Astrologische Wochenvorausschau, Mundan, Poetry

Wochenvideo

Widder

https://www.youtube.com/user/Astrologieblog

Liebe Leser,

irgendwie mißlingt mir hier das Einbetten des YouTube-Videos: bitte einfach gleich über obigen Link auf YouTube gehen … Uranus & Sonne in Konjunktion im Widder …

Ich muss dazu vielleicht sagen, daß die Videos nach einer Woche wieder vom Netz gehen … allein schon, um aktuell zu bleiben.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Poetry

Neumond

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Liebe Leser,

wo hab ich´s nur gelesen? Sicher ist, daß Johannes von Strachov, alias Gallus von Prag, einer der Leibärzte und Astrologen Karls IV dem Kaiser riet, sich mit wohlriechenden Substanzen  und guten Kleidern zu schützen – und immerhin, der Kaiser hat diese Zeit überlebt – sein Astrologe war ein Paracelus-Arzt und Astronom edelster Sorgfalt – und nun – aktuell findet man Geruchsrezeptoren im Körper von Menschen, wo wir gar keine Nase haben …

http://www.primaveralife.com/

Neumond ist Neumond: im Widder der Neuanfang. Frei von Altlasten. Eine Reinigung. Aromen haben da Macht, durchaus … Venus und Mars bilden jetzt schnell, in der Nacht vom 12. auf den 13. April, ein genaues Trigon … wer sich vertragen will, vertrage sich :-) …

Sonne verbindet sich mit Uranus in den Feuerenergien, die auch Saturn rückläufig will: „revolutionär“-reaktionäre Ideen machen als Undurchdachtes die Runde, z.B. im ZEIT Feuilleton, wo eine Elite sich den Blues singt: „Postkapitalismus“ …

In Franken ist man so nüchtern, das nicht zu glauben – aber man pflegt eine dem Art-Deco und dem Jungendstil verpflichtete Gartenkultur – zumindest in Nürnberg, die eigentlich in keinem Reiseführer erwähnt wird, und doch zauberhaft ist.

Mit freundlichen Frühlingsgrüßen,

Markus

Fotos, Poetry

Mond in Fische

IMG_4480Foto Termin ©, Seattle Harbour, Washington

Liebe Leser,

wenn Mond durch die Fische läuft, ist die Stimmung tatsächlich leicht unheimlich und illusionär (plus paradoxerweise Balsam-Mond) – jemand mit Sonne in Fische wirkt da wie eine Wärmelampe, denn sie erkennt die Verlorenheit des Fische-Mondes … Mond ist in Fische bis morgen, viertel vor neun, und wechselt dann ins „neue“ Stellium mit Venus, Merkur Sonne & Uranus im Zeichen Widder: wer wagt, gewinnt – und erhält viele „Freiheitsgrade“ :-) …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Entspannung am Himmel

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Foto Termin ©

Liebe Leser,

die Situation, einmal nur ganz wenig exakte Aspekte am Himmel zu finden, bringt auch sofort Entspannung. Der einzig exakte Aspekt ist bald Mond in Wassermann zu Merkur in Widder: Sextil um halb zwei in der Nacht … und die vertragen sich: wissen doch Widder & Wassermann beide um das Los heroischer Vereinzelung – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen: Widder, weil er immer zuviel wagen muss (unfreiwillig), und Wassermann, weil er sich für überlegen hält – trotzdem/deswegen teilen sie im Ergebnis ein Los: das, des siegreichen und/oder tragischen Helden.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

Uranus/Merkur Konjunktion in Widder

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Foto Termin ©

Liebe Leser,

wer behauptet, der einwandernde Islam sei irgendwie völkerfremd oder neu, hat Goethe, Friedrich Rückert, Karl May oder Hans Wollschläger, Hauff und Steiner nicht gelesen, und die Hafis-Lieder:

„Soll ich von Smaragden reden, die dein Finger niedlich zeigt?
Manchmal ist ein Wort vonnöthen,
Oft ist’s besser daſs man schweigt.
Also sag’ ich: daſs die Farbe
Grün und augerquicklich sey!
Sage nicht daſs Schmerz und Narbe
Zu befürchten nah dabey.
Immerhin! du magst es lesen!
Warum übst du solche Macht!
„So gefährlich ist dein Wesen
Als erquicklich der Smaragd.“

Divan, Goethe, „Bedenklich“ S. 53

Bei Karl May: der Inspirator meiner Jungend mit Kara Ben Nemsi und Hatschi Halef Omar: geniale Wandlung von „Old Shatterhand“ aus dem wilden Westen … wie die Szenarien sich gleichen:

Warum die Araber uns in Syrien nicht wollen

Schreiben tut Rober F. Kennedy Junior – und was er sagt, hat Gewicht …

Wir jedoch sollten uns den Divan nicht nehmen lassen. Die überwiegende Mehrzahl der Menschen, die kommen, werden unsere Kulturen erneut vermischen, und schon früher sind dabei so großartige Dinge, wie die Kathedralen herausgekommen …

Wär natürlich notwendig, Grausamkeiten zu überwinden … die Nerven liegen ja schon länger blank – Humor geht flöten. Wir müssen die Opfer in die Mitte nehmen und gegen den Hass singen* oder schweigen. Oder besser: beten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* bei genauerer Überlegung erweist sich dieser Gedanke als absurd, denn „Singen“ kann eigentlich nicht „gegen“ sein …

 

Ereignis, Personen, Poetry

Mond/Sonne Trigon im Feuer der Inspiration …

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Liebe Leser,

72 mal war Karl IV in Nürnberg, Nürnberg war sein zweites Zuhause, und mit Tennemünde, wo er 42 Mal war, hatte er sogar ein drittes – ganz zu schweigen von Karlstein:

https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Karlštejn

… eine weitere seiner Heimaten – Reisen nach Aachen, Rom, Paris, Basel, Luxenburg nicht gerechnet … Es ist nicht ohne seinen eigenen „Witz“, der sehr tschechisch ist, daß sein Geburtstag nach unserem Kalender in die Stier-Zeit fällt, während der Kaiser doch ein Zwillings-Geborener war.

Denn dazwischen fällt die große Kalenderreform, wo man 10 Tage eingefügt hat, um den Kalender wieder einigermaßen mit den astrologisch/astronomischen Gegenbenheiten der erst kürzlich hinter uns liegenden Frühlings-Tag/Nachtgleichen anzupassen. Deswegen war Karl IV eben kein Stier, sondern ein Zwillings-Geborener – aber mit Schütze-Aszendent und – Signum der Genialität: Wassermann-Mond (mit Saturn-Konjunktion) …

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Horoskop Karl IV

Gallus von Prag (Johannes von Strachov), sein Leibarzt und Astrologe nach der Paracelsus-Medizin, begleitete den Kaiser in allen Lebenslagen sehr erfolgreich. Allein schon das wahnwitzige Projekt, Kaiser zu werden (ein mythischer Titel, schon damals das Gerücht von Parzival): die Brücke zum Großvater, der im Bamberger Dom liegt: Kaiser Heinrich VII – und für Karl – in Wahrheit in Böhmen Václav – nach der Mutter Elisabeth – sein gültiges Lebensprojekt, dem er sich aber hingab, daß man ihn den „Pfaffen auf dem Thron“ genannt hat: so tief liebte er Ritus, Religion, Geistigkeit. Daß er eben kein „Pfaffe“ war, bewies er – und das zeigt, wie böswillige Leute immer was zu kritisieren haben – durch die Gründung seiner Universität – an deren Vorlesungen er selbst teilnahm! – und seinen Sinn für Dichtung (Autobiographie; Freundschaft mit Petrarca, Wenzels Nachdichtung) – allein, wie er den Heuschreckenschwarm in Niederösterreich beschreibt – Zeichen schwerer Zeiten (2 mal Pest), als es in Europa sowas noch ebenso gab, wie heute in Afrika. Ohne die Brücke der Astrologie, der Tag/Nachtgleichen – keine Kalender-Reform. Der Kalender ist zwar notwendig, aber immer nur das nachhumpelnde Zählwerk des Dezimalsystems zur heiligen Tag/Nachtgleichen, die die Menschheit in der Astrologie letztlich unabhängig von den Zahlen hält, den Zahlen dienende Funktion zuweist, was auch gut ist. Warum? Weil es nach dem System der Tag/Nachtgleichen ein Jahr mit 360 oder 365 Tagen geben kann, sie bleiben sich gleich, und deswegen kann man – und das tut im Kern eigentlich die Astrologie – nach ihnen den Kalender ausrichten.

Aber eben die goldenen Bullen Karls IV in Nürnberg – man öffnet den Zugang zu ihnen – wie als Politicum – bevor die Prager die Ausstellung zum 14. Mai (also verfrüht, denn der Kaiser ist auf 1 Grad nochwas Zwillinge geboren … ) überhaupt eröffnen – aber nur für 1 Woche – ziemlich, soweit ich weiß, nur für eine Woche … heavy business! Das Gebäude des Stadtarchivs ist sonst nur Forschern mit Spezialgenehmigung zugänglich – I suppose …

Mond/Sonne Trigon: von Schütze zu Widder im Feuer …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S: Ach so, „Der Kaiser würde … „: die neue goldenen Bulle:

  1. Gesetz für Europa

Alles, was produziert wird, muss vorbehaltlos und rückstandlos zurückgenommen und zu 100 % recycled werden. Es ist beschlossen!

Fotos

Südknoten Konjunktion Chiron

IMG_8376Foto Termin ©

Liebe Leser,

Das vor allem unterscheidet das Christentum von allen anderen Religionen: nur durch Christus ist die Befreiung der Frauen im Zentrum einer patriarchalischen Religion gelandet …

… es ist bekannt, daß das Matriarchat auch bei „uns“ noch um die Bronze-Zeit das Leben als zyklischen Kreislauf verehrte, und deshalb Furchtlosigkeit vor dem Tod vorherrschte.

Macht aber keinen Sinn, sich nach jenen Zeiten zurückzusehen, weil in den Gebräuchen gerade deswegen auch Grausamkeit vorkam.

Selbst und kultisch gerade im Matriarchat. Maria ist die vollkommen verklärte, gewandelte Jungfrau, die zwar gebährt, aber sonst machtlos ist, und zu dritt unter dem Kreuz steht, vor der Auferstehung …

Christus ist unter anderem der, der endlich die Frauen befreit. Dazu legt vor allem Zeugnis ab die Geschichte der Frau, die unter „Blutfluss litt“ – sein Gewandt berührte, die Maria Magdalena-Geschichte und die Befreiung der Mutter …

Diesen Kampf kämpft der Erzengel Michael, der vielleicht eine Frau ist, weil er oft so dargestellt wird …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus