Naturwissenschaft, Weltbild

Offener Brief an Rüdiger Safranski

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Rüdiger Safranski, 01.01.1945 keine Zeit: Mittagshoroskop

Sehr geehrter Herr Safranski,

heute in Passau habe ich Ihr Zeit-Buch entdeckt und mit Vergnügen darin gelesen: vielen Dank. Besonders beeindruckend ist Ihre klare Sicht zu genetischer, bzw. nataler Manipulation und die Folgen für die „Zeitbetrachtung“.

Im Kapitel über die aktuelle naturwissenschaftliche Handhabung der Zeit sind Ihnen jedoch – wie ich glaube – 2 kardinale Fehler unterlaufen, die durchaus das Potential haben, den Sinn des Ganzen zu beeinflussen: zum einen gehen Sie davon aus, SR(T) und AR(T) würden längst für Navigation und Alltagselektronik benutzt.

Damit meinen Sie sicher z.B. das GPS-System. Wenn Sie bei Wikipedia googeln, wird diese Ansicht auch gestützt: ein paar Millisekunden müsse man vor und zurück rechnen, Höhe, Geschwindigkeit und Gravitation wird abgewogen, so dass wir dank Einstein dort ankommen, wo wir hin wollen, weil „relativistisch“ korrigiert würde.

Tatsächlich läuft es aber anders: GPS wird nicht relativistisch kompensiert. Die mit fortschreitender Zeit auflaufenden Abweichungen werden ganz simpel durch eine alle paar Stunden stattfindende Synchronisation der Satellitenuhren mit einer Atomuhr auf der Erde eliminiert. Bei der Ortsbestimmung und Navigation durch das GPS werden keine relativistischen Effekte kompensiert, weil die Empfänger keine Atomuhr haben, sondern mit der Uhrzeit der Satelliten rechnen. Es gibt bei der Ortsbestimmung ganz einfach keine zwei verschiedenen Uhren, die zueinander relativistische Abweichungen haben könnten.

Wir wohnen hier der Schöpfung eines modernen Mythos bei – und vorliegendes Beispiel ist pars pro toto: ich möchte Sie aber nicht langweilen. Tatsächlich gibt es profunde wissenschaftliche Stimmen, die angeben, dass Einstein insgesamt mit SR(T) und AR(T) obsolet ist. Und naturgemäß werden diese Stimmen von den systemkonformen Teilnehmern des Diskurses „Verschwörungstheoretiker“ genannt.

Sie werden mir aber zustimmen, dass sich die Perspektive ändert, wenn wir – so wir in den Sternenhimmel schauen – mitnichten in vorgestellter Weise die Vergangenheit sehen.

In der Frage der „Gleichzeitigkeit“ scheinen Sie – das ist der zweite Punkt – nicht richtig informiert zu sein, denn das ist ein unstrittiger Punkt auch in der systemkonformen Wissenschaftsdiskussion: Gleichzeitigkeit – synchronistische Verschränkung von Teilchen über prinzipiell beliebige Distanzen ist mehrfach geprüft und bewiesen: ausgerechnet das Unwahrscheinliche ist wahr. Sicher ist es unnötig, Sie hier auf die Veröffentlichungen von Prof. Zeilinger von der Universiät Wien aufmerksam zu machen – populärwissenschaftlich dargestellt und nachzulesen in „Einsteins Spuk“.

Es verändert, wie ich meine, die Perspektive auf die Zeit gewaltig, wenn wir gezwungen sind, hinzunehmen, wie gerade unsere Zivilisation einem gigantischen Irrtum aufgesessen ist. Dass den Autoritäten in diesen Dingen ihre „Grundlüge“ durchaus bewußt ist, können Sie beispielsweise bei Hubert Goenner oder Lee Smolin („Trouble with Physiks“) nachlesen – das „Fußvolk“ verteidigt seine Pfründe mit Zähnen und Klauen …

Ich hoffe, es stört Sie nicht, wenn ich diesen Brief als offenen Brief an Sie in meinem Blog veröffentliche. Falls doch, genügt eine kurze mail – dann nehme ich es selbstverständlich wieder raus.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Termin

P.S.: Ich freue mich über Rüdiger Safranskis freundliche Antwort – den ersten Punkt hat er verstanden und  sogar als Anregung aufgenommen – zum Thema „Gleichzeitigkeit“ geht es ihm um einen anderen Schwerpunkt: „Es war immer schon alles vorbei, wenn man davon erfuhr. Man lebte auf einer sinnlich erschließbaren Insel von Gegenwärtigkeit, umgeben von einem Ozean der Vergangenheit. Auf diesen Aspekt von Gleichzeitigkeit kommt es mir an und darauf, was die neuerdings telekommunikativ erfahrbare Gleichzeitigkeit entfernter Weltereignisse mit unserer Wahrnehmungswelt und unseren Handlungsmöglichkeiten anstellt.“

P.P.S.: Im Klaren bin ich mir darüber, daß viele Leser eines astrologischen Blogs in erster Linie astrologische Besprechungen erwarten und weniger bereit sind, sich mit philosophischen oder gar naturwissenschaftlichen Themen zu beschäftigen. Das ist insofern verständlich, weil die Gegenstände kompliziert erscheinen und von den jeweiligen Vertretern oft genug kryptisch verschleiert werden, so daß Laien sich gar nicht trauen, dazu eine Meinung zu entwickeln. Trotzdem ist gerade diese Abgrenzung der Interessenbereiche für die Stagnation der Bewußtseinsentwicklung, die wir erleben, verantwortlich. Ich kann da nur mit Paul Feyerabend appellieren: „Laien dürfen und müssen die Naturwissenschaften kritisieren“ – sonst wird daraus ein autoritäres Zwangssystem. Und umgekehrt kann der Esoterik mit Reiki-Wahn, Räucherstäbchen und Engelchen-Kitsch kein Dienst erwiesen werden und niemandem wird eine Tür geöffnet in die „höheren Welten“, wenn nicht durch Wissen und Erkenntnis.

Europa, Freiheit, Geist

Lilith/Mond/Neptun Trigon

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img_0763Fotos Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

lange mag man die Stadt als „Schatzkästlein“ betrachten – in Wahrheit regiert eine Frau: Lilith – doch nicht allein, denn ihr zur Seite steht eine weitere, Maria! Unteres Bild ist die unvergleichliche Maria aus der Elisabeth-Kirche, aber sie steht pars pro toto – denn erstaunlicherweise findet sich in der protestantischen Stadt Nürnberg an jeder alten Häuserecke eine Maria mit Kind:

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Lilith ist Lilith – Maria steht unter Mond/Neptun-Verbindung. Was sagen uns diese Beobachtungen? – eine „Frauenkirche“ am Hauptmarkt kommt dazu …

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Was bedeutet das? Es sind starke Hinweise auf einen matriarchalen Urgrund dieser Stadt – und das macht durchaus Hoffnung – ich nehme die Konstellation Mond in Krebs – Neptun in Fische (noch bis 20.11 rückläufig) und Lilith in Skorpion. Lilith ist astrologisch zwar kein Körper, war aber als „Erdschatten“ schon den alten Ägyptern wichtig und bekannt, wie Edeltraut Lukas-Müller schreibt. Alle Symbole des Matriarchats – bis auf Venus, die ist in Feuer – sind in Wasserzeichen – das ist Wandel auf der Ebene des Gefühls, also der astralen Ebene.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Was läßt sich von Europa aus sofort tun, um den 3. Weltkrieg zu verhindern?

Liebe Leser,

die USA, die mit den Bushs den Krieg begonnen und geführt haben (und wir mit ihnen! – trotz Schröder), sind ein Akteur in diesem Krieg auf allen Ebenen: finanziell, bündnispolitisch, juristisch. Uns hingegen wird glauben gemacht von „den Medien“: als hätten unsere Regierenden, unsere West-Leute mit den grausamen „Opfern“ des Krieges nichts zu tun, sondern bomben nur humanitär und gegen Terroristen – so machen die Medien glauben – versuchen, Hilfsgüter hinzubringen und unsere Teenager davon abzuhalten, sich dem oder der „IS“ anzuschließen, wir sind die Sauberleute. Wir bekämpfen „Fluchturasachen“ – glauben Sie das? Wir sind mit harten Waffen, die viele „zivile“ Leben – als wäre die anderen weniger wert – „kosten“ – dort mitten im grausamen Geschäft.

Nun steht eine Wahl in den USA bevor. Hillary Clinton ist eine gefährliche Kriegerin, die wirklich Gefühle hat, wenn sie eine Militärparade abschreitet. Gnade uns Gott, wenn sie gewählt wird. Vielleicht tue ich ihr Unrecht, und sie erinnert sich an ihr Versprechen, wirksam und effektiv gegen die Frauenverstümmelung vorzugehen (mit Westerwelle zusammen, damals) – das darf sie – von mir aus – auch militärisch = juristisch.  Krieg ist im arabischen Raum viel mehr dort, wo es keine Frauen-Verstümmelungspraxis gibt: Jemen, Iran, Israel/Palastina, Syrien, Libyen – merkwürdigerweise gibt es in all diesen Ländern kaum bis gar keine Frauen/Mädchen-Verstümmelung – aber zu befürchten ist, daß ihr das völlig schnurz ist, und sie einfach nur auf power setzt. In auffallendem Kontrast dazu, geht Putins neue Freundin mit Trumps Tochter shoppen oder essen.

Hier legt Mephistopheles uns eine Ironie des Schicksals vor. Den mächtigen Playern – denen das nicht verborgen bleibt – läuft der Schauer ihrer eigener Bedeutung über den Rücken.

Aber das rettet die Welt nicht. Ich habe zuverlässige Nachricht, daß wir das selber machen müssen. Und es gibt keine direkte Belohnung bei Erfolg. Mehr noch: es wird niemand davon wissen, wenn wir die Welt gerettet haben, weil ja das zu befürchtende Ereigniss, Heideggers „Blitz“ – einfach ausgeblieben ist – und all die Apokalypitiker – „Apsokalpüsse“ – die Projektion ihrer eigenen Trägheit entbehren müssen.

Das ist nämlich der Punkt: wann immer man mit ernsthaftesten Menschen diskutiert hatte die letzten Jahre in Bezug auf Gott & die Welt: wahre Inbrunst war immer nur in dem Gedanken, daß es wohl unausweichlich sei, wie die Menschheit auch in Zukunft weitere kriegerische Katastrophen zu gewärtigen hätte – und wenn die Freunde das sagen, dann umspielt gern ein leicht melancholisches, aber überlegenes Wissen ihre Lippen – und ich komme mir vor, wie der naive Trottel, der all das, was die anderen schon immer gewußt haben, noch nicht geblickt hat – hinter den freundlich gerundeten Augenbrauen der warmherzigen Vernunft des Unausweichlichen.

Und doch sage ich: Leute nein, das kann´s nicht gewesen sein. So blöd sind wir nicht. Dann pflanzen wir einen Apfelbaum zur dritten Reformation – das Opfer sind Vorurteile, Gewohnheiten, unsere schlechte Laune …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Freiheit, Gedanken, Geist

Waage Jupiter/Sonne Konjunktion im Balsam-Löwe-Mond

Liebe Leser,

die Presse betreibt den Krieg in Syrien selbst mit durch selektive Berichterstattung. In den letzten zwei Wochen konnten wir erleben: wie es einen Waffenstillstand gab, wie darauf die USA den Waffenstillstand gebrochen haben mit vielen unvorbereitet getroffenen Toten …

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/pentagon-luftangriffe-sollten-is-truppen-gelten-14440179.html

… und dann hatten wir den Angriff auf den Hilfskonvoi nach Aleppo, den die USA gerne Russland in die Schuhe schieben möchten. Es ist dieselbe Sprache, wie in der Ukraine – „fuck Europe“ – das nennt sich dann: „Fluchtursachen bekämpfen“. Und seitdem wird das von unserer Presse, die auf dem rechten Auge blind ist, aber mit dem zweiten besser sieht, zurechtgebogen, damit die Russen – sowieso keine Engel – die Bösen sind. Die Pressesprecherin betont von russischer Seite aus, daß schlicht ein Interesse fehlte, so einen Hilfskonvoi zu zerstören. Eine dritte Partei ist ja mehr als denkbar. Zu eifrig sind – bestenfalls –  die Amerikaner, den eigenen Fehler vergessen zu machen.

Derweil ruft unser Außenminister mit dem Uno-Generalsekretär eine Runde „Westfälischen Frieden“ aus, behauptet, Europa sei eigentlich zuständig – aber er spricht von sich selbst und den Möglichkeitern seines Amts, als wäre er nicht der Chef, sondern ein unbezahlter Praktikant im Außenministerium mit guten Vorschlägen, die der Chef eigentlich umsetzen müßte … derweil darf eine konvertierte Christin als Kopftuchmuslima in den Nürnberger Nachrichten vom Wochenende auf großer Seite ihre Enttäuschung über die christliche Trinität kundgeben und den monotheistischen Materialisten mit dem Jungfrau-Himmel im Urknall loben und preisen, als hätte es niemals eine Frauenbewegung (Pluto in Jungfrau) gegeben …

Wir kritisieren das Christentum auf hohem Niveau, sägen an dem Ast, auf dem wir sitzen! Wir dürfen nicht vergessen, daß – unabhängig davon, wen der Klerus gerade heilig spricht – unsere Meinungsfreiheit eine Freiheit christlicher Überzeugung im Wandel, im Transformationsvorgang ist: auch der andere hat ein „Ich“.  Hier sollten sich die Theologen suchen, gerade muslimische, und uns erklären, wie in ihrer „Wir“-Religion das „Ich“ zur Blüte kommt? Unser Kampf um die menschliche Freiheit war auch nicht einfach – aber wir – unsere Väter & Mütter – sind ihn gegangen: deswegen haben wir jetzt Frieden –  und die Verpflichtung ihn trotz „Zuwanderung“ zu erhalten. Wie lösen wir die Familienbande, die vorgeben, großzügig zu sein, und doch erdrückend sind? Christus hat sich dazu geäußert -; – :  aus Eltern werden Freunde.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Astronomie, August

Reich der Mütter Reim von Johann Wolfgang von …

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Liebe Leser,

Goethe – dessen Geburtstag heute ist (wenn er nicht schon reinkarnierte – unwahrscheinlich jedoch; – wg. massiver Geist-Transformation … ), schreibt im Faust kaleidoskopisch, hologrammatisch: das heißt, ein jeder zentrale Satz steht nicht nur im Zusammenhang, sondern unmittelbar für sich, und kann in fast jeder Lebenslage – die unzufällig die unsrigen sind – zitiert werden:

„Zurückgeblieben sind wir dem Tageslicht,

Zwar Personen nicht mehr,

Das fühlen, das wissen wir,

Aber zum Hades kehren wir nimmer!

Ewig lebendige Natur

Macht auf uns Geister,

Wir auf sie vollgültigen Anspruch.“

(Goethe, Faust II, 3. Akt)

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond, Mundan

Lilith in Skorpion (im Trigon zum Krebs-Mond)

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Liebe Leser,

Astrologie ist eigentlich die Kunst des Erspürens des Kosmos: Kosmos im weitesten Sinn des Wortes. Aber es hat durchaus Vorteile ganz einfach zu denken. Mondastrologie war von jeher Volksastrologie: und unser Osterfest wird nach dem astrologischen Mondstand – der erste nach der Sonnenwende und danach – glaub ich – das Wochende – in die chaldäische 7-Tage-Woche platziert. Der muslimische Kalender soll ein Mondkalender sein, und im indischen System – diesem Mille Foile der Kultur – sind die Mondhäuser konserviert worden, wie sonst alles auch, bis in die Steinzeit der Sadhus (Neptun/Saturn), Shiva  …

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Aber das sind alles abstrakte Gedanken. Viel wichtiger ist das Erspüren des eigenen Mondzeichens im Erd/Sonnen Rhythmus. Und diese Arbeit sollte man sich schon machen: was ist anders, wenn mein Mond in meinem Zeichen ist?

Der Unterschied ist nicht spektakulär und auch nicht sehr äußerlich. Es ist mehr eine Art besonderer Verinnerlichung, eine Art Raum-Werdung der eigenen Seele. Dabei ist die eigene Mondfrequenz ein zarter Impuls, auf den man hinhören muss, wenn man ihn hören will. Es wäre absurd, zu erwarten, daß er weniger scheu ist, wie ein Hirsch … wenn man ihn aber entdeckt, den eigenen Mondrhythmus, dann ist man auf der ersten Stufe verbunden mit den kosmischen Rhythmen. Und darauf kommt es an. Dann kann man sich – jetzt extrem ausgedrückt – einen unbekannten Kleinplaneten suchen und seine Zeichen & Häuserposition untersuchen: und siehe, die Hängebrücke zwischen Psychologie und Mythologie ist tragend über die Zeit! Und die Astrologie zeigt es an.

Lilith in Skorpion aktuell laufend ist der Erdschatten in diese Weltorientierungsrichtung, Schon die alten Ägypter kannten diesen Punkt. Und Nürnberg trägt Lilith geheimnisvollerweise im Wappen …

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus