Weltbild

Putin und Merkel sollen es aushandeln …

Mars Quadrat Mondknotenachse18.01.2014 18:51

Liebe Leserinnen und Leser,

Mars im Quadrat zur Mondknotenachse – Zünglein an der Waage – da Dinge geschehen.

Während beide sichtlich um Deeskalation bemüht sind, hetzt unsere Presse: „Putins Propaganda“. Warum glauben wir der Presse nicht? – Vielleicht, weil Edward Snowden in Russland Asyl gewährt werden mußte? Oder auch deswegen, weil der angeblich so moderate Poroschenko auch nur ein „Schenko“ von der Milliarden Gnaden ist, wie sein Vorgänger? Aber auch er entblödet sich nicht, die „Vernichtung“ des Feinds zu predigen.

Der Westen muss für Unterstützung der Ukraine auch eine Modernisierung im Geist einfordern und zuallererst vom Getriebenen zum Gestalter werden.

Angefangen hat alles mit Vitali Klitscho auf dem Maidan im Winter 2013 – gerade eben war er mit seinem Bruder im TV zu sehen: als Trainer-Betreuer des Boxweltmeisters. Ihr früh verstorbener Vater-Ingenieur im leitenden Abwicklungsstab von Tschernobyl – wenn ich recht informiert bin …

– später – immer noch Winter – tauchten selbst in der FAZ Meldungen von Blackwater- oder Nachfolgefirma-Leuten auf – 400 an der Zahl – um den Ukrainern zu „helfen“. Und das erst entfachte im Osten den Bürgerkrieg durch jeweils drei Offensiven der Ukrainischen Armee, die abwechselnd Besuchen des CIA-Chefs, des Außenministers und des Vizepräsidenten folgten, die immer voll des Lobes über die tapferen Ukrainer waren.

Schon damals hätte man besser anbieten, verhandeln, freikaufen müssen.

Der Westen spielt sich aber jetzt – offen scheinheilig – als Wahrer des Völkerreichs auf – als hätte es – das immer wieder fällt auf – tatsächlich keine reihenweisen Brüche des Westens dagegen gegeben.

Putin sei ein Diktator, es gebühre ihm nicht, die Wahrheit verdrehend, dieselben Mittel anzuwenden, wie der Westen: TV, YouTube, Hollywood und Panzer.

Aber – egal, wie mild die Kanzlerin formuliert – manchmal sich versprechend: es gelingt einer auf Härte erpichten Presse-Meute, den scharfen Unterton rauszuhören.

Sollen wir mal Karl Kraus fragen, wie groß der verantwortliche Anteil der Blattmacher am 1. Weltkrieg war/ist?

Dabei ist Putin tatsächlich ein Diktator, dem es, wie allen Dikatoren, mühelos gelingt, die Scheinheiligkeit des „Westens“ zu nutzen.

Merkel warnt recht hilflos vor einem Flächenbrand und erinnert an den ersten Weltkrieg. Sie war es aber auch, die Klitschko Rückendeckung gab; ihr persönliches Interesse – wie ich vermute – die Befreiung von Julia Timoschenko – auch eine „Schenko“ … :-) … daß sie benutzt wird vom CIA ignoriert sie USA-hörig, wie sie schon immer war. Irgendwelche Geheimnisse bekommt sie dann und wann in irgendeinem CIA-Kino gefüttert: vielleicht über UFOs und Verantwortung.

In Wahrheit – glaube ich – verlangen beide Seiten von Merkel und Putin, angemessen zu deeskalieren.

Deshalb Putin in der ARD – deshalb „Durchbuch“.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Poetry

Mars/Neptun Quadrat mit Jungfrau-Mond Opposition

Neptun Quadrat Mars22.09.2014 05:39 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Mars/Neptun schließt auch das Utopische mit ein – praktische Durchsetzung mit Jungfrau-Mond. Nicht vergessen, daß solche Quadrate auch Umsetzungskraft haben, wenn wir die Welle reiten! Daß man in Russland für den Frieden demonstriert, soll zur Kenntnis genommen werden:

Konflikt in der Ostukraine: Tausende demonstrieren in Moskau für Frieden – Ausland – FAZ

Oder sind auch diese Demonstranten KGB-gesteuert?! Sie nehmen jedenfalls auf, was früher aus dem Westen kam. In gewissem Sinn ist eben auch der Osten der neue Westen.

Das Bemerkenswerte ist die Gleichzeitigkeit des Neptun/Mars-Quadrats zur Mond/Neptun Opposition, denn wenn es so genau ist, dann spielt auch die Konjunktion des Glückspunkts mit Lilith im Löwen im 12. Haus eine Rolle …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Merkur Opposition Neptun

Merkur Opposition NeptunLiebe Leserinnen und Leser,

von der Weisheit zum Wissen, könnte man diesen Exkurs nennen – die Konjunktion bei Frühlingsbeginn mit Schütze-Mond, dem Mond, der süchtig nach Weisheit ist (ohne sich viel ums Detailwissen zu scheren … ), die aktuelle Opposition mittsommers bei Zwillinge-Mond – dem Mond, der süchtig nach Zerstreuung ist, das er Wissen nennt, vor ein paar Tagen. Als Auswirkungen berichten meine KlientInnen so: „Ich mache 1000 Dinge auf einmal, bekomme nichts fertig!“.

Jedoch: die Gedanken, die im Frühjahr mit der Konjunktion Neptun/Merkur aufkamen sind jetzt in der besten Entfaltung, tragen Früchte.

„Gibt es eine Weltherrschaft der Verschwörer?!“, so fragte die Widder-Sonne mit Merkur/Neptun Konjunktion – „Nein“, antwortet die Opposition, „sie sind machtlos, aber sie wollen die Weltherrschaft unbedingt.“

Merkur Konjunktion NeptunTagespolitisch wird uns die „IS“, die obskurerweise die Hälfte ihres gedoppelten Namens „ISIS“ eingebüßt hat, von FAZ und SPIEGEL als „Das Böse“ verkauft – und nun dürfen die Deutschen – Tabu! – endlich mal Waffen irgendwohin liefern (von den Millionen anderer Waffen, die sie an wen auch immer verkaufen, und mit denen wahrscheinlich auch die „IS-IS“ kämpft, abgesehen … ) – der evangelische Pastor findet das auch gut. Und die Linke sogar vielleicht auch. Nun werden also Waffen wohin geliefert, wo selbst die Linke das gut findet – und die Situation erscheint – wie immer, wenn wir zu Wirtschaft und Politik gehetzt werden – alternativlos. Auch Obama hat sich bereiterklärt, dort rumzubombadieren – und endlich kann man vergessen, daß die lästigen Drohnen in Arabien, Afrika und dem Nahen Osten schon tausende – darunter Kinder und unbeteiligte Zivilisten – per Joystick hingerichtet haben.

Für all das bietet – Neptun Opposition Merkur – die IS-(IS) – eine Projektionsplattform, durch die es mit Sicherheit gelingt, das eigene Böse (Killerdrohnen von oben auf Kinder und Zivilisten) auf jemand anderen zu projezierenund dafür sind jetzt die Deutschen zuständig: und weil die Peschmerga Marxisten sind/waren, kann auch die LINKE zustimmen, zunächst. Die IS werden unterstützt – wenn´s denn stimmt – von Qatar, wo die nächste Fußballweltmeisterschaft vielleicht stattfindet und die USA Basen unterhalten.

All dieser Wahn entspricht durchaus dem Merkur/Neptun Oppositionsaspekt …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

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Was machen?

Was soll ich machen06.08.2014 21:17 Hartkirchen

Liebe Leserinnen und Leser,

solche Fragen stelle ich mir zur Orientierung, schaue mir das Horoskop dazu an … und dann dieser Schütze-Mond! … genau für die Frage … der Haus 6 immer noch „hat“ … ( mit Jupiter … mich selbst, als Fragender … : /Sonne/Merkur & Lilith drin … ) …

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Ein Plädoyer für die praktische Arbeit all der Löwe-Komponenten im Jungfrau-Haus … denn ich bin ja als Fragender Jupiter, Neptun & Mond:  Mond im Schützen Haus 10 ist Trumpf! Neptun rückläufig und Chiron rückläufig Fische, wie der fliegende Holländer, Haus 1, das ist der Neptun-Schatz aus uralter Zeit, denn immer noch harmonisch zur Venus im Haus des Glücks und dem Zeichen der Familie – man müßte aber ignorant sein, um nicht auch Täuschung und Selbstbetrug bei Fische rückläufig am AC mit Chiron rückläufig ebenso zu vermuten. Aber Tatsache ist: Neptun und Old Jupiter regieren: Haus 1 und Haus 6 … doch Mond in 10 – dem Ort der Bestimmung – führt alles an im Zeichen des Glaubens & Wagemuts … ; denn uns bleibt sowieso nichts anderes übrig, als den Weg des Herzens zu gehen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

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„Driver, work!“

Driver, work!04.08.2014 21:31 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Jupiter steht, eingeschlossen zwar, im 6. Haus, zusammen mit Sonne und Merkur und Lilith im Löwe-Zeichen, aber der Regent – Mars – ist in Haus 9 auf dem Weg zum Glückspunkt.

Von daher: „Driver, work!“ – das ist der „Befehl“, den der Ticketverkäufer und Türaufsteher seines Busses dem Fahrer zuruft, wenn´s wieder losgeht, weil Jupiter eingeschlossen im Haus 6, dem der Arbeit, „work“ läuft, und Fische, das aufsteigende Zeichen, regiert …

Neptun hat erst einmal nur das Trigon zum Mars im Skorpion als herannahender starker Harmonieaspekt für alle Wasserzeichen, der Beachtung wert. Allein: Neptun ist rückläufig bis 16.11.2014 (seit 10.06.2014) – und daher nimmt er alles aus der Vergangenheit auf, um es ab Mitte November im wahrsten Sinn zu neuen Ufern zu wagen …

Uns ist Neptun rückläufig aber allemal eine Forschungsreise in die Vergangenheit wert. „Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt … „ singt Fische-Sonnen-Geborener von Eichendorff im Gegensatz zum Jungfrau-Sonnen-Wesen (jedoch Fische-Mond!) von Goethe, der sagen läßt: „Niemand wandelt ungestraft unter Palmen“, …

Skorpion-Mond ist aktuell, prägt die Gedanken …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

Mundan, Poetry

Natürlich baden: Venus Trigon Neptun

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Liebe Leserinnen und Leser,

die meisten Menschen an unseren Flüssen und Seen baden bekleidet. Jetzt gießt es hier in Bayern, wie aus Kübeln, so daß sich Frage eigentlich erübrigt. Ich sehe es allerdings so: bekleidet baden ist im Grunde genommen pervers. Ein ganz bedeutendes Element der Freiheit kommt abhanden. Gemeint ist hier nicht das sardinenbüchsenhafte Strandliegen mehr oder weniger ansprechender Körper, sondern schlicht die Tatsache, daß Kleidung beim Baden nass wird, an der Haut haftet und deswegen überflüssig und unangenehm ist.

Es sagt viel über unsere Gesellschaften aus, daß die Perversionen – je in ihrer Nische und Schublade – allgemein toleriert sind, während das Normalste von der Welt – keusch ins kühlende Nass zu gleiten – nicht zur Gewohnheit der Meisten gehört.

Auch FKK ist da keine Lösung: denn jedweder Zwang in die eine oder andere Richtung ruiniert Natürlichkeit und Anmut.

Venus Trigon Neptun24.07.2014 19:15 Nürnberg

Merkwürdigerweise verspürt nur das Pseudo-Jugendmagazin „Neon“ Lust dazu, landesweit eine alternative Folklore zu installieren – aber sie besteht aus Bildern, nicht aus Realität. In Nürnberg laufen immer noch PolizistInnnen aus, wenn in den Pegnitzauen jemand nackt gesichtet wird. Im katholischen München soll das angeblich niemanden interessieren. Von daher kann ich einfach kein Protestant sein: nicht so …

Gott sei Dank findet sich immer noch die ein oder andere Ecke abseits der Massen, wo wir dieses Gottesgeschenkt: natürliches Wasser in natürlichen Seen, frei von Chlor (oberwohl das gut gegen Neurodermitis sein soll … !) genießen können an den paar warmen Tagen, die uns der Herrgott im Sommer zubilligt in diesen Sommers üppig grünenden Breitengraden …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Personen

Jean-Claude Juncker Präsident

Juncker PräsidentInnen Jean-Claude Juncker, außen 27.06.2014 17:26 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

die zeichenhafte, rhythmische Offenbarung des salomonischen Siegels, gebunden im Jupiter/Saturn Zyklus, der mit dem Radix eng kongreunt ist: und noch dazu Neptun laufend im Mars-Zeichen Fische …

Wer weiß, vielleicht ist Juncker eine Wiedergeburt Karls des Großen, und wir wissen es nicht?

Daß er trinke und rauche darf man ihm mit Fische-Mars nicht ernstlich verübeln. Fische-Mars wäre auch lebbar als Tai-Chi-Meister, z.B. … – und natürlich wäre das besser für Europa … aber andererseits ist der Clown der letzte Vertreter des alten Kern-Europas. Die Piraten sind gescheitert, weil sie Juncker zu ähnlich sind. Wenn sie Fellini verstanden hätten, wäre ihnen das nicht passiert.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie

Rudolf Steiners Astrologie

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Liebe Leserinnen und Leser,

wenn wir bedenken, wie Rudolf Steiner in (und kurz nach) diesem Kurs sagt:

„Am Pflanzenwachstum ist der ganze Himmel mit seinen Sternen beteiligt! Das muss man wissen. Das muss in die Köpfe nun wirklich einmal hineinkommen.“

Steiner LandwirtschaftInnen Rudolf Steiner 25.02.1861 23:09, außen 20.06.1924

… vor allem eine wahre Neptun-Haus-10-Aussage! – dann kann ich mich nur wundern, wie schwer sich die Anthroposophie mit der Astrologie tut. Als wäre sie irgendwie protestantisch – die Astrologie aber katholisch …

Chiron in harmonischem Aspekt aus Haus 6 (praktische Landwirtschaft) zu den Mondknoten heilt in Schlesien den im Grunde unheilbaren Goetheanums-Brand auf einem alten Schloss, wo sich das Neue eben darum wandelnd ereignet …

Tropisch/siderisch?! Sonne oder Sterne? Die wenigsten Anthroposophen begreifen die kosmische Kongruenz allen Geschehens in der Gegenwart. Es gelingt, anthroposophisch/bürgerlich die Astrologie auszugrenzen, obwohl Rudolf Steiners Werk so sehr astrologisch durchwachsen ist, dass eine Trennung in dieser Art eigentlich nicht möglich ist.

Der tropische Tierkreis ist der Christus-Tierkreis – denn eine Festlegung auf 0-Grad Widder war vor der christlichen Zeitenwende nicht gegeben.

Natürlich ist das ein starkes Stück: über all die Monate hinweg beobachten wir in der ersten Nachthälfte der nördlichen Hemisphäre Jupiter mitten in dieser geometrisch faszinierenden Figur der stellaren Zwillinge-Figur, aber de facto befindet sich Jupiter im „Sektor“ Krebs – gemessen am gleichmäßig durch 12 aufgeteilten Tierkreis des tropischen Sonnenlaufs, zu dem sich die Sterne im Hintergrund mit einem Grad in 72 Jahren verschieben, und den Rudolf Steiner im landwirtschaftlichen Kurs ausdrücklich bestätigt, mehrmals.

Dass uns nun freilich der Sonnenlauf seit Christi Geburt näher ist, denn der stellare Hintergrund der Nacht, beweist unter anderem die menschliche Physiognomie – die sich sehr genau an die geometrisch gezogenen Grenzen des Zeichens hält.

Dahinter ist der Fixsternhimmel gemäß der Position, die unser Blick von der Erde aus nimmt, rhythmischen Bewegungen unterworfen, die alle nach „0-point-Aries“, dem Widder-Null-Punkt zur Frühlingstagundnachtgleichen bestimmt werden für die Zeitmessung und Positionsbestimmung – einen anderen Eich-Massstab gibt es nicht. Der sogenannte „siderische Tierkreis“ kann sich nur am „0-point-Aries“ des tropischen Tierkreises ausrichten.

Um ein Beispiel zu geben: wäre die Erde ein Boot auf dem Ozean, der sich beständig um das Boot herum bewegt, dann kann die Position des Bootes nur vom Boot selbst aus bestimmt werden, nicht vom Ozean aus, denn da sind wir nicht, auch, wenn wir auf dem Mars eine Sonde hätten, weil wir sie ohne Ortsbestimmung weder hinschicken, noch auffinden könnten. Für die Ortsbestimmung des Bootes braucht´s einen zweiten „Punkt“ – die Sonne. Genau dies machen wir zur Frühlings- Tag/Nachtgleiche, dem Äquinoctium. Der umgekehrte Weg, die Position der Erde von den gar nicht so fixen Fixsternen her zu bestimmen, ist überhaupt nicht möglich, sondern nur eine Ableitung der ersten Bestimmung.

(Die erst vor wenigen Jahren rehabilitierte) Elisabeth Vreede wusste das, Rudolf Steiner hängt, wie viele unterinformierte Zeitgenossen, zumindest in dieser Frage mal der richtigen, mal der falschen Anschauung an. So reich sein Werk auch ist: in diesem, auch für das astrologisch strukturierte Werk zentralen Topos, bietet Steiner keine durchgehend konsequente Sicht, weil er mal dies und mal jenes sagt* – und das ist keinesfalls „je nach Perspektive“ aufzulösen, wie er das sonst gerne mit Widersprüchen macht, die ihm von kritischen Zuhörern vorgehalten werden.

Es ist immer das Selbst, von dem wir erkennend ausgehen, und das Selbst ist im Horoskop durch die Sonne dargestellt – die Erkenntnis der großen Exaktheit der Astrologie in der physischen und seelischen Beschreibung eines Menschen nach Planetenstand und allem weiteren stellt auch – die Eitelkeit kränkend – bestimmte Eigenschaften, die wir uns zugehörig fühlen, als kollektiven Beitrag „unseres“ Zeichens dar.

Wo wir uns besonders dachten, hervorgehoben – einzigartig individuell – da sind wir es überraschenderweise nicht – weil wir da – um beliebige Beispiele anzuführen – des Stiers Revierverteidigungsinstinkt folgen oder dem Snobismus des Wassermann – der sich ganz zu Recht Individualität ohne Gemeinschaft nicht vorstellen kann und will.

Oder wir entdecken, welche Sehnsüchte Neptun im Skorpion hat. Aber wenn wir diese Eigenschaften in uns erkannt haben und anfangen zu verstehen, dass sie Teil einer zutreffenden Beschreibung sind – haben wir uns schon in die erkennende Schizophrenie der Bewusstseinsseele hineinbegeben: zumindest, wenn wir darauf achten – dass es jetzt ein/e BeobachterIn gibt, die unsere Partizipation an den Planetenständen direkt an Charaktereigenschaften nachvollziehen kann – „Schizophrenie“, weil das eine Verdopplung ist: BeobachterIn zu den astralen Eigenschaften der Tierkreis-Gruppen Dynamik, die wir recht eigentlich selbst sind. Etwas sein und es gleichzeitig beobachten. In Bezug auf die Erkenntnis ist unser Denken immer Münchhausens Zopf.

Steiner beschreibt in „Der Menschliche und der Kosmische Gedanke“ (748, „Taschenbücher aus dem Gesamtwerk“, 20-23. Jan 1914) eine eigene, geistig-astrologische Methodik, die ganz konkret einzelnen Tierkreiszeichen philosophische Grundeinstellungen zuordnet – dem Krebs z.B. den Materialismus (was falsch ist), dem Zwilling den Mathematizismus (was richtig sein kann), dem Wassermann den Pneumatismus (was zumindest zum Luft-Element passt, aber den Wassermann der traditionellen Astrologie nicht hinreichend beschreibt), den Stier als Realismus (hier würde der Materialismus passen), Fische als Psychismus (was zum Skorpion passen würde), usw.  Dazu bekommen die 7 alten Planeten eine Rolle, wie im Baukasten. Zu dieser Zeit – Januar 1914 – ist eine Jupiter-Sonne Steinbock Stellium Situation Ende Steinbock bei Rudolf Steiners Nordknoten im Zeichen Steinbock, Chiron in den Fischen, wo Steiner ihn auch hatte, und vor allem ein Uranus laufend aus dem Wassermann trigonal (120°) zu seinem eigenen Uranus in Zwillinge (Befreiung durch Rede, das Wort) …

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Für die Gestaltung anthroposophischer Literatur ist diese Gegensätzlichkeit zwischen feuerrot und mausgrau untypisch. Es ist auch der Band, wo Mäusebälger zu Venus im Skorpion verbrannt werden sollen, um damit einen „Pfeffer“ zu machen, der gerührt und versprüht werden kann. Und das alles klar nach dem tropischen Tierkreis, durch den die Sonne laufend von Steiner als ein je „ganz anderes Wesen“ bezeichnet wird. Steiner erwähnt auch nichts von den Sternzeichen in unterschiedlicher Größe, die von Maria Thun benutzt wurden, sondern widerspricht dem durch seine Hinweise klar.

Auch Regulus, der Fixstern, hat sein Wesen verändert, seitdem er 2011 – stolzes Herz des Löwen – ins Tierkreis-Zeichen Jungfrau wechselte, um dort die neue Ordnung des Praktischen, die Erlösung der Natur, wie ein Buchtitel von Jochen Kirchhoff lautet, voranzubringen. Als Tarot-Karte steht dafür „Die Kraft“ – die Jungfrau mit dem Löwen.

Aber was ganz klar ist: auch Steiner rang zwischen Tradition und einem reinen Ursache/Wirkungs-Denken. Er wußte nur eben, daß es damit nicht getan war, allein. Doch darin zu oszillieren verstand er meisterlich, indem er Ursache/Wirkung auf eine höhere, geistige Ebene hob – womit er das gesamte Renaissance-Gebäude der Mensch/Kosmos Proportion der Aufklärung (sic!) für die wahrhaft wissenschaftliche Moderne barg und eigentlich rettete – was sich aber nur vielleicht zeigt, wenn die Zukunft keine „ahrimanische“ Mensch/Maschinen-Falle wird, die Richtung, in der die Welt unterwegs ist, und die wir mit aller Kraft (und Kenntnis) umkehren müssen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* ebenfalls direkt tropisch sind die astrologischen Hinweise im medizinischen Kurs und bei der Grundsteinlegung des Goetheanums.

P.S.: Sie können die Beiträge hier aufgrund des neuen Datenschutzgesetzes nicht mehr kommentieren, ich freue mich aber über mails.