denn tatsächlich, „Im Grunde genommen interessieren sich die Gallier nur für eine einzige Rubrik: Das Horoskop des Druiden Apollosix.“

Das ist diese Kongenialität, die an Asterix so begeistert: allein schon der Name „Apollosix“ versöhnt Astrologie und Verschwörung auf unverschämt direkte Art. Den Szientisten wird dieser Humor bitter aufstoßen, leider …

Die Astrologie wird aber weiter in die Geschichte verflochten und sucht dort Meta-Verbindungen, die auf tiefste Erkenntnisse der Autoren schließen lassen: denn nicht nur die Gallier – die wahren Widerständler – lieben Astrologie – sondern auch Cäsar hat einen „griechischen“ Hofastrologen: und das alles entspricht sogar der historischen Wahrheit („Semmelklos“ – ein Hinweis auf den hellenischen Christianisierungs-Ursprung Böhmens?) …

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Doppelt genial die Verknüpfung von hellenischer/babylonischer & keltischer Astrologie, denn letztere wird bislang kaum in den historischen Entwicklungsweg unserer gegenwärtigen, modernen Astrologie einbezogen: obwohl wir ganz offensichtlich von den Miraculix-Goldhütlern (und Sichel-Freaks) mit ihrer Mistel-Therapie einiges in unsere Astrologie übertragen & von ihnen gelernt haben … das keltische Baum-Horoskop wird in seiner Tiefe vor allem begriffen von Robert Ranke-Graves in „The White Goddess“, ein Werk, das diesem Asterix-Band inspirativ gedient haben dürfte:

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Wie immer, hält Cäsar, der „Kaiser“, am Schluss sein Wort: und sein Wort ist es auch, auf das man sich verlassen können muss, trotz versuchter Geschichtsfälschung: das vermittelnde Band zwischen Kaiser & Volk, so das Resümee, ist die Astrologie … Goscinny Weisheit, doppelt Löwe!

Rätsel sind die stummen „Nubier“, Schreibsklaven – zumal „Bigdatha“ … , sehr gewagt, aber durch die Helden-Rolle versöhnt?! Und sollte gerade in Umkehrung der Tatsachen „Bigdatha“ zur Befreiung von der Schreib-Sklaverei führen?!

Propaganda? Humor, grenzwertig rassistisch – oder humanistische Homage an die stummen Zeugen der Urschrift in Ägypten, ihren Drang zur Wahrheit?!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus