Europa

Europa ist eine Frau

hl. Ursula von Köln

Liebe Leserinnen und Leser,

wird Ursula von der Leyen Kommissions-Präsidentin? Den Löwe-Mond teilt sie mit ihrem Vater, und obwohl Mond mit dem sprunghaften Uranus (Ur!) verbandelt ist, zeigt sich durch ihre Mähne das Löwenhafte deutlicher, als bei dem Krebs-Vater Ernst Albrecht, der auch das Katzengesicht hatte – sie ist ja Frau (Mutter geb. 1928, Tag und Zeit unbekannt, wie Ursula v.d. Leyen 7 Kinder).

Wenn man sich ihre politische Laufbahn anschaut, handelt es sich um eine typische Parteisoldatin mit von Geburt an nahezu aristokratischer Europa-Vernetzung, deren hervorragendste Leistung – z.B. als Arbeitsministerin – darin bestand, das erfolgreichste Arbeitsplatzbeschaffungsprogramm (was für ein Wort!) – die Selbstständigkeitsförderung (noch so eins!) der Bundesrepublik sang und klanglos schlicht einzustampfen. Zuvor wurden über 2 Millionen Menschen durch dieses Programm in Brot und Arbeit gebracht. Etwas anderes wie Sprechblasen hat man von ihr noch nie gehört. Dass die Bundeswehr offenbar nicht reformierbar ist, kann man eigentlich nicht ihr anlasten, buchstäblich in letzter Minute schafft sie den Absprung, bevor ihr die zwar schlampige aber offenbar übliche Auftragsvergabe und die Gorch Fock – Millionenverträge mit externen Beratern – ganz um die Ohren fliegen.

Wenn sie nun nach Brüssel will an den Ort ihrer Geburt, erscheint das nur – und die Zustimmung der 27 ist einstimmig – folgerichtig. Dass die 27 eine solche wollen – zugegeben, die Auswahl war nicht prickelnd – spricht für oder besser gegen den Zustand der EU. Von Frau von der Leyen – die 7-fache Mutter-Heldin, ohne Frage – ist absolut kein eigenständiger Gedanke zu erwarten. Sie wird mit Inbunst dem folgen, was ihre Atlantikbrückenpartner von ihr wollen, und was sie selbst auch will – bzw. die Funktionen, die sie für ihren Willen hält.

Immerhin erfahren wir einiges über Europas Idee zur Demokratie: vielen wird erst jetzt bewusst, dass das Parlament in Straßburg nur Gesetzen zustimmen kann, die von der Kommission, die gar nicht gewählt ist, vorgeschlagen werden. Es handelt sich um ein Scheinparlament. Ob das gut ist, oder schlecht?

Bei der Form von Lobby-Scheindemokratie, die eigentlich überall die Instanzen gekapert hat, sind parlamentarische Entscheidungen ohnehin keine Entscheidungen mehr, die von Volksvertretern, sondern von Lobbyisten kommen.

Solches ist auch keine VT – sondern allgemein anerkannter Standart, über den sich außer mir nicht mehr viele Leute aufregen. Und als dritte Instanz gibt es noch den Rat – der besteht zwar aus gewählten VolksvertreterInnen, ist aber selbst auch nicht gewählt, vor allem nicht für seine weitreichenden Kompetenzen. Es ist also nicht ganz richtig, Europa eine Demokratie zu nennen. Die absolut undemokratischen Entscheidungen des EUgH – der letztlich alles toppt und mit Demokratie soviel zu tun hat, wie Cäsars Zahnstocher, kommt noch erschwerend hinzu.

Innen Ursula v.d. Leyen 08.10.1958, 08:33 Brüssel, außen heute, 16.07.2019 09:00

Ob sie nun gewählt wird bei rückläufigem Merkur und Jupiter, Saturn Quadrat Sonne, etc.? Und gar noch zur Mondfinsternis heute Nacht? Aber kann man sich dieser „Personalie“ überhaupt widersetzen? Auf Dauer wohl nicht – ich glaube, sie wird nicht im ersten Wahlgang gewählt. Eher schon, wenn wenigstens die Sonne auf ihrem Löwe-Mond steht, besser noch, wenn Jupiter dazu direktläufig ein Trigon macht. Es wird wohl darauf ankommen, wie sehr sie dem Parlament ihre neue Überzeugung, aus der ursprünglichen Montanunion eine von oben bis unten verlogenen Klimaunion zu machen – worauf z.B. die Grünen in Straßburg bestehen – vorspielen kann. Um hier die Balance zu wahren zwischen Wahrheit und Lüge ist sie natürlich als Waage-Persönlichkeit im kollektiven Haus 12 genau die richtige.

Innen Europa Maastrich, 01.11.1993 00:01 Brüssel, außen Mondfinsternis, 16.07.2019 23:39

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Hier für bessere Ideen:

 

 

Personen, Weltbild

Ursula von der Leyen

Liebe Leserinnen und Leser,

vielen Dank für eure weisen Kommentare! Die ermöglichen erst mal einen vernünftigen Überblick. Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, mir den dynamischen Weg offen zu halten. „Dynamischer Weg“? Damit meine ich, den Weg der Initiative, also keine Zeit zu verschwenden. Nun muß man (ich) achtgeben! Nicht für alle bedeutet „Initiative“ = Aktivität, Handlung. Man kann ganz gut Initiative ergreifen, indem man nicht handelt. Oder eben etwas anderes macht. Das ist der Merkur im Wassermann-Job: etwas anderes machen. Der Merkur im Löwen-Job jedoch ist: selbiges zu machen, und zwar mit Bestimmtheit. Nun ist Merkur in die Jungfrau gegangen, und macht dort vor allem Effizientes, wenn wir es ihm nur zutrauen.

Foto Termin ©

Seit ein paar Wochen bin ich dabei, mir zum Thema „Wesen der Astrologie“, „Philosophie der Astrologie“ wie vor zwei Jahren wieder sehr intensive Gedanken zu machen, und jetzt, wo der Mond im Wassermann weilt, gelingt es mir – nicht plötzlich, aber sich lichtend – den Gemütsraum zu verstehen, der die sogenannten „Skeptiker“ gegen die Astrologie so irrational aufbringt. Das wiederum ermöglicht es mir, für mein Buch-Projekt den richtigen Standpunkt zu finden. Die Frage lautet: wie kann man die Einwände der schärfsten Kritiker der Astrologie ernst nehmen und ihnen erklärend entgegenkommen? Was ist Astrologie? Mehr, wie alles andere, ist diese Frage unbeantwortet. Sie endlich zu beantworten, allerdings nicht im Blog, sondern in Form eines Buches – wird die perfekte Antwort auf die entsprechenden Herausforderungen sein.

Ursula von der Leyen hat ihren Mond da, wo ihres Vaters Sonne steht. Sie ist eine jener bemerkenswerten Waage-Persönlichkeiten, die uns den Transit von Saturn über der Sonne mit erstaunlicher Disziplin vorführen und durchaus Mut machen, wie mit einer solchen Situation umzugehen sei. Warum erschien der kommentierenden Öffentlichkeit ihr Vorschlag, die südlichen Länder mit Goldreserven bürgen zu lassen (Italien hat davon besonders viel) allen begründungslos unpraktikabel? Immer, wenn solche Sachen quasi schattenhaft durchgewunken werden, die doch auf der Hand liegen, ist Aufmerksamkeit geboten … wird vielleicht der Goldpreis von den verschuldeten Staaten absichtlich hochgetrieben?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ursula von der Leyen 08.10.1958