Fussball EM 2012

Stundenastrologische Antworten EM 2012

Fragehoroskop 09.06.2012 13:33 Nürnberg – Daniela: wird mein Favorit Deutschland heute um 20:45 siegen?

Liebe Leserinnen und Leser,

liebe Daniela (und auch Josi, der hier auch die Antwort bekommt … und vielen Dank für Deine Erstfrage, Josi!) … das ist nun bemerkenswert. Denn für diese Frage dreht sich das Horoskop praktisch um: Jungfrau ist nun für den Favoriten da, Jupiter/Fische für Portugal. Und interessanterweise ist Portugal auch seit Alters her den Fischen zugeordnet (Jungfrau aber nicht Deutschland, das macht jedoch nichts).

Dadurch gelten, bis auf die Mondverschiebung (die für Portugal spräche) und daß Saturn nicht mehr Mit-Signifikant einer Mannschaft ist (weil im 2. Haus, es gelten aber nur 1 und 7), praktisch all die angeführten Schwächen und Stärken, wie im letzten Horoskop – mit einem Unterschied: Jupiter steht in einem fallenden Haus, dem Haus 9, nicht mehr in 2. Das schwächt ihn in der Stundenastrologie entscheidend. Da er aber dennoch hohe akzidentielle Würden hat, wird das Spiel hart umkämpft sein.

Auch steht Merkur für Deutschland, Deinen Favoriten, eben nicht an der Spitze des Hauses, aber doch drin und beherrscht es selbst.

Unsere Entscheidung wird dadurch erleichtert, daß Merkur in Haus 10 steht – für eine Frage im Leben außerhalb des Sports wäre das entscheidend – John Frawley meint aber, man sollte im Sport nur die Eckhaus-Position bewerten – deshalb –

Die Antwort lautet also:

Ja, Deutschland wird siegen, allerdings nicht leicht und nicht überwältigend.

Alle Antworten sind ohne Gewähr – und hier – wie immer – höchstens Teil eines Spiels, das wir astrologisch begleiten wollen, ist ja den Meisten klar …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen, Weltbild

Politiker kehren um

Liebe Leserinnen und Leser,

„Seine Ankunft in Berlin verzögerte sich sich um etwa anderthalb Stunden. Gegen 19.15 Uhr traf er ein“, schreibt Spiegel-Online, also wird er so um 17:00 vom Blitz getroffen worden sein, Zeus selbst greift ein – aber Frankreichs bürgerlicher Napoleon (ein Doppel-Löwe war der Kaiser) besteigt einfach eine andere Maschine. Womöglich einen deutsch/französischen Airbus.

Frankreich hat sich vom Wassermann zum Löwen gewendet – also das Schiff ganz rumgedreht. Nun sehen wir (mittleres Horoskop) zum Zeitpunkt des Blitzes Jupiter/Zeus im Quadrat zu Hollandes Pluto im Löwen. Das ist also doch auch ein richtiger Machtmensch, der mit seinem Steinbock-Mond unerbittlich Dienst tut.

Hollandes Flugzeug wird vom Blitz getroffen und kehrt um, innen Hollande Radix, außen Transite  (ungefähre Zeit)

Kein Wunder, daß Merkel mit Wassermann-Mond den Wassermann-Sonnen-Mann Sorkozy gern bemutterte. Aber schaun wir einmal in der Synastrie (unterstes Bild), was wir jetzt haben:

Ein großes Seelenschiff, auf dem dieser Name reitet! Und ganz unten bei den Horoskopbildern, in der Synastrie, sehen wir auch, wieviel die beiden, Merkel und Hollande, ein Jahrgang, gemeinsam haben. Da sie sich vertragen müssen, kann das ein echtes Power-Play für Europa werden.

Hollande neigt – ganz Herrscher – souverän zu symbolischen Taten. Warum, als eine der ersten Amtshandlungen, die Kranzniederlegung bei der Physikerin und Nobelpreisträgerin und dem Radium-Opfer ihrer Forschungen Marie Curie? Auch so eine Fische-Mond Persönlichkeit – wobei Mond jetzt bereits im Widder steht. Curie hat Chiron auch in den Fischen, und die in Frage kommende Mars-Chiron Opposition des Tages geht bei dieser eindrucksvoll in die Sonnen-Pluto-Opposition gestellte Skorpion-Frau (Sonne/Pluto hat auch ereignishaft mit Radioaktivität zu tun) in Auslösung Mondknotenchase um den IC/MC.

Aber was ist das für ein Symbol, dort hinzugehen? Ist das wirklich schon politische Geheimgeste an Angela Merkel?

Hollandes Blitz-Horoskop (oben) zeigt uns auch die Venus im 8. Haus Hollandes rückläufig – was sonst Merkur leistet, leistet Venus im Zwillings/Merkur Zeichen offenbar auch! Siehe auch die Vorhersage hier:

Die Staatsschulden Europas aus der Portokasse tilgen « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Vom Blitz getroffen – Nachrichten Print – DIE WELT – Politik (Print DW) – WELT ONLINE

Marie Curie

Innen Hollande, außen Angela Merkel

Ereignis, Personen

Politiker kippen um – Mars Chiron Opposition

Liebe Leserinnen und Leser,

ja doch – auch und gerade die „harmlosen“ Manifestationen zeigen einen Aspekt an. Wobei 11 Grad kaltes Wasser sehr wohl lebensgefährlich ist. Und Herrmann sich wirklich ein wenig verletzt hat. Was verbindet beide Horoskope? Wir sehen es im Composit: Chiron Radix/Composit Transit laufender Chiron …

Niedersachsen: McAllister kippt mit Drachenboot um – SPIEGEL ONLINE

Bayerischer Innenminister kippt mit Bagger um – SPIEGEL ONLINE

Joachim Herrmann/David McAllister Composit

David McAllister

Joachim Herrmann

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond, Weltbild

Wie wirkt der Mond?

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn man wissen will, wie der Mond wirkt, dann schaut man sich einfach ganz genau Menschen an, die den Mond in einem bestimmten Geburtszeichen haben. Immer wieder werden Bücher über die Mondzeichen geschrieben, zum Besten gehört Oskar Adlers Mond/Sonnenzeichen Kompendium. Sein Stichwort, das auch zu Goldsworthys Konstellation Löwe-Sonne und Fische-Mond passt, bringt der Luft-Genius Adler (Sonne und Mond in Zwillinge) auf den Punkt: „Leben und Lebenlassen“, eine geistig/luftig ausgerichtete Beschreibung.

Ich hingegen als Wasser betonter Mensch sehe den Fische-Mond im Bereich des Gefühls. Schauen Sie sich einmal den kleinen Film (leider nicht mehr drin bei YouTube: einfach selber suchen und Andy Goldsworthy googeln Bemerkung 26.09.13) unten an. Er ist wunderschön! Wenn Sie dann die Stimme von Goldsworthy hören, dann hören Sie den Fische-Mond. Sehen Sie seine bepflasterten Fingerkuppen mit den handwerklich  strapazierten Fingernägeln, wie er da zauberhafte Eis-Skulpturen baut – dann haben Sie die Fische-Mond Stimmung.

Das wird durch Jupiter in Opposition dazu bei der Jungfrau in absoluter Pluto-Nähe im Löwen ein machtvoller und vielleicht bessesener Jupiter Anspruch der praktischen wahrhaft handwerklichen Arbeit, eine Kunst-Ernte per Fotoapparat und Filmkamera. Alle Jungfrauen sind irgendwie Hand-Werker.

Jetzt der nächste Schritt: gerade heute ist ja Fische-Mond – die Stimmung ist analog zur Seelenstimmung Goldsworthys – das will ich zeigen – vergleichen Sie einmal die „Frequenz“. Auch eine Form astrologischer Forschnung. Fische-Mond ist – so sagt Oskar Adler – gewissermaßen süchtig nach seiner Stimmung der Sehnsucht. Währendhingegen die Sonne im Vollbesitz ihrer moralischen Kraft bewußt entscheiden kann, dieselbe Stimmung zu nutzen. „Stimmung“ hier im quasi musikalischen Sinn. Und daher geht es bei der Sonne wohl auch um Moral – die gar nicht klein zu denken ist. Sie fehlt dem Mond;  – er hat die Stimmung, gibt sich dieser hin ohne Hemmung, die er nicht kennt; wenn Sie die Stimme Goldsworthy hören, verstehen Sie bestimmt, was ich meine.

Fische Aszendent – der Papst z.B. – ist wieder dieselbe Stimmung – verschoben in der „Frequenz“. Alle drei Fische-Varianten äußern sich auch unterschiedlich im Ausdruck des Gesichts. Am deutlichsten, wie ich finde, Fische-Mond: in den Augen und der milden Gesichtsform; Fische-Aszendent hat oft hübsche Glubschaugen (Papst) – und Fische Sonne kennt zwar Typen (Köhler, Genscher, Friedrich Hermann, Daniel Craig, Paul Krugman – bei den Frauen Nina Hagen, Elisabeth Tailer, Rosa Luxenburg), ist aber auch erstaunlich variabel.

Erinnern wir uns nochmal, was wir zeigen wollten: die heutige Mondstimmung anhand des Charakter-Bildes einer Persönlichkeits-Stimmung von Andy Goldsworthy, der sie besonders deutlich zeigt.

Für die Wahrnehmung der aktuellen Frequenz spielt zusätzlich die aktuelle Sextil-Stellung der Sonne im Stier eine Rolle. Denn das ist harmonisch – und natürlich Neptun und Chiron in den Fischen sowieso immer mitzudenken (obgleich zur Zeit under cover … ).

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Andy Goldsworthy 26.07.1956, keine Zeit, Cheshire, England

Weltbild

Freundlicher Fische-Dschinn!

Liebe Leserinnen und Leser,

dieser Steinbock-Pluto-Mond scheint mir doch recht intensiv …

Fotos Termin ©

… zu Mond im Steinbock Konjunktion Pluto. Unterstes Bild ist ein Lichtspiel an der Wand meiner Praxis, die beiden Stäbe sind Bambus, man sieht deutlich Lächeln, Mund und freundlichen Blick. Aber die Delphine im Hintergrund zu Fatimas Hand illustrieren ähnliches. Und auf den Steinbock-Priester aus der Steinzeit irgendwo in den ukrainischen Gebirgen (ca. 2500 v. Chr.) muß ich begeistert als intelligente Ikonografie unserer Vorfahren immer wieder hinweisen, besonders zu Steinbock-Mond Konjunktion Pluto.

Venus in den Zwillingen kann aber frei agieren, sie hat eigentlich keine problematischen Aspekte, sondern wird sogar ein Trigon zu Saturn in der Waage machen, während dieser sich anschickt, wieder direkt zu gehen. Sie kann also mit Liebe und Wohlstand Struktur bilden. Hat sie Liebe und Struktur, wird auch der Wohstand folgen. Denn genau dann, wenn die Venus am 16.05.2012 ein Trigon zum langsamen und immer noch rückläufigen Saturn bildet, wird sie selbst – Venus – auch rückläufig im Zeichen Zwillinge. Es wäre also passend, den Rhythmus zu ändern zu dieser Zeit und konservative Werte in den Mittelpunkt zu stellen, natürlich im besten Sinn.

Aber auch dann hat Venus selbst  keine problematischen Aspekte; doch Mars ist in Opposition zu Chiron und Merkur in Konjunktion mit Lilith – soll man sagen: verlaßt euch ganz auf die Liebe, Aggressivität ist zu meiden und führt leicht zu Verletzungen, und Merkur, der Zauberer, geht mit Lilith einher, wo er – was sonst – die Stiere seine Bruders Ἀπόλλων (Apollon) stiehlt?!

Mars in der Jungfrau steht im Trigon zu Pluto, und wird sogar noch Unterstützung durch Merkur schon seit Mittwoch im Stier bekommen.

Das einzige Problem aktuell: Mars geht in eine Opposition zu Chiron, der in den Fischen läuft. Möge Chiron uns hier der kosmische Heiler sein, vermittelt durch die Weisheit des Ozeans, der sich immer mehr als zu respektierendes Lebewesen kommunizierend zu erkennen gibt. Der Spiegel berichtet von der Besiedlung der Plastikmüllinseln durch Wasserläufer zynisch von der Evolutiongrundlage Müll im Ozean – aber das ist ja auch der Spiegel. Positiv heißt es: Mars packt in der Jungfrau an und räumt auf!

Die Alten wußten das: sie segelten einmal alle 30 Jahre, im Rhythmus des Saturn im Stier – wie Plutarch schreibt – über die Faröer-Inseln nach Island, verbrachten dort – das wird genau beschrieben – den Sommer – und segelten dann gesegnet weiter bis in die großen oder kleinen Antillen, wo sich ein Heiligtum des Chronos befand, der dort, lieblich duftend, in einer Höhle schlief. Manche kehrten nach dreißig Jahren mit der nächsten Fahrt zurück, manche nicht, denn Klima und Lebensart der Inseln waren sehr angenehm, allein schon klimatisch, wie Plutarch betont.

Aber er betont auch den regelmäßigen Fähr-Dienst – mit Saturn im Stier, alle dreißig Jahre. Das könnte schon seit Jahrtausenden so gesegelt und gerudert worden sein, seit Atlantis, wie ich vermute: die Himmelsscheibe von Nebra als ein Wegweiser.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen, Poetry

Rudolf Steiner und die Farben

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt ja mal einen Wink – und einer davon war die letzten Tage dieses Büchlein oben. Es enthält nicht weniger, wie eine optische Kosmologie in drei Vorträgen. Warum ich darauf gekommen war? Ich schlug es auf und sah, daß genau der Vortrag, in den ich mich verlesen hatte, auf den 6. Mai 1921 (bis 8. Mai 1921, je 08:30 Dornach) datiert war, und sofort verstand ich logisch, warum er hier dem Grün das tiefe Wort gibt.

Auf diesen Tag sind die Transite unten eingestellt. Ihr seht, Merkur im Stier und Neptun im Löwen bilden ein Quadrat. Auch bedeutend, weil Neptun im 9. Haus bei ihm steht, dem Haus des Vortragenden. Es ist also ein anstrengender Aspekt und Neptun ist Spannungsherrscher des ganzen Horoskops.

Gleichzeitig geht Saturn innert relativ kurzer Zeit das dritte Mal über Rudolf Steiners Mond in der Jungfrau – während zeitnah Jupiter über den Radix-Saturn – ebenfalls in der Jungfrau – läuft und ihm Herrschaft manifestiert.

Von diesem und einem weiteren wichtigen Aspekt aus ist die Vortragsreihe zu verstehen: Uranus hatte gerade die Sonne passiert – das Sonnenselbst-Befreiungsthema.

Und nun, mit Saturn rückläufig über den Mond, wendet er sich nochmals der Farbenlehre zu, wie in der Jugend seiner akademischen Laufbahn.  Mond ist Herr des 9. Hauses.

Das ganze Buch erweist sich als ausreichend gefüllt mit Denkwürdigkeiten und Offenbarungen für Monate oder Jahre genauen Nachprüfens, wer es genau studiert, fühlt sich die Farben zum ersten mal richtig erklärt.

Da es drei Vorträge sind, freue ich mich auf Morgen, dann lese ich den dritten …

Wußten Sie schon, daß Farben bereits Bilder sind? Und hier findet sich auch die Verbindung zu Heidegger und dem Ding an sich. Und eine beständige Auseinandersetzung mit der Naturwissenschaft – die Steiner aus Ehrfurcht vor der Mathematik in ihrer betrügerischen Zielrichtung und auch Arglist nur fast vollständig durchschaute, sondern in der Regel die Versöhnung suchte – aber Michael kann mit dem Drachen – das hätte er eigentlich wissen müssen – nicht verhandeln. Im Ergebnis glaubt man heute in Dornach an Einstein.

Nach dem Stand der heutigen Wissenschaftskritik können wir damalige Zeiten (ab 1900) der frischen Verwirrung, die Verführung durch die Geometrie (und deren skrupellose Verfälschung (vulgo sogar Rechenfehler im Fundament der SRT, mit denen Mathe-Fan Steiner buchstäblich nicht rechnete) nicht verstehen; das Faben-Buch enthält eine grandiose Licht-Kosmologie, die den Sternen und Planeten unterschiedliche Farbwahrnehmungen zubilligt und sie genau beschreibt.

Schon bemerkenswert, daß sich in unserem Sprachraum so ein hellenisches Einweihungs-Mysterium,  wie es das Steinersche ist, entfalten kann. Wer hat sonst noch eigene Buchhandlungen, Bauernhöfe, Körperpflege-Konzerne auf schon immer selbstverständlicher biologischer Basis, eigene Schulen, Kindergärten und sogar Universitäten? Und dann: wie bemerkenswert versteckt bleibt dies doch alles, Gott sei Dank … wäre ich Walldorf-Schüler, ich wäre Rebell – doch diese Übermacht ist nicht zu besiegen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Rudolf Steiner 25.02.1861 23:09 Cakovec, außen 06.05.1921 08:30 Dornach

„Das physische Auge erblickt um sich herum Lichter, Farben. Wie der Hellseher die Aura am astralischen Leib rot, blau, gelb und grün wahrnimmt, so sieht das physische Auge um sich herum Rot, Blau, Gelb und Grün. In beiden Fällen ist die Ursache genau die gleiche. Wie hinter dem Rot im Astralleib eine Begierde lebt, so steckt hinter dem Rot der Blume eine Begierde als das «Ding an sich». Eine in der Blume waltende Begierde ist das Rot in der Blume. Was der Gesichtssinn tut, wenn er diesen Punkt überschreitet, ist nicht anders, als wenn Sie einen Rock umkehren, ihn auf die andere Seite wenden. Während in der Aura sich des Menschen astrale Natur ausprägt, lebt hinter der ganzen Farben- und Lichtwelt, hinter der Welt des Gesichtssinnes, die äußere astrale Natur. Niemals gäbe es in der Welt Farben, wenn nicht die Dinge ganz und gar durchdrungen wären von astralen Wesenheiten. Was in der Welt als Farben erscheint, rührt von den Astralwesen her, die sich äußerlich durch die Farbe kundtun. Durch die Umwendung des Inneren nach außen geht die Wesenheit von dem höheren auf den niederen Plan herunter. Sie können das Folgende durch Meditation erreichen: Wenn Sie eine grüne Fläche, etwa ein Laubblatt, vor sich haben und jetzt aus sich herausgehen, um die Sache von der anderen Seite anzuschauen, dann würden Sie die astrale Wesenheit sehen, die hinter der grünen Farbe ist und die sich durch die grüne Farbe anzeigt. So müssen Sie sich vorstellen: Indem Sie in die Welt hinausschauen und diese Welt mit Farben überdeckt sehen, haben Sie hinter diesen Farben die astralischen Wesenheiten zu vermuten. Wie Sie aus Ihrem Inneren die Farben Ihrer Aura für den Hellseher erscheinen lassen, so ist die Farbendecke der Welt der Ausdruck für die kosmische Aura. Alles Farbige in der Welt ist eine umgewandte Aura. Könnten Sie Ihre Aura umwenden wie einen Rock, so würden Sie Ihre Aura auf der umgekehrten Seite ebenfalls physisch sichtbar sehen. Das gilt für den Gesichtssinn, und damit sehen Sie, daß der Gesichtssinn in inniger Beziehung zur astralischen Welt steht.“ (GA o96, S. 130f)

„Wer als Chela die Venusstufe unter einem
Meister vorausnimmt, kann seine Mitmenschen auf dem physischen
Plane auch in der Lichtwirkung wahrnehmen; dann geht auch die
Lichtwirkung herunter auf den physischen Plan.“

„Der eine ist der orientalische Yogaweg, der zweite der christlich-
gnostische Weg, der dritte der christlich-rosenkreuzerische Weg.
Diese drei Wege führen zu der einzigen Wahrheit.“

Poetry, Weltbild

Monsieur Lazhar

Liebe Leserinnen und Leser,

Ich möchte Ihnen ein Kunstwerk von einem Film empfehlen, ein Kleinod, das man sonst nur aus einer intelligenteren Epoche des Kinos kennt, als noch schwarz/weiß gedreht wurde, in ruhiger und unaufgeregten Sensibilität, dennoch spannend, der trotzdem ganz tief geht, weil hier ein Band geknüpft wird ins Klassenzimmer als Kirche, als sensibler Raum zwischen den Welten: zwischen Algerien und Kanada.

Doch dort sind wir nicht, wenn wir den Film anschauen. Wir sind im Kopf von Monsieur Lazhar, wenn wir diesen Film sehen. Es gibt eine Einstellung, da klebt ihm ein Papier-Fisch auf dem Rücken – in seiner sensiblen Gestik, wo zwischen den sparsam gesprochenen Worten das Selbstverständliche steht – sagt dieser Fisch wortlos alles. Die essentiellen Fragen des Lebens in der abgeriegelten Paranoia des Staaten-Welten Dramas (in einem winzigen Verhandlungsraum) – unglaublich, dieser Film. Bazhir Lazhar – was so ähnlich übersetzt würde, wie der „glückliche mit dem freundlichen Schicksal“ – wenn ich recht erinnere – wirkt nirgendwo so authentisch, wie wenn er tanzt – und der Code zwischen Weltreise und Flucht wird in seiner ganzen Kluft auch durch einen einzigen missverständlichen Satz dargestellt.

Bazhir, wie sie ihn alle gern nennen, weil man ihn einfach mögen kann in seiner korrekten Welt-Kämpferpose mit dem verborgenen aber unheilbaren Schmerz, teilt diesen mit der Schulkasse, die auch einen solchen Schmerz erfahren hat durch den Verlust ihrer Lehrerin – Selbstmord im Klassenzimmer – und kommt daher in seiner etwas hölzernen Art gerade richtig, die Seelen aufzuräumen, während er selbst nur mühsam aufrecht steht vor Leid.

Obwohl eine Psychologin die Klasse betreut, bricht der Urgrund aus Schuld und Angst natürlich bei Lehrer Lazhar im Unterricht aus. Der diese Gefühle nur aufnehmen kann, weil selbst tief traumatisiert – und weil sein Boden noch dazu doppelt ist.

Der Film ist auch ein authentisches Portrait des heiligen Raums „Klassenzimmer“ – die Anordnung der Regeln in Kanada ist offensichtlich fürsorglicher, strenger. Und doch ist Algier näher. Die Angst ist nämlich dieselbe. Wir sind durch diesen Film alle ins Klassenzimmer und seine typische, das Leben als Spiel umfassende Einheit zurückversetzt, dem Gefühl, daß es wichtiger sein könnte, die Lehrer zu unterstützen, die sich gar nicht außerhalb dieser Grenze befinden können, was wir als Ereignis irgendwelcher Art aus unserem Umfeld oder dem unserer Schule auch kennen. Gerade schreibt die TAZ, nirgendwo werde soviel gemobbt, wie in sozialen Berufen – vielleicht fällt es aber auch nur leichter, den Psychotherapeuten aufzusuchen.

Wirklich unglaubliches Drehbuch und Regie von Philippe Falardeau, der hier Welten zusammenbringt und eine weltüberspannende Angst darstellt und in den Denkraum versetzt, die Angst sichtbar macht am Heldentum der nicht ganz regelkonformen Menschlichtkeit.

Von den einzelnen Schauspielern (Fellag) zu loben ist angebracht – über alles. Die Kinder der Schulkasse spielen sehr engagiert, authentisch. Auch gerade in den Fieslings-Rollen. Sie werden den Film verstanden haben, wie die erwachsenen Schauspieler auch. Wir gehen alle als Schauspieler in Sympathie für alle Figuren aus dem Film. Was für eine große Kunst Kino doch ist!

Frank Tausch würde sagen: „Ich gebe dem Film ein A“ – kein „A Plus“ – weil er vielleicht s/w noch besser gewesen wäre, sondern schlicht ein „A“ …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Termin

Mundan

Mars Stillstand – nahezu … lass das Schwert stecken!

Liebe Leserinnen und Leser,

all diese Figuren des hellenischen Altertums – bleib zuhause, Papa, sagt diese – waren bunt bemalt, kein bleiches, klassisches Stein-Antlitz. Aber es ist, wie bei Fotos – oft wirkt S/W lebendiger, dennoch. Das Bleiche läßt das Lebendige in seiner Abwesenheit – und der Abwesenheit seiner perfekten Simulation – in dem Fall Ganz-Skulturen-Bemalung lebensecht – noch anwesender erscheinen, geheimnisvoller.

Archäologie: So schrill und bunt waren die antiken Götter – Nachrichten Kultur – WELT ONLINE

Wieder der Gegensatz von Mars Jungfrau und Neptun Fische in diesem Post – wer erkennt es nicht!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus