Was läßt sich von Europa aus sofort tun, um den 3. Weltkrieg zu verhindern?

Liebe Leser,

die USA, die mit den Bushs den Krieg begonnen und geführt haben (und wir mit ihnen! – trotz Schröder), sind ein Akteur in diesem Krieg auf allen Ebenen: finanziell, bündnispolitisch, juristisch. Uns hingegen wird glauben gemacht von „den Medien“: als hätten unsere Regierenden, unsere West-Leute mit den grausamen „Opfern“ des Krieges nichts zu tun, sondern bomben nur humanitär und gegen Terroristen – so machen die Medien glauben – versuchen, Hilfsgüter hinzubringen und unsere Teenager davon abzuhalten, sich dem oder der „IS“ anzuschließen, wir sind die Sauberleute. Wir bekämpfen „Fluchturasachen“ – glauben Sie das? Wir sind mit harten Waffen, die viele „zivile“ Leben – als wäre die anderen weniger wert – „kosten“ – dort mitten im grausamen Geschäft.

Nun steht eine Wahl in den USA bevor. Hillary Clinton ist eine gefährliche Kriegerin, die wirklich Gefühle hat, wenn sie eine Militärparade abschreitet. Gnade uns Gott, wenn sie gewählt wird. Vielleicht tue ich ihr Unrecht, und sie erinnert sich an ihr Versprechen, wirksam und effektiv gegen die Frauenverstümmelung vorzugehen (mit Westerwelle zusammen, damals) – das darf sie – von mir aus – auch militärisch = juristisch.  Krieg ist im arabischen Raum viel mehr dort, wo es keine Frauen-Verstümmelungspraxis gibt: Jemen, Iran, Israel/Palastina, Syrien, Libyen – merkwürdigerweise gibt es in all diesen Ländern kaum bis gar keine Frauen/Mädchen-Verstümmelung – aber zu befürchten ist, daß ihr das völlig schnurz ist, und sie einfach nur auf power setzt. In auffallendem Kontrast dazu, geht Putins neue Freundin mit Trumps Tochter shoppen oder essen.

Hier legt Mephistopheles uns eine Ironie des Schicksals vor. Den mächtigen Playern – denen das nicht verborgen bleibt – läuft der Schauer ihrer eigener Bedeutung über den Rücken.

Aber das rettet die Welt nicht. Ich habe zuverlässige Nachricht, daß wir das selber machen müssen. Und es gibt keine direkte Belohnung bei Erfolg. Mehr noch: es wird niemand davon wissen, wenn wir die Welt gerettet haben, weil ja das zu befürchtende Ereigniss, Heideggers „Blitz“ – einfach ausgeblieben ist – und all die Apokalypitiker – „Apsokalpüsse“ – die Projektion ihrer eigenen Trägheit entbehren müssen.

Das ist nämlich der Punkt: wann immer man mit ernsthaftesten Menschen diskutiert hatte die letzten Jahre in Bezug auf Gott & die Welt: wahre Inbrunst war immer nur in dem Gedanken, daß es wohl unausweichlich sei, wie die Menschheit auch in Zukunft weitere kriegerische Katastrophen zu gewärtigen hätte – und wenn die Freunde das sagen, dann umspielt gern ein leicht melancholisches, aber überlegenes Wissen ihre Lippen – und ich komme mir vor, wie der naive Trottel, der all das, was die anderen schon immer gewußt haben, noch nicht geblickt hat – hinter den freundlich gerundeten Augenbrauen der warmherzigen Vernunft des Unausweichlichen.

Und doch sage ich: Leute nein, das kann´s nicht gewesen sein. So blöd sind wir nicht. Dann pflanzen wir einen Apfelbaum zur dritten Reformation – das Opfer sind Vorurteile, Gewohnheiten, unsere schlechte Laune …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

7 Gedanken zu “Was läßt sich von Europa aus sofort tun, um den 3. Weltkrieg zu verhindern?

  1. Barbara

    Lieber Markus,
    nein, Du bist sicher kein naiver Trottel. Aber was ist denn das rettende Verhalten? Was meinst Du mit dem Pflanzen eines Apfelbaums?
    Wählen tun ja die US-Amerikaner und nicht wir. Insofern fühle ich mich nicht verantwortlich für das Ergebnis. Doch natürlich gefühlsmäßig und im Kräftespiel der Kontinente auch beteiligt. Dass aber, würde sie gewählt, Frau Clinton einen dritten Weltkrieg anzettelt, das hast Du nicht gemeint, oder?
    Lieben Gruß, wie immer,
    Barbara

    1. markustermin

      Liebe Barbara,

      doch, genau das ist gemeint. Kerry, der für eine „Flugverbotszone“ ist, betreibt, wie Eric. S. Margolis schreibt, nur Clintons Politik. Flugverbotszone aber wäre Atomkrieg, denn dann müßte man die Russen dort direkt angreifen. Offensichtlich hat das Pentagon militärische Durchsetzung im Sinn – sonst hätten sie nicht den Waffenstillstand gebrochen – Obama hält – soweit er kann – die Vollkriegs-Option vom Tisch, Clinton müßte sich von ihm durch mehr Profil unterscheiden, Trump, den unsere Presse nicht mag, würde mit Putin Bunga-Bunga machen, aber das wäre gut für die Welt. Die Situation in der Ukraine ist auch scharf – und in der Türkei haben Ex-CIA-Leute geputscht, wohl nicht im Regierungsauftrag. Und man hat nicht unbedingt den Eindruck, daß die Geld-Umwälzpumpe USA/China schon durchdacht ist in Hinblick auf den Babylonischen Turm … Amerika zerfällt infrastrukturell weiter, jede neue Polizei-Willkür kann das Fass zwischen Schwarz & Weiß zum Überlaufen bringen: Waffen sind ja genug im Land – und astrologisch stehen die Staaten vor dem Pluto-Return.

      Rettendes Verhalten ist das Bewußtsein, wie es jetzt wirklich steht. Viele wissen das nicht, geben sich Illusionen hin. Kämpfen wird dann für uns der Engel, wenn wir klar sehen. Eine starke Bundestagswahl 2017 – bei der durch den „Daimonion“ des Volkes (Erzengel) ein oder eine fähige Weltpolitiker/in für kurze Zeit die Zügel in die Hand bekäme, die Dinge zu wenden.

      Das Volk bekommt den „Herrscher“, den es verdient: mit Wissen, Durchblick und der Kontrolle unserer Gefühle – halten wir ein solches Ereignisfenster in Deutschland offen. Das können wir tun.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Markus

  2. Hallo Markus,
    genau das hat W. Döbereiner auch sehr schön erklärt, in der Fügung kommt der dritte Quadrant vor dem zweiten, so dass wenn im Quadranten des Bewusstseins der Teufel haust, das Leben zur Hölle wird. Das gilt logischerweise sowohl für den Einzelnen wie auch für ganze Völker. Der Teufel tritt selten als solcher, sondern vorzugsweise in der Gestalt des „Guten“ oder des sogenannten „geringeren Übels“ auf. Ihm unterliegen die allermeisten Medien, deren Ziel es ist, Bewusstsein durch manipulierbare Information zu ersetzen, und die Folgen der unersättlichen Gier der Besessenen als unvermeidbar und unausweichlich darzustellen. Fluchtursachen bekämpfen erfordert das, was Jesus tat, als der Teufel ihn oben auf den Berg führte (Matthäus 4: 1-10).
    Gruß, Conny

      1. Hallo Mythopoet und die anderen,
        es gibt drei Grundregeln für wahren Erfolg, die man zu allererst in sich selbst entwickeln und haben kann, um dann resonanzmäßig auf Mitmenschen zu stoßen:
        Reinheit der Absicht – die individuellen Fähigkeiten – geistige Führung.
        Finden wir das bei irgend jemandem der Politiker, die benannt wurden?
        Erzengel Michael sagt zu denen, die mit Mut Vergangenes hinter sich lassen wollen, „Wir kämpfen nicht.“
        Da bleibt fast nur das Gebet in reiner Absicht, dass Amerika bei der arm-seeligen Auswahl den passenden Kandidaten wählt. Es wird das kleiner Übel sein. Heimlichkeiten in Verbindung mit Aggressionen scheinen mir gegenüber einem offenen schreierischen grobschlächtigen Narzissmus gefährlicher zu sein. Dann wünsche USA, dass zu einem hohen Prozentsatz die Weisen wählen.
        Wenn man dann so viele Blockaden setzt, wie bei Obama, könnte weniger passieren als die Ängstlichen uns rüberdenken wollen. Meine Haltung bitte nicht als naiven Optimismus sehen.
        Ich weiß nur eins als Astrologin und gottgläubiger Mensch – Es gibt keinen atomaren 3. Weltkrieg.
        Herzlich

  3. Mythopoet

    Hallo Christina Monika,

    der Mensch hat’s in der Hand..

    ~

    „Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird,

    aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.“

    — Albert Einstein —

    ~

    Herbstgrüße
    Mythopoet

  4. Barbara

    Danke, Lieber Markus, und Ihr anderen, für Eure Sicht der Dinge und auch für das Darstellen, woran Ihr Euch orientiert! Das erweitert meinen Horizont. Die amerikanischen Aussichten machen mir Angst.
    Dass gerade unter Euch Astrologie-Kundigen die Haltung so stark ist, etwas gegen den Lauf der Dinge zu unternehmen, überrascht mich beim ersten Blick immer wieder. Aber so war es von Dir, Markus, gar nicht gemeint: gegen den drohenden Krieg anzukämpfen. Sondern eher: den Krieg in uns und um uns wahrzunehmen. Das ist mir jetzt klarer und sehr einleuchtend. Einen schönen Sonntag! Barbara

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