Liebe Leserinnen und Leser,
habe ich selbst gepflanzt und blüht intensiv zwei mal im Jahr …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Astrologie in der Nachfolge der heiligen drei Könige
Liebe Leserinnen und Leser,
Mars macht ein Sextil zur Sonne, die sich in wenigen Tagen anschickt, Löwe zu verlassen und ins Ernte-Zeichen einzukehren. Der Mond in Waage steht in Opposition zum Uranus, unserem Astrologie-Herrscher im Widder; es ist auch zu heiß, um unsere philosophische Reihe heute fortzusetzen, obwohl wir noch lange nicht am Punkt sind. Der Spieltrieb in Waage hindert das – die schöne Plänkelei – der Glanz, der nicht Gold ist, aber vielen wichtiger, als das edle Metall. Mittwoch Morgen ist Skorpion-Mond und Donnerstag steht – dazu passend – die Sonne schon in der Jungfrau – spätestens dann geht es weiter mit Philosophie.
Michael Roscher schreibt sehr treffend zum Waage-Mond Geborenen: „Polemisch ausgedrückt, besitzen diese Menschen keine seelische Heimat, und sie weigern sich, eine zu finden. Dies liegt zu einem wesentlichen Teil an der Angst vor dem Verlust des eigenen Freiraums … Die Nativen benötigen ein Gegenüber, wobei sie jedoch jeglicher Verbindlichkeit aus dem Weg gehen.“
Ziemliche Klemme, nicht wahr?! Aber das Leben findet auch dafür einen wunderbaren Ausgleich. Zum Beispiel die Widder-Mond Geborenen, das natürliche Gegenstück der Waage-Mond Freunde …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Liebe Leserinnen und Leser,
der übergeordnete Begriff „Astrologie“ umfasst dabei dem Anspruch gemäß alle Astrologie – also unsere westliche genauso, wie die chinesische und die Maya-Astrologie, von der kaum etwas bekannt sein dürfte. Wenn wir fragen, was Astrologie ist, müssen wir finden, was all diesen Betreibungen astrologischer Art gemeinsam ist?
Gemeinsam ist ihnen, daß sie aus der Beobachtung des Himmels eine bestimmte Rhythmik erkennen anhand der Bewegung der Weltenkörper in ihrem schwebenden Gang und dann aus dieser Rhythmik eine Phase bestimmen, die mittels willentlicher Entsprechung durch Sternkundige Einfluss auf die Geschehnisse nimmt, sei es – wie früher – kollektiv; – und als Berater des Königs, oder – so wie heute – individuell – und mit Jesus auch wieder kollektiv (in der Auflösung des Gegensatzes).
Unser Tierkreis arbeitet mit dem Jupiter-Maß 12 – der chinesische ebenso, aber mit anderen Schwerpunkten – wie es nur natürlich ist für eine andere Zivilisation – der indische Tierkreis ist ein Relikt Alexanders und seiner Astrologen und die Maya sollten wohl einen Tierkreis gehabt haben, der uns aber nicht bekannt ist – der 52-Jahre Fest-Zyklus (104 Jahre) ist die Summe von 13 mal 8 – des harmonischen Venus/Erd-Rhythmus.
Was auch immer dem noch zu Grunde liegen mag: gemeinsam ist aller Astrologie der Wille zu rhythmischer Lesbarkeit des Himmels und der Verbindung zu Ereignishaftigkeit, Wetter, Ernte und Schicksal. Johannes Kepler hat zwar den Tierkreis in seiner Bedeutung verworfen, aber das Aspektverhältnis der Planeten untereinander für eine so zuverlässige Wetterorientierung gehalten, daß er bereit war, einem wichtigen Auftraggeber das gesamte Wetter des Jahres 1602 detailliert aus den Aspektverhältnissen der Planeten vorauszusagen.
Das gespaltene Verhältnis der Menschen zur Astrologie erklärt sich aus ihrer früheren Rolle: zu der Zeit, als Astrologie und Religion eins waren – ein Stadium, das sich ontogenetisch als Entwicklungsstufe eines jeden Volkes begreifen läßt – waren die Kalender-Tempel (Stonehenge) – wie heute die Kirchtürme schon bald von ano dazumal …
… mit den großen Uhren – auch sakraler Grund – und je nach Perversion der Zeit – mit Opfern begangen und rituell eingebettet in eine entsprechende Tradition. Diese Opferzeiten wurden – wie ja nun bei den Atzteken auch – per astronomischer Bestimmung festgelegt.
Über Opferkulte unserer Vorfahren wissen wir Details zum Teil von römischen Autoren, zum Teil aus Darstellungen auf den silberenen Weihekesseln.
Doch auch diese Details werden nicht für alle Zeit Tradition gewesen sein – auch die von den Römern angetroffenen Barbaren hatten vor längerer Zeit nochmals andere Sitten.
Die andere Wurzel der Astrologie reicht zurück auf die Insel Kos. Bêl-re’ušunu – (diesen Namen auf der Zunge fließen lassen und verstehen!), ein Weiser der Sonne aus Babylon, vom Zweistromland, brachte sie dorthin und eröffnete eine astrologische Schule.
Was sich als Aussage seiner Schule erhalten hat, ist womöglich die gesamte Astrologie selbst, das Problem der Zivilisation. Denn kolportiert wird, daß er lehrte, es gäbe einen Rhythmus der Zivilisationen, der durch Fluten und Feuer beeinflusst und gestört wird, wovon die Sintflut eine war. Er schreibt auf griechisch eine Geschichte Babylons, aus der uns zwar nicht das Original, aber verschiedene Zitate unterschiedlicher Autoren objektive Bürgschaft ablegen. „Buch 2“, weiß Wikipedia (Berossos – Wikipedia), „beschäftigt sich mit 10 vorsintflutlichen Königen, schildert Flutberichte“ …
Zu dieser „Sintflut“ haben wir eine zweite, unabhängige Quelle: die Bibel.
Somit schwebt natürlich über Astrologie/Astronomie die rhythmische Frage eines kosmischen Ereignisses im Raum: einer Katastrophe, die mit bestimmter Regelmäßigkeit die Erde heimsucht und die Menschen seit unvordenklichen Zeiten rhythmisch begleitet.
Handelt es sich dabei um den zusammengetragenen Sinnzusammenhang vieler Weltkatastrophen wie in Thailand und Japan? – so auffallend kurze Zeit Poseidons Zorn hintereinander? Oder haben wir es bei der „Sintflut“ wirklich mit dem weltweiten Zusammenhang einer Großkatastrophe der jüngsten Weltgeschichte zu tun, an die sich die gesamte Menschheit in ihren jeweiligen Geschichtserzählungen – den Mythologien – erinnert?!
Wer eine Meinung dazu hat, halte sich nicht zurück …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Liebe Leserinnen und Leser,
bei solchen Fundsachen schreibe ich mir gerne die exakte Fundzeit auf – Merkur steht ganz genau am Mittagspunkt und im Aspekt zur Mondknotenachse – ist rückläufig (ich lege das Silberplättchen, das aussieht, wie eine Träne des gestrigen Vollmonds, wieder zurück).
Aspekte zur Mondknotenachse sind Weichenstellungen, Entscheidungen, Erfüllung. Dreimal wird Merkur diesen Aspekt haben (und hatte ihn schon mal als Jupiter Sextil am 30.06.2012). Das dritte Mal dann am 11.08 – direkt, rückläufig und dann wieder direkt. Wie eine Drehtür verhält sich das –
Am Tag seiner Geburt – so will es der Mythos – „stahl er seinem Bruder Apoll eine Rinderherde, die dieser für den König Admetos in Thessalien hütete. Apoll brachte Hermes vor den Olymp. Zeus befahl dir Rückgabe des gestohlenen Viehs.“ An diesem Punkt wären wir jetzt …
Reiche sollen mehr Steuern zahlen fordern SPD Grüne Linke – SPIEGEL ONLINE
“ … doch Hermes betörte Apoll mit dem Spiel seiner Flöte. Apoll nahm statt der Rinder die Flöte und gab seinem Bruder dazu noch einen Zauberstab. Der konnte den Schlaf, auch den ewigen Schlaf, bringen und alle von ihm berührten Dinge in Gold verwandeln.“
Etwas versilbertes haben wir schon gefunden …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Welcome to the Habib Koité’s websire !
Liebe Leserinnen und Leser,
Mond wird just zu Vollmond ein sehr genaues Trigon zu Jupiter machen. In den Luftzeichen Wassermann und Zwillinge.
Merkur läuft tüchtig zurück – ist wieder „alberne Zeit“ aber ergänzt um die Bedeutung, die Löwe mitbringt: Selbstbewußtsein, Kreativität, Kinder, Sport, etc. – Es kommt drauf an, wo bei Ihnen im Horoskop Löwe genau steht. Diejenigen, die der Sonne nach Löwe sind, brauchen vielleicht eine Portion Humor jetzt wirklich!
Und nun kommt der Mond im Gegenzeichen Wassermann und macht zu dem eine Opposition – zwei stolze Zeichen potenzieren sich noch! Aber Löwe, die Sonne selbst und beispielhaft Löwe Obama – von dessen Ahnenforschung unterer Zeitungsfetzen handelt – muss ihre/seine Vergangenheit bis zum Ursklaven John Bunch III. zurückverfolgen:
Indien Independence 15.08.1947 12:00 Delhi
Sie sehen also an oberem Horoskop – Merkur steht rückläufig über dem Mond/Merkur Verbund des – logisch – Raubkatzen-Landes Indien – zwar ist es dort bekanntlich eher der Tiger – bedroht und doch auch noch bedrohend – und Merkur legt nach dem Löwe-Mond Willen des Volkes das Land in der Stromversorgung lahm! Ist es nicht kar im Horoskop Indiens – außen den passenden Löwe-Merkur Transit – abgebildetet?
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Datei:GluehwuermchenImWald.jpg – Wikipedia
Liebe Leserinnen und Leser,
Es gibt Phänomene, da stößt Film/Fotografie an Grenzen des Darstellbaren. Wir Menschen sind nicht die einzigen seltsamen Wesen. Glühwürmchen in ihrer natürlichen Erscheinung etwa – in einem Feld bodenblühender Obst-Waldpflanzen können in ihrer wahren Erscheinung nicht fotografiert werden, behaupte ich.
Von einem Tag auf den anderen werden es mehr! Erst war es ein zaghaftes, aber beständiges Dauerglühen am Boden – nun, nach Vollmond, beginnt auch da und dort ein signalturmhaftes Pulsieren.
Diese kleinen Käfer betreiben Leuchtkommunikation auf extatischem Niveau. Ihre Tätigkeit ist nächtlich und still und vollkommen geheim.
Es ist nicht so, daß nicht auch in diesem Gebiet simulativ gewildert würde – die Luminations-Phänomene unserer eigenen Natur inspirierten zu der fantastischen Entfremdung durch „Avatar“. Wir können aber Realität und Simulation noch unterscheiden. Kennzeichen der Realität ist der Zeit-Faktor. Diese kleinen Glühwürmchen sind Merkur-Wesen – Merkur im Löwen, jetzt in perfekter Opposition zum Wassermann-Mond …
… und herrlichem Trigon zu Uranus. Energetisch ideal harmonisiert und aufgeladen, könnte frau/man sagen. Sie sollten sich also mit der Fortpflanzung beeilen – und schauen, daß sie nicht auffallen, die Leuchtkäfer?! Doch genau diesen Charakter hat ihr wahrhaft zauberhaftes Leuchten nicht: es fällt sehr auf (beglückt augenblicklich, sie zu sehen) und ist von der Frequenz her ansteigend und langsam … : – sehr langsam, nicht schnell, sondern von Dauer. Und genau dieser Faktor – der wesentliche, uns dem Augenblick enthebende, der verzaubernde lange Augenblick – ist nicht zu fotografieren – was Realität von Simulation unterscheidet. Und die Beglückung, die in dieser Qualität – wie echt also – sonst nicht zu haben ist. Selbst wenn man versuchte, die Kulisse simulativ zu optimieren, wäre etwas Kino-kopiertes eben doch nicht wirklich da, nicht anwesend in dem Sinne, wie Heraklit das Wort gebrauchte: „Auch hier wesen Götter an …“, als er das Feuer schürte und sich für die einfache Tätigkeit als Adliger rechtfertigen zu müssen meinte, und gleichzeitig einen die Zeiten überdauernden Lehrspruch hinterlassen hat, der konkret von der Anwesenheit des Göttlichen spricht.
Diese ganze Gedankenkette zu Neptun/Jupiter Quadrat – insofern Film/Fotografie ja immer „Simulation“ ist und somit auch ein Neptun-Thema – die Information betreffend – also den transportierten Bildgehalt betreffend – aber Jupiter in den Zwillingen in diesem Fall „quadratisch“ abrufend.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Liebe Leserinnen und Leser,
hier trifft sich nun Politik und Fussball. Ein Schicksalsspiel! Trotzdem ist es gut, wenn Deutschland gewinnt – am Besten Europa-Meister wird – weil wir dann gnädiger Südeuropa finanzieren werden, anstatt uns die Kunden dort kaputtzumachen.
Und eher bereit sind, das alte Karma (Südknoten am AC des 1990-Horoskops) anzunehmen, das immer noch dazu führt, daß wir uns Karikaturen gegen unsere Kanzlerin gefallen lassen müssen, die aus der Bitternis erlittener Geschichte ihre Begründung beziehen. In Kreta und ganz Griechenland ist die Erinnerung daran nicht verblasst – den Menschen fielen im Land der Zitronen die Zähne aus, weil alle Zitrusfrüchte für die Vitamiversorgung des kriegsführenden Riesenreiches konfiziert wurden.
So wird Fussball hohe Politik – denn was wie Satire klingt, ist verflochtene Realität – geht es doch weniger nur um Zahlen, sondern um die Verfassung des Volksgemüts. Auch und gerade in Griechenland, Italien, Spanien und Portugal und sogar Frankreich.
Der griechische Film boomt total auf einer No-Budged-Ebene – es entstehen Landprojekte auf Bio-Basis, Olivenhaine werden wieder gepflegt. Vielleicht könnte man auch die Sea Diamond – Wikipedia bergen und die wilden Müllkippen an Land und im Meer aufräumen. Wieder schönere Häuser bauen und Elektrofahrzeuge fördern.
Im Juli hat Venus direkt gedreht und erreicht in Haus 11 fast schon den Zwillinge-Mars in Haus 11, der alte Mitherrscher über das 5. Haus und neuer/alter über das 10. ist. Ich weiß ja nun nicht, wie das Horoskop Spaniens aussieht, aber da kommen wir vielleicht morgen zu … Jupiter, Südknoten und Glückspunkt stehen im Zwillinge-Zeichen in Mars-Nähe des Deutschland-Horoskops. Mars laufend geht selbst über Merkur und Merkur laufend über den Aszendenten und Südknoten. Und Pluto ist immer noch rückläufig in Haus 6 – dem Haus der Arbeit für Deutschland, wo die Regenten des Haus 7 stehen, unserer Partner in der EU – Saturn (Herr von 7), Neptun und Uranus (auch Herr von 7) – stellen plutonische Ansprüche, wollen Veränderung erreichen – und es hängt mit Pluto, dem Reichtum zusammen.
Ganz schön viel Südknoten – nicht wahr? Es geht hier um Vergangenheit auch. Der Sieger müßte auch den Blues tragen. Den Sieger-Blues.
Neptun und Chiron in Haus 8 – man versucht uns tatsächlich kollektiv (als Land) über den Tisch zu ziehen. Wird im Herbst besser, wenn Jupiter in 11 den Einfluss des vergangenen Karmas hinter sich gelassen hat und Saturn aus dem Sonnenzeichen rausgeht und in einen Harmonie-Aspekt zum Steinbock-Saturn Deutschlands.
Unsere Zukunft liegt beim Nordknoten im Wassermann in Haus 7 – also gilt es, sich auf die Gemeinschaft der anderen einzulassen – wir sind die, die sich verändern müssen, sonst bäuchten wir Götz Aly nicht, der uns unsere unmittelbare Vergangenheit aus dem Neid heraus erklärt. Aber wir tun es bereits – mit dem Atomausstieg. Das Modell sollte weitergeführt werden.
Innen Deutschland 03.10.1990 00:00 Berlin, außen 01.07.2012 21:45 Kiew
Ich wiederhole meine Meinung: die Ankündigung mindestens der Schaffung einer demokratisch in Europa gewählten Instanz – ein echter Präsident im Wirtschaftsbereich – und nur dort – wäre die billigste sofort wirksame Variante, einmal Schluss zu machen mit dem Auflösungsszenario: (Neptun in den Fischen) – wir würden Neptun nutzen und Europa befreiende Kompetenz geben. Die Märkte sind sofort ruhig, wenn jemand auf höchster Zahlungsebene sagt, daß er im Prinzip unbegrenzt Geld rausbringt, wie die FED das tut. Und eigentlich wurde das bereits gesagt – aber höhere Zinsen sind ein höheres Geschäft. So provoziert das Kapital seine Entwertung durch Inflation oder Währungsreform. Das ist dann ungerecht, weil es auch den kleinen Mann trifft und alle Großen immer noch auf riesigen Vermögen sitzen.
Vor diesem Schritt scheut man sich – hat ihn merkwürdig gestaffelt auf für den Normalbürger in Kürzeln verschwimmende Mechanismen und Schutzschirme, deren wahre Funktion um so dunkler zu werden scheint, proportional umgekehrt ihrer medialen Korrespondenz – je mehr wiederholt wird, umso merkwürdiger klingt der Kanon. In jedem Fall erwartet unser Radiosender, daß wir Vokabeln wie „Dow Jones“ und “ … ist glücklich gestartet der DAX heute … “ zu unserer inneren Wirtschaftskompetenz machen – wir sollen mitfiebern: aber – haben Merkel und Schäuble einen Plan B zu ihrer „Schritt für Schritt“ Politik?! Denkt einmal über eine/n Europapräsidenten nach, eine Art oberste Finanzaufsicht – aber gewählt und kontrolliert vom Volk. Das fände ich eine gute Idee, oder?
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Liebe Leserinnen und Leser,
ja Thorsten, Du hast Recht. Der Mond ist da nicht in Haus 10, sondern in Haus 11. Doch das nützt nicht viel. Wir wollen ja hier die Stundenastrologie nach Sportvorgaben genau testen. Und da ist Mars in diesem Horoskop Herr von Haus 10. Also Herr über das „Weiterkommen“. Und Mond als Polen wird ein Trigon dazu haben. Mond ist im Stier nicht schwach. Diese Aussage ist also stundenastrologisch eindeutig. Nach William Lilly könnten wir uns immerhin auf eine „Deutungseinschränkung“ berufen – der Aszendent steht in den ersten drei Graden. Außerhalb der Sportastrologie hätte man also gesagt: „Zu früh, um eine Aussage zu machen, die Sache muß sich erst noch entwickeln.“ Aber hier macht so eine Antwort keinen Sinn, wie Frawley meint. Wir wissen ja, daß Polen entweder weiterkommen würde, oder nicht.
Wir machen also erstmal Pause mit den Vorhersagen. Für das Halbfinale stelle ich dann „Ereignishoroskope“ für die Spiele ein, also das Horoskop der jeweiligen Spiele. Mal gucken, ob wir was deuten wollen.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Liebe Leserinnen und Leser,
James Joyce « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch
von Hans Wollschläger ist der Geburtszeitpunkt nicht bekannt, aber die Todeszeit kennen wir genau. Der Südknoten stand gradgenau über Neptun, dem Fische-Herrscher. Schon allein deswegen nehme ich an, daß Wollschläger ein Fische/Widder-Aszendent (und nicht nur Sonne war) – auch seine Augen (der „Aquarium-Blick“) sind ein Indiz dafür. Und natürlich Monika Wollschläger, denn sie ist Waage-Sonne und Aszendent – und passt so gut in Hans Wollschlägers Partnerhaus.
“ … – ich : habe Worte um mich, mächtiger als – : aber das ist auch sonderbar genug – daß ich mir meine Arbeitsstätten immer als Höhlen – das : ist ja … „ *
Die TAZ und die FAZ erwähnen Wollschläger zum Groß-Ergeignis des Hörspiels morgen im SWR2 und Deutschlandfunk, die ZEIT und die Süddeutsche Zeitung (letztere in alter Feindschaft) verschweigen den Namen des Über-Setzers. Na klar, Wollschläger war auch zu Lebzeiten extrem unbequem. Nur die TAZ findet angemessene Worte. Doch es stimmt nicht, wenn Sandra Kegel in der FAZ schreibt:
„Kein Wort ist hier zu hören, das nicht von Joyce stammt.“
Außer den paar lateinischen Zitaten ist das Gegenteil der Fall: kein Wort wird zu hören sein, das nicht von Hans Wollschläger stammt. Denn der Ulysses kann nicht übersetzt, sondern nur nach-gedichtet werden. Das wird besonders deutlich, wenn sich Wollschläger des Mittelhochdeutschen ‚bedient‘. Aber auch der Charakter des Buches ist durch Wollschlägers gefeierte Übersetzung völlig verändert – wer Wollschlägers eigene Literatur kennt – vor allem die genialen „Herzgewächse“ – hört aus jedem Wort und Satz seinen Tonfall heraus.
Um Wollschlägers eigenes Romanwerk Herzgewächse zu begreifen – das ebenso eine öffentliche Lesung verdient hätte – ist unsere Zeit zu weit von tiefer Erkenntnis entfernt.
Wollschläger war kein Anhänger der Astrologie; dazu war er zu sehr von seinem Mentor Adorno beeinflusst. Und dennoch hat mein wahrer Freund Hans Wollschläger durch sein Zauberbuch „Herzgewächse“ – eine Faust-Interpretation in der Traditionsreihe Thomas Manns – das Numinose auf offensichtlich so Persönlichkeits-erschütternde Weise erfahren, daß ihm gegen Ende seines Lebens klar gewesen sein musste, wie Literatur eben nicht nur Literatur ist – sondern Korrespondenz mit der geistigen Welt.
So kam er dann mit dem ensembleKONTRASTE – das sich seines Angedenkens scheinbar unglaublich schnell entledigt hat – am Schluss seines Lebens sogar zu einer Bibel-Lesung (Salomon) – die sich mit Posaune darbot wie schwerer Rotwein. Ich habe Filmaufnahmen von dieser und einer weiteren Lesung, die ich interessierten Kultur-Redakteuren gerne zur Verfügung stelle. (Inzwischen in Bamberg in guten Händen.)
Doch nun zur Astrologie – was verband Wassermann Joyce und Fische Wollschläger – vor allem der gemeinsame Löwe-Mond – das Herz, von dem in „Herzgewächse“ Titel-gebend die Rede ist. Auch im Laufe des 16. Juni 1904 wird der Mond in den Löwen wechseln.
Und Zwillinge Klaus Buhlert – was verbindet ihn mit Wollschläger? – der Mond & Jupiter in den Fischen – und durch den Bloomsday koppelt er sich ein in die Venus & Mars plus Sonne & Pluto Konjunktion, die aus diesem weltliterarischen Wahl-Datum ein wahrhaft (eines von Wollschlägers Lieblingsworten) plutonisches Ereignis der Information und Kultur macht. Dass wir das beschert bekommen, wenn Venus in den Zwillingen rückläufig geht (und Saturn in der Waage), passt zu unserer Retro-Kultur, der ein Welt-Überblick verloren gegangen ist, und die ihren Anker in der Vergangenheit sucht. Vielleicht wäre es passender, das Genie unserer Zeit (Thomas Pynchon), oder gar Wollschläger selbst zu lesen, des vorletzten „Statthalters der Deutschen Sprache“ – es kommen Gott sei Dank immer wieder welche nach.
SWR2 :: Hörspiel & Feature :: Ulysses | SWR.de
Was geschah Hans Wollschläger? « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch
Bloomsday 16.06.1904 08:00 Dublin
James Joyce 02.02.1882 06:00 Dublin
Hans Wollschläger 17.03.1935 06:30 (angenommene Zeit) Minden
Klaus Buhlert 07.06.1950, keine Zeit.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
* Herzgewächse oder der Fall Adams, Haffmanns Verlag, S. 196
Liebe Leserinnen und Leser,
wir sehen für diese Frage den Signifikator für den Favoriten, die Sonne, im Haus 11. Der einzige aktuelle Aspekt, den die Sonne bekommen wird, ist das Trigon zu Saturn, der rückläufig in der Waage in Haus 4 steht. Der würde die Sonne begünstigen, wenn Saturn nicht der Planet des Gegners Kroatien wäre.
Mond – der Anzeiger eines Verlaufs – wird zwar einen Aspekt zur Sonne bilden, aber der Orbis ist viel zu weit. Bemerkenswert ist die „Belagerung“ des Mondes durch Chiron und Neptun – da müssen wir auf Schiedsrichter-Fehlentscheidungen achten zugunsten der Gegner, der Kroaten, denn Haus 8 ist deren Terrain.
Die jeweiligen Spiegelpunkte an der 0-Grad Marke Steinbock ergeben keinen brauchbaren Hinweis, wenn ich nichts übersehen habe.
Saturn jedoch steht „erhöht“ in der Waage und läuft immer langsamer aus seiner Rückläufigkeitsschleife; was bei anderen Planeten schlecht ist im Sinne des Wunsches der Fragenden (der langsame Lauf), das ist bei Saturn gut. Langsamer Lauf ist sein Ding. Er steht in einem Eckhaus zusätzlich.
Ich prognostiziere einen klaren Sieg für Kroatien. Irland wird verlieren.
Sabine: Wird mein Favorit Irland heute gegen Kroatien gewinnen? 10.06.2012 08:38 Nürnberg
Alle Antworten sind ohne Gewähr – und hier – wie immer – höchstens Teil eines Spiels, das wir astrologisch begleiten wollen, ist ja den Meisten klar …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
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