Weltbild

Was nützt Astrologie?

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

viele halten die Astrologie für eine Art Vorhersagesystem der Zukunft. Sie gehen dabei davon aus, sie selbst wären still und statisch, während die äußere Wirklichkeit wie ein Film an ihnen vorüberzieht, und die Astrologie hätte nun die Möglichkeit, das Programm des Films bereits im voraus zu kennen und zu bestimmen.

In der Tat haben die AstrologInnen selbst wenig getan, um diesen Eindruck zu zerstreuen. Astrologen wie Tycho Brahe wurden für ihre Fähigkeit, eine gewisse Zukunft vorherzusehen, sogar verfolgt.

Allerdings ergibt sich die Vorhersage-Möglichkeit der Astrologie nur unter Ausschluss der Möglichkeit, das Schicksal selbst – in Freiheit – zu wenden. Menschen, die in ihrer Entwicklung und in den Möglichkeiten ihres Standes absolut determiniert sind, wie es Herzog Hans von Dänemark für Tycho Brahe (oder Wallenstein für Kepler) gewesen sein musste – treffen tatsächlich notwendig in einem bestimmten Alter auf eine bestimmte Konstellation, die sich dann aller Erfahrung gemäß so und nicht anders auswirkt.

Doch was ist diese deterministische Sicht auf die Welt und das Leben wert? Der Astrologe selbst kennt auch seine eigenen Konstellationen und findet, wenn er diese gründlich erforscht, entsprechende Auslösungen, die mit Sicherheit eintreten werden. Doch nun macht es einen Unterschied, ob diese Konstellationen einen ins Leben bewußtseinslos verstrickten Menschen antreffen, oder ob es ein Mensch ist, der im Rahmen seiner Möglichkeiten sein/ihr Seelenschiff bereits nach dem Wind ausgerichtet hat.

Und so ist ein vorhergesagtes Ereignis, welches nicht eintreffen wird, unter Umständen millionenfach wertvoller, wie eine Bestätigung der Vorhersagekraft der Astrologie, auf die merkwürdigerweise insbesondere Naturwissenschaftler so unglaublich geil sind – excuse mi language – weil sie vielleicht selbst ständig die absurdesten Vorhersagen machen („Die Sonne wird in soundsoviel Milliarden Jahren explodieren“ = scare the shit out of you …) und das dazugehörige – nennen wir es: passivistisches Weltbild – ihrer naiv realistischen Grundhaltung der totalen Isolation von Welt und Individuum entspricht.

potentielle Revolution Zukunft 06.03.2042 23:10 NBG

franz. Revolution 17.07.1789 13:30 Paris

Was für die persönliche Ebene gilt, gilt auch unbedingt für die allgemeine. Astrologie ist kein externes Werkzeug, mit dem unabhängig von uns selbst das Schicksal vermessen werden kann. Gewisse Anlagen sind freilich objektiv gegeben: jemand, dessen Haus 2 von Venus beherrscht ist, und der die Venus – sagen wir – in der Waage Spitze Haus 7 stehen hat, der wird zeitlebens wohlständiger sein, wie jemand, dessen Haus 2 von Merkur beherrscht ist, und dieser steht dann in Konjunktion zu Saturn – sagen wir mal – im Haus 11 im Wassermann.

Der erste wird prassen können, der zweite muss sich genügen. Und warum das so ist, läßt sich gar nicht anders erklären, wie durch Reinkarnation und Karma. Der erste hat sich in Vorexistenzen genügsamer verhalten, der zweite womöglich geprasst: und muß nun die Suppe auslöffeln, die er/sie selbst gekocht hat. Freiheit zu handeln besteht jedoch erst dann, wenn dies erkannt und akzeptiert ist, denn so wird der Genügsame reich in seiner Genügsamkeit und der Reiche in seiner Nimmersattheit bleibt u.U. ein Leben lang dennoch arm, weil ihm nichts genügt.

Und noch etwas kommt hinzu: derjenige mit Merkur Konjunktion Saturn in 11 kann sich nach dieser Stellung ausrichten, wenn er sie kennt, und eben dadurch aus seiner Schmalspurbahn trotzdem den maximierten Nutzen gewinnen. Der mit Venus als Herrin von Haus 2 in 7 natürlich auch und sowieso.

Daher macht die Astrologie den Unterschied – zwischen Blindflug im Gebirge und einem ganz guten Navigator – seit wir hier auf Erden gelandet sind.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Partnerschaftsastrologie, Weltbild

„μὴ βλάπτειν“ – Wer passt zu wem?

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

im Grunde ist die Frage so falsch gestellt. Denn jede Begegnung hat – unentrinnbare Evidenz der Wirklichkeit – ihre Berechtigung. Sie will etwas machen an uns, etwas bewirken: und ist deshalb zu dieser entsprechenden Zeit auch die richtige Begegnung.

Das gilt für jede Begegnung. Der Leitfaden hier: wo die Sonne des/der anderen im eigenen Horoskop „tätig“ ist, dort besteht auch der Haupteinfluss und Bedarf, sodann Mond, usw. Das gilt insbesondere eben für die Häuserposition – die deshalb auch unabdingbar bekannt sein muss (Geburtszeit).

Nehmen wir an, eine Frau zieht einen Mann an, der den Saturn und den Jupiter in Opposition zu ihren eigenen hat, und dazu den Mars im Oppositionszeichen seiner Sonne, den Mond im Quincunx zu seinem. Warum gibt es sowas? Natürlich kann diese Liebe nur tragisch sein und AstrologInnen können das von außen sofort erkennen. Doch dürfen sie sich niemals erdreisten, ein solches Paar durch panische Äußerungen auseinanderzubringen; allenfalls im Vorfeld – um Rat gefragt – könnten sie warnen, oder wenn wirklich nach Möglichkeiten der „Reparatur“ gesucht wird.

Denn die beiden haben sich gerade dazu gefunden, sich selbst ein klareres Profil zu geben, sich gewissermaßen abzuschleifen am passend/unpassend anderen, um Mut zu fassen für eben das, was die beiden – voneinander irgendwann absehend – eigentlich wollen.

Und wenn die eine sagt: „Aber ich bin doch so verliebt“, so müssen wir doch vermuten: „Mag sein, aber in was?!“

Wenn Menschen nicht den passenden Partner ansteuern, sondern den ganz und gar unpassenden, dann gibt es einen Teil der Seele, der Partnerschaft im Grunde genommen noch ablehnt. Einen Teil, der sich gut eingerichtet hat in der Pflege eines kindlichen Gefühls, von dem er oder sie gar noch nicht lassen will. Dann dient der andere, scheinbar überlegene Partner dazu, den Schmerz der Loslösung in doppelter Ausführung bereitzustellen: von sich selbst und dem inneren Bild aus der Kindheit.

Um so mehr wird dieses Muster unfreiwillig Anspruch genommen, je weniger die archetypischen Glücksbilder von Mutter und Vater auch tatsächlich glücklich erlebt werden durften.

Gelungene Verbindungen zeigen hingegen praktisch immer zweierlei: entscheidende, wichtige Übereinstimmungen und Harmonien (Aszendenten spiegeln sich, Mond im selben Zeichen, Mars/Venus Harmonien, Jupiter-Trigone) halten aber oft eine scheinbar unüberbrückbare planetarische Differenz, eine Disharmonie fest. Der Saturn steht im Quadrat z.B. – Diese Differenz ist dann das, worauf es ankommt. Das Paar hat viel mitbekommen an Halt – sie hat z.B. dort Mond und Saturn, wo er seine Sonne hat – nun gilt es, die anderen „Unbequemlichkeiten“ durch einen Zusatz an Selbsterkenntnis auszugleichen. Gerade bei Paaren, die sich ursprünglich aufgrund eines vordergründigen Sicherheitsbedürfnisses getroffen haben, findet in der späten Mitte des Lebens oft eine Neuorientierung statt – der „Sicherheitsgeber“ mag sich aus seiner Rolle befreien und eine neue Liebe leben, die mehr ihn persönlich meint, weniger den Schutz, den er/sie bietet – die Sicherheitsnehmerin (geht genau so umgekehrt) hat nun Selbstsicherheit gewonnen und braucht seinen Sonne an ihrem Saturn nicht mehr.

Insofern hätte eine Beziehung der maximalen Differenzen – wie oben beschrieben – könnten die Liebenden jeden einzelnen Unterschied aushalten und zur Verwandlungskraft nutzen – auch die unglaublichsten Möglichkeiten – theoretisch – selbst wenn das ziemlich unwahrscheinlich ist – weswegen für AstrologInnen dasselbe gilt, wie für Mediziner: μὴ βλάπτειν – nicht schaden, denn Wunder geschehen!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Mein Laden um die Ecke

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

die Jungfrauen! Der Laden, den wir genossenschaftlich betreiben, wurde von einer Jungfrau-Persönlichkeit eingerichtet, und nun, da Mars am selben Punkt war, wie am Freitag, den 13. Januar, den man furchtlos zum Eröffnungstag wählte, ist diese Persönlichkeit wieder weg – irgendwas entsprach nicht ihren Vorstellungen – bezüglich Autorität, wie es heißt.

Und so auch mein Jungfrau-Freund mit seiner Gefährtin: erst hü, dann wieder hott … anstrengend für die Jungfrauen zur Zeit – und für Fische die Oppositions-Erfahrung ist auch nicht von Pappe!

Nun hat der Laden gleich eine Saturn-Wiederkehr – auch oft bei Neugeborenen zu finden, die nach der Geburt, wenn sie kurz vor der Rückläufigkeit geboren sind, nochmal schwierige Wochen durchmachen.

Am Eröffnungstag gab´s sogar ein Schneetreiben mit Gewitter, mittags um 13:30 ca.!

Was nun die exakte Konjunktion von Neptun und Venus betrifft (Eröffnung) – die geistige Venus, die sich versteckt oder mit spirituellem Eifer einhergeht, ist die als Aszendentenherrscherin in Haus 11 – wie es sich für eine Genossenschaft gehört – Merkur/Pluto scheint aber wirklich gut zu laufen … zumindest solange die liebe Jungfrau da war … hoffentlich geht´s freundlich weiter.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Eröffnung am 13.01.2012 12:00 Nürnberg, außen 22.02.2012 18:49 Nürnberg

Poetry, Weltbild

Neptun in den Fischen

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

dieses Deutschland-Horoskop passt ziemlich gut – findet ihr nicht? – selbst der Südknoten über dem Mars, denn Südknoten ist bekanntlich die karmische Vergangenheit – über Mars = dem Kriegerischen im Allgemeinen.

Internationaler Gerichtshof entscheidet: Immunität für Deutschland bei Nazi-Kriegsverbrechen | Politik – Frankfurter Rundschau

Außerdem hatte ich noch einen anderen Gedanken heute morgen (und vielleicht ist der heutige Eintritt von Neptun in die Fische dafür ausschlaggebend): wie wäre es denn mit einer neuen Stimmung im Land? Mit einer neuen Solidariät und Toleranz?

Die Antwort auf die Morde der „Zwickauer Zelle“ kann doch nicht einfach Jupiter in Haus 10 sein (und das entspricht auch genau der Realität im Wirtschaftlichen)?!

Ist es denn ein Zufall, daß ausgerechnet der Bundespräsident, der für „Integration“ steht und angetreten ist zu genau dem Zeitpunkt, wo seine Autrorität am meisten gefragt würde, demontiert wird? Steckt nicht dahinter die Kauder-Mentalität („Es wird deutsch gesprochen in Europa“)?

Das Perfide daran: wir einzelnen kleinen Leute sehen und wissen in der Regel gar nicht, wie wir von außen gesehen und wahrgenommen werden. Wer keine US-Medien/Blogs verfolgt, kennt die ökonomische Lage Europas überhaupt nicht.

Wer wissen will, wie es steht, kann das hier erfahren:

Können wir etwas tun? Natürlich können wir, und es tut sich auch schon was:

„Kleine Gründungswelle“ bei Genossenschaften – Soziologe Genossenschaft ist „ideale | Interview | Deutschlandradio Kultur

Ich möchte hier insbesondere die vielen jungen Menschen, die ich mit diesem Blog auch erreiche, anspornen: lasst euch nicht ins Bockshorn jagen! Deutschland ist nicht die Munich Re (formerly known as „Münchner Rück“), Siemens, BMW, Daimler, VW oder Allianz, sondern ihr seid das Land. Gemeinsam seid ihr stark. Es muss hierzulande für ein Paar auch mit 30 ooo Euro möglich sein, einen kleinen Garten und eine praktikable Bude zu bestellen, nicht erst mit 300 000. Und das muss auch in Gräfenberg gehen, ohne im Kampf gegen Glatzen und Stiefelwixser Zähne zu lassen: dafür hat der Staat sein Gewaltmonopol (und soll es auch behalten: wir nehmen Ghandi), ich finde es (nicht erst seit Neuestem) unerträglich, wenn Bürgermeister in Anti-Rechts-Demos mitmarschieren und sich von prekären Pseudo-Autonomen die Polizeiarbeit machen lassen.

Laßt euch nicht verschleißen von einem angeblichen Kampf gegen „Rechts“, den der Staat führen muss – „Biedermann und Brandstifter“ – nicht ihr. Soll der Staat seinen Nazi-Verfassungsschutz abschaffen. Wie lange brauchen sie, um sich darüber klar zu werden, daß sie V-Leute nicht per Gehaltsscheck, und die NPD nicht über´s „Parteiestimmenerstattungsgesetz“  – finanzieren können?!

Wir sind unpolitisch und hypnotisiert zur falschen Zeit. Es ist Zeit, Netzwerke zu bauen zu unseren Freunden in Portugal, Spanien, Schweden, England … all diese Menschen sind viel zu weit weg von unserer Liebe! Vielleicht, allein die rainbow-gatherings haben da etwas gemacht. Freiheit bedeutet auch Freiheit von den fetten öffentlich/rechtlichen Anstalten – they simply don´t do their work. 7 Milliarden (plus) bekommen die für ihren Scheiss, der bald von jedem zwangsweise erhoben werden wird. Die „Piraten“ (und Parteien allgemein, wie ich fürchte) sind keine Lösung, sondern Teil des Problems, und lassen auch nichts von sich hören, wenns drauf ankommt.

Es gilt: 10 oder 12 (geistig) junge, fitte, kreative Menschen mitten in Deutschland – wenn sie nur untereinander Frieden halten können und alles in einen Topf werfen – können 2012* mehr erreichen, als manche millionen-dicke Lobby-group in Brüssel, Berlin, London, New York, Paris oder Singapur zwischen Rotwein und Mousse au Chocolat.

Denn hier spielt die Musik. Deutschland ist 2012 Zünglein an der Waage für die gesamte Weltwirtschaft.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Deutschland 03.10.1990 00:00 Berlin, außen 03.02.2012

* Nur solange, bis Japan von seinem Schulden-Tsunami getroffen wird, ist das Fenster zur Gestaltung noch offen.

Fragen

Fragehoroskop: Piratenpartei Stammtisch?

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

daß „Piraten der Karibik“ mein Lieblingsfilm ist, insbesondere Teil I und III, habe ich schon oft erwähnt. Außerdem habe ich die Piraten bei der letzten Bundestagswahl gewählt. Und wie es aussieht, werde ich das bei der nächsten wieder machen. Ob ich nun aber am Stammtisch teilnehmen soll, oder nicht, das frage ich dann doch ganz gerne ein Stundenhoroskop. Nicht, daß ich mich sklavisch daran halten würde – aber: – den ein oder anderen interessanten Hinweis gibt es immer.

Dieses lese ich so: ich selbst bin im Horoskop der Mond, Krebs-Aszendent steigt auf – und sicher, politische Runden verwurzeln mich in meiner Wahlheimat Nürnberg (dem Zeichen Krebs zugeordnet seit dem Mittelalter). Mond steht in Haus 3, also der näheren Umgebung (was das Restaurant „Kaiserburg“ auch ist), und Mond wird ein Sextil zu Saturn machen, der im Haus 5 (Kreativität) im Zeichen Waage, dem Zeichen der Gerechtigkeit steht: wohlan – gewiss werden die Piraten die FDP ersetzen: ist ja nur natürlich. Und für mich sagt das Sextil: ich gehe hin, denn der Aspekt Mond/Saturn ist die Begegnung von Ich und Du!

Für meine Entscheidung erheblich ist der Glückspunkt in Haus 10, denn Haus 10 ist Ziel und Ergebnis.

Bemerkenswert ist die Stellung des Haus 10 Regenten Jupiter (und Neptun) – der steht in Haus 11 ( = Öffentlichkeit, PR, Parteien) und es nähert sich dem nach wie vor rückläufigen Jupiter die Lilith – passend für die Piraten, oder nicht?!

Da es – wie ich gehört habe – bei den Piraten keine weltanschaulichen Vorurteile gibt – wird mich (mutiger Widder-AC) auch Pluto in Haus 7 auch nicht schrecken, aber wachsam machen auf eine plutonische (piratische) Begegnung – „Wohlan, Schiff ahoi, hart backboard!“

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fragehoroskop: 15.12.2011 17:08, Nürnberg

Fotos

Nürnberger Orangen

Fotos Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

der Rum muß nicht unbedingt sein, manche sagen: ohne schmeckt sogar besser; andererseits benutze ich diesen Rohrzucker-Pektin Konservierer aus dem Naturkostladen, und da passt ein Spritzer Rum schon – aber letztlich brauchen die kleinen Orangen das nicht.

Wichtig ist, daß wir das Ganze nur sehr kurz kochen lassen, zwei, drei Minuten genügt. Damit all die leckeren Vitamine und köstlichen Aromastoffe erhalten bleiben.

Ich bin im Prinzip gegen das sogenannte Energiesparen, und da ich aus einer Familie von lauter Chemikern komme, weiß ich auch, daß CO2 nicht für den Klimawandel verantwortlich ist, weil es schwerer ist wie Sauerstoff und alles sonst, was da in der Atmosphäre wirkt.

Aber ich sage das nicht so laut, denn gewiss ist es nötig, den ganzen Dreck rauszuholen aus der Welt. Und gewiss brauchen wir eine Umkehr, ist Atomstrom Wahnsinn, offenkundig.

Es gibt ja auch in diesem Sinn keinen irgendwie organisierten „Ausstieg“ und das ganze – mit Verlaub – Geschwätz von der Reduktion irgendeines Ausstoßes, an das sich die „Schwellenländer“ nicht halten wollen, ist kompletter – excuse mi language – bullshit: – weil wir unsere Ziele genauso genau nehmen, wie die „Schuldenbremse“ (26 Milliarden Neuverschuldung in Boomzeiten) – es sind, liebe Freunde, diese Dinge alle gelogen … so sehr, wie die Relativität von Zeit und Raum und die Raumzeit in 4D.

Und deswegen glaube ich, daß es uns gelingen kann – und zwar bald – Energie im Überfluss zu verdienen. Die damit zusammenhängende Ingenieurs-Aufgabe sollte doch für unser smartes Volk lösbar sein: und wenn erstmal alchemistische Wandlungen erkannt sind, die Sonnenlicht (mit Liebe) wenigstens halb so effizient in Energie umwandeln können, wie ein Löwenzahn, dann wird niemand mehr das viel zu teure Öl wollen und brauchen. Denk mal: jeder kann, ohne ein schlechtes Gewissen schieben zu müssen, sein Haus in einen beheizten Palmenhain setzen – weil Energie billig genug da ist (und food und Sauerstoff und Tanz und Lust).

Man sage mir nicht, unsere Ingenieure seien dermaßen vertrottelt, daß sie solches nicht hinkriegten: ich weiß aus erster Hand, wieviele Patente in den Schubladen der Bürokratie-Verhinderer schimmeln.  Ingenieure sind übrigens eine besondere „Spezies“. Meist geniale Tüftler ohne Diplom. Sie sind keine Natür-Wissenschaftler im eigentlichen Sinne, können Viktor Schaumberger oder Faraday, Benz, Zeppelin, Wankel,  oder sogar (sehr weit interpretiert) Reich heißen, und sie sind die eigentlichen Helden, die Wohlstands-Sicherer („The increase come from Jah!“ LSP … )

Und obwohl sie schon immer mißbraucht wurden, sind sie selbst nicht schlecht.

Daher: der Atomausstieg und der Aufbau einer atomkraftfreien Zone ist durchaus gleichzusetzen mit „Entnazifizierung“ – auch, wenn es der Machtpolitik und dem Tagesgeschäft geschuldet ist, daß sich unser Land anschickt, die Hürde zu nehmen, so waltet doch – 1000 mal wichtiger, wie irgendeine Finanzkrise – dieses Schicksal über unserem Europa-Land: Atomausstieg stellvertretend für alle.

Das ist unsere Aufgabe.

Zur nächsten Wahl würde ich gerne Merkel wählen: als Vorsitzende der Piraten-Partei.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie

Chariklo – Χαρικλώ

Liebe Leserinnen und Leser,

Χαρικλώ, zwei männlichen Wesen zugeordnet, dem Zentaur Chiron und dem Hirten Eueres, mit dem sie auch den blinden Seher zum Sohn hatte, Teiresias. Es kam so: Teiresias erblickt Athene beim Bad und wird dadurch blind, die Göttin Athene ist zornig. Chariklo bittet ihre Freundin Athene darum, dies rückgängig zu machen, doch es war unmöglich. Da Chariklo ihr aber wichtig ist, reinigt Athene Teiresias stattdessen die Ohren, sodass er die Vögel verstehen kann und gibt ihm einen Stab, um sich darauf zu stützen.

Χαρικλώ ist völlig unerforscht, soweit ich weiß, natürlich hat aber Zane B. Stein bereits ein paar Sachen herausgefunden, mal gucken, ob ich´s finde.

Daß Teiresias Sehertum einherging mit dem Verständnis für die Sprache der Vögel, rührt auch daher, daß die Menschen bis vor etwa dreihundert Jahren noch ganz selbstverständlich davon ausgingen, daß die Vögel tatsächlich eine intelligente Sprache haben; der Biologismus darwinscher Prägung hatte noch keine Ausschließlichkeit des Weltverstehens beansprucht, er machte später aus Vogelstimmen Balzrufe und Revierabgrenzung, aber zu Teiresias Zeiten war er noch nicht ge- oder besser: erfunden.

Für die astrologische Bedeutung dieses Asteroiden unten den Zentauren (zwischen Jupiter und Neptun) spricht der Davidstern im Aspektgebilde des Entdeckungshoroskops, welches wir zuerst sehen, hier im ersten Horoskop. Das zweite ist nochmal genau dasselbe ohne Aspekte, dafür aber mit meiner Aspektscheibe auf die Mars/Saturn Opposition eingestellt, die Opposition Mond/Pluto und das genaue Verhältnis von Mars zu Uranus, der wiederum – auch sehr exakt in Konjunktion mit Jupiter im Wassermann, also im Geist(es)zeichen steht. Das Horoskop ist dasselbe, aber nun erkennen wir die Qualitäten der Aspekte:

Jupiter befindet, wie auf befreiende Art (Uranus) im Zeichen der Technik (Wassermann) der Gegensatz zwischen Mars und Saturn überwunden wird, die in Waage und Widder stehen, das Tor des Neuen, Nordknoten in der Nähe, aber im Zeichen Jungfrau. Mond in Zwillinge übernimmt das Schütze-Haus 9 – Weisheit wird Wissen …

Ich brauche nicht extra auf das unglaubliche Haus 5 des Horoskops hinzuweisen, Saturn und Südknoten in Haus 7 und Lilith von Haus 12 – im Löwen, der kollektiven Ebene.

Also ich glaube, dieses Horoskop lohnt sich mal – Chariklo genau in die Beobachtung aufzunehmen: für jetzt steht sie ja im Schützen am Neumond! Sie wohnt im Löwen in Haus 11 – roter Faden einer neuen, post-patriarchalen Astrologie. Ein Wassermann Stellium mit dem Hausherrn Uranus ist durch die Opposition integriert und setzt das Thema Liebe und Freiheit. Mit Chiron hat sie die Tochter Ocyroe, der laut Ovid die Verwandlung in eine Stute widerfährt, wohl wegen Chiron, dem Vater: „Ich verwandle mich in eine Stute, eine mir verwandte Gestalt. Doch warum ganz – in equam cognataque corpora vertor, tota tamen quare?“ Ovid, Metamorphosen, Zweites Buch, 664).

„Warum ganz?“ fragt die Tochter Chariklos: Ocyroe, weil Vater Chiron doch auch nur halb equus – Pferd war. Verwandelt wird sie aber wegen der Kunst der Weissagung, einer Art Übertretung: „Lieber hätte ich die Zukunft nicht gewußt“ – so sieht es jedenfalls Ovid – sie wäre nicht zum Pferd geworden – als hätte die Natur einen eigentümlichen Sog zurück – den Reiz der Wildheit auch.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Die Nymphe (Edouard Steinbrück, *02.05.1802)

http://www.melaniereinhart.com/melanie/Chariklo.htm

Chariklo – Astrowiki-de

Chariklo 2012 Sternenlichter – sehr subjektiv – danke für die Inspiration …

Innen (auch obere beide): 14.02.1997 19:51 Tucson, außen 25.11.2011