Astrologie, Astronomie

Neuer Planet „Fortuna“

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Tadeusz Kuntze, 1754

Liebe Leser,

plötzlich sind Astronomen elektrisiert, als wären Sie Astrologen. Zu Planet Nr. 9 – der nur vielleicht „Fortuna“ heißen könnte – weil es so ein Glück wäre, ihn/sie zu finden – paßt Fortunas Augenbinde (denn man hat sie ja noch nicht gesehen, und das kann auch dauern – oder sogar Täuschung sein): darin ähnelt sie Justitia, die bekanntlich auf einem Auge blind ist.

Die verbindliche Namensgebung eines Planeten ist oft ein langwieriger Prozess, der einem öffentlich ausgetragenen Orakel gleicht – Uranus sollte mal „King George“, oder „Herschel“ heißen … was für die Astrologie natürlich klasse ist: denn so finden wir wirklich basisdemokratisch den wahrhaft gültigen Namen, zu dem die Astrologie dann widerspruchsfrei in Resonanz steht.

Die Benennung der Himmels-Dinge, die „Nomie“ – ist denn auch die eigentlich vornehme Aufgabe unserer freundlichen „Hilfswissenschaft“, die sich selbst anheischig macht, den Thron zu besetzen, solange die Menschen nicht unterscheiden können zwischen „links und rechts“ …

Wir haben einen empfindsamen Krebs-Mond auf Vollmond zusteuernd, Merkur wird langsamer – also selbst alles langsamer machen – zu seiner stationär direktläufigen Position: und wird eine Weile bei Pluto sein, zu dem Merkur jetzt die genaue Konjunktion bildet (im Quadrat zu Lilith in Waage) große Dinge werden verhandelt – aber nicht soo schön: wg. Lilith Waage …

Relax …

Einige Informationen zur Entdeckung des “neuen” Planeten in unserem Sonnensystems

In jedem Fall hat ein neuer Planet die archetypische Aufgabe, das Bewußtsein der Menschheit eine Grenze überschreiten zu lassen, auch wenn er Täuschung wäre …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Astronomie, Fragen

Merkur (& Jupiter) rückläufig

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Foto Termin ©

Liebe Leser,

was mich gegenwärtig umtreibt, ist eine Frage, die in gewohnt überheblicher Arroganz die Physiker/Scientisten aufgeworfen haben: man hat wieder einen Galaxie-Haufen entdeckt mit dem poetischen Namen IDCS J1426.5+3508 (or IDCS 1426), der einige Milliarden Lichtjahre weiter weg sein soll, als man es bisher für solche „Haufen“ für möglich gehalten hat.

http://news.mit.edu/2016/most-distant-massive-galaxy-cluster-identified-0107

Normalerweise wollen Astrologen die scheinbar gesicherten Erkenntnisse der Astronomen/Kosmologen nicht kritisieren oder gar bezweifeln – man hofft – wie Biedermann – auf eine tolerante Arbeitsteilung.

Deswegen reagieren nicht wenige Astrologen-Kollegen mit Unverständnis, wenn man die Erkenntnisse der Kollegen vom materialistischen Ufer in Frage stellt, als würde man einen Konflikt heraufbeschwören, der letztlich nur rufschädigend sein kann.

Im Windschatten dieser Scheu hat sich die Kosmologie und Astronomie langsam aber sicher von der Realität entfernt. Ihre Ergebnisse werden auch niemals irgendwo wahrhaft „gesehen“, sondern sind, gleich außerhalb der unmittelbaren Nachbarschaft unseres Sonnensystems – Interpretationen von Daten plus Photoshop – denn von daher kommen all die bunten, gar so eindrucksvollen Bilder von Pferdekopfnebel und Sombrero-Galaxie …

Sehen die Dinge im Weltraum wirklich so aus, wie sie auf den Fotos gezeigt werden?

… nun gibt es durchaus Kosmologen, die die Datenlage anders interpretieren und das, was uns die Astronomen erzählen von braunen Zwergen, weißen Riesen und schwarzen Löchern für sience-fiction halten.

Was uns aber durchaus beschäftigen kann, ist die Frage, ob wir – wie behauptet wird – wenn wir in den Himmel schauen, wirklich die Vergangenheit sehen?

Die Logik des Gedankens ist offensichtlich: alles, was wir sehen, ist Licht (Welle) – da das Licht eine gewisse Zeit braucht, uns zu erreichen, sehen wir die Ereignisse des Alls nicht in der Gegenwart, sondern gerade so, wie sie waren, als vor vielen Milliarden Jahren das Licht ausgesandt wurde.

Kaum jemand zweifelt an dieser trüben, geradezu traurigen Ansicht.

Aber das ist nur die eine Wette. Sie funktionierte, wenn Licht und Zeit letztlich identisch wären, denn mit Licht wird heute bekanntlich Zeit gemessen. Dem widerspricht – Gott sei Dank – daß es auch einen physikalischen Nachweis der „unendlichen Geschwindigkeit“* gibt. Es ist leicht einzusehen, daß es dann nichts ist mit der Identität von Lichtgeschwindigkeit auf Erden und Zeit im Allgemeinen. „Unendliche Geschwindigkeit“ ist nämlich Gegenwart. Keine Differenz, nirgends.

Das entspricht weit mehr unserem Gefühl vom All, seiner All-Gegenwart. Deswegen, liebe Astrologie-Freunde, ein bischen mehr Mut 2016: wir dürfen den Materialisten nicht das ganze Feld überlassen:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/mysterioeses-quantenphaenomen-einsteins-spuk-ist-tausende-male-schneller-als-das-licht-a-572068.html

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* wenn Sie erkannt haben, daß der Begriff „unendliche Geschwindigkeit“ paradox ist, haben sie den Sinn des Posts auch verstanden. Alternativ lesen wir dazu Äsop: „Hase und Schildkröte“  …

Astrologie, Astronomie, Europa, Fotos, Poetry, Weltbild

Zytglogge


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© Gaetan Lee: http://www.flickr.com/photos/gaetanlee

https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Zytglogge&oldid=142822360

http://www.my-entdecker.de/2015/02/19/Zytglogge-bern/

Liebe Leser,

gleichwohl bei all diesen Uhren der astrologische Tierkreis im Brennpunkt des elyptischen Kreises steht, nennt Wikipedia sie „Astronomische Uhren“ – es gibt eine große Umbenennungswelle: alles Astrologische ist bis zu Dürers Tafeln „astronomisch“ – die Astrologie hingegen sei tiefes Mittelalter, reiner Aberglaube … da gefällt mir der Name der Berner für ihre Uhr: „Zytglogge“ – und der Narr, der sie (falsch) schlägt! Schweizer Humor ist, daß man genau hinschauen muss, bevor man ihn entdeckt … Merkur rückläufig, Wassermann als Narr …

https://de.wikipedia.org/wiki/Astronomische_Uhr

Hans von Thann unten schlägt sie aber richtig, die Zeit:

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Astronomie, Weltbild

Saturn im Schützen: Ende des „Naiven Realismus“

Liebe Leserinnen und Leser,

http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-chemie/quanten-auf-dem-pruefstand-einsteins-spuk-hat-ein-ende-13870785.html

es vollzieht sich dieser Tage Erstaunliches, was durchaus mit Saturn im Schützen zu tun hat, also dem Bereich der Erkenntnis, wo es besonders wichtige Grundlegungen gibt, während alte Gewissheiten aufgegeben werden müssen.

Was ist passiert? Im Grunde wurde nur eine Entdeckung zur Gewissheit, die die Physik bereits seit ungefähr 80 Jahren aus dem Bereich der Naturwissenschaft herausführt, und in den Bereich der Magie und Esoterik hineinführt, weil das Ergebnis des Versuchs, den man neulich aus gutem Grund in den Niederlanden wiederholte, besagt, daß es Dinge gibt, die ihre Zusammengehörigkeit zu einer Identität vom Ort unabhängig behaupten. Das heißt, ein Ding ist wesenhaft unabhängig von Zeit und Raum. Es verhält sich als Einheit, egal, wo der andere Teil sein mag.

Die Naturwissenschaft hat sich reichlich Mühe gegeben, den Skandal zu vertuschen, aber der Stein rollt schon.

Was aber kommt dann? Was wird aus der großen Beschleunigungskirche in der Unterwelt der Schweizer Berge, wo König Laurin noch Macht haben könnte, mit der man das „Gottesteilchen“ entdeckt haben will, das allen anderen „Masse“ gibt … ? Wenn man nur dann weiterarbeiten kann, indem man der Wahrheit ausweicht, wird ein normativer Zwang nötig, der – wie in allen Diktaturen – der Wahrheit ausweicht, indem er eine bestimmte Wahrheit vorschreibt: das ist in unserem Umfeld die Lichtgeschwindigkeit – was „Masse“ ist, kann niemand erklären.

Nun zeigen aber die niederländischen Versuche erneut, daß die Dinge nicht notwendig durch Distanz irgendwie im Zusammenhalt gespalten werden könnten.

Dabei würde sich das Problem lösen lassen, wenn wir den Feld-Begriff modifizieren. Weder Teilchen, noch Welle. Offensichtlich beschreiben beide Metaphern ein zeitloses Feld unzureichend. Das Konzept ist bereits vom Photon bekannt und sollte gar nicht überraschen, denn als Eigensystem ist ja auch dies zeitlos. Demnach wäre c nichts anderes, wie die Schranke in die Zeitlosigkeit, und zwar von Wissenschaftlern bewiesen. Klar kann einem da gruslig werden, weil die Romaner in ihr schwarzes Loch kippen, wo nur Licht ist. Vielleicht wittert man hier zu Recht den Eingang in den Tempel: dessen Schwelle – das Beobachter-Paradoxon – schon überschritten ist.

Aus dem Ende wird auch wieder ein Anfang: „The force, it´s true, don´t worry“, sagt Harrison Ford (Krebs Sonne & Mond, Waage AC und Venus in Zwillinge, Mars in Löwe! Alle Planeten vom 9. bis 12. Haus); – der letztes Jahr erst mit seiner Kleinmaschine abgestürzt ist, sich – wie ein wahrer Indiana Jones ein paar Knochen gebrochen haben soll: und nunmehr behauptet – damit er in Ruhe gelassen wird – sich an nichts erinnern zu können …

Bester Schauspieler!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astronomie, Geschichte

Analoger astrologischer Computer

Liebe Leserinnen und Leser,

unten findet ihr drei links zum Thema Archäologie & Astrologie – wobei der ober von der FAZ aktuell ist, weil gerade eine Ausstellung in Basel läuft, die den „Mechanismus von Antikythera“ ins Zentrum stellt. In der Mitte ist ein Post von mir aus dem Jahr 2009 über diesen „Mechanismus“, der im Wesentlichen ein analoger, astrologischer Computer ist, an dem man ohne Umschweife – so wie heute – direkt das Horoskop ablesen kann und die Finsternisse, etc …

Das wird aber natürlich nicht genannt – das Wort „Astrologie“ taucht überhaupt nirgends auf – und weil man sich hütet, die Astrologie auch nur zu erwähnen, erscheint der Apparat, wie ein nutzloses antikes Spielzeug:

http://www.faz.net/aktuell/wissen/das-raetsel-des-antikythera-mechanismus-13812852.html

https://markustermin.com/2009/03/01/astrologie-und-computer/

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/archaeologie-goldene-zauberhuete-aus-der-bronzezeit-a-186623.html

In dem schon etwas älteren Artikel aus dem Spiegel über die Goldhüte – ein prächtiges Exemplar findet sich in Nürnberg – kommt man immerhin zu bemerkenswerten historischen Perspektiven:

„Doch die Forscher sind elektrisiert. Eine neue Spur in die Vergangenheit tut sich auf: Zwischen dem 14. und 8. Jahrhundert vor Christus wurde demnach zwischen Bayern, Britannien und dem Baskenland eine Religion ausgeübt, von der bislang niemand etwas wusste.“

Diese astrale Religion war eine ganz nach dem Himmel ausgerichtete – und wurde offensichtlich all over Europa ausgeübt – eine astronomisch/astrologische Kalenderkultur – wie es sie ebenso, nur anders, in allen Kulturen der Welt gab. Unsere heutige Astrologie und auch die Astronomie sind also nicht nur aus dem mediterranen Raum zu uns gekommen, sondern können sich auf mächtige Vorläufer in Nordeuropa selbst berufen, die bislang völlig außerhalb eines vernünftigen Geschichtsbilds standen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astronomie, Europa

„Die bestimmt werden nach der Sonne im Frühlingspunkte.“

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Liebe Leserinnen und Leser,

was ist denn eigentlich Astrologie? Die Antwort darauf findet man in Rudolf Steiners schlesischen Kursen zur Landwirtschaft: „Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft“. Im Grunde genommen gibt es bei Steiner bis hin zu seiner Erkenntnistheorie der Weltanschauungen viele Wahrheiten, die auf dem Boden der Astrologie fußen – wobei das schon insofern klar ist, als daß sie damit gleichzeitig auf dem Boden der Realität stehen – was kein besonderer Verdienst der Astrologie selbst ist, sondern logische Konsequenz einer Deutung aus Menschen-Verbundenheit mit dem Kosmos – aber wir dürfen nicht vergessen, daß Rudolf Steiner selbst – nicht allein – diese Tür zur neuen Astrologie aufgestoßen hat – was wir seit jeher mit „Geist“ in Verbindung bringen – der ja mehr ist, als Intelligenz oder Scharfsinn – Gewahrsein – wie wir den Raum da draußen in uns selbst spiegeln; – Steiner weiß aber auch, daß man Feldmäuse bei Venus im Skorpion fangen und verwenden muss: „und man bekommt jetzt den verbrannten Mäusebalg zur Zeit, als die Venus im Zeichen des Skorpions steht.“ – und -: –  „ … wenn er richtig bei der Hochkonjunktion von Venus und Skorpion durch das Feuer hindurchgeleitet worden ist, so werden sie darin ein Mittel haben, daß die Mäuse dieses Feld meiden.“ (Heute: in den pharmazeutisch erzeugt toten Böden leben auch keine Mäuse mehr) – aber nicht nur das: er klärt uns darüber auf, daß dies bei Insekten nichts nützt, denn die müssen zur Stier-Sonne verkohlt werden, und zwar: ausdrücklich nach dem tropischen Tierkreis: „Man weiß ja nicht, was die Sonne für ein spezialisiertes Geschöpf ist. Die Sonne ist eigentlich nicht dasselbe, ob sie vom Stier her auf die Erde scheint im Jahres- oder Tageslaufe oder ob sie scheint vom Krebs aus und so weiter. Sie ist immer was anderes. Und es ist sogar ein ziemlicher Unsinn, den man aber verzeihen kann, von der Sonne im Allgemeinen zu sprechen. Man sollte eigentlich sagen: Widdersonne, Stiersonne, Krebssonne, Löwensonne und so weiter. Das ist immer ein ganz anderes Wesen und das richtet sich sowohl nach – es kommt eine kombinierte Wirkung heraus – dem täglichen Lauf, wie nach dem Jahreslaufe, die bestimmt werden durch das Stehen der Sonne im Frühlingspunkte.“

Die Fixsterne müssen sich nach dem tropischen Tierkreis richten, nicht umgekehrt: „Denn dieser Tierkreis ist nicht in unsinniger Weise der Tierkreis genannt. Will man in der Pflanzenwelt irgendetwas erreichen, so kann man stehenbleiben beim Planetensystem. Beim Tier geht das nicht mehr. Da braucht man schon Vorstellungen, die Rücksicht nehmen auf die umliegenden Fixsterne, namentlich diejenigen Fixsterne, die im Tierkreis vorhanden sind.“ (Rudolf Steiner, Koberwitz, 14. Juni 1924)

Genau lesen ist hier angebracht: es heißt „im“ Tierkreis, nicht: der Tierkreis „in“ ihnen, wie die ganz verständlich hellenisch verträumte „Fraktion“ der Sideriker – Wolfgang Held, Rafael Gil Brand – meint …

IMG_6746Einzige Butter, die nach Butter schmeckt …

Sonne im Zeichen Waage – Herbst/Frühlingsanfang …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astronomie, Ereignis, Poetry, rückläufig

Federhalters astrologische Uhr

img_1111Foto Federhalter ©

Ziffernblätter Kirche Woltersdorf | Evangelisch auf dem Fläming

Liebe Leserinnen und Leser,

hier ist schön zu sehen, wie sich ein der Astrologie Kundiger ein Horoskop für die Einweihung dieser besonderen Uhr gesucht hat – wir sehen den Einweihungsgottesdienst um 10 Uhr Morgens. Ein Jungfrau-Aszendent für´s akkurate Funktionieren, Merkur in Löwe als dessen „Herr“ in 11 – einer guten gesellschaftlichen Resonanz – dazu – und das ist entscheidend, ein genaues Trigon zu Uranus rückläufig in Widder im magischen Bereich des achten Hauses: Bezug zum Besitz der Vergangenheit … Haus 10 und Haus 1 haben Merkur zum „Herrn“ – der dort alles sammelt … Mond, Nebenregent von 10 kurz nach Vollmond, aber dafür in Neptun-Konjunktion: wirklich was zum Mitträumen – die erste astrologische Kirchenuhr vielleicht sei vielen hundert Jahren … das passt zu dieser Widder-Rückläufigkeit …

Federhalters Uhr2. August 2015 10:00 Woltersdorf

Ein Wagnis ist Venus rückläufig mit Jupiter – aber wer schon Lilith am AC duldet, wird das eher als weiteren Zuschlag zum Geheimnis aus der Vergangenheit zählen, während er – Mondknoten in Waage Haus 1 – der Zukunft einen neuen Ausgleich bietet.

Und weil Venus in Waage rückläufig ist, hier diese verspätete und keinesfalls genügende Miniatur-Würdigung …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Joachim Köhler, Uhr in Ulm – Wikipedia

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