Weltbild

Rollern

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Liebe Leser,

der Tretroller – english „kick-bike“ – da ist ausnahmsweise „Tretroller“ schöner – oder einfach kurz „Roller“ – beamt mich zurück – ? – in ein ganz anderes Universum von Zeit und Raum. Man kann sich mit so einem Ding sehr schnell und auch riskant bewegen – ! vor allem bergab; – auf ebener Fläche entfaltet der Roller (bislang ohne Elektroantrieb) ähnlichen Charme, wie Strecken-Schwimmen, wenn man den Antrittsfuß (oder den Schlagarm) rhythmisch wechselt …

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Wer dieses Blog regelmäßig liest – weiß, wie und warum ich aus astrologischen Gründen – Mars Konjunktion Saturn im Zeichen Schütze (24/25 August) – meine mobilen Gewohnheiten kurzfristig einfach ändere.

Der Roller ist gewissermaßen eine mechanische Dimension noch unter der schon sehr einfachen Mensch/Rad-Maschine. Ahriman mag das nicht. Das Rad ist gewissermaßen die primitivste (aber auch – thank´s Matthias – genialste) Maschine, in die der Mensch eingebunden ist. Eine Keule oder ein Spaten sind noch keine Maschinen; – `ne Mühle schon.

Die Erfahrung der einen maschinellen Dimension unter dem Fahrrad hält wirklich erfahrbare – im wahrsten Wortsinn – Entschleunigung und Besinnung parat. Die Freiheit, einfach zu laufen, ist auch größer; – andererseits geht´s sehr rasant den Berg runter. Man kann die Tasche endlich von der Stadt-Indianer-Schulter lösen – so ein Roller verändert den Blick und das Bewegungs-Muster …

Natürlich werde ich auch wieder Rad fahren: aber zunächst und verändert nach der Mars/Saturn-Konjunktion Ende August … vielleicht sogar erst September … ?!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Jupiter, Poetry

Chiron Opposition Jupiter

Chiron aufsteigend15.08.2016 21:28, Nürnberg

Liebe Leser,

mit Jupiter und Chiron stehen sich zwei Centauren-Symbole gegenüber, kräftige, überintelligte Pferde-Menschen. Was bedeutet das? Nachricht aus uralter Steppe, Mensch & Pferd (& Wolfshund) waren ein Team? Worin besteht die Intelligenz? – worin die Verletzung? Ist vielleicht die Intelligenz der Centauren selbst ihre Verletzung? Centauren sind „Heilpraktiker“, alle sind Centauren, insofern Heilung offenbar nötig ist und „die Natur“ nicht bleiben kann, wie sie ist.

Lernen – Haus 6, Jungfrau, Medizin, Realitäts-Prüfung – ist ja bekanntlich nicht so einfach. Denn vor dem Lernen steht das Wissen, vor dem Wissen die Selbsterkenntnis, vor der Selbsterkenntnis der Dünkel, vor dem Dünkel die Verletzung …

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Und daher sind die beiden Centauren – Wunder der kosmischen Mitteilsamkeit ist Chiron – erst 1977 entdeckt –  sowieso – mit dem Verletzungs/Heilungs-Thema verbunden. Zu all den Extremen, die sich in diesem Zusammenhang denken lassen: Assad ist z.B. Schütze-geboren –  und tut – auch, wenn man´s nicht glaubt – sein Bestes.

Während also die beiden Schütze-Regenten: Jupiter und neu auch Chiron – in Opposition laufen, steht Saturn fast noch still im Zeichen Schütze. Bogen gespannt.

Venus in Jungfrau küßt den Nordknoten in Opposition zu Neptun. Wahre Liebe & maritimes Patriarchat – Widersinn doppelt (denn das Meer ist ja Maria), ununterscheidbar, aber vielleicht deswegen spannend – und Saturn, der Realitäts-Müller – sowieso noch gaanz laangsam (und Uranus auch langsam, anderes Thema, auch … ) …

Mit freundllichen Grüßen,

Markus

Geist, Poesie, Poetry

Vom Umgang mit schwierigen Aspekten und dem Lesen der Zeitzeichen

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Liebe Leser,

im Lauf der Woche habe ich versucht, mein Fahrrad reparieren zu lassen. Hinterrad  platt. Ich bin nicht so dekadent, sowas normalerweise nicht selbst zu machen. Aber am Hinterrad ist die Gangschaltung, die muss man einstellen, etc. Am Samstag hatte ich Glück bei meinem Fahrradhändler des Vertrauens, er war gerade noch da: Montag abholbereit. Doch, was soll ich euch sagen? – : ich setz mich drauf und gleich vor dem REWE – ein paar hundert Meter weiter ist es – –  wieder platt.

Nun denk ich erstmal einen Tag darüber nach, ob ich zu meinem Fahrradladen zurücksoll oder nun doch selbst die Schraubenschlüssel & Flickzeug zusammensuchen.

Nach einer Nacht drüber schlafen, entschloss ich mich, den Meister anzurufen: „Gewährleistung, klarer Fall. Bring vorbei – wir machen eine Express-Flickung … „. Gesagt getan. Wir haben ein nettes Gespräch über E-Roller, Freiburg, Prag – und ich bekomme noch einen Expresso … Dann – ich sitze wieder auf meinem Rad – keine 200 Meter später jenes bekannte Geräusch: „Pfüüütschsch … „. Nun fange ich langsam an, mit Gedanken über mein Karma zu machen, und werde leicht depressiv. Nun doch selber machen? Aber jetzt bin ich trotzig.

Wir – ich und mein Rad – gehen jetzt zu Oli in der Lindengasse, der Herr Rose ist gerade zum dritten Mal Vater geworden – das kostet jetzt doppelt (doch auf gar keinen Fall kann ich Frank, den ersten Meister, mit dem nächsten Platten heimsuchen – Frank ist Jungfrau geboren) – aber was gibt´s besseres, als ein junges Paar zu unterstützen?! Oliver findet endlich die Glasscherbe: – ich denke – ach so läuft Neptun/Saturn bei Jupiter/Chiron (plus!) Opposition!; – und erinnere mich an die Mysterien des Hermes, wonach das erste Wort war, welches der Pilger hörte, wenn er den Tempel verließ, auch das Orakel war. Ich verlasse den Fahrradtempel von Oli, und das erste Wort – eine Freundin sprich zu ihrer Freundin – ist der in den warmen Wind gesprochene Satzfetzen: “ … und da gab er mir ein Zeichen, das ich nicht verstehen konnte … „.

Nun entschließe ich mich das Rad – obwohl endlich voll funktionstüchtig (Bremsen neu eingestellt, etc. … ) zu schieben. Der Aspekt ist nahender Mars/Saturn in Schütze, steht zu mir in Quadrat und gehört im weiteren Sinne mit der Zwillings-Opposition zum Bewegungsapparat.

Wenn mir nix (mit dem Rad) passiert – ich fahre jetzt im August Roller – wird man anhand dieser Anekdote (ἀνέκδοτον, anékdoton, „nicht herausgegeben“) niemals beweisen können, daß Astrologie „funktioniert“ – denn es ist ja nix passiert. Aber genau das ist merkwürdigerweise der tiefere Sinn des Gebrauchs der Astrologie: daß nix passiert – oder jedenfalls die schlimmen Sachen umschifft werden können.

Man merke: zutreffende Vorhersagen sind oft Mist und verbauen die unbefangene Zukunft.

Die unerbittlichste Vorhersagekunst ist die Naturwissenschaft: obwohl sie – wenige merken es – an den Rändern sich irrational zu verfranzen geneigt ist, dort ins Gegenteil umschlägt – hier geht es (fast) nur um zutreffende Vorhersagen. Es erscheint merkwürdig, daß genau das für unser wahres Leben im Grunde genommen sehr wenig, vielleicht nichts bedeutet, denn wenn unser Lebensweg vollkommen vorhersehbar wäre, hätten wir keine Freiheit. Heute steht die Astrologie für die Freiheit, und die Naturwissenschaft für den Determinamismus, die Vorherbestimmungslehre, die unzufällig – Kismet – قسمة- – auch im alten Islam so zentral ist …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Jupiter in Jungfrau – Opposition Chiron

Chiron

Wenn im Unendlichen dasselbe

Sich wiederholend ewig fließt,
Das tausendfältige Gewölbe
Sich kräftig ineinander schließt;
Strömt Lebenslust aus allen Dingen,
Dem kleinsten wie dem größten Stern,
Und alles Drängen, alles Ringen
Ist ewige Ruh in Gott dem Herrn.

J.W. v. Goethe

Liebe Leser,

so hat im Vers alles seine Ordnung  – aber ist´s in Wirklichkeit auch so? Sind die Harmonia Mundi heuer schon und ideal für den Menschen geordnet? Und ist solches überhaupt möglich und denkbar in einer Welt, die sich aus Gegenteilen konstituiert?

Und wenn nicht, spielt das überhaupt eine Rolle? – oder ist nicht vielmehr Goethes Jungfrau-Sonne – Fische-Mond Kraft eben Kraft des Verses und seiner Ordnung auf einer tieferen Ebene Heimat gebend?

Würde man mehr glauben – im Sinne des Fische-Zeichens – man würde Chiron als Heiler erleben – doch Jupiter – wie immer – besteht auf sein Recht – und ist in Jungfrau im Gegenzeichen – unerbittlich praktisch bis zum Wahnsinn – und obendrein (kommt erschwerend hinzu) – hat Jungfrau auch noch Recht – denn der Nordknoten steht daselbst im Zeichen Jungfrau: praktisches Denken ist daher richtig.

Beten lohnt sich wegen dieser Oppostionen schon lange: auf daß mit der Opposition Chiron/Jupiter Jupiter statt aufgeblasen, weise sei, der Gott verzeih …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Freiheit, Kultur

Neuropa – die zweite …

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Liebe Leser,

wir – das sind ein paar Freunde, die sich im Freundeskreis Britannia Bamberg gefunden haben, reden nicht nur, sondern handeln sofort:

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Tatsächlich gab es hier in Nürnberg noch ein kleines Ereignis in dieser Sache:

Auferstehung

Ich erlaube mir hier also nur deshalb, über Politik zu reden, weil wir das Glück haben, bereits hier welche machen zu können: der nahezu mystische Freundeskreis Britannia in Bamberg ist bereits konkret tätig. Tatsächlich ist niemand darauf angewiesen, nur auf Anweisung von oben zu handeln.

Wir wollen deshalb gleich Brücken schlagen, Gegensätze überwinden und Europa erneut nach Kreta/England tragen, schwimmend im Meer …

Man beachte oben im Video den Fische-Gebohrenen George Harrison, den eigentlichen musikalischen Kopf der Band: er nimmt die Kostümierung von „Pirates of the Caribbean“, Jonny Depp vorweg – und da können wir auch sehen, wie albern Briten zuweilen sein können – und wie ernst sie dabei schauen – aber genau das ist auch gut so.

Bemerkenswert natürlich astrologisch – wie bereits geschrieben, das 10.-Haus Neptun plus Problem des Wahlhoroskops – remarkable! – :

http://www.faz.net/aktuell/politik/brexit/streit-ueber-eu-austritt-sturgeon-bringt-schottisches-veto-gegen-brexit-ins-gespraech-14309512.html

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Mond

Neumond in beweglichen Zeichen …

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Liebe Leserinnen und Leser,

obiges Bild zeigt Vishnu, den Erhalter – das ist natürlich eine freundliche Anrufung von mir: denn eigentlich ist der Neumond mit Einfluss auf das bewegliche Kreuz, wo sich Venus, Jupiter, Saturn und Neptun ziemlich exakt eingefunden haben – Zwillinge, Jungfrau, Schütze, Fische – eine Wandlungszeit nach Shivas Geschmack: „All things must pass … „ – was bleibt erhalten – was muss sich wandeln? Jeder steht persönlich vor diesen Fragen.

Neumond in Zwillinge05.06.2016, Nürnberg 05:00

Es ist ähnlich, wie das Wasser, die Welle, der Vishnu offensichtlich standhält, das immer Bewegliche, auf dem er aber völlig entspannt ruht. Möge uns das auch gegeben sein: insbesondere, wenn wir in den beweglichen Zeichen wichtige Punkte oder Planeten haben!

However: Erkenntnisse verdichten sich, ganze Weltanschauungen, blockierende Vorurteile können jetzt aufgegeben werden; – was dem Fluss nicht standhält, was nicht in Vishnus Ruhe ist, hat verdient, gewandelt zu werden, so oder so …

Vishnu entspricht als astrale Energie dem Christus, der auf dem Wasser wandelt …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Weltbild

Die Erziehung französischer Kinder

französiche Kinder

Liebe Leser,

eine amerikanische Journalistin (schreibt für die New York Times) hat diesen Bestseller verfasst. Wirklich interessant ist die Beobachtung einer Differenz in Bezug auf die Kindererziehung, die in Frankreich viel ernster genommen wird. Und so umstritten ist das Buch auch in den Amazon-Kommentaren. Die Autorin gibt Erziehungstips, die wahrhaft zu funktionieren scheinen, zumindest einen hat sie selbst erfolgreich in ihrer Familie durchgesetzt, wie sie sagt. Fest steht (ich habe das heute beobachtet), daß wir in Deutschland ein Erziehungs-Problem haben: überall draußen kirrende, ihre Eltern erfolgreich erpressende Kleinkinder, die darauf bestehen, das ganze Café ihre Tyrannei spüren zu lassen, was es eben in Frankreich so – zumindest in der Mittelschicht – nicht gäbe.

Und, wie ich jetzt als starke Differenz erfahren konnte – in Bohemia – Tschechien – dem Augenschein nach idealiter auch nicht: dort scheint das Verhältnis von Kind/Erwachsener jedoch von einem Band der Liebe und Zuneigung getragen, was vielleicht keine besondere Strenge notwendig macht. Jedenfalls sind die Kindern dort ganz normale Lausbuben & Mädchen, aber sie nörgeln nicht ständig herum. Angeblich erziehen dort die Großeltern; – Tschechien sei eines der wenigen postsozialistischen Länder, in denen sich die Großmütter nie haben die Erziehung der Enkel aus der Hand nehmen lassen, kein Kita-Sozialismus.

Man kann geteilter Meinung sein über den ein oder anderen französischen Erziehungs-Dressur-Trick, von dem die Autorin spricht, andererseits ist es auch unplausibel und feige, seinen Kindern den festen Rahmen vorzuenthalten, denn sie fühlen sich durch ihn erst geborgen: Eltern, die diese Paradoxie nicht aushalten, wollen selbst noch Kinder sein.

Auf bestimmte Fehler kann man, weil die Autorin sie so durchsichtig macht, verzichten. Sie selbst hat`s immerhin geschafft, ihre Kinder ruhig an den Essenstisch zu bringen, wie sie im Interview sagt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus