Weltbild

Saturn/Venus Quadrat mit Chiron

Liebe Leserinnen und Leser,

normalerweise machen sich meine Leser nicht die Arbeit, auf einen Link zu klicken:

http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-04/united-airlines-ueberbuchung-passagier-rausgezerrt

Astrologie verstehen wir aber nur, wenn wir die Zeitgeisterscheinungen erkennen und wahrnehmen. Im verlinken Artikel wird gezeigt, wie ein Passagier, der in einer Maschine der United Airlines ein reguläres Ticket für einen Flug bezahlt hat, blutig geprügelt und aus der Maschine geschleift wird, weil man das Flugzeug „überbucht“ hatte – ein übliches Verfahren.

Schütze ist auch Zeichen der Reisen: insbesondere Flugreisen. Zu Saturn dort steht die Venus im Quadrat und erhält eine Chiron-Einfärbung. So blutet der Mann bald von einer aufgeschlagenen Lippe (BVB – Attentat – Reisebus). Natürlich ist das auch eine perverse Ausprägung der neoliberalistisch motivierten Geschäftspolitik. Eine andere sind die „Tomahawks“ wg. Giftgasangriff (Neptun/Fische/Gas/Chiron) – und auch da gilt, wie dieser Tage sehr häufig: „fair is foul and foul is fair … “ – wie Shakespeare bemerkte. Dass Trump so schnell auf die Auslandspolitik der Dienste umschwenkte und unsere Kriegskanzlerin sich nicht entblödet, zu applaudieren, zeigt, wer die Welt in wessen Interesse regiert …

Menschlich und richtig wäre gewesen, wenn alle Passagiere geschlossen die Maschine verlassen hätten: dahin müssen wir kommen – ganz ohne Gesetze.

Mit freundlichen Vollmond-Grüßen,

Markus

Geist

Mars im Zeichen Stier

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

um 1:34 geht morgen Mars in Zeichen Stier. Im Wechsel heute das einleitende Frühlingsgewitter. Mars hat zunächst keine Aspekte, außer diejenigen, die er zu den Mondknoten werfen wird. Mars im Stier ist der „materielle“ – oder netter – der sinnliche Krieger – wirft er einen Aspekt zu den Mondknoten, bringt das schon was – im wahrsten Wortsinn. Mit der Aspektscheibe eingestellt ist aber Saturn im Quadrat zu Chiron (das im Zuge von Saturn kommender Rückläufigkeit ab 6.4 erst am 4.5 wieder exakt wird): man hat Probleme, Fehler anzuerkennen (wie Frank Felber schreibt) – mit Mars muss das nichts zu tun haben, da er keinen Aspekt wirft: die Ebene, die sich beißt, ist eher Spiritualität/Philosophie. Der Papst geht hier mit gutem Beispiel voran:

Er hat den Saturn recht Sonnen-nah und Chiron wiederum in der Quadratur über dem eigenen Saturn; beide Cover geben den Aspekt wieder …

Wenn man seine Aspekte so exakt lebt, ist das spirituell durchaus bemerkenswert fortgeschritten. Merkur wird die Konjunktion zu Chiron am Samstag um 2:35 haben – das ist dann der Botschafter, der das Quadrat auslöst, mit Sinn füllt, klärt, warum es überhaupt da ist. Der Regenbogen oben ist der positivste Ausdruck, den Neptun auf dem materiellen Plan haben kann – auch er hat zunächst keine Aspekte und steht hier im Bild zum Trost und zur Freude isoliert da. Als sinnliche Erfahrung hat er aber durchaus auch eine Nähe zum Stier, denn Stier liebt alles, was schön, angenehm und sinnlich ist – das Sextil zwischen Mars und Neptun erfolgt bei Neumond am 27.03.2017 – ziemlich zauberhaft …

Für die Teilnehmer unserer Astrologie-Runde interessant: der Papst hat zwar Mars nicht im Stier (sondern im Zeichen Waage = kämpft als Diplomat), aber im eigenen chart das Quadrat Saturn/Chiron = „Ähnlichkeit der zweiten Reihe, unabhängig von den Zeichen“ …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Gedanken, Geist, Geschichte

Astrologisches Welträtsel Voynich-Manuskript

sonnenfinsternis-voy

15.04.1409

https://de.wikipedia.org/wiki/Voynich-Manuskript

67r

Liebe Leserinnen und Leser,

ein sehr merkwürdiges Buch mit offensichtlich astrologisch – medizinisch – botanischem Inhalt beschäftigt seit langer Zeit die KryptologInnen der Welt – und die Dunkelheit hat es noch nicht erkannt, obwohl es unzufällig, wie alles, in Yale aufbewahrt wird:

voynich-cosmology

Ausgerechnet aus dem etwas schwarzmagischen Mexico kommt nun der Vorschlag, es mit der Sonnenfinsternis von 1409 zu versuchen – gesucht werden irgendwelche Anhaltspunkte, Namen von Sternen oder Planeten, die Aufschluss darüber geben, die geheimnisvolle Schrift zu entziffern. Andere KryptologInnen waren erfolgreich bei dem Versuch, die zahlreich abgebildeten Pflanzen zu identifizieren, doch bislang ohne die Buchstaben zuordnen zu können (wieder andere wissen davon nichts). Ich habe für den Versuch, das Manuskript zu entziffern, ein Stundenhoroskop gemacht, das zeigt Saturn in der Himmelsmitte: viel Mühe, Arbeit und Verpflichtung, außerdem Chiron am AC – es könnte sogar gefährlich werden, also alles gute Gründe für einen „Kopf durch die Wand“ Aszendenten, es gerade zu wagen. Leser mit mehr Verstand, halten mich bitte zurück!

voynich-entziffern

Nun stellt sich heraus, dass selbst bei wirklich gewissenhaften und wissenschaftlich arbeitenden und sehr netten, toleranten Linguisten und Kryptologen, den Fachleuten in der Sache:

fische-mond

… das Wissen um den Tierkreis, tropische Zeichen und siderische Sternbilder von großer Verwirrung geprägt ist, und das wundert ja auch nicht: sie wird ja auch absichtlich angerichtet. Ist die Zeit reif, dieses lustige Medizinbuch schon zu entziffern? Auf welchen Boden würde das kodierte Wissen fallen? Heute, so ist anzunehmen, würde es einfach nur verlorengehen, auf ausgedorrten Geistesboden fallen. Vielleicht hütet es deshalb sein Geheimnis? Weil ich es aber trotzdem nicht ganz lassen kann, hab ich mir ein Faksimile bestellt. Wer hat Lust, mit zu arbeiten?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

François Fillon

 

fillon_000001

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/fillon-wegen-penelope-gate-staerker-in-bedraengnis-14808189.html

Liebe Leserinnen und Leser,

„Am 7. Februar 2011 musste Fillon eingestehen“, schreibt Wikipedia unter Berufung auf die Süddeutsche Zeitung, „dass er Ende 2010 auf Kosten Mubaraks eine Nilkreuzfahrt mit Familie unternommen hatte, inklusive Flug mit einer ägyptischen Regierungsmaschine zu den Tempelanlagen in Abu Simbel und exklusiver Unterkunft auf der Nilinsel Elephantine.“  – Chiron wechselte damals ins Zeichen Fische des Fische-Geborenen.

Jetzt, da Chiron über dem Aszendenten-Herrscher Venus steht – und deshalb schreib ich das hier, als Lehrstück für die Wichtigkeit des Aszendenten-Herrschers und Chirons: eine Schule, die Chiron auslassen würde, könnte diese Präzision nicht erfahren – holt ihn sein trügerischer Umgang mit öffentlichen Geldern ein, wie es so oft bei den „Konservativen“ mit ihrer Tendenz zur Amtsanmaßung zu beobachten ist.

Fillon – der einen berühmten Gauner-Literaten zum Namensvetter im Spätmittelalter hat – und sicher nicht ohne Absicht nach ihm heisst – ist außerdem der typische Waage-Aszendent im Aussehen – das Kinn; insgesamt wohlgeformtes, längliches, klarkantiges Gesicht.

Außerdem relevant: Neptun über Mond (Herr von 10 – Berufung in der Auflösung, wenn nicht mit echten höheren Zielen verbunden – Jupiter über Neptun und Uranus in Haus 7 in Quadratur zur Mondknotenachse. Mit dem Drachenkopf in Haus 4 der dort ganz eng beim Mondknoten steht, muss man sich irgendwann aus den öffentlichen Ämtern zurückziehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis

Schlüssel- klíč gefunden

img_1638

Foto Termin © 16.01.2017 14:13

schluessel

Liebe Leserinnen und Leser,

tatsächlich gibt es zwei Signifikatoren für den gefundenen Schlüssel – der eine ist ganz offensichtlich und hat eine Botschaft: Merkur steht an der Partnerachse und wird bald einen Aspekt zu den Mondknoten haben, bei denen es um Berufung, Haus, Wohnort oder Ahnen geht – das Horoskop ist aber von zwei Seiten lesbar.

Weil Zwillinge aufsteigt, zeigt auch der Aszendent das Zeichen Merkurs, des Schlüssel-Signifikanten im Steinbock, der stark im Eckhaus steht und durch die praktischen Gesichtspunkte disponiert wird, die Saturn in Haus 6 aus dem Schütze-Zeichen gewinnt: Reise als Arbeit. Zwillinge aufsteigend ist aber auch seit Alters her Glück. Merkur im Steinbock ist gründlich, genau, realistisch – und was er als Schlüsselplanet Neues bringt, wird, weil im Eckhaus – und auch an Geschwindigkeit zunehmend – nicht lange auf sich warten lassen.

Als zweiten Zeichenträger für den Schlüssel müssen wir Chiron betrachten mit seiner genauen Mars-Konjunktion, die sogar noch annähernd ist, im Zeichen Fische. Das sind schon allein die Schnee-Graupel auf dem Foto. So einen Schlüssel zu finden, ist immer eine magische Sache. Der Schlüssel überbringt die Botschaft: wo denn und wie und was zu öffnen sei?

Merkur als Schlüssel im Partnerhaus kündigt Neues für Berufung und Wohnung an – wegen seiner unmittelbaren Beziehung zu den Mondknoten.

Zum zweiten Schlüssel – Chiron/Mars im Haus der Berufung 10 – wird der Jungfrau-Mond aus dem vierten Haus eine Opposition haben – praktischer Mond in der Heimat steht dem verletzten Mars in der Berufung im Wolkenkuckucksheim gegenüber, wo noch ein paar andere – Neptun – Südknoten und stark aufwertend auch Venus wohnt. Oder aber: heilender Fische-Mars bringt die Kraft mit, altes Karma (Südknoten) loszulassen und Mann & Frau (Mars & Venus) in einer neuen Vision (Fische) anzunähern:

Das ist so ein Horoskop, das man sich nochmal angucken muss, weil es viele interessante Geschichten erzählt (deswegen kann der Text sich hier ändern) – vor allem aber, dass sich mit Merkur beharrliche Partnerschaft (Steinbock) lohnt, bald kommt Neues, also Bewegung … am 5. Oktober treffen sich Mars & Venus im Zeichen Jungfrau genau dort, wo am 16. Januar der Mond stand im Zeichen Jungfrau im vierten Haus, home base/Berufung – je nachdem von welcher Seite.

Hilfreich ist das genaue Sextil Jupiters zu Saturn, Jupiter als Herr von 7 in 5 – Partnerhaus-Dispositor im Haus der Liebe – und Jupiters Trigon zum Glückspunkt im luftigen Wassermann, Haus 9 – dem Ausland, Wassermann-Sektor im Schütze-Sitz – oder Lehre und Studium im Sinne der Freiheit. Und der das steuert ist: Superheld Uranus im Zeichen Widder in Haus 11 – also lieber den Ball flach halten, die Wellen schlagen von alleine hoch …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

Venus jetzt im Fische-Stellium

Liebe Leserinnen und Leser,

wer ein Gefühl für die Lebendigkeit des Kosmos gewinnen will, hat hier einen einfachen Zugang, denn Mond läuft auch im Zeichen der Sehnsucht harmoonisch (sic!) zur Steinbock-Sonne just zum sichtbaren Sichel-Neumond.

Jupiter, der das Fische-Zeichen regiert, steht in der Himmelsmitte im Quadrat zum Aszendenten bei Venus-Ingres (Fachwort für Eintritt in Tierkreisbild) – es versammeln sich geballte Kräfte in Fische, dem Zeichen der Auflösung und des Geistes, unabdingbare Voraussetzung zur Neubildung in Widder.

Sonne/Pluto behauptet: wird heftig, auch. Der Streit zwischen Uranus und Jupiter ist einer um Besitz: wem gehört was?

Vor allem aber sehen wir, wie altes Karma (Südknoten, Ketu) in Fische gewandelt werden will. Und just der Glückspunkt – jene kleine Reminiszens an die „Araber“, deren „Spielereien“ Kepler* so verachtete – steht bei Chiron in den Fischen zusätzlich: – diese Chance sollten wir ergreifen.

Und wie? Nehmen Sie sich das Thema „Wasser“ im allerweitesten Sinn vor. Den Regenbogen, die Sauna, die ätherischen Öle, die Reise auf eine Mittelmeerinsel außer Kreta (gehört traditionell zu Jungfrau – was natürlich wegen Rahu, Nordknoten in Jungfrau noch eben gerade ein gutes Ziel sein könnte) – oder Musik/Literatur eines Fische-Geborenen (Vivaldi, Bach, Eichendorff, Steiner …).

Jetzt, da Venus mit in Fische eintritt, bekommt der  Blues eine reizvolle Note und wandelt sich.

Mit feundlichen Grüßen,

Markus

*Johannes Kepler, Prag 1601

Kultur

Merkur/Chiron Quadrat – das verletzte Selbst

Chiron

Liebe Leser,

Merkur – Quadrat Chiron morgen früh zwischen 9 und 10 zwischen Fische und Schütze, Erleuchtung und Weisheit. Die Weisheit hat ja zur Wahrheit ein kritisches Verhältnis.

Manche denken, Astrologie sei so ein netter Zeitvertreib einer Kunst aus der Vergangenheit, an die man nun glauben kann, oder nicht. Wir Astrologen wissen aber, das ist ganz anders: Astrologie ist die Brücke zum Verständnis des ganzen Menschen – seiner kosmischen Verbundenheit – die wahre (und zur Zeit einzige) wirkliche Erkenntnislehre.

Denn bevor der Mensch im Sinne des apollinischen „Erkenne dich selbst“ sich verstehen lernt, braucht er Aufschluss über das Mysterium seiner eigenen Gefühle.

Die astrologische Symbolik vertritt diese Gefühle überzeugend. Nur darf man nicht dabei stehen bleiben, dies einfach – wie der Ochs vorm Berg – konstatieren, jubelnd oder erstaunt feststellen, sondern muss weiter: nämlich zu der Frage, warum das so sei?

Das Astrale im alten Sinn steuert tatsächlich den Astralkörper – unseren Gefühlskörper – astrologisch abzulesen – und zwar so wesentlich, daß der Anteil unserer eigenen Gestaltung an uns selbst in der Regel noch sehr gering ist – obwohl immer wieder ganze Generationen sich um mehr Kraft der Eigengestaltung ehrlich und nicht selten verzweifelt bemühen.

Meines Erachtens sind wir gerade einmal soweit, unser Ich – unser eigenstes Wesen – I & I – zögerlich wahrzunehmen und zu erkennen. Das Ich sieht, wenn wir Glück haben und die Angst nicht zu groß ist, wie ihm gestaltet wird, wie es abhängig ist von den großen Kräften im Umkreis – an Einfluss ist nicht zu denken – jede Beteiligung würde dem Ich gefährlich – denn im „Wir“ wird es gemischt, büßt (noch) einen Teil seiner Identität ein.

Dafür müssen wir eine Lösung finden: wir können sonst nicht mit- und auch nicht ohne einander. So kritisch das Netz auch gesehen wird: gerade dafür kann es – wenn der shitstorm sich mal legt – eine Brücke des Willens werden, dies zu erreichen. Daß wir die Technik (Neptun´s Gabel) steuern lernen, darum bitten wir Gott, würde Meister Eckhart sagen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Freiheit, Kultur, Poesie

Merkur Konjunktion Lilith im Skorpion

img_1055Foto Termin ©

Liebe Leser,

jetzt muss man natürlich aufpassen. Mond kommt bei Mars vorbei im Zeichen Steinbock und erhitzt die Gemüter in grundsätzlichen Fragen. Dabei bringt er plutonische Energie mit. Merkur ist am Lilith-Punkt und scheut vor Lügen nicht zurück – kann aber andererseits auch tief verborgene Weisheit aus weniger anerkannten Ecken quasi wie ein Schatz im Geheimen heben. Für unser Horoskop kulminiert Uranus in der Himmelsmitte im Widder rückläufig: Befreiung durch (alte) Astrologie: das entspricht dem freundlichen Engel von der Prager Rathausuhr – orloj – der gleichsam merkurial den Skorpion trägt. Neptun ist in Konjunktion mit dem (hier nicht eingezeichneten) Drachenschwanz im Zeichen Fische, dazu rückläufig: auch das ein Hinweis auf die alten Visionen, die nicht die schlechtesten sein müssen – Löwe steigt auf (Prag ist Löwe-Stadt) – Jupiter geht aus dem dritten Haus ins Sextil zu Saturn in 5 – das ruft geradezu nach kreativem Schreiben im Zeichen der Kunst (Waage) im Sinne kühner Ziele (Schütze) … Chiron in Haus 9 – auch rückläufig – hat sich in Gesprächen als des Kaisers Arzt aus ältester Zeit offenbart: tatsächlich im Ausland. Er läuft über die Karlsbrücke und hat eine heilende Vision, poetisch und daher wahr …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

astro_2gr_2242_aktuelles_horoskop-77445-32642

Fragen, Freiheit, Geist

Zu Wassermann-Mond Im Netz

img_0481Foto Termin ©

Liebe Leser,

die Spinne Anansi gilt in afrikanischen Kulturen bis hinein in die Karibik als kluges und freundlich listiges, mit Intelligenz begabtes Wesen, ähnlich dem Affen in Indien. Sogar Eigenschaften des Hermes/Thot finden sich.

Die Shakespearfrage nach „To be, o not to be“; – ob sich mit unserem Internet das Superhirn des Ahrimann unter Mißbrauch Millionen freiwilliger, eigentlich jedoch schafsblöder Erfüllungsgehilfen, „Sauron“ ähnlich, seine elektrisch-neuronale Basis schafft, um bald schon die dazugehörigen Klon-Körper aus dem 3-D-Drucker mit menschlichen Austauschorganen zu erneuern, für die wir zynischer und grausamer Weise die Rohstoffliferanten sind, sein sollen oder werden (sofern wir den Organgspendeausweis mit unserem Blut unterschrieben haben) wie mancher Science-Fiction-Albtraum (Faust II, Goethe) lehrt – oder ob wir mit ihm, dem Netz, einen technischen Schutzraum betreten haben, dessen wir dringend bedurften und bedürfen, einer zur Heilung vielleicht vom Erzengel Gabriel umgedrehten Militärerfindung, die jetzt als die Lanze des heiligen Georg oder das Schwert des Michael alle begeistert, die für die Freiheit einstehen? – die uns jedoch weitgehend abschirmt von den Göttern – zu Recht, sind sie doch die „Pächter des Weinbergs“! – wie alle Technik letztlich – und die auffallend innovativ in Europa ihr Entwicklungszentrum hat?!

Oder Beides? – ist das noch nicht entschieden? – und wir sind mitten in diesem Kampf, in dem die Kunst und die Liebe unsere einzig „scharfen“ Waffen sind – schwer zu schützen und kaum zu hören, vor lauter Lärm?

Ein Student der „Linguistischen Informatik“ erklärte mir neulich im Pendolino (wann immer ich diesen Diesel-Zug benutzen muss, würde gern mal ein Wörtchen mit dem Ingenieur reden – ob er vielleicht einen Vertrag mit einem Hörgeräte-Akustiker hat?), daß zum Ziel von ihren Professoren in Erlangen ausgegeben würde, es soll der Computer nur noch durch akustische Befehle sich selbst programmieren, reparieren, die Wartung automatisieren und sogar sich weiterentwickeln. Auf meine Nachfrage hin, wie man denn gedenke, das System zu sichern, sonst könnten ja Albträume wahr werden? – denn einmal von der Leine gelassen, wäre der Drache vielleicht nicht mehr zu bändigen? – meinte mein junger Freund, daß die Menschheit da schon vor geschützt sei, so klug sei man schon. Ich sagte, das würde mich irgendwie nicht beruhigen – da mußte der junge Mann grinsen.

Alle, die im Netz arbeiten und publizieren, müssen sich der Frage stellen, ob sie den Drachen füttern, oder ob sie ihn reiten, wenn letzteres überhaupt möglich ist! Heidegger meinte ja, man könne die Technik, weil sie ein Geschick sei und kein Werkzeug, nicht wahrhaft nutzen, nicht wirklich instrumentalisieren, wie man allerdings glaubt – aber das wäre eine Illusion. Eine Illusion wäre es aber auch, zu glauben, das Netz ließe sich wieder abschaffen (aktuelle Merkur Jungfrau rückläufig-Idee). Das wäre nur denkbar durch einen wie auch immer gearteten Systemuntergang/Zusammenbruch und der Auflösung der Zivilisation (Pluto in Jungfrau-Visionen).

Es gibt leider kein wirklich gutes Argument, daß dies nicht wieder so sein würde, und gerade die Ur-Astrologie des Bêl-re’ušunu von der Insel Kos, näher dran an der Sintflut – lehrte den – durch Götter gesteuerten – zyklischen Auf- und Untergang der Zivilisationen. Auch auf der Atlanis, so Rudolf Steiner, gab es diese „merkwürdigen Luftschiffe“.

Es wäre nicht abwegig, wenn die „moderne Technik“ die eigentlich wahre Gabe des Christus ist, um die „Pächter des Weinbergs“ zu verjagen … Und Astrologie ist bekanntlich die Ur-Technik – und auch die Uhr-Technik: mit Christi Geburt beginnt unsere Zeitrechnung und die neue, tropische Astrologie, die das Zeitalter der Befreiung begleitet.

Daß sie die Götter ausgetrieben hat, könnte ein Segen der Technik sein, nur darf sie nicht zum Fluch umkippen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Rollern

IMG_0336Foto Termin ©

Liebe Leser,

der Tretroller – english „kick-bike“ – da ist ausnahmsweise „Tretroller“ schöner – oder einfach kurz „Roller“ – beamt mich zurück – ? – in ein ganz anderes Universum von Zeit und Raum. Man kann sich mit so einem Ding sehr schnell und auch riskant bewegen – ! vor allem bergab; – auf ebener Fläche entfaltet der Roller (bislang ohne Elektroantrieb) ähnlichen Charme, wie Strecken-Schwimmen, wenn man den Antrittsfuß (oder den Schlagarm) rhythmisch wechselt …

IMG_0339

Wer dieses Blog regelmäßig liest – weiß, wie und warum ich aus astrologischen Gründen – Mars Konjunktion Saturn im Zeichen Schütze (24/25 August) – meine mobilen Gewohnheiten kurzfristig einfach ändere.

Der Roller ist gewissermaßen eine mechanische Dimension noch unter der schon sehr einfachen Mensch/Rad-Maschine. Ahriman mag das nicht. Das Rad ist gewissermaßen die primitivste (aber auch – thank´s Matthias – genialste) Maschine, in die der Mensch eingebunden ist. Eine Keule oder ein Spaten sind noch keine Maschinen; – `ne Mühle schon.

Die Erfahrung der einen maschinellen Dimension unter dem Fahrrad hält wirklich erfahrbare – im wahrsten Wortsinn – Entschleunigung und Besinnung parat. Die Freiheit, einfach zu laufen, ist auch größer; – andererseits geht´s sehr rasant den Berg runter. Man kann die Tasche endlich von der Stadt-Indianer-Schulter lösen – so ein Roller verändert den Blick und das Bewegungs-Muster …

Natürlich werde ich auch wieder Rad fahren: aber zunächst und verändert nach der Mars/Saturn-Konjunktion Ende August … vielleicht sogar erst September … ?!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus