Fotos

Kavárna – Orte in Prag

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Liebe Leserinnen und Leser,

das ist nicht der Blick aus dem Café, sondern in derselben Straße, die aber natürlich obendran wieder in diese Zuckerbäcker-Art-Deco bzw. Jugendstiel-Häuser mündet. Der Kaffee wird hier u.a. nach einem uralten Pariser-Verfahren aufbereitet, das sehr ans Alchimistische erinnert. Dieses Café ist – wie so viele in Prag – auch ein heimeliger Winter-Ort. Innen dominiert das Pompei-Rot – Nichtraucher (kommt immer mehr!) – und dazu besucht von interessanten Geistesmenschen … Nicht weit vom Náměstí Míru, dem Friedensplatz.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Aktuell

Liebe Leserinnen und Leser,

aktuell bekommen wir ein neuerliches Mars zu Pluto-Quadrat – und die Aspekte in den persönlichen Horoskopen eben dazu … Saturn und Neptun werden immer langsamer  – das brillante Wetter ist also vielleicht gar nicht so heilsam, wenn es zu heiß wird … Merkur im Krebs rückläufig – er wird doch tatsächlich bis ins eigene Zeichen zurückgehen – und alles doppelt erfahren!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Fenster nach Prag: Prádelna café

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IMG_0610Prádelna Café – Nekuřácká kavárna, klidné prostředí – Slavíkova 21, Praha 2

Liebe Leserinnen und Leser,

dies ist einer von unzähligen zauberhaften Orten in Prag – die Bilder können die Freundlichkeit der Bedienung und die Anmut des Ortes nur in zeichenhafter Form wiedergeben … Diese Mitte Europas spricht inzwischen Für sich – auf einem öffentlichen Platz ein Klavier – bereitgestellt von der Stadt in einer groben Holzwandung, der die Längs-Seiten zum Sonnenschutz aufgeklappt werden – spielt ein grauhaaariger Mann stundenlang zauberhafte Improvisationen … , die immer wieder in Beatles Melodien münden … viele Menschen lauschen im Licht oder Schatten auf den Bänken drumherum – die Stadt mit ihrem Tram-Sound und den San Franzisco-Sirenen geht vor Schönheit in ihrer stillen Mitte, am Náměstí Míru, drumherum traumhaft unter …

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

Merkur steht fast still

Liebe Leserinnen und Leser,

und das merkt man mit Aufmerksamkeit allenthalben an all den doppelten Wegen. Wer hier meine  regelmaessigen Post vermisst, kann getroestet werden, bald geht es weiter. Ich bin unterwegs, um hier so eine Art „Weltbureau“ zu begruenden: fuer Astrologie, Philosophie und Bewusstseinsseelenentwicklung. In Prag sind die Menschen allgemein esoterisch interessierter und scheinbar weniger abhaengig von den scientistischen Einfluesterern, wohl weil sie den institutionalisierten Religionen, wozu ja zuallererst die heutige Naturwissenschaft gehoert mit ihrem geozentrischen Weltbild – man kann es nicht oft genug sagen –  misstrauen.

Ueberall duftet es nach Lindenblueten – die Stadt ist auf sieben Huegeln erbaut – Trams flitzen von einem Ort zu anderen – die Menschen reden und lachen – ein magischer Ausblick jagt den naechsten. Von Strasse zu Strasse wechselt die Stimmung …

Der stillstehende Merkur im Krebs ist extrem spannend – die Seelenschau wendet sich wieder nach innen. Aerger meiden. Nach der Weisheit der doppelten Wege fragen … Der Mond in der Jungfrau ist Dispositor gerade.

Ein wahrhaft zauberhafter Ort …

Mit freundlichen Gruessen,

Markus

 

 

Mond, Poetry

Neumond entfaltet sich …

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Mondsichel31.05.2014 21:23

Liebe Leserinnen und Leser,

dieses Bild ist vom 31. Mai – und natürlich ist der wirkliche Sichelmond viel akkurater spitzer und eleganter  – den Mond so einfach zu fotografieren, geht gar nicht – meine Camera streut das Licht zu plump für den Mond – und; was erheblicher ist, das Foto kann die natürliche Ausstrahlung nicht erfassen – obwohl es uns durchaus auf die Aura – ihr kennt ja die ganzen Mondbilder hier – aufmerksam machen kann.

Mond steht im eigenen Zeichen – dem Krebs – und macht Jupiter gegenwärtig – daß aber Merkur mit im Familienzeichen waltet, ist natürlich zauberhaft günstig: im Idealfall für familiäre Angelegenheiten …

Heute ist der Mond schon weitergezogen, und macht Lilith im Löwen zum Brennpunkt  … Lilith ist den weiblichen Löwe-geborenen nie fremd – sie gehört zum Œuvre …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus.

Personen

Wenn ein alter Baum fällt: Karlheinz Böhm

Böhm gestorbenLiebe Leserinnen und Leser,

Mars hat ihm den Schub gegeben, abzuheben. Der Trumpf, den die Alten in der Hand haben, ist ihr Mut, zuerst zu gehen – und wenn sie zuvor durch ein gesegnetes langes Leben ihre Äste ausbreiten konnten, dann fällt der Baum mit Schmerz für alle anderen, weil nun gewahr wird, wie sehr die Krone des Baumes alles beschirmt hat.

Extrem tröstlich, zu wissen, daß er es auf den Punkt bringen konnte:

„Eine der Ursachen für die Armut in Äthiopien sieht Karlheinz Böhm in der sozialen Benachteiligung der Frauen. Er sagt, dass wir endlich begreifen müssen, dass Frauen dieselben Rechte haben wie Männer.“ Karlheinz Böhm – Wikipedia

Wir wären dumm, wenn wir glaubten, bei uns sei die Befreiung der Frauen bereits  gelungen. Das Stadium, das wir hier erreicht haben, ist nur ein Angleichen der Frauen an die Normen der patriarchal-militaristischen Struktur – der sogenannten Wirtschaft – die im Wesen auf Expansion ohne Sinn und Verstand ausgerichtet ist – symbolisch die phallische Krawatte – geleitet von den falschen Geistern, die die Erde plündern, sprengen und ausbeuten – ohne zu ahnen, daß sie ihre Mutter verletzen.

(Gerade jetzt wird uns dieser schwachsinnige Militarismus in der Ukraine, Syrien, Kongo … plus als notwendiger Dauer-Waffenverkaufsdeal altenativlos angepriesen von Presse&Politik … )

Der Zwillinge-Neumond über dem Nordkonten Böhms ist soetwas, wie Segel setzen. Die Zeichen sonst sieht ja hier auf dieser AstrologInnen-Seite sowieso jede Frau und jeder Mann. Sogar Wikipedia weiß, daß Romy auf den Tag genau vor 32 Jahren verstarb …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

tropisch/siderisch

709px-Cellarius_Harmonia_Macrocosmica_-_Planisphaerium_BraheumBrahes „Weltbild“ von Andreas Cellarius 1708

Liebe Leserinnen und Leser,

man einigt sich auf den tropischen Tierkreis, wenn es um das Sonne/Erde-Verhältnis geht – und muß einfach anerkennen, daß der Himmel darum sich bewegt hat: Regulus ist kein Stern des Löwen mehr, sondern der Jungfrau. Das hat nicht nur den Vorteil, daß Astronomie und Astrologie denselben Tierkreis benutzen.

Unseren Bezug zum Fixsternhimmel müssen wir aber neu begründen, wenn wir die Erweiterung von Uranus  bis Chiron erstmal voll integriert haben.

Für unsere astrologischen Aussagen ist dieser Tierkreis vor allem deswegen relevant, weil er zutrifft. Wir westlichen AstrologInnen können die Zuordnungen vor allem in Geburtshoroskopen gut beobachten. Deswegen bleibt natürlich die indische Astrologie mit ihrer Präzessionsumrechnung (allerdings natürlich geeicht am tropischen Tierkreis, wie Dieter Koch in seiner „Kritik der astrologischen Vernunft“ schreibt) eine ehrwürdige Kunst, weil sich in der Astrologie jede geometrisch ausdrückbare Rhythmik deuten läßt (Döbereiner, Huber, Hamburger Schule) und die Aspekte unter den 7 alten Planeten auch in Indien exakt so gesehen werden, wie bei uns.

Lediglich der Zeichen-Hintergrund ist ein anderer, doch da die Zeichen am Widder-Punkt, der Tag/Nachtgleichen sowohl für die Astronomie als ultimativen Messpunkt, als auch für die Astrologie als Anfang des in je 30° Abschnitte aufgeteilten Zodiac per Definition das Verhältnis von Erde zu Sonne darstellt, spielt der sich dahinter durch den Zodiac bewegende Fixsternhimmel zunächst keine primäre Rolle für die Astrologie. Man kann es sich auch dadurch verständlich machen, dass Regulus, in der Antike das Herz des Löwen, seit 2011 im Zeichen Jungfrau läuft, und nicht etwa umgekehrt, in den Krebs, wie es die Behauptung der New-Age Wassermann-Apologeten ist.

Die chinesische Astrologie, die sich wieder auf eine andere Rhythmik – jedoch immer nach dem Thema der 12er-Zählweise in 60,  bzw. 360 Grad aufteilt – und dort mit der hohen Kunst des Feng Shui verbunden unglaubliche Dienste leistet – wie wir u.a. an den Aquarien in den China-Restaurants sehen … . besteht von einer anderen Warte aus – und die amerikanische Venus-Astrologie mit ihren 13/20 System ist sowieso special …

Der wahre Grund, warum sich die westliche Astrologie zu Recht auf den Tierkreis des Sonnen/Erden Verhältnisses bezieht, ist aber der, daß die sogenannte Präzession, das „Platonische Jahr“ wahrscheinlich keine korrekte Interpretation des retrograd (Ergänzung 04.04.2024: welch ein Irrtum – weder wandert der Frühlingspunkt, noch ist die imaginierte Bewegung retrograd, sondern direkt – man lässt sich selbst auf Glatteis führen) wandernden Frühlingspunkts ist:

Homann on Precession-Time Paradox

Ich brauche bewanderten Esoterikern – selbst, wenn man sich über den Beginn des Wassermann -Zeitalters uneins ist – nicht sagen, was dies bedeutet: wir hätten einen Irrtum gefunden, dem Astronomie und Astrologie gleichzeitig aufliegen – die Interpretation der „Zeitalter“ würde auch esoterisch auf ein erweitertes Fundament gestellt werden müssen, dessen Parameter …

Trepidation – Wikipedia

… noch Geheimnisse bergen.

Dies setzte aber voraus, daß der allgemein anhaltende Verfall allen Gewahrseins gestoppt werden könnte: Steinmeier – der Gröhler mit dem YouTube-Hit – projiziert den Krieg in der Ukraine in die Vergangenheit:  „Es gab mal eine Zeit, als man in Europa aufeinander geschossen hat, statt miteinander zu reden … „

Hypnose gelungen … wenn sich das bis Ende August schleppt mit den USA/Russland subventionierten Mörder-Banden, müssen wir die Mars/Saturn-Konjunktion im Skorpion fürchten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie

Rudolf Steiners Astrologie

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Liebe Leserinnen und Leser,

wenn wir bedenken, wie Rudolf Steiner in (und kurz nach) diesem Kurs sagt:

„Am Pflanzenwachstum ist der ganze Himmel mit seinen Sternen beteiligt! Das muss man wissen. Das muss in die Köpfe nun wirklich einmal hineinkommen.“

Steiner LandwirtschaftInnen Rudolf Steiner 25.02.1861 23:09, außen 20.06.1924

… vor allem eine wahre Neptun-Haus-10-Aussage! – dann kann ich mich nur wundern, wie schwer sich die Anthroposophie mit der Astrologie tut. Als wäre sie irgendwie protestantisch – die Astrologie aber katholisch …

Chiron in harmonischem Aspekt aus Haus 6 (praktische Landwirtschaft) zu den Mondknoten heilt in Schlesien den im Grunde unheilbaren Goetheanums-Brand auf einem alten Schloss, wo sich das Neue eben darum wandelnd ereignet …

Tropisch/siderisch?! Sonne oder Sterne? Die wenigsten Anthroposophen begreifen die kosmische Kongruenz allen Geschehens in der Gegenwart. Es gelingt, anthroposophisch/bürgerlich die Astrologie auszugrenzen, obwohl Rudolf Steiners Werk so sehr astrologisch durchwachsen ist, dass eine Trennung in dieser Art eigentlich nicht möglich ist.

Der tropische Tierkreis ist der Christus-Tierkreis – denn eine Festlegung auf 0-Grad Widder war vor der christlichen Zeitenwende nicht gegeben.

Natürlich ist das ein starkes Stück: über all die Monate hinweg beobachten wir in der ersten Nachthälfte der nördlichen Hemisphäre Jupiter mitten in dieser geometrisch faszinierenden Figur der stellaren Zwillinge-Figur, aber de facto befindet sich Jupiter im „Sektor“ Krebs – gemessen am gleichmäßig durch 12 aufgeteilten Tierkreis des tropischen Sonnenlaufs, zu dem sich die Sterne im Hintergrund mit einem Grad in 72 Jahren verschieben, und den Rudolf Steiner im landwirtschaftlichen Kurs ausdrücklich bestätigt, mehrmals.

Dass uns nun freilich der Sonnenlauf seit Christi Geburt näher ist, denn der stellare Hintergrund der Nacht, beweist unter anderem die menschliche Physiognomie – die sich sehr genau an die geometrisch gezogenen Grenzen des Zeichens hält.

Dahinter ist der Fixsternhimmel gemäß der Position, die unser Blick von der Erde aus nimmt, rhythmischen Bewegungen unterworfen, die alle nach „0-point-Aries“, dem Widder-Null-Punkt zur Frühlingstagundnachtgleichen bestimmt werden für die Zeitmessung und Positionsbestimmung – einen anderen Eich-Massstab gibt es nicht. Der sogenannte „siderische Tierkreis“ kann sich nur am „0-point-Aries“ des tropischen Tierkreises ausrichten.

Um ein Beispiel zu geben: wäre die Erde ein Boot auf dem Ozean, der sich beständig um das Boot herum bewegt, dann kann die Position des Bootes nur vom Boot selbst aus bestimmt werden, nicht vom Ozean aus, denn da sind wir nicht, auch, wenn wir auf dem Mars eine Sonde hätten, weil wir sie ohne Ortsbestimmung weder hinschicken, noch auffinden könnten. Für die Ortsbestimmung des Bootes braucht´s einen zweiten „Punkt“ – die Sonne. Genau dies machen wir zur Frühlings- Tag/Nachtgleiche, dem Äquinoctium. Der umgekehrte Weg, die Position der Erde von den gar nicht so fixen Fixsternen her zu bestimmen, ist überhaupt nicht möglich, sondern nur eine Ableitung der ersten Bestimmung.

(Die erst vor wenigen Jahren rehabilitierte) Elisabeth Vreede wusste das, Rudolf Steiner hängt, wie viele unterinformierte Zeitgenossen, zumindest in dieser Frage mal der richtigen, mal der falschen Anschauung an. So reich sein Werk auch ist: in diesem, auch für das astrologisch strukturierte Werk zentralen Topos, bietet Steiner keine durchgehend konsequente Sicht, weil er mal dies und mal jenes sagt* – und das ist keinesfalls „je nach Perspektive“ aufzulösen, wie er das sonst gerne mit Widersprüchen macht, die ihm von kritischen Zuhörern vorgehalten werden.

Es ist immer das Selbst, von dem wir erkennend ausgehen, und das Selbst ist im Horoskop durch die Sonne dargestellt – die Erkenntnis der großen Exaktheit der Astrologie in der physischen und seelischen Beschreibung eines Menschen nach Planetenstand und allem weiteren stellt auch – die Eitelkeit kränkend – bestimmte Eigenschaften, die wir uns zugehörig fühlen, als kollektiven Beitrag „unseres“ Zeichens dar.

Wo wir uns besonders dachten, hervorgehoben – einzigartig individuell – da sind wir es überraschenderweise nicht – weil wir da – um beliebige Beispiele anzuführen – des Stiers Revierverteidigungsinstinkt folgen oder dem Snobismus des Wassermann – der sich ganz zu Recht Individualität ohne Gemeinschaft nicht vorstellen kann und will.

Oder wir entdecken, welche Sehnsüchte Neptun im Skorpion hat. Aber wenn wir diese Eigenschaften in uns erkannt haben und anfangen zu verstehen, dass sie Teil einer zutreffenden Beschreibung sind – haben wir uns schon in die erkennende Schizophrenie der Bewusstseinsseele hineinbegeben: zumindest, wenn wir darauf achten – dass es jetzt ein/e BeobachterIn gibt, die unsere Partizipation an den Planetenständen direkt an Charaktereigenschaften nachvollziehen kann – „Schizophrenie“, weil das eine Verdopplung ist: BeobachterIn zu den astralen Eigenschaften der Tierkreis-Gruppen Dynamik, die wir recht eigentlich selbst sind. Etwas sein und es gleichzeitig beobachten. In Bezug auf die Erkenntnis ist unser Denken immer Münchhausens Zopf.

Steiner beschreibt in „Der Menschliche und der Kosmische Gedanke“ (748, „Taschenbücher aus dem Gesamtwerk“, 20-23. Jan 1914) eine eigene, geistig-astrologische Methodik, die ganz konkret einzelnen Tierkreiszeichen philosophische Grundeinstellungen zuordnet – dem Krebs z.B. den Materialismus (was falsch ist), dem Zwilling den Mathematizismus (was richtig sein kann), dem Wassermann den Pneumatismus (was zumindest zum Luft-Element passt, aber den Wassermann der traditionellen Astrologie nicht hinreichend beschreibt), den Stier als Realismus (hier würde der Materialismus passen), Fische als Psychismus (was zum Skorpion passen würde), usw.  Dazu bekommen die 7 alten Planeten eine Rolle, wie im Baukasten. Zu dieser Zeit – Januar 1914 – ist eine Jupiter-Sonne Steinbock Stellium Situation Ende Steinbock bei Rudolf Steiners Nordknoten im Zeichen Steinbock, Chiron in den Fischen, wo Steiner ihn auch hatte, und vor allem ein Uranus laufend aus dem Wassermann trigonal (120°) zu seinem eigenen Uranus in Zwillinge (Befreiung durch Rede, das Wort) …

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Für die Gestaltung anthroposophischer Literatur ist diese Gegensätzlichkeit zwischen feuerrot und mausgrau untypisch. Es ist auch der Band, wo Mäusebälger zu Venus im Skorpion verbrannt werden sollen, um damit einen „Pfeffer“ zu machen, der gerührt und versprüht werden kann. Und das alles klar nach dem tropischen Tierkreis, durch den die Sonne laufend von Steiner als ein je „ganz anderes Wesen“ bezeichnet wird. Steiner erwähnt auch nichts von den Sternzeichen in unterschiedlicher Größe, die von Maria Thun benutzt wurden, sondern widerspricht dem durch seine Hinweise klar.

Auch Regulus, der Fixstern, hat sein Wesen verändert, seitdem er 2011 – stolzes Herz des Löwen – ins Tierkreis-Zeichen Jungfrau wechselte, um dort die neue Ordnung des Praktischen, die Erlösung der Natur, wie ein Buchtitel von Jochen Kirchhoff lautet, voranzubringen. Als Tarot-Karte steht dafür „Die Kraft“ – die Jungfrau mit dem Löwen.

Aber was ganz klar ist: auch Steiner rang zwischen Tradition und einem reinen Ursache/Wirkungs-Denken. Er wußte nur eben, daß es damit nicht getan war, allein. Doch darin zu oszillieren verstand er meisterlich, indem er Ursache/Wirkung auf eine höhere, geistige Ebene hob – womit er das gesamte Renaissance-Gebäude der Mensch/Kosmos Proportion der Aufklärung (sic!) für die wahrhaft wissenschaftliche Moderne barg und eigentlich rettete – was sich aber nur vielleicht zeigt, wenn die Zukunft keine „ahrimanische“ Mensch/Maschinen-Falle wird, die Richtung, in der die Welt unterwegs ist, und die wir mit aller Kraft (und Kenntnis) umkehren müssen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* ebenfalls direkt tropisch sind die astrologischen Hinweise im medizinischen Kurs und bei der Grundsteinlegung des Goetheanums.

P.S.: Sie können die Beiträge hier aufgrund des neuen Datenschutzgesetzes nicht mehr kommentieren, ich freue mich aber über mails.