Die Osterbotschaft

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Liebe Leserinnen und Leser,

wie ich gestern erneut erfahren durfte, kommt sie ja bei Johannes so klar wie alles zum Ausdruck:

„Spricht Jesus zu ihr: Da wandte sie sich um und spricht zu ihm: Rabbuni! das heißet, Meister. Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber zu meinen Brüdern, und sage ihnen: ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. Maria Magdalena kommt und verkündet den Jüngern: ich habe den Herrn gesehen und solches hat er zu mir gesagt.“ (nach Luther)

Eindeutig steht da, wie Auferstehung gemeint ist – als Geist-Erscheinung! Jesus war also tatsächlich gestorben – das Verschwinden des realen Leichnahms und das Erscheinen des Geist-Körpers sind ein Geschehen, parallel erzählt.

Wie – müßte man jetzt fragen – war das denn keine „richtige“, leibliche Auferstehung? Die ganze, sehr bewußt geführte Mission in all ihren Erzählstufen und Unterweisungen, die durch Jesus – dem gar nichts anderes übrig bleibt, als ständig zu übertreten – in einer solchen Gesamtheit – also dem Botschafter aus dem Jenseits, der aber 40 Tage lang körperlich: als Geisterscheinung real kollektiv gesehen und erkannt wird – in einer solchen Gesamtheit gedacht war, daß es der Sinn seiner kollektiven Menschheitseinweihung war, von Anfang der Mission an, den Tod zu überwinden, bzw. dies aufzuzeigen in Wahrheit.

Es wäre sogar – die Spuren dafür legt der vieldiskutierte Essig-Schwamm, der ebensogut mit Belladonna getränkt gewesen sein konnte – denkbar, daß Bruder Jesus sowohl im Leibbild des Feinstofflichen auferstanden ist, als auch tatsächlich leiblich überlebt hat: schnell übers Meer gebracht nach Nordfrankfreich mit Maria Magdalena, offensichtlich seiner Frau – aber gewiss nach der Kreuzigung nicht mehr derselbe – losgelöst vom Christus-Geist, der uns mit den Lichtwesen der Sonne verbindet.

Der Erlöser ist eben wirklich der Erlöser.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus