Saturn im Schützen: Ende des „Naiven Realismus“

Liebe Leserinnen und Leser,

http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-chemie/quanten-auf-dem-pruefstand-einsteins-spuk-hat-ein-ende-13870785.html

es vollzieht sich dieser Tage Erstaunliches, was durchaus mit Saturn im Schützen zu tun hat, also dem Bereich der Erkenntnis, wo es besonders wichtige Grundlegungen gibt, während alte Gewissheiten aufgegeben werden müssen.

Was ist passiert? Im Grunde wurde nur eine Entdeckung zur Gewissheit, die die Physik bereits seit ungefähr 80 Jahren aus dem Bereich der Naturwissenschaft herausführt, und in den Bereich der Magie und Esoterik hineinführt, weil das Ergebnis des Versuchs, den man neulich aus gutem Grund in den Niederlanden wiederholte, besagt, daß es Dinge gibt, die ihre Zusammengehörigkeit zu einer Identität vom Ort unabhängig behaupten. Das heißt, ein Ding ist wesenhaft unabhängig von Zeit und Raum. Es verhält sich als Einheit, egal, wo der andere Teil sein mag.

Die Naturwissenschaft hat sich reichlich Mühe gegeben, den Skandal zu vertuschen, aber der Stein rollt schon.

Was aber kommt dann? Was wird aus der großen Beschleunigungskirche in der Unterwelt der Schweizer Berge, wo König Laurin noch Macht haben könnte, mit der man das „Gottesteilchen“ entdeckt haben will, das allen anderen „Masse“ gibt … ? Wenn man nur dann weiterarbeiten kann, indem man der Wahrheit ausweicht, wird ein normativer Zwang nötig, der – wie in allen Diktaturen – der Wahrheit ausweicht, indem er eine bestimmte Wahrheit vorschreibt: das ist in unserem Umfeld die Lichtgeschwindigkeit – was „Masse“ ist, kann niemand erklären.

Nun zeigen aber die niederländischen Versuche erneut, daß die Dinge nicht notwendig durch Distanz irgendwie im Zusammenhalt gespalten werden könnten.

Dabei würde sich das Problem lösen lassen, wenn wir den Feld-Begriff modifizieren. Weder Teilchen, noch Welle. Offensichtlich beschreiben beide Metaphern ein zeitloses Feld unzureichend. Das Konzept ist bereits vom Photon bekannt und sollte gar nicht überraschen, denn als Eigensystem ist ja auch dies zeitlos. Demnach wäre c nichts anderes, wie die Schranke in die Zeitlosigkeit, und zwar von Wissenschaftlern bewiesen. Klar kann einem da gruslig werden, weil die Romaner in ihr schwarzes Loch kippen, wo nur Licht ist. Vielleicht wittert man hier zu Recht den Eingang in den Tempel: dessen Schwelle – das Beobachter-Paradoxon – schon überschritten ist.

Aus dem Ende wird auch wieder ein Anfang: „The force, it´s true, don´t worry“, sagt Harrison Ford (Krebs Sonne & Mond, Waage AC und Venus in Zwillinge, Mars in Löwe! Alle Planeten vom 9. bis 12. Haus); – der letztes Jahr erst mit seiner Kleinmaschine abgestürzt ist, sich – wie ein wahrer Indiana Jones ein paar Knochen gebrochen haben soll: und nunmehr behauptet – damit er in Ruhe gelassen wird – sich an nichts erinnern zu können …

Bester Schauspieler!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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