Kultur, Poetry

Schildbürgerstreich: Rosenau ohne Rosen

Liebe Leserinnen und Leser,

mit genialer Logik entfaltet der Baum seine Blüten, und ist dabei offensichtlich kosmisch ausgerichtet. Wir Menschen sind das nicht automatisch, und deswegen ist die Rosenau in Nürnberg seit gestern ohne Rosen:

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Wo vorher die Rosen noch letztes Jahr eine Pracht boten, und dem Namen des Ortes Ehre, ist jetzt offene Erde mit frisch angesähtem Rasen.

Rosenaupark

Nebendran beim stadtbekannten und beliebten Rosenau-Kiosk, den die liebe Liz betreibt, beobachtete man fassungslos das Treiben der „SÖR“ – Servicebetriebe Öffentlicher Raum – wie es nobel heißt, die sich auch – wie Leserbriefe in den NN kundgeben, andernorts als Brutplatzkiller und Baumtöter dieses Frühjahr besonders eifrig hervortun, als gälte es, für 10 Jahre vorzuschneiden.

img_8137Die Rosenau – Rosenaupark, Nürnberg

Daraufhin befragt, warum man wohl die Rosen ausrupfe? – die Antwort: weil man es dann einfacher habe mit der Pflege … und weg ist deren betörender Duft beim Spaziergang am Sommermorgen.

Die Rosen wurden schon lange privat gepflegt, Arbeit haben sie keine gemacht, aber sehr viel Freude.

Wir hoffen auf eine Bürgerbewegung zur Wiederherstellung des Rosenauer Rosenbeets und fangen schon mal mit #Rosen an.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Nachtrag 21.09.2016: Es gibt wieder Rosen in der Rosenau, wie ein Ei haben sie ein Mäuerchen gebaut und dort Rosen gepflanzt, die allerdings ungepflegt sind, weil die SÖR das noch nicht auf dem Schirm zu haben scheint – ungeliebte, erzwungene Rosen (Presse stieg ein, und so weiter) … Der Job des Gärtners ist heute ja auch nur mit Gehörschutz und manchmal sogar Atemmaske zu machen.  Und leider riechen die Neuen Rosen nicht, das Wesentliche, der Duft: ist weg. Damit hätten wir doch verloren, das Wesentliche nämlich – das, was dem Namen gemäß das Rosenau-Wesen ausmacht – wobei man diesen Park treffend als größte Outdoorkathedrale der Stadt bezeichnen kann – bis hinein in die mystische Akustik. Vielleicht sollten wir einfach selbst Duftsorten setzen? Oder ist das schon ein Aufruf zur Ordnungswidrigkeit? In Fürth, der Nachbarstadt, hat man einen Rosengarten mit bestimmt 12 verschiedenen Duftsorten – wunderbar gepflegt – warum geht das in Nürnberg nicht?

Geschichte, Kultur, Länder, Poetry

Erstaunlich …

IMG_4343Hausmalerei in Prag: Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

heute ist mir eingefallen, wie wesentlich mein Europa-Gefühl geprägt wurde durch die Asterix-Bände. Hier hatte man – insbesondere durch die europäisch/internationale – bis nach Ägypten hin – kommunizierende Druiden-Kultur – ein naturintaktes Europa der starken Eich- und Auwälder vor sich, dem je nach Landstrich eine andere Liebenswürdigkeit, eine andere Schrulle oder ein anderer vollkommen versponnener Menschenschlag innewohnte, incl. dem Meer.

Europa wird mitten in Prag, Bohemia, ein Landstrich, der im Asterix nicht vorkommt, aber sehr wohl einen dankbaren Band der alten Klasse füllen könnte, der Löwe-Stadt, von einer recht naturgetreuen Löwin getragen, vielleicht statt des Stiers, dem die historisch verknüpfende Ikonografie des Stucks ja eigentlich entspricht?

Daß der Milos Zeman (28.09.1944) nach Moskau fährt, ist eine sehr vernünftige Geste – mein Vorschlag für die Zukunft: Europa zusammen mit Russland denken, Russland selbst so an Europa binden, wie es der klassischen Kultur nach sowieso dort hin gehört.

So bekommen wir Frieden in einem großen und starken Raum und können uns endlich dran machen, die Böden in Russland zu renovieren, dort eventuell Rinderherden grasen zu lassen & zu retten helfen, was Marx´ Philosophie übrig gelassen hat.

Ahoi!

Markus

Weltbild

Höfliche Autofahrer

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Liebe Leserinnen und Leser,

ist es nicht merkwürdig? Bei uns und anderswo haben sich die Autofahrer im Zuge der allgemeinen Verrohung durch den Neoliberalismus folgende Gewohnheit zugelegt: hat ein Fußgänger die impertinente Absicht – z.B. bei Grün der Fußgängerampel – die Straße zu überqueren, dann pirscht sich der/die Autofahrerin schon mal heran, läßt das Gefährt – langsam freilich, aber doch – auf den/die FußgängerIn zurollen, der/die sich natürlich fühlt, wie gejagtes Wild, den Adrenalin-Schock bekommt und deshalb so schnell wie möglich die Straße überquert.

Das ist dann wohl auch die erfüllte Absicht zum betreffenden Zweck: der /die AutofahrerIn spart schließlich das, was ihm/ihr am Wichtigsten ist: Zeit.

Passiert einem sowas in Prag, kann man/frau sicher sein, daß es sich um einen deutschen Autofahrer handelt, jedenfalls Ausländer. Fahrzeuge mit tschechischem Nummernschild machen sowas nicht. Die stoppen tatsächlich ganz ab – und warten: bis die Fußgänger die Straße überquert haben (wie ich selbst das noch aus der Fahrschule kenne).

Wir sind völlig verblüfft von dieser Höflichkeit und bemerken obendrein, wie tief sich die Angst bereits eingefressen hat ins Nervenkostüm des abgasgeplagten Städters …

Mars im Stier_000001

01.04.2015, 23:25, Prag

Derweil hat Merkur in den Widder gewechselt und ist damit im Kampfmodus neuer Streitlust, Mars im Stier macht das Leben anstrengend für Stiere, aber gut für initiative Geschäfte – vorausgesetzt, der eigene Mars steht dazu günstig!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos

Der Rote Löwe

Liebe Leserinnen und Leser,

Gral, Bienenwabenstruktur und des Löwen Rückschau (wie sonst beim Widder) im Hauszeichen in der Nerudova, Prag – wo es nahezu kein Haus ohne geheimes Zeichen der „grünen“ Sprache der Alchemisten gibt: da haut´s einen regelrecht von den Socken …

Der Rote Löwe steht bekanntlich für das Ergebnis der seelischen Transformation, um die Alchemisten & Astrologen ringen …

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… und dort sind wir wieder unterwegs, auf astrologischer Spurensuche für das „Weltbüro“, das neue astrologisches Zentrum. Bemerkenswert: man findet Übersetzungen von Wolfgang Döbereiner, Klaus Riemann, Erich Bauer, Markus Jehle, Brigitte Hamann, Christine Lindemann – viele eben deutschsprachige AstrologInnen, die hier quasi neu entdeckt werden, gerade jetzt …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fragen

Ufos im Mittelalter

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Aufnahme stammt aus einem im Kloster Strachov in Prag ausgestellten Folianten. Gewiss kann man sich darüber streiten, ob es sich bei dem abgebildeten Doppel-Kreisgebilde im Sternenhimmel tatsächlich um ein Ufo handelt; – es gibt aber andere Darstellungen, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen.

Der Heilige – Gott sei Dank – scheint das giftige Ding isoliert und unter Kontrolle gebracht zu haben.

Ich weiß zwar, daß die Anthroposophen unter euch sowas nicht gerne hören, aber ich halte es für möglich, das die steinerschen Kräfte des Arimanischen, Luziferischen und die Asuras jeweils verschiedene Wesenhaftigkeiten sind, denen mehr zukommt, als „nur“ geistig-schmarotzerische Existenz.

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Zumindest die luziferischen Kräfte könnten gut Wesen von der Venus sein, der ohnehin – bedenkt man den absurden Hype um den nahezu abgestorbenen Mars, auf dem gewiss niemals irgendeine Kolonisation der Menschheit denkbar ist – und auch (bei der Sonnenferne) gar nicht wünschenswert – viel zu wenig Aufmerksamkeit zukommt: denn von dort sind wir durch eine Venus-Zivilisation gut erreichbar.

Etwas anderes ist natürlich die Frage, wo wir quasi körperfrei astral unterwegs sind – zu Lebzeiten im Schlaf und nach dem Durchschreiten „der Pforte des Todes“ ständig.

Wer jedenfalls an den Ufo-Sachen zweifelt, hat einfach die Bibel nicht genau genug gelesen – und es ist kein kleines Mysterium, daß in unseren Tagen erst die technische Schrift – da wäre das Erscheinen des Herrn auf dem Berg, der sich bemüht, keine „Bresche ins Volk Israel zu schlagen“ – lesbar wird: – ? – : und dann sofort der Vergessenheit anheimfällt …

Obiges Bild jedenfalls hat beides: die Gewissheit des Geistes (durch den Heiligenschein) und die Gewissheit der Widersachermächte, den alten Pächtern des Weinbergs.

Vielleicht kommt Technik durch den Christus – und hat nur die Aufgabe, uns vor denen zu schützen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kultur, Poetry, Weltbild

Zeitumstellung

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Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Zeitumstellung – worum geht es? Warum ist es nicht möglich, eine unsinnige Regel – nahezu ebenso unsinnig, wie die Masern-Impfung – einfach wieder zu kippen?

Weil die Regelung über die Zeitmessung schon immer und zu allen Zeiten ein Herrschaftsinstrument ist: es geht gerade darum, allen anderen zu zeigen, daß jene Statistiker und szientistischen Besserrechner allen Menschen bedeuten: „Seht her, wir haben die Macht, wir spielen mit der Zeit, wie es uns gefällt … „

Das war schon im alten Ägypten so: neuer Pharao – neue Zeit. Und der Mega-technische Pharao der Gegenwart zeigt – wie alle anderen Herrscher auch – seine Macht durch Willkür.

Aber auch das ficht uns eigentlich nicht an: denn das eine ist, wie die Zeit angegeben wird, und das andere, wie Sonne, Mond & Sterne stehen, die letztlich jeder Zeitrechnung zugrunde liegen.

Wenn mal wieder eine neue Maschine vorgestellt wird, die euch erzählt, wie der Zerfall irgendeines Atoms nun zur ultimativen Zeitmessung geführt hätte, darf man/frau sich nicht verblüffen lassen: denn auch diese Rechnungen bleiben letztlich geeicht am Lauf der Erde um die Sonne, sonst nichts.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Poetry

Seltsame Landschaften

IMG_1101Foto Termin © – Mono Lake, California

Liebe Leserinnen und Leser,

daß mit bestimmten geographischen Formationen auch ein Geist verbunden ist, lehren Wolfgang Döbereiner und Rudolf Steiner gleichermaßen. Döbereiner beschreibt sie mit der Formsprache der Astrologie als Ausdrucksentsprechung (hat Landkarten dazu herausgebracht): dann könnte man oben abgebildete Landschaft getrost Neptun/Saturn nennen – aus diesem Quadrat verabschiedet sich Saturn zwar gerade, aber nur, um es Ende November/Dezember wieder zu treffen.

Für uns Menschen bedeutet das: „Keks, oder Schokolade“ – nicht „und“ – im Grunde eine einfache Lektion, aber unser Gemüt ist schwerfälliger, als ein Tanker auf der Elbe – und so ist auch der kleinste Fortschritt der fröhlichen Selbstbestimmung des Selbst über sich selbst auch ein wichtiger Schritt für die Menschheit …

εγώ wird auf der letzten Silbe betont, das „Ego“ auf der ersten, so kann der Unterschied größer nicht sein.

Das darf man sich nicht vom Bösen trüben lassen  …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Germany without Wings

Deutschland German WingsInnen Deutschland, außen Absturz

German WingsAbsturz 24.03.2015 10:41 Digne

Liebe Leserinnen und Leser,

ein Absturz, der sich ausnimmt, wie eine fällige Strafe für das von ganz Europa wegen seiner Austeritätspolitik getadelte Land, oder wie ein sehr makaberer Kommentar zum Streik bei der selben Firma – mit untergründigem Bezug zu 9/11 – in der Umkehrung des Risikos auf die normale Vertrauensseite: „fair is foul and foul is fair … “ – woran man nicht gedacht hatte, und was doch logisch aus Deutschland kommt, wie die Terrorzelle aus Hamburg damals auch …

Angezeigt ist Merkur/Chiron Konjunktion und Pluto/Uranus Quadrat. Uranus steht für Luftfahrten oder auch Vogelflug.

Aber, was soll man zur Trauer sagen? Dämonisch-atheistischer Nihilismus konkurriert mit diabolisch-fanatischem Islam? Das Breivik-Syndrom?

Wahr ist, daß solche Tragödien die Macht  haben, Leute zu verändern – Merkur/Chiron über Mond von Deutschland*, Mondknoten über der Sonne des Landes im Zeichen Waage: irgendwas läuft hier schief in Sachen Menschlichkeit, wenn so etwas Monströses sich zu einer dämonischen Besessenheit weitet, den Streich zu spielen, weil man es kann.

Wir sind aber auf diese Art des Wahns durch Film & TV vorbereitet, der Pilot & seine Generation sowieso. Nun kommt die Realität dem nach: und prompt hat ein Mensch – besessen wohl – die Macht, Merkel & Hollande wieder zusammenzubringen, die furchtlosen Flieger.

Mit traurigen Grüßen,

Markus

* Spanien müßte man sich natürlich ebenso angucken, wie Frankreich …

Poetry

Polarität und Zusammengehörigkeit

Liebe Leserinnen und Leser,

die entgegengesetzten Zeichen im Jahreslauf haben immer sehr viel mehr miteinander und gegeneinander zu tun, wie alle anderen. Sie sind so gegensätzlich, daß es gegensätzlicher nicht ginge, und haben doch entscheidende „Qualitäten“ gemeinsam. Widder und Waage sind gleich in ihrer Präsenz des Auftretens, in ihrer Art vom anderen zu fordern: sicher zu Recht! – – ; –  Fische und Jungfrau in ihrer Empfindlichkeit, Steinbock und Krebs  in ihrem Stolz, Schütze und Zwillinge in ihrem Überlegenheitsgefühl des Wissens; der eine sagt: „Bin schon da“; der andere ist zu beweglich, um ein Wort für das Dasein verbindllich festzulegen, weil er doch weiß, daß es sich stündlich ändert –  Wassermann und Löwe in ihrer Herrschaftsattitüde …, usw. …

Mit freundlichen Grüßen bei Mond void of course – ohne Aspekte: „co´il dong“ (patois für „cool down“) – nix passiert: gute Verschnaufpause für alle Zugpferde …

Mitt freundlichen Grüße,

Markus