Personen, Weltbild

Amanda Knox Freispruch

Liebe Leserinnen und Leser,

bei solchen Sachen bin ich immer schwer am überlegen, ob ich darüber überhaupt veröffentlichen soll?! Geht es uns was an? Reicht´s nicht, wenn die Presse ihres Amtes waltet? Und auch: was soll dieses Herumstöbern in anderer Menschen Biografie?

Nun habe ich aber ein paar Stunden mit diesen Horoskopen verbracht, vor allem den Zeitpunkt der Tat und der Freilassung verglichen, und möchte hier einfach für diejenigen, die astrologisch zwischen den Zeilen lesen können, die astrologischen Fakten aufzählen:

Von Meredith Kirchner, dem Opfer, ist die Geburtszeit nicht bekannt. Sie ist es aber, die Pluto/Mars/Südknoten in einer sehr engen Konjunktion hat, wie Raffaele Sollecito im Skorpion (mega-stark), doch was bei ihr punktgenau ist, hat Raffaele Sollicito aufgefächert.

Dieser Aspekt, ausgelöst in der Mordnacht durch die Sonne, eventuell in Verbindung mit AC-Herrscher, verdient Beachtung.

Im ersten Horoskop, dem von Kirchner plus im Außenkreis die Transite zum Mordzeitpunkt, habe ich aber mit der Aspektscheibe das Südknoten/Saturn – Saturn/Radix Quadrat eingestellt. Ich spare mir hier jedes Blabla über warum und weshalb und übergebe die Einstellung schlicht den mitlesenden AstrologInnnen, die sich das ihre denken mögen.

Im zweiten Horoskop ist innen das Geburtshoroskop von Amanda Knox; meine Aspektscheibe eingestellt auf das Chiron/Pluto Quadrat mit der Auslösung durch das Mond/Sonne-Quadrat. Chiron verletzt Haus 10 = Verletzung durch Autoritäten.

Für Raffaele Sollecito, den damaligen Freund von Amanada Knox, kommt Mars im Krebs aus dem Off = von außen; Aggression kommt von außen. Wir sehen das im dritten Horoskop.

Aber wir erkennen auch ein Beziehungsproblem: Knox hat den Zwillings-AC (kein Wunder, daß sich ihre Aussagen widersprechen), Sollecito hat den Schütze-AC: Aszendenten-Achsen-Spiegelung sehen wir hier: üblich und ideal für viele gespiegelte Beziehungen!

Doch dann kommt noch etwas hinzu: Mars steht (zeichenmäßig) in Quadratur zu Mars: Knox hat den Mars im Löwen (mit Löwe-Mars kommt sie frei; siehe Horoskop 4), er hat den Mars im Skorpion, also in der schwierigen Quadrat-Stellung, das Opfer Kircher auch im Skorpion …

Nun kommt dazu: Raffaele Sollicito hat einen Mond im Steinbock, Kirchner war Steinbock-Sonne … er hat die Venus in den Fischen, sie Venus/Neptun Konjunktion (Fische-Venus kompatibel). Doch dann: Mond im Krebs (Kirchner) in Opposition zu Mond im Steinbock (Sollicito).

Der Vergleich der beiden Frauen: Sonnenopposition, Mars-Quadrat.

Damit wird die Frage, wer es war, nicht geklärt, aber es zeigen sich Verstrickungen auf, die auch die Verbindung nach dem Tod Kirchners erklären. Es gibt ja auch noch den Steinbock (Neptun/Sonne) Rudy Guede, Skorpion-Venus und wahrscheinlich Mond, der bislang nicht freigesprochen wurde, und der Kirchner am Tag vorher, an Halloween, gerade erst kennengelernt hatte …

In jedem Fall eine von diesen Halloween-Geschichten; und ich wundere mich jedesmal, wie manche Amerikaner es fertig bringen, auf dem schmalen Grad zwischen Grauen und Unterhaltung zu balanzieren, als gäbe es das echte Leben nicht; auch bei uns wird dieses schwachsinnige Fest immer beliebter …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Meredith Kirchner 28.12.1985, keine Zeit, außen Ermordung 01.11.2007

Innen Amanda Knox 07.09.1987, 02:47 Seattle, außen Mordnacht 01.11.2007

Innen Raffaele Sollecito, 26.03.1984 01:15 Bari Italien, außen Mordnacht

Innen Amanda Knox, außen Freispruch 03.10.2011

Innen Raffaele Sollecito 26.03.1984 01:15 Bari, außen Freispruch 03.10.2011

Know zweite VerurteilungInnen Amanda Knox, außen 2. Verurteilung 30.01.2014

Ereignis, Geschichte, Mundan, Personen

Liberty Plaza

Liebe Leserinnen und Leser,

innen seht ihr das Horoskop von John E. Zuccotty, war schon mal „Chairman der New York Planning Comission“, versteht jede Menge von „Real Estate“, hat Jale und Princeton-Diplome, ist Republikaner und war Soldat, und hat bereits zu Lebzeiten einen Platz in New York – wäre bei uns kaum möglich – mit seinem Namen gepflastert bekommen, welcher jedoch vordem den schönen Namen  Liberty Plaza  trug, und jetzt, Kraft Volkes Stimme, wieder trägt:

Ein „arabischer Frühling“ im amerikanischen Herbst? | Geograffitico | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Occupy Wall Street | NYC Protest for American Revolution

#OCCUPYWALLSTREET | Adbusters Culturejammer Headquarters

Mit diesen jungen Leuten sollten wir jetzt fiebern, denn sie vertreten auch unsere Freiheit maßgeblich; möge ihnen so viel Erfolg wie möglich beschieden sein, bevor Pluto in den Wassermann geht: um so friedlicher wird die Revolution.

Das Horoskop zeigt den Geburtstag von Zuccotty mit den Transiten von heute (04.10.2011), weil wieder – wie bei Humboldt neulich – der exakte Mondknotenbezug (eingestellt mit der Aspektscheibe) zwischen Geburtshoroskop und Ereignis angezeigt ist.

Immer, wenn es wirklich wichtig ist, spielt  – bis auf seltene Ausnahmen, die Mondknotenachse eine entscheidende Rolle: so beobachte ich.

Welches Ereignis?! Nun, es passiert nicht alle Tage, daß jemand einen Platz bekommt und ihn dann einfach wieder verliert, außer auf´m „Hauptmarkt“ zu Nürnberg, der hat seinen Übergangsnamen auch verloren …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen John E. Zuccotty, 23.06.1937, keine Zeit, außen 04.10.2011

Personen

Neumond und Mondnähe – das Perigäum

Venus/Merkur/Saturn/Sonne/Vesta und bald Mond  in der Waage: Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Blüte des Nachtschatten-Gewächses zeigt sehr schön, wie die Bilder der kosmischen Rhythmen – plump auf das Pentagramm 13/8 zu verweisen – klar in die Natur eingeschrieben sind. Die Idee, daß die Natur als rhythmische Botschaft lesbar sei, ist aus der Beobachtung der Natur selbst geboren. Aus diesem Grund müssen und dürfen wir diesen Weg weiterverfolgen.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hat der Papst Vorbehalte und Vorurteile gegen die Astrologie, und stuft sie als heidnisch und irrational ein. Dennoch: …

… der Papst in seiner Bundestagsrede – immerhin hat die Neue Zürcher (Digital Dead Sea Scrolls) bemerkt, daß es da um Philosophie gehen könnte – hat uns eine Debatte angeboten, die weit über das hinausgeht, was seine bisherigen Interpreten zu begreifen in der Lage sind, doch außer den kinn-haltend grübelnden Mit-Theologen und vielleicht dem erregt mit-notierenden Gregor Gysi (Steinbock 3. Decade), hat niemand bemerkt, worum es dem Papst überhaupt ging.

Das ist ja auch kein Wunder: der Menschenfischer mit dem Fische-Aszendenten und den modebewußten roten Schuhen hat zunächst von Natur und Vernunft gesprochen – und vorher sich herzlich durch salomonisches zu vermitteln gewußt – Bene-dictus „gut gesprochen“ – ist keine zufällige Inkarnation von irgendwas – aber niemand wird das hierzulande hören.

Und auch das wird und muß Benedictus Joseph nicht stören – denn er allein weiß, daß seine säuselnde Harmonik ihn geistig auf den Stuhl Petri geführt hat – und man mißtraut ihm zu Recht – ich wieder nicht: zu Unrecht doch!

Warum?

Der Papst vertritt keine 2000 Jahre alte Tradition, sondern eine 12 500 Jahre lang aufkeimende Befreiungstradition (weswegen und oblgeich Jesus – den der Papst vielleicht weniger gut kennt, als vielleicht ich und du, auch sein Hirte ist). Er ist nun schon der dritte Papst in Folge, der das aufrichtig tut, Johannes Paul I gehörte dazu und wurde – so glaube ich, ermordet – es ist also keine Kleinigkeit, auf dem Stuhl Petri sitzen zu bleiben, der auch der ägyptische Doppelkronen-Thron in Nachfolge ist, vereint mit dem römischen Brückenbauer-Amt.

„Natur und Vernunft“ für die christliche Tradition in Anspruch zu nehmen, ist allerdings gewagt, nicht wegen des Glaubens, sondern wegen der unverzeihlichen Ermordung der Philosophin Hypathia, Tochter des Theon, des letzten Hüters der uralten alexandrinischen Bibliothek. Er vertrat auch jene geheimnisvolle Lehre der Trepidation, die von Tycho Brahe nur scheinbar widerlegt wurde, wie ich meine. Theon hatte weit präzisere Aufzeichnungen aus 10 000 Jahren zur Verfügung.

Aber nun – der Papst redet von Natur und Vernunft, und er ist der einzige im ganzen Saal, wie ich vermute, der weiß, das damit bereits eine grundlegende Aussage getroffen ist und der sich darüber bewußt ist, daß diese Aussage an diesem Ort und zu dieser Zeit karmische Bedeutung hat.

Woher weiß er das? Und was bedeutet das? Es bedeutet: zwei Dinge seien da – eben Natur und Vernunft. Die Natur ist nicht Teil der Vernunft, die Vernunft nicht Teil der Natur. Von diesem Standpunkt aus, den ich – wie Jochen Kirchhoff sagen würde – für unwiderlegbar halte, obwohl – auch das ist wahr – er nur halb zutreffend ist – führt er einen Begriff ein, von dem ihm bewußt ist, daß allein der Hölderlin-taugliche Teil des deutschen Sprachwesens ihn verstehen wird, … und auf diese 1 % kommt es dem bene-dictum, dem guten Hirten in dem Sinne, was dieser Mann kann, an.

Das ist schon stark; – Wie stark?

Geh´n wir mal davon aus, daß auch seine engsten Mitarbeiter im Vatikan ihn nicht verstehen, die engsten MitarbeiterInnen aber schon.

Damit ist viel gesagt.

Gleichwohl setzt – wie Schelling sagt – die negative die positive Philosophie. Auch hier ist Benedikt Joseph ein schlauer Fuchs. Kennzeichnet er doch die eigentlich negative als „Positivistische Philosophie“ – was meint er damit? – Und hat er wohl Recht?

„Als Dmitrij Medwedew, Russlands noch bis Mai amtierender Präsident, am Montag eine Atom-Forschungsanlage in der Wolgastadt Dimitrowgrad besuchte, konnte er den Ausführungen der Institutsleitung kaum folgen. Die Modernisierungskommission des Kremls sollte tagen, einst auf Medwedews eigene Initiative gegründet. Das Staatsoberhaupt aber stand geistesabwesend vor einer riesigen Forschungsanlage. Hinter einer Luke beschossen Wissenschaftler hochradioaktives Uran mit Neutronen, um Isotope zur Behandlung von Krebskranken zu gewinnen. Eine meterdicke Glasscheibe schirmte den Staatschef von dem strahlenden Material ab.“ (Spiegel-Online, 26.09.2011; Hervorhebung M.T) Vor den Attacken seines eigenen Finanzministers aber schützte ihn niemand.“

Die Hervorhebung kennzeichnet eine alltägliche Propaganda-Spechblase, ein Baustein von unzähligen zur perfiden Religion nihilistischer Naturwissenschaft; natürlich kann Joseph weder vom Volk, noch von den Volksvertretern erwarten, verstanden zu werden. Aber von dem 1 % deutschsprachiger Bevölkerung, auf die es ihm ankommt, wird er verstanden.

„Der Positivismus“, erklärt uns Wikipedia, „ist eine philosophische Position, welche nur mittels Interpretation naturwissenschaftlicher Beobachtung gegebene Befunde akzeptiert.“ 

In diesem Sinne ist auch die Anthroposophie ein Positivismus. Mit einer eigentlich tief erweiterten Naturwissenschaft.

Und dennoch hält es der Papst mit Lao Tse, mit seinem hell geblieben Teil in all der Dunkelheit – eben dazu die Gegenposition. Und wenn er – Brüder und Schwestern – einmal Zeit fände zu uns Christen ans Feuer des Abends und Morgens sich zu setzen – wir würden dankbar seiner Weisheit lauschen …

Am 28. September um ca. 1 Uhr Nachts ist der Mond an seinem erdnächsten Punkt. Einen Tag vorher ist Neumond.

Kommt nun der Mond erdnahe, wie am Mittwoch, dann haben wir zwei schwebende Wesen, unsere Heimat nah. Die Radialfelder müssen sich daher durchdringen und abgrenzen, wie eine Sprungfeder, die sich spannt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

Eine Person: Novalis/Raffael

Lieber Mythopoet,

der Schlüssel scheint der Mondknoten: Raffael hat den Nordknoten im Stier, Novalis den Südknoten im Widder. Die nächste Inkarnation müßte die Sonne in der Waage haben und Johannes der Täufer könnte Sonne in Skorpion gehabt haben, den Nordknoten im Widder, Elias dann den Nordknoten in Skorpion, die Sonne in der Waage … da ist ein Geheimnis der 4 drin, nicht wahr?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Personen

Finger geschnitten

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Nachricht erreicht mich als Blog-Kommentar heute von einem Freund:

„Ich habe mir am Freitag um 18:00 Uhr in der Arbeit heftig in den Zeigefinger geschnitten. Was sagen denn die Sterne dazu?“

… erst mal gute Besserung. Das Horoskop zeigt einige sehr genaue Aspekte, die Du selbst gleich erkennen wirst. Sieh zuerst den roten Mars, der sich links im Bild zeigt.

Mars steht eben im Zeichen Krebs, Deinem Aszendenten, und ist im Aufstieg begriffen, und zwar haargenau an Deinem wichtigsten Punkt, dem Aszendenten. Merkur und Chiron kommen gerade knallhart aus einer Opposition: Merkur in der Jungfrau ist der handwerkliche Aspekt Merkurs und er steht für Deinen Unfall genau in Opposition zu Chiron, dem heilenden Verletzer oder verletzten Heiler.

Das hat dann den Ort: III-Haus = Bewegung, Handwerk, etc., aber auch Schreiben.

Pluto steht im Haus VI, dem Haus der Arbeit, still. Dort zwingender Wandel.

Wir sehen also, es gibt drei Zeichen, die sehr eindeutig das Unfall-„Ereignis“ anzeigen.

Was bedeutet das jetzt? – magst Du fragen. Und jetzt wird´s philosophisch: halten wir einmal fest – das Ereignis (Unfall) ist genau angezeigt. Mars ist das Messer, seit altersher in der Astrologie. Zum Zeitpunkt der Verletzung stand Mars im sechsten Haus, dem Haus der Arbeit, aber punktgenau auf Deinem Aszendenten. Und daß er so verletzend ist, sagt uns die Merkur-Chiron Opposition; sie bildet den/einen Grundton der aktuellen Zeit, es gibt weitere, doch dieser ist stark und steht auch in Deinem Horoskop an der „richtigen“ Stelle – nur die falsche, weil es wehgetan hat oder noch tut.

Es gibt also einen tiefen Zusammenhang zwischen Heilung/Verletzung aus dem Haus des Schreibens.

Nun weiß Du ja, daß Du in dieser Beziehung sehr aktiv geworden bist! Und dennoch hält Dich etwas ganz massiv zurück.

Grund dafür hättest Du zum Beispiel wegen Saturn in Haus 4 – Du selbst hast einen Waage-Saturn = Gerechtigkeit durch Kunst – während Saturn seit nahezu neunundzwanzig Jahren langsam zurück in den Heimathafen läuft, der bei Dir der Seelentempel des vierten Hauses ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen, Poetry, Weltbild

Raffael

Raffael – Selbstportrait

28.03.1483

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt unterschiedliche Geburtsdaten von Raffael; – ich finde, dieses passt am besten wegen Schütze-Mond Konjunktion Jupiter plus Uranus im selben Zeichen Schütze. Und im Sinne der Lesbarkeit der Bilder ist sein Madonnen-Bildwerk die perfekte Illustration dieses Mond-Neptun Aspekts, der höchsten Spiritualität (Neptun) im Sinne der Mutter-Vergötterung (Mond) als befreiender Akt (Uranus) der Philosophie und des Glaubens.

Würdiges astrologisches Studienobjekt: die Jupiter/Pluto Konjunktionen im selben Zeichen. Jupiter/Pluto in Waage = Kunst Hoch drei. Bill Gates hat auch eine Jupiter/Pluto Konjunktion, allerdings in einem anderen Zeichen und gewiss Haus.

Verblüffend: durch die Nebeneinander-Stellung wird das grafisch geniale als Systemumstellung offenbar. Es sind individuell variierte Komponenten der dahinter stehenden Vision der Weltenmutter als Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits, Himmel und Erde.

Waage ist ein Luft-Thema!

Raffaels Madonnen in Dresden: Schwestern, seit fünfhundert Jahren getrennt – Kunst – Feuilleton – FAZ.NET

Das Selbstporträt zeigt ein verschlüsseltes Wesen. Er zeigt sich und offenbart nichts. Der Ausdruck schwankt zwischen keck und ängstlich, nicht uneitel und doch scheinbar illusionslos, blutleer, wie ein empfindlicher Jungstar, Melancholie im Markenzeichen mit führend und gleichzeitig darunter leidend, weil der Geist zu stolz ist, bei Schütze-Mond … „Findest Du mich?“, fragt das Bild – „Nein“, antwortet der Betrachter, aber der Porträtierte kennt und ahnt die Antwort: und fragt trotzdem, gleichsam aus dem Jenseits.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen, Weltbild

Ursula von der Leyen

Liebe Leserinnen und Leser,

vielen Dank für eure weisen Kommentare! Die ermöglichen erst mal einen vernünftigen Überblick. Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, mir den dynamischen Weg offen zu halten. „Dynamischer Weg“? Damit meine ich, den Weg der Initiative, also keine Zeit zu verschwenden. Nun muß man (ich) achtgeben! Nicht für alle bedeutet „Initiative“ = Aktivität, Handlung. Man kann ganz gut Initiative ergreifen, indem man nicht handelt. Oder eben etwas anderes macht. Das ist der Merkur im Wassermann-Job: etwas anderes machen. Der Merkur im Löwen-Job jedoch ist: selbiges zu machen, und zwar mit Bestimmtheit. Nun ist Merkur in die Jungfrau gegangen, und macht dort vor allem Effizientes, wenn wir es ihm nur zutrauen.

Foto Termin ©

Seit ein paar Wochen bin ich dabei, mir zum Thema „Wesen der Astrologie“, „Philosophie der Astrologie“ wie vor zwei Jahren wieder sehr intensive Gedanken zu machen, und jetzt, wo der Mond im Wassermann weilt, gelingt es mir – nicht plötzlich, aber sich lichtend – den Gemütsraum zu verstehen, der die sogenannten „Skeptiker“ gegen die Astrologie so irrational aufbringt. Das wiederum ermöglicht es mir, für mein Buch-Projekt den richtigen Standpunkt zu finden. Die Frage lautet: wie kann man die Einwände der schärfsten Kritiker der Astrologie ernst nehmen und ihnen erklärend entgegenkommen? Was ist Astrologie? Mehr, wie alles andere, ist diese Frage unbeantwortet. Sie endlich zu beantworten, allerdings nicht im Blog, sondern in Form eines Buches – wird die perfekte Antwort auf die entsprechenden Herausforderungen sein.

Ursula von der Leyen hat ihren Mond da, wo ihres Vaters Sonne steht. Sie ist eine jener bemerkenswerten Waage-Persönlichkeiten, die uns den Transit von Saturn über der Sonne mit erstaunlicher Disziplin vorführen und durchaus Mut machen, wie mit einer solchen Situation umzugehen sei. Warum erschien der kommentierenden Öffentlichkeit ihr Vorschlag, die südlichen Länder mit Goldreserven bürgen zu lassen (Italien hat davon besonders viel) allen begründungslos unpraktikabel? Immer, wenn solche Sachen quasi schattenhaft durchgewunken werden, die doch auf der Hand liegen, ist Aufmerksamkeit geboten … wird vielleicht der Goldpreis von den verschuldeten Staaten absichtlich hochgetrieben?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ursula von der Leyen 08.10.1958

Personen

Praxis: Skorpion-Aszendent

Liebe Leserinnen und Leser,

das ist ja richtig gut, ich fange an, alle Aszendenten zu lieben … mit Skorpion-Aszendent habe ich mich heute besonders gut verstanden.

Fängt einmal damit an, daß mein bester Freund Skorpion-Aszendent (Plus Jungfrau-Sonne, Skorpion-Mond) ist, und heute Geburtsttag hat.

Und dann ist es für einen Astrologen immer auch entscheidend, zu beobachten, was warum in welcher Reihenfolge am Tag geschieht. Treten nur noch Skorpion-Aszendenten auf?  … Die Erklärung finde ich im eigenen Radix: Jupiter bildet aus dem Stier ein supergenaues Trigon zum Radix-Pluto, und ist rückläufig. Also starke Sache in der echten (!) Wirklichkeit.

Im Lauf der Beratungen merke ich, daß mir auch tatsächlich das richtige Korrektiv einfällt – es ist einfach, aber schwer zu verstehen – und da merke ich, wie es aus ihnen herausbricht: es schlicht satt zu haben, immer nur Krise machen zu müssen – und wie sehr sie sich danach sehnen, irgendwo anzukommen, aber wie?

Es ist tief befriedigend, wenn man da astrologisch helfen kann: das Stier-Thema konkret benennen darf als not-wendigen Ausgleich, welches ausbalanciert (seiner Bestimmung nach in die Mitte gebracht): „Stop Making Sence!“ (David Byrne) – Betonung liegt auf making, dem Stier zutreibt: Duft, Geschmack, taktiles Fühlen. Und immer wieder: kein Denken (vorstellen), liebe Skorpion-Aszendenten, sondern spüren, fühlen, schmecken, riechen … nicht ausweichen, die Krise zum Selbstzweck machen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

Nachrichten aus der Praxis: Löwe-Aszendent

Liebe Leserinnen und Leser,

Merkur im Löwen direkt, die Schleife löst sich, gleichzeitig ist Mond im Löwen, out of „void of course“, und nun geht wieder was … allerdings erst morgen, übermorgen … und währenddessen diese Löwe-Aszendenten-Erfahrung, mit der mir – da bin ich sicher – der liebe Gott etwas sagen will.

Was er mir sagen will, ist auch schon klar, doch zunächst ist es natürlich einfacher, über diese Erfahrung zu sprechen. Und die geht so: Löwe-Aszendenten sind maximal subjektiv.

Sie sind es jedoch so, daß es nahezu unmöglich ist, ihnen die Bedeutung des Wortes „objektiv“ überhaupt zu erklären – sie wissen alles schon, und während man versucht, ihnen zu erklären, daß das ein oder andere Detail ihnen doch verborgen geblieben sein mag: ihr Wassermann-Schatten Bereich nämlich, sind sie bereits dabei, eben gerade zu begründen, warum das, was du meinst, schon zu ihren tiefsten Erfahrungen gehört … und Dir ist sofort klar: nicht nur haben Sie nichts begriffen, es ist auch nahezu unmöglich, ihnen irgendwas begreiflich zu machen. Da sind die Schotten dicht, es kommt buchstäblich – trotz aller Süßholzraspelei – nichts hinein.

Meine Empfehlung zur Selbsttherapie ist daher brachial und simpel: gib Dir eine Überdosis Wassermann: koste dein Gegenteil: ließ James Joyce, Summerset Maugham, höre Mozart … das bedeutet jedoch nicht, Dein Partner muss Wassermann-Sonne sein … Aszendent geht auch und besser … und, versteht-Löwe-Aszendent, was man versucht, zu sagen: … nur ein wenig … leider nein … eigentlich nicht … phuuu … der liebe Gott hat sich was dabei gedacht? – bin ich selbst zu subjektiv?

Und dann sind ja da die Löwe-Aszendenten, die es tatsächlich geschafft haben, über ihren Schatten zu springen (wir müssen das alle, es gibt 12 Schatten … ): da sind sie plötzlich die Ausstrahlungs-Könige, diejenigen, neben denen man sitzen möchte am Lagerfeuer, wenn´s was braucht, um die Seele zu wärmen: ich liebe Löwe-Aszendenten!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen, Weltbild

Loriot

Liebe Leserinen und Leser,

Jupiter und Venus an der Spitze des Spiel-Hauses … und interessanterweise Chiron am MC – Löwe-AC kann optisch schon sein: in der gelungenen Überwindung ein weiser Vater-König, Patriarch auch (Sonne Haus 4). Und Neptun verschleiert am AC, macht die Rolle zum Versteck. Thanks a lot!

Vicco von Bülow – 12.11.1923 21:50 Brandenburg

Mit freundlichen Grüßen,

Markus